Wie hoch ist das Schonvermögen ab 2023 und wie kann man kurzfristig ungeschütztes in Schonvermögen umwandeln?

Hallo,

bei verschiedenen Quellen wird Schonvermögen auch als "geschütztes Vermögen" definiert.

Die Fragen:

1) Ist das Schonvermögen bei Wohngeld, Bürgergeld, Energiebeihilfen und ähnlichem identisch hoch?

2) Welcher Betrag gilt ab Januar 2023? (im Internet werden Summe zwischen 5000 und 80000 Euro genannt. Oder aber auch Lebensalter in Jahre mal 500 Euro)

3) Wie ist eine relativ kurzfristige, legale Umwandlung von ungeschütztem Vermögen (welches also bei staatlichen Beihilfen angerechnet wird) in Schonvermögen möglich? Ein Beispiel habe ich bisher gefunden: ein arbeitsunfähiger Freiberufler mit einem Vermögen von 100000 Euro investiert 50000 Euro in die Sanierung (Fenster, Türen) etc. seiner kleinen ETW. Da Immobilien anscheinend unbegrenzt zum Schonvermögen gehören, soll dies legal sein?

Wäre es auch möglich (und vor allem sinnvoll?) wenn zB ein 60jähriger eine größere Summe in einen Riestervertrag (auch Schonvermögen) einzahlt?

Oder gibt es noch andere Möglichkeiten ungeschütztes in Schonvermögen "umzuwandeln"? Vielleicht auch unter dem Gesichtspunkt, dass die Ersparnisse noch relativ, der spätere Rentenanspruch eines Selbständigen gering ist.

Für Antworten danke im Voraus

Altersvorsorge, Rente, Freiberufler, selbständig, Wohngeld, Schonvermögen, Energiepauschale
Schadensersatz gegen Rechtsanwalt? Probleme mit Erwerbsunfähigkeits-Rente?

Es ist eine äußerst schwierige und komplexe Situation, weshalb der Text, leider länger wurde. Ich meine aber man muss die Hintergründe kennen, um zu verstehen, warum die Situation so schwierig ist. Es geht nicht um mich, aber um einen Menschen den ich sehr liebe und helfen will. Könnt ihr mir Helfen, ihr zu Helfen, bitte..

Folgende Situation in meinem familiären Umfeld, wo ich mich frage, kann man da noch was machen?

Hintergrund:Eine Person ist seit 2012 krank. 2014 sind die Eltern gestorben mit einem Erbe 100k plus eine selbstgenutzte Immobilie. Das Geld wurde verlebt bzw. in die geerbte Immobilie gesteckt, also kein Sozialleistungsbezug = keine Rentenzeiten. 1. Rentenantrag wurde in 2014 abgelehnt. Gegen die 2. Ablehnung in 2015 läuft bis Heute ein Klageverfahren vor dem LSG. Zwischen 1 und 2. Ablehnung erfolglos eine Reha, mit der Entlassung als Arbeitsunfähig, aber innerhalb von 6 Monaten erwerbsfähig.

In der 1. Instanz wurde festgestellt, das die erwerbsunfähigkeit 11/2016 eingetreten ist. Durch das Leben von Erbe gibt es keine Rentenzeiten mehr, weshalb Versicherungsschutz nur bis ca. 05/16 bestand. Das mit dem Erbe wusste der Anwalt, u.a. aus einem anderen Verfahren.

Frage:

Hätte der Rechtsanwalt im Rahmen seiner Beratungspflicht nicht darauf hinweisen !müssen!, dass o.g. Person sich arbeitssuchend melden muss um eine Rente zu erhalten (wg. Rentenzeiten), für den Fall das genau o.g. Szenario eintrifft?

Die Agentur für Arbeit hatte die Arbeitssuchend Meldung, aus ihrer eigenen Beratung jedoch abgelehnt. Da angeblich das Jobcenter zuständig sei, was jedoch auch nie was unternommen hat, da ja kein Leistungsbezug bestand.

Denn jetzt bekommt o.g. Person gar kein Geld, außer Pflegegeld. Und der RA sieht keine Chance jetzt noch den vorzeitigen Eintritt des Leistungsfalles feststellen lassen zu können. Welche Fachpersonen könnten in dieser Situation noch helfen? Könnte man einen Schadensersatz beim RA versuchen?

Es besteht auch die Gefahr, das mit Ablehnung der Rente, der Versicherungsschutz bei der KV als Rentenantragssteller entfällt und dann auch kein Pflegegeld mehr gezahlt wird.

Die Person ist '64 geboren und abgesehen vom Mutterschutz (2x), durchgängig als Bäckereiverkäuferin beschäftigt gewesen. Ich finde es einfach unfair, das diese Person in so eine existenzielle Notlage getrieben wird.

Bürgergeld gibt es nicht, da erwerbsunfähig. Sozialamt zahlt auch nicht, weil vieles vom Erbe Bar bezahlt wurde und die behaupten einfach so, es gibt noch Bargeld und die geerbte Immobilie sei mit 106 qm zu Groß. Ein Verkauf wurde angestrebt, ist jedoch aufgrund von erheblichen Baumängeln nicht möglich, bzw. nehmen die Makler Abstand.

Hat jemand Tipps für diese Komplexe Situation?

Rentenversicherung, Rente, Rechtsanwalt, Schadensersatz, Rechtsstreit
Auf Mieteinnahmen 8,5% Steuer polen? Rente mit 40 ETF?

Ein Deutscher Arbeitskollege(geboren in Polen) verdient monatlich ca. 6000Eur Netto, ist das möglich? Das wäre dann ja besser als ETF und private Rentenversicherung in DE..

Er hat es angeblich so gemacht: (Ist das so Legal? er sagt ja seit jahren zufrieden..)

Mit dem Deutschen Ausweis ist er Arbeitnehmer in DE, als Deutscher besitzt er ja keine Immobilien, somit wird sein Gehalt ca. 4500Eur Brutto normal in DE versteuert.. Das deutsche Gehalt kommt ja JEDEN Monat aufs deutsche Konto.

!! Mit seinem Polnischen Ausweis dann in Polen schon damals (allein vor 3 jahren kosteten Immo in Polen ca 300% weniger..) 4 Stück 1zimmer Wohnungen Bar gekauft und alle sofort vermietet. Auf alle diese Super Mieteinnahmen zahlt er nur pauschal 8,5% Steuer (in DE wären es ca 45% dank unserer tollen Gesetze).

Also fließen JEDEN Monat ca. 6000 Zloty auf sein polnisches Bankkonto Miete..
von 6000 Zloty zahlt er nur ca 510 Zloty Steuern, so kann man schnell Kapital aufbauen. Als Deutscher Staatsbürger gibt er in DE an er besitzt keine Wohnungen.

Eine bekannte macht es anscheinend auch so und zahlt tatsächlich auch nur 8,5% Steuern an das Polnische Finanzamt, das deutsche Finanzamt sieht null. Obwohl sie hier in DE lebt+arbeitet+wohnt aber mit Polnischem Ausweis in Polen wohnsitz hat.

Diese Art der Vermietung ist ja eine Traum Rendite, ist das wirklich so ?
Man findet heute 1zimmer Wohnung in Polen bereits für 75000 Zloty(15000Euro)
Viel Lukrativer als unsere Zinsen in DE oder ETF usw?

(Wenn man als Deutscher in Polen eine Wohnung kauft und sofort vermietet dann müssen wir ja hier ca 45% Steuern zahlen auf die Mieteinnahmen, weil im Job verdient man ja bereits ca 55.000Euro Brutto, somit hat er einen Riesenvorteil JEDEN Monat oder sehe ich das falsch? Es läuft so seit Jahren..:/

Rente, Finanzamt, Immobilien, Kapitalanlage, Miete, Polen, Steuern
Versorgungsausgleich bei Auslandsscheidung?

Hallo,

die Eheschließung und Scheidung erfolgten im Aril 1992 bzw. Juni 2004 im Ausland. Während der Ehezeit in Deutschland sind Rentenanrechte von beiden Ehepartnern M und F erworben worden. Die Ehepartner waren damals keine deutschen Staatsangehörigen. Nach meiner Kenntnis hat der Ehepartner F nach der Scheidung die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Der Ehepartner M hatte seinen Antrag auf Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft zurückgenommen und lebt seit der Scheidung nicht mehr in Deutschland.

Der Scheidungsantrag und der Antrag auf Versorgungsausgleich wurde von F im September 2001 in Deutschland gestellt. Da es im Herkunftsland (damals noch kein EU-Mitgliedstaat) ebenfalls Scheidungsanträge (gestellt von M und F) mit früherer Rechtsanhängigkeit gab, hatte F seinen Scheidungsantrag und den Antrag auf Versorgungsausgleich auf Hinweis des deutschen Gerichts zurückgenommen.

Der Gerichtsbeschluß zur Scheidung im Herkunftsland enthält einen Schuldspruch für das Scheitern der Ehe, demnach beide Ehepartner als schuldig erklärt wurden. Dies schließt aus automatisch jeglichen gegenseitigen materiellen Anspruch, der einen Bezug zu irgendeiner Form des Unterhalts hat. Dazu zählen folglich auch erworbene Rentenansprüche. Abgesehen davon, finanzielle bzw. materielle Ansprüche erlöschen mit Ablauf einer Präklusivfrist von einem Jahr nach der Scheidung, um Rechtssicherheit zu schaffen.

Seit der Scheidung im Juni 2004 hat F (noch) keinen Antrag auf Versorgungsausgleich in Deutschland gestellt.

M hat die Regelaltersgrenze bereits erreicht, aber noch keinen Antrag auf Regelaltersrente in Deutschland gestellt, um seine Entgeltpunkte für eine spätere Rente zu erhöhen (0,5% Zuschlag pro Kalendermonat).

Meine Frage ist,

  • kann M einen evnt. Versorgungsausgleich in Deutschland abwenden aufgrund des Scheidungsbeschlusses und dessen Rechtsfolgen und nach welchem Recht,
  • wie würde sich ein späterer Rentenantrag auf die Entgeltpunkte von M auswirken, falls F einen Antrag auf Versorgungsausgleich (z.B. zeitgleich) stellen würde? Angenommen M hat 20 Entgeltpunkte und stellt einen Rentenantrag 12 Kalendermonate nach Erreichen seiner Regelaltersgrenze. Er würde dann im Normalfall einen Zuschlag von 20 Entg.Punkten x (12 x 0,5%) = 1,2 Entgeltpunkten bekommen. F aber stellt (zeitgleich) einen Antrag auf Versorgungsausgleich in Deutschland (im Herkunftsland ist dies -zumindest wegen der verstrichenen Präklusivfrist- unmöglich) und erwirbt einen (nicht unwesentlichen) Teil der Entgeltpunkte von M. Was wird in diesem Fall aus den 1,2 Entgeltpunkten, dem Zuschlag auf die ursprünglichen 20 Entgeltpunkte von M - bekomm er sie in völler Höhe oder nur anteilig? Im letzten Fall würde sich dann ein späterer Rentenantrag von M nicht lohnen, da er viel mehr Zeit brauchen würde als sonst, um den Rentenverzicht (der letzten 12 Kalendermonate) auszugleichen, und
  • ist das VersAusglGesetz mit dem EU-Recht und der Rechtssicherheit (mangels Verjährungs- und Präklusivfristen) vereinbar?
Rente, Versorgungsausgleich
Betrugsmasche oder doch echt?

Eine Freundin von mir, die seit dem Jahr 2000 Witwenrente von ihrem verstorbenen Mann, der sein Leben lang bei der Deutschen Telekom gearbeitet hat, bekommt, erhielt heute ein Schreiben von der Telekom, dass sie die Rente falsch berechnet habe und sie

3.500 Euro lt. § 52 Abs. 2 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) zurückzahlen soll

- Angaben über ihre auf Konten liegende Geldbeträge nennen soll

- ihren Bargeldvorrat angeben soll

- den Wert ihres Schmucks nennen soll

Auszug aus dem Brief: 

"Bitte beachten Sie, dass dieses Schreiben noch kein Verwaltungsakt ist und daher ein Widerspruch nicht statthaft und rechtlich ist.

Anhörung wird gem. § 28 Abs. 1 Verwaltungsverfahrengesetz (BVwVfG

Auf Grund des § 55 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) durchgeführt."

Die Telefonnummer auf dem Brief ist die von der Telekom. Sie hat sie angerufen, aber nur, um zu wissen, wer sich da meldet. Ihre Aktennummer und andere Nummern auf dem Brief sind zutreffend. 

Sie hat ihre Rechtsschutzversicherung angerufen, die den Fall prüfen soll. Telefonat mit der Polizei, ob dort etwas über solche Briefe bekannt ist, schiebt sie noch vor sich her.

Meine Frage nun: Kann die angeblich zu viel gezahlte Rente nach 22 Jahren noch zurückgefordert werden? 

Das restliche Verlangen stinkt mächtig nach Betrugsmasche und hat mit einer Rentenzahlung nichts zu tun, meiner Meinung nach. Was kann meine Freundin jetzt dagegen unternehmen?

Rente, Recht, Rückzahlung, Witwenrente, Betrugsmasche

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