Haus gekauft -Eigenbedarf- Mieter ignoriert alles?

Hallo. Wir haben ein Haus gekauft was wir derzeit komplett renovieren da es stark Renovierungsbedürftig ist. Alles läuft schon über einen Anwalt kommen aber irgendwie nicht so recht Voran, zieht sich alles so. Haben schon wegen Eigenbedarf gekündigt. Mieteranwalt sagte erst wenn Grundbucheintrag da ist sonst ungültig. Nun 7 Monate später Grundbuch da. Jetzt warten wir schon 14 Tage auf Antwort vom Anwalt das er ein schreiben aufsetzt.

Wir haben den Mieter schon zwei mal mehrere Wohnungen zu geschickt die frei sind und sofort Beszugsfertig sind. Wir haben Sozialpsychiatrischer Dienst gefragt ob die helfen könnten wegen neuer Wohnung (würden helfen wollen) und haben ihn angeboten seine Müll/Altmöbel/Elektromüll auf unsere Kosten zu Entsorgen (Container bestellen). Habe Unterlagen vom Arbeitsamt rein gesteckt wegen Ummelden und Umzugskosten. Alles hat er abgelehnt! Er hat schon mehrere Anzeigen wegen Hausfriedesbruch. Wegen Körperverletzung (Urteil so und so viel Meter nicht nähern). Dem Untermieter ist alles egal. Er macht was er will. Hat nichts zu verlieren. Welche Möglichkeiten gibt es noch was wir anbieten oder machen könnten wegen Auszug?

Garage voll mit Möbeln, leert sie nicht. Einfahrt voll mit Möbeln und Müll. Dem Untermieter egal. Räumt es nicht weg. Stück "Garten" den er nutzen darf wir nicht gepflegt. Alles verwildert. Kommt Pflichten nicht nach. Egal wieviel Abmahnungen und Aufforderungen wir schreiben wird alles Ignoriert.

Er nutzt Hausgarten welcher nur zu pflegen ist aber nutzt es als Kleingarten und Pflanzt an. Schon schreiben weil kein Pachtvertrag existiert bzw keine Pachtzins zahlt und somit das ertragen von Früchten nicht erlaubt ist. Wird ignoriert.

Wir sind verzweifelt was wir noch machen dürfen und was nicht. Er lacht sogar die Polizei aus. Und schmiss uns an den Kopf, wir könnten noch 5 mal die Polizei holen die können eh nichts machen. Sein Anwalt räht ihn wohl anscheinend Ruhe, weil er weiß das Eigenbedarf und Zwangsräumung wohl im schlimmste Fall 2 Jahre Dauert.

Wir wollen nächsten Jahr einziehen mit unseren Kindern. Haben aber dann keine Küche weil das Haus nicht komplett ausgebaut werden kann solang er drin wohnt. Wieso darf ein Mieter auf unser Grundstück und Boden machen was er will? Warum darf ein Mieter meine Frau angreifen und Hämatome versetzen. Und darf trotzdem erstmal weiter drin wohnen weil ja immer noch keine Gerichtsverhandlung wegen Zwangsräumung und nun erst offiziell Grundbucheintrag da ist und wir nun scheinbar noch mal 9 Monate warten müssen. Der lacht uns aus und unsere Finanziellen Mitteln sind nicht unendlich. Sollen wir mit den Kindern vor dem Haus im Zelt leben?

Welche Möglichkeiten hatt man denn als Besitzer von Haus und Hof noch? Wrlche Rechte darf man durchsetzen? Gibt es Tipps die wir vll übersehen oder an was wir nicht denken? Wir müssen ja auch ummelden. Kinder ummelden für Schule und Kinderkrippe weil andere Stadt.

Hauskauf, Eigenbedarfskündigung, Grundbucheintrag, Untermieter
Komplette Grundschuld für Wohnungskauf auf Elternhaus eintragen?

Hallo zusammen,

der Kauf einer Eigentumswohnung zur Selbstnutzung steht an, hierfür muss ich als Sicherheit für die Bank zusätzlich eine Grundschuld auf das Haus meiner Eltern eintragen lassen (da ich kaum Eigenkapital für die Finanzierung aufbringen kann).

Nun habe ich laut Bank zwei Möglichkeiten:

  1. Eine Grundschuld in Höhe von 150.000€ auf die zu finanzierende Eigentumswohnung eintragen lassen, sowie eine Grundschuld in Höhe von 150.000€ auf das Haus meiner Eltern eintragen lassen. (Es wäre auch eine andere Verteilung möglich, z. B. 100.000€ auf Wohnung und 200.000 auf Elternhaus)
  2. Eine Grundschuld in Höhe von 300.000€ auf das Haus meiner Eltern eintragen lassen (also 100%).

Laut Bankberater ist Variante 2 besser, da ich hierdurch bessere Zinsen für den Kredit bekommen kann. Außerdem spare ich wohl auch Gebühren für den Notar, da nur eine Grundschuld eingetragen wird.

Nachteil an Variante 2 wäre jedoch, dass ich hier kein Sonderkündigungsrecht für den Kredit habe im Fall des Verkaufs der Eigentumswohnung (da die Wohnung gar nicht als Sicherheit für die Bank eingetragen ist, nur das Haus meiner Eltern).

Welche Variante würdet Ihr mir empfehlen? Habe ich die Situation richtig verstanden oder gibt es noch andere/bessere Möglichkeiten? Gibt es noch Themen oder Fallstricke, die ich nicht bedacht habe?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen! Vielen Dank.

Bank, Finanzierung, Grundbuch, Grundschuld, Hauskauf, Immobilien, Immobilienfinanzierung
Teilungsversteigerung Grundschuld + Grundzins?

Hallo  

seit längerem bin ich mit meiner Freundin auf Haussuche und nun wird ein Haus in unsere Wohnnäher in einer Teilungsversteigerung veräußert. Folgende Grunddaten nach der Akteneinsicht vor Gericht: 

- Verkehrswert 220.000€ 

- Leitungsrechte Trink und Abwasser stehen im Grundbuch vom Versorger (für uns weniger Schlimm)

- Abt 3 Grundschulden 265.000 DM / 14 % Zinsen p.a

Wie verhält es sich mit den Grundbuchzinsen wenn ich das Objekt ersteigere? Laut Recherche 3 Jahre rückwirkend sprich ab den 01.01.2018 gerechnet wären 111.300 DM Grundzins - ist das richtig?! Einige rechnen mit 2 Jahre vor - ganz wenige Leute sagen der Grundschuldzins fällt von Versteigerung bis Ablösung bei der Bank an. Was stimmt hier?

Dies würde ja bedeuten das wenn mein Bargebot 1000€ ist, ich 193.000€ (Grundschuld + Zins) + 1000 Bargebot = 194.000€ schon bezahlen. 

Gibt es eine Möglichkeit das die Bank die Grundschuldzins nicht geltend macht z.B. wenn der Kredit vom Vorbesitzer immer bedient wurde? Könnte ich mit der Bank vor der Teilungsversteigerung reden und verhandeln (Finanzierung bei den abschließen-dafür kein Grundzins z.B. )? 

Wenn ich den Zuschlag erhalte - ein Eigentümer wohnt in der Immobilie - stelle ich mir vor eine 6 wöchige Frist für den Auszug zu stellen. Muss mir aber unmittelbar nach den Zuschlag eine Einsicht in das Haus gewährt werden zwecks Beweisfotos und Finanzierungsaufstellung (Angebot für neue Heizung/neue Bäder) ? Was ist wenn er in den 6 Wochen vieles kaputt macht im Haus? Wenn ich Beweise habe das beim Zuschlag alles i.O. war könnte ich ja privat Schadensersatz geltend machen. 

Wenn ein Teileigentümer mit bietet, habe ich dann überhaupt eine Chance weil er ja 50% vom Erlös erhält? 

Vielen Dank, ich hoffe es ist alles verständlich erklärt 

Geld, Grundschuld, Haus, Hauskauf, Immobilien, Zwangsversteigerung
Hauskauf, unterschiedliches Eigenkapital, unverheiratet, Erfahrungen?

Hallo,

ich hätte ein paar allgemeine Fragen zu folgendem Fall:

Frau S und Herr M sind nicht verheiratet und kaufen gemeinsam ein Haus. Beide stehen im Grundbuch. Frau S bringt als Eigenkapital ca 60.000 EUR (von den Eltern) sowie 5.000 EUR selbst mit. Herr M bringt als EK 10.000 EUR mit.

Das besagte Haus muss aber noch renoviert werden. Herr M kann alles über die Firma laufen lassen, in der er arbeitet. Der Umbau würde sich auch auf ca 50-60.000EUR belaufen. Also eigentlich 50/50.

Herr M möchte aber jetzt von Frau S das sie die Hälfte von den ca 60.000 EUR Umbaukosten übernimmt. Sprich nochmal 30.000 EUR. Frau S würde ja dann theoretisch 95.000EUR (60.000+5.000+30.000) in das Haus mit einbringen und Herr M nur 40.000EUR (10.000+30.000).

Frau S müsste ja dann theoretisch noch zusätzlich zur Kreditsumme im Monat die 30.000 des Partners "abzahlen". Herr M sagt natürlich, das was geht wird abbezahlt, es werden keine konkreten Summen gefordert wie zB jeden Monat noch zusätzlich 300EUR bis die 30.0000EUR erreicht sind.Hallo,

ich hätte ein paar allgemeine Fragen zu folgendem Fall:

Frau S und Herr M sind nicht verheiratet und kaufen gemeinsam ein Haus. Beide stehen zu 50% Grundbuch. Frau S bringt als Eigenkapital ca 60.000 EUR (von den Eltern) sowie 5.000 EUR selbst mit. Herr M bringt als EK 10.000 EUR mit.

Das besagte Haus muss aber noch renoviert werden. Herr M arbeitet bei einer Firma, über die man eigentlich alles machen lassen kann. Boden, Türen etc. Der besagte Umbau würde sich auch auf ca 60.000 EUR belaufen.

Herr M möchte aber jetzt von Frau S das sie die Hälfte von den ca 60.000 EUR Umbaukosten übernimmt. Die Firma von M "streckt" quasi Material sowie Umbaumaßnahmen vor und diese werden von Provisionen Herrn Ms bezahlt. Frau S würde ja dann theoretisch 95.000EUR (60.000+5.000+30.000) in das Haus mit einbringen und Herr M nur 40.000EUR (10.000+30.000).

Frau S müsste ja dann theoretisch noch zusätzlich zur Kreditsumme im Monat die 30.000 des Partners "abzahlen". Herr M "verlangt" keine genauen Zahlen von Frau S, sprich jetzt nicht noch zusätzlich 300EUR + Kreditsumme im Monat.

Frau S verdient nicht wesentlich weniger als Herr M, aber hat nicht die Chance wie Herr M ca 7-8.000EUR pro Jahr Provision zusätzlich zum Gehalt zu bekommen.

Eltern von Frau S wollen von Herrn M auch nicht die Hälfte der 60.000 EUR EK. Denn theoretisch würde sich ja Eigenkapital und Arbeitsleistungen ausgleichen.

Wie habt ihr ungleiches Eigenkapital geregelt? Gibt es Tipps hierbei etwas zu beachten? Arbeitsleistung zählt doch eigentlich auch so viel wie "Geld". Bei einem Hauskauf/Umbau zählt doch eigentlich auch, jeder gibt was er kann.

Danke für hilfreiche Antworten.

P.S. Über sämtliche Verträge, (Partnerschaftsvertrag, Erbvertrag, Trennung+Todesfall) ist gesprochen worden und alles festgehalten worden.

P.P.S Herrn M und Frau S wollen in Zukunft auch heiraten sowie Kinder.

Eigenkapital, Hauskauf
Hauskauf mit Gütertrennung?

Hauskauf mit Gütertrennung.

Hallo, wir planen im Herbst ein Haus zu kaufen für uns und unsere Kinder. Mein Mann ist ab September im gehobenen Dienst verbeamtet und hat eine astreine Schufa.

Ich bin seit Jahren selbstständig, verdiene zwar ordentlich habe aber keinen guten Schufascore. Nun habe ich Angst, dass es an mir scheitern wird und mein Mann und ich haben uns nach langem überlegen dazu entschieden eine Gütertrennung in Betracht zu ziehen.

Mit meinem Steuerberater habe ich auch schon gesprochen, auch da wäre es wegen meiner Firma, steuerlich kein großer Nachteil für uns.

Nun aber zu meiner Frage, wenn eine Gütertrennung besteht, ist es dann möglich, dass mein Mann das Haus alleine kauft als Beamter Anfang 30 im gehobenen Dienst? Oder werde ich auch bei einer notariell festgesetzten Gütertrennung von der Bank mit einbezogen. Ich möchte nicht für das Haus mit unterschreiben und möchte auch nicht im Grundbuch stehen.

Hauspreis sind 450.000€, Eigenkapital mit 80.000€ ist vorhanden, Beamter mit über 3500€ Nettoeinkommen ab September plus Familienzuschlägen für Frau und 3 Kindern vorhanden. Keine Schufaeinträge oder ähnliches.

Ist das realistisch eine Finanzierung so durchzubekommen? Und nur mein Mann wird alleiniger Eigentümer?

Die Gefahren für mich sind mir bewusst! Es geht nur um eine Einschätzung der Sachlage, ob uns die Gütertrennung helfen würde einen Kredit zu bekommen. Mein Mann meint, ich mache mir zu viele Gedanken, aber ich möchte einfach nicht der Negativmakel sein an dem es scheitert und wir unsere Traumimmobilie nicht bekommen.

Hauskauf, Gütertrennung
Eltern kaufen Grundstück, Kind baut Haus -> Grunderwerbssteuer?

Hallo miteinander,

es liegt folgende Situation vor:

Ein privater Grundstücksbesitzer verkauft ein Baugrundstück. Er hat für die Vermarktung einen Immobilienmakler beauftragt. Der Makler hat ein eigenes Maklerbüro, arbeitet aber auch gleichzeitig auch als "selbstständiger Vermittlungsvertreter" für eine Hausbaufirma, die schlüsselfertige Häuser baut. Der Makler hat als Voraussetzung für den Grundstückskauf die Verpflichtung auferlegt, dass man mit der bestimmten Hausbaufirma bauen muss. Der Makler meint, dass in der Konstellation nur Grunderwerbssteuer aufs Grundstück, aber nicht aufs Haus, anfällt, weil man erst nur einen Planungsvertrag mit der Hausbaufirma abschließt (mit Rücktrittsrecht, falls kein Grundstück gefunden wird), man dann das Grundstück von privat kauft und nach dem Kauf dann den richtigen Werksvertrag mit der Haubaufirma abschließt.

Ich bin mir nach eigenen Recherchen trotzdem unsicher, ob die Grunderwerbssteuer nicht doch auch aufs Haus anfällt, weil es doch eine offensichtliche Verbindung zwischen privatem Grundstücksverkäufer, Makler und Hausbaufirma gibt.

Daher nun meine Fragen:

1) Wie würdet ihr das sehen? Gibt es da die Verbindung zwischen den beiden Einzelverträgen; liegt eventuell sogar ein verdecktes Bauträgermodell vor?

2) Könnte man das ganze umgehen, wenn die Eltern das Grundstück von privat kaufen (und dann natürlich zwischen Eltern und Kind alles richtig privat geregelt würde)? Die Hausbaufirma bräuchte nur einen 2-Zeiler von den Eltern und dann wäre das für die ok. Nach dem Bau und wenn einige Zeit verstrichen ist, würde man dann eine Schenkung vornehmen.

3) Könnte ein Notar in dem Falle richtige Auskünfte geben (um nicht beim Finanzamt anrufen zu müssen und "schlafende Hunde zu wecken"...)?

4) Für den Grundstückskauf müsste kein Kredit aufgenommen werden; nur für das Haus müsste ein Kredit aufgenommen werden. Geht das dann überhaupt, oder würde das Haus dann auch den Eltern gehören, weil man ja auf "fremdem" Grund bauen würde?

Ich bedanke mich schon mal für eure Hilfe.

Erbe, Finanzamt, Grundstück, Hauskauf, Immobilien, schenkung, Steuern
Halbes Haus vom Ex kaufen- eigentlich ist alles geklärt... Aber?

Hallo zusammen,

meinem Ex (wir waren nicht verheiratet) und mir gehört zusammen ein Haus, wir stehen je zur Hälfte im Grundbuch. Inzwischen haben wir uns getrennt und sind uns einig, dass ich meinem Ex seine Hälfte des Hauses abkaufe und darin wohnen bleibe. Offene Summe des gemeinsamen Immobilienkredits sind noch ca. 140.000. Ich werde einen neuen Kredit abschliessen, der nur auf mich läuft. Das ist mit der Bank alles geklärt. (Schuldhaftentlassung entfällt, der alte Kredit ist fällig und kann einfach durch den neuen abgelöst werden.)

Wir haben vereinbart, dass mein Ex mir seine Haushälfte für 90.000€ verkauft. Davon sollen 70.000 zur Tilgung des alten Kredits benutzt werden und 20.000 als Zahlung an ihn fliessen. (Mit der Bank ist das geklärt) Damit hätte er seinen geleisteten Beitrag zurück (Hälfte der bisherigen Tilgung) und wir beide wären zufrieden.

Das bedeutet, wir haben uns gedacht, der Kaufpreis für das halbe Haus sind 90.000€, natürlich dann darauf Grunderwerbssteuer und Notarkosten, etc.

Der Notar hat jetzt einen Auseinandersetzungsvertragsentwurf geschickt. Darin spielt der alte Kredit und aktuelle Wert des Hauses (ist deutlich höher als 180.000€) eine Rolle, es gibt keinen Kaufpreis sondern eine Abtretungsausgleichszahlung, das Wort Schenkungssteuer wabert im Raum... ich finde das sehr verwirrend.

Als wir das Haus damals gekauft haben, hat sich niemand dafür interessiert, was das Haus wert ist. Wir haben mit dem Verkäufer einen Kaufpreis ausgehandelt und gut war. So hatten wir uns das auch zwischen uns vorgestellt. Kann man das mit einem halben Haus nicht auch so machen?

Ist ein Auseinandersetzungsvertrag die einzige Möglichkeit ein halbes Haus abzukaufen? Und wenn ja, wie läuft das dann mit den Steuern?

Dankeschön für die Antworten.

Hauskauf, Immobilien, Steuern
Muss ich den Notar zahlen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir waren dabei ein Haus zu kaufen (Wert 359.000€). Wir haben eindeutig gesagt, dass wir das Haus kaufen möchten. Wir haben die Maklerin nicht mit der Suche einer Immobilie beauftragt, sondern sie übers Internet aufgrund eines Inserates kontaktiert. Die Immobilienmaklerin hat den Notar gewählt und alles veranlasst. Wir hatten nie persönlichen Kontakt, weder per Brief, Email oder Telefon. Wir haben nur einen Fragebogen ausgefüllt den wir von der Maklerin zugesandt bekommen haben. Ebenfalls durch die Maklerin haben einen Kaufvertragsentwurf bekommen. Aber es liegt nirgendswo eine Unterschrift vor von uns im Bezug auf den Notar vor.

Wir waren uns sicher mit der Immobilie bis wir uns beim Baurechtsamt erkundigt haben über gewissen bauliche Veränderungen, die nicht so leicht möglich wären da keine Baulast auf dem Grundstück eingetragen ist und es Aufgabe der Maklerin wäre uns darüber zu informieren. Wir haben der Maklerin gegenüber erwähnt, dass wir baulich was verändern möchten (z.B. Dachausbau mit Gaube) sie meinte dass wäre gar kein Problem und stimmte auch anderen Ideen zu die wir äußerten. 

Nach dem Gespräch mit dem Baurechtsamtes entschieden wir uns gegen den Kauf, dies war 4 Tage vor dem Notartermin. Nun sollen wir die Kosten von 1700€, also die Summe die auch bei Vertragsabschluss zustanden gekommen wäre zahlen, aber da wir nun abgesprungen sind, seh ich nicht ein die volle Summe zu zahlen. Die Kosten vom Entwurf würden wir zahlen.

Wie sieht die Rechtslage aus und unsere Chancen? Wie können wir vorgehen oder argumentieren?

Vielen Dank schon mal für Ihre Hilfe im Vorraus.

Hauskauf, Immobilienkauf, notar, notarkosten

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