Juristische Klauseln vor Zusendung eines Exposes für eine ETW: wie weit kann man sich darauf einlassen?

Makler verlangt Unterschrift von 7-seitigem Formular vor Zusendung eines Exposes. Kann man sich ohne juristische Kenntnisse darauf einlassen?

Guten Tag, wir haben einige Angebote von Eigentumswohnungen angefragt. Zwei Makler schickten uns auch sofort per Email ein Expose. Bei einem anderen konnte man das Expose erst anschauen, nachdem man im Internet einer 7(!) seitigen Vereinbarung mit diversen Paragraphen, Unterpunkten und Klauseln (die mir als juristischem Laien teilweise überhaupt nichts sagen) bestätigt hatte. Weiterhin wurde ich darüber belehrt, dass ich den "Vertrag" innerhalb von 14 Tagen widerrufe könne/müsse. Ein weiterer Makler hat mir jetzt per Email-Anhang 4 Seiten Nachweisbetätigung und Widerrufsformular zugeschickt, welche ich zuerst an 5 verschiedenen Stellen unterschreiben soll, bevor er Informationen zu der Wohnung zusendet. D. h., jetzt müsste ich erst mal die 4 Seiten ausdrucken, dann an div. Stellen unterschreiben, wieder einscannen, dann dem Makler als Email-Anhang zurücksenden. Laut Eu-Richtlinie von 2014 wäre dies notwendig, damit der Makler auch seine Provision bei etwaigem Kaufvertragsabschluß bekäme. Im Gegensatz zu dem anderen Makler (s. o.) akzeptiert er auch keine digitalen oder einfache E-Mail Bestätigungen, da diese Art der Zustimmungen dem Manipulationsrisiko unterläge.

Soll man sich wirklich auf so etwas einlassen und Zustimmungen anklicken, Unterschriften leisten, etc.?

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Eigentumswohnung Verkäufer verweigert die Schlüssel?

Guten Tag ich habe Folgendes Problem ich habe 2 Eigentumswohnungen gekauft Nr.1 und Nr.2.

In ETW Nr.1 war damals der Verkäufer noch wohnhaft es wurde zu damaligen Zeitpunkt vereinbart dass die ETW Nr.1 zum 31.08.2020 frei wird, ETW Nr.2 war frei, es wurde vereinbart das die Schlüsselübergabe bei Kaufpreiszahlung erfolgt. Der Verkäufer hat auch schriftlich bestätigt das dieser eine festgesetzte Miete an mich entrichtet bis er auszieht. Die Kaufpreiszahlung wurde auf den 01.05.2020 festgelegt. Jetzt ist durch die Situation mit Corona die Kaufpreiszahlung erst am 22.05.2020 erfolgt. Am 22.05.2020 erfolgte die schlüsselübergabe doch der Verkäufer überreichte mir nur die Schlüssel von ETW Nr.2 für ETW Nr.1 verlangt der Verkäufer jetzt eine Summe X für die zu späte Kaufpreiszahlung, laut Notar war alles trotz der verspäteten Kaufpreiszahlung im Zeitfenster so dass keine Verzugszinsen anfallen. Doch der Verkäufer verlangt trotzdem die Summe X weil im angeblich Kosten durch die zu späte Auszahlung Kosten entstanden sind, dieser hat jetzt bereits eine neue Wohnung und lebt auch nicht mehr in der ETW Nr.1 ob sich dieser umgemeldet hat ist nicht bekannt. Doch der Verkäufer hat folgende Bedingungen gestellt sollte ich Summe X nicht zahlen behält dieser die ETW Nr.1 bis zum vereinbarten Datum 31.08.2020. Sollte ich Summe X zahlen aber die vereinbarte Miete für die Tage von 22.05.2020 bis zum 31.05.2020 einfordern behält dieser die Wohnung. Bleib hier wirklich nur die Option sich erpressen zu lassen und zu zahlen oder gibt es rechtliche Schritte die man einleiten kann?

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Muss ich Schenkungssteuer bezahlen?

Hallo,

mein Ex-Partner (waren nie verheiratet) haben vor 10 Jahren gemeinsam eine Eigentumswohnung gekauft. Die Wohnung hat 90.000€ gekostet und haben insgesamt ein Darlehen von 115.000€ (Renovierung,Notarkosten etc) aufgenommen. Im Grundbuch stehen wir beide drin und auch im Darlehensvertrag.

Seit der Trennung vor 5 Jahren lebe ich alleine in der Wohnung.

Nun endlich "erlaubt" mir die Bank, dass ich das Darlehen alleine übernehmen kann und will somit die Wohnung nur noch auf mich laufen lassen. Für meinen Ex ist das gar kein Problem. Wir haben uns im "guten" getrennt und er ist froh, wenn er aus dem "Schulden" rauskommt und er mit seiner neuen Lebensgefährtin neu anfangen kann und somit will er mir seinen Anteil schenken bzw ich muss ihn nicht ausbezahlen.

Ich habe mir jetzt nochmal einen Extrakredit aufgenommen, da nochmals Notarkosten, Grundbuchetc dazukommen.

Ich habe jetzt alles in die Wege geleitet und nun bekam ich vorab vom Notar schonmal den Urkundenentwurf bekommen. Nun steht darin, dass ich eventuell eine Schenkungssteuer zahlen muss.

Jetzt zu meiner Frage.

Muss ich eine Schenkungssteuer bezahlen, wenn von dem Darlehen das ursprünglich 115.000€ betrug noch 90.000€ offen sind. Also muss ich dafür das ich die Schulden demnächst alleine übernehme auch noch eine Schenkungssteuer zahlen?

Ich hoffe Jemand kann mir meine Frage beantworten.

Vielen Dank.

Lg Janina

Darlehen, Eigentumswohnung, Schenkungssteuer

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