In Aktien und Obligationen investieren?

Hallo zusammen!

Ich würde gerne einen Betrag meines Vermögens (mehrere 1'000 Franken, da ich Schweizer bin) investieren, da das Geld ja sonst nur nutzlos auf der Bank rumliegt und ich wirklich gerne in dieses Investment-Feld einsteigen möchte und nun endlich auch 18 bin (keine Sorge ich lasse mir genügend auf der Seite, zudem weiss ich so +/- wie Aktien und Obligationen funktionieren, von Optionen lasse ich zurzeit die Finger). Vorerst möchte ich deshalb in Obligationen und später auch in Aktien investieren.

Dazu möchte ich mich nun bei ein paar Brokern anmelden (DeGiro, Lynx, IB, CapTrader), die mir vertrauenswürdig erscheinen (Bzw. bin gerade dran). Die Kontoerstellung wird einem ja durch gewisse Hürden erschwert und da frage ich mich:

Ist es schlimm wenn ich bezüglich Erfahrung und Liquidität "lüge"? Also nur die erforderlichen Bedingungen anklicke (z.B. ich habe schon x Jahre Erfahrungen und habe Y Kapital), denn ich habe ja noch nie mit Wertschriften gehandelt und ich habe auch nicht die 20'000, welche meistens als Minimum angesehen werden. Kann ich überhaupt mit weniger handeln oder muss soviel dann auf das Depot überwiesen werden? Kann ich überhaupt einfach so ein Depot ohne Verpflichtungen machen nur um mich umzusehen?

Wenn wir schon dabei sind stelle ich noch weitere Fragen:

Ist das Geld auf dem Depot sicher?

Kann ich es ganz einfach auf mein Bankkonto zurückübertragen?

Wenn ich in Franken überweise, wird das Geld auf dem Depot dann in CHF oder € sein oder kann ich wählen?

Gibt es irgendwelche versteckte kosten, von denen man evtl. nichts weiss?

Stimmt es, dass man zahlen muss wenn die eigenen Aktien ins Minus gehen?

Geldanlage, Aktien, Börse, Broker, Fonds, Investment, Wertpapierdepot
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Grundfragen zu ETF?

Hallo, ich beschäftige mich zur Zeit sehr mit Investition.

Ich habe vor langfristig einen ETF Sparplan einzurichten.

Aber ich stelle mir mir immer noch ein paar Fragen.

1) Wann verkauft man denn jetzt? Es heißt, dass man es liegen lassen soll für mind. 10-15 Jahre. Okay... Aber was dann? Wass wenn in dieser Zeit eine Kriese ist. Dann müsste ich doch nochmal ein paar Jahre warten bis sich das erholt hat?
Und wann genau verkauft man dann? Wenn man z.B. +110% gemacht hat? Warum nicht noch länger liegen lassen und noch mehr einfahren?

2) Thesaurierend oder ausschüttend? In einem Video meinte jmd bzgl neuer Steuerregelung sollte man am Anfang & (bis zu 20 000) lieber ausschüttend nehmen und das dann wieder anlegen, weil man das bis zu einer gewissen Summe (800?) nicht versteuern muss. Bei thesaurierend muss man ja ab 2018 einen gewissen Betrag am Anfang zahlen. Aber habe das insgesamt noch nicht so wirklich verstanden. Muss ich nochmal nachlesen.

3) Wie stellt man den Wechsel von ausschüttend zu thesauriend am Besten her? Nehmen wir mal an ich habe jetzt >20 000 auf meinem ETF und möchte lieber auf thesauriend wechseln. Soll ich den dann lieber liegen lassen und nichts mehr einzahlen und einen neuen Sparplan für einen thesaurierenden erstellen? Oder den auschüttenden verkaufen und das volle Geld in thesauriend investieren.

4) Die Frage überschneidet sich mit 3)
Mit wie vielen ETFs beginnen? 1 oder 2 (natürlich nicht mehr als 3)
z.B.: 30% in einen ausschüttenden und 70% in einen thesaurienden?

Nebeninfos:
Bin 22 und Student, kein Einkommen, aber ich bekomme Kindergeld, es liegen ca 25000 seit 5 Jahren (durch Ausbildung angespart) auf dem Konto und verschimmeln. Habe fast keine Ausgaben, d.h. ich werde finanziell unterstützt von meinen Eltern und habe auch kein Auto. (Ich helfe bei meinem Vater in der Firma ein bisschen)
Deswegen denke ich so langsam mal ans Investieren.

Ich habe es vor bei DKB zu machen. Habe dort schon ein Depot und ein Girokonto.
Trading Republic scheint auch OK zu sein. Aber am Handy bin ich immer verleitet auf mein Depot zu schauen.

Geldanlage
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Ab 5.000 Euro gemeinschaftlich in Immobilien investieren?

Vielen Dank, dass Du Dir die Mühe machst meine Frage zu lesen. Bei Google bin ich mit der Suche nach einer Antwort nicht mehr weiter gekommen, weshalb ich nun hier meine Frage stelle. Kannst Du mir mit Deinem Wissen helfen?

Ich möchte in Erfahrung bringen, welche sinnvollen Wege es gibt um mit Partnern gemeinschaftlich in Immobilien zu investieren. In unserem Beispiel soll eine Wohnung inkl. Erwerbsnebenkosten für 500.000 Euro von 100 Partnern zu jeweils 5.000 Euro gekauft werden.

Folgendes habe ich bereits bei meiner Recherche gefunden:

  1. BGB-Gesellschaft. Fällt leider aus, weil mit 100 Partnern eine notarielle Beurkundung schlicht zu aufwendig und zu schwierig ist.
  2. Nachrangdarlehen über Exporo oder Bergfürst. Fällt leider auch aus, weil diese Wohnung wirklich gekauft werden soll. Das Risiko eines Komplettausfalls erachte ich als zu hoch.
  3. Gründung einer KG, in der die Anleger zu Gesellschaftern werden. Über diese KG-Gesellschaft wird die Wohnung gekauft. Die Kapitalerträge werden an die Gesellschafter ausbezahlt.

Zur dritten Möglichkeit habe ich ausführlicher recherchiert und es scheint die praktikabelste Möglichkeit zu sein. Die rechtlichen Hürden scheinen sehr hoch zu sein, oder liege ich hier falsch? Gilt dieses Konstrukt schon als Immobilienfonds nach dem Kapitalanlagegesetz? Oder ließe sich das in der Praxis als Unternehmensbeteiligung umsetzen?

Vorab vielen Dank für Deine Mühe. Ich bin auf Deine Antwort gespannt.

Geldanlage, Geld, Fonds, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilienfonds, Immobilienkauf, Unternehmensgründung
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Betriebliche Altersvorsorge soll nach Ausbildungsabbruch privat gezahlt werden, ist das normal?

Hallo.
Ich hatte im August letzten Jahres eine Ausbildung angefangen, und eine betriebliche Altersvorsorge bei der AXA gestartet. Jeden Monat ging das Geld dafür von meinem Bruttoverdienst ab.
Nun musste ich aus gesundheitlichen Aspekten (Schichtdienst, starke Belastung) die Ausbildung abbrechen.
Was mich schockiert hat: Die Betriebliche Altersvorsorge soll ich jetzt aus eigener Tasche privat weiter zahlen. Hab für Juni und Juli Rechnungen bekommen.
Was nicht gerade einfach ist, da ich erstmal nichts mehr verdiene, bis ich was neues gefunden hab...

Vielleicht stand das auch im ursprünglichen Vertrag bei und ich habs übersehen... aber mir hat jeder im Betrieb gesagt wie toll das ist, jeder hat da diese Vorsorge, auch die anderen Azubis dort hatten sie. Aber ich habe auch niemals damit gerechnet, dass ich die Ausbildung dann abbreche. Diese Situation habe ich nicht im Kopf gehabt... Was in dem Fall passieren würde. Ich dachte brteiblich ist betrieblich und wird nicht privat wenn man nicht mehr dort arbeitet.

Ich bin aus den ganzen Vertragsunterlagen nicht schlau geworden. Ich werde da sobald wie möglich anrufen.
Aber was mach ich jetzt? Laut Internet kann man sowas nicht so einfach kündigen. Kann ich das irgendwie auf Beitragsfrei schalten während ich keine Arbeit habe?

Ist das überhaupt normal dass die BETRIEBLICHE Altersvorsorge Privat weiter läuft, obwohl man gar nicht mehr in einem BETRIEB ist? Mein Ausbildungsvertrag wurde zum 30.04. aufgehoben, also es ist schon alles abgewickelt.
Hoffe hier hat jemand Erfahrungen damit gemacht, oder weiß wie ich am besten vorgehen soll...
Danke schonmal für jede Antwort :)

Geldanlage, Altersvorsorge, Rente, Ausbildung, Betriebliche Altersvorsorge, Direktversicherung, Versicherung
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Angelegtes Geld in ETFs, Fairr.de und Kapital plus A umschichten?

Hallo,

Ich habe meine Ersparnisse sowie geschenktes Geld und Erben von den letzten 2–3 Jahren wie folgt auf der Seite gelegt, leider ohne eine echte Strategie. Die jetzige Situation ist:

  • Fairr.de: minimaler Betrag für volle Förderung / etwa 2.500 € gesamt stand heute
  • Allianz Kapital + A: etwas €50.000
  • ETFs: etwa 25.250 € im Kaufwert (Depotwert 28,355 € stand heute), und zwar so verteilt:

MSCI world (ETF 110): €12.680

MSCI Emerging Markets (ETF 127): €6.908

Comstage MDAX UCITS (ETF 007): €4.276

CS – S+P S.C. 600 (ETF 123): €4.490

Es gibt bestimmt große Korrelationen zwischen Fairr.de, Allianz Kapital + A und die ETFs, die ich mich ausgesucht habe, dazu einigen sind ausschütten statt thesaurierend, und ich habe mich die folgenden Optionen überlegt:

Erstmal, das gesamte Portfolio in thesaurierenden ETFs umsetzen:

  • CS – S+P (ETF 123) auslösen
  • MSCI E.m (ETF 127) auslösen
  • MSCI World (ETF 110) auslösen

Dann, alles in thesaurierenden ETFs World und Emerging Markets anlegen, und zwar wie folgt:

  • 70-80 % in Aktien ETFs aus World und Emerging Markets, aber thesaurierend
  • 30 % in etwas Rohstoffe, Gold, oder Anleihen also ein ETF, dass etwas weniger schwankt (immer noch thesaurierend)
  • Allianz Kapital plus lasse ich das so, da ich das gerne als Sparschwein für die Anzahlung eine Immobilie behalten möchte.
  • Mit Fairr.de bin ich wirklich ratlos, ich glaube, ich würde das laufen lassen.

Was denkt ihr davon?

Danke im Voraus!

Geldanlage, ETFs, Strategie, Riestervertrag
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