Gibt es eine grobe Berechnung für den Versorgungausgleich (Rente)?

Meine Frau und ich sind beide berufstätig und leben frisch getrennt. Da meine "Noch Ehefrau" 8 Jahre Jünger ist muss sie bis zum Erhalt Ihrer Rente weiterhin arbeiten. Ich werde unter "Voll Abzug" im nächsten Jahr die vorzeitige Rente beantragen.

Von einer Scheidung haben wir wegen der Kosten und Aufteilung vorerst Abstand genommen. Zum einen erhoffe ich mir eine Rentenzahlung bei der nur der vorzeitige Rentenbeginn in Abzug gebracht wird, und zum Anderen ein Ansteigen der Entgeldpunkte bei meiner Ehefrau.

Frage 1: Gibt es für die Berechnung des Versorgungsausgleichs eine Faustformel?

Frage 2: Ist meine Annahme richtig, das jedes Jahr in dem meine Frau arbeitet, von Ihr Entgeldpunkte angesammelt werden, die den Versorgungsausgleich später reduzieren?

Frage 3: Kann es sein, das bei sofortiger Scheidung mehr als 50% (in Geldwert!) als Versorgungsausgleich abgezogen wird -

Beispiel : Rentenanspruch zum Tag der Scheidung Ich= 2.000,- Frau= 1.000,- Differenz=1.000,- Ich hatte das so verstanden, das die Differenz (1.000,-) zu 50% ihr zusteht Kann der Abzug auch höher ausfallen?

Annahme von mir: Bei meiner Denkweise würde sie, wenn Sie nun bis zum erreichen der Rentenzeit weiterarbeitet, eine höhere Rente bekommen als ich !! Mache ich da einen Denkfehler? Ich weiß es hört sich komplex an - ist aber wohl auch :-)

Danke

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4 Antworten
Betriebliche Altersvorsorge soll nach Ausbildungsabbruch privat gezahlt werden, ist das normal?

Hallo.
Ich hatte im August letzten Jahres eine Ausbildung angefangen, und eine betriebliche Altersvorsorge bei der AXA gestartet. Jeden Monat ging das Geld dafür von meinem Bruttoverdienst ab.
Nun musste ich aus gesundheitlichen Aspekten (Schichtdienst, starke Belastung) die Ausbildung abbrechen.
Was mich schockiert hat: Die Betriebliche Altersvorsorge soll ich jetzt aus eigener Tasche privat weiter zahlen. Hab für Juni und Juli Rechnungen bekommen.
Was nicht gerade einfach ist, da ich erstmal nichts mehr verdiene, bis ich was neues gefunden hab...

Vielleicht stand das auch im ursprünglichen Vertrag bei und ich habs übersehen... aber mir hat jeder im Betrieb gesagt wie toll das ist, jeder hat da diese Vorsorge, auch die anderen Azubis dort hatten sie. Aber ich habe auch niemals damit gerechnet, dass ich die Ausbildung dann abbreche. Diese Situation habe ich nicht im Kopf gehabt... Was in dem Fall passieren würde. Ich dachte brteiblich ist betrieblich und wird nicht privat wenn man nicht mehr dort arbeitet.

Ich bin aus den ganzen Vertragsunterlagen nicht schlau geworden. Ich werde da sobald wie möglich anrufen.
Aber was mach ich jetzt? Laut Internet kann man sowas nicht so einfach kündigen. Kann ich das irgendwie auf Beitragsfrei schalten während ich keine Arbeit habe?

Ist das überhaupt normal dass die BETRIEBLICHE Altersvorsorge Privat weiter läuft, obwohl man gar nicht mehr in einem BETRIEB ist? Mein Ausbildungsvertrag wurde zum 30.04. aufgehoben, also es ist schon alles abgewickelt.
Hoffe hier hat jemand Erfahrungen damit gemacht, oder weiß wie ich am besten vorgehen soll...
Danke schonmal für jede Antwort :)

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