Was passiert mit den Schulden aufs Haus wenn es einen Finanzcrash gibt?

6 Antworten

Was verstehst Du unter Finanzcrash?

Nehmen wir mal eine der Grundängste der Deutschen, die Inflation.

Das kann ich dann so verstehen, dass ich ein Haus habe im Wert von Heute 200.000,- und 100.000,- Euro Schulden.

Dann kommt eine galoppierende Inflation und Mitte 2019 sind Preise, Löhne und Gehälter auf das 50fache gestiegen (siehe 1923).

Da nehme ich dann einen Monatslohn (der war vor der Inflation 2.000,- euro), der dann ja 100.000,- Euro ist und zahle die Schulden auf einen Schlag zurück.

Aber keine Angst, wir werden so eine Inflation, auch nicht die abgeschwächte, die gerade die Türkei hat, nicht erleben.

Ich schreibe hier jetzt seit ca. 10 Jahren. Damals gab es den Finanzcrash mit Lehmann.

Da wurden hier und bei "gutefrage" im Wochenrhythmus die Neue Währung angekündigt, der große Crash für den Folgemonat angekündigt usw. Inzwischen sind 10 Jahre vergangen und ich bin kurz vor der Rente. Es ist noch immer nichts passiert.

Und es wird auch die nächsten Monate nichts passieren.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Was ist denn ein Finanzcrash? Da fehlt jede Definition.

In den Zeiten der Hyperinflation zu Beginn der 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts jedenfalls waren die Hypothekenschuldner nicht immer der lachende Part:

Zum Teil verdonnerte sie ein Gericht dazu, nach Treu und Glauben ihre Schulden den veränderten Gegebenheiten anpassen zu lassen.

In jedem Fall aber mußten sie ihren Inflationsgewinn mit Vater Staat teilen. Hypothengewinnabgabe nannte sich das.

Nach dem WK II mußten Grundstückseigentümer im übrigen auch im Zuge des Lastenausgleichs kräftig Federn lassen.

Was die Aktion mit Haus soll verstehe wer will. Wenn Du einen Finanzcrash fürchtest wäre es doch absoluter Wahnsinn einen Sachwert gegen Bares einzutauschen.

Bei einem Finanzcrash hast du die selben Schulden wie vorher, das selbe Gehalt und die selben Zinsen. Ein Finanzcrash wird dich kaum interssieren

Verliert du deinen Job, kannst du Haus nicht mehr zahlen. Dann bekommst du einen Sozialwohnung die "angemessen" ist.

Wenn du "heute" ein Haus kaufst ist es eigentlich nicht so viel Wert wie du zahlst. 10-15% waren Kaufnebenkosten, 30-60 % Mehrkosten überteuerter Markt. Also ist die Hälfte futsch. Dafür kannst du jeden Jahr 3-5% Wersteigerung wieder draufrechnen.

Aber solange du es zahlen kannst ändert sich nix

Vermietetes Mehrfamilienhaus was draus machen?

Guten Tag liebe Leser

Ich besitze ein älteres Mehrfamilienhaus ca. 785 m2 Grundstück mit 3 vermieteten Wohnungen wovon eine davon mit einem Wohnrecht auf Lebenszeit ^^belastet^^ ist. Das Haus ist in einem normalen - guten Zustand von 1960 in Süddeutschland Nähe Schweiz.

Die Restschuld der Immobilie beträgt noch etwa 150.000Euro und die Mieteinnahmen der 2 Wohnungen liegen bei 19.200 Euro jährlich.

Da Wohnraum gesucht wird und wir noch soviel Grundstück unbenutzt (nur Garten) zur Verfügung haben, besteht die Möglichkeit eines Anbaus, Neubaus etc.

Ich habe darüber nachgedacht das bestehende Haus zu sanieren und daran einen Neubau mit seniorengerechten Wohnungen anzuschließen. Seniorengerecht darum, weil es staatliche Zuschüsse gibt und der Stressfaktor des vermietens am geringsten ist. (Keine ständigen Mieterwechsel).

Mir stellt sich die Frage nach dem klügsten Investment?

Ist es sinniger, das Mehrfamilienhaus abzureißen und einen neuen Wohnkomplex zu bauen? Abstände zu Nachbarn sind groß genug. Oder anzubauen?

Pendlerwohnungen wären wahrscheinlich noch lukrativer aber ich habe neben meinem Beruf nicht die Zeit für diesen Aufwand mit Risiko einmal Pech zu haben.

Ich sehe mich mehr als Investor und möchte mich auf die Dauer eher zurück ziehen. Deshalb wäre auch ein Verkauf der Wohnungen nach Fertigstellung interessant.

Ein Verkauf des jetzigen Hauses macht keinen Sinn, da das Wohnrecht den Wert erheblich mindert. Fragen über Fragen, wer kennt sich aus oder hat eine Idee zu wem ich damit am besten gehe?

vielen Dank im Vorfeld und LG

...zur Frage

Schenkungssteuer Kind zu Eltern?

Meine Ehefrau ist Eigentümerin eines Dreifamilienhauses. Alle Wohnungen sind gleich groß. Zwei Wohnungen beinhalten ein lebenslanges mietfreies Wohnrecht für die Mutter und die Schwester meiner Ehefrau. In der 3. Wohnung wohnt der Sohn meiner Ehefrau. Es gibt nun folgende Überlegungen: 1. Das Haus wird durch meine Frau an ihren Sohn verschenkt (Wert des Hauses ca. 300.000 € abzüglich 43.000 € Restschulden). Im Gegenzug schenkt ihr Sohn ihr 80.000 €. Angedachte Kosten: Notargebühr bzgl. Schenkung, Kosten Grundbucheintragung, Schenkungssteuer 2. Das Haus wird für 80.000 € durch meine Frau an ihren Sohn verkauft. Die Restschulden werden vom Sohn übernommen. Alternativ wird das Haus für 123.000 € verkauft. Angedachte Kosten: Notargebühr Kaufvertrag, Kosten Grundbucheintragung, Grunderwerbsteuer

Welche Regelung ist die günstigere? Hat jemand eine weitere gute Idee? Welche Kosten kommen noch hinzu?

...zur Frage

Hausschenkung an Tochter

meine Mutter hat mit Ihrem Lebensgefährten ein Haus gekauft und sich nun getrennt. Der Lebensgefährte wil nun seinen Teil am Haus (es gibt keine Teilungserklärung) verkaufen und ich will ihn kaufen. Da sie ein "eintragenes Vorkaufsrecht" zum einem bestimmten Preis hat und Ihr Lebensgefährte von mir 6.000.- EUR mehr will, haben wir überlegt, ob sie es mit meinem Geld kauft und es mir dann schenkt, damit wir uns die 6.000.- EUR sparen. Ein kleiner Restbetrag wird auch noch finanziert und dies müsste dann auch über sie laufen. Die Wohnungen im Haus nicht nicht eigengenutzt sondern vermietet. Was ist zu beachten? Geht das so einfach? Ich habe gelesen, dass im Pflegefall meiner Mutter (wenn sie kein Geld mehr hat) das "geschenkte" Haus herangezogen wird. Ferner kann ich nach der Schenkung meinen Teil abschreiben und in der Steuer geltend machen? Vielen Dank

...zur Frage

Gibt es etwas mit dem Finanzamt zu klären, wenn ich mit einem Freund zusammen eine WG im Haus meiner Großeltern gründen will?

Hi, es geht um Folgendes: Meine Großeltern haben ein 1 1/2 Familienhaus mit 3 Wohnungen, von denen 2 zur Zeit leer stehen. Nun bin ich mit dem Plan aufgekommen, mit einem Freund zusammen in eine der Wohnungen einzuziehen. Das ganze passiert komplett Mietfrei, wir wollen nur bezahlen, was wir verbrauchen (Gas, Wasser, Strom, Telefon, Internet, GEZ, Müllabfuhr... was auch immer). Muss jetzt ein Mietverhältnis erstellt werden, nur weil mein Freund nicht zur Familie zählt? Muss irgendetwas anderes angemeldet oder bezahlt werden, wenn wir nicht zur Miete Wohnen und meine Großeltern daraus kein zusätzliches Einkommen erhalten?

Mit freundlichen Grüßen, Julian.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?