Meine Oma will mir Ihre Wohnung Vererben/ Verschenken! Muss ich meinen Onkel auszahlen?

Hallo zusammen ich habe folgendes Problem und bedanke mich im Voraus für die Antworten:

Meine Oma besitzt eine Eigentumswohnung mit einem Wert von rund 150.000€.

Da Sie mit Ihrem Sohn( Mein Onkel) verstritten ist, will Sie mir diese Wohnung vererben. Am liebsten würde Sie Ihrem Sohn nichts von Ihrem Erbvermögen hinterlassen aber durch den Pflichtteil ist dies nicht möglich.

Wir waren zusammen schon beim Notar um alles offiziell zu machen. Dieser meinte zu mir aber : Wenn die Wohnung vererbt wird, müsste ich meinen Onkel "Auszahlen" und sprach von einer Summe von rund 20.000€.

Also ich bin zurzeit 20 Jahre alt und in diesem Jahr mit meiner Ausbildung fertig und habe dementsprechend dieses Geld nicht ! Und wenn ich Ihn auszahlen müsste hieße dass, das ich mir einen Kredit nehmen müsste etc. … Also muss ich mich auf ne Hohe Verschuldung einstellen Sollte meine Oma versterben. Ich will die Wohnung auch nicht verkaufen Müssen da ich diese gerne als Wertanlage behalten und evtl. Vermieten möchte.

Meine Frage ist nun: Mir ist zwar Klar das meinem Onkel der Pflichtteilsanspruch zusteht und soll von mir aus auch so sein.. Aber wieso soll ICH ihn Auszahlen und woher wird dieser oben genannte Betrag von rund 20.000€ hergeleitet ?

Zudem hätte ich eine weitere Frage : Sollte meine Oma mir Ihre Wohnung noch in Lebzeiten verschenken. Muss ich da meinem Onkel trotzdem den teil des Wohnungswerts auszahlen? Schließlich ist es doch Ihr gutes Recht mit der Wohnung zu tun was Sie mag und in dem Fall zu verschenken an wen Sie mag. Außerdem könnte Sie mir die Wohnung doch auch für beispielsweise 5000€ verkaufen?

Also mein Ziel wäre es natürlich Ihm nichts in Zukunft ausbezahlen zu müssen

Ich bedanke mich nochmal und bleiben Sie gesund !

Erbe, erbrecht, Familie, Immobilien, Pflichtteil, schenkung, wohnung
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Welche Ansprüche hat ein Erbe gegenüber Nacherben bei Hausstandsauflösung?

Erblasserin "Oma" vererbt ein Haus an zwei Kinder. Kind A, nennen wir es Angela, beauftragt mündlich Kind B, nennen wir es Udo, zur Auflösung des Haushalts. Angela hat alles, was es haben wollte, aus dem Haus entfernt. Sie beteiligt sich nicht weiter an der Haushaltsauflösung und sagt Udo, er solle das machen. In der Folge verkauft Udo restliche Möbel/Gegenstände und entsorgt entsprechend den Hausstand. Angela hat das mündliche Einverständnis gegeben, dass Udo sich Hilfe zum Ausräumen und Verkauf holt und diesbezüglich ein üblicher Stundensatz anfällt.

Nun ist Udo zwischenzeitlich verstorben und zwei Nacherben treten an seine Stelle. Angela verschweigt die Vereinbarung über den Stundensatz und verlangt von den Nacherben die Herausgabe der Erlöse aus dem Verkauf der Haushaltsauflösung. Den Nacherben ist nicht bekannt, um welche Gegenstände es überhaupt geht und in welcher Höhe der Verkauf war. Selbst ein Blick auf die Verkaufsanzeigen kann keine Klarheit verschaffen, da Udo am eigenen Haus zur gleichen Zeit eine Renovierung vorgenommen hat.

Aus dem Erbe von "Oma" ist nur noch der Hausverkauf laufend, welcher in Kürze abgewickelt wird. Die beauftragten Makler zahlen das Ganze dann nach den offziellen Erbquoten an Erbin und Nacherben aus. Somit müsste nach unserer Ansicht die Erbin eine Klage gegen die beiden Nacherben anstreben, ist dies richtig?

Wie beurteilt ihr die Lage? Die Nacherben können ja nicht wissen, um was es geht.

Erbe, erbrecht, Nachlass
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Finanzen in der 2. Ehe??

Hallo zusammen,

ich bin aus erster Ehe verwitwet, mein Mann ist aus erster Ehe geschieden. Ich habe 2 Kinder, er 3 Kinder.

Ich habe (noch) kein nennenswertes Vermögen, werde aber wohl (leider) die nächsten Jahre einige Immobilien erben. Mein Mann hat vor unserer Ehe ein Haus gekauft, während unserer Ehe ein weiteres, in dem wir inzwischen nur noch zu 5. leben. Ich pflege Haus und Garten eigentlich alleine, um meine Kinder kümmere ich mich fast alleine, um seine Tochter (die bei uns lebt) kümmern wir uns beide, um die beiden Kinder, die inzwischen bei der Mutter leben, kümmert er sich. Ich arbeite und finanziere mich und meine Kinder (Kleidung, Schule, Hobbies, Versicherung, Reisen, Taschengeld, usw.) Mein Mann arbeitet auch, verdient sehr gut und finanziert das Haus, Essen und Trinken für uns alle. Er bekommt das Kindergeld von meinen Kindern plus diese Beamtenzuschläge und viele Leistungen von der Beihilfe. Wir haben keinerlei Eheverträge oder Testamente . Meine Fragen:

  1. Wenn ich erbe, was steht davon meinem Mann zu? Zum Beispiel im Scheidungsfall.
  2. Wenn ich erbe und selbst versterbe, bekommt dann mein Mann die eine Hälfte und meine Kinder die andere Hälfte? Wäre das durch einen gegenseitigen Erbverzicht zu ändern?
  3. Sollte ich das Kindergeld meiner Kinder nicht selbst zur Verfügung haben und sollte ich nicht auch eine Art Taschengeld von meinem Mann bekommen?
  4. Und wäre es nicht fair, wenn das Haus, was er während unserer Ehe gekauft hat, und welches von mir zu 95 Prozent alleine gepflegt wird, uns beiden gehören würde?
  5. Sind das zuviele Fragen?
ehe, erbrecht
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Pflichtteil einfordern? - wird dann das hinterlegte Testament ungültig??

Hallo,

ich habe eine wichtige Frage. Die Eltern haben ein Testament beim Notar vor über 20 Jahren hinterlegt. Sie haben  festgelegt, dass wir Kinder erst nach dem Ableben beider Elternteile erben. Wenn beide Elternteile verstorben sind, soll das Erbe aufgeteilt werden. Danach werden 4 Häuser aufgeteilt, die zu dem damaligen Zeitpunkt nicht viel an Wert darstellten. So wurde dem einen Erben 3 Häuser und dem anderen eines vererbt. Dieses Testament wurde durch Zufall entdeckt. Wir Erben wussten davon nichts. Auf das Testament angesprochen, reagierten die Eltern sehr verwundert und meinten, dass das schon so lange her wäre. Beide Eltern fanden die Aufteilung nicht mehr gerecht und meinten, dass sie das so nicht wollten. 2 der 3 Häuser haben eine sehr gr. Wert Steigerung erhalten, da in diesen viel Geld investiert wurde. Es wurde in einem der beiden Häuser im Dachgeschoss ein Bad installiert, vorher war oben kein sanitärer Raum. Im 1ten Geschoss wurde das Bad komplett neu gemacht. In dem anderen Haus wurde sehr vieles neu investiert, da die Eltern dort selbst eingezogen sind. Hier wurden die Türen, das Bad, der Garten, die Garage uvm. neu gemacht. Dadurch sind diese beiden Häuser enorm an Wert gestiegen. Damals dachten die Eltern, dass die Aufteilung 3 zu 1 gerecht wäre. Dies fanden beide nicht mehr. Leider ist bevor eine Änderung herbeigeführt wurde, ein Elternteil verstorben. Ich habe allerdings per Handy die Einwände gefilmt, da im Gespräch mir klar war, dass dies vielleicht wichtig für mich sein wird. Habe leider nicht vorher die Eltern darüber informiert, dass das ganze aufgezeichnet wird. Was kann ich tun? Was passiert mit dem Testament, wenn ich meinen Pflichtteil einfordere? Wird das Testament dann ungültig? Mein Bruder möchte natürlich das das Testament seine Gültigkeit behält, da es ja zu seinen Gunsten ist.

Noch eines ist wichtig. Mein Vater hat zu Lebzeiten und in der Ehe mit meiner Mutter zwei außereheliche Kinder gezeugt. Ich selbst wusste nichts davon, mir wurde es erst vor kurzem gesagt. Wie sieht es aus. Wie erfahren diese, dass der Erzeuger, mein Vater gestorben ist. Auch denen steht ja ein Pflichtteil zu. Wie hoch ist dieser? Anscheinend wurden die zwei weiteren Kinder nicht benannt. Auch ich kenne sie nicht, auch nicht deren Namen. Meine Mutter hat diese nicht angegeben, als jemand von der Stadt da war. So wurden nur wir zwei als Erbberechtigt mit meiner Mutter aufgenommen. Ist das nicht mitteilungspflichtig?

Herzlichen Dank, mit freundlichem Gruß

Claudia

erbrecht
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Ehemann erbt die Hälfte des Hauses, 2 Kinder bekommen je ein viertel. Sohn macht Schwierigkeiten, was tun?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Eltern haben sich vor ca.15 Jahren ein Haus gekauft. Die Eltern und die 2 Kinder wohnen mit im Haus. Jeder hat eine eigene Wohnung. Als die Mutter stirbt zieht der Sohn innerhalb eines viertel Jahre aus, weil Sohn und Vater immer schon ein schlechtes Verhältnis hatten. Das Erbe wäre nach dem Gesetz vom Nachlass Gericht geregelt, Vater erbt die Hälfte, je ein viertel die beiden Kinder. Im Grundbuch stehen aktuelle alle Erben als Eigentümer. Der Sohn ging zu einem RA wegen Unterschlagung des Erbes. Das hat der Vater nicht, denn er hat alles dem NG angegeben. Bargeld Auszahlungen hat es schon gegeben, nach Auflösung von Kontoauflösung und Sparverträgen. Aber jetzt gibt es noch das Haus.

Die Eltern zahlten immer alles alleine was das Haus betraf. Der Sohn und die Tochter zahlen/Sohn zahlte, nur Strom und Heizkosten. Die Tochter stellt keine Ansprüche, sie ist zufrieden, weil sie in dem Haus mit wohnt. Der Sohn ist wegen Hass auf seinen Vater ausgezogen und beschuldigt den Vater für den Tod der Mutter verantwortlich zu sein.

Meine Fragen!

Steht dem Sohn nach wie vor die Wohnung zu, die er verlassen hat? Und wie viel steht dem Sohn von dem Haus direkt noch zu, außer das festgesetzte Geld des NG. Wenn es zu keiner Einigung kommt?

Muss der Vater dem Sohn noch Zutritt zum Haus gewähren? Sehr zerstrittenen!

Welche Entscheidungen darf der Vater noch über das Haus treffen, wenn der Sohn sich stur stellt?

Und darf der Vater noch 1/4 der Kosten einer neu Eindeckung des Daches 2018 dem Sohn, vom Erbe abziehen?

Und wenn ja, kann er noch eine Mietnachforderung, bzw. Nebenkosten, der letzten Jahre verlangen?Es besteht leider kein Mietvertrag.

Der Vater würde gerne die Rechtsstreitigkeit mit seinem Sohn beenden und das festgesetzte Geld des NG ausbezahlten, Vorausgesetzt er bekommt eine Hypothek. Was tun wenn der Sohn nicht mitspielt?

Was kann der Vater machen um endlich Ruhe zu bekommen?

Ich weiß, dass es viele Fragen sind, aber der Vater hat schon über 2000 Euro an einen RA bezahlt und das war noch nicht alles. Er kann nicht mehr viel Zahlen. Da wäre noch die Frage, ob der Sohn die RA-Kosten, evtl. bezahlen muss, denn Vater musste einen RA einzuschalten. Alleine wäre er mit dieser Angelegenheit nicht zurecht gekommen. Der Vater ist über 70 und zeigt etwas leichte Demenz an. Der Vater ist verzweifelt und psychisch fertig .

Ich bin eine Bekannte und möchte den Vater gerne helfen.

Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

E.Pöll

Erbengemeinschaft, erbrecht
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Testamentseinsicht?

Meine Mutter ist im September vergangenen Jahres verstorben. Es gibt ein kleines Haus , das meine Mutter mit meinem leiblichen Vater gekauft hatte, nach ca. 5 Jahren ließ sich meine Mutter scheiden und fand einen 15 Jahre jüngeren Partner. Die beiden zahlten das Haus gemeinsam weiter ab. Nun zeigt der jüngere Lebenpartner nach dem Abbleben meiner Mutter bzw. nach der Beeridung ein anderes Gesicht, er teilte mir mündlich mit, dass er Alleinerbe sei und hat den Kontakt sehr schnell zu meinem Bruder und mir abgebrochen. Meine Mutter meinte zu Lebzeiten, sie hätte ein notariell (weiß leider nicht welcher Notar) beglaubigtes Testament. Der zweite Ehemann würde mit uns alles nach ihrem Tod besprechen. Dem ist leider nicht so. Der Mann handelt keineswegs so, wie es sich meine Mutter gewünscht hatte. Wir haben nun bald Februar und ich habe keine Benachrichtigung über ein Testament von irgendeinem Notar oder von irgendeinem Amt erhalten. Auch nicht, dass meine Mutter verstorben ist. Ich ging eigentlich immer davon aus, dass Familienangehörige immer offiziell vom Tod der leiblichen Eltern vonseiten der Standesämter benachrichtigt werden. Dem ist wohl nicht so. Deshalb zwei Fragen:

  1. Darf ich beim Nachlassgericht die Einsicht in das Testament meiner Mutter verlangen? Erhält das Nachlassgericht in der Regel die notariellen Testamentsbenachrichtigungen bzw. wie kommt das Gericht an die Unterlagen?
  2. Gibt es den Pflichtteil noch oder kann der zweite Mann, der nun jedes Gespräch verweigert, mit dem Erbe machen was er möchte und evtl. meinen Erbteil unterschlagen/ausgeben, sodass, selbst wenn wir als Zweiterben nach seinem Tod eingetragen wären, nichts mehr bleibt?

Danke und viele Grüße

erbrecht, Testament
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