Landesamt für Finanzen: wann wird der UV gezahlt?

Ich habe kurzfristig am 18.12.19 für meine 16 jährige Tochter UV beantragen müssen, da der Vater des Kindes spontan keinen Unterhalt mehr zahlen konnte.

Ich habe mich unverzüglich an das JA gewendet, da die Feiertage vor der Tür standen.

Mir wurde von einer motivierten Sachbearbeiterin erklärt, dass vor Weihnachten sowieso nichts mehr passieren würde und sie ab 2020 auch nicht mehr zuständig wäre, da alle Unterlagen zum Landesamt für Finanzen gingen und dort bearbeitet würden.

Auf meine Frage, wie man im Fall der Zahlungsverzögerung reagieren bzw. über die Runden kommen solle, erhielt ich die Antwort: „ ...da müssen Sie mit ihrer Bank reden...“

Aktueller Stand:

Der Kindesvater teilte mir mit, dass er bisher nicht angeschrieben worden ist und mir wurde auch nicht gesagt, wie lange es dauern kann, bis der UV gewährt bzw.ausgezahlt wird.

Unterlagen sind vollständig eingereicht, Titel liegt vor.

Frage:

  1. wie lange dauert das Verfahren bis der UV genehmigt bzw. überwiesen wird?!
  2. wieso wird UV nicht -nach kurzer Prüfung- zunächst spontan gewährt, um die Versorgung des Kindes zu sichern und die Mutter vor Verschuldung zu bewahren?!
  3. inwieweit wäre das Recht des Kindes auf adäquate Versorgung gewährleistet, wenn der UV erst nach Monaten ausgezahlt würde?!

Nicht jeder von uns hat ein Beamtengehalt.

Besten Dank für Ihre bzw.Eure Antworten und Erfahrungen!

unterhaltsvorschuss
1 Antwort
Nur ein Ehepartner im Grundbuch -- Welcher Anteil ist bei der Erbmasse zu berücksichtigen?

Hallo in die Runde !

Sachverhalt:

EM ist Eigentümer eines Baugrundstückes (Wert 50TE), welches mit in die Ehe gebracht wurde. Es wurde während der Ehe hierauf ein EFH gebaut, welches nun schuldenfrei ist. Das EFH (Wert 500TE inkl. Grundstück) wird derzeit selbstgenutzt, später evtl. vermietet.

Es existieren 2 Kinder.

Es ist ein Berliner Testament verfasst.

Es gilt die Zugewinngemeinschaft.

Das Grundbuch wurde bisher nicht geändert, dh. der EM steht weiterhin alleine im Grundbuch.

Es sind noch weitere Vermögenswerte vorhanden, sodass der Freibetrag von 500TE je nach Wertermittlungs-Konstellation eventuell nicht reichen würde.

Folgende Fragen habe ich:

Welche Vorteile würden sich durch die Erweiterung des Grundbuches um den Eintrag der EF im Hinblick auf eine spätere noch zu Lebenszeit getätigte Vermietung, bzw. auch dann für den jeweiligen Erbfall ergeben?

Wie hoch wäre dann der anteilige Betrag je Erbfall, welcher in die Erbmasse einfließt?

Es ist nicht angedacht, dass im Erbfalle das EFH noch 10 Jahre selbst genutzt wird, ansonsten wäre dieses ja hier kein Thema.

Nach meinem Verständnis fließt jeweils der hälftige Wert der Immobilie über die Zugewinnregel in die Erbmasse, also 250TE, unerheblich ob im Grundbuch eine Veränderung erfolgt oder wer zuerst stirbt.

Eine Erweiterung des Grundbuches würde ja auch eine Schenkung an die EF gelten und somit für die nächsten 10 Jahre den Freibetrag tangieren, welcher dann im Erbfall evtl. nochmals mit dem gleichen Objekt belastet würde, oder?

Die Nachteile des nicht vorhandenen Eigentümerrechts seitens der EF sind bekannt.

Kann mir jemand meine Annahmen bestätigen, bzw. richtig stellen? und gibt es sonst noch Sachverhalte welche berücksichtigt werden sollten?

erbrecht, Grundbuch, Steuerrecht
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