Darf mein vermieter mein Garten einfach verkleinern? (Mietvertrag) - Finanzfrage?

ich habe ein EFH mit 1000qm Garten gemietet. Bei Besichtigung wurde mir das Anwesen mit Grundstück so vermittelt und gezeigt. Da ich selbst keine Ahnung hatte, wie 1000 qm Garten ausschaut, musste ich mich auf guten Glaube und vertrauen mich diesbezüglich, darauf verlassen, dass das was der Vermieter im Mietvertrag einträgt auch seine Richtigkeit hat. Das garten ist eingezäunt und ich habe nur eine Eingang. In Mietvertrag steht, dass ich für die Gartenpflege zuständig bin und die Vermieter erst nur mit vorherigen Absprache das Grundstück betreten darf.

Wochen später, bei einem Besuch teilte mir der Vermieter mit, dass er im Mietvertrag nur 500qm eingetragen hat, obwohl das Grundstück in Wirklichkeit 1000qm hat. Auch im ersten NK Abrechnung hatte er Grundsteuer für die gesamte Fläche verlangt, warum ich ihm noch Mals, darauf hinweisen musste, den Mietvertrag zu berichtigen, aber stattdessen hat er die Kosten angepasst. Seither streiten wir diesbezüglich.

Nachhinein musste ich der Motiv das Ganze feststellen und zwar hatte der Vermieter fast im gleichen Zug wie der Vermietung, das Anwesen zu Verkaufen ohne meines Wissens angeboten.

Sein Verkaufsargument war dann, die Möglichkeit das Grundstückshälfte noch mal zu bebauen. Hiervon betroffen ist auch ein mitgemieteten Gartenhäuschen, die auch mit Strom vom Haus belegt ist. Auch hierfür hat er mir bereits damals den Schlüssel ausgeliehen und nie wieder ausgehändigt. Seither sind diese Tatsachen zum Streit Faktoren geworden und als der damaligen Vermieter mir nichts übrig ließ, musste ich ihm von der Polizei vom den Grudstück eskortieren lassen und ihm mir den Schlüssel für das Gartenhaus aushändigen lassen. Als ich festgestellt habe, dass er trotzdem am nächsten Tag wieder da war und den Schluss ausgetauscht hat, habe ich ihm sogar wegen Hausfriedensbruch angezeigt. Es hieß dann, ich hätte Ansicht auf Erfolg, aber ich muss es in räumen einer Civil-klage machen.

nun ist das Anwesen seit Juni letztes Jahr verkauft und die neuen Vermieter machen genau dasselbe mit mir wie deren Vorgänger. Die betreten das Grundstück nach Lust und Laune, benutzen das Gartenhäuschen alleine und pflegt das Garten auch immer wieder mit und alles auch ohne vorherigen Absprachen.

Ich fühle mich diesbezüglich in meiner Privatsphäre bedrängt, auch belastet dies mich und meine Kindern sehr und ich möchte dies nicht weiter dulden müssen, aber mir wurde mitgeteilt, dass selbst dann, wenn die 1000qm Garten im Mietvertrag eingetragen wurde, dürfte die Vermieter diese kurzen, um Wohnräume zu beschaffen, Laut irgendwelchen Paragraphen.

FRAGEN: stimmt das und kann jemanden, der sich damit auskennen hierzu eine Äußerung machen?

Ich bedanke mich sehr im Voraus!

Beste Grüße

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Vorteile einer Ehe aus finanzieller Sicht?

Guten Morgen zusammen,

mein Partner und ich sind seit 5 Jahren glücklich liiert und seit dem Frühjahr 2018 lebe ich in seinem Haus in einer Dachgeschosswohnung mit einem Mietvertrag. Wir arbeiten beide auf StKl 1 und verdienen zusammen mehr als 4 T€ netto. Das Haus muss von meinem Partner wg. eines Erbes noch bis etwa 2025 anteilig an den Bruder ausgezahlt werden. Das ist der Hauptgrund, warum ich Miete zahle, was ich gerne tue.

Nun ist die Frage, welche steuerlichen oder versicherungstechnischen Vorteile sich durch eine Eheschliessung ergeben würden? Wir haben keine Kinder und planen auch keine. Mein Partner ist 15 Jahre älter als ich. Da ich noch nie verheiratet war, habe ich keinen richtigen Durchblick, welche finanz. Verbesserungen sich durch eine Ehe ergeben könnten.

  • Gemeinsame Krankenversicherung bzw. Familienversicherung in der GKV möglich?
  • Welche Steuerklassenwahl ist sinnvoll? Welche Kriterien sind bzgl. der unterschiedlichen Einkommen zu beachten? Wir arbeiten beide in Vollzeit.
  • Welche Ansprüche könnten sich bzgl. des Hauses ergeben? Wie und wo trägt man für sich als pot. Ehefrau oder für den Bruder des Partners ein lebenslanges Wohnrecht ein? Sollte das Haus im vorzeitigen Todesfall des Mannes auf mich überschrieben werden, damit es überhaupt verkäuflich ist oder nicht?
  • Was gibt es bzgl. jeweiliger Direktversicherungen, Riester-Rentenverträge und fondsgebundenen Kapitalanlagen zu beachten, um eine für beide Seiten optimale Begünstigung zu erwirken?
  • Bedeutet es einen großen finanz. Verlust, wenn wir beide uns entscheiden, erst in ca. 10 Jahren oder noch später zu heiraten?
  • Wäre ich meinem Ehemann gegenüber unterhaltspflichtig, wenn er zB in 2 Jahrzehnten in ein Pflegeheim übersiedeln müsste, ich aber noch am arbeiten bin?

Ganz herzlichen Dank für Eure Antworten vorab. :-)

Altersvorsorge, Haus, Ehegattensplitting, Eigentum, Steuerklassenwahl
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Ein seit 50 Jahren bewohntes Haus wurde bisher über eine Privatstraße erreicht und hat kein durchgängig eingetragenes Wegerecht dadurch Probleme bei Verkauf?

Ein seit 50 Jahren von bewohntes Haus und 4 weitere Anlieger werden über eine Privatstraße erreicht. Die Privatstraße hat drei Flurnummern. Nun stellte sich bei einem Verkauf heraus dass in den 1970 Jahren für 4 Anlieger die Wegerechte erweitert wurden aber versehentlich nicht bei unserem. Zu der Zeit hatten die beiden betroffenen FlurNr. den gleichen Besitzer !!! FlurNr 5 und FlurNr. 300

Ich würde jeden der zur Klärung des Sachverhaltes beitragen kann bitten sich unbedingt zu melden bzw. was die weitere Vorgehensweise sein muss um das Wegerecht zu erlangen, auch auf rechtlichem Wege da dieses Recht unverzichtbar ist.

....unten aufgeführt ist die Recherche und der Sachverhalt aufgeführt:

Dienende FlurNr. 100, 200 300 Die Herrschenden FlurNr. sind 1, 2, 3, 4, 5

Notar A und B

Aus der Urkunde des Notars A, 1982 ist zu entnehmen, dass man sich bei erstmaliger Einräumung des Wegerechts über die genaue Lage der Erschließungsstraße geirrt hat. Man war ursprünglich davon ausgegangen, dass die Straße allein auf den Flurstücken 100 und 200 verlaufe, während sich nunmehr herausstellte, dass sie zum Teil auch über das Flurstück 300 verläuft. Irrtümlich dachte man, diese Fläche des Flurstücks 300 sei Bestandteil des Flurstücks 200.

Nachdem dieser Fehler gefunden wurde, wurde mit der vorgenannten Urkunde die ursprüngliche Grunddienstbarkeit des Notars A ergänzt und das Wegerecht auf das Flurstück 300 erweitert. Diese Erweiterung erfolgte aber nur zugunsten der FlurNr 1 -4, zu deren Gunsten Dienstbarkeiten am Flurstück 200 mit der früheren Urkunde des Notars A bestellt worden waren.

Da die Dienstbarkeit am Flurstück 200 zugunsten FlurNr. 5 aber bereits 1 Jahr früher beim Notar B bestellt worden war, unterblieb leider eine Erstreckung des Wegerechts zugunsten der FluNr. 5 auf das Flurstück 300.

Folglich ist die Zuwegung zur FlurNr. 5 entgegen der Erklärung des Verkäufers im Kaufvertrag derzeit nicht gänzlich grundbuchlich abgesichert...........

........ Es ist ja offensichtlich dass das fehlende Geh- und Fahrrecht vorhanden war und nur durch formale Unzulänglichkeiten nicht eingetragen wurde. Ich denke dass ein möglicher Widerspruch gegen die Richtigkeit des Grundbuches und Wiedereintragung bzw. Anpassung durch einen spezialisierten Rechtsanwalt Erfolg haben könnte. Wie sieht Ihr das?

Haus, Immobilien
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Gemeinsames Haus mit Ex-Freund. Welcher Weg ist der Beste?

Hallo zusammen, ich bräuchte eure Hilfe/Meinung und hoffe das ihr mir helfen könnt.

Ich habe im Mai 2013 mit meinem damaligen Lebensgefährten (wir waren nicht verheiratet) ein Reihenendhaus gekauft. Dies haben wir bis März‘15 selbst bewohnt, da wir dann beruflich in eine andere Stadt gezogen sind und ab April‘15 war es dann vermietet.

Im Oktober‘15 folgte die Trennung.

Das Haus war bis November‘18 weiterhin vermietet. Diesen wurde dann aber gekündigt, da mein Ex-Partner mit seiner neuen Freundin und dem gemeinsamen Kind in das Haus gezogen ist. Beide haben angeblich insgesamt 60.000€ in das Haus gesteckt für neue Böden, Bäder, Küche, Umbaumaßnahmen etc.!

Nach vielen Streiterein habe ich mich entschlossen, das Haus komplett auf ihn umzuschreiben und die Notar-, Grundbuch- und Grunderwerbskosten zu tragen. Die Bank hat einer Umschreibung auf ihn auch zugestimmt.

Vom Notar wurde nun ein Entwurf für einen Auseinandersetzungsvertrag entworfen. Diesen will er aber nicht unterschreiben, da er zwingend vermerken lassen will, dass ich für eine evtl. anfallende Schenkungssteuer zahlen soll. Seine Begründung „Er hat schon soviel Geld in das Haus gesteckt.“ Da ich dieser Forderung nicht nachgehen werde, hat er gedroht das er ab sofort die Ratenzahlung für das Haus einstellt und ich dann zahle und wir dann ja sehen werden, wie lange ich durch halte.

Nun meine Frage: Was soll ich tun? Für 2 Raten kann ich aufkommen aber ich sehe nicht ein, auf seine Erpressung und Forderung einzugehen und mich bedrohen zu lassen.

Mit einer möglichen Privatinsolvenz habe ich mich schon beschäftigt und würde, wenn es nicht anders geht, in den sauren Apfel beißen.

Wir stehen beide im Grundbuch zu jeweils 50% und der Kreditvertrag läuft auch noch auf Beide.

Teilversteigerung? Mir schwirrt soviel durch den Kopf aber schlauer bin ich leider nicht :(

Über Ratschläge von Euch würde ich mich sehr freuen.

LG, Thea

Haus, scheidung
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Eintragung einer Grundschuld als Privatperson nach Übertragung von Miteigentum am gemeinsamen Haus?

Vor knapp 3 Jahren haben mein damaliger Lebensgefährte und ich ein Grundstück mit einem altem, sanierungsbedürftigem Haus gekauft. Wir beide stehen je zu 50 % als Eigentümer im Grundbuch. Dieser Kauf und die umfangreiche Sanierung wurde über eine Bank finanziert. Diese Finanzierung ist natürlich auch im Grundbuch eingetragen.

Kaufpreis 68.000 €; Finanzierungskredit: 95.000 €; jetztiger Stand des Finanzierungskredites: 84.000 €; heutiger "Zwangsvollstreckungswert" (lt. Aussage der finanzierenden Bank) 88.000 €. Der Verkaufswert des Hauses, ebenfalls laut Aussage dieser Bank, geschätzt ca 110.000 €.

Jetzt kam es zur Trennung. Mein Ex möchte das Haus komplett übernehmen mit allen Zahlungsverpflichtungen, d. h. es wird für ihn ein neuer Kreditvertrag erstellt und ich bin dann aus der Haftung dieser ursprünglichen Finanzierung raus.

Nun möchte ich ihm das Haus nicht für "lau" übertragen.
Meine erwachsende 3 Söhne und ich haben sehr viel Arbeitsleistungen in den Umbau dieses alten Hauses gesteckt. Mein Ex und ich sind uns darüber einig, dass er mir dafür 10.000,00 € bezahlt. Er ist nun wiederum finanziell zur Zeit nicht so gut gestellt. Er kann mich nicht direkt auszahlen und einen weiteren Kredit bekommt er nicht genehmigt.
Ich möchte nun diese 10.000 € ins Grundbuch eintragen lassen. Weiterhin möchte ich ihm eine Frist von 5 Jahren setzten und dass er mir mindestens 2.000 € pro Jahr zurück zahlt.
Er war schon bei einem Notar, Kopie eines Entwurfes für einen Grundstücksübertragungsvertrages liegt mir vor. Darin ist nichts von meinem Kaufpreis i H v 10.000 € vermerkt. Er möchte, dass wir das "privat" in einem entsprechenden Darlehensvertrag regeln und die finanzierende Bank von dem nichts erfährt, weil sie sonst der Übertragung nicht zu stimmen würde. Er hätte dann weitere Schulden und die Bank befürchtet, dass die finanzielle Belastung für ihn zu hoch wird.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Muss ich mir einen eigenen Notar suchen? Wahrscheinlich benötige ich doch einen Anwalt, der mich beraten kann? Doch leider kann ich mir z Zt keinen leisten, da ich arbeitssuchend bin und momentan ALG I erhalte. Würde ich, nur mit einem "Beratungsschein" ausreichende Unterstützung von einem Anwalt bekommen?
Für eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

Haus
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Mit Grundsicherung Haus vermieten?

Hallo zusammen :)

Ich, 33, beziehe Grundsicherung und könnte jetzt von meiner Oma ein Haus alleine erben. Mein Vater und mein kleiner Bruder wohnen in dem Haus. Mein Bruder würde auf seinen Erbteil verzichten, wenn ich ihm dafür zusichere, dass er lebenslanges Wohnrecht bekommt und ich mit den Mieteinnahmen, welche ich von ihm und unserem Vater erhalten würde, das Haus fertig baue und saniere. Es ist derzeit eine ziemlich große Baustelle (kein Fußboden drin, Heizung geht nicht, Wände müssen verputzt werden, Garten muss gemacht werden etc.)

Das Problem ist, das Amt würde meiner Kenntnis nach aber die Miete als Einkommen anrechnen auf meine Grundsicherung. Und weil ich nicht in dem Haus wohne, müsste ich dies so oder so verkaufen, oder? (Ich will nicht dort einziehen wegen Schwierigkeiten mit meinem Vater)

Die Frage, die sich mir stellt ist: Gibt es eine Möglichkeit, dass ich die Mieteinnahmen z.B. durch einen Vertrag mit meinem Bruder so regeln kann, dass das Amt mir dies nicht als Einkommen anrechnen kann und dass ich das Haus auch nicht verkaufen muss? Weil ich durch den Erbverzicht meines Bruders dann z.B. vertraglich daran gebunden wäre bezüglich Miete und nicht verkaufen dürfen.

Ich hoffe, ich konnte dies halbwegs verständlich erklären. Ich weiß echt nicht weiter :(

Vielen Dank im Vorraus!

Lieben Gruß

Jessy

Einkommensanrechnung, Erbe, Grundsicherung, Haus, Immobilien, Mietvertrag, Vermietung.
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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

Erbe, erbrecht, Haus, Immobilien, Testament, Ehevertrag, Berliner Testament
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