Maßgeblich Wertschöpfung?

Hallo, Ich hoffe jemand kann nur eine Auskunft geben.

Ich bin 14 Jahre verheiratet, hatte 2 Kinder aus erster Ehe mitgebracht und wir haben ein gemeinsames 12 jähriges Kind. Vor 8 Jahren hat mein Mann von seinen Eltern das Haus geschenkt bekommen. Wir haben sofort einen Wohnkredit aufgenommen, das alte Haus durchgebrochen und ein neues Haus drangebaut und die beiden Häuser miteinander verbunden damit wir genug Platz für alle 3 Kinder haben. Im alten Haus haben wir im Zuge des Zubaus alle Fenster, Böden, Türen, WC und Fassade neu gemacht. Auch die Einfahrt.

Ich habe mich schon ein bisschen schlau gemacht, wie das mit der Vermögensaufteilung bei Scheidung aussieht, bin mir aber nicht sicher ob ich es richtig verstehe.

Es heißt 1:

Werden in eine Liegenschaft die einem Ehegatten geschenkt wurde, während der Ehe werterhöhende Investitionen gemacht so wird due Wertsteigerung sehr wohl geteilt. Bringt einer eine Liegenschaft ein, für die er nur eine kleine Anzahung gemacht hat (er hat nicht mal eine Zahlung geleistet, da geschenkt bekommen) und wird ein Wohnkredit abbezahlt der wesentlich höher als seine Anzahlung ist, abgestattet so erfolgte die maßgebliche Wertschöpfung während der Ehe und die gesamte Liegenschaft ist zu teilen.

Das passt doch zu unserer Situation oder?

2:

Dieses Haus ist auch in die Aufteilung einzubeziehen, wenn der Ehegatte auf die Weiterbenutzung des Hauses angewiesen ist zur Sicherung der Lebensbedürfnisse.

Auch das passt doch oder? Wir haben ja alle die 2 unteren Etagen des Altbaus genutzt.

Ich hoffe ihr könnt mir sagen ob ich richtig liege, denn das beschäftigt mich ganz schön.

Erbe, Recht
Mietkaution als Teil der Erbmasse obwohl noch 1 ursprünglicher Mieter noch in der Wohnung lebt, und gleichzeitig Erbe ist?

Hab ein par Seiten gefunden die das alles ein wenig beschreiben, aber mein Problem ist wieder mal zu exotisch - ich find nix.

Mutter 6 Jahre gepflegt, mit ihr zusammen in neue Wohnung gezogen, dort bis zum Tod gepflegt, bzw. Mutter war vorm Tod nochmal 3 Wochen im Heim, k.A. ob das auch noch ne Rolle spielt.

OK, Mutter hatte damals die Kaution für die Wohnung bezahlt und ich wurde von einer Betreuerin auch als Mieter eingetragen - nicht Untermieter oder sowas sondern Name von Mutter und mir stehen beide oben im Vertrag.

Sie war nun gestorben, ich hatte laut Vermieter die Möglichkeit bei Vorlage Sterbeurkunde Mutter aus dem Vertrag streichen zu lassen und selber die Wohnung weiterzuführen - halt nicht als Erbe der Wohnung sondern als Mieter der ich laut Vertrag ja wahr.

Was ist nun mit der von Mutter bezahlten Mietkaution? Muss ich einem Miterben jetzt 50% der Kaution auszahlen? Falls nicht jetzt - muss ich es nachdem ich die Wohnung gekündigt habe? Hat ein Miterbe überhaupt ein Recht an der Wohnung/Mietkaution wenn ich rechtlich seit Mietbeginn auch Mieter war/bin?

Wenn vom Konto von Mutter im Januar und Februar noch nach ihrem Tod (am 6.1.) die Miete bezahlt wurde da ich auf die Sterbeurkunde gewartet hatte und die Wohnung samt Zahlung übernehmen konnte - muss ich die Miete da zurückerstatten (sprich 50% in die Erbmasse)?

Falls wer vorschlägt ich soll das einen Anwalt fragen - ist in Planung, dauert noch etwa 3 - 4 Wochen wegen Kostenübernahme, will vorher mal abschätzen was noch an finanziellen Belastungen auf mich zukommen kann.

Erbe, Erbengemeinschaft, erbrecht, Mietkaution, Mietrecht
Darf Witwe Vaterschaftstest des unehelichen Kindes ihres verstorbenen Ehemannes machen lassen?

Guten Abend,

Mein Sohn ist vor einem halben Jahr verstorben. Er war bis zu seinem Tod verheiratet und hat zwei leibliche minderjährige Kinder hinterlassen.

Ein 21jähriger Sohn stammt aus einer früheren Beziehung. Zu diesem Sohn gab es leider nur sehr wenige Begegnungen.

Mein Sohn hat den Unterhalt nicht regelmäßig gezahlt, so dass noch eine Restschuld durch meine Schwiegertochter als Erbin beglichen werden muss.

Unsere Familie ist allerdings schon sehr lange der Auffassung, dass dieses Kind kein leibliches Kind meines verstorbenen Sohnes sein kann (Vermutung).

Es gibt absolut keinerlei Ähnlichkeiten mit meinem Sohn bzw. zu seinen Halbgeschwistern.

Ich selbst kenne ihn nur von Fotos und bin der gleichen Meinung.

Nun geht es um den Erbschein, der beantragt werden muss, weil das Haus, in dem meine Schwiegertochter mit ihren beiden Kindern noch lebt, verkauft werden.

Sie kann mit einem Gehalt den Kredit nicht auf Dauer bedienen.

Es gibt bereits Kaufinteressenten.

Nun zu unserem Problem.

Der junge Mann kümmert sich um nichts, er gibt keinerlei Auskunft, ob er seinen Erbanteil annehmen oder ausschlagen möchte (null Bock).

Da wir als Familie immer öfter vermuten, dass es vielleicht wirklich nicht das leibliche Kind meines Sohnes ist, nun meine Frage:

Ist meine Schwiegertochter berechtigt, aus o. g. Gründen einen Vaterschaftstest von meinem verstorbenen Sohn und dessen vermeintlichem Sohn beauftragen zu lassen?

Mit freundlichen

und bestem Dank im voraus!

Angelika

Erbe, erbrecht
gehört ein ausgezahltes Erbe bei einer Heirat zum Zugewinn?

Mein Kusin hat Bargeld geerbt durch einen Immobilienverkauf. Das Geld wurde ihm ausgezahlt., da war er bereits neu verheiratet. Er kaufte mit dem Geld ein Gartenhaus mit Gartengrundstück. Seine Frau brachte zwei erwachsene Töchter mit in die Ehe; beide bereits verheiratet mit eigenen Kindern. Die Jüngere zog in eine Dachwohnung über der Wohnung meines Kusins. Er ist handwerklich geschickt und baute die komplette Wohnung aus mit Tisch und teilweise Möbeln. Die Kosten für das Material übernahm er. Er kaufte dem Schwiegersohn, der sich selbstständig gemacht hatte, einen Transporter für 14 000 Euro.

Dann kaufte er zusammen mit seiner Frau ein Anwesen mit Ruine darauf für 2500 Euro und begann auch hier, alles selbst abzureißen und neu auf-und auszubauen. Nach einigen Jahren verkaufte er Gartenhaus und Grundstück an die Kommune. Alles Geld floss in den Aufbau des neuen Hauses.

Seine Frau verstarb; ihre Töchter kümmerten sich weder um die Pflege, noch waren sie bei der Beerdigung dabei. Nun haben sie einen Rechtsstreit um ihr Pflichtteil begonnen. Mein Kusin ist Handwerker und mit juristischen Problemen überfordert. Er hat sich einen Anwalt genommen.

Ich bin der Ansicht, dass sein Erbe aus der Berechnung des Pflichtteils herausgenommen werden muss.

Dass die Eigenleistung zur Wertsteigerung des Gebäudes einer besonderen Bewertung bedarf.

Das die Schenkung des Transporters mit angerechnet werden müsste.

Dass die Bargeldzuwendungen (zusammen ca. 10 000Euro), die seine verstorbene Frau immer wieder ihren Töchtern zugute kommen ließ, auch überschlägig mit berücksichtigt werden müssten. Oder, da er ja keine Belege hat, nur Fotos vom Zustand des Hauses bei Kauf, hat er nun schlechte Aussichten.

Erbe, Erbschaft
Plötzlich noch einen Bruder auf den Philippinen Namens Wirrwarr?

Hallo ich bin schier verzweifelt. Komplizierter geht es gar nicht. Mein Vater ist 2008 verstorben und hat seine damalige Frau ( Philippinin) als Vorerbin eingesetzt. Nach ihrem Tode ( der im April letzten Jahres eingetreten ist, sind mein Bruder und ich und ein mir bis dato unbekannter Bruder, angeblich aus der letzten Ehe. Erben in Nachfolge.

Ab jetzt herrscht Chaos, von dem Ableben seiner Ehefrau wurden wir erst 6 Monate später von ihrer Nichte informiert. Nennen wir der einfach halber weiße die Ehefrau meines Vater P.

Nach vielen hin und her könnte ich dann einen Nachlasspfleger im Amt erreichen der sich aber von vorn herein für nicht zuständig fühlte und egal wie ich es ihm versucht habe zu erklären, die Situation einfach nicht raffen wollte. Das Problem ist das der angebliche Bruder auf den Philippinen lebt und trotz mehreren Briefen an die im Testerment angegebene Adresse nicht reagiert. Und was am schlimmsten ist das er unterschiedliche Namen hat. Wir habe nach fast einem halben Jahr herausgefunden das er mit Taufurkunde ins Testament und Grundbuch eingetragen wurde und nicht mit einer Geburtsurkunde.Es geht noch stundenlang so weiter, der Rechtspfleger versucht mit allen Mitteln jegliche Klärung zu verhindern geht nicht ans Telefon, nur wenn ich mit unterdrückter Nummer anrufen. Gestellte Anträge werden nicht bearbeitet und und und.

Mein Hauptproblem ist ...das die geerbte Wohnung Kosten verursacht. Laufendes Hausgeld und was besonders schlimm ist, der Häuserkomplex wird gerade von Grund auf saniert was Unsummen an Kosten auf wirft. Mein leiblicher Bruder ist Harz 4 Empfänger und ihm ist alles egal. Und bei mir laufen die Rechnungen auf. Ich weiß beim besten Willen nicht mehr weiter. Wir müssen die Wohnung schnellstmöglich verkaufen. Was aber nicht geht weil der angebliche Sohn von P unauffindbar ist. Wir haben keinerlei Unterlagen Fotos oder sonstiges das seine Existenz belegt in der Wohnung gefunden. Die im übrigen von ihrer Nichte komplett von jeglichen Wertgegenständen befreit wurde. Als wir in die Wohnung kamen sah es aus wie nach einem Tornado.

Ich weiss das war viel Info, aber es ist auch echt ein Chaos hoch 10 . Kann mir bitte jemand Tips geben was ich machen kann. Bin echt total verzweifelt.

Erbe, erbrecht
Finanzielle Rechte einer Pflegefamilie bei Tod beider Elternteile?

Guten Abend,

wir möchten für unsere beiden Kinder eine Sorgerechtsverfügung erstellen, für den Fall, dass wir beide ums Leben kommen. Wir möchten gerne, dass sie dann bei einer befreundeten Familie aufwachsen. Heute haben wir mit der Familie gesprochen und grundsätzlich wären sie bereit, die Kinder dann aufzunehmen. Allerdings gibt es ungeklärte Fragen bzgl. der Finanzen. Wenn unsere Freunde unsere 2 Kinder aufnehmen würden, bräuchten sie definitiv mehr Wohnraum. Sie müssten also u.U. ein größeres Haus kaufen/mieten oder eine zusätzliche Wohnung o.Ä. Da sie selbst schon 3 Kinder haben, wäre da insgesamt ordentlich Platz nötig.

Wir möchten eine Risikolebensversicherung abschließen, die aber auf unsere Kinder läuft (Würde wir sie auf unsere Freunde abschließen und sie können sich dann doch nicht um die Kinder kümmern wird es vermutlich extrem kompliziert das zu formulieren). Außerdem haben wir ein Haus, das unsere Kinder dann erben würden. Wie wäre das rechtlich geregelt?

Haben unsere Freunde das Recht, das Geld aus der Risikolebensversicherung oder aus dem sonstigen Erbe zu nehmen, um damit z.B. ein größeres Haus/Wohnung zu kaufen/mieten? Müsste hier das Jugendamt, Familiengericht o.Ä. seine Zustimmung geben? Müssten sie das Geld das sie von unseren Kindern dafür genommen haben zurückzahlen sobald diese volljährig sind? Ansonsten könnte man ihnen vielleicht vorwerfen, sich zu bereichern (Das wäre für uns sogar ok, wenn sie sich dafür liebevoll um unsere Kinder kümmern, dürfen sie auch den Teil vom Erbe behalten, aber rechtlich gehört es ihnen ja eigentlich nicht) Direkt an unsere Freunde zu vererben ist auch wenig sinnvoll, da sie das ja zum Höchstsatz versteuern müssten.

Gibt es dazu Fallbeispiele? Eigentlich ist das ja jetzt kein so furchtbar ungewöhnlicher Fall, dass man bei der Aufnahme von 2 Pflegekindern mehr Wohnraum benötigt. Bzw. wer wäre für diese Fragen der richtige Ansprechpartner?proFamilia, Jugendamt?

Wenn hier jemand Hinweise hat wie das rechtlich geregelt ist oder wen wir fragen können, wären wir dankbar. Und ja, wir werden das auch noch mit einem Anwalt besprechen wenn wir eine finale Fassung haben, aber wir sich derzeit noch dabei uns vorab zu informieren.

Lieben Dank :)

Erbe
Soll Mutter das Erbe zugunsten Sohn ausschlagen??

Hallo,

ich hätte eine Frage zu folgendem Szenario, ob die Handlungsoption unten "2.) Mutter schlägt Erbe aus" zu empfehlen wäre und welche Vor-/Nachteile entstehen könnten.

Familie M. bestehend aus Vater/Mutter und Sohn, Einzelkind.
Vater verstirbt plötzlich und hinterlässt ein Haus im Wert von 700.000€ bzw. zur Hälfte. Im Grundbuch stehen nämlich Vater und Mutter zu jeweils 50% drin. (Rest des Nachlasses wie Auto und Vermögen ist vernachlässigbar < 30000€)

Hintergrund: Ziel ist es das Haus ohne Schenkungssteuer an den Sohn zu übertragen und den Freibetrag von 400.000€ bei Erbschaft/Schenkungssteuer auszunutzen. Mutter und Sohn sind in einem sehr guten bzw. selbstlosen Verhältnis.

1.) Mutter nimmt Erbe an.

Würden dann Mutter und Sohn zu jeweils 50% erben? d.h. im Grundbuch würde die Mutter später (inkl. ihrem ursprünglichen Anteil) zu 75% drin stehen und der Sohn zu 25%. Erbschaftssteuer fiele für Sohn zwar nicht an, aber wenn die Mutter dann paar Monate später das Haus an Ihren Sohn übertragen möchte wären es dann 525.000€ und es fielen Schenkungssteuer an?

Sie könnte natürlich auch eine Erbteilübertragung ohne Gegenleistung zustimmen (nach Annahme des Erbes). Aber würde dies dann nicht auch als Schenkung gelten und ihren Freibetrag der 400.000€ ausschöpfen bzw. minimieren?

2.) Mutter schlägt Erbe aus. (innerhalb der ersten 6 Wochen.)

Wäre der Sohn dann Alleinerbe und erbt dann die kompletten 50% des Hauses vom Vater 350.000€ inkl. Auto/Vermögen < 30000€ und müsste dann keine Erbschaftssteuer zahlen?

Mutter kann danach ihre 50% des Hauses (350.000€) an den Sohn übertragen ohne Schenkungssteuer.

Frage: Gibt es irgendwelche Vor-/Nachteile im Falle von 1.) oder 2.) die hier übersehen wurden?

Erbe, erbrecht

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