Werden Steuern bei einem Neubau auf einem Privatgrundstück geltend gemacht?

5 Antworten

Ich hoffe, dass man den Kern der Frage verstehen kann: die beiden Häuser sollen entfernt und durch ein Mehrfamilienhaus ersetzt werden.

Leider "Nein," denn den Kern der Frage hat @EnnoWarMal herausgearbeitet. War irgendetwas dieser Immobilien in einem Betriebsvermögen.?

 Spekulationssteuer fällig ?.

Garantiert nein, denn mangels eines "Spekulationssteuergesetzes" gibt es in Deutschland auch keine Spekulationssteuer.

Was möglich wäre, wäre ein Gewinn, der gem. § 23 EStG der Einkommensteuer unterliegt.

Ansonsten muss ich doch zum Steuerberater

Eine interessante Frage.

Wenn mann so mindestens eine halbe Million für die Erstellung von 6 Wohnungen aufwenden will, ist es dann sinnvoll 500,- - 1.500,- Euro (1-3 Promille davon) aufzuwenden, um eine steuerlich optimale Gestaltung zu erlangen?

Grundstück/Gebäude B wurde teilw. gewerblich genutzt. 

Bei dem langen Text fehlt hier die wichtigste Information:

Von wem? Von den Eigentümern selbst oder von Fremden? Denn hiervon hängt es doch ab, ob das Grundstück B Vermögensverwaltung ist oder ob es Betriebsvermögen ist.

Ansonsten muss ich doch zum Steuerberater :-D

Bei dieser Konstellation und Interessenlage ist die Vermeidung eines Steuerberaters die sicherste Methode, Geld zu verbrennen.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Wenn du Immoblien vermietest kannst du du Aufwendungen absetzen. Sonst nicht. Es reicht nicht das man SIe mal vermietet hatte.Das gilt für Sanierung ebenso wie bei einem Neubau

Solange es keinen Eigentümerwechsel der Grundstücke gibt fallen da keine Steuern an.

Waren Sie Grundstücke mal Betriebsvermögen, sollte man es dabei belassen. Sonst fallen Steuern an wenn man die nun privatisert.

Versuchs mal klarer zu erklären

  1. Wem gehören die Grundstücke (Betriebsvermügen)
  2. Wer baut
  3. Wer nutzt nach Bau die Höuser, bzw die Wohnungen

Wenn es warm vererbt werden soll. Würde ich die Grundstücke aus dem Betreibsvermögen durch die Kinder herausverkaufen. Zieht man die Abrisskosten ab, werden die Grundstücke - nie wieder so wertlos. Nach dem Bau ist alles wertvoller.

68

Entschuldige bitte, aber Deinen Beitrag halte ich für verwirrend und ausserdem im Einzelfall falsch.

Waren Sie Grundstücke mal Betriebsvermögen, sollte man es dabei belassen. Sonst fallen Steuern an wenn man die nun privatisert.

Ja, kann sein, aber wenn man dann betrieblich baut und einzelne Einheiten verkauft, ist garantiert zu versteuern und es kommt ggf. noch der nicht verrechenbare Teil der Gewerbesteuer dazu.

Da wäre die Entnahme der nicht so werthaltigen Einheiten ggf. besser.

Insgesamt aber ein Sachverhalt der in allen Feinheiten aufgedröselt werden muss.

0

Steuer bei Neubau VK auf Altgrundstück

Hallo liebe Gemeinde! Habe mal ne Frage an die Steuerexperten hier:

Ich habe ein Einzelhaus auf einem recht großem Grundstück. Seit mehreren Jahren ausschließlich selbstbewohnt, somit würde bei VK keine Steuer auf etwaigen Gewinn anfallen. Nun werden an einem direkt angrentenden Grundstück von einer großen Baufirma 2 MFH mit je 5 Eigentumswohnungen gebaut. Wenn man die Grundstücke verbinden würde, könnte auch noch ein 3. solches Haus auf einen Teil meines Grundstücks entstehen. Folgende Konstelationen wären denkbar:

1) Ich gründe eine baugemeinschaft mit der Baugesellschaft. Den Bau mit allen Kosten etc. übernimmt komplett die Baugesellschaft und ich stelle nur das (Teil-)Grundstück. Hierfür bekomme ich einen festgeschriebenen prozentualen Anteil am VK Erlös der Eigentumswohnungen. 2) Ich ziehe das ganze komplett auf eigene Rechnung durch. Hole mir also eine Finanzierung von der Bank und beauftrage die Baufirma und verkaufe dann selber die Eigentumswohnungen.

In beiden Fällen wäre es denkbar, das das bewohnte Einzelhaus erhalten bleibt, wahrscheinlicher wäre aber ein Abriss.

Ich denke, die Frage ist klar: Wie verhält sich das steuerlich? Ohne NB könnte ich ja steuerfrei verkaufen. Ist das dann bei den Wohnungen auch so? Hab mal was gelesen, das es evt. davon abhängt, ob das Grundbuch geändert werden muss. Das wäre ja nicht zwingend erforderlich, so wie ich das sehe.

Ich habe mir §23 EStG durchgelesen, der bezieht sich ja aber überwiegend auf die 10-jahresfrist (die NICHT abgelaufen ist) und demnach sind "Gebäude und Außenanlagen" bei VK steuerpflichtig, wenn 10J nicht abgelaufen. Im umkehrschluß wären sie also steuerfrei wenn +10J (?) Dann kommt der Zusatz mit Nutzung zu eigenen Wohnzwecken. Die geplanten Eigentumswohnungen wären ja bei VK noch gar nicht genutzt. Voraussichtlich sogar noch gar nicht fertiggestellt.

Vlt. kann mich ja jemand erhellen. Danke im Voraus!

...zur Frage

Person X hat landwirtschaftliches Baugrundstück geerbt als Vermächtnis. Muß X Steuern zahlen, wenn anderes Grundstück verkauft wird?

Person X hat zwei Grundstücke geerbt, die bisher einem ehemaligen, aber offiziell noch nicht aufgelösten landwirtschaftlichen Hof gehörten. Diese sind Teil von mehreren nebeneinanderliegenden Grundstücken, die via Testament per Vermächtnis einzelnen Erben zugeordnet wurden. Jedes Grundstück ist vermessen und hat eine eigene Flurnummer. Laut Steuerberater hieß es, wenn einer von den Erben sein Grundstück verkauft, müßten alle Erben hohe Steuern zahlen für die Entnahme aus der Landwirtschaft. Auch wenn sie selbst nicht verkaufen. Wie kann das sein, wenn es hier keine Erbengemeinschaft erbt, sondern jeder sein eigenes Stück Land? Auch wenn dies mal zusammenhängend einer Person gehörte? Besagte Erben haben weitere Dinge geerbt wie Barschaften und Wiesen, die als Erbengemeinschaft geerbt wurden. Hier wurde keine Zuordnung vorgnommen. Aber das sollte doch die Grundstücke nicht beeinflussen?!?!?

...zur Frage

Baugenehmigung für neuen Wohnraum

Hallo zusammen!

Ich habe eine Frage zum Thema Baugenehmigung und muss erstmal die vergangene Situation erläutern: Wir haben das Grundstück, auf dem unser Haus steht, im Jahr 2000 gekauft. Damals befand sich im hinteren linken Eck vom Grundstück ein Haus, das allerdings schon in marodem Zustand und außerdem ziemlich klein war. Es war mindestens in den 60er Jahren, vielleicht schon 1945 gebaut worden. Das alte Haus stand direkt an den Grundstücksgrenzen und war an zwei Gebäude angebaut, die zu den Grundstücken links von und hinter unserem Grundstück liegen (und natürlich ebenfalls an den Grenzen stehen). Wir haben das alte Haus abreißen lassen, die Gebäude auf den Nachbargrundstücken stehen allerdings bis heute. Unser jetziges Haus hält alle Abstandsvorschriften ein.

Nun würde ich gerne an die Stelle des alten Hauses ein kleines Nebengebäude errichten lassen, das ich gewerblich nutzen will. Innen bräuchte ich zwingend ein kleines Badezimmer. Ich habe unseren Architekten gefragt, und er meinte, ein simples Gartenhäuschen wäre wahrscheinlich genehmigungsfrei, sobald ich aber ein Bad einbaue, gilt der Bau als Wohnraum und würde an dieser Stelle wegen der Grenzen nicht genehmigt werden.

Gibt es eine Möglichkeit, sich auf die frühere Bebauung zu berufen? Wie gesagt stehen die beiden Gebäude auf den Nachbargrundstücken auch nach wie vor (nicht dass sie mich stören würden...). Ob es sich bei diesen um Wohnraum oder nur um "Gartenhäuschen" handelt, kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie drin war, aber zumindest das Gebäude links ist für ein Gartenhäuschen ziemlich groß (mindestens 30 m2 Grundfläche) und hat ein Erd- sowie ein Dachgeschoss...

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Herzliche Grüße

Karen

...zur Frage

Mehrfamilienhaus bauen - wie lässt sich das ohne Geld realisieren?

Hallo, mein Mann und ich möchten das Haus meines Bruders kaufen, der kurz vor der Zwangsversteigerung steht- wir wollen es noch davor kaufen- sind gerade in Verhandlungen mit den Banken und den Gläubigern, da diese ja alle zustimmen müssen. Nach etlichen Überlegungen und Recherchen, haben wir auch mittels Bauamt- festgestellt, dass man das Grundstück mit 5 Vollgeschossen bebauen kann - das Haus von meinem Bruder ist Baujahr 1920 zwar renoviert und bewohnbar aber leider für uns nicht brauchbar als familie. Nun wollen wir dort ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohnungen errichten, seine restlichen Schulden auch damit abbezahlen. Nach unseren Berechnungen, bleibt ne ganze Menge über ( wird auch mit 60% versteuert, aber trotzdem gutes geld)

Meine bzw. unsere Frage lautet nun: Wie kann man das ohne geld realisieren?

wir kaufen das alte haus- reichen bauantrag ein- bei genehmigung reißen wir es ab- verkaufen in der zeit wohnungen- und können kostendeckung anfangen zu bauen? das wären laut unseren berechnungen knapp 6 wohnungen. ein möglicher ablauf ist uns noch nicht ganz klar. damit wir ihn retten gehen all unsere ersparnisse drauf. d.h. wir könnten erst anfangen bauen zu lassen wenn wir zeitgleich verkaufen das grundstück ist sehr begehrt daher die idee mit dem neubau

vielen dank vorab das bild zeigt wie es aussehen könnte

...zur Frage

Vermietetes Mehrfamilienhaus was draus machen?

Guten Tag liebe Leser

Ich besitze ein älteres Mehrfamilienhaus ca. 785 m2 Grundstück mit 3 vermieteten Wohnungen wovon eine davon mit einem Wohnrecht auf Lebenszeit ^^belastet^^ ist. Das Haus ist in einem normalen - guten Zustand von 1960 in Süddeutschland Nähe Schweiz.

Die Restschuld der Immobilie beträgt noch etwa 150.000Euro und die Mieteinnahmen der 2 Wohnungen liegen bei 19.200 Euro jährlich.

Da Wohnraum gesucht wird und wir noch soviel Grundstück unbenutzt (nur Garten) zur Verfügung haben, besteht die Möglichkeit eines Anbaus, Neubaus etc.

Ich habe darüber nachgedacht das bestehende Haus zu sanieren und daran einen Neubau mit seniorengerechten Wohnungen anzuschließen. Seniorengerecht darum, weil es staatliche Zuschüsse gibt und der Stressfaktor des vermietens am geringsten ist. (Keine ständigen Mieterwechsel).

Mir stellt sich die Frage nach dem klügsten Investment?

Ist es sinniger, das Mehrfamilienhaus abzureißen und einen neuen Wohnkomplex zu bauen? Abstände zu Nachbarn sind groß genug. Oder anzubauen?

Pendlerwohnungen wären wahrscheinlich noch lukrativer aber ich habe neben meinem Beruf nicht die Zeit für diesen Aufwand mit Risiko einmal Pech zu haben.

Ich sehe mich mehr als Investor und möchte mich auf die Dauer eher zurück ziehen. Deshalb wäre auch ein Verkauf der Wohnungen nach Fertigstellung interessant.

Ein Verkauf des jetzigen Hauses macht keinen Sinn, da das Wohnrecht den Wert erheblich mindert. Fragen über Fragen, wer kennt sich aus oder hat eine Idee zu wem ich damit am besten gehe?

vielen Dank im Vorfeld und LG

...zur Frage

Grundstück mit meinem Bruder geerbet. Wie nun aufteilen,...?

Hallo,

mein Bruder und ich haben ein Grundstück geerbt, auf dem 2 Häuser stehen. 1 Haus ist soweit bewohnbar, muss aber mittlerweile ein wenig saniert werden. Das 2. Haus ist aus den 50er Jahren, aber mittlerweile im Grund ein Rohbau. Das Haus wurde in den letzten Jahren innen und außen bis auf die Grundmauern entkernt.

Zu meiner Frage: Mein Bruder möchte in das bewohnbare Haus einziehen, vorher natürlich noch die Sanierung durchführen. Wenn dieses geschehen ist, will er auch das "alte" Haus nach den Plänen unseres verstorbenen Vaters fertigstellen. Ich selbst verzichte auf eine Nutzung oder Anspruch der Häuser oder des Grundstücks, allerdings haben wir uns auf einen Betrag geeinigt, der mir irgendwann mal zur Verfügung stehen soll. Ich will meinem Bruder die finanzielle Freiheit lassen, sein Vorhaben umsetzen zu können. Als Grundvoraussetzung gilt auch dass mein Bruder allein im Grundbuch eingetragen wird. Deshalb die Frage, wie können wir dies umsetzen, so dass auch ich nicht auf unseren ausgemachten finanziellen Betrag verzichten muss, bzw. dieser auch abgesichert ist?

Unsere 1. Idee war, das Grundstück zu teilen, so dass jedes Haus auf einem eigenen Grundstück steht, ich auf das alte Haus einen Grundschuldeintrag an 1. Stelle mit dem ausgemachten Betrag bekomme, so dass auch mein Bruder an erster Stelle, des bewohnbaren Hauses, Kredite vergeben kann, bzw. eine Grundschuld an erster Stelle eintragen lassen kann um somit Kredite zu bekommen. Dies funktioniert leider so nicht, da das Grundstück nicht geteilt werden kann, da die beiden Häuser zu nah aneinander stehen.

Unsere 2. Idee ist jetzt, dass ich an 2. Stelle einen Grundschuldeintrag bekomme, ich aber ein "Vetorecht" bei Grundschuldeintragungen an erster Stelle bekomme, so dass die erste Stelle nicht überzogen wird um meinen Anteil, bzw. den ausgemachten Betrag nicht zu gefährden, für den Fall der Fälle... was auch immer. Allerdings wissen wir nicht, ob sowas machbar ist.

Auch haben wir ausgemacht, dass ich meinen Betrag auf eine bestimmte kommende Zeit nicht in Anspruch nehmen darf, um meinem Bruder Handlungs-Sicherheit für die kommenden Jahre geben zu können.

Weiß hier jemand Rat, was machbar ist?

Grüße, Thomas!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?