Kann ich meine Immobilie auch an Kind "schein"verkaufen um Afa zu maximieren?

5 Antworten

Wo genau ist der "Schein"?

Man kann Kindern oder auch Ehegatten Geld schenken, man kann ihnen auch Darlehen gewähren.

Man kann ihnen auch Immobilien verkaufen.

So lange man das nicht zu Preisen macht, die den Fiskus benachteiligen (dann kommt ein §42 AO ins Spiel (missbräuchliche Gestaltung)), ist das ein ganz normaler Verkauf. Mit allen Konsequenzen, die so ein Kauf auch in der Zukunft haben kann. Zum Schein ist da nichts.

Derselbe Effekt wie bei der unmittelbaren Schenkung der Immobilie kann sich schon deswegen nicht einstellen weil es den Freibetrag bei der Schenkungsteuer nur alle 10 Jahre gibt und der ist dann aufgebraucht.

Verborgen bleiben kann die Geldschenkung dem Finanzamt nicht, denn da besteht die Pflicht, diese Schenkung zu erklären bei der Erbschaft- und Schenkungsteuerstelle.

Im übrigen wird bei Erwerb von Immobilien wohl fast immer nach der Herkunft des Kaufpreises gefragt. Ich habe selber bei einer Immobilienschenkung erlebt, daß solche Fragen gestellt wurden. Da ich nicht getrickst habe natürlich folgenlos.

Ob das bei der von Dir ins Auge gefaßten Konstruktion auch folgenlos bleibt, steht abzuwarten. Wenn Ihr Pech habt, gilt das als Mißbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten und der ganze Aufwand war vergebens.

Ja das ist möglich.Das Geld muss nur wirklich zwischen den Beteiligten fließen und der Preis muss realistisch sein.

Ab wann AfA (Steuersparimmobilie) - wann beginnen die Abschreibungen?

Hallo an alle, ich war bis jetzt stiller Mitleser und nun bin ich neu hier im Forum, weil ich eine spezielle Frage habe.

Ich erwarb im Mai 2015 eine Wohnung, die in einem 1910 errichteten Baudenkmal-Gebäude liegt und vom gleichen Bauträger vor dem Mieterbezug saniert werden soll. Erstbezug und Übergang von Nutzen und Lasten wird im Juni 2017 sein.

Die Abschreibung teilt sich nun auf zwei Teile auf, in den bereits bei Kauf bestehenden Bestandsteil (minus Kosten für das Grundstück), der mit 2,5% auf 40 Jahre abgeschrieben werden kann und in den durch Sanierung neu errichteten Teil, welcher mit einem erhöhten Prozentsatz auf insgesamt 12 Jahre abgeschrieben werden kann (8x9% und 4x7%).

Zu meiner Frage: Ab wann starten die beiden Abschreibungen im einzelnen?

Nach meinem Verständnis und der Meinung meines Steuerberaters müsste ich die 2,5% bereits in meiner Steuererklärung 2016 eingeben können (Kaufdatum im Mai 2015) und die ersten 9% in meiner Steuererklärung 2018 (Fertigstellung 2017 und Übergang von Nutzen und Lasten 2017). Doch mein Finanzamt lehnte die 2,5% nun ab und ist der Meinung, dass ich sie auch erst 2018 eingeben kann.

Ich wende mich nun an euch, da ich gerne mehrere Meinungen dazu hören möchte und gerne auch die rechtliche Bestimmungen kennen lernen will. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn jemand eine Aussage dazu treffen kann, ob das Finanzamt hier Entscheidungsspielraum hat, oder ob der Anfang der Abschreibung gesetzlich (wo im EStG?) geregelt ist.

Vielen Dank im Voraus :)

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Immobilienverkauf innerhalb der Spekulationsfrist

Ich möchte eine immer vermietete Wohnung im 9.Jahr nach Erwerb verkaufen,wenn auch nur mit Verlust möglich, da sie nur Kosten und Ärger verursacht hat. Es ist eine Wohnung mit Sonderabschreibung nach §7 i EStG (10% Denkmal-AfA + 2% ) Welchen Betrag muß ich versteuern? Nachstehend ca-Beträge:

Kaufpreis: € 65.000,- Anschaffungsnebenkosten: € 6.000,-- (in Abschreibung eingebunden) jährlicher Abschreibungsbetrag € 4.800,-- = 8 Jahre gesamt € 38.500,00 zu erzielender Verkaufspreis= € 50.000,-- zu erwartende Verkaufskosten = ca. € 4.000,-- (Makler + Notar) Wie errechnet sichder zu versteuernde Gewinn bzw.Verlust? Können noch andere Kosten verrechnet werden -wenn ja welche?

Danke im voraus Routefinder 05.April 2011

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Übertragung Immobilie innerhalb der Familie statt Verkauf – Wie am geschicktesten?

Meine Eltern (Vater 74, Mutter 70) besitzen seit mehr als 10 Jahren eine 80 qm Wohnung, deren möglichen Verkaufswert ich auf aktuell ca. EUR 180.000,– schätzen würde. Die Wohnung ist noch mit EUR 30.000,– belastet. Nun möchten meine Eltern die Wohnung gerne verkaufen, um flüssiger zu sein und falls eines Tages – was ich nicht hoffe – eine Pflege erforderlich sein sollte, hierfür gewappnet zu sein.

Ich selbst besitze zwar bereits drei vermietete ETWs (selbst wohne ich zur Miete), würde die Wohnung aber gerne weiter im Familienbesitz sehen, und meinen Eltern im Gegenzug finanziell unter die Arme greifen. Die Frage ist, wie man hier am geschicktesten vorgeht, um jedwede Steuern (einschließlich solcher für etwaige Erbschaft und Schenkung) zu vermeiden.

Neben der 80 qm ETW besitzen meine Eltern noch das EFH (Marktwert aktuell ca. EUR 350.000) in dem sie leben. Ich erwähne das, weil ich zwar nicht auf ein Erbe spekuliere (weshalb ich selbst mit meinen u.a. 3 ETWs vorgesorgt habe), es aber durchaus sein könnte, daß, so etwas übrig bleibt, ich eines Tages doch bedacht werde, und spätestens dann die Steuer ein Thema werden könnte.

  • Wie können meinen Eltern mir die Wohnung „übertragen“ und ich ihnen im Gegenzug Geld geben, ohne daß ich dieses Geld, sollte ich es erben, quasi doppelt besteuere? (Zuerst Grunderwerbssteuer, dann ggf. Erbschaftssteuer o.ä.)
  • So es sinnvoll ist, daß mir meine Eltern die Wohnung offiziell verkaufen, kann man den Wert der Wohnung deutlich unter Marktpreis ansetzen, um so Grunderwerbssteuer zu sparen? Vielleicht daß ich EUR 80.000 sofort zahle und mich vertraglich auf weitere finanzielle Unterstützung in Form einer Art Leibrente bis insgesamt EUR 100.000 verpflichte!?
  • Oder ist ein regulärer Kauf gar nicht das Mittel der Wahl? Gegenseitige Schenkung? Gibt/geht es sowas?
  • Da ich selbständig bin, habe ich Schwierigkeiten eine Finanzierung zu bekommen. Jedoch habe ich ca. EUR 215.000 im Aktiendepot. Macht es steuerlich einen Unterschied (sowohl von Seiten meiner Eltern, als auch meiner Seite), ob ich die Wohnung per Überweisung „bar“ bezahle (wofür Abgeltungssteuern fällig wären) oder meinen Eltern einen Teil des Aktiendepots übertrage? (Da meine Eltern das Geld nicht cash brauchen, wäre der Übertrag von Aktien durchaus sinnvoll, zumal mal Tages-/Festgeld aktuell bekanntlich keine Rendite zu erwirtschaften ist).

Viele Fragen... Wie macht man es am geschicktesten?

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Wohnungskauf vom Vater

Mein Vater hat letztes Jahr sein Einfamilienhaus aufgestockt - jetzt zwei Wohnungen mit separaten Hauseingängen. Es handelt sich um eine 4Zi.-Whg mit 110qm. Diese möchte ich gerne haben und mein Vater will sie mir auch geben. Zuerst war die Überlegung einer Schenkung - allerdings greift diese tatsächlich erst nach 10 Jahren. Ist mir zu unsicher. Jetzt möchte mir mein Vater die Wohnung günstig verkaufen - heißt, Kaufpreis = Schuldenhöhe (125.000€ KFW-Darlehen). Es geht nur um die obere Wohnung, nicht um das ganze Haus. Sorge bzw. Bedingung meines Vaters: Sollte ich tatsächlich vor ihm sterben und vor meiner Mutter.... dieser soll nichts von der Wohnung zugesprochen werden (sind geschieden). Außerdem habe ich noch eine Schwester und einen Bruder.

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Nießbrauch beim Kauf einer ETW

Hallo zusammen, meine Schwester und ich (43 Jahre) haben zusammen eine Eigentumswohnung (250T €) gekauft, in der ich wohne. Ich (2/5 Eigentumsanteil an der Wohnung) zahle meiner Schwester (3/5 Eigentumsanteil an der Wohnung) für ihren Teil eine monatliche Miete. Nun möchte ich meiner Schwester ihren Teil der Wohnung noch abkaufen, weil die Kreditzinsen zurzeit so günstig sind. Meine Schwester ist grundsätzlich einverstanden. Variante A: Ich kaufe die 3/5 der Wohnung zu einem Kaufpreis in Höhe von 150T €. Nun hat meine Schwester vorgeschlagen für eine Kaufpreisreduktion in Höhe von 20T€ (steuerfreie Schenkung) mir einen Erbvertrag zugunsten ihrer Kinder "abzukaufen". Da ich keine eigenen Kinder habe, hatte ich sowieso geplant die Wohnung an meine Neffen zu vererben. Variante B: 150T-20T=130T. Sie hat auch noch eine weitere Idee, wodurch ich die Grunderwerbsteuer sparen würde. Sie schlägt vor, dass sie ihren Anteil an ihre Söhne überträgt und ich ein lebenslanges Nießbrauchrecht erhalte. Dadurch könnte ich mietfrei wohnen oder, sollte ich mal ausziehen, die Wohnung sogar vermieten und Miete einnehmen. Ich könnte die Wohnung dann nur nicht verkaufen. Da ich solch einen Fall im Internet nicht finden konnte und unser Notartermin erst in zwei Wochen ist, zerbreche ich mir seit Stunden den Kopf, wie diese Variante C: 150T-xx=X finanziell aussehen könnte, ob das legal wäre und gerecht und ob ich überhaupt einen Bankkredit bekommen würde, wenn die Sicherheit eine mit Nießbrauch belastete Wohnung ist? Vielleicht hat jemand Antworten... Vielen Dank!

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