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Aktuelle Fragen

Grunddienstbarkeit, Abstandfläche, Hinderung am Hausbau?

Abend zusammen,

in unsere Gemeinde wurde eine größere Wiesenfläche zu Wohnungsverdichtung als Baugrund ausgewiesen und die Fläche in einzelne Flurstücke geteilt. Ein genehmigter Bebauungsplan liegt seit 2019 vor.

Wir haben von der Gemeinde ein Grundstück erworben (laut Kaufvertrag lastenfrei). Im Rahmen unserer Bauplanung haben wir unseren Bauantrag (genehmigungsfreies Verfahren) eingereicht. Vorab haben wir die betroffenen Nachbar über unser Bauvorhaben informiert.

und jetzt kommt das was uns aktuell Bauchschmerzen bereitet: ein Nachbar macht geltend, dass er seit dem Jahr 2000 eine „Bebauungsfreihaltungsveflichtung“ im Grundbuch eintragen lassen hat, die besagt das eine Bebauung zu seinen Grundstück mindestens 5m zu betragen hat - entgegen der gesetzlichen 3m, wie auch im Bebauungsplan vorgeschrieben -.

Auf was muss ich mich einstellen? Können seine „Rechte“ vom Rechtmäßigen Bebauungsplan und Baugenehmigung überlagert werden? Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Rechte tatsächlich bestehen und wird der Kaufvertrag vom Notar vorab nicht auf sowas geprüft, wenn im Vertrag von lastenfreiheit gesprochen wird?

An wen muss er sich wenden… Gemeinde oder Wir als neue Grundstückseigentümer?

(der abschließende Grundbucheintrag liegt uns noch nicht vor, da die Eigentümereintragungen aktuell laufen)

vielleicht kann mir einer meine Fragen beantworten.

Danke für die Mühen im Voraus.

Grundbuch, Hausbau, Immobilien