FH oder Uni für Wirtschaftsprüfung/Steuerberater?

Hallo zusammen,

ich würde ganz gerne eine Empfehlung bzw. um einen Rat bitten. Ich habe während meines Studiums an der Uni Paderborn(Wirtschaftswissenschaften) 70ECTS gesammelt. Leider musste ich aufgrund von privaten Problemen, mein Studium beenden. Derzeit bin ich in der Ausbildung zum Steuerfachangestellten und bin sehr zufrieden mit der Tätigkeit. Jedoch sieht es bei dem Beruf so aus, dass eine Weiterbildungsmöglichkeit erst nach 3Jahren Berufserfahrung, gegeben ist (Weiterbildung zum Steuerfachwirt/Bilanzbuchhalter). An der Stelle, möchte ich ganz gerne anknüpfen und euch fragen, ob es sinnig ist, anstelle der Weiterbildungsmöglichkeit, die man erst nach 3 Jahren anstreben kann, mit der Uni/FH weiterzumachen.

Gründe:
1.) Wenn ich mich jetzt in die Warteschlange einreihe,könnte ich mit etwas Glück nach meiner Ausbildung, sofort ein Studium mit dem Schwerpunkt Steuern(Taxation,Accounting,Finance) beginnen.

2.) Da ich bereits 70 ECTS angesammelt habe, denke ich, dass einige Credits/Module auch bei einer anderen UNI/FH angerechnet werden, womit ich die Studienzeit von 3 auf 2- 2,5 Jahre verkürzen könnte.

3.)Ich muss nach der Ausbildung keine 3 Jahre 'warten', bevor ich die Option besteht, mich weiterbilden zu können und bin noch frisch vom Schulwissen, dass ich während meiner Ausbildungszeit lerne/lernen werde.

4.) Ich bin derzeit 24 und im 2. Ausbildungsjahr. Und man wird nicht jünger :) Finanziell geht es mir ganz gut. Deswegen bin ich nicht angewiesen nach meiner Ausbildung, unbedingt arbeiten zu müssen, um meinen Lebensunterhalt zu gewährleisten.

Ich weiß, dass das Studium an einer FH 'etwas' leichter ist, als an einer Universität. Deswegen bevorzuge ich ein Studium an einer FH und würde gerne wissen , wie es ausschaut , wenn man mit einem FH-Abschluss sich bspw. bei den Big4 bewirbt oder auch bei anderen größeren Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Werden dort Uni-Absolventen eher bevorzugt ? Wie lauten die Bedingungen ?
Über jede Antwort bin ich dankbar!

Liebe Grüße

Studium Bilanzierung Steuerberater Universität Wirtschaftsprüfung Bachelor Hochschule
2 Antworten
Werden Steuern bei einem Neubau auf einem Privatgrundstück geltend gemacht?

Hallo zusammen,

ich befinde mich in folgender Situation: Die Kredite für 2 nebeneinander liegende,bebaute Grundstücke wurden letztes Jahr abbezahlt. Auf Grundstück/Haus A wohnen derzeit meine Eltern. Grundstück/Gebäude B wurde teilw. gewerblich genutzt. Die obere Etage von Gebäude B, wurde als Wohnobjekt freigegeben. Beide Objekte wurden bis Ende 2017 vermietet.

Die Mietverträge wurden, wegen Mietrückständen, gekündigt. Nun kam die Idee, die Häuser zu sanieren, die beiden Häuser zu sarnieren, um das Eigenheim schöner zu gestalten und mehr Interessenten für Gebäude zu genieren. Da es sich jedoch um Altbau(1925) handelt, sind Sanierungsaufwendungen für die beiden Gebäude, alles andere als rentabel.

Aus diesem Grund wollen wir unternehmerisch handeln und kalkulieren, ob es sinnig ist, die beiden Gebäuden, die auf Grundstück A&B liegen, zu entfernen, um dort ein Mehrfamilienhaus zu platzieren. Nun zum Kern meiner Frage:
Grundsätzlich gilt, soweit ich es richtig verstanden haben sollte, dass keine Steuern anfallen, falls das Haus/Gebäude sich seit 10 Jahren im eigenen Besitz befindet, oder man selbst dort für einige Perioden gewohnt hat. Da sich jedoch die Beschaffenheit ändert bzw. man die Gebäuden durch ein Neubau-Wohnungen ersetzen will, ändern sich ja die Beschaffenheit. Wie sieht es steuerlich nun aus, wenn man bspw. 3 Wohnungen veräußern möchte und 3 Wohnungen selbst nutzen möchte. Werden hier Steuern geltend gemacht? Wenn ja welche? Über jegliche Antworten wäre ich sehr dankbar! Ansonsten muss ich doch zum Steuerberater :-D

Finanzamt Grundstück Hausverkauf Immobilien Steuern Verkaufserlös
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