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Ab wann stehen mir Mieteinnahmen zu?

Hallo, ich habe 2018 ein Zweifamilienhaus gekauft. Einen Teil bewohnen wir selbst und ein Teil ist vermietet.

Den Kaufvertrag unterschrieben habe ich am 17.10.18. Ab diesem Tag habe ich auch alle laufenden Kosten, alle Versicherungen und die Grundsteuer bezahlt.

Kaufpreiszahlung war am 30.11.18.

Im Vertrag steht folgendes:

§7

Besitz. Nutzen- und Lastenüberqanq

Besitz, Nutzen und Gefahr gehen am 01.12.2018 auf den Käufer über, jedoch nicht vor Eingang der Zahlung des Kaufpreises beim Verkäufer.

Die Erschienenen sind darüber einig, dass der Käufer vor Besitzübergang den Vertragsgegenstand zum Zwecke der Durchführung von Renovierungsarbeiten (keine großen Umbauarbeiten) ab dem heutigen Tage, -im folgenden "Nutzungs­ tag" auf eigene Kosten und Gefahr betreten und nutzen kann. Ab dem Nutzungs­ tag zahlt der Käufer die laufenden Verbrauchskosten und ist für die Verkehrssi­ cherungspflicht verantwortlich.

Er haftet für alle Schäden, die im Zusammenhang mit der Durchführung dieser Arbeiten entstehen.

Vom Nutzungstag an sind alle Nebenkosten vom Käufer dem Verkäufer zu erstat­ten.

Die mit dem Vertragsgegenstand verbundenen Pflichten, Rechte und Nutzungen - auch aus Versicherungsverträgen -, ebenso die Gefahr des Vertragsgegenstan­ des und die darauf haftenden oder damit verbundenen öffentlichen Lasten und Abgaben gehen am Tage des Nutzungsüberganges auf den Käufer über. Dies gilt auch für die allgemeine Verkehrssicherungspflicht und u. a. die Räum- und Streupflicht, auch soweit sie nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften den Eigentü­ mer trifft. Das Bezugsrecht aus den bestehenden Versicherungen geht mit Ge­ fahrübergang auf den Käufer über.

Ab wann stehen mir die Mieteinnahmen der vermieteten Wohnung zu ?

Man Nutzungstag und dem Tag als ich das Grundstück wirtschaftlich übernommen habe (17.10) oder erst nach Kaufpreiszahlung (30.11) ?

Danke im Voraus für alle Antworten.

Hauskauf, Kaufvertrag
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Wie ist Nachmeldung beim Finanzamt möglich?

Hallo!

Ich habe eine Frage bezüglich eines Themas, um das es in diesem Forum schon häufiger ging. Leider wurde meine Frage trotzdem nicht richtig beantwortet.

Während meines Bachelorstudiums, das jetzt schon zwei Jahre her ist, hatte ich eine redaktionelle Honorartätigkeit und später noch für einige Monate zusätzlich einen Minijob. Wie viele andere hier, dachte ich, dass man eine Steuererklärung nur abgeben muss, wenn man den Steuerfreibetrag überschritten hat, was ich nie hatten und generell war mir damals nicht bewusst, dass eine Honorartätigkeit im Prinzip eine Selbstständigkeit ist, was zur Folge hat, dass man sich beim Finanzamt melden muss. Meine Frage ist nun: Wie genau kann ich mich quasi rückwirkend anmelden und hat das negative Folgen, wenn ich sowieso keine Steuern hätte zahlen müssen? Generell: Was sind die schlimmstmöglichen Folgen, wenn ich das nachmelde?

Noch eine Zusatzfrage: Zu der Zeit, als ich Honorartätigkeit und Minijob gleichzeitig hatte, war ich, soweit ich weiß, weiterhin in Steuerklasse 1 gemeldet. Ich habe allerdings beiden Arbeitgebern über die Mehrfachbeschäftigung informiert. Nun habe ich aber gelesen, dass man bei Mehrfachbeschäftigung eigentlich Steuerklasse 6 ist. Oder liegt eine Mehrfachbeschäftigung nur dann vor, wenn man mehreren abhängigen Beschäftigungen nachgeht? Das habe ich woanders so gelesen und das wäre meine einzige Erklärung dafür, warum ich nicht in Steuerklasse 6 eingestuft wurde.

Und noch eine kurze Frage: Wie genau ist das eigentlich mit der Übungsleiterpauschale, die ja zum Beispiel greift, wenn man als Nachhilfelehrerin tätig ist? Was ich nicht verstehe ist, warum es immer heißt, dass man bis zu 2.400€ dadurch quasi als Steuerfreibetrag hat, wenn der Steuerfreibetrag doch sowieso bei ca. 8.000€ (habe die genaue Zahl gerade nicht im Kopf) liegt? Also, was genau ist diese 2.400€-Grenze im Gegensatz zu der allgemeinen Steuerfreibetragsgrenze? Darf ich nun als Nachhilfelehrerin nur 2.400€ im Jahr verdienen, ohne dass irgendwas davon versteuert wird oder mehr?

Für fachkundige Antworten bin ich sehr dankbar!

Vielen Dank!

Finanzamt, Selbstständigkeit
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