Spekulationssteuer bei Teilung von Grundstück zur Veräußerung als Bauplatz?

Hallo zusammen.

Ich bin schon eine ganze Weile in Foren unterwegs aber habe leider noch keine Antwort zu meiner Angelegenheit gefunden. Grundsätzlich ist mit klar, dass bei einem Verkauf einer Immobilie bzw. eines Grundstückes innerhalb von 10 Jahren nach Kauf, der Gewinn mit dem persönlichen Steuersatz versteuert wird.

Eine Familie hat vor 5 Jahren ein Haus mit großem Grundstück und einer Garage gekauft. Das Haus wurde renoviert, angebaut und von Anfang an privat genutzt. Da das Haus mittig auf dem Grundstück platziert ist, will man nun das Grundstück auf einer Seite des Hauses inkl. Garage als Baugrundstück verkaufen.

Nun zu dem Teil den ich nicht verstehe:

Wie bewertet nun wer, welchen Wert dieses abgetrennte Grundstück beim Kauf vor 5 Jahren hatte um nun nach dem Verkauf den Gewinn ermitteln zu können? Der Steuerberater... das Finanzamt? Gibt es hierfür ein vorgeschriebenes Vorgehen? Spielt eine Rolle, dass die Garage auch ausschließlich persönlich benutzt wurde?

Bevor man hier Geld in die Hand nimmt um das Grundstück zu teilen und verkauft es für den der Bodenrichtwerte entsprechenden Preis, sollte man doch vorher irgendwie klären können ob man über die Steuer nicht nachher auf die Nase fällt.

Vorab vielen Dank! Ich hoffe ich konnte es verständlich rüberbringen (bin nicht vom Fach :-))

Gruß Friedel2016

Immobilien, Spekulationssteuer, Grundstücksteilung, Wertermittlung
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Unbelastete Immobilie beleihen: Welche Bedingungen stellt die finanzierende Bank?

Wir sind durch Erbe Besitzer einer unbelasteten, mit ca. 290.000 € Geschäftswert lt. Notar bewerteten, Immobilie geworden. Diese Immobilie wird durch uns selbst bewohnt, eine Einliegerwohnung soll zukünftig vermietet werden. Auf Grund der Pflege der Erblasserin, musste mein Mann seine Erwerbstätigkeit bereits vor einigen Jahren aufgeben und somit haben wir nur ein Einkommen, daran lässt sich auch hopplahopp nichts ändern. Desweiteren hat die Pflege der Erblasserin bzw. die Kosten der Immobilie, die wir bereits seit Jahren getragen haben unsere eigenen Finanzen stark belastet, so dass nunmehr nahezu alle Rücklagen aufgebraucht sind. Die benannte Immobilie soll nun beliehen werden, um einen Miterben auszuzahlen, eine Autofinanzierung abzulösen und notwendige Renovierungsarbeiten sowie geringfügige Sanierungen durchzuführen. Welche Bedingungen müssen wir hierfür erfüllen? Ein erster Termin bei der Interhyp ging mit blumigen Versprechungen aus, der dann konkretisierende Termin mit einer nicht näher erläuterten Absage. Was wird wo mit eingerechnet? Aktuell sind unsere Einkommensverhältnisse wie folgt: 2350,00 € netto, 192,00 € KG plus aktuelle Mieteinnahmen von 200,00 €. Eine Autofinanzierung, die mit 199,00 € mtl. zu Buche schlägt und noch mit ca. 14.000 € Restschuld besteht, weitere Kredite bestehen nicht mehr. Die Mieteinnahmen werden bei Neuvermietung von 200,00 € auf 580,00 € steigen, dass kann ich aktuell aber nicht anrechnen, weil ich es ja aktuell nicht habe. Wie hoch kann ich angesichts dieser Eckdaten überhaupt die Immobilie beleihen? Das ich hier keine hundertprozentien Aussagen bekomme,ist mir klar - aber eine grobe Orientierung wäre schon hilfreich. Wichtig ist, dass das Geld zur freien Verfügung sein sollte. :)

Bank, Finanzierung, Haus, hypothek, Immobilien
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