Bauland als Schenkung erhalten, steuern bezahlen beim verkaufen?

Guten Tag,

Ich hoffe mein Anliegen kann. Beantwortet werden.

Zum Sachverhalt:

Mein Schwiegervater ist Landwirt und hat drei Söhne. Der Älteste soll den Hof und Elternhaus überschrieben bekommen. Als Ausgleich sollen die anderen beiden Söhne u.a. mein Mann jeweils 3 Grundstücke erhalten.

Diese offiziell noch Ackerflächen, sind seit zwei Jahren bei der Stadt zur Bearbeitung gemeldet. Daraus sollen Baugrundstücke entstehen. Ich habe bereits mit dem Bürgermeister telefoniert- Grundstück sollen Ende des Jahres zugelassen werden. Soweit so gut.

Sohn Nummer 2 hat sich bereits ein Eigenheim gekauft und würde dieses dann komplett auslösen, wenn er seine drei Grundstücke verkauft hat.

Mein Mann und ich haben noch kein Eigenheim, möchten aber diese drei Grundstücke verkaufen um an anderer Stelle ein Grundstück oder Haus zu erwerben. Da wir sicherlich nicht in dem Ort bauen wollen.

Mein Schwiegervater will seinen Söhnen die Grundstücke als Schenkung überlassen.

Die Grundstücke bzw noch Ackerland gehören ihm seit mehreren Jahrzehnten, wirtschaftlich zum Betrieb.

Wir haben bereits erfahren, das man diese Grundstücke steuerfrei verkaufen kann,solange diese seit 10 Jahren im eigenen Besitz befinden. Und jetzt die Frage:

Diese Ackerflächen, zukünftiges Baugebiet (mehrere Landwirte verkaufen) befinden sich aktuell noch im Besitz des Betriebes, nicht einfach so in Privat. Aktuell sind diese Flächen im Betriebsbesitz, der ja meinem Schwiegervater gehört, bis zur Überschreibung an den ältesten Sohn.

Ist es trotzdem noch steuerfrei, wenn mein Mann diese als Schenkung erhalten hat? Oder müssen diese zukünftigen Grundstück meinem Schwiegervater privat gehören?

Ich bedanke mich schonmal für Ihre Antworten :)

schenkung
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Ein Kind bekam einen kleinen Fiat aus einer Erbschaft, wo findet man einen rechtsmäßigen Übertragungsvertrag für die Miterben?

👩‍🎓Hallo

Ich möchte gerne jemand helfen. Ich habe eine Frage an alle Juristen, sowie an die Studierenden oder selbst erfahrenen Leute zu Erbschaftsangelegenheiten

VERMERK :

Simone = Auto-Erbin der verstorbenen Mutter

Monika = bekommt eine Auszahlung für die Auto-Übertragung

(Die Namen habe ich geändert)

Der Wagen stammt aus einer Erbmasse einer verstorbenen Ehefrau/ Mutter. Der kleine Fiat wird hauptsächlich von der angehörigen Tochter Simone genutzt, um den verwidweten Vater zu sämtlichen Ärzten, Therapeuten, Spaziergängen usw. zu chauffieren.

Das Auto wurde kürzlich von einen Sachverständigen des TÜV, im Händlerverkaufs, - sowie im - Händlerankauf-Preis besichtigt und geprüft. Eine Einigung der Wertermittlung, mittels der vertretenen Kanzlei und der Erben ist erfolgt !

Der Vater möchte seinen Erbanteil von 50% an seine Tochter Simone als Schenkung vertraglich übergeben !

Deren weitere Tochter Monika möchte ihren jeweiligen Erbanteil von 25%, von ihrer Schwester Simone nun ausgezahlt bekommen.

Monika legt einen üblichen Autoverkauf-Vertrag, welcher vom Internet, eines bekannten Autoverkauf-Forums stammt Simone vor.

Simone aber wird stutzig, daher dieser Vertrag, ja eigentlich nur darauf ausgerichtet ist, ein eigenes im Besitz befindliches Fahrzeug vertraglich an einen neuen Besitzer zu übertragen !

Ein gesetzlicher konformer Vertrag kann das doch nicht sein ! Die Kanzlei selber sieht aber keine Anhaltspunkte für spätere Schwierigkeiten ! Natürlich kann man hier nicht jedes Detail erklärt bekommen !

Wer weiß vielleicht wie sich ein richtiges konformes Dokument nennt ! Wo kann man dieses im Internet finden ?

Mit dem zuvor genannten standartmäßigen Vertrag, müsste Simone schriftlich dokumentieren, das Sie das Fahrzeug kauft und das Sie keine Schäden am Fahrzeug verursacht hat.

Eine Erbanteilige Schenkung des Vaters kann auch nicht eingetragen werden. Natürlich fehlen hierbei Felder für sinngemäße Erläuterungen ! Dann wäre das Dokument nur noch eine Kritzellei !

Auf einer Recherche im Internet stößte ich auf Warnungen, von einer anderen Kanzlei für Erbrecht, das sich in Folge des Ablebens des Vaters, ein Streit zwischen den Kindern bei einer solchen Vertragsurkunde später hervorrufen könnte.

Grund ist eine Verwendung eines nicht konformen Antragsformulars, mit der Gefahr von späteren gerichtlichen finanzielen Forderungen. Dann könnte die bereits ausgezahlte Monika behaupten, das ihre Schwester die Schrammen ua., selbst während der langen Chauffierzeit verursacht zu haben und diese eben nicht im Standard-Fahrzeug-Kaufvertrag erwähnt zu haben !

Sie hat aber keinerlei Schrammen und dergleichen jemals verursacht !

Grund zur Sorge ist, das nicht alle Schrammen mehr zugeordnet werden könnten !

Ich möchte auf diesem Wege gerne einige Tips erfahren !

Vielen Dank für eure Hilfe !

Gruß Mirco

erbrecht, Erbschaft, schenkung
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5000 Euro aus dem nichts und weiter investiert?

Guten Tag,

Ich frage für einen Freund eines Freundes in der Ich-Form🤪.

Und zwar habe ich im Jahre 2018 aus dem Nichts 5000 Euro in bar auf mein Konto eingezahlt (nicht aus illegalen Aktivitäten, sondern durch eine Schenkung eines Elternteils, nicht dem FA mitgeteilt wegen der offensichtlichen Unterschreitung der Grenze, ziemlich bescheuert wie sich zeigen sollte). In dem Monat Oktober 2018 fand die Einzahlung statt. Im August 2018 fing ich gerade nach langer Zeit an zu arbeiten, davor bekam ich Arbeitslosengeld 2 während einer Unschulung. Der Eingang der Zahlung fand also statt, während ich für etwas über einen Monat in Arbeit war (Gehalt nur ca. 1200 Euro netto). Soweit eigentlich kein Problem.

Ich habe dieses Geld jedoch investiert in Ethereum und nachfolgend habe ich Ethereum in Iota eingetauscht und dies alles dokumentiert. Sollte ich meine Iotas irgendwann mit erheblichen Gewinn verkaufen, habe ich die Befürchtung, man könnte behaupten, dass ich wegen des Alg2 Bezuges vorher und dem geringen Gehalt von einem Monat, mir kaum eine Summe von 5000 Euro ansparen hätte können, oder dass ich das oder eine Schenkung hätte melden müssen. Was kann da auf mich zukommen? Ich hörte schon von ähnlichen Fällen, allerdings nur Geschichten, die ich nicht überprüfen kann. Wäre es in dem Fall schlau, die Schenkung nachträglich mitzuteilen? Was würde schlimmstenfalls wegen der Ordnungswidrigkeit drohen, das nicht mitzuteilen? Oder kann ich mir das theoretisch auch auf dem Flomarkt verdienen haben?

Arbeitslosengeld, Investment, schenkung, Steuern, Kryptowährung
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ALG II, Schenkungen und Rente?

Servus zusammen,

ich bin aktuell am durchdenken, inwieweit ich steuerlich sowie Inanspruchnahme von Leistungen im moralisch und rechtlichen Rahmen nutzen kann.

Folgende Ausgangssituation:

Mein Vater (60) ist aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen gezielt in die ALG 1 gegangen (nach Ausscheiden des vorherigen Arbeitsverhältnisses). Diesen Anspruch wird er demnach die kommenden 2 Jahre haben, bis es dann schließlich in das ALG 2 und weitere 3 Jahre später in die Rente geht.
Jedoch verfügt er über Kapitalvermögen (<Schenkungsfreibeträge) in Form von Immobilien und Grundstücken.
Da er mit seiner derzeitigen Wohnsituation (Mietwohnung) unzufrieden ist u.a. weil sie nicht altersgerecht ist, ist mir folgende Idee gekommen.

Ich und mein Bruder lassen uns das Kapitalvermögen in der Zeit des ALG 1-Anspruchs schenken. Wir veräußern die Substanz und kaufen (mit zusätzlichen Eigenmitteln von uns) eine Immobilie die der Ansprüche entspricht. Dann räumen wir unseren Vater vertraglich lebenslanges Wohnrecht ein und machen einen Mietvertrag mit einer kalkulatorischen und auf die Bedingungen abgestimmten Mietkostensatz. Diese Miete lassen wir, im Zeitraum der ALG 2 vom Staat bezahlen (womit wir quasi Mieteinnahmen generieren). Sobald er in Rente geht, wird er, da der Rentenanspruch so gering ist, eine Aufstockung auf Grundsicherung + Wohngeld bekommen. Dieses Wohngeld bekommen wir dann wieder als Mieteinnahme.

Mir stellt sich nun die Frage, ob das alles sozialrechtlich und steuerlich so funktioniert bzw. Optimal ist. Vergesse ich ggf. irgendwelche Anrechnungen? Können Schenkungen rückabgewickelt werden?

Ziel ist es, dass mein Vater in einer für ihn optimalen und komfortablen Wohnung alt werden kann und das wir als Kinder steuerfrei das Erbe bekommen sowie vorab sichern. Da wir für die Aufstockung des Kapitals für den Wohnungskauf FK aufnehmen müssen, wäre ein zusätzliches Ziel Mieteinnahmen durch den vom Staat bezahlten Wohngeld zu generieren.

So ihr lieben, über Brainstorming, Meinungen, Einwände und Ideen wäre ich sehr dankbar. LG

Rente, ALG II, alg1, Hartz IV, Immobilien, Immobilienfinanzierung, schenkung, Schenkungssteuer
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Erbrecht: Pflichtteilsverletzung durch Schenkung einer Immobilie an einen Dritten?

Mein verstorbener Vater bewohnte eine Immobilie, die er mir 15 Monate vor seinem Tod in einem handschriftlichen "Legat" vererbt hat. Zuvor hatte ich seit der Scheidung meiner Eltern keinen Kontakt mit ihm gehabt. 

Nachdem ich dieses Testament an das Nachlassgericht geschickt habe, teilte man mir mit, dass die Immobilie Teil eines Vermächtnisses gewesen ist, und im Grundbuch ein anderer Nacherbe eingetragen sei. 

Im Grundbuch steht mein Vater als befreiter Vorerbe und als Nacherbe ein mittlerweile 88 jähriger Rechtsanwalt aus Frankfurt. Ich habe diesen Anwalt kontaktiert, worauf mir dieser telefonisch mitteilte, dass er die Erbschaft für eine strafrechtliche Verteidigung meines Vaters erhalten habe.

Meine Mutter ist seit fast 30 Jahren von ihm geschieden. Danach hat er nicht mehr geheiratet. Geerbt hatte er die Immobilie von seiner späteren Lebensgefährtin, die 2008 verstorben ist.

Neben dem o. g. "Legat" gab es 2 notarielle Testamente, die er kurz vor seinem Tod erstellen lies. Im ersten setzte er als Alleinerben den o.g. Anwalt und als Nacherben dessen 27 Jahre jüngere Ehefrau ein. Im 2. Testament, wenige Tage vor seinem Tod, widerrief er alle früheren handschriftlichen Verfügungen und insbesondere das vorherige Testament und bestimmte die gesetzliche Erbfolge.

Wegen einer Falschinformation der Sparkasse habe ich einen Erbschein als Alleinerbe beantragt und erhalten. Als sich dann herausstellte, dass sein Konto tatsächlich überzogen war und bereits Rechnungen an mich geschickt wurden, habe ich den Erbschein wegen Irrtums zurückgegeben.

Die Immobilie stellte nach meiner jetzigen Kenntnis zum Todeszeitpunkt sein einziges Vermögen dar. Mein Vater war ansonsten praktisch mittellos und lebte von einer sehr geringen Rente. Die Geldsumme, die er laut einer Nachbarin zusätzlich zu der Immobilie geerbt hatte, hat er vollständig in Renovierungen und Instandhaltungen dieser Immobilie gesteckt.

Nach meinem laienhaften Verständnis hätte der Anwalt in dem Erbvertrag nur maximal bis zur Höhe des damaligen Honorars für die juristische Tätigkeit, die Ende der 80iger Jahre stattfand, bedacht werden dürfen. Außerdem hat der Anwalt, da bin ich mir sicher, bereits vorher Geld für die Verteidigung erhalten. Ich vermute, dass in der Absicht, um Steuern zu sparen, zunächst wohl nur eine geringere Bezahlung vereinbart wurde. Danach muss der Anwalt meinen psychisch labilen Vater über längere Zeit derart unter Druck gesetzt haben, dass dieser ihn mit der Erbschaft "abgefunden" hat. Ein Indiz dafür ist, das sein gesamtes Umfeld der letzten Lebensjahre nichts von dem Erbvertrag wusste, sondern alle seine mir bekannten Vertrauten gingen davon aus, dass ich die Immobilie erben würde.

Wer kennt sich sehr gut im deutschen Erbrecht bzw. Strafrecht aus (insbesondere vorsätzliche Pflichtteilsverletzungen, Erbeinsetzungen, Erbbetrug und deren Verjährung) und könnte mir weiterhelfen?

erbrecht, schenkung, Pflichtteilsanspruch
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Erbrecht: Haus zu Lebzeiten der betagten Eltern überschreiben lassen oder vererbt bekommen? Haus soll nach Ableben verkauft werden. ?

Guten Tag zusammen,

folgendes:

Ich lebe mit meinem Mann zusammen bei seinen Eltern in deren selbstgebautes Reihen-Endhaus aus dem Jahr 2000 (WG).

Sie sind schon Rentner und möchten das Haus an uns übergeben.

Allerdings: Das Haus ist noch nicht abbezahlt, erst in 7 Jahren und es ist stark renovierungsbedürftig (Neue Heizung nötig, absackendes Grundstück usw.)

Seit mein Schwiegervater vor 10 Jahren arbeitslos wurde, musste mein Mann finanziell einspringen. Mein Mann sagte, er hätte sich damals geweigert, Bürge zu sein, falls diese Info wichtig ist.

Nun ist die Frage, was wir jetzt unternehmen sollten, damit wir das Haus nach deren Ableben ohne Kosten (Steuern, Restkredit des Hauses usw.) übernehmen zu können um es zu verkaufen, um mit dem Erlös etwas anderes zu finden. (Wir können natürlich nicht sagen, ob sie in 7 Jahren noch da sind bzgl. des Kredits..)

Welche Möglichkeiten (und Verpflichtungen) haben wir? Jetzt überschreiben lassen; erben; oder nichts machen und abwarten? Erbvertrag/Testament? Erbe ausschlagen? Geschenkt bekommen? Erbschaftssteuer? Nießbrauch? Was kostet welche Entscheidung? Was müssen wir jeweils dann tun?

Ich hoffe, man kann meine Fragen nachvollziehen und leicht beantworten. Auf jeden Fall vielen Dank schon mal im Voraus.

Erbe, erbrecht, Erbschaftssteuer, Hausverkauf, Immobilien, notar, schenkung, Testament
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Immobilien Schenkung - Partnerschaftsvertrag?

Ich bekomme von meinen Eltern ihr Haus geschenkt (Schenkung / vorgezogenes Erbe). Meine Eltern behalten in der Einliegerwohnung des Hauses das lebenslange Wohnrecht, wir (2 Erwachsene mit Kind) ziehen auch in das Haus. Wir sind nicht verheiratet.

Da ich noch eine Schwester habe muss ich diese ausbezahlen. Es sind 130000 €. Dies übernimmt mein Partner (etwas Eigenkapital und zusammen nehmen wir einen Bankkredit von 100000 € auf. Ich kann da aber momentan nichts leisten, da ich in elternzeit bin, danach werde ich halbtags arbeiten).

Im Grundbuch werde nach der schenkung aber nur ich stehen, da wir keine Schenkungssteuer zahlen wollen.

Somit trägt mein Partner ja das volle Risiko. Er hat nun verständlicherweise die Befürchtung, dass im Falle einer Trennung er ohne was da steht und er nur der "Goldesel" für mich war. Das Haus würde ja mit gehören, da nur ich im Grundbuch stehe.

Wir würden gerne einen Partnerschaftsvertrag machen, was die Regelung im Falle einer Trennung betrifft. Was, wie und wieviel ich ihm z. B. dann auszahlen müsste.

Nimmt man da eine fiktive Miete an, die je nach Zeitpunkt der Trennung dann anteilig abgezogen wird? Oder was?

Wäre z. B. die Trennung in 15 Jahren, ist es ja auch nicht richtig ihm den vollen Betrag zurückzahlen zu müssen, welcher er eingebracht hat. Er hat ja schließlich auch einen Teil schon "abgewohnt" . Was bedeutet dieses "abgewöhnt"? Aber ganz ohne soll er dann ja auch nicht da stehen.

Ach ja, im schenkungvertrag meiner Eltern gibt es eine Rückfallklausel, falls das von Bedeutung ist.

Würde sich bei einer Heirat etwas ändern?

Ich kann es leider nicht besser erklären, hoffe aber dennoch auf Hilfe.

Danke schon mal für eine Antwort. 

Immobilien, schenkung
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Viel Geld überlassen, ohne 30% abzugeben?

Hallo. Das, was ich nun beschreiben werde, klingt vielleicht sehr stark nach "erberschleichung", jedoch ist es das einzig logische.

Folgendes Szenario: Ein älterer "wohlhabenderer" Herr, der auf Hilfe anderer angewiesen ist und nicht mehr alleine leben kann, wird Jahre lang von jeglichen verwandten und bekannten ausgebeutet, und wird unmenschlich behandelt. Er lernt eine (evtl. 20 Jahre jüngere) Dame kennen, die rechtlich gegen alle Personen vorgeht und mehrfach im Gericht gewinnt (sogar gegen die Kirche, bzw. Vertreter der Kirche). Hierzu brauchte die Dame eine Generalvollmacht. Die Dame hat nun sozusagen zugriff auf das ganze Leben des Herren. Nachdem der rechtsstreit mit den "bösen" beendet war, kamen die ganzen Schulden, die die vorherige (tatsächliche) Erbschleicherin verursacht hat, zum vorschein. Der Herr hat 2 Immobilien und wohnt in einer von denen. Um die Schulden zu begleichen, wurde die eine Immobilie verkauft, und mit dem Geld die Schulden bezahlt. Darüber hinaus, wurde auch ein gewisser "Luxus" für den Herrn gekauft, sprich ein Auto, Urlaub, Möbel, usw. Nun läuft das Geld langsam aber sicher aus, und es ist geplant, die andere Immobilie auch zu verkaufen, für ca. 2,4 Mio. €. Dafür soll ein Haus gekauft werden, in dem der Herr seine letzten Jahre verbringen kann. Hier kommt nun die "Problematik":
Der Herr ist sich im Klaren, dass sein ganzes Eigentum, sobald er stirbt, an den Staat gehen wird, da es keine gesetzliche Erbfolge gibt. Deshalb will er das Geld bzw. sein Eigentum an die Frau (und ihr Kind, bzw. ihren "freund") überlassen. Nun beträgt der Freibetrag 20.000€ und 30% von sagen wir mal 2 Mio sind schon sehr viel.

Wie überträgt man am besten dieses Geld, ohne viel Verluste? Klar, man könnte das Geld einfach Stück für Stück abheben, aber mit diesem "schwarzen" Geld kann man z.B. keine Immobilien kaufen. Jede Möglichkeit ist akzeptiert, ob mit Bitcoin, oder über Schweiz, oder Immobilien in Spanien, und und und, egal was. Jede Anregung ist willkommen. Hauptsache, das Geld ist am Ende "Weiß" ^^

Um Zweifel zu klären: Dies ist kein Fall von Erbschleichung, sondern einfach logisches denken. Was soll mit dem Geld passieren, nachdem er stirbt? Da wäre es doch viel besser bei der Frau angelegt.

Geld, Erbe, Finanzamt, Immobilien, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern, Bitcoin
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Meine Oma will mir Ihre Wohnung Vererben/ Verschenken! Muss ich meinen Onkel auszahlen?

Hallo zusammen ich habe folgendes Problem und bedanke mich im Voraus für die Antworten:

Meine Oma besitzt eine Eigentumswohnung mit einem Wert von rund 150.000€.

Da Sie mit Ihrem Sohn( Mein Onkel) verstritten ist, will Sie mir diese Wohnung vererben. Am liebsten würde Sie Ihrem Sohn nichts von Ihrem Erbvermögen hinterlassen aber durch den Pflichtteil ist dies nicht möglich.

Wir waren zusammen schon beim Notar um alles offiziell zu machen. Dieser meinte zu mir aber : Wenn die Wohnung vererbt wird, müsste ich meinen Onkel "Auszahlen" und sprach von einer Summe von rund 20.000€.

Also ich bin zurzeit 20 Jahre alt und in diesem Jahr mit meiner Ausbildung fertig und habe dementsprechend dieses Geld nicht ! Und wenn ich Ihn auszahlen müsste hieße dass, das ich mir einen Kredit nehmen müsste etc. … Also muss ich mich auf ne Hohe Verschuldung einstellen Sollte meine Oma versterben. Ich will die Wohnung auch nicht verkaufen Müssen da ich diese gerne als Wertanlage behalten und evtl. Vermieten möchte.

Meine Frage ist nun: Mir ist zwar Klar das meinem Onkel der Pflichtteilsanspruch zusteht und soll von mir aus auch so sein.. Aber wieso soll ICH ihn Auszahlen und woher wird dieser oben genannte Betrag von rund 20.000€ hergeleitet ?

Zudem hätte ich eine weitere Frage : Sollte meine Oma mir Ihre Wohnung noch in Lebzeiten verschenken. Muss ich da meinem Onkel trotzdem den teil des Wohnungswerts auszahlen? Schließlich ist es doch Ihr gutes Recht mit der Wohnung zu tun was Sie mag und in dem Fall zu verschenken an wen Sie mag. Außerdem könnte Sie mir die Wohnung doch auch für beispielsweise 5000€ verkaufen?

Also mein Ziel wäre es natürlich Ihm nichts in Zukunft ausbezahlen zu müssen

Ich bedanke mich nochmal und bleiben Sie gesund !

Erbe, erbrecht, Familie, Immobilien, Pflichtteil, schenkung, wohnung
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Haus wird an Bruder verschenkt - was sind meine Rechte?

Liebe Community,

ich habe ein Anliegen und würde mich sehr freuen zu wissen, wie ihr hier vorgehen würdet bzw. was meine Rechte sind.

Ausgangslage:

Meine Eltern sind Mitte 60. Ihr Vermögen bezieht sich vor allem auf.

  • Wohnung 1: Verkehrswert ca. 150.000 €
  • Wohnung 2: Verkehrswert ca. 200.000€
  • 3. Zweifamilienhaus (unten ca. 100qm, oben ca. 70qm): Verkehrswert ca. 450.000€ (wahrscheinlich eher mehr momentan...)

Alles Baujahr Ende 70er. Die Verkehrswerte nehme ich an, da mein Vater die Immobilien nicht schätzen lassen will.

Der Plan meines Vaters ist folgender: Er und meine Mutter möchten in Zukunft in Wohnung 2 leben, mein Bruder soll in das Zweifamlienhaus in die untere Wohnung ziehen, das gesamte Haus soll dann auch auf meinen Bruder überschrieben werden. Mein Vater lässt sich allerdings ein lebenslanges Wohnrecht für die obere Wohnung im Haus eintragen. Als Ausgleich sollen Wohnung 1 und Wohnung 2 sofort auf mich überschrieben werden. Die Wohnung oben im Zweifamilienhaus sollen weiterhin vermietet werden und die Einnahmen (wahrschienlich) an meinen Vater gehen.

Meine Überlegungen:

Zunächst finde ich diese Lösung für mich nicht fair, da Wohnung 2 mir momentan gar nichts bringt, da dort auf unbestimmte Zeit (wahrscheinlich über 20 Jahre) meine Eltern wohnen werden (Rausklagen will ich sie dort stand jetzt nicht ;-)). Grundsätzlich fände ich es fair, wenn Wohnung 2 nicht beachtet werden würde sondern mein Bruder mir zumindest einen gewissen Ausgleich zwischen Wohnung 1 und dem Haus leisten würde. Von mir aus auch in Ratenzahlung (er spart ja ab sofort die Miete). Das hat mein Vater aber bereits abgelehnt, warum auch immer.

Allerdings habe ich jetzt auch schon gelesen, dass meine Rechte hier sehr beschränkt sind, und ich wohl nur einen Anspruch auf den Pflichtteil habe was das Haus angeht, dieser wäre ja durch Wohnung 1 schon fast abgegolten.

Es wäre toll, wenn jemand seine Meinung dazu sagen könnte, entweder von rechtlicher oder auch gerne aus rein "familiärer Sicht" ("sei doch zufrieden dass du überhaupt etwas kriegst ;-)). Vielleicht habt ihr ja auch noch einen anderen Lösungsvorschlag.

Danke und liebe Grüße

solea

Erbe, Immobilien, schenkung
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