Viermieter setzt sehr kurze Fristen - Stellt Schlossaustausch und zuästzlichen Monat in Rechnung?

Hallo,
Ich habe seit einiger Zeit probleme mit meinem ehemaligen Vermieter.
Meinen Mietvertrag hatte ich fristgerecht zum 30.06.2020 gekündigt.
Bei der Übergabe wurden starke Mängel der Wohnung festgestellt und der Vermieter versuchte mir diese Mängel in Rechnung zu stellen. Nachdem der Mieterschutzbund eingegriffen hat, habe ich ein weiteres Schreiben bekommen, ich solle innerhalb der nächsten vier Tage die Küche (die ich übernommen hatte) rausreißen eine weitere Grundreinigung durchführen und die Schlüssel an sie abgeben (Ohne erneute Übergabe). Da ich realistisch gesehen nur zwei Tage (Donnerstag und Freitag) Zeit hatte zu antworten, dort aber der Mieterschutzbund vor Ort im Urlaub war, wollte ich mich heute melden, die Küche habe ich rausgerissen und alles gereinigt/gestrichen. Jedoch kam direkt die E-Mail vom Vermieter, da ich nicht geantwortet hätte, habe er das Schloss ausgetauscht und würde mir die Kosten dafür in Rechnung stellen, sowie zusätzlich die Miete für den Monat Juli, da er die Wohnung ja nicht vermieten konnte.
Ist es rechtens mir eine so kurze Frist zu geben und mir dies dann in Rechnung zu stellen + einen weiteren Monat Miete? (Es sei angemerkt, dass der Vermieter sehr wahrscheinlich von den 2 Tagen Urlaub wusste, da der Mieterschutzbund aufgrund der vorherigen Sache mit ihm in Kontakt war)

Frist, Miete, Mietrecht, rechnung, Recht, Rechnungsstellung
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Mobbing mit Rauch/Gestank in meiner Dachwohnung?

Hallo liebe Leser/Mitglieder,

wo fang ich am Besten an...

Seit Mitte Dezember '19 wohne ich in einer kleinen Dachwohnung in Niederbayern. Es ist ein Mehrfamilienhaus und seit meinem Einzug werde ich von der Frau im Erdgeschoss sowie dem Schwulen Pärchen direkt unter mir gemobbt. Es fing damit an, dass der Lebensgefährte der Frau unten mir für mich netterweise einen Gastzugang fürs Internet eingerichtet hatte. Es gab kein Telefonanschlusses (Dose).

Das Pärchen unter mir wurde auch sofort über mich informiert und zur Begutachtung hochgeschickt. Mit beiden Parteien haben ich außer guten Tag und meinen Namen nichts weiter gesagt. Gleich am Anfang wurde immer die Dunstabzugshaube (unter mir) ca. 3 Stunden angestellt + da meine nicht funktioniert (brauche keine) + kein Filter drin ist, stank es bestialisch nach Rauch altem Fett, Curry usw. Es gab sogar Rauchschwaden in meiner kl Küche. Da ich selbst durch geschlosse Türen kaum atmen konnte und immer husten musste, wurde dann endlich der Schlauch meiner DH entfernt und ein Verschluss auf die Öffnung gesetzt.

Ich sollte erwähnen, dass ich den kleineren Mobber mehrfach persönlich freundlich gebeten hatte, ob er die DH so lange nicht benutzt, bis meine weg oder verschlossen ist! Er lächelte, sagte natürlich, machte DH jeden Tag für ca. 2 h an. Nicht zu ertragen. Erst als der Vermieter mit ihm sprach, hörte es auf.

Jetzt zum aktuellen Fall: nachdem der kl Scheißer es bisher nicht geschafft hat mich weiter zu ärgern (Müll in meine Tonne schmeißen.) Der Rauchgeruch ist immer ab ungefähr 20.30 Uhr im Wohnzimmer. Es stinkt nach Rauch und ich Wände sind aus Spanplatten + Holzdecke. Es ist nicht auszuhalten. Ich muss husten und das Atmen fällt schwer.

Wie ist das möglich? Gerüche gehen nach oben, ok. Es gibt Ritzen, kl. Öffnungen etc. Kann mir jemand sagen, was das sein kann, (beide Rauchen nicht) und er müsste doch in seiner Wohnung auch den Rauch haben... Langsam habe ich Angst um meine Gesundheit.

Er soll angeblich Arzt sein 🤨 na ja, aber sein Partner scheint bei der Feuerwehr zu sein!

🙏🏻 Verzeiht den langen Text und Schreibfehler (Tastaurisch) Lg bine

Mietrecht
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Kann ein Vermieter womöglich nie in seine Wohnung einziehen?

Ich hoffe, diese Information ist ausführlich genug: Ich habe vor kurzem eine Eigentumswohnung gekauft, die seit 14 Jahren vom Eigentümer an seine Eltern vermietet war. Der Sohn lebt seitdem mit seiner Familie in einer anderen Wohnung. Den bestehenden Standard-Mietvertrag mit dem Vermerk, dass „der Vermieter für die Lebensdauer der beiden Mieter auf seine Rechte zur ordentlichen Kündigung verzichtet“ und „Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.“ habe ich übernommen. Das war auch so in Ordnung, denn es ist geplant, dass nach dem Tod der Mieter in vielleicht 20+ Jahren meine Tochter dort einzieht.

Was mir nicht bekannt war und auch nicht vom Verkäufer oder Notar erwähnt wurde, ist, dass lt. Gesetz der Erbe der Mieter nach deren Tod automatisch in das Mietverhältnis eintritt.

Zu diesem Thema habe ich nun Widersprüchliches gelesen, nämlich dass ein Vermieter innerhalb eines Monats, nachdem er Kenntnis vom Tod des Mieter erlangt hat, ein Sonderkündigungsrecht hat und lt. § 580 BGB das Mietverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen kann. Andererseits heißt es, dass lt. § 563 und 573 BGB dem Erben nur gekündigt werden darf, wenn kein nichtiger Grund vorliegt. Eigenbedarf zählt als nichtig, wurde mir gesagt.

Was ist jetzt richtig? Muss ich womöglich damit rechnen, dass nach dem Tod der Eltern der Erbe in die Wohnung einzieht und ich nichts dagegen unternehmen kann und meine Tochter die Wohnung niemals selbst bewohnen kann? Oder kann ich, wenn die Mieter verstorben sind, den Mietvertrag doch außerordentlich kündigen?

Mietrecht
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Kann der Vermieter mir die Wohnung kündigen weil ich mich über das Management des Unternehmens, welches vor Ort Präsenz zeigt beschweren will?

Guten Abend liebe Leute,

hab ne ganz wichtige Frage. Meine Freundin und ich ziehen in ein anderes Bundesland (beruflich bedingt). Die Wohnungssuche war sehr stressig, jedoch haben wir eine schöne Wohnung gefunden. Bei der Besichtigung sind uns einige Mängel aufgefallen. Hierbei muss ich noch erwähnen, dass die Wohnung und auch der Vermieter durch ein Immobilienverwaltungsunternehmen vertreten wird. Uns wurde die Wohnung durch das Management der Wohnungen gezeigt. Die Dame hat einige Punkte angesprochen und versprochen. Kurz gefasst: ich hatte nur Probleme mit ihr. Alles was man falsch machen kann, hat sich falsch gemacht. Den Mietvertrag an falsche email Adressen geschickt. Fragen nicht beantwortet. Sich nicht um die Mängel gekümmert. 30% der versprochenen Punkte wurden nicht eingehalten. Mündlich und schriftlich einen Preis für die Garage genannt aber im Vertrag 15€ mehr im Monat verlangt. Ausfallend, beleidigend und patzig am Telefon geworden. Sie hat mir als Mieter gesagt, dass ich sie nerven würde. 70% der Telefonate mit ihr hat sie patzig und frech geantwortet. Nachdem ich dem Geschäftsführer des Unternehmens geschrieben hatte, war sie wohl scheinbar etwas überrascht. Danach ging es einige Tage mit ihr... aber wirklich... ich kann nicht mehr ! Ich muss beruflich wichtige Sachen klären, wir zahlen ab heute so viel Miete. Ich kann nicht den Job dieser Frau machen. Jedes Mal muss ich sie auf ihren Fehler hinweisen, ihr hinterherrennen, sie erinnern. Es ist nicht meine Aufgabe dies zu machen. Außerdem ist es eine Frechheit, dass sie ihr Wort nicht hält und mir andere Summen nennt.

Jetzt habe ich eine zweiseitige Beschwerde, adressiert an den Geschäftsführer des Unternehmens verfasst mit der Bitte irgendwas zu unternehmen, weil wir uns als Pärchen nicht auf die Frau verlassen können. Bevor ich den Brief abschicke möchte ich jedoch wissen ob ich dadurch als anstrengend gewertet werden kann und mir vielleicht eine Kündigung droht ? Ich habe Screenshots von allen Vorfällen... also kann ich so gut wie alles belegen.

Ich sehe es nicht ein mehr zu bezahlen. Auch wenn es monatlich nur 15€ mehr sind für die Garage. Es geht ums Prinzip. Wir sind noch nicht eingezogen und die Dame macht mir das Leben schon schwer.

Als Info: der Mietvertrag ist seit heute gültig und die Schlüssel habe ich letzte Woche schon bekommen.

Was würdet ihr machen ? Ich hoffe es kann jemand was dazu sagen... ich bin einfach nur noch sauer.

ps: das war nur die Kurzfassung. Gefühlt habe ich jeden zweiten Tag mit der Frau zutun, weil Sie einfach nicht das tut was sie verspricht.

liebe Grüße

Kündigung, Mieter, Mietrecht, Mietvertrag, umzug, vermieter
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Ist der Vermieter dazu verpflichtet beide Mieter zu informieren wenn Mietrückstände entstanden sind?

Hallo,

mein Partner ( mittlerweile Ex) und ich sind am 01.07.2019 in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Der Vertrag wurde von uns beiden unterzeichnet.

Die Wohnung wies Mängel auf und somit haben wir uns eine neue Wohnung gesucht und auch eine gefunden.

Eine Kündigung wurde am 26.11.2019 geschrieben.Mein damaliger Partner hat die Kündigung per Post verschickt.

Nun kommt die Katastrophe. Der Vermieter hat sich erst vor 1Woche bei mir gemeldet und teilte mir mit, dass mein Ex die Miete nicht beglichen hat und keine Kündigung angekommen sei und er somit einen Mahnbescheid rausschicken wird.

Mein Ex hat dem Vermieter immer und immer leere Versprechen gegeben das er die Mietrückstände begleichen wird.

Ich habe von alldem nichts mitbekommen, ich habe keine Mitteilung von unserem Vermieter bekommen weder per Post, Mail, Telefon, sms.

Natürlich habe ich den Vermieter um ein persönliches Gespräch gebeten sobald ich informiert wurde...

ich habe ihm deutlich gemacht das ich von nichts wusste.

Er gab zu das seine Buchhaltung den Mietausfall erst nach 3Monaten bemerkt hat. meinte aber im Gegenzug auch das er nicht dazu verpflichtet sei mich zu informieren, es reiche wenn er meinen Ex informiert hat und mit Ihm Kontakt hatte...

Somit ist natürlich ein noch größerer Schaden entstanden. Hat der Vermieter keine Schadensminderungspflicht?

Stimmt es das es reicht wenn er nur einen Mieter über solch wichtigen Sachen informiert?

Ich bin wirklich verzweifelt und mir ist auch bewusst, das ich Gesamtschuldner bin und der Vermieter nun durch mich versucht ans Geld zu kommen..nur kann ich es nicht verstehen das der Vermieter mich monate lang nicht informiert hat...

Hätte ich es gewusst, dann wäre es nie soweit gekommen....

vielleicht kann mir jemand eine Antwort darauf geben...

kosten, Mieter, Mietrecht, vermieter
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Angeblicher Hausfriedensbruch?

Ich hatte ein deutsch-afrikanisches Pärchen für 3 Monate in meiner Wohnung zur befristeten Untermiete. Sie arbeitete auf einen Kreuzfahrtschiff und war in der Karibik (auch noch zu Mietende), er war ab dem 2. Monat unauffindbar. Per Whatsapp hatte ich Kontakt mit ihr, die nicht wusste wo ihr Freund war und beauftragte mich zum Blumen gießen und Vorhänge aufziehen. Nach einer Woche war klar, dass er wegen Drogenhandel irgendwo in der JVA saß.

Ich machte mit ihr aus, dass die Sachen von ihm gepackt werden und von ihren Freunden abgeholt werden, was auch geschah. Ausserdem suchte ich neue Untermieter und es wurde mit ihr per whatsapp vereintbart eine Ablöse von 400€ für die Möbel zu verlangen und ihr zukommen zu lassen. Ausserdem war die Wohnung verdreckt und verwüstet, ich schickte ihr dazu Bilder und sie war geschockt.

Als ich niemanden fand, der die Wohnung mit diesen billigen und schlechten Möbel übernehmen wollte, machten wir aus, dass ich die Möbel bei Ebay einstellen sollte. Als auch das nicht fruchtete beschimpfte sie mich und unterstellte mir, dass ich nur an der Weitervermietung interessiert war und sie betrügen würde. Ich stellte darauf hin alle Hilfen meinerseits ein (9 Tage vor Mietende) und wartete auf die Wohnungsübergabe.

Die Wohnungsübergabe fand mit zwei Freundinnen statt, die eine organisierte die Angelegenheit mit den Möbeln, die andere kam und brachte mir den Schlüssel. Die Wohnung war weder sauber noch gerichtet.

Ich ließ die Wohnung durch Handwerker richten und von einem Reinigungsteam säubern. Dies bezahlte ich von der Kaution. Diese reichte nicht aus.

Ich schrieb sie an, schickte ihr per Mail die Rechnungen, aber sie war damit nicht einverstanden.

Ein halbes Jahr später (Mai 2020 - Coronohochzeit) meldete er sich. Er sei seit einer Woche aus dem Gefängnis und fragte nach der Kaution. Ich unterrichtete ihn, dass es keine Kaution mehr gibt, wegen den Kosten die entstanden waren. Er glaubte mir nicht und sah es nicht ein. Ich traf mich mit ihm und sie war dabei. Sie beschimpften mich und sagten sie würden mich fertig machen. Ich nahm das aber erst einmal nicht ernst, denn ich dachte mir, dass in Coronazeiten einfach die Nerven plank lagen. Ausserdem hatte ich meine Rechnungen, meine Fotos und meine Freunde, die alle die Wohnung auch gesehen haben und in diesen Fall mit eingebunden wurden.

Jetzt erhalte ich vom Amtsgericht eine Klage wegen Hausfriedensbruch. Beide haben mich angezeigt und tun so, als ob ich ungefragt in die Wohnung gegangen wäre, obwohl es im Whatsapp-Verlauf ganz klar nachvollziehbar ist, wann und warum ich in der Wohnung war und dass sie sich bei mir noch bis am Tag der Unterstellungen bedankte, dass ich so hilfsbereit war.

Ich bin natürlich verblüfft, dass nach einem halben Jahr plötzlich so eine Klage ins Haus flattert. Mit einer Klage zur Kautionsrückzahlung hätte ich ja noch verstehen können. Aber sich so etwas einfallen zu lassen beduetet doch auch die Justiz zu täuschen, oder nicht?

Wie gehe ich nun vor?

Mietrecht
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Vorsätzlich falschen Kaufpreis bei Küchenablöse genannt -was tun?

Hallo zusammen,

ich bin vor 1 Monat umgezogen. Der neue Vermieter meinte, dass ich die Einbauküche jedoch vom Vormieter mit übernehmen müsste. Da mir die Whg sehr gut gefallen hat, und die Küche auch erst ca 4 Monate alt war (bei meinem Einzug dann 7 Monate), habe ich zugestimmt. Der Vormieter nannte mir einen Kaufpreis von 5.500,- €, zzgl. kleineren Extras wie Mülleimer/Wasserhahn/Leiste usw.. wir haben uns dann auf 4.000,- € geeinigt. Selbstverständlich war der Kaufpreis, also die genannten 5.500,- € Grundlage für meine Verhandlung. Seit dem Einzug habe ich den Vormieter, welcher nur 1 Tür weiter gezogen ist (!!!), darum gebeten mir die Rechnung und alle Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Er hatte jedes Mal eine andere Ausrede und hat mich auch fast schon beschimpft, warum ich denn so paranoid sei und was ich mir davon erhoffen würde, wenn ich die Rechnung bekäme!?!? Das war schon sehr seltsam. Da er sich weiterhin vehement geweigert hat, er hätte keine Zeit sich um so einen Dreck zu kümmern usw, habe ich den Vermieter mit eingeschaltet. Die beiden haben sich immer gut verstanden, und sind immer noch in Kontakt. Ja, jetzt habe ich die Rechnung endlich bekommen - und der Kaufpreis betrug nicht 5.500,- , sondern 4.450,- € !!! Er hat mich also einfach über den Tisch gezogen und mich belogen! Kein Wunder also, dass er mir die Rechnung nicht zeigen wollte. Ich habe ihn darauf angesprochen, dass er sich um 1.000,- € "vertan" hat, und wir darüber reden müssen. Aber er streitet alles ab und meint, es gäbe hier nichts zu bereden, und die Sache sei gelaufen.

Er wohnt nur 1 Tür weiter, und der Gedanke, dass er mich so dreist belogen und eiskalt betrogen hat, ist unerträglich. Habe ich rechtl. Chancen den zu viel gezahlten Betrag zuzrück zu fordern? Denn, ich hätte niemals 4.000,- € für eine 7 Monate alte Küche gezahlt, die nur 4.450,- € gekostet hat. Das ist in meinen Augen ein glasklarer Betrug, oder täusch ich mich da?

Vielen Dank im Voraus für eure Tips / Ratschläge

Mietrecht, Kaufpreis, Betrug oder nicht
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