Zwangsversteigerung / Inserate ohne Zustimmung des Eigentümers?

Guten Abend,

Nach Scheidung von Person A und Person B ist das gemeinsame Haus in der Teilungsversteigerung. Der Termin ist vom Amtsgericht bereits festgesetzt.

Aktuell leben in dem Haus noch Person B mit deren leiblicher Tochter. Die beiden tragen z. Zt. noch die anfallenden laufenden Kosten für die Immobilie (Finanzierung, Abgaben, Energiekosten etc.).

Seit ein paar Tagen ist auf dem Grundstück richtig Bambule, es halten verstärkt PKW´s vor dem Haus, aus denen Fotos vom der Immobilie gemacht werden und es betreten immer wieder Fremde das besagte Grundstück, gucken durch die Fenster und klingeln häufig auch.

Diese Situation ist für Person B und die Tochter sehr belastend und beängstigend, zumal die Tochter Rollstuhlfahrerin ist und tagsüber teilweise allein zu Hause ist. Die Polizei scheint das Treiben nicht zu interessieren.

Die Immobilie wird bereits durch 2 verschiedene Agenturen

  • AZ Agentur für Zwangsversteigerungsinformationen GmbH
  • Argetra GmbH

OHNE ZUSTIMMUNG von Person B auf diversen Internetportalen zur Vermittlung angeboten. In den Ausschreibungen werden die Straße, die Postleitzahl und der Ort genannt.

Nun die Frage:

Dürfen besagte Agenturen ohne die Zustimmung des (Noch-)Eigentümers B die zur Teilungsversteigerung stehende Immobilie einfach im Internet inserieren und zur Vermittlung anbieten? Kann man ggf. rechtlich gegen diese Agenturen vorgehen bzw. die Löschung der Inserate verlangen?

Und was kann man ggf. gegen das Betreten des Grundstücks durch Unbefugte/Fremde rechtlich unternehmen?

Für Antworten wäre ich sehr dankbar. Vielen Dank im Voraus!

John

Immobilien, Zwangsversteigerung
1 Antwort
Haus gehört Frau, bin Selbstständig. Ich bezahle, aber habe keinen Vertrag mit ihr. Wie ändere das?

Hallo Freunde,

meine Frau ist Eigentümerin unseres Hauses. Sie trägt den Kredit als Angestellte. Ich bin Selbstständig und bezahle Lebensmittel, anfallende Kosten je nach dem was ansteht. In der derzeitigen Lage, habe ich Cor+ona Soforthilfe beantragt und erhalten, damit ich meine laufenden Kosten tragen kann. Dazu gehört vor allen Dingen das Haus, da ich im Dienstleistungsmarketing tätig bin und hier aus dem Büro (12,37m²) raus arbeite, was meinen Kunden Sicherheit gibt.

Ich muss nun am besten einen Mietvertrag aufsetzen, damit ich der Corona Selbsthilfe beweisen kann, dass ich laufende Kosten trage. Ich habe das bisher ohne Vertrag gehandhabt. Die Kaltmiete hier liegt bei 977,40€ (108m²). Wir bezahlen 1600€ im Monat an die Bank. Sollte ich hier einen Mietvertrag zwischen meiner Frau und mir aufsetzen? Ich nutze das Haus ja gemeinsam mit ihr, auch wenn sie es bezahlt und ich ihr das Geld gebe, was man eben für alltägliche Kosten braucht. Ich habe durch die Krise nur noch einen zahlenden Kunden und

Ich weiß nun nicht wie ich die Kosten für das Haus monatlich sichtbar machen kann, damit daraus ein Steuersparmodell entsteht und zum anderen der gewerblich genutzte Raum auch dokumentiert ist.

Ich hoffe, dass einer von Euch hier bereits Erfahrungen gemacht und mir helfen kann. Ich habe im Internet bereits einen Mietvertrag als Vorlage gefunden. Wie gehe ich hier am sinnvollsten vor? Welche Optionen gibt es hier?

Liebe Grüße

Immobilien, Steuererklärung
1 Antwort
Kaufvertrag Wohnung rückabwickeln?

Wir haben Ende November eine Eigentumswohnung gekauft über einen Makler. Sind mit Baby und Hund nach notiereller Beglaubigung eingezogen. Kurz nach Einzug haben wir festgestellt, dass die Galerie der Wohnung einen schiefen Boden hat. War für uns zur Besichtigung nicht ersichtlich, da der Verkäufer zum damaligen Zeitpunkt seine Umzugskisten dort gelagert hatte(statt im Keller auf der Galerie die Wendeltreppe hochgetragen) . Jetzt im Nachhinein weiss ich auch warum... hatten Mitte Dezember nach Rücksprache mit der Maklerin einen Sachverständigen da, der festgestellt hat, dass der Boden viel zu schief und anscheinend die Platten gebrochen sind. Hätte vermutlich deshalb nicht als Wohnraum verkauft werden dürfen, richtig festlegen wollte er sich nicht - war ein Bekannter der Maklerin. Haben uns daraufhin an den Verkäufer gewandt, allerdings vom Verkäufer keinerlei Reaktion, der hat sich nach Thailand abgesetzt nach Verkauf. Sind dann zum Rechtsanwalt, der meinte, wir müssten die Arglist nachweisen, was schwierig wird und dann im Falle eines Erfolgs einen Rechtsanwalt in Thailand zur Durchsetzung unserer Forderung beauftragen. Würde immens teuer werden, was wir uns mit baby einfach nicht leisten können. Haben es dann mit Bauchschmerzen erstmal dabei belassen und nutzen nun die Galerie aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht, also statt gekauften 100qm Wohnfläche nun nur knapp 65qm. Nun haben wir festgestellt, daß in unserem Elternschlafzimmer hellbraune und braune Flecken an der Schräge auf der Wetterseite rauskommen. Dort stand zum Einzug noch ein Einbauschrank vom Vorbesitzer, den wir dann entfernt haben, weil wir ihn nicht haben wollten. Seit Einzug in die Wohnung haben sowohl mein 6 Monate altes Baby als auch ich Atemwegsprobleme, habe mir vorher nie Gedanken darüber gemacht aber mittlerweile könnte ich jeden Tag heulen und hab so meine Vermutung woher es kommen könnte. Der Verkäufer ist für uns nicht mehr greifbar, ich würde am liebsten den Kaufvertrag rückabwickeln. Grunderwerbsteuer haben wir momentan noch zurückgehalten als letzte Instanz. Kaufpreis wurde Anfang Januar auf Anraten des Rechtsanwalts gezahlt.

Hat jemand eine Idee oder Erfahrung, was wir machen können? Wir wollen uns und unserem Baby das hier nicht mehr zumuten.

Immobilien, Wohnungskauf
4 Antworten
Was sind Umlagen bei einer vermieteten Immobilie?

Ich wohne in der Schweiz und habe in Deutschland ein Ferienhaus vermietet. Leider hat mich die Steuerberaterin im Stich gelassen, sie hat 2 Fristverlängerungen vom Finanzamt verstreichen lassen, so dass ich die Steuererklärung selber machen muss.

Bei uns in CH gibt es eine Tel. Nr. einer Rechtsberatung beim Steueramt, wo man Fragen kann, wenn man etwas nicht weiss. Das Finanzamt in Deutschland lehnte eine Frage von mir ab, sie dürfen keine Auskunft geben.

Ich habe Handwerkerrechnungen, so dass die Einnahmen nur ganz gering sind und so einen Riesenaufwand für nichts. Kann ich eigentlich alle Renovationen von den Einnahmen abziehen oder ist das nicht erlaubt?

Uebrigens, das Elsterprogramm zeigt mir immer Fehler an, da es nicht geschaffen wurde mit einer Schweizer Adresse etwas ans Finanzamt in D zu übermitteln. Ich darf jedoch die Steuererklärung jetzt auf Papier abgeben, die Exel-Aufstellungen habe ich im PC (diese hatte ich ja der Steuerberaterin am 27.11.2019 abgegeben), auch in der Schweiz musste ich die Einnahmen deklarieren und abgeben. Da in der Schweiz das Steueramt an die anderen Kantone, wo ich steuerpflichtig bin, die dazugehörigen Unterlagen sendet, habe ich angenommen, dass das Deutsche Finanzamt automatisch die Stuererklärung bekommen hat. Dass dies für Ausland nicht gilt habe ich nachträglich erfahren. Ich muss jetzt auch 2017 und 2018 abgeben und im 2017 sind die Renovationen höher als die Einnahmen. Was darf man abziehen? Ist es ungeschickt mehr Renovationen aufzuführen als Einnahmen sind? PS: ein paar vermietete Wochen gibt keinen Ertrag, dass ich MWST pflichtig wäre, ich komme niemals auf 17'500 Einnahmen. Danke für Antworten

Immobilien, Steuern
5 Antworten
Haus wird an Bruder verschenkt - was sind meine Rechte?

Liebe Community,

ich habe ein Anliegen und würde mich sehr freuen zu wissen, wie ihr hier vorgehen würdet bzw. was meine Rechte sind.

Ausgangslage:

Meine Eltern sind Mitte 60. Ihr Vermögen bezieht sich vor allem auf.

  • Wohnung 1: Verkehrswert ca. 150.000 €
  • Wohnung 2: Verkehrswert ca. 200.000€
  • 3. Zweifamilienhaus (unten ca. 100qm, oben ca. 70qm): Verkehrswert ca. 450.000€ (wahrscheinlich eher mehr momentan...)

Alles Baujahr Ende 70er. Die Verkehrswerte nehme ich an, da mein Vater die Immobilien nicht schätzen lassen will.

Der Plan meines Vaters ist folgender: Er und meine Mutter möchten in Zukunft in Wohnung 2 leben, mein Bruder soll in das Zweifamlienhaus in die untere Wohnung ziehen, das gesamte Haus soll dann auch auf meinen Bruder überschrieben werden. Mein Vater lässt sich allerdings ein lebenslanges Wohnrecht für die obere Wohnung im Haus eintragen. Als Ausgleich sollen Wohnung 1 und Wohnung 2 sofort auf mich überschrieben werden. Die Wohnung oben im Zweifamilienhaus sollen weiterhin vermietet werden und die Einnahmen (wahrschienlich) an meinen Vater gehen.

Meine Überlegungen:

Zunächst finde ich diese Lösung für mich nicht fair, da Wohnung 2 mir momentan gar nichts bringt, da dort auf unbestimmte Zeit (wahrscheinlich über 20 Jahre) meine Eltern wohnen werden (Rausklagen will ich sie dort stand jetzt nicht ;-)). Grundsätzlich fände ich es fair, wenn Wohnung 2 nicht beachtet werden würde sondern mein Bruder mir zumindest einen gewissen Ausgleich zwischen Wohnung 1 und dem Haus leisten würde. Von mir aus auch in Ratenzahlung (er spart ja ab sofort die Miete). Das hat mein Vater aber bereits abgelehnt, warum auch immer.

Allerdings habe ich jetzt auch schon gelesen, dass meine Rechte hier sehr beschränkt sind, und ich wohl nur einen Anspruch auf den Pflichtteil habe was das Haus angeht, dieser wäre ja durch Wohnung 1 schon fast abgegolten.

Es wäre toll, wenn jemand seine Meinung dazu sagen könnte, entweder von rechtlicher oder auch gerne aus rein "familiärer Sicht" ("sei doch zufrieden dass du überhaupt etwas kriegst ;-)). Vielleicht habt ihr ja auch noch einen anderen Lösungsvorschlag.

Danke und liebe Grüße

solea

Erbe, Immobilien, schenkung
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Immobilien