Kann ein Hausverkäufer den Kaufpreis nach Notartermin noch ändern?

4 Antworten

Solltest du trotz alledem auf das Anliegen des Verkäufers eingehen, achte besonders darauf, dass es wegen der höheren Gegenleistung einer notariell beurkundeten Änderung des Kaufvertrags bedarf.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung
  1. Vertrag ist Vertrag
  2. Wäre so eine Barzahlung vereinbart worden, wäre der Notarvertrag Falschbeurkundung.
Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hätte das denn tatsächlich im Notarvertrag stehen müssen? Hat ja nichts mit den Kaufpreis zu tun, sollte bar als Prämie gezahlt werden, ähnlich wie eine maklerprämie, nur mehr halt

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@HappyHappy

Auch eine Maklerprovision wird aoft aufgenommen, aber das sollte man nicht tun. denn es erhöht die Kosten.

Aber alles was man zaht um in den Besitz der Immobilie zu kommen, gehört hinein. Auf jeden Fall jede Zahlung an den Verkäufer.

Das was nicht für die Immobilie gezahlt ist, kann man gesondert erwähnen, damit es nicht der Grunderwerbsteuer unterworfen wird.

Also z. B. "der Kaufpreis beträgt 300.000,-, davon sind 10.000,- für die Einbauküche und 1.000,- Euro für die Einbauregale." Damit würde Grunderwerbsteuer nur noch für 289.000,- fällig.

20.000,- das man kaufen darf ist doch nichts anderes als 20.000,- Extrakaufgeld. Eine Provision, wäre es nur, wenn das Geld ein Dritter bekommt.

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Natürlich nicht - wozu gibt es denn einen Vertrag.

Man lasse den mal mit den angeblichen Zeugen aufmarschieren - schon steht er im Regen.

Und wenn es tatsächlich Zeugen gibt? Wie gesagt, aufgrund des niedrigen Kaufpreises war da ziemlich viel los usw. Es kann sogar tatsächlich sein, das so eine Forderung in den Raum geworfen wurde. Der Käufer jedoch hat es evtl nicht gehört

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@HappyHappy

Ja und, bei Grundstücksgeschäften gilt immer noch das vom Notar festgehaltene - sonst bräuchte man den ja nicht.

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@HappyHappy

Wenn man den Kaufvertrag aufmerksam liest, wird es sogar einen Hinweis geben, dass es keine weiteren Verpflichtungen gibt. Es gilt der Kaufvertrag.

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Gebühren Anderkonto

Hallo, vielleicht habe ich ja Glück und mir kann jemand weiterhelfen,

Wir haben ein Haus gekauft und sind dann bei dem vom Käufer vorgeschlagenen Notar hingegangen. In dem Kaufvertrag wurde auch ein Anderkonto vereinbart. Hierzu muss man sagen, dass das Haus ursprünglich von jemand anderen gekauft werden sollte, der abgesprungen ist und der Kaufvertrag schon fertig war und nur die Namen geändert wurden. Der Notar hat uns nicht ein einziges Mal darüber informiert, dass die Abwicklung des Anderkontos knapp 700 EUR !! kostet. Das habe ich durch Zufall im Internet gelesen. Es besteht überhaupt kein Grund für das Anderkonto. Das Geld liegt zum Teil bei uns und zum Teil bei der Bank. Das Grundbuch ist lastenfrei. Die Eintragung im Grundbuch ist nun erfolgt und wir würden gerne an den Verkäufer überweisen. Ist für die Bank und für uns auch gar kein Problem. Jetzt sagte der Notar, wir müssen auf das Anderkonto überweisen, weil wir es ja unterschrieben haben, sonst müsste der Kaufvertrag geändert werden.

Jetzt die Frage: Darf er das? Es besteht kein Sicherungsinteresse und er will m. E. nur die Gebühren kassieren. Es geht hier wirklich nur um das reine Ausüben einer Überweisung. Dafür bin ich nicht bereit 700 EUR zu bezahlen, eigentlich noch nicht mal einen Euro, weil es für mich auch keinen Sinn macht.

Hätte der Notar gesagt, dass das Anderkonto Gebühren kostet, hätten wir das so niemals unterschrieben. Selbst die Bank sagt ja, dass sei völliger Quatsch. Kann mir hier jemand weiterhelfen? Muss ich das so wirklich akzeptieren? Hätte er uns informieren müssen, dass zusätzliche Kosten hierfür entstehen? Es kann doch nicht zum Allgemeinwissen gehören, dass ein Anderkonto Geld kostet. Wäre echt froh über jede Info. Mir liegt das doch sehr im Magen das Thema, weil ich mich total über den Tisch gezogen fühle.

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Halbe Pflegeleistung für gesetzlich versicherte Beamtenwitwe: Wer ist ein Opfer der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Als Beamtenwitwe mit eigenem prioritätsälterem Anspruch auf Sozialversicherungspflicht (SGB XI §20 Abs 1 Nr 1 / Nr 11) hat mich die gesetzl Pflegekasse der AOK mit Eintritt der Pflegestufe-3 zur Hälfte von meinem gesetzlichen Sachleistungsanspruch gesperrt, weil ich angeblich aus beamtenrechtlichen Bestimmungen gezwungen sei zur Mitgliedschaft in der Beihilfe (Zwang zur Beihilfeberechtigung, NBG §80, SGB XI §28 Abs 2). Damit muß ich die halben Pflegekosten selbst tragen, ca 1.200 EURO / Monat, obwohl ich als gesetzlich Versicherte Anspruch auf ganze Pflegesachleistungen habe, und die Pflegekasse mir als Beamtenwitwe immer ganze Beiträge abgeknöpft hat. Ich soll auf Grund meines Witwenstatus angeblich den „Anspruch auf Beihilfe“ haben (SGB XI §28 Abs 2), mit der Rechtsfolge, dass ich nur halbe Pflegesachleistungen erhalte. Den anderen Teil soll ich privat finanzieren, oder bei der Beihilfestelle einklagen, da die Beihilfe zum Tragen des anderen Teil der Pflegekosten verpflichtet sei. Die Beihilfestelle bestätigte meine Pflicht zur Beihilfeberechtigung, hat aber den Anspruch auf Beihilfe verneint, da ich als Beamtenwitwe gesetzlich versichertes Pflichtmitglied der GKV und damit auch der GPV sei und damit einen vorrangigen Leistungsanspruch gegen die GPV habe. Etwas anderes wäre, wenn ich gar nicht, privat oder freiwillig versichert wäre. Darüber hinaus erhalte ich als Pflichtmitglied der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht die gleichen Leistungen aus der Beihilfe, wie privat versicherte Beamte und Richter, sondern weniger. Die Beihilfe sei für mich als Beamtenwitwe vorrangig zuständig wenn ich privat versichert wäre, und würde zwischen 30% bis 70 % der Kosten tragen. Die einschlägigen Kommentare zu SGB XI §28 Abs 2 widersprechen meiner Sperre in der GPV. Von der Pflegesperre der gesetzl. Pflegeversicherung sind ca 50.000 bis 70.000 Personen betroffen. Die Pflege-Opfer in den Klauen der Beihilfe sollten sich gemeinsam zur Wehr setzen.

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