Erbe - Hoher Geldbetrag da was sollen wir der Bank sagen (Kinder benötigen Hilfe)?

Hallo Community,

ICH BRAUCHE DRINGEND EURE HILFE. Leider ist meine Mutter letzten Monat an Krebs verstorben.

Nun stehen wir vor einem Problem. Vor Ihrem Tod hat sie uns im Krankenhaus gesagt wo sie noch Geld im Haus versteckt hat. Wie manche Mütter halt sind, bewahren Sie Geld im Haus auf. Falls es mal Eng wird oder etwas schlimmes passiert. Meine Mutter hat in Ihrer Wohnung 49.000€ aufbewahrt. Dieses Geld sagte Sie habe Sie nebenbei angespart für uns und das seit Ihrem 19ten Lebensjahr! Es ist kein Schwarzgeld oder sonst was illegales.

Nun haben ich, mein Bruder (beide Azubis, volljährig) und meine Schwester erfahren das man z.B Ärger mit dem Finanzamt bekommen könnte wenn man z.B zur Sparkasse geht und 15.000€ einzahlt. Alles drunter soll keine Problem bereiten oder Frage aufwerfen. Warum sage ich das? Weil wir als Ihre Kinder einfach nicht wissen ob uns die Bank Ärger macht. Wir haben natürlich auch eine Sterbeurkunde und Sorgerechtspapiere, sowie Geburtsurkunden. Nur wollen wir nicht riskieren, das uns all das hart erarbeitete Geld Probleme bereitetet.

DAHER FRAGEN WIR HIER WAS WIR DEN TUN KÖNNEN UND WIE WIR VORGEHEN SOLLTEN :/ ? Wir denke darüber nach jeweils 13.000€ einzuzahlen. Aber dann beleiben ja noch 23.000€ und was dann :/ Meine minderjährige Schwester benötigt keinen 5 stelligen Betrag. Wir geben Ihr das Geld wenn Sie älter geworden ist.

Wäre es denn nicht möglich das ich mit der Sterbeurkunde zu meiner Bank gehe und Ihnen sage das meine Mutter 49.000€ hinterlassen hat?

Meine Mutter hat in dem einen Jahr wo Sie mit Krebs kämpfte keine Zeit, Dinge wie Testament und Erbe zu planen. Die Chemotherapie, Bestrahlung und all die Arzttermine haben Ihr alle Kraft geraubt.

ICH HOFFE AUF VERSTÄNDNIS UND HILFE DANKE!

Geld, Bank, Erbe, erbrecht, Erbschaft, Finanzamt, kinder, Tod, Strafe
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Ist es möglich nichts zu Erben, obwohl zum Todeszeitpunkt ein gewisses Vermögen vorhanden war und man das Erbe annimmt?

Ein fiktiver Fall:

Person A ist in Besitz von einem Sparbuch mit 60.000 €, einem Auto im Wert von 50.000 € und einem Haushalt von 15.000 €.... Person A stirbt und hinterlässt Person B (Ehefrau), Person C (Tochter), Person D (Sohn), sowie Person E (Enkelin)....

Person A hinterlässt kein Testament aber Person B(Ehefrau) ist im Besitz der Bankvollmacht, sowie einer Generalvollmacht, die auch nach dem Tod hinaus gültig ist.

Person C und Person D sind ebenfalls im Besitz einer Generalvollmacht für Person A. Alle Personen sind sich einig, dass Person B(Ehefrau), den ganzen Erberlass, außer den Haushaltswert bekommen und verwalten soll. (wie lt. Berliner Testament, welches aber nicht abgeschlossen wurde)

Darf Person B mit der Bankvollmacht das Geld des Bankkontos auf ihr eigenes transferieren, sowie mit der Generalvollmacht, das Auto auf sich umschreiben lassen? Person B handelt im Sinne des Erblassers und Erben der 1. Ordnung.

Hintergrund ist, dass Person C und D aus privaten Gründen zwar das Erbe antreten wollen aber nur den Wert von 15.000 des Haushalts erben wollen!

Person B hat quasi mit den Vollmachten den Besitz des Kontos und Autos auf sich übertragen, und es werden nur 15.000 als Erbwert zur Verfügung gestellt!

Ist das möglich oder wird automatisch der Erbwert von Auto, Konto und Haushalt also 115.000 als Erbwert zur Verfügung gestellt, trotz Umschreibung des Autos und Kontos?

erbrecht, Vollmacht
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Berliner Testament. Alleinerbin will Haus verkaufen und Geld auf die Enkel aufteilen. Gehen die Kinder als genannte Schlusserben leer aus?

Gemeinsames Testament der Eheleute. 1. verstirbt der Ehemann zuerst setzt er seinen Sohn als Alleinerben ein. Danach erfolgt eine Aufteilung die der Sohn nach Erhalt des Erbscheines wie folgt übergeben soll: Die Ehefrau erhält den Miteigentumsanteil des Hauses vom Vater (wert Haus u. Grund ca. 700.000 €) Die beiden Töchter erhalten das gesamte verbleibende Privatvermögen (Barvermögen, Wertpapiere, sonstige Anlagen usw. Wert ca. 50.000 €) Der Sohn erhält die gesamten unternehmerischen Beteiligungen des Vaters, mit der Auflage seiner Ehefrau einen monatlichen Unterhalt zu bezahlen. Besonderheit ist hier noch zu erwähnen, dass es zusätzlich noch notarielle Verzichtserklärungen der drei Kinder gibt, in denen die beiden Töchter einschl. der Nachkommen auf die Firmenanteile verzichten und der Sohn einschl. Nachkommen auf das Privatvermögen verzichtet. Schlusserben sollen die gemeinsamen Kinder sein. Nun hat aber die Mutter beschlossen das Haus und Grund zu verkaufen und den Erlös auf die vier Enkel ( 2 Kinder meines Bruders und 2 Kinder meiner Schwester) aufzuteilen. Da ich selbst keine Kinder habe, soll ich daher leer ausgehen. Gibt es eine Möglichkeit dennoch meinen sogenannten Pflichtanteil zu bekommen? Und hätte mein Bruder als Alleinerbe das Recht der Mutter das Haus nicht zu übergeben, weil unser Vater nicht wollte das sein geliebtes Haus verkauft wird und er davon ausgegangen ist, das sie dort wohnen bleibt und zum Leben ja den Unterhalt von meinem Bruder erhält?

erbrecht
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Nachlassregelung mit Vollmacht, wie genau Vorgehen?

Ich habe eine Vollmacht für meinen Pflegevater (bin dort als Pflegekind aufgewachsen) übernommen, nachdem sein ältester Sohn plötzlich verstorben ist und die Schwiegertochter überfordert ist. Er hat noch einen zweiten Sohn welcher seit 20 Jahren keinerlei Kontakt pflegt bzw. jegliche Kommunikation verweigert.

Nun liegt er auf der Palliativstation und naturgemäß wird es damit in absehbarer Zeit den Nachlass zu regeln geben.

Wie ist bei der Nachlassregelung nun vorzugehen (u.a. Tagesgeldkonto mit 50.000 €)?

Der verbliebene Sohn wird Alleinerbe sein, es gibt es entsprechendes älteres und notariell beglaubigtes Testament, welches beim Tod der Ehefrau vor wenigen Monaten vom Nachlassgericht gesendet wurde. Wie oft in solchen Fällen, werden die wo sich wirklich um alles kümmern und da sind wenn Not ist, nicht bedacht (Sorry, musste raus).

Was sind nun meine Aufgaben als Inhaber der Vollmacht (auch bestehende Vollmacht bei der Bank für die Konten) wenn der Todefall eintritt?

Muss ich den verbliebenen Sohn dann zwecks Abwicklung des Erbes (z.B. Abfrage Kontodaten zwecks Überweisung Nachlass aus Tagesgeld) kontaktieren? Oder ist das seine Aufgabe als Erbe? Oder übernimmt das die Bank?

Ich habe etliche Auslagen in den letzten Monaten für meinen Pflegevater gehabt (Benzinkosten, Fahrten Krankenhaus und Ärzte, Geld für Medikamente ausgelegt etc.). Kann ich das irgendwie geltend machen?

Einfach von seinem Konto abheben wird wohl eher verdächtig aussehen.

Erbe, erbrecht, Nachlass, pflege, Testament, Vollmacht
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Lebenspartner verstorben, muss ich Bevollmächtigten der Erbin ins Haus lassen und wie läuft es ab?

Vor 7 Wochen ist mein Lebenspartner plötzlich verstorben, ich trauere sehr, nun kommen noch belastende Dinge dazu. Wir haben seit 3,5 Jahren zu zweit zusammen gewohnt, in meinem Familienhaus und hatten nie Probleme mit Besitz, da wir gerne geteilt haben und andere Prioritäten hatten.

Er hatte einen Mietvertrag für 1 Kellerraum + das Erdgeschoss, das wir aber gemeinsam genutzt haben, wie das ganze Haus. Es ist keine abgetrennte Wohneinheit. Fast alle Einrichtungsgegenstände und Sachen auch im EG gehören mir, er hatte wenig Eigentum und ich habe ihn gelegentlich finanziell unterstützt. Mündlich hatte er mir zugesagt, vorgestreckte 2300 EUR irgendwann zurückzuzahlen.

Leider will die Mutter, die Alleinerbin ist und weiter entfernt wohnt, mir einen bevollmächtigten Bekannten aus ihrer Nachbarschaft ins Erdgeschoss schicken, um nach Werten zu schauen. Ich will nichts einfordern, aber unsere Privatsphäre schützen und mich nicht abzocken lassen. Ich frage mich, ob ich nun nachweisen muss, dass Inventar und Sachen im EG (oder im ganzen Haus?) mir gehören (zB. komplette Küche, Bücherwandregal, Wohnzimmer) und ob ich dem Bevollmächtigten Zugang gewähren muss, wie er verlangt. (und wenn, dann nur im EG?)

Mir geht es auch um unsere Privatsphäre. Wie sieht es aus mit dem digitalen Nachlass? Muss ich einem Fremden den Computer meines Partners mit Privatdaten von uns übergeben? Kann ich etwas, das mein Partner mir geschenkt hat, behalten - muss ich einen Nachweis/Zeugen dafür vorweisen?

Die Nebenkosten des Hauses habe ich regelmäßig allein gezahlt, obwohl im Mietvertrag steht, dass er seinen Anteil an die Versorgungsbetriebe zahlen muss. Die Miete ist von seinem Konto nun noch überwiesen worden wegen Dauerauftrag, steht sie mir im Folgemonat des Todes noch zu?

Muss ich das Bargeld aus seiner Geldbörse aushändigen oder kann ich es für in der Vergangenheit entstandene Nebenkosten abrechnen? Da es von der Mutter stammt, muss ich es ihr wahrscheinlich zukommen lassen? Ich hatte es ihr mündlich angeboten, aber sie hat mir keine Kontodaten geschickt, sondern schickt lieber diesen Herrn. Sie will zu mir keinen Kontakt, obwohl vor dem Erbe ein normal nettes Verhältnis zwischen uns war. Sie kritisiert, dass ich den Bevollmächtigten nicht gleich und noch nicht ins Haus gelassen habe, obwohl sie ihn vor dem Tod ihres Sohnes gar nicht kannte. Ich hatte ihr Auskunft über vorhandene Sachen bereits angeboten. Sie hatte das Angebot abgelehnt und wollte auch den Computer meines Partners auf meine Nachfrage hin gar nicht haben.

Jetzt wurde ich schriftlich aufgefordert, einen Termin mit dem Bevollmächtigten zu machen.

Danke für jegliche Tipps.

Erbe, erbrecht
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Pflichtteilsanspruch - Bewertung Gegenständer?

Guten Tag,

Ich möchte der Community um Rat wegen der Pflichtteilsanspruch die Kinder aus 1. Ehe von mein verstorben Mann bitten. Ihrem Anwalt  wollte eine Liste alle Gegenstände im Haus dass mein Mann gehörte haben.  4 Mal verschickt - jedes Mal wollten sie mehr Information (Kauf Datum, Wo gekauft, Preis mit Rechnung, Modell Nummer, Beschreibung).  Auch von seinen Kleidung wollte sie alles aufgelistet, mit Marke, Preis, usw.  Dann wollten sie ein Preis Bewertung von jedem Gegenstand.

Das meiste Möbel ist eingebaut (Küche, Badezimmer/Schlafzimmer). Natürlich haben wir während der 26 Jahre Ehe vieles zusammen gekauft z.B. Wohnung, TV, CD/Platten Spieler, Möbel, Einrichtung. Alles ist gelistet, auch seine Bücher, CDs, Platten, persönliche Artikeln (Kleidung, Elektrische Rasier, Hörgerät, Brillen, Uhr, Ehering, Kamera, Handy, Ornamente/Bilder).

Der Gegenseite will jetzt dass ein Notar der Nachlassverzeichnisse aufnimmt aber die Kinder (45 und 49 Jahre alt) mit Ihrem Anwalt wollen alle dabei sein - in unsere Wohnung. Meine Fragen: 

1 Muss ich sie alle in der Private Wohnung einlassen? Notar okay aber die Kinder/ Anwalt? 2 Wie schätzt der Notar den Wert? Der Gegenseite redet von Nutzwert nicht Verkaufswert – vieles in der Wohnung ist über 25 Jahre alt, andere Gegenstände, auch neuen (Waschmaschine) sind als 2. Hand weniger wert als der Kaufpreis.  3 Wer muss der Notar kosten zahlen?

Vielen Dank für Ihren Rat.

erbrecht, Pflichtteil
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Haus zurückschenken um Baukindergeld beantragen zu können?

Hallo alle zusammen

Zum Sachverhalt:

Meine Eltern haben ihren Kindern Geldgeschenke gemacht und mir Ihre Immobilie überschrieben/geschenkt im November 2017.

In dem Haus wohnen Aktuell meine Eltern (79,70) mit Wohnrecht im EG und wir (Meine Schwangere Frau 33 unsere 2 bereits gebohrenen Kinder 6,4 und Ich 34) im OG. Nun wollen wir Anfang 2019 Bauen. Ein Haus mit einer Einliegerwohnung.

Nun sind die Richtlinien für das Baukindergeld erschienen und dort steht das man bei Neukauf oder Neubau bei der Baugenehmigung kein weiteren Immobilieneigentum besitzen darf.

Nun besitzt unser Haushalt zwar eine Wohnimmobilie aber mit eingetragenem Wohnrecht. Die Immobilie kann zurückgefordert werden wenn meine Eltern in Notlage kommen in den nächsten 10 Jahren.

Wert der Immobilie im Vertrag steht 250.000 €

Wieso ich das Unfair finde:- Wir haben bei Bauantrag eine Immobilie die wir auch erst in 2 oder 10 Jahren bekommen hätten da wir nicht viel von haben wegen dem Wohnrecht.- Andere bekommen zB 1 Tag nach Bauantrag auch Immobilie geschenkt und dazu auch noch das Baukindergeld. Stichtag in unserem Fall ist nur der Tag wo der Bauantrag genehmigt wurde.

Meine Fragen:

  1. Was können wir tun das Ich nicht mehr (mindestens 1 Tag) im Grundbuch stehe?Haus wieder an Eltern schenken oder an Eltern für geringe Summe verkaufen?
  2. Wieviel Schenkungssteuer müssten wir zahlen wenn ich das Haus zurückschenke und später (nach 2 Monaten wieder zurück geschenkt bekomme) Eltern haben 40.000 und ich 800.000 € Freibetrag?
  3. Wenn ich das Haus an meine Eltern für 150.000 € verkaufe. Müssten sie tatsächlich diese Summe an mich bezahlen? Wer kontrolliert das?
  4. Beim Wert von 250.000 € und Wohnrecht für meine Eltern ist die Immobilie ja weniger Wert? Zurückschenken wäre der Wert weniger? somit weniger Schenkungssteuer?
  5. Gibt es andere Lösungen?

DANKE

erbrecht, Steuern
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Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

Erbe, erbrecht, notar, Pflichtteil
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Teilungsverfahren?

Hallo,

vor kurzem starb mein Vater (Mutter ist bereits früher verstorben), wodurch eine Erbengemeinschaft mit meinen beiden Geschwistern entstand. Weitere Personen sind nicht Bestandteil der Erbengemeinschaft.

Er hinterließ ein Grundstück, was laut Testament zu gleichen Teilen aufgeteilt werden soll - es handelt sich aktuell noch nicht um Bauland, der Preis pro Quadratmeter ist nach dem Bodenrichtwert zufolge auf dem gesamten Gelände gleich. Da die Stadt jedoch schon seit Jahrzenten einen vorläufigen Bebauungsplan in der Schublade hat (den mein Vater stets abgelehnt hat) und meine Geschwister nur das Geld haben wollen, möchten sie ihren Anteil verkaufen. Ich jedoch möchte meinen Anteil nicht verkaufen, was eigentlich kein Problem darstellen sollte.

Nun wollen meine Geschwister jedoch ein Teilungsverfahren einleiten, was laut meinen Recherchen ergibt, dass

  • Der Wert des Erlöses sehr variabel sein kann und man ggf mit einem geringeren Erlös rechnen muss
  • Ich gezwungen werde, „meinen“ Teil der Fläche ebenfalls zu verkaufen
  • Ich wahrscheinlich versuchen muss dem Höchstbietenden (Bauträger o.Ä.) den Teil der Fläche wieder abzukaufen

Wo liegt der Sinn in diesem Verfahren? (Kann man das Teilungsverfahren einfach nutzen, um jemanden zu „schikanieren“?) Habe ich während dieser „Auktion“ das Recht meinen Anteil sicher zu erwerben (ohne dass zB ein Bauträger horrende Werte bietet)?

Für mich ist das alles nur großer Schwachsinn.

Mfg und schon einmal vielen Dank für eure Hilfe

Roland

erbrecht
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3 Geschwister, Haus und Wohnung geerbt, problem unter Geschwistern?

Hallo, ich habe überhaupt keine Erfahrung in dieser Angelegenheit und fange mit meinem(unseren) Anliegen wie folgt an. Hoffe das sie mir hierbei paar nützliche Informationen bzw. Ratschläge geben können. Vielen Dank im voraus. 

Vor ca. 4 Monaten ist nachdem unser Vater bereits vor ca. 3 Jahren verstorben ist auch unsere Mutter die Alzheimer hatte mit 88 gestorben. 

Nun wir die Erben, wir sind drei Geschwister im Alter von 58, 60 u. 64. 

Wir die Beiden jüngsten 58 und 60 kommen miteinander sehr gut klar. Aber mit unserer ältesten Schwester kommen wir seit Jahrzenten überhaupt nicht klar. 

Wir die zwei jüngsten haben in den vergangenen Jahrzenten wenig bis kaum Kontakt zur ältesten Schwester. Wenn dann auch NUR zu besonderen Anlässen (wie hier z.B. zur Beerdigung unserer Mutter). 

Kaum ist man zusammen und schon knistert es zwischen der ältesten und uns zwei jüngeren.

Wir wussten schon das unsere Eltern uns irgendwann mal ihr Haus und ihre Wohnung uns vererben werden. Keinerlei Testament liegt vor.

Nun haben wir diese beiden Objekte  :( :(

Beide Objekte müssten auf jeden Fall von Grund auf saniert und renoviert werden um es auf einen gut wohnbaren Zustand zu bringen.

Zudem habe ich erfahren das Strafzahlungen offen sind, weil unsere Eltern mehr bebaut haben als erlaubt. Wer weiß was sonst noch an Zahlungen offen sind.

Unser mit grossen Problem ist auch, unsere älteste Schwester macht uns ziemlich rund und sagt schon was Sie alles aus der Wohnung und dem Haus schon mal haben möchte. Sie hat wie ich erfahren habe sogar bereits alle Kleidungen von unserer Mutter aus der Wohnung mitgenommen. Dann hätte sie schon gesagt was sie sonst noch alles (schon ältere Sachen) haben möchte, da sie zum einen die älteste ist und es ihr am ehesten zusteht. Möchte nicht wissen was sie ohne unser Wissen bereits alles mitgenommen hat. Zudem erfolgt bisher keinerlei finanzielle Unterstützung wie z.B. für Beerdigung, Gutachter etc.

  • - WELCHEN RECHT HAT SIE HIERZU?
  • - UND WIE SOLLEN WIR SIE DARAUF ANSPRECHEN?
  • - WIE KANN MAN HIER VERNÜNFTIG VORGEHEN?

Meine jüngere Schwestern und ich sind seit nunmehr über 30 Jahren krank (ich Rheuma und sie MS) und sind daher körperlich und psychisch kaum in der Lage all diese Probleme zu bewältigen. Wir sind komplett überfordert und das macht sich seit geraumer Zeit auch bei uns beiden gesundheitlich sehr sehr bemerkbar. Rheumaschub, Psyche etc.

Am liebsten würden wir die die zwei jüngsten es sehen, wenn alles verkauft wird und jeder schlussendlich seinen Anteil bekommt. NUR unsere älteste Schwester ist schon ganz scharf auf ALLES. Nur wissen wir das sie nicht das Geld dazu hat uns auszubezahlen. 

  • - Was können wir tun?  

Ich bedanke mich schon mal vorab für eure Ratschläge.

Erbe, erbrecht
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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

Erbe, erbrecht, Haus, Immobilien, Testament, Ehevertrag, Berliner Testament
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