Wer muss die Hausentrümpelung zahlen?

Hallo.... Ich hätte eine Frage zur Hausentrümplung. Meine Schwiegereltern leben seit ca 30 Jahre zur Miete in einem Haus und sind verheiratet und beide stehen im Mietvertrag. Meine Schwiegermutter ist die leibliche Mutter meines Mannes und mein Schwiegervater allerdings nicht der leibliche Vater. Zusammen haben die beiden noch einen Sohn, meinen Schwager. Mein Schwiegervater hat aus erster Ehe noch 2 Kinder.

Meine Schwiegermutter ist sehr schwer krank und wird in den nächsten Wochen versterben. Mein Schwager sagt dass mein Schwiegervater dann definitiv zu einem Sozialfall wird und zukünftig Sozialhilfe beziehen muss. Außerdem kann er alleine angeblich die Miete nicht mehr für das Haus tragen da er nur eine winzig kleine Rente bekommt und auf 400€ Basis arbeiten geht nebenbei. Bis zur Erkrankung war meine Schwiegermutter die Hauptverdienerin. Wenn mein Schwiegervater aus dem Haus auszieht muss es definitiv entrümpelt werden da sich in den letzten Jahrzehnten sehr viel "Unbrauchbares" angesammelt hat da mein Schwiegervater nichts wegschmeißen kann. Sollte er wirklich nach dem Tod meiner Schwiegermutter Sozialhilfe beziehen meint mein Schwager dass er und mein Mann die Hausentrümplung bezahlen müssen da mein Schwiegervater dafür nicht belangt werden könne. Stimmt das? Schließlich gibt mein Schwiegervater die Entrümplung in Auftrag und mein Mann ist nicht der leibliche Sohn!!! Muss mein Mann bzw wir dann wirklich einen Teil der Kosten tragen oder nur die leiblichen Kinder? Außerdem wird mein Mann sowie der Bruder und mein Schwiegervater das Erbe ausschlagen nach dem Tod da es höchstens Schulden zu erben gibt.

Vielen Dank für die Hilfe.

Haus, Immobilien, Miete
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Unbelastete Immobilie beleihen: Welche Bedingungen stellt die finanzierende Bank?

Wir sind durch Erbe Besitzer einer unbelasteten, mit ca. 290.000 € Geschäftswert lt. Notar bewerteten, Immobilie geworden. Diese Immobilie wird durch uns selbst bewohnt, eine Einliegerwohnung soll zukünftig vermietet werden. Auf Grund der Pflege der Erblasserin, musste mein Mann seine Erwerbstätigkeit bereits vor einigen Jahren aufgeben und somit haben wir nur ein Einkommen, daran lässt sich auch hopplahopp nichts ändern. Desweiteren hat die Pflege der Erblasserin bzw. die Kosten der Immobilie, die wir bereits seit Jahren getragen haben unsere eigenen Finanzen stark belastet, so dass nunmehr nahezu alle Rücklagen aufgebraucht sind. Die benannte Immobilie soll nun beliehen werden, um einen Miterben auszuzahlen, eine Autofinanzierung abzulösen und notwendige Renovierungsarbeiten sowie geringfügige Sanierungen durchzuführen. Welche Bedingungen müssen wir hierfür erfüllen? Ein erster Termin bei der Interhyp ging mit blumigen Versprechungen aus, der dann konkretisierende Termin mit einer nicht näher erläuterten Absage. Was wird wo mit eingerechnet? Aktuell sind unsere Einkommensverhältnisse wie folgt: 2350,00 € netto, 192,00 € KG plus aktuelle Mieteinnahmen von 200,00 €. Eine Autofinanzierung, die mit 199,00 € mtl. zu Buche schlägt und noch mit ca. 14.000 € Restschuld besteht, weitere Kredite bestehen nicht mehr. Die Mieteinnahmen werden bei Neuvermietung von 200,00 € auf 580,00 € steigen, dass kann ich aktuell aber nicht anrechnen, weil ich es ja aktuell nicht habe. Wie hoch kann ich angesichts dieser Eckdaten überhaupt die Immobilie beleihen? Das ich hier keine hundertprozentien Aussagen bekomme,ist mir klar - aber eine grobe Orientierung wäre schon hilfreich. Wichtig ist, dass das Geld zur freien Verfügung sein sollte. :)

Bank, Finanzierung, Haus, hypothek, Immobilien
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Berechnung von Eigenleistungen?

Guten Abend, ich habe eine Frage zu Eigenleistungen bei der Baufinanzierung. Im Netz bin ich da nicht richtig fündig geworden, daher einmal hier als Frage.

Wie werden die Eigenleistungen bei der Baufinanzierung richtig zur Ermittlung der gesamten Baufinanzierungssumme ermittelt?

Beispiel 1 Ausgaben: Neubau Wohnhaus: 210.000 Baunebenkosten: 5.000 Materialkosten Eigenleistungen: 16.000 Sonstiges: 9.000 Gesamtausgaben: 240.000

Vorhanden: Grundstück mit Bodenwert: 145.000 Eigenleistungen: 11.000 Gesamtguthaben: 156.000

Beispiel 1: Notwendiger Kreditbetrag: 229.000

Ich habe hier also meine Materialkosten auf die Ausgabenseite geschrieben, meine Eigenleistungen auf die Habenseite.

Beispiel 2 (alles gleich außer bei den Eigenleistungen) Ausgaben: Neubau Wohnhaus: 210.000 Baunebenkosten: 5.000 Wertsteigernde Maßnahmen (Material und Eigenleistung): 27.000 Sonstiges: 9.000 Gesamtausgaben: 251.000

Vorhanden: Grundstück mit Bodenwert: 145.000 Eigenleistungen: 11.000 Gesamtguthaben: 156.000

Beispiel 2 Notwendiger Kreditbetrag: 240.000

Die Differenz zwischen Beispiel 1 und Beispiel 2 sind also genau die 11.000 EUR Eigenleistungen.

Welche Rechenweise ist nun richtig? Bei der ersten könnte man die Sache ja ad absurdum führen und die Eigenleistungen so hoch schrauben (theoretisch), dass am Ende der Kreditbetrag kleiner ist als der Neubaupreis, oder?

Vielen Dank für Hilfe, Moritz

Baufinanzierung, Haus, Immobilien
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Höheren Kredit aufnehmen damit Schwiegereltern ebenfalls Immobilie kaufen können?

Hallo, ich erhoffe mir ein paar fachliche Meinungen oder Antworten mit Erfahrungswert, denn emotional in der Sache bin ich selbst genug :)

Mein Ehemann hat aus einem Versicherungafall einige hunderttausend erhalten. Nun wollen wir uns den Traum vom Haus mit unseren zwei, bald drei Kindern, verwirklichen.

Das Geld reicht aber noch nicht für Haus und Möbel, Küche, Notar usw. Wir müssen über 100.000€ Kredit aufnehmen. Nun wollen seine Eltern auch eine Wohnung kaufen ohne jegliches EK und wollen von uns 50.000€ geschenkt haben. Den Rest gibts angeblich auf Kredit. Sie sind Anfang 50 und leben zur Miete. Das bedeutet unser Kredit steigt und vor allem ich soll mich mit meinem Mann um mehr als für uns selbst nötig verschulden, damit meine Schwiegereltern die Wohnung bekommen, die sie sich mit ihrem Lebensstil eigentlich nicht leisten können. Ich unterstütze Eigentum bei Ihnen sehr, denn an Rente wirds kaum was geben. Es sieht so aus, als müssten wir später für Pflege aufkommen. Aber sie sind jung genug und gesund, um mehr als Teilzeit arbeiten zu gehen. Gerade die Schwiegermutter gibt sich zufrieden mit ihrem Job ("für sooo reichts"). Sie überteiben es mit Geschenken für die Kinder und nennen uns geizig, weil wir nicht für Oster- und Weihnachtsgeschenke pro Kind mehr als -00€ ausgeben wie sie. Tja, wir finden 50€ pro Kind genug. Diese Infos finde ich am Rande wichtig, weil es schließlich nicht so ist, dass sie gerne aus eigener Kraft würden und es versuchten. Sondern es für selbstverständlich halten, dsss man sie unterstützt, da ja das wieder ins Erbe eines Tages übergeht.

Ist es aber für später für die Zeit der Pflege, angenommen sie bräuchten diese, sinnvoll, in ein solches 'Projekt' zu investieren?

Finanzierung, Haus, Hauskauf, Immobilien, Kredit, pflege
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Selbstschuldnerische Bürgschaft bei Mietwohnung; unterschreiben oder nicht?

Ich habe folgendes Problem: mein Sohn möchte in Berlin eine kleine Wohnung mieten. Bei Übergabe der Wohnung ist eine Sicherheitsleistung i.H.v. 3 Nettokaltmieten (900,00€) zu leisten. Desweiteren gibt es unter sonstige Vereinbarungen den Passus: "Zusätzlich zur Kaution erklärt sich _____ freiwillig bereit, eine Bürgschaft zu übernehmen.

Hier kommt das Problem: in der E-Mail war eine selbstschuldnerische Bürgschaft beigefügt (ich würde mich verpflichten, selbstschuldnerisch auf erstes Anfordern unter Verzicht auf die Einrede der Verjährung, der Anfechtung, der Aufrechenbarkeit sowie der Vorausklage zur Erfüllung sämtl. Verpflichtungen aus dem Mietvertrag vom etc.

Da ich im Internet über diese Art von Bürgschaft gelesen habe, dass man diese auf keinen Fall unterschreiben soll, da man damit dem Vermieter auf Verdeih und Verderb ausgeliefert ist. Ich habe daraufhin eine Höchst-Bürgschaft angeboten, nochmal für max. 3 MM (900,00€). Das hat Fr. Rühl abgelehnt mit der Bemerkung, dass sie auf "Nummer sicher" gehen will. Sie würden nur im letztmöglichen Fall auf die Bürgschaft zurückgreifen. Da sein eine kleine u. persönliche Hausverwaltung sind, nehmen sie die Verantwortung gegenüber dem Mieter u. Bürgen sehr ernst. D.h. im Falle eines Zahlungsausfalls reagieren sie sofort u. Lösungsvorschlägen offen gegenüber stehen, damit es eben nicht nötig wird auf den Bürgen zurückzugreifen. Ich soll einsichtig gegenüber ihren "Sicherungsmaßnahmen" sein, da ich hoffentlich verstehe, dass die Abwehrhaltung sie nun etwas misstrauisch stimmt. Daher müssen sie aus den genannten Gründen auf ihre Bürgschaft bestehen.

Mein Sohn ist natürlich ganz heiß auf die (erste eigene) Wohnung u. das weiß Fr. Rühl. Ich wohne im Saarland u. kann mir noch nichtmal anschauen.

Frage: soll ich unterschreiben oder nicht?

Bürgschaft, Immobilien, wohnung
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Haus zusammen mit Bruder geerbt, der Hartz IV bezieht. Wie sieht es mit Renovierungskosten aus, die ich aus eigenen Mitteln vorher ins Haus gesteckt habe?

Hallo! Wir haben folgenden Sachverhalt: Mein Bruder und ich werden irgendwann das Haus meiner Mutter zu gleichen Teilen erben. Mein Bruder möchte aber auf seinen Anteil verzichten, da er kein Interesse hat. Das Problem ist, dass der ab Juni Hartz IV beziehen wird und somit sein Erbverzicht nicht anerkannt werden wird. Nun ist es so, dass unsere Mutter im Pflegeheim ist und ich das Haus aus meinen eigenen Mitteln renoviere, um es vermieten zu können. Aus den Mieteinnahmen soll das Pflegeheim mitfinanziert werden. Wie wird es im Erbfall aussehen? Ist die Hälfte meiner Investition dann futsch? Oder kann ich die Investitionssumme vom Wert der Immobilie abziehen? Ansonsten hätte ich ja durch meine Investition und die dadurch erlangte Wersteigerung indirekt an Vater Staat gezahlt bzw. den Unterhalt meines Bruders übernommen. Da meine Mutter noch lebt (und hoffentlich noch lange leben wird) stellt sich mir die Frage, ob es jetzt vielleicht noch eine Möglichkeit gibt, einen solchen Fall zu umgehen. Noch zur Info: meine Mutter leidet unter Demenz und wird aus eigenen Stücken auch kein entsprechendes Testament mehr verfassen können. Dann würde mich noch interssieren, ob es Vorschriften zu einem Wertgutachten des Hauses gibt. Ich denke mal, dass ein von mir bestellter Gutachter einen anderen (für unsere Situation günstigeren) Preis ermittelt, als ein Gutachter, der vom Amt bestellt wird. Vielen Dank!

Erbengemeinschaft, Gutachten, Hartz IV, Immobilien, Investition
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Kündigung einer Baufinanzierung aufgrund Hausverkaufs?

Hallo zusammen,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen. Ich erkläre euch zuerst meine Situation, damit ihr wisst um was es geht. Ich bin fast 30 Jahre alt, verheiratet und habe eine kleine Tochter von 18 Monaten. Ich arbeite Vollzeit als Angestellter im öffentlichen Dienst, meine Frau ist ebenfalls im öffentlichen Dienst als Krankenschwester beschäftigt, wobei sie aufgrund unserer Nachwuches momentan nur 25 Std die Woche arbeitet. Alles in allem haben wir ca. ein Nettoeinkommen von ~3800-4000€ je nachdem welche Schichtzuschläge mein Frau im jeweiligen Monat aufgrund ihrer unterschiedlichen Schichten bekommt.

Das vorab zu unserer Situation. Nun kommt die Frage an sich, wir sind im Jahre 2014 in mein "Elternhaus" ich nenne es mal eingestiegen. Meine Eltern hatten sich getrennt, meine Mutter alleine hätte das Haus nicht halten können, da meine Frau zu dem Zeitpunkt schwanger war haben wir uns dazu entschieden ein "Projekt/Experiment zu starten, und haben meinen Vater mit 40.000€ ausgezahlt. Zu diesem Zeitpunkt war auf diesem freistehenden Einfamilienhaus eine Restschuld von ca 100.000, die sich mitterweile bzw zum damaligen Zeitpunkt auf 180.000€ erhöht hat. Zur Erklärung. 40.000€ Auszahlung an meinen Vater, die restlichen 40.000€ sind für den Ausbau des Kellergeschosses, Notar, Grundbuchänderungen usw. drauf gegangen. Nun ist aus diesem Haus somit ein "Mehrgenerationenhaus, Zweifamilienhaus" geworden. Meine Mutter wohnt im mittlerweile abgetrennten Obergeschoss, Frau, Tochter und ich bewohnen das EG sowie den komplett ausgebauten Wohn"Keller" .

Es ist nun leider so, dass man nach zwei Jahren sagen muss und auch sicherlich man sich anderes erhofft hat, das es leider in dieser Form nicht funktioniert, sodass dieses Haus ab demnächst zum Verkauf stehen wird, und ich mit meiner Frau nun etwas eigenes plane. Meine Fragen nun sind:

-Ist es ideal ein solch Großes Darlehen wie es jetzt ist prinzipiell überhaupt über eine Bausparfinanzierung laufen zu lassen?

-ich war gestern bei der Bank wir werden ca mit 16.000 € Vorfälligkeitsentgelten rechnen müssen

-was passiert mit den ca bis dato 23.000€ die in den Bausparvertrag gezahlt wurden? ich weiß ein teil der monatlichen 900€ die wir zahlen sind direkt Zinsen.

-was würdet ihr mir als neue Finanzierung empfehlen?

-welche Förderung gibt es als Junge Familien, ich hab schonmal google bemüht, aber das Thema ist für mich momentan noch sehr komplex

-das jetztige Haus (Baujahr 98) verfügt über ca 220qm Wohnfläche und stand bevor wir eingestiegen und umgebaut sind schonmal zum Verkauf, der Makler hat es damals für 239.000e inseriert. Wir haben nun ein komplettes Badezimmer in den Keller gebaut, sowie die beiden anderen Räume zu Schlafstätten/kinderzimmer umfunktionert, was denkt ihr bringt es an Wert Gewinn ?

-wir wollen entweder von der "Substanz" her was ähnliches finden, sprich uns nicht verschlechteren, oder nach den neusten Standards was energiesparendes etc.pp auf die Beine stellen

Danke vorab.

Baufinanzierung, Hausverkauf, Immobilien, Kündigung
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Ist ein Pfand Objekt Tausch einer Immobilie bei schlechter Bonität möglich?

Ich bin Eigentümer einer Immobilie und musste im Jahr 2012 beim Gerichtsvollzieher eine Vermögensauskunft (eidesstattliche Versicherung) abgeben.  Trotzdem erhielt ich im Jahr 2013 ein Angebot von meiner Bank für eine Anschlussfinanzierung welches ich auch angenommen habe. Seitdem läuft die Anschlussfinanzierung ganz normal und ohne Störungen.

Zum Ende diesen Jahres muss ich aus beruflichen Gründen umziehen und würde wieder eine Immobilie erwerben, natürlich erst wenn ich meine jetzige verkauft habe. Einen sogenannten Pfand Objekttausch vollziehen! Es muss nichts nach finanziert werden! Das Restdarlehen/ die Restvaluta soll auf das neue Objekt zum aktuellen Stand übernommen werden! Nun habe ich ziemlich Angst bei meiner Bank anzufragen, da ich nicht weiß, ob es bei der Bank bekannt ist, das ich in 2012 eine Vermögensauskunft abgegeben habe. Denn die Bank schrieb mir mit dem Angebot der Anschlussfinanzierung, das diese ohne weitere Überprüfung begleitet wird, heißt soviel das die Bank wohl für die Anschlussfinanzierung keine SCHUFA Prüfung vorgenommen hat?!

Nun ist meine Angst, wenn ich der Bank mein Vorhaben schildere, das ich vielleicht"schlafende Hunde"wecke und es Konsequenzen hätte.

Muss ich mit Konsequenzen rechnen? Kann mir die Bank trotzdem jetzt noch das Darlehen kündigen?

Vielen Dank in voraus für (hoffentlich) hilfreiche Antworten!

Anschlussfinanzierung, Baufinanzierung, baukredit, Immobilien, Immobilienfinanzierung
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Nebenkostenabrechnung, Betriebskostenabrechnung Thema Wasser/Abwasser?

Hallo! Ich wohne im Außenbereich einer Gemeinde in einem Haus (Reihenhaus 4 Parteien) zur Miete. Wir erhielten am 23.12. unsere Betriebskostenabrechnung für 2015 von dem Vermieter.

Hierbei bin das erste Mal seit Jahren (aufgrund einer drastischen Erhöhung des Abwasserpreises durch die Gemeinde) über folgendes gestolpert:

Wir haben einen grundstückseigenen Brunnen aus dem unser Grundwasser/Trinkwasser gepumpt/bezogen wird. Eine große entsprechende Filtrationsanlage ist im Pumpenraum vorhanden. Des Weiteren befindet sich auf dem Grundstück eine Klärgrube, die 1-2 Mal im Jahr von einem Unternehmen geleert wird. Der Klärteich befindet sich auf einer Koppel hinter dem Haus.

Der Vermieter rechnet Abwasser ab und bezieht sich dabei auf die Gebührenordnung des zuständigen Amtes. Einen Bescheid über diese Kosten gibt es aber nicht, da wir nicht an die örtliche Kanalisation angeschlossen sind. In meinem Mietvertrag aus 2006 wurde jedoch handschriftlich vereinbart, dass der Vermieter laut Gebührenordnung der Gemeinde abrechnet (ich wusste auch nicht um die Klärgrube damals) Wir sind 2 Parteien die schon länger hier wohnen, beide haben die Klausel drin stehen mit der Abrechnung lt. GO. Die beiden neuen Parteien haben diesen Zusatz nicht. Dort wird aber auch nach GO abgerechnet. Diese beiden Parteien können ja schonmal der Abrechnung widersprechen....

Fragen:

  1. Müssten nicht eigentlich alle 4 Wohneinheiten gleich abgerechnet werden? Also Kosten für die Abfuhr des Klärschlammes aus der Grube sowie die 2mal jährlichen zu erfolgenden Kontrollen einer Institution abgerechnet werden? Oder könnte er 2 WE nach GO abrechnen und die anderen Beiden anders?

  2. Ist der Zusatz im Mietvertrag, dass nach GO abgerechnet wird rechtlich überhaupt i.O.? Es gab nie einen Gebührenbescheid, das Grundstück war nie an der Kanalisation angeschlossen.

  3. Wie verhält es sich mit dem Brunnenwasser? Welchen Preis pro Kubikmeter könnte man da festlegen? Wasseruhren je Einheit sind vorhanden.

  4. Die Abwasserkosten lt. Gebührenordnung sind 3-Fach erhöht worden, da das Wasserwerk ausgebaut werden muss, davon sind wir ja garnicht betroffen, inwieweit können diese stark erhöhten Kosten überhaupt auf mich umgelegt werden?

  5. Die tatsächlichen Kosten für die Entsorgung des Abwassers (Abpumpen durch Entsorgungungsunternehmen) sind wesentlich geringer als die vom Vermieter abgerechneten Kosten laut Gebührenordnung. Dem Vermieter entsteht dadurch ein wirtschaftlicher Vorteil. Ist das so ok?

  6. Welche Kosten wären in meinem Fall (Wasser aus Brunnen mit Filteranlage und Abwasser in Klärgrube) noch umlagefähig?

Ich würde mich freuen von Euch zu lesen. Der Mieterschutzbund ist leider sehr schleppend in der Bearbeitung und der Sachbearbeiter klang schwer überfordert mit dem Fall. Beraten fühlte ich mich nicht und trotz Fallschilderung in einer E-Mail war er nicht vorbereitet- total ätzend.

Lg

Haus, Immobilien, Miete, Wasser, wohnung
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Neffe wohnt mit Familie im Elternhaus (in Einliegerwohnung) und hat nun großzügig für sich angebaut). Wie regeln bei späterer Erbaufteilung?

Einer meiner Neffen bewohnt in seinem Elternhaus die Einliegerwohnung mit seiner Familie. Nun hat er sich das Geschoss großzügig ausgebaut und einen großen Anbau machen lassen. Dazu wurde die Einliegerwohnung mit rund zwei Drittel des Grundstücks im Vorfeld an den Bruder überschrieben.

Die Eltern bewohnen das EG im Haus. Das Dachgeschoss wird nur sporadisch genutzt von ihnen genutzt (Hobbyraum, TV-Zimmer).

Nun sind noch zwei Geschwister da. Diese wohnen außerhalb der Stadt und haben vorgeschlagen, dass der Bruder auch den Rest des Hauses sinnvollerweise einmal später ganz übernehmen sollte. Wenn die Eltern mal eben nicht mehr leben. Damit wäre das Objekt zu gegebener Zeit in einer Hand und auch leichter zu handhaben und zu verwerten. Der besagte Bruder hat noch recht kleine Kinder, welche vielleicht dort einmal einziehen könnten.

Diesen Vorschlag lehnt der Bruder aber ab mit Hinweis auf mangelnde Finanzen und drohendem Unterhalt des Gesamtobjekts (Dach erneuern etc.). Er können seine Brüder nicht auszahlen, auch in 20 Jahren nicht...

Wie sollten die verbliebenen zwei Neffen damit umgehen? Sie können ja schlecht eine Lösung erzwingen. Aber einerseits ist der im Hause lebende Neffe bereits der Nutznießer vom Objekt, möchte später aber mit dem "Rest" so nichts am Hute haben. Eben eine der üblichen Erbenstreitereien zeichnet sich da aus meiner Sicht einmal ab.

Was kann man raten?

Den Eltern wäre es recht, wenn ein anderer Sohn den Rest einmal übernimmt. Das erscheint mir aber unrealistisch, da beide Söhne bereits gebaut haben.

Erbe, Erbschaft, Immobilien
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Kann die Bank begründet mit Immobiliendarlehens-Kündigung und Schufaeintrag drohen?

Hallo erstmal, derzeit bin ich mit meiner Bank überhaupt nicht einig über den aktuellen Stand meines Immobiliendarlehens. Folgende Situation : Vorbestehend zu meiner derzeitigen Annuirätenfinanzierung, aufgeteilt in 4 Einzelverträge, gab es eine Baufinanzierung über einen zweckgebunden abgetretenen Bausparvertrag.

Nach Verkauf der Immobilie war auch der BV nicht mehr abgetreten und stand mir in voller Höhe wieder zur Verfügung ( ca. 17.000 ,- Euro ). Ich zahlte diesen Betrag als Sonderzahlung auf einen meiner 4 Einzelverträge ein und staunte um so mehr, daß mich die Bank wenige Tage später auf einen angeblichen Zahlungsrückstand von ca. 5.000,- Euro anmahnte, obwohl alle meine Raten ordnungsgemäß bezahlt wurden.

Jetzt wären doch meiner Ansicht nach selbst dann noch immer 12.000,-- Euro mehr als notwendig gezahlt. Trotzdem droht die Bank nun, daß nur eine sofortige Zahlung von 5.000,- Euro bis zum 10.01.2017 eine Kreditkündigung und den damit verbundenen Schufaeintrag verhindern kann.

Jetzt zu meiner Frage : Darf die Bank unter diesen Voraussetzungen überhaupt kündigen, obwohl sie mehr Geld bekommen hat als sie fordert, soll ich einfach eine Gegenforderung stellen oder bin ich machtlos ? Dannach wäre ich laut Schufa Kreditünwürdig, weil ich eine Sondertilgung geleiset habe.

Danke schonmal...

LG,lazyjo..

Bank, Baufinanzierung, Darlehen, Immobilien, Recht
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Eigentumswohnung - Beurteilung der Abrechnung nach WEG für Zwecke der Einkommensteuer (V+V)?

Sachverhalt:

Herr K ist Eigentümer einer Wohnung, welche er für 1.000 € Kaltmiete zzgl. 250 € NK-Umlage vermietet. Die Wohnung ist Teil eines großen Gebäudekomplexes.

Die Mieterin zahlt die Miete zzgl. Umlage monatlich an Herrn K, dieser zahlt wiederum ein monatliches Hausgeld i.H.v. 400 € an eine Verwaltungs-GmbH (V-GmbH). Die V-GmbH erstellt für das Jahr 2015 (vereinfacht) folgende Jahresabrechnung, jeweils auf den Anteil des K bezogen:

Ausgaben

Umlagefähige Kosten: -2.900 €

nicht umlagefähige Kosten: -2.200 € (darin enthalten 26,38 € KapESt und SolZ)

Einnahmen

Hausgeldvorauszahlungen: 4.600 €

Einnahmen Keller/Stellplätze: 700 €

Zinserträge Geldanlagen: 100 €

Erstattung von Zinsen: 20 €

Veränderung Instandhaltungsrücklage

Zuführung Rücklage: -400 €

Zuführung Rücklage (Sonderumlage): -600 €

Zuführung Rücklage (Zinsen Rücklagekonto o. KapESt/SolZ): -50 €

Auflösung Rücklage (Sanierung): 500 €

Überschuss/Verlust: -230 €

-Das Guthaben aus dem vorigen Jahr über 150 € wurde in 2015 ausgeglichen-

(Die Abrechnung zwischen K und der Mieterin soll aus Vereinfachungsgründen stets 0€ sein.)

========== Einkünfte V+V?=========

meine (ggf. falsche) Denkweise.: Einnahmen: Kaltmiete (12 x 1.000€) + Umlagen (12 x 250€) + Erstattungen Zinsen (20€) + Keller (700€) + Guthaben Vorjahr (120€) = 15.840€

Ausgaben: Hausgeldvorauszahlungen (12 x 400€) + Auflösung IHR (500 €) - Zuführung IHR ohne Zinsen (1.000€) = 4.300 €

(vom Eigentümer direkt selbst gezahlte/getragene weitere Aufwendungen sollen außen vor bleiben wie etwa AfA, Schuldzinsen, Grundsteuer usw.)

Sonstiges: Einnahmen aus Kapitalvermögen = Zinserträge Geldanlagen (100€) + Zinsen aus IHR (50€) = 150 € Steuerabzugsbeträge = 26,38 €

einkommensteuer, Immobilien, Miete, wohnung
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