Offener Immobilienfond als Anlageform günstig?

Hallo und guten Tag,

für meine Kinder spare ich regelmäßig einen gewissen Betrag. Dies bis jetzt konservativ auf Sparbuch und Bausparvertrag. Bei der Hausbank ist es ja üblich in den Genuss eines jährlichen Beratungsgesprächs zu kommen. Ich weiss ja, dass ein Sparbuch auf Dauer nicht der "Brüller" ist bei den aktuellen Zinsen. Mir ist es aber auch wichtig, dass das Geld in einem überschaubaren Zeitrahmen verfügbar ist. Eine Anlage > 5 Jahre scheidet also eigentlich aus und da das Leben immer mal wieder "Überraschungen" bereit hält, möchte ich mich hier nicht mit einem größeren Betrag als nochmal max 50 Eur pro Kind monatlich verpflichten (wenn ich aufs Sparbuch einzahle, bin ich halt flexibel. Da geht mal mehr und mal weniger).

Unter diesem Gesichtsunkt wurde mir nun für die Kids ein offener Immobilienfond empfohlen. Ich glaube nun dass das nichts für uns ist. Wenn ich für ein Kind mit 50 EUR pro Monat rechne und einen mittleren jährl. Kurszuwachs von 2,5 % annehme, das auf 5 Jahre gerechnet, mit Ausgabeaufschlag von 0,5% und einer Verwaltungsgebühr von 0,94% und ggf. Bearbeitungsgebühr von 0,07%, dann noch das jährl. Depot für 9 Eur, spuckt mir mein Rechner einen Gewinn von knapp 58 EUR am Ende der 5 Jahre aus. Das lohnt sich ja gar nicht, dafür, dass das Geld festsitzt und der Gewinn zwar vielleicht relativ sicher ist aber auch nicht garantiert, denn die 2,5% sind ja nur mal angenommen.

Sehe ich das richtig oder habe ich einen Denkfehler?

Gruß

Jens

Anlage, Bank, Fonds
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vorzeitige Kündigung des Darlehens - Vorfälligkeitsentschädigung

Hallo, wir haben ein Anliegen und bitten um Ihre Hilfe. wir haben am 27.12.2006 ein Darlehen über 175000 EUR erhalten. Zinsbindung bis 31.01.2022 (15 Jahre mit Nonimalzinsen v. 4,22%). Gesamtauszahlung war am 15.05.2007. Wir haben 98500 EUR Sondertilgung bis 2013 geleistet u. am 15.07.13 hatten noch 41275,18 EUR Restschulden.

Wir wollen das Darlehen jetzt kündigen, da wir schuldfrei sein wollen. Die Bank verlangt 1539,36 EUR als Vorfälligkeitsentschädigung und will uns die Grundlage dieser Berechnung nicht nennen, da sie aus Kulanz zustimmen und dieser Betrag wie ein „Pauschbetrag“ sei.

Online haben wir bei verschiedenen Seiten die Vorfälligkeitsentschädigung berechnet und verschiedene Ergebnisse erhalten.

Das Bauchgefühl sagt uns, dass wir akzeptieren sollen, da wir nicht weiter 4 Jahre das Darlehen bedienen wollen. Aber ist das vernünftig?

Laut unserer Kalkulation, wenn wir den Betrag 41275,18 EUR, 4 Jahre mit 1,5% Verzinzung anlegen und das Darlehen nach Ablauf v. 10 Jahren kündigen, werden wir ca. 1000 EUR als Zinserträge haben. Die möglich Zinssteigerung beim Tagesgeld wurde nicht berücksichtigt.

Aber wenn wir die Darlehenszinsen bis Ende 2017 berücksichtigen, werden wir zusätzlich ca. 3905 EUR zusätzlich zahlen. Da sieht 1539,36 EUR als Vorfälligkeitsentschädigung nicht viel aus. Leider sind wir Laien in Finanzen und unsere Fragen lauten: Sind unsere Kalkulationen Milchmädchenrechnung? Haben wir alle pros und contras berücksichtigt?

Wir hoffen, dass jemand uns helfen kann. Vielen Dank!! Libellum

Anlage, Darlehen, Vorfälligkeitsentschädigung
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Berufswahl / Studiengänge

Hey Liebe Aktionäre, Broker, Trader etc. ,

Ich heiße Florian, bin 15 Jahre alt und besuche die 9. Klasse des Pirckheimer Gymnasiums in Nürnerg. Ich beschäftige mich seit ca. einem halben Jahr mit dem thema Börse, Wertpapierhandel etc. Wie ich darauf gekommen bin war glaub ich dadurch dass ich unbedingt einen Schülerpraktikumsplatz finde der mir am besten einen Einblick in meinen Traumberuf gibt. Da ich beides noch nicht wusste schaute ich mal diverse Foren, Artikel oder Videos an. Schließlich kam mir das Thema Börse irgendwie in den Weg und so hat es angefangen. Ich habe mir seither selbst Kenntnisse angeeignet und durch Börsenspiele und ähnliches umgesetzt. Nun weiß ich dass ich später mal in der Richtung tätig sein möchte. Deswegen bitte keine dummen Kommentare wie das bringt eh nix oder lern lieber was gescheites. Ich bin mir nicht sicher in welche Richtung das ganze gehen soll. Nur um vllt ein paar Infos zu geben also ich lerne Französisch und Englisch bin in fast allen Fächern relativ begabt da ich jedoch nur wirklich mit großem Interesse mitarbeite wenn mich das Thema interessiert habe ich auch nur einen Notendurchschniss von 2,1. Ich selbst bin sehr selbstbewusst lerne schnell durch praktische Anwendungen und habe bis jetzt sehr viel Spaß beim Traden, Informationen sammeln usw. Mein Traum wäre es nach dem Bachelor (noch nicht klar worin) im Ausland vllt einen Master zu machen oder wenigstens im Ausland zu arbeiten. Ich habe mich schon über diverse Jobs informiert aber was natürlich jetzt in einer 5 Zeilen Beschreibung steht hat mich nicht sehr gepackt und ich konnte auch noch nicht wirklich was damit anfangen. Erfahrungen nehme ich am liebsten entgegen

Also wäre es nett wenn ihr vllt ein paar Ideen zu einem erfolgreichen Berufsweg habt also mit Studium + Job und sie mir mitteilen könntet. Kosten während des Studium usw. sind kein großes Hinderniss solange es nicht wie in Harvard ist. Danke schonmal im vorraus Florian

Geldanlage, Aktien, Börse, Anlage, Studium, Beruf, job, Schüler
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Mistrades: bis wann ist eine Rückabwicklung möglich?

Hallo, irgendwo habe ich mal gelesen, dass ein Mistrade-Antrag innerhalb von 2 Stunden gestellt werden muss und der Fehler/Irrtum mindestens 1000 Euro Volumen haben muss. Frage: trifft dies zu? Gilt dies einheitlich für Zertifikate/Aktien/Fonds/Optionsscheine oder gibt es Sonderregelungen für die einzelnen Gattungen? Beispiel: ein Kleinanleger gibt online einen Verkaufsauftrag für 20 xy-Aktien aus seinem Depot auf mit Limit 100 Euro, gültig bis St.Nimmerleinstag. In den nächsten Wochen pendelt der Kurs der Aktien immer im Bereich von 94G zu 95B. Plötzlich wird der Verkaufsauftrag dann ausgeführt zu 105 Euro. Der Kleinanleger freut sich, fragt sich aber, ob nicht eine Rückabwicklung folgen wird. An anderen Börsenplötzen wurde nämlich am gleichen Tag weiterhin in der Range 94/95€ gehandelt und an dieser Börse (mit dem vermeintlichen Mistrade) wird am nächsten Tag auch wieder wie vorher üblich ca. 94Geld zu 95Brief genannt. Es handelte sich auch immer um Kurse mit Stückzahlen, also keine Taxkurse.Der Irrtum(?) zugunsten des Kleinanlegers betrug ca. 200 Euro und es ist mehr als 1 Tag vergangen seit dem Trade. In der Mistrade-Liste des Börsenplatzes ist auch kein Eintrag zu dieser Position vermerkt. Noch mal die Frage: hätte ein ein Mistrade-Antrag innerhalb von 2 Stunden gestellt werden müssen und der Fehler/Irrtum mindestens 1000 Euro Volumen umfassen müssen, damit überhaupt eine Rückabwicklung möglich gewesen wäre? Und ist es egal, ob es sich bei dem Beispiel-Fall um Aktien, Fonds oder Zertifikate gehandelt hätte? Für Antworten bedanke ich mich im Voraus!

Aktien, Börse, Anlage, Kleinanleger
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