ALG II, Schenkungen und Rente?

Servus zusammen,

ich bin aktuell am durchdenken, inwieweit ich steuerlich sowie Inanspruchnahme von Leistungen im moralisch und rechtlichen Rahmen nutzen kann.

Folgende Ausgangssituation:

Mein Vater (60) ist aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen gezielt in die ALG 1 gegangen (nach Ausscheiden des vorherigen Arbeitsverhältnisses). Diesen Anspruch wird er demnach die kommenden 2 Jahre haben, bis es dann schließlich in das ALG 2 und weitere 3 Jahre später in die Rente geht.
Jedoch verfügt er über Kapitalvermögen (<Schenkungsfreibeträge) in Form von Immobilien und Grundstücken.
Da er mit seiner derzeitigen Wohnsituation (Mietwohnung) unzufrieden ist u.a. weil sie nicht altersgerecht ist, ist mir folgende Idee gekommen.

Ich und mein Bruder lassen uns das Kapitalvermögen in der Zeit des ALG 1-Anspruchs schenken. Wir veräußern die Substanz und kaufen (mit zusätzlichen Eigenmitteln von uns) eine Immobilie die der Ansprüche entspricht. Dann räumen wir unseren Vater vertraglich lebenslanges Wohnrecht ein und machen einen Mietvertrag mit einer kalkulatorischen und auf die Bedingungen abgestimmten Mietkostensatz. Diese Miete lassen wir, im Zeitraum der ALG 2 vom Staat bezahlen (womit wir quasi Mieteinnahmen generieren). Sobald er in Rente geht, wird er, da der Rentenanspruch so gering ist, eine Aufstockung auf Grundsicherung + Wohngeld bekommen. Dieses Wohngeld bekommen wir dann wieder als Mieteinnahme.

Mir stellt sich nun die Frage, ob das alles sozialrechtlich und steuerlich so funktioniert bzw. Optimal ist. Vergesse ich ggf. irgendwelche Anrechnungen? Können Schenkungen rückabgewickelt werden?

Ziel ist es, dass mein Vater in einer für ihn optimalen und komfortablen Wohnung alt werden kann und das wir als Kinder steuerfrei das Erbe bekommen sowie vorab sichern. Da wir für die Aufstockung des Kapitals für den Wohnungskauf FK aufnehmen müssen, wäre ein zusätzliches Ziel Mieteinnahmen durch den vom Staat bezahlten Wohngeld zu generieren.

So ihr lieben, über Brainstorming, Meinungen, Einwände und Ideen wäre ich sehr dankbar. LG

Rente, ALG II, alg1, Hartz IV, Immobilien, Immobilienfinanzierung, schenkung, Schenkungssteuer
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B-Plan Änderung wegen Garagenbau?

Hallo,

wir sind bereits im Bau eines Einfamilienhauses und haben für die Garage bereits eine Bodenplatte erstellen lassen. Aber die Garage wollen wir erst weiter bauen, wenn wir mit dem Hausbau fertig sind und eingezogen sind. Nun sollen wir ein Schreiben von der Baubehörde bekommen, wegen der Garage. Inhalt ist nicht bekannt, aber wir gehen davon aus das wir die Garagen-Bodenplatte bestimmt abreißen sollen. Hintergrund: wir bauen in einem B-Plan Gebiet. Der B-Plan ist von Mitte der 90er Jahre. Bevor man die Grundstücke geteilt hatte, wurden schon Baufelder eingezeichnet. Daher sind manche Baufelder etwas ungünstig zu den jetzigen Grundstücken. Wir haben bereits eine Ausnahme beantragen müssen für die Firstrichtung, da es gar nicht zum Grundstück gepasst hätte die Firstrichtung so zu bauen. Der B-Plan sagt, dass wir nur Garagen/Carports bauen dürfen, wenn Sie im Baufeld liegen und vor der hinteren Baulinie stehen. Nun ist unser Zuschnitt aber nicht dafür ausgelegt in diesem Baufeld eine Garage und ein Haus zu bauen. Daher wollten wir die Garage nach hinten versetzen. Die Nachbarin hat dem Vorhaben auch zugestimmt. Im ersten Bauantrag haben wir die Garage versucht über einen Ausnahmeantrag genehmigen zu lassen. Im Beteiligungsverfahren hat die Gemeinde zugestimmt, aber der Landkreis sah ein Negativbeispiel, wenn uns die Garage genehmigt werden würde... da die beiden Nachbarn neben uns ja noch keine Garage haben. Die haben aber auch grade erst gebaut bzw. sind grade erst mit dem Bauen fertig geworden. Die anderen schon länger bebauten Grundstücke (im selben B-Plan Gebiet) haben jedoch alle eine Garage oder ein Carport.

Also haben wir einen zweiten Antrag gestellt ohne Garage damit wir eine Genehmigung für das Haus bekommen.... vom Antrag bis zur ersten Rückmeldung waren nämlich schon 7 Monate vergangen und wir wollten endlich mal anfangen.

Jetzt wird uns wohl bald ein Schreiben erreichen, weil wir die Garage ja doch einfach bauen wollen. Welche Möglichkeiten haben wir? Denn wir sind eventuell etwas zu blauäugig gewesen, weil die SB vom Landkreis mal in einem Nebensatz verlauten lies, dass Garagen bis 100 qm in einen B-Plan Gebiet auch ohne Genehmigung errichtet werden dürfen... §61 Abs. 1c Brbg BauO. Kann mir jemand weiter helfen, welche Möglichkeiten wir haben und ob der Paragraph in unserem Fall wirklich Anwendung finden kann? Wenn Nein, welche Möglichkeiten gäbe es noch.

Hinweis: es ist ein kleines Dorf und eine kleine Gemeinde.

Viele Dank!!!

Immobilien, Recht
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Hausverkauf Makler Anzeigen?

Hallo,

wir haben unsere Immobilie (Einfamilienhaus) zum Verkauf einem Makler beauftragt.

Es fanden ein paar Besichtigungen statt, wo wir nicht anwesend sein sollten. Nach ein paar Besichtigungen war ein potenzieller Käufer da. Dieser stammt aus der Kartei (seit mind. 2 Jahren) des Maklers. Sie boten ca 20.000 weniger und der Makler sagte, Sie bekommen sowieso nicht mehr, da kein anderer das Haus kaufen will.

soweit so gut. Wir stimmten dem Verkauf zu. Schnell wurde ein Notartermin (3.12.)gemacht.
Bereits vor diesem Termin (Mitte November) fragten die Käufer uns, im Beisein des Maklers, ob Sie schon vor Weihnachten ins Haus können um mit Renovierungsarbeiten anzufangen. Wir verneinten dies. Auch der Makler wies auf rechtliche Probleme hin.

Wir sind dann Mitte November umgezogen (850km entfernt) und der Makler durfte die Schlüssel behalten um nach dem rechten zu schauen.

Der Makler nutze dies, um die Käufer Ins Haus zu lassen wann immer sie wollen. Nach Aussage der Käufer wunderten diese sich, und sagten wieso auf einmal? Der Makler ... das ist ein Service von unserer Firma.

Die Verkäufer nutzen dieses Angebot und machten sich bereits „breit“ in unserem Haus. (Reinem Gewissen?)

Das wissen wir, da wir in der Umgebung noch „Maulwürfe „ haben.

Bereits nach der ersten „Meldung „ unsere Maulwürfe erteilten wir dem Makler Hausverbot. Dieser ließ trotzdem unbeirrt die Leute weiter ins Haus. So das nun schon der halbe Hausrat der Käufer im Haus ist.

Jetzt kam gestern ein Einschreiben (voll verschlossen) bei uns an. Inhalt ein Schreiben vom Makler, dass er uns zu seiner Entlastung die Schlüssel zurück sendet.!Natürlich war kein Schlüssel als Inhalt vorhanden.

Nachmittags kam dann eine Email vom Makler. Er hat davon gehört, dass der Schlüssel bei der Post verloren gegangen ist. Er will nun das Schloss aufbrechen lassen.
Ich habe ihm nur kurz geantwortet,per Mail, und ihn daran erinnert, dass er Hausverbot hat und zu nichts mehr befugt ist.

mein Mann ist nun auf dem Weg (Fahrtzeit ca. 9 Stunden) um das Schloss auszutauschen.
Was kann er machen, wenn die Käufer (Kaufpreis noch nicht geflossen, keine Übergabe, keine Erlaubnis, ) bereits im Haus sind??

Was können wir gegen den Makler unternehmen?

Wie darf eine Online Bewertung aussehen ohne das wir uns Strafbar machen?

Herzlichen Dank für jede Hilfe!

Immobilien, Makler
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Immobilienrecht Miteigentümer eintragen?

Hallo,

meine Großtante ist mittlerweile über 90 und gesundheitlich doch arg angeschlagen, dass ich mir (leider) Gedanken um den anstehenden Nachlass machen muss.

Die Konstellation ist folgende: Meine Großtante ist unverheiratet und kinderlos. Sie hat mit ihrem mittlerweile verstorbenen Ehepartner vor 30 Jahren Eigentum (Wohnung) erworben und hierbei meinen Vater (= ihr Neffe), als erbberechtigt eintragen lassen. Mein Vater ist nun aber bereits 2008 verstorben. Die Wohnung ist abbezahlt.

Frage 1: Bin ich damit automatisch erbberichtigt? Ich habe nämlich nichts in der Hand, was mich unmittelbar als erbberechtigt ausweisen würde, als allein der Umstand, dass ich der Sohn meines Vaters bin. Oder muss das Testament dahingehend abgeändert werden, dass ich als Erbe statt meines Vaters eingesetzt werde?

Frage 2: In Bezug auf die Erbschafts-/Schenkungssteuer - welchen Freibetrag würde man mir einräumen? Sind es 20.000 €, weil ich als ferner Verwandter meiner Großtante gelte, oder sind es 400.000 €, weil ja eigentlich mein Vater der Erbe der Immobilie ist und mir damit als Kind ein deutlich höherer Freibetrag eingeräumt wird, selbst obwohl mein Vater bereits verstorben ist?

Frage 3: Alternativ... Wie verhält es sich damit, würde meine Großtante mich als Eigentümer im Grundbuch eintragen lassen. Würde hierfür einfach eine notarielle Grundbuchänderung zu üblichen Marktpreisen (ca. 2% des Verkehrswerts nach Gebührenordnung) erfolgen können, oder kann meine Großtante mich nur als Eigentümer eintragen lassen, wenn ich einen Eigentumsanteil von ihr "käuflich erwerbe", ich ihr also z.B. den halben Verkehrswert des Eigentums bezahle? Und würde mir dann bei Ableben ihr Eigentumsanteil dann automatisch zufallen und ich Gesamteigentümer, oder gäbe es erneut Verquickungen, wie die, die ich in Frage 1 und 2 angesprochen habe?

Vielen Dank!

Nachtrag: Möge meine Großtante noch 1000 Jahre leben... vor den rechtlichen und vor allem finanziellen/steuerlichen Konsequenzen ihres Ablebens habe ich den absoluten Horror! Denn wir können uns eigentlich nichts leisten...

Immobilien, Steuern
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Immobilie teilweise schenken?

wir sind ein Paar (unverheiratet) und haben 2018 ein Haus im Speckgurtel Berlins gebaut (530k EUR Darlehen aufgenommen). Das Haus ist mittlerweile >1 Mio EUR Wert. Dazu besitzen wir 4 Wohnungen (ich 2, mein Partner 2). Alle Wohnungen sind finanziert. wir haben vor 2 davon 2026 zu verkaufen und das Hauskredit teilweise zu reduzieren (nachdem Spekulationsfrist). Ein teil werden wir in neue Immobilie investieren (noch eine Kapitalanlage Wohnung).Wir haben eine 4 jährige Tochter und werden ihr irgendwann die Immobilien vererben. Die Frage ist: wie kann man die Erbschaftssteuer umgehenn, wenn da überhaupt möglich ist? Wir könnten Ihr alle 10 Jahre 400k EUR Wert pro Elternteil verschenken, allerdings sollte das schwierig sein solange sie ein Kind ist und solange die Immobilien nicht abbezahlt sind (Kreditübernahmen durch Tochter sollen problematisch werden, solange sie nicht volljärig und beruftstätig ist). Was passiert wenn 1 von uns verstirbt? Die Tochter wird die Hälfte vom Haus und 1,5 Wohnungen erben. Die 1/2 Haus und 1,5 Wohnungen werden über 1 Mio Wert sein (allerdings nicht 100% abbezahlt). Wenn mein Partner stirbt und ich (Mutter) im Haus weiter wohne, die Tochter aber nicht, heisst das, dass die Tochter Erbschaftssteuer zahlen muss? Auf alles was über 400k EUR liegt? obwohl das Haus noch nicht komplett abbezahlt wird? Macht es Sinn wenn wir doch heiraten? welche Möglichkeiten gibt es um die Erbschaftssteuer umzugehen?

Vielen Dank im voraus

Erbe, Immobilien
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Was passiert mit den Kosten für den Kaufvertragsentwurf falls die Finanzierung nicht zustande kommt?

Hallo ihr lieben ,

ich bin schon lange stiller Mitleser, hab viel hier gelernt und nun auch eine Frage

im September habe ich unverhofft ein Angebot für ein Haus bekommen , also bin ich mal nur so zu einem befreundeten Finanzvermittler gegangen um nur mal generell zu schauen ob das für mich realisierbar wäre . Haushaltsrechnung stimmte , kein Eigenkapital , Vermittler meinte es würde passen und hat alles hoch geladen , es kamen Angebote die ich unterschrieben habe und dann dauerte alles ewig ... irgendwann kam die Schreckensnachricht das sie abgelehnt haben weil mein Score zu schlecht sei . Also habe ich eine Auskunft geholt und da kam der Bankenscore mit G raus, keine negativ Merkmale . Basisscore 90 Prozent . Eine andere Bank hat mit Zinszuschlag zugesagt im Nachhinein aber wegen der Immobilie abgelehnt weil sie im Ferienhausgebiet lag . Ich bin dann auf Anraten einer Bekannten zu einer ansässigen Volksbank weil die dort dieses Gebiet kannten . Die haben mich direkt vor Ort mit mir zusammen gescort und gesagt das der Wert für Sie zufriedenstellend sei . Und für sie eher zählt ob positiv oder negativ Merkmale da wären . Sie haben mir ein Angebot gemacht und eine Finanzierungsbestätigung ausgestellt. Die Immobilie ist aber zwischenzeitlich verkauft worden , also habe ich mich umgeschaut und über einen Makler was anderes gefunden , das Exposé bei der Bank eingereicht , und nach nochmaligem scoring ( ich habe mittlerweile einen online Zugang bei der Schufa ) haben sie mir wieder eine Zusage geschrieben , mit Summe und Objekt , allerdings mit dem Hinweis das sie sich eine letztliche Kreditprüfung vorbehalten . Um weiter zu machen möchten sie einen Kaufvertragsentwurf , der Makler hat das Objekt reserviert , obwohl diese Bestätigung in meinen Augen dafür nicht reicht . Meine Beraterin hat mir gut erklärt das andere Bestätigungen nicht ausgestellt werden , und die Finanzierung klappt solange nicht noch irgendwas anmeldet gegen mich . Folglich hat der Makler den Entwurf in Auftrag gegeben , was ist jetzt wenn noch was passieren sollte , anmelden wird keiner was ich weiß ja was ich mit meinem Geld mache , aber ich habe nach dem ganzen hin und her mit dem Finanzvermittler ,der mit mittlerweile etwas Angst mit Seinen Aussagen macht Das es beim Abschluss bestimmt wieder nicht klappt , Sorge das es doch nicht klappt . Der Vorteil ist das diese Bank direkt gescort hat , die vorherige hat es erst am Schluss gemacht . Hat jemand eine Ahnung? Oder Ähnliches erlebt ?
danke im Voraus

Immobilien, kosten
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Absicherung einer Finanzierung bei Rückauflassungsvormerkung?

Hallo liebe Community!

Ich habe folgende Situation vorliegen:

Meine Lebensgefährtin erhält mittels Überlassung ihr Elternhaus, in dem meine Schwiegermutter im EG wohnt und wir einen aufwendigen Umbau des ersten OG samt DG zur separaten Wohneinheit planen. Im Zuge der Überlassung lässt meine Schwiegermutter sich ein Wohnrecht (Räume EG + KG) sowie eine Rückauflassungsvormerkung im Grundbuch eintragen, mit der ich ein wenig meine Probleme habe.

Wir müssen ca. 300t€ an Darlehen aufnehmen um den Umbau zu realisieren. Meine Hälfte Darlehens hätte ich mittels privater Grundschuld (Rang 1 - Grundschuld Bankdarlehen, Rang 2 - private Grundschuld ich und Rang 3 - Rückauflassungsvormerkung) abgesichert, so dass ich im Falle eines Falles meine eingebrachte Kohle zurückfordern könnte. Miteigentümer möchte ich nicht werden, da mir die Teilung des ZFH nach WEG als zu aufwendig und kostenintensiv erscheint.

Was mir noch unklar ist und nicht fair erscheint:

Angenommen meine Schwiegermutter macht unter einer der festgelegten Bedingungen ihre Rückauflassungsvormerkung wirksam, dann ist meine Lebensgefährtin nicht mehr Eigentümerin der Immobilie und würde für den von ihr eingebrachten Teil der Investition (150.000 €) - unabhängig davon, wieviel davon bereits getilgt worden ist - von meiner Schwiegermutter nichts mehr erhalten, während diese gleichzeitig eine Immobilie zurückbekommen würde, die erheblich mehr wert ist als zum Zeitpunkt der Hausübergabe. Wie lässt sich dies für alle Seiten gerecht regeln? Wie habt ihr diesen Punkt gehandhabt?

Vielen Dank für euren Input im Vorfeld und einen guten Start ins neue Jahr!

Finanzierung, Immobilien
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Wie /von wem wird der Wert des Zugewinns MFH berechnet?

Mein Mann brachte ein sehr sanierungsbedürftiges 3 Familienhaus, 100 Jahre alt, mit in die Ehe. Auf ihm lag ein Kredit von 15 .000 Euro.

An diesem Haus wurde in unsrere Ehe nichts saniert, der Kredit aber wurde um 8000 Euro getilgt. Zum Haus gehören 1,5 ha unbebaubares Land, und ein massiver Schuppen, die wir in unsrer Ehe erweitert und zum Wohnhaus ausgebaut haben.

Im 3 Familienhaus wohnen in der Wohnung, die mit 15000 Euro vor unserer Ehe leidlich saniert wurde, Mieter, in der zweiten Wohnung mit lebenslangem Wohnrecht meine Schwiegereltern, beide 75 Jahre alt. Die dritte Wohnung ist 1950 das letzte Mal leidlich saniert worden, sie ist nicht bewohnbar, müsste vorher umfassend saniert werden.

Wir leben in Scheidung. Mein Mann will Zugewinn ausgeglichen haben. Wie kann heute der Wert des Grundstückes von vor dem Ausbau unseres Wohnhauses berechnet werden, woraus sich die Zugewinnsumme (des Zustandes vor dem Bau unseres Hauses auf gleichem Grundstück) ergibt?

Für das Gesamtgrundstück MFH + Schuppen, heute EFH, stehen wir beide zu 50% im Grundbuch. Das MFH (bzw. ganze Flurstück, denn alles ist eins) ist mit 250.000 Euro Grundschuld belastet.

Vor dem Antrag auf Zugewinn sprach er von diesem Haus als "Bruchbude" neuerdings erhielt es zumindest in seiner Wortwahl eine enorme Wertsteigerung. Er nennt es sein eingebrachtes "Anwesen".

Danke für eine hilfreiche Antwort. Was ist zu tun, damit verhindert wird, dass ich über den Tisch gezogen werde?

Immobilien
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GmbH mit Immobilien gründen?

Hallo ich bin 17 Jahre alt und stelle jetzt hier mal ein paar Fragen, die mir bei meinen Leihenhaften Gedanken gekommen sind.

Also wenn ich 18 Jahre alt werde und 25 Tsd Euro für die Gründung einer GmbH gespart habe und diese GmbH dann auch gründe.

Inwieweit würde ich jetzt als GmbH einen Kredit bekommen um mir Beispielsweise ein Haus zu kaufen, wo mehre Wohnungen drin sind die ich dann vermiete.

Ich habe mich ungünstig ausgedrückt. Also meine Kinderrechnung ist quasi, dass ich ein Haus kaufe mit 10 Wohnungen.

Und sagen wir dieses Haus kostet 3 Mio.

und ich bekomme pro Wohnung 1000 Euro im Monat. Also insgesamt 10 Tausend im Monat.

Dann rechne ich 3 Mio durch 10 tsd und das sind 300. Also 300 Monate oder 25 Jahre.

Sprich wenn ich keine Probleme bekomme, dann bezahle ich meinen 3 Mio Kredit innerhalb von 25 Jahren ab und zack dann gehört mir das Haus und im Idealfall ist der Wert gestiegen und ich verkaufe es weiter oder ich bekomme meine 10 tsd monatlich einfach so weiterhin.

Naja meine eigentliche Frage ist, welche Voraussetzungen ich als GmbH jetzt erfüllen müsste um Beispielsweise einen Kredit von 3 Mio zu bekommen.

und naja also ich kam jetzt überhaupt erstmal auf eine GmbH weil ich hörte, dass man da viel steuern spart und man mit der GmbH auch besser abgesichert ist.

tut mir leid für meine Grammatik, mein deutsch ist noch nicht ganz so super.

Also ich wäre sehr dankbar wenn mir da jemand ein bisschen Infos geben könnte.

Viele Grüße

Bank, GmbH, Immobilien, Kredit, Miete
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Wie lange dauert Gründung einer vermögensverwaltenden Gesellschaft?

Hallo,

ich habe seit 2014 ein Mehrfamilienhaus, das ich damals für 200000 Euro gekauft habe. Diesen Betrag schreibe ich seitdem zu 2% ab (AfA). Außerdem kommt der Jahreszins von ca. 2000 Euro des Kreditgebers hinzu und Fahrtkosten zum Objekt bei Neuvermietungen und Übergaben. Die Jahresmieteinnahmen belaufen sich netto auf 18000 Euro.

Ende Januar/Anfang Februar 2021 erwerbe ich in München zwei neue Eigentumswohnungen als weitere Kapitalanlagen. Durch den jeweils hohen Wert habe ich auch eine hohe AfA und hohe Zinsen. Die Jahresnetto-Mieteinnahmen werden die Kreditraten ausgleichen bis überschreiten. Hinzu kommt einmalig jeweils die Bausparkassen-Abschlussgebühr weil ich beides über jeweils ein Fälligkeitsdarlehen finanziere. Das Gute bei diesen Darlehen ist genau dieser Punkt und dass man bis zur Zuteilung nur Zinsen an den jeweiligen Kreditgeber zahlt. Zinsen sind ja voll absetzbar und die Bausparkassen-Abschlussgebühr in dem Jahr, in dem sie anfällt.

Nun habe ich aufgrund meines hohen Steuersatzes von 42-45 % vor, eine Vermögensverwaltende Gesellschaft (VVG) zu gründen. Damit würde ich die Grunderwerbsteuer beider neuen Anschaffungen sparen und bei den Mieteinnahmen. Klar, die AfA und die Jahreszinsen wären dann auch dementsprechend mit weniger Prozent absetzbar (ca. 20 % statt 42–45%).

Das einzige Problem wäre die Überführung des Mehrfamilienhauses in die VVG, wofür ich extra Grunderwerbsteuer für NRW zahlen müsste, da sich das Objekt im Ruhrgebiet befindet.

Meine Fragen:

  1. Lohnt sich das für mich? Mir ist bewusst, dass ich nur über eine Ausschüttung per Abgeltungssteuer oder über ein Darlehen Kapital aus der VVG für Privates abgreifen kann.
  2. Bisher habe ich für die neuen Objekte lediglich die Reservierung beim Bauträger gemacht. Muss ich denen mitteilen, wenn ich vorhabe, eine VVG zu gründen, damit sie dem Notar das mitteilen und der Verkauf an die neue VVG direkt geht?
  3. Was passiert mit den bereits beantragten Krediten? Müssen die Kreditgeber informiert werden oder kann ich als Privatperson weiterhin Vertragspartner sein?
  4. Kann ich das jeweilige, im Kreditvertrag angemeldete Eigenkapital als Stammkapital (mind. 25000€ für die Anmeldung als VVG) verwenden?
  5. Wenn ich die Anmeldung vor Silvester einreiche, wäre der Abschluss bis zum Notartermin (Ende Januar / Anfang Februar) der neuen Objekte erfolgt? Oder muss die Anmeldung bereits abgeschlossen sein, bevor der Bauträger den jeweiligen Notartermin beantragt?

Dankeschön

Finanzamt, Immobilien, Immobilienkauf, Miete, Steuererklärung, Steuerrecht, Mieteinnahmen
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Fällt Schenkungssteuer an, wenn ich die Wohnung meines Bruders unter Verkehrswert kaufe?

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt liegt vor:

- Mein Bruder ist Eigentümer einer Wohnung in einem Mehrgenerationenhaus (insgesamt drei Wohneinheiten).

- Die beiden anderen Wohneinheiten sind im Eigentum meiner Mutter. Diese werden auf mich übertragen.

- Meine Bruder möchte ich seine Wohneinheiten für 47.500 € abkaufen und selber beziehen.

- 1999 hat mein Bruder einen Anbau von meiner Mutter geschenkt bekommen und hat dann eine Etage aufgebaut. Baukosten seinerzeit 60.000 €.

- Die Bank hat heute eine Verkehrswert von ca. 150.000 € ermittelt.

Unsere Rechnung ist, dass meine Bruder lediglich 60.000 € investiert hat, dieses bereits 20 Jahre her ist und noch Renovierungsbedarf (ca. 30.000€) besteht. Weiterhin übernehme ich die Verantwortung für meine Mutter (Einkäufe, Arzttermine, Behördengänge, etc - keine körperliche Pflege). Somit sind mein Bruder und ich mit einem Kaufpreis von 47.500 € einverstanden.

Bekannte haben uns jetzt gesagt, dass das Finanzamt dieses als Teilschenkung einstufen könnte: Verkehrswert 150.000 € minus Kaufpreis 47.500 € minus Freibetrag 20.000 € = 82.500 € ! Hiervon dann 20% macht zusätzlich 16.500 € Schenkungssteuer.

Kann mir hier jemand sachdienliche Hinweise :-) geben, welche der beiden Szenarien realistischer ist?

Unser Ansatz ist eher, dass wie Geschwister uns untereinander einig sind und unsere Mutter in gewohnter Atmosphäre altern darf und nicht uns gegenseitig zu bereichern.

Immobilien, Steuern
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