Was muss man alles machen um aus ein Haus zwei Wohnungen zu schaffen?

4 Antworten

Was bedeutet "baurechtlich schon"? Ist das Haus in Wohneinheiten aufgeteilt oder nicht?

Das lässt sich ganz einfach feststellen: existieren Wohnungsgrundbücher, dann ja, ansonsten nein.

Ist es nicht geteilt, dann kann der Notar ggfs. zwar im Kaufvertrag entsprechende Zuordnungen machen, diese haben aber nur den Charakter einer Vereinbarung und sind für etwaige spätere Käufer nicht mehr verbindlich.

Empfehlenswert ist so ein Kauf nicht, denn Du wirst dabei ideeller Miteigentümer am Gesamtobjekt, kannst "Deine Wohnung" zwar nutzen, aber nicht weiter verwerten.

Auch spätestens bei der Finanzierung musst Du damit rechnen, dass die Bank abwinkt, da sie kein ideeles Teileigentum belasten will.

Damit Du einen Überblick bekommst, was alles für eine Aufteilung in einzelne Wohneinheiten erforderlich ist lies beispielhaft diesen Artikel:

https://www.service-bw.de/leistung/-/sbw/Aufteilung+eines+Wohnhauses+in+Wohnungseigentum-1848-leistung-0

Der Makler ist wahrscheinlich irritiert, weil es aus seinem üblichen Geschäftsfeld abweicht. Das sollte Dich aber nicht stören, denn dann hat er jetzt eben etwas dazugelernt.

Eine "Wohnung" in einem Zweifamilienhaus kannst Du ohne Aufteilung in eine Wohnungseigentümergemeinschaft nicht kaufen. Was Du da kaufst ist ein 50%iger Anteil am Haus.

Was der Makler da erzählt gehört in den Bereich der Lyrik. Man kann nur unter den Parteien des Kaufvertrags vereinbaren wer welche Bereiche der Wohnung nutzen darf. Wenn der Eigentümer des anderen Hälfteanteils wechselt und in dessen Kaufvertrag entsprechende Klauseln nicht stehen ist das alles Makulatur.

Überlass die Teilung nach WEG durchzuführen besser einer fachkundigen Person, insbesondere einem Architekten. Das nämlich ist keine Aufgabe für Laiendarsteller.

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Ich befürchte, der Fragesteller will einfach festschreiben, wer beispielsweise für welche Instandhaltungsarbeiten verantwortlich ist. Beispiel: Dach ist undicht, obere Wohnung hat Wassereinbruch bei Starkregen. Normalerweise muß sich dann die Wohneigentümergemeinschaft zusammenraufen und die Dachreparatur gemeinsam in Auftrag geben und bezahlen; nicht nur der betroffene Wohnungseigentümer. Und das wird ein Fass ohne Boden.

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Eine Wohnung die nicht nach WEG geteilt ist kann man nicht kaufen, man kann das halbe Haus kaufen. Sehr wohl sind Eigentumswohnungen nach WEG geteilt - meistens - auch kleine

Du brauchst eine Teilungserklärung und einen Notar - mehr nicht. Und alle müssen enverstanden sein.

Frage zum notariellen Kaufvertrag?

Hallo,

ich wollte bei uns im Haus noch eine Wohnung dazukaufen. Soweit so schön.

Allerdings gibt es ein Problem mit der Kellerzuordnung. Es sind insgesamt 10 Parteien im Haus und in der Teilungserklärung und auch in den Grundbüchern steht immer nur ein Keller drin. Jede Partei nutzt auch noch einen zweiten Keller. Diese zweiten Keller sind quasi noch im Gemeinschaftseigentum, die Eigentümer haben hier dran ein Sondernutzungsrecht, was aber leider nirgendswo eingetragen ist. Es gibt im Prinzip seit 30 Jahren keine Diskussionen über die Kellerzuordnung. Ein Eigentümer hat sich aber "meinen" zweiten Keller, von der Wohnung die ich jetzt kaufen will, angeeignet und rückt diesen auch nicht raus.

Ich möchte jetzt natürlich ungerne die Wohnung nur mit einem Keller kaufen, sondern ein Sondernutzungsrecht an dem zweiten Keller offiziell im Grundbuch etc. eingetragen haben; damit natürlich auch verbunden, dass der andere Eigentümer den Keller sofort wieder räumt.

Wie kann ich da jetzt am besten vorgehen?

Grüße

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Kann ich meinen Vertrag beim Dienstleister kündigen? Und wenn ja, wie gehe ich hier konkret vor?

Hallo,

ich bin IT-Freiberufler und habe mit einem Dienstleister einen Vertrag für einen freiberuflichen Einsatz beim Endkunden. Der Vertrag läuft eigentlich bis Ende September. Nun ist es so, dass die Situation beim Kunden schwierig für mich ist und ich sehr unflexibel geworden bin. Von daher möchte ich das Projekt gerne vorzeitig beenden.

Die Frage ist nun, ob ich meinen Vertrag, den ich mit dem Dienstleister habe, einfach kündigen kann. Oder unter welchen Umständen kann ich den Vertrag meinerseits kündigen. Der Bereich Kündigung im Vertrag mit dem Dienstleister ist sehr schwammig formuliert.

Dies ist auch eine neue Situation für mich. Normalerweise erfüllt man natürlich seine Verträge. Im Zweifelsfall muss ich dies dann auch hier tun, aber ich möchte gerne meine Möglichkeiten evaluieren den Vertrag vor Ablauf zu kündigen. Dies geschieht natürlich auch mit vorheriger Absprache mit dem Endkunden.

Ganz unten mal der Auszug zum Thema Laufzeit und Kündigung aus meinem konkreten Vertrag mit dem Dienstleister. Ich bin in diesem Fall übrigens der Auftragnehmer. Den Dienstleister nenne ich in der Folge einfach mal XYZ. Ich freue mich auf eine zeitnahe Hilfe!

§ 11 Laufzeit und Kündigung

(1) Dieser Projektvertrag endet spätestens mit Ablauf der zwischen den Parteien in Anlage 1 Nr. 3 angegebenen voraussichtlichen Laufzeit. Dieser Projektvertrag endet vor Ablauf der voraussichtlichen Laufzeit, wenn der Auftragnehmer seine Leistungen vollständig erbracht hat oder der Projektvertrag gemäß § 11 (2) oder (3) gekündigt wird.

(2) XYZ kann diesen Projektvertrag jederzeit mit einer Frist von zwei Wochen ordentlich kündigen. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(3) Dieser Projektvertrag kann ohne Einhaltung der in § 11 (2) geregelten ordentlichen Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn (i) der Kunde die Erbringung von Leistungen durch den Auftragnehmer oder einen von diesem eingesetzten Leistungserbringer nicht oder nicht mehr akzeptiert, es sei denn, XYZ hätte dies zu vertreten, (ii) der Kundenprojektvertrag nicht zustande kommt oder vorzeitig beendet wird, es sei denn, XYZ hätte dies zu vertreten, (iii) in der Person des Auftragnehmers oder eines von diesem eingesetzten Leistungserbringers ein Umstand eintritt, durch den die Fortführung der Erbringung von Leistungen ausgeschlossen ist, (iv) der Auftragnehmer oder der von ihm eingesetzte Leistungserbringer nicht willens oder nicht in der Lage ist, den erforderlichen Nachweis über die Abführung von Steuern und Abgaben zu erbringen – der Nachweis gilt mit der Vorlage einer steuerlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung bei XYZ als erbracht – oder (v) XYZ zumutbare Änderungen an diesem Projektvertrag fordert, um ihn an den Kundenprojektvertrag anzupassen, der Auftragnehmer sich aber weigert, solchen zumutbaren Vertragsänderungen zuzustimmen.

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