Eigenbedarfskündigung, was tun? Keine Wohnung wegen Restschuldbefreiung und Schufa?

Meine Mietwohnung in der ich seit 01.02.11 lebe, wird gerade verkauft. Laut den Makler, wird der neue Eigentümer Eigenbedarf anmelden um selbst in diese Wohnung einzuziehen.

Nun habe ich angefangen eine neue Wohnung für mich zu suchen und da kamen auch schon die Probleme mit der Schufa.

Habe im Mai 2011 eine Privatinsolvenz beantragt, diese ist wurde 2017 erfolgreich abgeschlossen. Jetzt habe ich natürlich einen Eintrag in der Schufa über Restschuldbefreiung vom Juli 2017. Diese Einträge werden voraussichtlich zum 31.12.2020 aus der Schufa entfernt (wenn ich das richtig verstanden habe, drei Jahre und zum ende des laufenden Jahres).

Seid über 8 Jahren habe ich keine neuen Schulden und zahle alle meine Rechnungen pünktlich. Bin Angestellter mit einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und verdiene 2400€ Netto/ Monat.

Hatte jetzt drei Wochen Urlaub und habe mich intensiv mit der Wohnungssuche beschäftigt. In diesen drei Wochen hatte ich ca. 20 - 25 Besichtigungstermine und ungefähr auf die Hälfte habe ich mich anschließend beworben. Doch leider wurde aus diesen Bewerbungen gar nichts, immer nur Absagen. Eine Vermieterin hatte mir telefonisch auch den Grund genannt, wegen der Restschuldbefreiung und das ich bei momentaner Wohnungslage sehr schlechte Karten hätte, solange der Eintrag in der Schufa steht.

Nun ist es leider so, dass ich zwar (laut Internet) ca. 9 Monate Kündigungsfrist und Zeit hätte mir was neues zu suchen, doch bekommen würde ich zu 99% nichts.

Möchte auch nicht dem neuen Eigentümer im Wege stehen, seine Wohnung zu beziehen. Nun weiss ich aber auch nicht wohin.

Hat vielleicht jemand eine Idee, was man noch unternehmen kann um nicht auf der Strasse zu landen. Hat jemand eventuell Erfahrungen wie ich vorgehen sollte.

Vielen Dank im Voraus

Mietrecht, Eigenbedarfskündigung
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Mietaufschlag für ungekämmte Räume?

Wir sind vor 6 Jahren in eine 4RaumWohnung gezogen bei der wir laut Mietvertrag 100m2 Wohnraum bezahlen. Im Hinteren Bereich der Wohnung befindet sich der 4. Beheizbare Raum, ein Raum wo die Heizanlage des gesamten Hauses und zwei Ungekämmte Räume ohne Heizung und Dielenboden befindet. Diese drei Räume wurden vom Ersten Vermieter bei Einzug von der Miete ausgeschlossen, da wir es übernommen haben die Heizung ein und ausschalten und bei Problemen immer jemanden hinlassen zu müssen, ansonsten hatten wir freie Nutzung.

Ich muss dazu erwähnen das unsere Waschmaschine (einziger Anschluss) auch in diesen Heizraum befindet. 1/2 Jahr nach Einzug hat der Vermieter gewechselt. Die letzten 5 Jahre hatte wir keine Probleme und nutzten den beheizten Räum als kleine Lesestube, den Rest als Lagerräume und den Heizraum inkl. Waschmaschine als Wäschekammer mit kleiner Nähecke.

Da unsere Große bald in die Schule kommt und ein eigenes Zimmer benötigt, wollen wir nun den einen Lagerraum als Ankleidezimmer/Abstellkammer nutzen und den Leseraum als Schlafzimmer nutzen. (Lagerraum ist nur über Lesezimmer erreichbar, von daher erschien es uns als praktisch.) heute kam unser Vermieter und hat nach einen 3/4 Jahr endlich die Rauchmelder angebracht und natürlich unsere Renovierung mitbekommen ( wir sind gerade am Malern des Lagerraums). Jetzt hat er angedeutet das er nun für die vier Räume die Miete erhöhen will bzw in die Miete mit einbeziehen will. Darf er das, nachdem er es 5 Jahre geduldet hat? Wie ist die Rechtslage ?

Mietrecht
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Besteht ein Anspruch auf Schadensersatz (Umzugskosten) bei Rücknahme Eigenbedarfskündigung durch Vermieter, nachdem Mieter neuen Mietvertrag abgeschlossen hat?

Unser Vermieter hat uns am 20.09. Wochen schriftlich, per Kurier und rechtlich wirksam (per Anwalt Schreiben prüfen lassen) eine Eigenbedarfskündigung (EBK) zum 31.12. mitgeteilt. Er kommt aus dem Ausland nach FFM zurück, tritt eine neue Stelle an und benötigt die Wohnung für sich und seine Familie. Soweit in Ordnung.

Zehn Tage (30.09.) nach Eingang der Kündigung hat er telefonisch mitgeteilt, dass er ggfs. eine Wohnung in der Umgebung kaufen wird, die er demnächst besichtigt und dass bei Kaufvertrag der Grund für die EBK entfallen könnte. Nach der Besichtigung (02.10.) hat er sich gemeldet und erklärt, dass er sich in 4-5 Tagen zur Kaufwohnung entscheidet und uns dann eine Rückmeldung gibt. Wir haben erwidert, dass wir dennoch weiter nach einer neuen Wohnung suchen, da Warten zu unsicher ist mit dem knappen Auszugstermin, was für ihn nachvollziehbar war/ist.

Wir haben Ende der gleichen Woche (04.10.) nach mehreren Besichtigungen eine neue Wohnung gefunden und uns zur Unterschrift des Vertrages entschieden, als wir gegen mehreren Mitbewerbern eine Chance bekommen haben.

Am 12.10. haben wir unseren Vermieter per Textnachricht angeschrieben und über den Vertrag informiert, da er sich nicht mehr von sich aus gemeldet hat.

Am 15.10. hat er uns dann ebenfalls per Text informiert, dass er der Kaufvertrag per Notar geklärt sei und er den Eigenbedarf tatsächlich zurückzieht und er sich freuen würde, wenn wir bei ihm in der Wohnung bleiben.

Wir möchten definitiv ausziehen und die bisherige Wohnung entsprechend der Kündigung Ende Dezember verlassen.

Meine Frage:

Können wir für die entstandenen und entstehenden Kosten (Anwalt wg Prüfung Kündigung, Wohungssuche, Umzugskosten) eine Entschädigung bekommen, da er seinen Eigenbedarf erst nach unserer Unterschrift auf dem neuen Vertrag zurückgezogen hat?

Mietrecht, Eigenbedarfskündigung
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Bewusstes Türenknallen vom Vermieter einfach hinnehmen?

Hilfe!

Das Haus in dem wir leben hat 4 Wohnungen, es wurde in Sommer diesen Jahres verkauft, eine Wohnung(mit großer Galerie) war zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht vermietet. Wir waren alle froh um die herrliche ruhe im Haus und die wirklich beispielhafte Rücksichtnahme. Das Haus wurde nun vor 3 Monaten verkauft, der neue Vermieter klebte die neue Bankverbindung mit Kugelschreiber geschrieben, auf collegeblock und kreppklebeband an die eingangstür neben dem von einer im EG wohnenden Mieterin verfassten Zettel "Tür bitte von 20 bis 7 Uhr leise schließen". Jeder hat sich dran gehalten, war alles kein Problem. Das Haus ist verdammt hellhörig und grade im 1og, leidet man unter der Lautstärke der neuen "Nachbarn" / des neuen Vermieters. Denn der zieht samt Frau und zwei kleinen Kindern in die freie Wohnung im 1 og die auch noch eine Etage über uns verläuft. Vom Mieter davor, haben wir auch schon jeden husten, jeden Schritt und sonstige Geschichten mitbekommen, waren froh als er auszog.

Nun ist jetzt der neue Störenfried der neue Vermieter, der bewusst die Türen knallt, bewusst die zettel von der Tür abreißt, die Türen weiter knallt und absolut keine Rücksicht auf die restlichen Mieter nimmt.

Es ist doch kein Problem oben mit dem Fuß auf seinem Boden mit dem Fuß abzurollen und nicht mit dem Fuß(gefühlt) wie ein Dinosaurier rumzutrampeln oder die Tür einfach mal nicht zuschlagen zu lassen sondern bevor sie ins Schloss fällt, festzuhalten und leise ran zu ziehen.

Gegenseitige Rücksichtnahme wurde doch jedem in Kindesalter beigebracht, wieso reißt man als erw. gestandener Mann, mit Frau und zwei Kindern, der gerade erst in den Besitz einer gut vermieteten Immobilie gekommen ist, alle bittenden zettel der Rücksichtnahme und Türen leise zu ziehen provokant wieder ab, donnert doppelt so oft und schwer die Türen am Tag zu und bollert bewusst auf den Boden zurück wenn man versucht sich unter ihm bemerkbar zu machen, damit er mitbekommt

das unter ihm in der Wohnung alles zu hören ist klopfen.

Was kann man als Mieter noch tun, damit der neue Vermieter und auch gleichzeitig neuer gegenüber und obendrüber "Nachbar" sich an die vorher im Haus abmachen regeln wie gegenseitige Rücksichtnahme und Türen leise schließen, ebenfalls hält und nicht weiterhin bewusst die Psyche der Nachbarn zum kochen bringt.

Wir sind am Ende mit unserem Latein. Eine unserer Katzen hat sich wegen des andauerndem Lärm und deren letzten Monaten schon den ganzen Bauch nackig gezupft.. Ich weiß ja nicht was abgeht wenn wir arbeiten sind. Aber wenn wir da sind, sind es Renovierungen, andauernde Hammerschlage an ein und die selbe Wand die bei uns im Wohnzimmer ist, bollern oben, Türen schlagen im Flur, ebenso Eingangstür.

Mietrecht
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Eigenbedarfskündigung nach 17 Jahren?

Guten Tag,

bin neu in dem Forum und hoffe das mir jemand ein paar hilfreiche Infos und Tipps geben kann.

Es geht um folgende Situation:

Wir haben letzte Woche eine Kündigung wegen Eigenbedarfs von unserer Vermieterin erhalten. Sie hat uns eine Frist bis 31.12.2019 eingeräumt.

Die Kündigung ist äußerst detailliert formuliert, inklusive aller relevanter Informationen, Begründungen und Hinweise auf Paragrafen, etc., soweit ich das bisher recherchieren konnte. Laut neuesten Informationen wird die Wohnung in den nächsten Tagen auf den Sohn der Vermieterin (Enkel der Vermieterin soll laut Kündigung einziehen) überschrieben.

Der Mietvertrag wurde Januar 2015 abgeschlossen. Davor war meine Mutter (in der selben Wohnung) seit 1996 Mieterin.

Im Januar 2002 bin ich dann nach einem Auslandsaufenthalt als Untermieter zu meine Mutter gezogen. Diese Untermiete war von der Vermieterin mündlich genehmigt und wurde von Ihr auch mal schriftliche für das Arbeitsamt bestätigt. Da meine Mutter im Dezember 2014 wegen Demenz im Altersheim untergebracht wurde, habe ich die Wohnung (zusammen mit meiner Freundin) dann ab Januar 2015 übernommen.

Wir wohnen im Raum München und sehen wirklich keine Möglichkeit in dieser kurzen Zeit eine neue finanzierbare Wohnung zu finden.

Nun planen wir ein persönliches Gespräch mit der Vermieterin am kommenden Wochenende um eine Fristverlängerung zu erreichen.

Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat Jura-Kenntnisse im Mietrecht die uns weiterhelfen könnten?

Vielen Dank im voraus!

Andy66

Immobilien, Mietrecht
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Wer ist zuständig nach Sturmschaden - Haft- oder Wohngebäudeversicherung?

Ich wohne in einer 2 ZKB Wohnung. Im Mai gab es einen nicht vorhersehbaren Sturm wobei zwei gekippte Fenster jeweils im Schlaf- und Wohnzimmer gleichzeitig zu schlugen. Von der Wucht haben sich die Fenster Schliessscharniere verbogen, so das man sie nach dem Sturm nicht mehr schließen konnte. 

Den Vorfall habe ich sofort mündlich meiner Vermieterin mitgeteilt. Sie hat daraufhin einem Tischler aus der tiefsten Provinz beauftragt den Schaden zu ermitteln. Er konnte ein Fenster mit dem verbogenen Scharnier zurechtbiegen. Zu dem anderen Fenster meinte er das dieses nicht mehr zu reparieren wäre (er hat damit den Allgemeinzustand des Fensters gemeint / nicht den entstandenen Sturmschaden. Er machte meiner Vermieterin einen Vorkostenanschlag, welcher sich auf über 2500 Euro belief. 

Ein Schliessscharnier kostet im übrigen lt. Internetrecherche circa 50-70 Euro ! 

Diesen Vorkostenanschlag hat sie mir in einen Kuvert gegeben damit ich ihn an meine Haftpflichtversicherung schicken kann. 

Meine Haftpflichtversicherung verwies als Antwort auf die Zuständigkeit der Wohngebäudeversicherung, welche den Schaden zu dem zum Zeitpunkt des Sturmes geöffneten Fenster ablehnt. Sie schrieb das dieser Schaden mich, dem Mieter bzw. meine Haftpflicht betrifft, da bei geschlossenen Fenstern der Schaden so wahrscheinlich nicht entstanden wäre.

Nun meine Frage: WER ist nun zuständig für diesen Fall. ich finde die Argumentation etwas seltsam, ähnlich wäre es doch bei einem Autounfall, der nicht passiert wäre wenn man mit dem Auto nicht gefahren wäre. 

Außerdem beschleicht mich das Gefühl das sich der Vermieter auf meine Kosten ein neues komplettes Fenster finanzieren lassen möchte....

Die Wohngebäudeversicherung wird im übrigen mtl. via bei meinen Mietnebenkosten abgerechnet (ca. 27 Euro)

Wie muss ich nun vorgehen? Danke für Mühe im Vorraus!!!!

Gebäudeversicherung, Miete, Mietrecht, Versicherung, Wohngebäudeversicherung, Schaden
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Die Kaution vom Nachmieter bekommen?

Hallo!

01.10. ziehe ich aus meiner WG aus. Ich habe mit Vermieter bezüglich der Kaution gesprochen. Er sagte: "Ich zahle nichts aus, du musst dein Geld vom Nachmieter bekommen". Ok. Ich habe diese Information an der Nachmieter weitergeleitet. Der Nachmiter sagte, dass er zuerst mein Zimmer nach Mänglen prüfen will. Das wird genau am 01.10. passieren. Und genau an diesen Tag muss ich ihm die Schlüssel übergeben. Diesbezüglich habe ich paar Fragen:

1) Welche Chance gibt es, dass ich nach der Schlüsselübergabe einfach kein Geld vom Nachmieter bekomme, weil da kein Rechtsgrund dafür wird, um die Kaution zu anfordern? Müssen wir vielleicht die Vereinbarung schriftlich machen?

2) Nach welchen Mängeln wird der Nachmieter suchen? (also, Beispiele bitte)

3) Wenn er irgendeine Mängeln findet, wie und von wem werden die berechnen?

Extra Info: Es gibt hier gar keine Mängleliste. Der Vertrag ist von Jahr 2000 nicht verändert gewesen, da sind neue Leute einfach mit "Ergänzungen" aufgenommen. Im Vertrag (§ "Sicherheitsleistung") habe ich diese Zeile gefunden:

""Der Mieter gibt dem Vermieter für die Einhaltung der ihm aus diesem Vertrag obliegenden Verbindlichkeiten eine Sicherheit in Höhe von 1.280 DM."

"Der Vermieter ist verpflichtet, diese Sicherheit von seinem Vermögen getrennt auf ein Sparkonto mit gesetzlicher Kündigungsfrist einzuzahlen."

"Dieser Kautionsbetrag ist bei Beendigung des Mietverhältnisses an den Mieter zurückzuzahlen, wenn gegen ihn keinerlei Ansprüche bestehen."

Also, im Vertrag ist alles anders geregelt... Ich wohne zwei Jahren in Deutschland und weiss nicht genau, ob diese Situation normal ist. Sorry for my Deutsch :)

Kaution, Mietrecht
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Wg Mitbewohner verweigert alle Nachmieter, damit seine Freundin zum meinem Auszug dort mietfrei wohnen kann, was kann ich tun?

Hallo,

kurz die Situation:

Ich wurde für mein Studium in einer anderen Stadt angenommen, hab dies jedoch erst vor 2 Wochen erfahren und hatte deshalb meine Wohnungskündigung noch nicht mit meinem Mitbewohner geklärt ( Auszug zum 1.10) . Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich mich erstmal an den Vermieter gewandt und die Situation geschildert, dieser gab daraufhin sein okay für einen Nachmieter ab 1.10 sollte ich einen finden.

Nun zum eigentlichen Problem, die Freundin meines Mitbewohners "wohnt" seit knapp 5 Monaten bei uns, ist quasi 25/30 Nächten hier und ich hatte prinzipiell kein Problem damit, allerdings haben die beiden jetzt beschlossen, dass sie alle Nachmieter kategorisch ablehnen, damit sie in Ruhe zu zweit dort weiterwohnen können die 2 Monate die ich sowieso noch zahle, bevor sie dann den neuen Mietvertrag mit dem Vermieter unterschreiben. Ich bin aktuell verzweifelt und weiß mir nicht zu helfen, habe ich rechtlich eine chance mich dagegen zu wehren? kontrollieren kann ich es ja sowieso nicht wenn ich 300km entfernt wohne.

Ich überlege mittlerweile ob ich nicht sogar eine Chance habe den Vertrag anderweitig zu beenden, da ich weiß das er den Mietvertrag nicht selber unterschrieben hat sondern von ein Freund von ihm die unterschrift gefälscht hat, da er vertrieft hatte ihn zu unterschreiben bevor er in den Urlaub ist, wobei ich auch hier nicht weiß ob das überhaupt geht und eigentlich will ich mich falls dem so ist auch nicht auf so ein niveau begeben müssen.

Mietrecht
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