Kreditvergabe für Immobilienkredit: Werden Richtlinien noch streng ausgelegt?

Durch die Kreditvergaberegelungen vor einigen - soweit ich weiß vor 3 oder 4 - Jahren wurde die Kreditaufnahme für Ältere (ab ca. 60 J) bekanntlich erheblich erschwert, in Deutschland wurde sie meines Wissens zunächst besonders streng umgesetzt, im Gegensatz zu einigen anderen europäischen Ländern.

Danach sollte ja ein im Grundbuch abgesicherter Immobilienkredit bis zum regulären Rentenalter getilgt werden, obwohl der Sachwert ja vorhanden und in der Regel während der Laufzeit des Kredits sogar zunimmt, zumindest an gefragten Standorten (z.B. gute Wohnlage in Großstadt).

Meines Wissens wurde eine weniger strenge Auslegung diskutiert, insbesondere für Immobilienkredite bis zu einem 60%igen Beleihungsgrad und bei Vermietung der beliehenen Immobilie (z.B. Eigentumswohnung).

Ich frage mich, wie die Banken inzwischen damit umgehen. Denn das Risiko ist doch sehr gering bzw. bei relativ geringer Beleihungsquote an beliebtem Standort gar nicht vorhanden, selbst für den Todesfall des Wohneigentümers bzw. Kreditnehmers.

Z.B. bei Bestandsimmobilien ist der Veräußerungswert - für den Ernstfall - auch anhand der bisher und damit künftig zu erzielenden Kaltmiete (nach Abzug üblicher Nebenkosten) gut abzuschätzen, bei Abzug eines üblichen Sicherheitsabschlags von ca. 25% und bei Berücksichtigung anderer Eckdaten.

Wie gehen die Banken derzeit damit um?

Wird z.B. bei Vermietung (also Kapitalanlage) berücksichtigt, daß bei guter Konstellation - je nach eigenem Einkommen - netto sogar ein Überschuß entstehen kann (durch AfA etc.)?

Für Info vielen Dank im Voraus.

Immobilien, Immobilienfinanzierung, Kredit, Hypothekendarlehen, Kreditvergabe
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Wie wird der Kapitalwert des Nießrechtes final bestimmt?

Hallo,

folgendes Szenario: Eine Frau erbt von ihrem Vater den Nießbrauch an einer Wohnung. Sie wird einige Zeit später Pflegefall, wobei die Kosten vorerst von Sozialamt übernommen werden, ihre Rente aber nicht ausreicht und das Sozialamt daher höchstwahrscheinlich versuchen wird, den Nießbrauch einzusetzen. Zusätzlich befindet sie sich in einem Insolvenzverfahren.

Mir ist soweit klar, dass sie die monatlichen Einnahmen (oder einen Teil davon) der Wohnung dann ans Sozialamt (falls nicht anders bezahlbar) und den Treuhändler abführen muss. Ich habe auch gelesen, dass bei einem lebenslangen Nießbrauch üblicherweise ein Kapitalwert berechnet wird.

  • In wie weit sind die Wohnungsbesitzer nun der Nießbraucherin verpflichtet? 
  • Müssen sie "nur" die monatlichen Einnahmen an die Nießbraucherin (bzw. das Sozialamt / ihren Treuhändler) zahlen, solange sie lebt?
  • Oder (eher der schlechtere Fall), müssen die Wohnungsbesitzer auch nach dem Tod der Frau noch für Forderungen der Nießbraucherin aufkommen, bis der regulär errechnete Kapitalwert (Jahreswert * Faktor aus Tabelle) des Nießbrauchs "abbezahlt" wurde?
  • Kann Sozialamt oder Treuhändler von Wohnungsbesitzer verlangen, die Wohnung zu verkaufen, damit der Kapitalwert bzw. die offenen Schuld / Forderung auf einen Schlag zurückgezahlt wird?

Die Frau ist schwer krank und wird daher höchst wahrscheinlich nicht so alt, wie üblicherweise bei der Kapitalwertberechnung angenommen wird. Eigentlich müsste der Kapitalwert doch dann anhand der tatsächlichen Lebensdauer erneut berechnet / korrigiert werden?

Vielen Dank für die Auskünfte!

Erbe, erbrecht, Immobilien, Nießbrauch, wohnung, Sozialamt, Kapitalwert
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Was wird als Eigenbedarf anerkannt? Darf man für Angestellte mit Begründung Eigenbedarf kündigen?

Die Frage steht im Titel, wer nicht alles lesen will kann die Titelfrage beantworten.

Ich habe gelernt, da ich das Haus in Deutschland zu einem viel zu niedrigen Preis vermietet habe, hoffe ich die Dame zieht irgendwann von selbst aus. Neue Mieter erhalten dann nur noch einen befristeten Vertrag, welchen ich bereit bin immer wieder für ein Jahr befristet neu auszustellen, bis ich das Haus für Angestellte benötige.

Verkaufen will ich das Haus nicht es würde mich reuen, ich habe zu viel in Erneuerungen investiert obwohl das Haus im Herbst erst 8jährig wird. Die Lage ist ruhig die Aussicht unverbaut am Dorfrand und keine Bauzone anschliessend.

Ich bin 63jährig, ich dachte mir, wenn ich einmal Hilfe benötige, weil ich den Haushalt nicht mehr alleine machen kann, kann vielleicht eine Frau mit ihrem Partner in diesem Haus in Deutschland wohnen und 14 Tage bei mir sein und mich unterstützen natürlich gegen Lohn und eine 2 Dame die nächsten 14 Tage. So konnte eine Tante von mir bis zum 90. Altersjahr in ihrer Wohnung leben. Niemand weiss im Voraus, wie rüstig man im Alter noch ist, ich weiss auch nicht wie es mir in 10 Jahren geht, deshalb die Frage.

Wird das als Eigenbedrafskündigung anerkannt, wenn jemand, der mich unterstützt und mir Hausarbeiten abnimmt, wenn ich dann den Mietern im Haus in Deutschland kündige und frei mache für meine Angestellten? Das Haus steht nur 20 Autominuten von mir entfernt, obwohl ich in der Schweiz wohne. Ich möchte nicht nach Deutschland ziehen, bei uns haben direkte Nachkommen keine Erbschaftssteuer. Ich habe einen Sohn und 2 Enkelkinder.

Sonst könnte ich höchstens noch Eigenbedarf ankündigen und das Haus als Ferienhaus für mich und die Familie meines Sohnes nutzen. Das wäre auch eine Möglichkeit Eigenbedarf geltend zu machen.

In diesem Forum hat jemand geantwortet, dass ich nach und nach aufschlagen kann bis zum ortüblichen Preis. Das ist immerhin ein Trost.

Danke für Euro Bemühungen

Immobilien, Mietrecht
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Wohngemeinschaftsvertrag kündigen?

Ich habe einen WG Vertrag mit der Dame abgeschlossen, deshalb zahlt sie nur die Hälfte der Miete, ein Gutachten weist für das 4 Zimmerhaus die doppelte Miete aus. Da ich jedoch das Zimmer, welches ich für mich vorgesehen hatte, nicht benötige, möchte ich dieses Zimmer an einen WG Bewohner oder Bewohnerin vermieten.

Was muss ich in den Vertrag schreiben, damit wenn ein WG-Bewohner kündigt der Vermieter das Recht hat dem andern WG Bewohner zu kündigen? Ein Paar zu finden für ein Haus zu vermieten oder eine kleine Familie ist einfacher.

In der Schweiz kann man möblierte WG-Zimmer mit dem Benutzungsrecht für Wohnzimmer, Küche Bad, Hauswirtschaftsraum, jederzeit sogar mit einem 14 tägigen Kündigungsrecht kündigen. Wie ist das in Deutschland? Wie kann der Vermieter WG Zimmer kündigen? Welche Vorkehrungen sind bei Vertragsabschluss notwendig?

Ich habe sehr viel in das Haus investiert, und habe nicht für alles Belege, da ich einem Kollegen für Arbeiten noch Geld gegeben habe ohne Quittung. Ich habe jedoch Fotos wie es vorher ausgesehen hatte so kann ich einem Käufer beweisen, dass ich Auslagen hatte.(Hingegen dem Steueramt nicht). Ich könnte doch das Haus auch in einem Miet- Kaufvertrag veräussern, d.h. erst in 8 Jahren verkaufen, damit dieses 10 Jahre in meinem Besitz war und die Spekulationssteuer entfällt. Es ist ein wunderschönes Haus mit unverbauter freier Sicht am Dorfrand. Wenn ich keinen WG-Bewohner/in finde, der zur jetzigen Bewohnerin passt, möchte ich diese Situation ändern. Ich weiss auch nicht ob die Mieterin einen WG-Bewohner dulden muss oder ob sie das Recht hat ausdrückich eine Frau als Bewohnerin zu wünschen. Da es logisch ist, dass WG-Bewohner aus- und einziehen, sollte ich als Vermieter frei sein ob ein Herr oder Dame mein WG-Zimmer übernimmt.

Dass das deutsche Mietrecht sich so für die Mieter einsetzt, wusste ich nicht. Bei uns gibt es Mieterschlichtungsstellen, die kostenfrei sind, wenn Mieter und Vermieter nicht einig sind. Sollte es mit einem Mieter Schwierigkeiten geben, möchte ich nicht vor Gericht, gibt es in Deutschland noch andere Möglichkeiten?

Immobilien, Mietrecht
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Kündigungsrecht für ein Haus?

Wegen unglücklichen Umständen habe ich ein Haus in Deutschland viel zu billig vermietet. Der Mietwert wäre doppelt so hoch und da das Haus im 2016 versteigert wurde, habe ich auch eine Mietwertschätzung für Kaltmiete vom Mai 2015. Vom Gericht habe ich diese Schätzung vor der Versteigerung zugesandt erhalten. Es ist ein schönes Haus Baujahr 2010 gut isoliert an einer ruhigen Lage wo es auch Arbeitsplätze in der Umgebung hat. Eine Frau alleine hat das Haus gemietet, der Mietvertrag wurde im Sommer 2017 abgeschlossen.

Nun habe ich bei Kündigungsgründe gestöbert und folgendes gefunden auf einer deutschen Seite:

  • Wirtschaftliche Verwertung
  • Der Vermieter wird durch die Fortsetzung des Mietverhältnisses an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks gehindert, wodurch ihm erhebliche Nachteile drohen (sog. Verwertungskündigung). Bsp. Notwendige Sanierung eines Altbaus.Achtung: dieser Kündigungsgrund ist in den neuen Bundesländern nach dem Einigungsvertrag ausgeschlossen (Artikel 232 §2 EG BGB), wenn der Mietvertrag schon vor dem 3.10.1990 abgeschlossen wurde. Wenn der Abriss des Gebäudes wegen Leerstandes aber wirtschaftlich zwingend erforderlich ist, kann sich der Vermieter im Einzelfall unter Umständen auf ein sonstiges berechtigtes Interesse an der Kündigung behelfen (§ 573 Abs. 1 BGB). Eine Kündigung ist dann zulässig.

Weitere Gründe sind denkbar, wenn sie ähnlich schwerwiegend sind (§ 573 Abs. 1 BGB).

Liebe Leser: Was bedeutet wirtschaftliche Verwertung? Im Prinzip möchte ich das Haus an eine Ehepaar oder Familie vermieten, welche mir mehr bezahlen kann. Plötzlich kommt das Steueramt noch auf absurde Ideen und meint ich kriege noch auf anderem Weg Mietzins für das Haus ausser die Kontoüberweisung, da niemand ein Haus zu einem so kleinen Preis vermietet. Wieso ich das Haus für diesen Preis vergeben habe, könnte ich höchstens in Privatnachrichten erklären. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate, ob die Dame noch eine Mietverlängerung herausholen kann ist fraglich, sie ist pensioniert.

Welche Kündigungsgründe gibt es. Ich könnte höchstens Eigenbedarf ankündigen, wenn ich das Haus als Ferienhaus nutzen kann und zum Teil als Ferienhaus vermieten möchte, damit ich freie Zeiten für mich nutzen kann. ich bleibe Wohnhaft wo ich bin. Wenn das Haus extrem unter dem Mietwert vergeben wurde, sollte doch eine Kündigung möglich sein, ich bin nicht bereit jahrelang auf die Hälfte des Mietzinses zu verzichten. schlossthierstein@outlook.de

Danke für Antworten

Immobilien, Mietrecht
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Mietfrei wohnen im Alter durch Investition in ein Eigenheim oder in Miete bleiben und dafür regelmäßig hohe Sparbeträge in Fonds an sparen, was ist effektiver?

Jedenfalls auf eine Sicht von 25-30 Jahren betrachtet?

Ausgangssituation:

Würde ich mit meiner Familie schlicht und kostenoptimiert bauen wollen, müsste ich nach derzeitigem Stand und Kostenkalkulation quasi mein komplettes Eigenkapital opfern welches derzeit zur Altersvorsorge in Aktien langfristig angelegt ist. Und dann müsste noch ein Betrag von rund 250.000 € finanziert werden und in 20 Jahren getilgt sein (Dann 60 Jahre alt). Einschließlich Nebenkosten und Instandhaltungsrücklagen wären das rund 40 Prozent des verfügbaren Gesamtnettoeinkommens monatlich.

Grundsatzfrage: Welchen monatlichen Anteil sollten Wohnkosten inkl. Nebenkosten vom verfügbaren Gesamteinkommen nicht überschreiten?

Leider sind halbwegs vergleichbare Mietobjekte ebenfalls rar gesät in der Region (20 km Radius) und wenn vorhanden, dann meist so teuer, dass eine Hausmiete mit Nebenkosten vergleichbare Kosten (betrachtet auf 20 Jahre Tilgungszeit und bei üblichen Mietsteigerungen) verursachen.

Dafür könnte beim Mieten das verfügbare Geld weiter arbeiten und sich vermehren. Bei einem Hauskauf wären sicherlich massive Abstriche im Bezug auf eine zusätzliche Altersvorsorge (wie Fonds etc.) die Folge. Beispiele dieser Art kennen wir genug. Da steht dann ein schönes Haus, aber darin ist fast das komplette Kapital gebunden.

Da auch die Kinder bereits Richtung Pubertät gehen und vermutlich nicht ewig im Haus leben werden, stellt sich bei uns also die grundsätzliche Frage: Was tun?

  1. Mieten oder kaufen/bauen?
  2. Mieten und später evtl. kaufen/bauen (altersgerecht)?
  3. Mieter dauerhaft bleiben?
  4. Mieter bleiben und für die Kinder kleine 1-Zimmer-Appartments als Kapitalanlage kaufen und vermieten?

Eine Schenkung oder einkömmliche Erbschaft ist ebenso wie ein besser bezahlter Job oder eine ultimative Geschäftsidee nicht in Sicht. Daher gehe ich mal vom bestehenden Finanzstatus aus. Im Bezug auf das Thema Wohnen an sich sind wir eigentlich recht flexibel (Mieten oder Kaufen/bauen wäre egal).

Was wäre aber finanziell wohl in unserem Fall die bessere Wahl?

Bauen, Finanzierung, Immobilien, Miete
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Wie viel Grenzabstand muss eine Garage oder Gartenhaus haben?

Guten Tag Meine Nachbarn in Deutschland (Baden-Württemberg) haben eine 12 m lange Garage auf die Grenze gebaut, obwohl nur 9 m gestattet wären. Sie stürmen für eine Baulastübernahme bei mir, was ich nicht eingehen will ohne dass ich einen Nutzen habe. Leider kann eine gegenseitige Baulastübernahme nicht gemacht werden, da die Gemeinde auf meinem Grundstück einen Grünstreifen von 2 m Breite bestimmt hat und dort nichts gebaut werden darf angrenzend an diese zu lange Garage der Nachbarn. Die Nachbarn haben gedroht, dass wenn sie 3 m der Garage zurückbauen müssen, dass ich dann ein Holzlager ansehen müsste, da sie sonst keinen Platz haben. (Wenn ich keine Baulastübernahme unterschreibe müssen die Nachbarn zurückbauen und mir hat man auf der Gemeinde erklärt, mich kann niemand zwingen eine Baulast zu übernehmen). Mit dem Holzlager könnten die Nachbarn ohne Probleme von der Grenze etwas zurück, sie benötigen diesen zurückgesetzten Platz zum Spielen für die Kinder. Meine Frage: Wenn die Nachbarn tatsächlich anstelle der 3 m Garage ein Holzlager im Freien zugedeckt auf die Grenze stellen, würde das nicht auch als widerrechtlich gelten, da ja nur 9 m für eine Garage oder Gartenhaus auf der Grenze gestattet ist? Es wäre ja dann ein dauerndes Lager nicht nur ein kurzfristiges Lagern von Holz.
Ich habe auf der anderen Seite gegen einen andern Nachbarn eine 6 m lange Garage. Theoretisch kann ich dort noch 3 m anbauen. Es steht noch mit etwas Abstand zur Grenze ein kleines Gartenhäuschen ca. 2 x 2 m hinter meiner Garage. Frage: wieviel Grenzabstand muss dieses Gartenhäuschen haben, damit dieses nicht angerechnet wird als Baute, welche nur 9 m lang an der Grenze sein darf? Das gleiche gilt ja auch für die Holzlagerung der Nachbarn mit der zu langen Garage, wieviel Grenzabstand müsste diese Holzlagrung haben, damit sie nicht als wiederrechtlich gilt, man darf ja nur 9 m an die Grenze bauen. Die Ziegel auf der widerrechtlich gebauten 12 m langen Garage haben die letzten 3 m eine andere Farbe, man sieht, dass diese 3 m später angehängt wurden. (Ich habe mein Haus vor einem Jahr gekauft, weiss also nicht genau, wann die Nachbarn die Garage um 3 m verlängert haben). Herzlichen Dank für Antworten

Immobilien, Immobilienmarkt
4 Antworten
Hausfinanzierung mit Partnerin trotz Restschuldbefreiung in der Schufa?

Hallo Community,

gerne möchte ich mit meiner Frau ein Neubau zur Eigennutzung vom Bauträger kaufen. Sie soll der Hauptdarlehensnehmer sein, ich als Ehegatte "nur" mit unterzeichnen und mit bezahlen. Also schon ein gemeinsames vorhaben.

Zusammen haben wir ca. 2900 Euro Nettoeinkommen aus unbefristeten Festanstellungen. Sie hat einen Privatkredit bei Ihrer Bank laufen, der mit der Hausfinanzierung mit abgelöst werden soll. Uns fehlt leider das Eigenkapital zur Finanzierung der Kaufnebenkosten für Notar und Grunderwerbssteuer.

Zuätzlicher Stolperstein ist, das ich seit Oktober in der Schufa den Eintrag "Restschuldbefreiung" für die nächsten 3 Jahre stehen habe. Was das genau bedeutet ist mir bewusst. Dennoch möchte ich gerne jetzt kaufen, da unser großer bereits in 2 Jahren in die Schule kommt und ich dann einfach ihm einen Schulwechsel ersparen möchte. Auch passt das Gesamtpaket des Hauses. Außerdem sind die Zinsen jetzt noch lukrativ, darf man den aktuellen Gerüchten Glauben, kann sich das bald ändern. Die Preise für Immobilien und Grundstücke steigen auch rapide an, so das ich keine 3 Jahre warten möchte. Aus der Familie kann keiner Helfen. Es bleibt nur der Weg, dass meine Frau der Hauptantragsteller wird.

Bei ersten Beratungsgesprächen wurde uns gesagt, dass eine Finanzierung mit unserer Wunschrate möglich ist. Jetzt hängt man sich an meinem negativen Schufaeintrag auf.

Ist eine Finanzierung für uns unter diesen Umständen möglich?

Ich hoffe auf hilfreiche Antworten. Moralisch kann ich Gläubiger und Banken vestehen, allerdings geht es hier um einen Hauskredit und nicht um einen simplen Produktkauf auf Raten oder Handy-Vertrag.

Vielen Dank schon einmal für Eure Antworten

Baufinanzierung, Hauskauf, Immobilien, Insolvenz, Kredit, Privatinsolvenz, Restschuldbefreiung, Schulden
5 Antworten

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