Schenkung zurück fordern bei groben Undank?

Es schildert sich folgender Sachverhalt:

-Es wurde eine Wohnung von Tante und Onkel gekauft. Der Kaufpreis wurde von den Verkäufern auf 90.000 Euro gesetzt.

-Nach Kauf, forderte das Finanzamt eine Schenkungssteuer auf den Differenzbetrag, da die Immobilie nach Einschätzung einen Wert von 180.000 hat. Schenkungssteuer wurde bezahlt.

- im voraus wurde, auch im wissen vom Verkäufer, geplant die Immobilie in gegebener Zeit zu verkaufen, da sie schlicht zu klein ist. Modernisierungskredit wurde mit aufgenommen, da der Verkauf eigentlich erst in einigen Jahren passieren sollte.

-auf Grund von starken Problem mit den Nachbarn (gleichzeitig andere Wohnung von Onkel und Tante gekauft (Schwester)) und weiterer Familienplanung sollte die Immobilie jetzt nun schon nach 1/2 Jahr verkauft werden. Verkäufer wurden gefunden und zahlen 295.000. Wert würde durch Wertermittlung errechnet.

Kurz vor Kaufvertragsentwurf erhielten wir ein Schreiben vom Rechtsanwalt (durch Tante und Onkel beauftragt) das die Schenkung (lag ja eigentlich nicht zu Grunde) zurück gewickelt werden soll auf Grund von groben Undank. ( Immobilie sollte in Familie bleiben) man teilte uns eine Frist von 7 Tagen mit, in denen wir den Notar beauftragen sollen für die Rückwicklung.

Ist so eine Rückwicklung rechtens ? Ist man verpflichtet so etwas hinzunehmen, Mal abgesehen von dem Fakt, dass die eigene Familie hinterlistig einen Rechtsanwalt beauftragt ohne vorherigen Kontakt.

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Familienrecht, schenkung
Schenkung Elternhaus - Auszahlung Geschwister?

Meine Eltern ( beide ca. 65 Jahre alt ) wollen ihr Einfamilienhaus, ca. 500 qm2 Grundstück zu Lebzeiten verschenken. Wert der Immobilie: ca. 1,1 Mio, nach Abzug Wohnrecht / Nießbrauch bleiben noch 800.000 € übrig. Da das Grundstück zu 50 % auf beide Elternteile aufgeteilt wurde, können diese jetzt zu je 400.000 € verschenken und bleiben damit im Freibetrag von 400.000 € / Kind. Somit schenkungssteuerbefreit.

Ich habe als Bruder 2014 bereits von meinen Eltern ein Grundstück  vererbt bekommen und darauf ebenfalls ein Einfamilienhaus gebaut. Dieses ist in den letzten Jahren enorm an Wert gestiegen. Ca. 1400 € Wertsteigerung / pro qm2. Grundstücksgröße ca. 520 qm2. Damaliger Wert: ca. 350.000 nur Grundstück, heutiger Wert ca. 1,5 Mio inkl. Einfamilienhaus.

Mein Bruder hat vor 3 Jahren bereits eine Eigentumswohnung vererbt bekommen. Hieraus erhält er seither auch die Mieteinnahmen. Eine zweite Eigentumswohnung steht noch zur Schenkung aus.

Wie sieht es mit der Auszahlung an den jeweiligen Bruder aus, da das Grundstück von 500 qm2 natürlich einen höheren Wert hat als die noch zu verschenkende Eigentumswohnung.

 2014: Bruder 1 erhält 520 qm2 Grundstück zum Bau eines Einfamilienhauses, Wert: 350.000 €

2019: Bruder 2 erhält Eigentumswohnung und seither auch die Mieteinnahmen, Wert ca. 200.000 €, Mieteinnahmen ca. 600 €/ Monat.

 

Nun Offen:

1.   Schenkung 500 qm2 Grundstück mit Nießbrauch für Eltern im Elternhaus, Wert ca. 1,1 Millionen, nach Abzug Wohnrecht: 800.000 €.

 2.   Schenkung Eigentumswohnung Nr. 2, Wert ca. 300.000 € inkl. Mieteinnahmen, ca. 600 €/ Monat.

 Wie ist hier zu verfahren mit Ausgleichszahlungen an die jeweiligen Brüder je nach dem wer das höherwertige Grundstück oder die Eigentumswohnung erhält? Zu bedenken ist, dass Bruder 2 bereits Mietzahlungen erhält, Bruder 1 bereits 2014 das Grundstück 1 erhielt.

 

Vielen Dank.

Erbschaft, schenkung
Gartengrundstück Schenkung?

Meine ehemalige Nachbarin wollte mir ihr verwildertes Gartengrundstück "schenken", da sie es nicht mehr instand halten kann...

Sie und ihr verstorbener Vater sind jeweils zur Hälfte im Grundbuch eingetragen. Nun ist ihr "eingefallen" (nachdem die notarielle Geschichte ansteht und ein Erbschein ihres Vaters gefordert wird), dass ihr Vater damals Sozialhilfe für die Finanzierung des Heims bekommen hat und da aber wohl das Grundstück nicht angegeben wurde. Sie hat jetzt Bedenken, dass das Sozialamt auf das Grundstück "aufmerksam" wird und sie eine Rückzahlung der Heimkosten leisten muss.

Deshalb möchte sie es mir jetzt doch nicht mehr "schenken", sondern "nur" auf Lebzeiten verpachten und dann vererben.

Mein Problem ist jetzt, dass ich bereits (im guten Glauben, das Grundstück ja jetzt offiziell zu bekommen) rund 12.000 € investiert habe, um alles wieder einigermaßen herzurichten. Weitere Beiträge wären noch nötig, da wir lange nicht fertig sind. Gäbe es, bei einem Pachtvertrag die Möglichkeit, dass ich am Ende zumindest mein Geld wieder bekommen würde, sollte sie das Grundstück verkaufen o.ä. (Rechnungen sind vorhanden)?

Ich versteh nicht, warum sie es mir erst schenken wollte (die Unterlagen sind ja schon beim Notar) und jetzt "nur" wegen einer eventuellen Nachforderung des Sozialamtes will sie es nicht mehr.

Gibt es irgendwelche Gesetze, wie viel sie dem Sozialamt erstatten müsste, selbst wenn eine Nachzahlung gefordert wird? Den Betrag würde ich übernehmen, da es wahrscheinlich immer noch günstiger käme, als dass das Grundstück (mitsamt meiner Investionen) dann weg ist.

Oder habt ihr eine Idee, wie man das alles (zugunsten beider Seiten) regeln könnte? Ich bin gerade etwas überfragt und wäre für jeden Rat dankbar...

(Ich hoffe, das ganze ist einigermaßen verständlich erklärt)

Erbschaft, schenkung
Kosten + Prozedere: An 4 Erben vererbte (noch nicht bezahlte) Immobilie einem der Erben übertragen/schenken?

Vor vielen, vielen Jahren haben unsere Eltern - wohl um Steuern zu sparen? - eine Schrottimmobilie gekauft. Obwohl unser Vater die finanziellen Mittel hatte, hat er nie einen Euro der Bankschulden (75.000€ = Kaufpreis) getilgt, sondern nur die Zinsen gezahlt.

Unsere Mutter starb 2017. Da wir das Erbe angenommen haben, sind wir 3 erwachsenen Kinder und unser Vater die Erben. Wir Kinder haben das nur getan, damit unsere Verwandten in Italien keine Unanehmlichkeiten haben und weil unser Vater uns zugesichert hat, die Belastung durch die Immobilie und die Schulden alleine zu tragen.

Problem: Bis 31.12. möchte die Bank nun den Kredit zurück. Wir wollen jetzt, wie mit unserem Vater besprochen, unsere Anteile an der Wohnung inklusive der Schulden auf unseren Vater übertragen.

1. Wie müssen wir Kinder vorgehen?

2. Der Kredit für die Wohnung betrug 75.000€, der Wert der Wohnung liegt jedoch mittlerweile nur noch bei ca. 35.000€. Nach welchem der beiden Beträge richten sich die INSGESAMT zu erwartenden Kosten? Und wie hoch werden die Kosten ungefähr sein?

3. Welche Kosten - neben Notarkosten und die Kosten für die Grundbuchänderung - kommen noch auf uns zu? (Zum Beispiel igendwelche Steuern?)

Wenn ja: für alle Erben und wie viel? Und: werden die Notar- und Grundbuchänderungskosten usw. durch uns 4 Erben geteilt, oder zahlt jeder von uns sozusagen die vollen Notarkosten- und Grundbuchänderungskosten je einmal?

4. Soll die Übertragung/Schenkung VOR Tilgung des Kredits (durch unseren Vater) oder DANACH über die Bühne gebracht werden? Was ist besser/günstiger/einfacher - und warum?

Uns ist bewusst, dass wir einen Notar konsultieren müssen. Ansonsten sind wir absolut planlos und wissen nicht einmal ansatzweise, was wir zu tun haben und was finanziell auf uns zukommt.

Verzweifelte, aber hoffnungsvolle Grüße und von ganzem Herzen Danke,

Beatrice

Bank, Erbe, Erbengemeinschaft, Erbschaft, Erbschaftssteuer, Immobilien, notarkosten, schenkung, Schenkungssteuer, Schulden, Steuern
Schenkung des Elternhauses?

Hallo.

Meine Eltern möchten meiner Schwester und mir deren Eigenheim schenken, damit man später die Erbschaftssteuer umgeht.

Diese Schenkung wird demnächst notariell festgehalten und würde dann in 10 Jahren durchgeführt werden um auch die Schenkungssteuer zu umgehen.

So weit so gut...

Im Vertrag haben meine Eltern ein lebenslanges Wohnrecht. Das ist ja auch okay. Jedoch steht an einem Punkt, dass die Übertragungsnehmer also meine Schwester und ich ab Zeitpunkt der Schenkung für die Nebenkosten also Strom, Heizung, steuern usw aufkommen müssten.

Meine Eltern meinen zwar, dass diese das weiterhin zahlen, jedoch gefällt mir der Punkt trotzdem nicht. Was ist, wenn die beiden mal ins Pflegeheim kommen und die Pflege nicht bezahlen können? Dann können die auch die Nebenkosten nicht zahlen und meine Schwester und ich müssen einspringen, obwohl wir dort nicht wohnen können, weil die Eltern eventuell wieder kommen und wie gesagt ein unentgeltliches Wohnrecht haben und Anspruch auf alle Räume. So mussten wir für ein leerstehendes Haus aufkommen.

Ich bin ehrlich und gebe zu, dass ich mir das in Zukunft nicht leisten kann, da ich selber plane ein Haus zu kaufen, welches dann ja auch unterhalten werden muss.

Aber das ist nur zur Erklärung.

Meine Frage ist, ob man in diesem Vertrag nicht festhalten kann, dass unsere Eltern weiterhin verpflichtet sind die Nebenkosten zu zahlen bis zu deren Tode? Mir gefällt es einfach nicht, dass meine Schwester und ich mit diesem Vertrag verpflichtet sind diese Nebenkosten zu zahlen.

Kann ja auch passieren, dass man sich mal zerstreitet. Dann haben meine Eltern dort das Wohnrecht und meine Schwester und ich müssen für alle Kosten aufkommen wenn meine Eltern das nicht mehr zahlen können oder möchten.

Mein Vater meinte, dass das wohl so im Vertrag stehen müsste. Warum wusste er auch nicht. Das hat der Notar gemacht.

Aber ist das Pflicht dass das da drin steht?

Und ne weitere Frage... Da meine Frau und ich an Planen ein Haus zu kaufen, würde uns diese Schenkung Steine in den weg legen? Denn das Elternhaus ist aktuell noch belastet. Im Vertrag steht, dass meine Schwester und ich dann die Schuldner sind.

Dann kann ich doch einen eigenen Immobilienkredit vergessen wenn ich schon Schulden habe für eine andere Immobilie...

Fragen über Fragen^^

Hoffe man versteht es einigermaßen

Gruß,

Volvofahrer

Immobilien, schenkung
Schenkung vermeiden: Richtwert für zweite Reihe mit Altlasten?

Hallo zusammen,

die Großmutter meiner Partnerin, möchte auf eigenen Vorschlag, ihr Grundstück teilen und an uns verkaufen. Am Liebsten würde sie es uns schenken. Da gibt es nur einen Haken: Meine Parterin und ich sind nicht verheiratet, und werden es auch nicht sein (zumindest nicht vorm Grundstückskauf). 

Um späterer Konflikte zu vermeiden, möchten wir natürlich auch beide im Grundbuch eingetragen werden, ergo wollen wir beide 50/50 abkaufen. Wie bereits erwähnt, sollte uns das Stück Land schlicht geschenkt werden, die Großmutter ist also an keinem sonderlichen Gewinn interessiert (und wir natürlich auch nicht an unnötigen Ausgaben). 

Nun fürchten wir bzw. ich mich aber vor einer möglichen Einschätzung des Finanzamts. Wir wollen definitiv keinen späteren Ärger haben, und den Kauf als Schenkung eingestuft bekommen. 

Daher die Frage: Wie viel Spielraum gibt es, den Wert des Grundstücks zu mindern? Grundsätzlich ist das Stück 1400qm groß, und der Bodenrichtwert (in diesem Dorf) liegt bei 240 Euro. Aufgrund des Bebauungsplans sind aber nur 20m x 10m (bzw. nach neuen Baugesetzen bzgl. Abstand zum Nachbargrundstück nur 20m x 7m) bebaubar. Außerdem ist das Grundstück unerschloßen, und ca. 23m x 5m Einfahrt werden benötigt. Auch ansonsten ist das Land natürlich nicht perfekt geeignet als Bauland: Alte Baumstümpfe, umfallgefährdete Nadelbäume, diverse Altlasten wie eine 60 Jahre alte Scheune sowie Bauschutt. 

Auch wollen wir uns natürlich ebenfalls um die Großmutter kümmern, und wollen daher Dienstleistungen wie Gartenarbeit, Einkäufe, ... (also diverse Nießrechte) notariell festlegen.

Unsere Rechnung sah wie folgt aus: 336.000 Euro Grundwert. Abzüglich ca. 50.000 Euro für die Altlasten. Abzüglich ca. 170.000 Euro für die schlechte Bebaubarkeit (auf der Gemeinde wurden uns -50% vorgeschlagen, allerdings nur mündlich). -> 116.000 Euro.

Mit wie viel Euro pro erwartete Lebensjahre (laut Sterbetafeln, wir hoffen natürlich auf mehr!) können wir für die beschriebenen Nießrechte rechnen? Und müssen wir uns bei diesen Preisen Sorgen über eine angesetzte Schenkung oder Teilschenkung machen?

Vielen Dank!

Grundbuch, Grunderwerbssteuer, Immobilien, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern
Schwimmkörper vom Boot geschenkt und auf einmal auf der Deponie!? Hohe Unkosten Hilfe!?

Habe bei eBay Kleinanzeigen 2 Schwimmkörper 7m x 1m geschenkt bekommen. Welche ich am 08.05 abholen sollte und bekomme ein Tag vorher die Info das der Rückbau des Hausbootes länger dauert und sie sich meldet. Konnte so kurzfristig den gemietet Anhänger nicht mehr stornieren und bin auf 100€ sitzen geblieben. Habe mir gedacht, da ich die Schwimmkörper geschenkt bekomme, kann ich das noch verkraften.

Um die Schwimmkörper zu Lagern und mir ein Hausboot aufzubauen habe ich eine Stellfläche für 6 Monate a 80€ + Kaution gemietet. Sowie einen Anhängerführerschein gemacht und Spanngurte für den Transport gekauft. Damit ich in Zukunft das fertige Hausboot transportieren kann.

11 Tage nach der Absage Frage ich nach wie der Status ist und auf einmal sollen die auseinandergefallen sein und auf der Deponie liegen, obwohl ich Fotos von dem Schwimmkörper bekommen habe wo sie intakt in einem professionellen Hausboot Rahmen hingen. Da die aus 4mm dicken PE Kunststoff sind. Ist dies fast unmöglich, das sie kaputt gehen.

Hier ihre Antwort auf meine Frage wie der Status ist:

Hey die pontons sind nicht mehr zu gebrauchen. Überall Löcher, kaputt gelegen und auseinander gefallen sind sie auch. Das reinste Chaos. Wir haben die zu Deponie gebracht.

Jetzt habe ich Hohe Unkosten auf mich genommen, durch die Zusage von der Verkäuferin die 8ch monatelang tragen muss. Habe ihr das mitgeteilt, aber habe keine Antwort bekommen.

Habe ich rechtliche Möglichkeiten dass ich die Schwimmkörper einklagen kann ? Falls sie die nicht mehr liefern kann wie abgemacht. Kann ich ihr einen Teil oder alles von meinen Unkosten in Rechnung stellen ?

Recht, schenkung
Geld an die Eltern, Schenkungssteuer vermeiden?

Habe versehentl. gelöscht, hier noch einmal: Sachverhalt: Ich erbte als Alleinerbin eine Immobilie meiner Tante, die ich verkaufen konnte und erhalte jetzt in dieser Woche, zwischen Mittwoch-Freitag, den Geldbetrag von den Käufern, nämlich € 200.000. Dieser soll auf ein Gemeinschaftskonto von mir und meinem Mann überwiesen werden, die Kontoverbindung steht bereits im notariellen Vertrag. Ich lebe mit meinem Ehemann, da nichts anderes vereinbart ist, in Zugewinngemeinschaft. (Weshalb, notariellerseits gefordert, auch auf dem Hauskverkaufsvertrag neben mir auch mein Mann mitunterschreiben musste, Begründung der Notare: Wegen der Zugewinngemeinschaft.)

Nun das Problem: Innerhalb der Familie wurden Geldübertragungen verabredet, die vorsehen, dass ich direkt im Anschluss an den Geldeingang auf unserem (Gemeinschafts-)Konto je € 20.000 an meine Mutter, an meinen Vater, an meine (einzige) Schwester sowie an deren Mann (meinen Schwager) überweise. (Alle vier Personen führen jeweils eigene Einzelkonten auf ihren jeweiligen Namen.) So wären nach meinem Kenntnisstand dann schon einmal € 80.000 steuerunschädlich umverteilt. Ich möchte allerdings an meine Eltern einen höheren Betrag überweisen, der dann jedoch leider womöglich der Schenkungssteuer unterliegen würde. Wir haben aber alternativ etwas überlegt:

Könnte nämlich, dies ist die Frage, mein Mann dasselbe ergänzend, also noch einmal separat tun? Könnte also ich (das müsste jetzt schnell geändert werden) um Überweisung der Hausverkaufssumme durch die Hauskäufer auf ein anderes Konto, nämlich auf ein Einzelkonto für mich (auf dem der Name meines Mannes nicht auftaucht) bitten - um dann sofort eine bestimmte Summe davon wiederum auf ein Einzelkonto meines Mannes zu überweisen? Damit dieser dann als Einzelperson an seine Schwiegereltern (wiederum einzeln) Geld überweisen könnte und erneut die Freibeträge ausgeschöpft werden könnten? (Er würde dann seinerseits je € 20.000 separat einmal an meine Mutter, also seine Schwiegermutter, einmal an meinen Vater, also seinen Schwiegervater übertragen.)

Beide meine Elternteile hätten im Ergebnis ja dann zwar jeder für sich in der Summe € 40.000 bekommen, zusammen € 80.000, aber sozusagen aus verschiedenen Quellen, also einmal von mir - und einmal von meinem Mann.

Meine Schwester und ihr Mann hätten in der Summe € 40.000 bekommen, aber jeder für sich ja nur € 20.000; wir gehen davon aus, dass die steuerunschädlich wäre.

Würde es nun finanzamtlicherseits noch korrekt sein, in dem Sinne, dass meine Eltern dafür dann keine Schenkungssteuer zu entrichten hätten? (Wiewohl beiden gemeinsam insgesamt ja dann sogar € 80.000 übertragen worden wären.)

In der Gesamtrechnung würde ich unter dieser Variante letztlich, falls das so machbar ist, € 120.000 übertragen, ohne, dass irgendjemand fürchten müsste, zur Zahlung von Schenkungssteuer verpflichtet zu werden - richtig?

Ich bitte wegen der schnell zu treffenden Entscheidungen höflich um zeitnahe Antwort und bedanke mich herzlich!

schenkung, Schenkungssteuer, Steuern
Eltern kaufen Grundstück, Kind baut Haus -> Grunderwerbssteuer?

Hallo miteinander,

es liegt folgende Situation vor:

Ein privater Grundstücksbesitzer verkauft ein Baugrundstück. Er hat für die Vermarktung einen Immobilienmakler beauftragt. Der Makler hat ein eigenes Maklerbüro, arbeitet aber auch gleichzeitig auch als "selbstständiger Vermittlungsvertreter" für eine Hausbaufirma, die schlüsselfertige Häuser baut. Der Makler hat als Voraussetzung für den Grundstückskauf die Verpflichtung auferlegt, dass man mit der bestimmten Hausbaufirma bauen muss. Der Makler meint, dass in der Konstellation nur Grunderwerbssteuer aufs Grundstück, aber nicht aufs Haus, anfällt, weil man erst nur einen Planungsvertrag mit der Hausbaufirma abschließt (mit Rücktrittsrecht, falls kein Grundstück gefunden wird), man dann das Grundstück von privat kauft und nach dem Kauf dann den richtigen Werksvertrag mit der Haubaufirma abschließt.

Ich bin mir nach eigenen Recherchen trotzdem unsicher, ob die Grunderwerbssteuer nicht doch auch aufs Haus anfällt, weil es doch eine offensichtliche Verbindung zwischen privatem Grundstücksverkäufer, Makler und Hausbaufirma gibt.

Daher nun meine Fragen:

1) Wie würdet ihr das sehen? Gibt es da die Verbindung zwischen den beiden Einzelverträgen; liegt eventuell sogar ein verdecktes Bauträgermodell vor?

2) Könnte man das ganze umgehen, wenn die Eltern das Grundstück von privat kaufen (und dann natürlich zwischen Eltern und Kind alles richtig privat geregelt würde)? Die Hausbaufirma bräuchte nur einen 2-Zeiler von den Eltern und dann wäre das für die ok. Nach dem Bau und wenn einige Zeit verstrichen ist, würde man dann eine Schenkung vornehmen.

3) Könnte ein Notar in dem Falle richtige Auskünfte geben (um nicht beim Finanzamt anrufen zu müssen und "schlafende Hunde zu wecken"...)?

4) Für den Grundstückskauf müsste kein Kredit aufgenommen werden; nur für das Haus müsste ein Kredit aufgenommen werden. Geht das dann überhaupt, oder würde das Haus dann auch den Eltern gehören, weil man ja auf "fremdem" Grund bauen würde?

Ich bedanke mich schon mal für eure Hilfe.

Erbe, Finanzamt, Grundstück, Hauskauf, Immobilien, schenkung, Steuern

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