Habe 300 000 EURO zur Verfügung. Wie kann ich diese am besten langfristig (10 Jahre) mit guter Rendite anlegen?

Hallo Zusammen,

ich habe kürzlich völlig unerwartet sehr viel Geld geerbt und würde mich über einige Anregungen von euch zur gewinnbringenden Geldanlage freuen.

Geplant habe ich 300 000 EURO anzulegen.

50 000 EUR , die noch vom Erbe übrig wären, würde ich auf einem Tagesgeldkonto parken.

Ich kenne mich noch nicht mit Aktien / Fonds aus, habe die letzten Tage einige ETF Sparplan Videos geschaut , aber alle ohne hohes Startkapital .

Ichhabe schon etwas gemischte Gefühle den Großteil des Geldes in ETF ( z.B MSCI World ), zum Beispiel als Einmalinvestition über einen Onlinebroker anzulegen und dann 10 Jahre lang arbeiten zu lassen.

Ist das denn überhaupt empfehlenswert gleich mit so großen Summen zu starten?

Ist es eventuell besser das Geld zu teilen und bei 3 Brokern je 100 000 EUR zu investieren?

Eine eigene Immobilie möchte ich aufgrund der aktuell extrem hohen Immobilienpreise nicht kaufen und vermieten. Mit dem Vermieter Business kenne ich mich ohnehin überhaupt nicht aus.

Zu meiner Lebenssituation:

Ich arbeite Vollzeit, verdiene ca 2000 EUR netto / Monat und wohne aktuell in einer frisch bezogenen drei Zimmer Mietwohnung und war auch vor der Erbschaft immer schuldenfrei.

Kinder habe ich aktuell noch keine.

Viel Geld brauche ich aktuell wirklich nicht für neue Anschaffungen wie Technik, Auto etc . Ich hatte auch vor der Erbschaft alles was ich brauche mit meinem normalen Einkommen nach und nach erworben und könnte deshalb das Geld wirklich über längere Zeit gewinnbringend anlegen.

Geldanlage
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Ist dieser Aktienfonds sinnvoll?

Guten Tag, da ich recht wenig von der Thematik verstehe, hoffe ich hier auf eine zweite Meinung. Ich bin bei einem Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung, habe über diesen Berater bereits ein paar Versicherungen abgeschlossen, und auch ein Bankkonto der Deutschen Bank eröffnet. Nun ist es so, dass ich mein Erspartes am Konto habe, was natürlich nicht so gut ist. Er hat mir daher einen Aktienfonds von DWS Concept Karldemorgen empfohlen, hat die Risikoklasse 4, Kosten für das Depot jährlich sind 40 Euro, Ausgabeaufschläge 5 Prozent, laufende Kosten 1,55 Prozent.

Kann mir jemand einen Rat geben, ob die Kosten in Ordnung sind, und falls jemanden diesen Aktionfonds kennt, ob das ein guter ist?

Ich weiß, das ich bei einigen Dirketbanken sicher alles günstier bekommen könnte, aber ich kenne mich eben mit diesem Thema wirklich nicht aus, und bin froh, wenn das jemand für mich übernimmt, und würe auch bereit die üblichen Gebüren zu bezahlen, aber einen Wucherpreis (Falls das bei diesem Fonds der Fall sein sollte) würde ich sicher nicht bezahlen.

Es steht noch ein komischer Satz dabei "Die erfolgsbezogene Vergütung beläuft sich auf 15 Prozent des Betrages, um den die Wertentwicklung den Vergleichsindex (ein für eine Geldmarktanalge festgelegter Index) übertrifft

Diese 15 Prozent Klausel stand in den anderen Fonds die ich zur Auswahl hatte jetzt nicht dabei, kann mir das jemand auf deutsch übersetzten?

Geldanlage, Börse, Sparen, Aktienfonds, Fonds, Aktienkurs, Deutsche Bank
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In Aktien und Obligationen investieren?

Hallo zusammen!

Ich würde gerne einen Betrag meines Vermögens (mehrere 1'000 Franken, da ich Schweizer bin) investieren, da das Geld ja sonst nur nutzlos auf der Bank rumliegt und ich wirklich gerne in dieses Investment-Feld einsteigen möchte und nun endlich auch 18 bin (keine Sorge ich lasse mir genügend auf der Seite, zudem weiss ich so +/- wie Aktien und Obligationen funktionieren, von Optionen lasse ich zurzeit die Finger). Vorerst möchte ich deshalb in Obligationen und später auch in Aktien investieren.

Dazu möchte ich mich nun bei ein paar Brokern anmelden (DeGiro, Lynx, IB, CapTrader), die mir vertrauenswürdig erscheinen (Bzw. bin gerade dran). Die Kontoerstellung wird einem ja durch gewisse Hürden erschwert und da frage ich mich:

Ist es schlimm wenn ich bezüglich Erfahrung und Liquidität "lüge"? Also nur die erforderlichen Bedingungen anklicke (z.B. ich habe schon x Jahre Erfahrungen und habe Y Kapital), denn ich habe ja noch nie mit Wertschriften gehandelt und ich habe auch nicht die 20'000, welche meistens als Minimum angesehen werden. Kann ich überhaupt mit weniger handeln oder muss soviel dann auf das Depot überwiesen werden? Kann ich überhaupt einfach so ein Depot ohne Verpflichtungen machen nur um mich umzusehen?

Wenn wir schon dabei sind stelle ich noch weitere Fragen:

Ist das Geld auf dem Depot sicher?

Kann ich es ganz einfach auf mein Bankkonto zurückübertragen?

Wenn ich in Franken überweise, wird das Geld auf dem Depot dann in CHF oder € sein oder kann ich wählen?

Gibt es irgendwelche versteckte kosten, von denen man evtl. nichts weiss?

Stimmt es, dass man zahlen muss wenn die eigenen Aktien ins Minus gehen?

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Grundfragen zu ETF?

Hallo, ich beschäftige mich zur Zeit sehr mit Investition.

Ich habe vor langfristig einen ETF Sparplan einzurichten.

Aber ich stelle mir mir immer noch ein paar Fragen.

1) Wann verkauft man denn jetzt? Es heißt, dass man es liegen lassen soll für mind. 10-15 Jahre. Okay... Aber was dann? Wass wenn in dieser Zeit eine Kriese ist. Dann müsste ich doch nochmal ein paar Jahre warten bis sich das erholt hat?
Und wann genau verkauft man dann? Wenn man z.B. +110% gemacht hat? Warum nicht noch länger liegen lassen und noch mehr einfahren?

2) Thesaurierend oder ausschüttend? In einem Video meinte jmd bzgl neuer Steuerregelung sollte man am Anfang & (bis zu 20 000) lieber ausschüttend nehmen und das dann wieder anlegen, weil man das bis zu einer gewissen Summe (800?) nicht versteuern muss. Bei thesaurierend muss man ja ab 2018 einen gewissen Betrag am Anfang zahlen. Aber habe das insgesamt noch nicht so wirklich verstanden. Muss ich nochmal nachlesen.

3) Wie stellt man den Wechsel von ausschüttend zu thesauriend am Besten her? Nehmen wir mal an ich habe jetzt >20 000 auf meinem ETF und möchte lieber auf thesauriend wechseln. Soll ich den dann lieber liegen lassen und nichts mehr einzahlen und einen neuen Sparplan für einen thesaurierenden erstellen? Oder den auschüttenden verkaufen und das volle Geld in thesauriend investieren.

4) Die Frage überschneidet sich mit 3)
Mit wie vielen ETFs beginnen? 1 oder 2 (natürlich nicht mehr als 3)
z.B.: 30% in einen ausschüttenden und 70% in einen thesaurienden?

Nebeninfos:
Bin 22 und Student, kein Einkommen, aber ich bekomme Kindergeld, es liegen ca 25000 seit 5 Jahren (durch Ausbildung angespart) auf dem Konto und verschimmeln. Habe fast keine Ausgaben, d.h. ich werde finanziell unterstützt von meinen Eltern und habe auch kein Auto. (Ich helfe bei meinem Vater in der Firma ein bisschen)
Deswegen denke ich so langsam mal ans Investieren.

Ich habe es vor bei DKB zu machen. Habe dort schon ein Depot und ein Girokonto.
Trading Republic scheint auch OK zu sein. Aber am Handy bin ich immer verleitet auf mein Depot zu schauen.

Geldanlage
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Ab 5.000 Euro gemeinschaftlich in Immobilien investieren?

Vielen Dank, dass Du Dir die Mühe machst meine Frage zu lesen. Bei Google bin ich mit der Suche nach einer Antwort nicht mehr weiter gekommen, weshalb ich nun hier meine Frage stelle. Kannst Du mir mit Deinem Wissen helfen?

Ich möchte in Erfahrung bringen, welche sinnvollen Wege es gibt um mit Partnern gemeinschaftlich in Immobilien zu investieren. In unserem Beispiel soll eine Wohnung inkl. Erwerbsnebenkosten für 500.000 Euro von 100 Partnern zu jeweils 5.000 Euro gekauft werden.

Folgendes habe ich bereits bei meiner Recherche gefunden:

  1. BGB-Gesellschaft. Fällt leider aus, weil mit 100 Partnern eine notarielle Beurkundung schlicht zu aufwendig und zu schwierig ist.
  2. Nachrangdarlehen über Exporo oder Bergfürst. Fällt leider auch aus, weil diese Wohnung wirklich gekauft werden soll. Das Risiko eines Komplettausfalls erachte ich als zu hoch.
  3. Gründung einer KG, in der die Anleger zu Gesellschaftern werden. Über diese KG-Gesellschaft wird die Wohnung gekauft. Die Kapitalerträge werden an die Gesellschafter ausbezahlt.

Zur dritten Möglichkeit habe ich ausführlicher recherchiert und es scheint die praktikabelste Möglichkeit zu sein. Die rechtlichen Hürden scheinen sehr hoch zu sein, oder liege ich hier falsch? Gilt dieses Konstrukt schon als Immobilienfonds nach dem Kapitalanlagegesetz? Oder ließe sich das in der Praxis als Unternehmensbeteiligung umsetzen?

Vorab vielen Dank für Deine Mühe. Ich bin auf Deine Antwort gespannt.

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