Renovierungskosten zunächst selbst bewohnter neu gekaufter Immobilie absetzten bei vermietung - 50 Jahre AfA?

Hallo,

ich habe eine renovierungsbedürftige Immobilie gekauft, die ich zunächst für einige Jahre selbst bewohnen möchte. Es ist aber absehbar, dass ich diese Immobilie in einigen Jahren (Zeithorizont 3-5 Jahre) vermieten werde. Ich werde diese Immobilie zunächst renovieren und zum Teil sanieren. Es sollen verschiedene Arbeiten durchgeführt werden, wie der Einbau einer Fußbodenheizung, neues Bad, Einbau elektrischer Rollläden etc. - zum Teil in Eigenarbeit zum Teil auf Rechnung von Handwerkern. Diese Kosten würde ich natürlich sehr gerne irgendwie absetzten.

Nun zur eigentlichen Frage: Kann ich die anfallenden Renovierungskosten als Anschaffungskosten absetzen, also zusätzlich zu dem Kaufpreis der Immobilie ab dem Zeitpunkt der Vermietung für jährlich jeweils 2% nach AfA? Und wenn ja, müssen die Kosten 15% des Immobilienkaufpreises überschreiten, damit die Kosten nicht als anschaffungsnahe Herstellungskosten gelten und so über 3 Jahre abgesetzt werden müssen?

Oder gibt es eine bessere Möglichkeit? Wie üblich die Kosten als Werbungskosten im Fall einer vermieteten Immobilie abzusetzen wird ja sicherlich nicht möglich sein, da zunächst selbst bewohnt. Der Aufschub der Renovierungen bis zur Vermietung ist keine Option.

Vielen Dank für die Antworten im Voraus!

AFA, Immobilien, Steuern
Viel Geld überlassen, ohne 30% abzugeben?

Hallo. Das, was ich nun beschreiben werde, klingt vielleicht sehr stark nach "erberschleichung", jedoch ist es das einzig logische.

Folgendes Szenario: Ein älterer "wohlhabenderer" Herr, der auf Hilfe anderer angewiesen ist und nicht mehr alleine leben kann, wird Jahre lang von jeglichen verwandten und bekannten ausgebeutet, und wird unmenschlich behandelt. Er lernt eine (evtl. 20 Jahre jüngere) Dame kennen, die rechtlich gegen alle Personen vorgeht und mehrfach im Gericht gewinnt (sogar gegen die Kirche, bzw. Vertreter der Kirche). Hierzu brauchte die Dame eine Generalvollmacht. Die Dame hat nun sozusagen zugriff auf das ganze Leben des Herren. Nachdem der rechtsstreit mit den "bösen" beendet war, kamen die ganzen Schulden, die die vorherige (tatsächliche) Erbschleicherin verursacht hat, zum vorschein. Der Herr hat 2 Immobilien und wohnt in einer von denen. Um die Schulden zu begleichen, wurde die eine Immobilie verkauft, und mit dem Geld die Schulden bezahlt. Darüber hinaus, wurde auch ein gewisser "Luxus" für den Herrn gekauft, sprich ein Auto, Urlaub, Möbel, usw. Nun läuft das Geld langsam aber sicher aus, und es ist geplant, die andere Immobilie auch zu verkaufen, für ca. 2,4 Mio. €. Dafür soll ein Haus gekauft werden, in dem der Herr seine letzten Jahre verbringen kann. Hier kommt nun die "Problematik":
Der Herr ist sich im Klaren, dass sein ganzes Eigentum, sobald er stirbt, an den Staat gehen wird, da es keine gesetzliche Erbfolge gibt. Deshalb will er das Geld bzw. sein Eigentum an die Frau (und ihr Kind, bzw. ihren "freund") überlassen. Nun beträgt der Freibetrag 20.000€ und 30% von sagen wir mal 2 Mio sind schon sehr viel.

Wie überträgt man am besten dieses Geld, ohne viel Verluste? Klar, man könnte das Geld einfach Stück für Stück abheben, aber mit diesem "schwarzen" Geld kann man z.B. keine Immobilien kaufen. Jede Möglichkeit ist akzeptiert, ob mit Bitcoin, oder über Schweiz, oder Immobilien in Spanien, und und und, egal was. Jede Anregung ist willkommen. Hauptsache, das Geld ist am Ende "Weiß" ^^

Um Zweifel zu klären: Dies ist kein Fall von Erbschleichung, sondern einfach logisches denken. Was soll mit dem Geld passieren, nachdem er stirbt? Da wäre es doch viel besser bei der Frau angelegt.

Geld, Erbe, Finanzamt, Immobilien, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern, Bitcoin
Teilungsversteigerung - Sicherheit?

Erbengemeinschaft - 2 Personen (50/50)

Teilungsversteigerung beantragt und findet in Kürze statt. Antragsgegner ist dem Verfahren beigetreten.

Teilungsversteigerung beginnt, der Rechtspfleger fragt, ob Beteiligte anwesend sind.

Muss ich mich als Antragsteller zu erkennen geben, ja oder nein ? Welche Vor - bzw. Nachteile habe ich dann ?

Ich biete mit, Rechtspfleger sieht dann, dass ich einer der Beteiligten bin und mich aber nicht zu erkennen gegeben habe, als er am Anfang fragte. Hat das Konsequenzen für mich ?

Wenn ich mich doch am Anfang zu erkennen gegeben habe, muss ich die Fragen der Mitbieter beantworten oder kann ich die Aussage verweigern ?

Der Verkehrswert beträgt 162.000,- Euro, das Gericht verlangt eine Sicherheit von 10% des Verkehrswertes. Diese Sicherheit von 16.200,- wurde bereits an die Gerichtskasse überweisen und liegt der Akte vor.

Nun möchte ich bis 200.000,- selbst mit bieten, muss dann eine Sicherheit von 10% = 20.000,- vorliegen oder sind die 16.200,- ausreichend ?

Wir sind eine Erbengemeinschaft (50/50), kann ich alleine das Verfahren am Ende stoppen (Einstellung beantragen), wenn ich nicht möchte, dass der fremde Mitbieter den Zuschlag erhält, der Antragsgegner ist dem Verfahren beigetreten, oder habe ich gar keine Chance irgendetwas zu unternehmen?

4% Zinsen bis zum Verteilungstermin werden fällig. An diesem Termin können sich die Erben immer noch nicht einigen. Laufen dann diese 4% Zinsen weiter, bis zum nächsten Termin bzw. Einigung der Beteiligten ?

Vielen Dank

Immobilien, sicherheit
Darf die Bank den Beleihungswert nach Beurkundung machen?

Hallo alleseits,

ich kaufe eine 52qm ETW, BJ 1991, Verkehrpreis 263.000 Euro, in gefragter Wohngebiet.
Durchschnittpreis 6100 Euro/qm, d.h. es hätte den Wert über 300.000 Euro.

Den Kreditvertrag und Kaufvertrag habe ich unterschirben. Notar ist durch.
Maklergebühren, Notarkosten, Grunderwebsteuer habe ich auch bezahlt.
Die Fälligkeit findet innerhalb von 2 Wochen.

Gestern hat die Finanzberater der Bank mich angerufen, dass die Kreditabteilung die Wohnung für 210.000 eingewertet, d.h. der Unterschied liegt ca. 50.000 Euro.
(Ich habe vor dem Kreditvertragabschluss gefragt, ob die Bank den Gutachter zur Wohnung schcikt. Die Bank hat per Mail geantwortet, dass es unnötig ist!!!)

Ich habe den Finanzberater an die obige Aussage erinnert, was er schon mal gesagt hat und behauptet, dass eine nanchträgliche Einwertung nicht rechwürdig ist.
Sonst wozu unterschreibt man Kreditvertrag?

Der Finanzberater entschuldigt sich wegen Prozessfehler, aber er meint, dass er auf den Beleihungswert von Kreditabteilung nicht beeinflussen kann.

Er macht einige Vorschläge für mich:

  1. Nachweis des anderen Vermögens, z.B. Ersparnis in Höhe von 50.000 Euro
  2. Zusätzliche Sicherheit einbinden, z.B. ETW von meiner Gattin.

Beide Lösungen gefällen mir nicht.
Ich frage mich: ist das legal, dass die Bank nach Kreditvertragabschluss noch einwerten lassen darf und dadurch verlangen was sie wollte?

Ich bin total ratlos, weil die Fälligkeit findet in 2 Woche statt und alles Gebühren sind bezahlt und die Frist Widerrufsrecht ist auch vorbei.

Durch den Stress stehe ich auf ungünstiger Seite, da die Bank es als Vorteil nimmt.

Was sollte ich nun tun?

MfG

Gutachten, Immobilien
Flachdach und ein gemeinsamer Wasserabfluss mit dem Nachbarn. Darf er fordern, das ich einen auf meiner Hälfte Nachrüste?

Ich wohne in einem Reihenendhaus, der Block besteht aus 4 Häusern, Bj. 1964.

Die Häuser waren alle mal eine Einheit und wurden dann von dem Besitzer einzeln verkauft, meine Eltern kauften das Reihenendhaus 1990, mein Nachbar kaufte sein Haus Jahre später.

Letztes Jahr wurde mein Dach neu "gedeckt", da es drohte undicht zu werden.

Es wurden neue Bahnen da drauf verschweißt. Mein Nachbar ist von Natur aus sehr neugierig und mußte sich das natürlich anschauen und hat dabei festgestellt, dass mein Haus gar keinen Wasserabfluss auf dem Dach hat und mein ganzes Wasser ja zu ihm herüber läuft und durch seinem Abfluss.

Der Abfluss befindet sich an seinem Kamin, der an unser Haus direkt anschließt, bei dem daran anschliessenden Haus ist es dann wieder genau so. Auf der Dachfläche sind also insgesamt 2 Abflüsse (Auf dem ersten Haus hat der Besitzer ein Satteldach gebaut).

Er fordert nun, das kein Regen- oder Schmelzwasser mehr bis Ende 09.2020 mehr von meinem Grundstück zu seinem läuft.

ich habe leider keine Zeichnung vom Dach des Hauses wo ersichtlich ist, das es dort nie einen Abfluss gegeben hat.

Ebenso ist in dem ganzen Papieren nicht ein Wort über Nutzungsrecht, Wegerecht usw. zu finden.

Die Nachrüstung ist ein kompletter Wahnsinn, da quasi das ganze Dach neu gebaut werden muss.

Wer kann mir helfen, wo ich darüber etwas finden kann, wie die Rechtslage da ist oder was da greift.

Ich habe ihm angeboten, da es ja bis jetzt immer so war und keine Probleme gab, das wenn etwas an seinem Abfluss sein sollte, ich mich an den Kosten beteiige.

Immobilien, Recht
Grundschuld-Ablösung, aber wie?

Wir haben ein Haus aus einer Zwangsversteigerung gekauft, auf dem noch eine dicke Grundschuld zugunsten einer Bank besteht. Diese haben wir beim Kauf übernommen. Der Schuldner/Verkäufer sagte, dass das Darlehen nur noch über eine eine geringe Restsumme valutiert und er die erstattet haben will. So sind wir dieses (Klärungs-) Risiko sehr bewusst eingegangen und haben den Zuschlag erhalten.

Nun haben wir mit der Bank gesprochen, und gefragt wie die Grundschuld nun wegkommt. Diese Bank sieht aber nur den Weg, dass wir die komplette Grundschuldsumme an sie zahlen und sagt, dass sogar noch 15,5% Zinsen pro Jahr hinzu kommen und hat uns auch gleich eine Frist gesetzt. :-(

Der Schuldner/Verkäufer will nach wie vor einfach sein Rest-Darlehen loswerden was nur ca. 20% der Summe der Grundschuld ist. Der Verkäufer legte uns ein Schreiben vor, wo die Bank ihm auf Anfrage seinen Darlehensstand schriftlich bestätigt und dass nur dieses eine Darlehen existiert und die Grundschuld derzeit nur dafür verwendet wird.

Wie kann hier vorgegangen werden?

Folgende Fragen noch im Detail:

Was macht die Bank mit dem Geld, wenn wir die Grundschuld komplett bezahlen?

Behält die Bank das Geld ganz oder mehr als das was zur Ablösung des Darlehens nötig ist (z.B. noch andere Gebühren, Zinsen) ?

Können wir anstelle des Verkäufers sein Darlehen (auf einmal) an die Bank zurückzahlen, also stellvertretend für den Verkäufer und könnten wir so auch die Grundschuld erhalten?

Vielen Dank!

Mathilda

Grundschuld, Immobilien
Einliegerwohnung angeblich kein Wohnbereich?

Guten Tag liebe Community,

und zwar wir kauften vor 17 Jahren, eine Hauptwohnung (ca. 115qm) + eine Einliegerwohnung Hinterm Haus (ca. 50qm). Auf den Kaufvertrag steht deutlich folgenden Wohnbereich: ca. 165qm Dachgeschoss+ EinliegerWohnung. , Makler war eine Hausbank.

So jetzt nach 17 Jahren haben uns entschieden, die Wohnungen zu renovieren und zu verkaufen. Plötzlich tauchte jemand aus der Bauamt auf und meinte sie bekäme den Hinweis (von der gute alte Rentnerin Nachbarin, der mit der ganze Straße Streit hat), Wir würden illegal eine Wohnfläche benutzen. Leider gab es damals 2003 über das Haus keine Pläne beim Kauf. Da das Gebäude älter als 1940 ist. Auf den Pläne des Bauamt ist tatsächlich wirklich so, das die EWG nicht als Wohnbereich da steht. aber wurde uns schriftlich von einer Bank alles als Wohnbereich verkauft und nutzen es auch so, uns meinte man sogar man kann die EWG vermieten wenn man wollen würde.

an wen oder wo soll ich mich als erstes wenden ?

meine Frage ist auch: da in letzter Zeit die Rentnerin oft bauliche Veränderungen getätigt hat, war die Person der Bauamt oft bei ihr zuhause und sind meiner Meinung gut befreundet. Kann es sein das dahinter etwas steckt?

kann man irgendwo herausfinden, wann die letzte Veränderungen auf die Pläne gemacht wurden oder so?

Nachtrag>>> 17 Jahre haben wir für die elw Grundsteuer bezahlt.

bitte keine Kommentare wie hättest früher sehen sollen und und und...

für jede Nützliche Antwort wäre ich wirklich dankbar.

Immobilien, Eigentümergemeinschaft, Eigentum, Nachbarn

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