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Aktuelle Fragen

Wer kommt auf? Haftpflicht, Garantie oder Hausbesitzer?

Es geht um einen Glasbruch (1. Glas einer Mehrfachverglasung ist komplett gesprungen) an unserer Haustür, der aller Wahrscheinlichkeit nach durch einen Steinschlag ausgelöst wurde. Der Gutachter der Haftpflichtversicherung sieht das anders. Der Schaden kann seiner Ansicht nach, nicht durch einen Rasentrimmer hervorgerufen worden sein (dieser wäre zu schwach und der Verursacher hätte das Knallen beim Bersten der Scheibe hören müssen, hat davon aber gar nichts mitbekommen). Außerdem würde das Einschlagloch fehlen. Und die Versicherung müsste den Schaden sowieso nicht übernehmen, da es sich um einen Gefälligkeitsschaden handle.

Wir sollten doch den Hersteller kontaktieren, es sähe doch eher nach einem Spannungsriss aus. Den hatten wir bis dato nicht kontaktiert. Allerdings die Firma für einen Kostenvoranschlag, die das Komplettpaket Tür eingebaut hat (vor knapp einem Jahr). Dort hieß es zuerst, dass die komplette Tür getauscht werden müsste, ein Glaswechsel sei nicht möglich (da verklebt).

Nach erneuter Begutachtung des Schadens durch die Herstellerfirma ist jetzt immerhin auch ein Glaswechsel möglich, der nur noch die Hälfte der Kosten für die Tür ausmacht. Die Herstellerfirma sieht natürlich auch keinen Spannungsriss, sondern Glasbruch, der durch äußere Gewalteinwirkung zustande gekommen sein muss.

Gibt es irgendwie noch eine Möglichkeit nicht auf den kompletten Kosten sitzen zu bleiben? Eine Glasversicherung haben wir ebenfalls nicht.

Danke fürs Beantworten!

Garantie, Haftpflichtversicherung, Recht
1 Antwort
Beide Ehegatten als Kleinunternehmer und Familienversicherung?

Hallo,

folgende Ausgangslage:

-Ehemann ist Vollzeit Angestellter, also nicht selbständig tätig.
-Ehefrau ist Hausfrau und nebenberuflich als Kleinunternehmer max. 15 Stunden in der Woche tätig. Bisheriger Gewinn  (Umsatz minus Betriebsausgaben) = unter 400,- Euro / Monat. Ehefrau ist in der Familienversicherung vom Ehemann mitversichert. Wenn die Ehefrau jedoch mehr als 435,- Euro/ Monat (derzeitige Verdienstgrenze bei Familienversicherung) verdient, greift die Krankenkassenregelung das die Ehefrau zusätzlich enorme Krankenkassenbeiträge bezahlen muss. Selbst wenn Sie einen 1 Euro darüber mehr verdient fallen die vollen Bezüge an. Um diese hohen Beitragssummen zu vermeiden bedeutet das bei einem Verdienst über 435,- Euro Sie muss aufhören zu arbeiten um unter der Verdienstgrenze zu bleiben.
Folgende Frage:
Wenn der Ehemann nun ebenfalls nebenberuflich ein Gewerbe als Kleinunternehmer anmeldet und die gleiche Arbeit wie die Ehefrau macht bzw. fortsetzt weil die Aufträge da sind (dort wo die Ehefrau aufhören muss zu arbeiten, um nicht die Krankenkassenbeiträge zu bezahlen), hier der Ehemann nun nebenberuflich als Kleinunternehmer auf eigene Rechnung und eigener EüR Steuererklärung usw. zusätzlich weiter tätig wird. (max. 17.500 Umsatz).
Was sagt einerseits das Finanzamt dazu und die Krankenkasse zu dieser Möglichkeit sodass die Krankenkassenbeiträge nicht anfallen. Es geht hier nicht um Steuerersparnis im Sinne der Einkommensteuer und auch nicht um die Umsatzsteuer.

Danke für eine gesicherte Antwort.

Kleinunternehmer, Familienversicherung
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