Nebenkostenabrechnung von 338 €, weil Verteilerschlüssel für Kaltwasser geändert wurde auf qm!

Hallo! Kann mir jemand weiterhelfen? Laut NK Abrechnung 2010 soll ich 338 € nachzahlen. Normalerweise habe ich immer so 80-100 € zurückbekommen. Daher habe ich als erstes einmal die Abrechnung angefochten. Im zweiten Schritt habe ich 150 € angezahlt, weil mich der Vermieter dazu aufgefordert hat ("bis zur finalen Prüfung des Falls"). In der 2010er NK Abrechnung habe ich dann bemerkt, dass der Kaltwasserverbrauch nicht wie in den Jahren vorher nach Verbrauch (Zähler) berechnet wurde, sondern plötzlich auf qm umgelegt wurde. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass der Kaltwasserzähler zwecks Austausch ausgebaut wurde, aber der Einbau dann offensichtlich vergessen wurde. Der Vermieter behauptet jetzt steif und fest, dass der Umlageschlüssel ja gar nicht geändert wurde und ich gar keinen Nachteil hätte und beruft sich immer auf die Heizkostenverordnung. Eine Freundin und Inhaberin einer Immobilienverwaltung hat mich sogar in der Sache vertreten. Sie hat ausgerechnet, dass mir 125,11 € zustünden (sowie die angezahlten 150 €). Den Gesamtbetrag von 275,11 € habe ich jetzt mit der Jan Miete einbehalten. Der Vermieter droht jetzt mit gerichtlicher Auseinandersetzung. Was soll ich machen? Es drauf ankommen lassen? Bin ich denn im Recht? Übrigens: Im Mietvertrag steht bei Wasser "Verteilungsschlüssel nach Wohnfläche".. Danke schon mal für Eure Unterstützung! Mona

Immobilien, Nebenkosten, Nebenkostenabrechnung, wohnung
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Erhaltungsaufwand / Anschaffungsnaher Aufwand - einige Fragen

Ich habe 2011 eine Immobilie erworben. Diese hat zwei Etagen, wobei das EG von mir bewohnt wird und das OG vermietet ist. Beide Etagen haben jeweils eine separate Etagenheizung.

Die Etagenheizung im selbstgenutzten EG war sehr fehleranfällig und wurde im Jahr 2012 von einem Heizungsbetrieb gegen eine neue Anlage identischer Technik ausgetauscht.

Die Etagenheizung im vermieteten OG war im Jahr 2012 defekt und wurde von einem Heizungsbetrieb repariert.

Meine Fragen:

  1. Sehe ich das richtig, dass ich die kompletten Kosten (inkl. Anfahrt, Arbeitslohn, etc.) für die Reparatur der Anlage im vermieteten OG als Erhaltungsaufwand in den Werbungskosten für Vermietung und Verpachtung absetzen kann? Falls ja, kann ich dann 20 Prozent des Arbeitslohns trotzdem als Handwerkerleistung steuerlich absetzen oder ist nur eines möglich?

  2. Lässt das Einkommensteuerrecht auch in irgendeiner Form die Berücksichtigung des Austauschs der Anlage im selbstgenutzten EG zu? Ganz in Ordnung war die Anlage von Beginn an nicht, da war sie aber noch benutzbar.

Nun noch eine andere Frage zur selben Thematik:

  1. Aufgrund gesetzlicher Bestimmung ließ ich 2012 die oberste Geschossdecke dämmen. Hier handelt es sich also wohl um eine Standardverbesserung. Sehe ich das richtig, dass ich die gesamten Kosten (Material, Lohn, etc.) zu 50 Prozent (weil Immobilie zu 50 Prozent vermietet) der „Absetzung für Abnutzung“-Summe hinzurechnen kann und ab sofort jährlich 2 Prozent der geänderten Summe absetzen darf?

Über „erhellende“ Antworten würde ich mich freuen!

einkommensteuer, Immobilien, Steuererklärung, Steuern, Vermietung., Erhaltungsaufwand
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Immobilienkauf / Verkauf unter Verwandten!!! Sollte man sich da einlassen?

Mein Schwiedervater ist mir sauer, da ich nicht mehr interessiert bin seine Wohnung als Kapitalanlage zu kaufen in der er gerade wohnt. Meiner Ansicht nach zu Unrecht, denn er könnte sie ja jederzeit auf dem Markt anbieten. Das will er aber nicht, denn er möchte in der Wohnung solange in Miete wohnen, bis er was geeignetes zum Kauf gefunden hat und das kann er nur, wenn ich sie kaufe. Er möchte sich von anderen Käufer nicht unter druck setzen lassen. ...nur habe ich mir vor 3 Monaten schon einen andere Wohnung gakauft und habe daher mein Interesse an der Wohnung meines Schweiegervaters zurückgezogen. Nun ist er stinkig auf mich und gibt mir die Schuld, daß er nun sein Leben lang an die Wohnung gebunden ist. Ohne ein Verkauf kann er sich keine andere Wohnung leisten, auch bekommt er nicht gerade so leicht eine Finanzierung, da er Rentner ist. Ich finde meine Situation ziemlich dämlich und finde zu Unrecht, daß mir nun die Schuld gegeben wird. Auch würde ich seinen Verkaufspreis nicht zahlen wollen, aber darüber haben wir noch nicht diskutiert. Das möchte ich auch nicht mehr. Wie soll ich nun auf die Schuldzuweisung reagieren? Gibt es denn keine Möglichkeit auf dem Markt eine Wohnung zu verkaufen, mit der Bedingung noch solange drin wohnen zu bleiben wie man will (in dem Fall, bis eine andere geeignete Wohnung zum Kauf gefunden wird?)

Immobilien, Wohnungskauf
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