Testament trotz Demenz?

Testament trotz Demenz

Unser Vater (87) mit vasculärer Demenz, lebt mit 2 Söhnen in seinem Haus. Ein Sohn (55) also unser Bruder ist krank ( Schizophrenie)und unser Vater ist noch sein gesetzlicher Betreuer.

Unser anderer Bruder(50) hat die offizielle Pflege für unseren Vater ( Pflegestufe 3) übernommen. Wird aber durch uns Schwestern unterstützt. Er selbst ist eigentlich in einem 40-Std-Job tätig jedoch seit längerer Zeit (März) durch den Tod seiner Lebensgefährtin, krank geschrieben.

Da unser Vater bislang kein Testament gemacht hat und somit nichts geregelt ist, er aber immer gesagt hat, dass unser kranker Bruder ein lebenslanges Wohnrecht eingetragen bekommen soll, habe ich darum gebeten, dies unbedingt zu tätigen. Bzw ein Behindertentestament zu schreiben.

nun hat aber unser anderer Bruder unseren Vater ziemlich manipuliert und unser Vater soll ihm das Haus überschreiben, er würde dann auch das Wohnrecht für unseren Vater und kranken Bruder eintragen lassen.

eigentlich wollten wir uns bereits als gesetzliche Betreuer für unseren kranken Bruder und auch dementen Vater eintragen lassen.
wir sind insgesamt 4 Kinder ( 2 Jungs und 2 Mädchen)

mit unserer Schwester haben wir das auch abgesprochen gehabt, aber nun will mein Bruder alles alleine .

eine Kontovollmacht hat er sich ebenfalls bereits geben lassen.

er versucht mich vor unserem Vater in ein schlechtes Licht zu rücken, sodass mein Vater mich mittlerweile in einem ganz merkwürdigen Licht sieht.

noch bevor die Partnerin von meinem Bruder gestorben war, wollte mein Vater, dass ich die Betreuung von unserem kranken Bruder übernehme. Ich wollte das aber gerne mit meinem anderen Bruder gemeinsam machen.

wir haben auch eine sog. Vorsorgevollmacht für unseren Vater. Hier sind ebenfalls mein Bruder und ich eingetragen. Allerdings ist diese nicht notariell beglaubigt. Wir brauchten sie für die Krankenkasse, Ärzte usw.

Fakt ist, dass unser Vater nicht mehr in der Lage ist, alleine zurechtzukommen. Auch Zusammenhänge versteht er nicht mehr richtig. Er ist teilweise bösartig und es dreht sich alles immer nur um ihn( das war aber auch schon immer so) Das kommt jetzt mit der Erkrankung einfach nur noch stärker zum Vorschein.

Kann er noch ein Testament machen?

Ist er testierfähig?

Erbe
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Meine Oma will mir Ihre Wohnung Vererben/ Verschenken! Muss ich meinen Onkel auszahlen?

Hallo zusammen ich habe folgendes Problem und bedanke mich im Voraus für die Antworten:

Meine Oma besitzt eine Eigentumswohnung mit einem Wert von rund 150.000€.

Da Sie mit Ihrem Sohn( Mein Onkel) verstritten ist, will Sie mir diese Wohnung vererben. Am liebsten würde Sie Ihrem Sohn nichts von Ihrem Erbvermögen hinterlassen aber durch den Pflichtteil ist dies nicht möglich.

Wir waren zusammen schon beim Notar um alles offiziell zu machen. Dieser meinte zu mir aber : Wenn die Wohnung vererbt wird, müsste ich meinen Onkel "Auszahlen" und sprach von einer Summe von rund 20.000€.

Also ich bin zurzeit 20 Jahre alt und in diesem Jahr mit meiner Ausbildung fertig und habe dementsprechend dieses Geld nicht ! Und wenn ich Ihn auszahlen müsste hieße dass, das ich mir einen Kredit nehmen müsste etc. … Also muss ich mich auf ne Hohe Verschuldung einstellen Sollte meine Oma versterben. Ich will die Wohnung auch nicht verkaufen Müssen da ich diese gerne als Wertanlage behalten und evtl. Vermieten möchte.

Meine Frage ist nun: Mir ist zwar Klar das meinem Onkel der Pflichtteilsanspruch zusteht und soll von mir aus auch so sein.. Aber wieso soll ICH ihn Auszahlen und woher wird dieser oben genannte Betrag von rund 20.000€ hergeleitet ?

Zudem hätte ich eine weitere Frage : Sollte meine Oma mir Ihre Wohnung noch in Lebzeiten verschenken. Muss ich da meinem Onkel trotzdem den teil des Wohnungswerts auszahlen? Schließlich ist es doch Ihr gutes Recht mit der Wohnung zu tun was Sie mag und in dem Fall zu verschenken an wen Sie mag. Außerdem könnte Sie mir die Wohnung doch auch für beispielsweise 5000€ verkaufen?

Also mein Ziel wäre es natürlich Ihm nichts in Zukunft ausbezahlen zu müssen

Ich bedanke mich nochmal und bleiben Sie gesund !

Erbe, erbrecht, Familie, Immobilien, Pflichtteil, schenkung, wohnung
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Welche Ansprüche hat ein Erbe gegenüber Nacherben bei Hausstandsauflösung?

Erblasserin "Oma" vererbt ein Haus an zwei Kinder. Kind A, nennen wir es Angela, beauftragt mündlich Kind B, nennen wir es Udo, zur Auflösung des Haushalts. Angela hat alles, was es haben wollte, aus dem Haus entfernt. Sie beteiligt sich nicht weiter an der Haushaltsauflösung und sagt Udo, er solle das machen. In der Folge verkauft Udo restliche Möbel/Gegenstände und entsorgt entsprechend den Hausstand. Angela hat das mündliche Einverständnis gegeben, dass Udo sich Hilfe zum Ausräumen und Verkauf holt und diesbezüglich ein üblicher Stundensatz anfällt.

Nun ist Udo zwischenzeitlich verstorben und zwei Nacherben treten an seine Stelle. Angela verschweigt die Vereinbarung über den Stundensatz und verlangt von den Nacherben die Herausgabe der Erlöse aus dem Verkauf der Haushaltsauflösung. Den Nacherben ist nicht bekannt, um welche Gegenstände es überhaupt geht und in welcher Höhe der Verkauf war. Selbst ein Blick auf die Verkaufsanzeigen kann keine Klarheit verschaffen, da Udo am eigenen Haus zur gleichen Zeit eine Renovierung vorgenommen hat.

Aus dem Erbe von "Oma" ist nur noch der Hausverkauf laufend, welcher in Kürze abgewickelt wird. Die beauftragten Makler zahlen das Ganze dann nach den offziellen Erbquoten an Erbin und Nacherben aus. Somit müsste nach unserer Ansicht die Erbin eine Klage gegen die beiden Nacherben anstreben, ist dies richtig?

Wie beurteilt ihr die Lage? Die Nacherben können ja nicht wissen, um was es geht.

Erbe, erbrecht, Nachlass
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Was kann ich tun, wenn die Sparkasse Leipzig unsere Erbmasse eingefroren hat?

Schönen guten Tag,

Wir sind eine Erbengemeinschaft, bestehend aus 3 Brüdern und einem Onkel. Einer der 3 Brüder lebt mit Erstwohnsitz in der Schweiz (ist mit 1/6 im Erbschein aufgeführt) und der Rest alle in Deutschland.

Erbschein und Bankenvollmachten wurden der Sparkasse am 27.03.2020 vorgelegt und es wurde auch eine Kontoauflösung der Verstorbene Person beidseitig unterschrieben und alle Erlöse daraus sollten an mein Konto gehen, um die Summe dann aufzuteilen. Wir haben von der Verstorbenen Person knapp über 100.000 € geerbt.

Die Sparkasse wo die verstorbene Person Ihre Finanzwerte lagerte hat den Betrag bis heute nicht auf das angegebene Konto überwiesen, die stellen sich quer mit der Aussage seitens ihrer „fachkundigen“ Nachlassabteilung das sie das Geld erst ausschütten, wenn für den oben genannten Bruder (wohnhaft Schweiz) seitens des Finanzamtes eine Unbedenklichkeitsbescheinung ausgestellte wurde.

Ich habe der „fachkundigen“ Sparkasse mehrfach aufgeführt das der Anteil des Bruders 1/6, wie im Erbschein beurkundet aus knapp über 100.000€ bei 17.000€ läge und er somit unter dem gesetzlichen Steuerfreibetrag von 20.000 € liegt. Diese Sparkasse behält bis heute 100 % unseres Geldes ein.

Ich/ wir fühlen uns seit nun fast 7 Wochen schon echt verarscht.

Meine Frage an euch, auf was kann ich da klagen, denn für mich ist das üble Schikane? Anzeige? Aber was sind die rechtlichen Schlagworte dafür? Hoffe mir kann jemand helfen.... 🙄🙄🙄

Erbe, Erbengemeinschaft, Sparkasse, Steuern
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