Steuern steuern? Wie?

Liebe Community, ich bräuchte mal euren Rat.

Meine Großmutter ist im Besitz einer kleinen Wohnung (Garconniere) in einem schönen Tourismusgebiet in Österreich (Vorarlberg). Mittlerweile übernehme ich die Verwaltung dieser Liegenschaft zur Gänze und bin dafür natürlich auch bevollmächtigt.

Laut Vereinbarung meiner Großmutter mit deren Sohn sollte dieser die Wohnung in naher Zukunft übernehmen und mir sollte ein Vorkaufsrecht eingeräumt werden. 

Dieser Sohn (mein Onkel) hat aber kein Interesse an dieser Wohnung und hat mir bereits vor dieser Übergabe angeboten die Wohnung zu „übergeben“ (dadurch konnte das Objekt von meiner Großmutter direkt auf mich übertragen werden).

Mein Onkel hat im vergangenen Jahr eine Renovierung dieser Wohnung für meine Großmutter übernommen.

Da diesem natürlich etwas für die Wohnung zusteht und er auch die vorausgegangene Renovierung vorfinanziert hat, möchte er für dieses Objekt 90.000€ haben.

Mein Onkel und ich haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander und er hat mir angeboten, dass ich ihm das Geld wie es für mich (und natürlich auch für ihn und meine Großmutter) am günstigsten ist bezahlen sollte.

Derzeite denke ich an folgende Varianten:

1. Das Geld fremdfinanzieren, die Übernahme sofort vornehmen und die Vermietung in meinem Namen vornehmen (Problem: evtl. hohe Steuern)

2. Einen Teil meines Eigenkapitals meinem Onkel übergeben und den Rest in den nächsten Jahren zurückbezahlen bei sofortiger Übernahme.

3. Die Wohnung nach wie vor auf meine Großmutter laufen lassen, einen Schenkungsvertrag mit Ableben meiner Großmutter zu verfassen mit dem Zusatz, dass diese die Ausbezahlung meines Onkels übernimmt (dieser wird mit den jährlichen Mieteinnahmen ausbezahlt). Somit würden die Mieteinnahmen über meine Großmutter an meinen Onkel gehen, ich das Objekt verwalten und mit Ableben meiner Großmutter diese Wohnung erhalten und den offenen Restetrag an ihn zurückzahlen.

Ich denke die 3. Variante wäre aus steuerlicher Sicht für alle Beteiligten die günstigste Möglichkeit, vorausgesetzt meine liebe Großmutter lebt noch viele Jahre!

Oder würdet ihr eine weitere Möglichkeit vorschlagen? 

Danke für eure Hilfe!!!

Zusatz:

Ort: Österreich

Jährliche Mieteinnahmen derzeit 5500€ (BK, etc. bereits abgezogen)

Möglichkeit als Ferienwohnung zu vermieten (evtl. doppelte Mieteinnahmen)

Meine Steuerklasse: 35% (evtl. 42%)

Steuerklasse meiner Großmutter: 0%

Erbe, Steuerrecht, Wohnungskauf, Auszahlung
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Haus wird an Bruder verschenkt - was sind meine Rechte?

Liebe Community,

ich habe ein Anliegen und würde mich sehr freuen zu wissen, wie ihr hier vorgehen würdet bzw. was meine Rechte sind.

Ausgangslage:

Meine Eltern sind Mitte 60. Ihr Vermögen bezieht sich vor allem auf.

  • Wohnung 1: Verkehrswert ca. 150.000 €
  • Wohnung 2: Verkehrswert ca. 200.000€
  • 3. Zweifamilienhaus (unten ca. 100qm, oben ca. 70qm): Verkehrswert ca. 450.000€ (wahrscheinlich eher mehr momentan...)

Alles Baujahr Ende 70er. Die Verkehrswerte nehme ich an, da mein Vater die Immobilien nicht schätzen lassen will.

Der Plan meines Vaters ist folgender: Er und meine Mutter möchten in Zukunft in Wohnung 2 leben, mein Bruder soll in das Zweifamlienhaus in die untere Wohnung ziehen, das gesamte Haus soll dann auch auf meinen Bruder überschrieben werden. Mein Vater lässt sich allerdings ein lebenslanges Wohnrecht für die obere Wohnung im Haus eintragen. Als Ausgleich sollen Wohnung 1 und Wohnung 2 sofort auf mich überschrieben werden. Die Wohnung oben im Zweifamilienhaus sollen weiterhin vermietet werden und die Einnahmen (wahrschienlich) an meinen Vater gehen.

Meine Überlegungen:

Zunächst finde ich diese Lösung für mich nicht fair, da Wohnung 2 mir momentan gar nichts bringt, da dort auf unbestimmte Zeit (wahrscheinlich über 20 Jahre) meine Eltern wohnen werden (Rausklagen will ich sie dort stand jetzt nicht ;-)). Grundsätzlich fände ich es fair, wenn Wohnung 2 nicht beachtet werden würde sondern mein Bruder mir zumindest einen gewissen Ausgleich zwischen Wohnung 1 und dem Haus leisten würde. Von mir aus auch in Ratenzahlung (er spart ja ab sofort die Miete). Das hat mein Vater aber bereits abgelehnt, warum auch immer.

Allerdings habe ich jetzt auch schon gelesen, dass meine Rechte hier sehr beschränkt sind, und ich wohl nur einen Anspruch auf den Pflichtteil habe was das Haus angeht, dieser wäre ja durch Wohnung 1 schon fast abgegolten.

Es wäre toll, wenn jemand seine Meinung dazu sagen könnte, entweder von rechtlicher oder auch gerne aus rein "familiärer Sicht" ("sei doch zufrieden dass du überhaupt etwas kriegst ;-)). Vielleicht habt ihr ja auch noch einen anderen Lösungsvorschlag.

Danke und liebe Grüße

solea

Erbe, Immobilien, schenkung
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Ohne Grundbucheintrag einziehen, ist das riskant?

Wir haben eine Wohnung gekauft, und wären planmäßig schon vor 2 Monate eingezogen.

Wir können noch nicht in die Wohnung einziehen da der Notar nicht gemerkt hatte, dass ein Erbschein vom Verkäufer fehlt.

Da wir unsere Wohnung ab April verlassen müssen da wir Mieter gefunden haben, müssen wir schon in März Zugang auf die neue Wohnung haben (somit können wir ein bisschen was vorbereiten wie streichen und Boden verlegen). Außerdem müssen wir Bestellungen entgegennehmen (Möbel und Baumaterial).

Wir haben die Verkäufer angeboten, einen Mietvertrag zu schliessen, und eine Kaution, als ganz normale Mieter, falls in März noch nicht klar ist, wann alles erledigt wird.

Die Verkäufer haben vorgeschlagen, dass wir eine Art „Anzahlung“ in Höhe von 10.000 EUR leisten, mit Übernahme von sämtliche Betriebskosten ab Schlüsselübergabe.

Meine Frage:

Obwohl wir glauben, dass sich hier nur um eine Formalität handelt (fehlende Erbschein) wollen wir möglichst risikofrei handeln.

Sobald wir in die Wohnung reinkommen, werden Renovierungskosten für uns entstehen.

Was kann passieren wenn der Kauf nicht stattfinden kann (angenommen der fehlende Erbschein bedeutet, die Verkäufer waren auf irgendeingrund nicht berechtigt, das Objekt zu verkaufen)?

Bleiben wir auf die ganze Kosten sitzen (davon sind die Renovierungskosten die kleinste Beträge, der größte Schaden wäre der geplatzte Kredit)?

Sind wir wegen dem Kaufvertrag schon gegen so was abgesichert und können wir ohne Bedenken mit der Renovierung starten?

Sollen wir wenn nicht, uns von Notar eine Vereinbarung machen lassen?

Erbe, Wohnungskauf
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