Wie hoch sollten wir die angebotene Immobilie schätzen?

Hallo Leute,

Ich war gestern mit meiner Familie bei einer Immobilienbesichtigung. Das Haus gefällt uns sehr und wir sind mit dem Exposé Preis sehr zufrieden. Die Immobilie wird von unserer Hausbank angeboten & würden auch am liebsten sofort zuschlagen und das Haus kaufen, auch wenn das Hausauf jeden Fall renoviert werden muss und nicht gerade neu ist. Die Verkäuferin, die für die Immobilie zuständig ist, hat uns gesagt, dass wir morgen einen Link geschickt bekommen, in dem wir auf eine Seite kommen, auf der wir den Preis der Immobilie schätzen sollen, ob weniger oder mehr als wie es angeboten wird. Da ich mich kaum mit Immobilien auskenne aber das Haus unbedingt haben möchte, mache ich mir Sorgen, dass wir vielleicht zu wenig schätzen/bieten als die Konkurrenz und somit das Haus nicht bekommen oder, dass wir "unnötig" viel schätzen und zu hoch pokern. Wir können bei diesem Verfahren nicht sehen, was die Konkurrenz schätzt. Ich will ungerne verraten wie hoch der Preis für die Immobilie ist, deswegen nehmen wir mal an, das Haus wird für 300.000€ angeboten und ist aus dem Jahr 1960. Was würdet ihr mir raten, wie hoch ich morgen das Haus schätzen soll, sodass wir es "sicher" hätten, aber auch nicht zu hoch pokern. Da ich das Haus zusammen mit meiner Familie kaufe, spalten sich bei uns die Meinungen, ich bin der jenige der sagt, dass wir ruhig mehr schätzen sollten und "immerhin" das Haus sicher hätten. Meine Familie hingegen ist der Meinung, dass wir nicht zu hoch pokern sollten, da wir irgendwann schon ein besseres Angebot finden werden, falls es mit dem hier nicht klappt.. Wir suchen schon seit längerem nach einem Eigenheim & will langsam zur Ruhe kommen.

Würde mich echt über paar hilfreiche Antworten freuen & hoffe, dass ich hier mit der Frage richtig bin :)

Hauskauf, Immobilien, Immobilienkauf
3 Antworten
Kürzlich gekauftes Haus wieder verkaufen oder vermieten?

Hallo liebe Community,

Wir haben vor 2,5 Jahren ein Haus gekauft und schön renoviert. Es befindet sich in einer sehr gefragten Vorstadtgegend und wir haben zu einem marktüblichen Preis gekauft.

Leider gefällt es uns hier (aus verschiedenen Gründen) überhaupt nicht und wir möchten wieder zurück in die Stadt. Dort hatten wir nach zweijähriger Suche kein passendes und bezahlbares Objekt gefunden, daher der Wegzug. Obwohl ich grundsätzlich eher fürs Kaufen bin spielen wir nun sogar mit dem Gedanken, uns ein Haus zur Miete zu suchen - Hauptsache wieder in der Stadt.

Nun sind aus meiner Sicht drei Szenarien möglich:

1. Wir vermieten unser jetziges Haus und mieten ein Haus in der Stadt.

-> Mit den Mieteinnahmen könnten wir unsere monatliche Rate vollständig decken. Allerdings können Mieter anstrengend sein und in den kommenden zwei Jahren können wir aufgrund meiner Elternzeit keine übermäßigen Rücklagen bilden. Wenn ich wieder arbeiten gehe, ist es aber kein Problem. Dafür würde uns aber das Haus als Wertanlage bleiben.

2. Wir verkaufen unser Haus und mieten ein Haus in der Stadt.

-> Ich rechne bei der Verkaufssumme mit einem Plus, da die Gegend extrem gefragt ist. Unser Kaufpreis + Renovierungskosten dürfte also wieder drin sein. Die Kaufnebenkosten sind dadurch abgegolten, dass wir seit dem Kauf keine Miete mehr zahlen mussten. Bleibt die Vorfälligkeitsentschädigung bei der Bank, deren Höhe ich nicht kenne. Alles in allem würden wir wohl Minus machen.

3. Wir verkaufen unser Haus und kaufen ein Haus in der Stadt.

-> Das wäre mir das liebste Szenario, aber ich fürchte, das wir nicht so bald ein passendes Objekt finden.

Liebe Community, was meint ihr? Was ist finanziell gesehen am sinnvollsten?

Hauskauf, Miete
3 Antworten
Haus für Eltern kaufen. Lange tilgen oder nach dem Tod verkaufen?

Hallo an alle. Ich habe eine Frage bezüglich des Hauskaufs.

Aktuell sieht die Situation wie folgt aus:

Meine Eltern wohnen zur Zeit zur Miete und zahlen ca. 610 Euro Warmmiete in einem Wohnblock für eine 81 qm Wohnung. Sie wohnen bereits seit 20 Jahren in der Wohnung. Die Lebensbedingungen und der Renovierungszustand in dem Wohnblock sind jedoch nicht mehr die besten, sodass sie gerne in eine andere Wohnung ziehen möchten. Eine vergleichbare Wohnung in einem renovierten Zustand ist für meine Eltern unbezahlbar. Mein Vater verdient so 1800 netto und meine Mutter arbeitet nur auf 450 Euro Basis. Er muss noch die nächsten 13 Jahre arbeiten. Fraglich ob er das auch schafft. Schafft er es bis 67 zu arbeiten, wird er eine Rente in Höhe von ca. 1300 Euro bekommen. Nächstes Jahr bekommen beide ihre Lebensversicherungen ausbezahlt (5k und 17k).

Ich selbst bin 31 Jahre alt, auf Lebenszeit verbeamtet und verdiene recht gut, mit der Perspektive auf mehr. Zudem habe ich ein Aktiendepo im Wert von knapp 30k + Erspartes in Höhe von 10k.

Mein Vorschlag an meine Eltern war jetzt, Ihnen ein renovierungsbedürftiges Haus zu kaufen. Vorteil ist, mein Vater kann im Prinzip alles selbst machen. Hier würde ich ihn auch unterstützen. Mit den Auszahlungen aus den Lebensversicherungen könnte das Haus renoviert werden.

Um auf meine eigentlichen Fragen zu kommen:

Ich würde die Finanzierung des Hauses vollständig übernehmen. Als Beamter sollte ich mit meinem Ersparten einen sehr guten Zinssatz bei der Bank bekommen.

Macht es Sinn mit der Bank eine 110% Finanzierung zu vereinbaren?

Könnte ich den Kredit bezahlen und meine Eltern würden mir im Prinzip, dass was sie aktuell an Miete zahlen, einfach auf mein Konto überweisen? Meine Eltern würden mir im Prinzip den Betrag überweisen, den sie aktuell an Miete zahlen.

Was könnte ich von den Steuern absetzen?

Macht es Sinn, die Tilgung so gering wie möglich zuhalten und so die Laufzeit des Kredites ins unermessliche zu ziehen? Ich persönlich habe überhaupt kein Interesse an dem Haus und würde es nach dem Tod meiner Eltern sowieso verkaufen.

Sollten irgendwelche Umständen eintreten die aktuell nicht kalkulierbar sind, wäre es möglich das Haus früher zu verkaufen und den Kredit herauszulösen?

Ich hoffe ihr könnt mir bei weiterhelfen.

Viele Grüße

Hauskauf, Immobilien
2 Antworten
Berechnung der Grunderwerbssteuer bei Hauskauf von Erbengemeinschaft?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zur Grunderwerbssteuer aus der ich nicht schlau werde. Bis jetzt habe ich im Internet auch keinen Hinweis gefunden. Die Situation sieht wie folgt aus: Eine Erbengemeinschaft bestehend aus drei Geschwistern (A,B,C) erbt von den Großeltern ein Haus inklusive Grundstück. Das Kind (Y) von Person A und ihr Lebensgefährte (X) (nicht verheiratet) wollen das Haus für die Summe X kaufen. Wie errechnet sich in diesem Fall die Grunderwerbssteuer? Wird die Kaufsumme X durch die beiden Käufer geteilt, sodass jeder eine Summe von X/2 hat. Da X mit Y nicht verheiratet ist müsste dieser nach meinem Verständnis auf die Summe X/2 Grunderwerbssteuer zahlen. Person Y ist mit Person A in direkter Linie verwand (Eltern-Kind Beziehung) und hat somit einen Freibetrag von 400.000€. Mit den Personen B und C besteht kein direktes Verwandtschaftsverhältnis (Onkel/Tante – Neffe Beziehung), sodass pro Person nur ein Freibetrag von 20.000€ gilt. Die Summe X/2 von Person Y muss nach meinem Verständnis nun durch 3 geteilt werden, da jeder Person der Erbengemeinschaft 1/3 der Gesamtanteile zusteht. Damit würde Person Y von den Personen A, B und C offiziell einen Anteil von X/2/3 erwerben. Der Freibetrag in der direkten Verwandtschaft ist in der Regel hoch genug, sodass keine Grunderwerbssteuer auf diesen Teil gezahlt werden muss. Ist X/2/3 größer als der Freibetrag von 20000€ muss die Differenz versteuert werden. Ist das so richtig? Gibt es dazu passende Gesetzestexte? Gibt es hier irgendeine sinnvolle Lösung „Steuern zu sparen“?

MFG

Erbengemeinschaft, Grunderwerbssteuer, Hauskauf, Immobilien
3 Antworten
Bank der Vorbesitzer kümmert sich nicht um die Grundschuldlöschung, Umzug in Gefahr?

Guten Abend!

Wir haben unser Traumhaus im April gefunden und dann im Juni den Kaufvertrag abgeschlossen. Es lief bis jetzt alles super, denn die Übergabe war eigentlich für morgen und der Umzug für das jetzt kommende Wochenende geplant. Jetzt erhielten wir gestern die Nachricht vom Makler, dass jetzt aufgefallen ist, dass es Probleme mit der Bank der Vorbesitzer gibt, die wohl die Unterlagen verschlampt und die Grundschuldlöschung noch nicht bearbeitet hat. Total doof, man hat ja schon alles organisiert, Familie und Freunde zwecks Hilfe angefragt, einen Transporter organisiert, etc., etc.,.... man kennt den Aufwand ja.

Unsere Nachmieter wollten dann natürlich auch schon gerne in unsere Wohnung (wollen noch neues Laminat legen) und es war so besprochen, dass alles genau passt. Die Wohnungsübergabe hier war also für nächste Woche geplant. Die Nachmieter haben natürlich auch schon alles mögliche in Bewegung gesetzt und geplant, sich Urlaub genommen und kommen jetzt - genauso wie wir - etwas in Schwierigkeiten, da auch dort direkte Nachmieter involviert sind.

Leider kriegen wir für die beiden letzten Wochenenden niemanden, der beim Umzug helfen kann.

Wie kann man jetzt vorgehen? Was für Möglichkeiten haben wir und wer käme für uns auf, falls wir hier (wie besprochen) unsere Zelte abbrechen müssen? Der Mietvertrag endet zum Ende des Monats, der vorzeitige Auszug war eine mündliche Absprache mit unseren Nachmietern.

Danke im Voraus! :-)

Hauskauf
3 Antworten
Hauskauf zum Vermieten von unverheiratetem Paar, wie sollte man das angehen?

Hallo zusammen.

Folgende Konstellation:

Ich wohne mit meiner Freundin (Hochzeit in vielleicht 2-3 Jahren) in einem Miethaus zusammen. Mein Bruttoverdienst liegt bei ca. 50 k€, das meiner Freundin bei ca. 70 k€ im Jahr, (beide Gehälter steigen mit ca. 2-2,5 % im Jahr) beide voll berufstätig in Festanstellung und noch keine Kinder (geplant aber in den nächsten 5 Jahren). Wir sind beide Anfang 30.

Nun könnten wir das Nachbarhaus ihrer Eltern günstig bekommen (von privat). Kaufpreis liegt bei ca. 145 k€ plus 20 k€ nach Kauf an den Verkäufer, falls wir nicht die neu gefertigte Straße vor dem Haus zahlen müssten (insgesamt also 165 k€). An Modernisierungsmaßnahmen müssten wir nochmal ca. 35 k€ ins Haus stecken. Wert des Hauses mit Grundstück nach Modernisierung auf jeden Fall bei 200 k€.

Wir möchten in den nächsten 3-4 Jahren erst einmal nicht in das Haus ziehen, sondern es erst einmal vermieten. An Mieteinnahmen Brutto können wir etwa 900€/Monat erwarten. Später können wir uns vorstellen, Eigenbedarf anzumelden und dann selbst dort einziehen.

Wir haben beide ca. 50 k€ Eigenkapital und könnten uns jeweils die gleiche Summe von unseren Eltern beleihen.

Jetzt zu meinen Fragen:

Wie gehen wir das am besten an? Kredit aufnehmen und das Haus erst einmal als Renditeobjekt betrachten? Wenn ja, zusammen Kredit aufnehmen oder nur einer?

Was wäre die beste Option, falls man sich doch einmal trennen sollte?

Was ist steuerlich die beste Alternative, wenn man das Haus erst einmal 3-4 Jahre vermietet und anschließend selbst einzieht?

Meine Freundin hat vorgeschlagen das Haus erst einmal auf Ihre Kappe zu kaufen und zu finanzieren, ich würde mich dann erst einmal an der Renovierung beteiligen. Nach einer potentiellen Hochzeit würde es ja sowieso uns beiden gehören.

Ihr Vater könnte auf 450€ basis als Hausmeister tätig sein, würde das steuerlich sinn machen?

Was müsste man je nach gewählter Alternative wie vertraglich festhalten.

Ich weiß, dass mehrere Möglichkeiten in Frage kommen und wollte einmal verschiedene Meinungen von euch hören.

Vielen Dank vorab für eure Antworten!

Hauskauf, Immobilien
3 Antworten
Haus zur Hälfte mit Nießbrauch belegt, weitere Finanzierung schwierig?

Hallo,

Ich habe vor ca. 7 Jahren die Haushälfte von meinem Vater gekauft.
Das Haus besitzt 4 Parteien sprich 4 Wohnungen mit 2 Garagen Garten, Hof und großen Abstellraum über der Garage. Bis vor kurzem gehörte uns das Haus 50/50 also 2 Wohnungen mir (meine Wohnung und eine Mietwohnung) und Ihm 2 Wohnungen (seine Wohnung und eine Mietwohnung). Sein Teil ist fast abbezahlt, auf meinen Teil laufen ca. noch 90T€ jetzt hat er vor kurzem eine Schenkung des gesamten Hauses samt Gehöf gemacht, und hat sich auf seine Wohnung und seine Mietwohnung einen Nießbrauch einschreiben lassen. Da mein Vertrag mit der Bank mich 2020 rauslässt, habe ich einen neuen abschließen wollen, um dem alten Finanzgeber zu entkommen. Der Neue stellte sich jetzt aber quer, und meint, dass aufgrund des Nießbrauchrechts eine Finanzierung nicht möglich wäre, mein Vater müsste an 2. Stelle treten, dies tut er jedoch nachvollziehbar nicht, da er bei einer Insolvenz/Scheidung etc. alles verlieren würde, was er sich Jahre lang erarbeitet hat. Aber wäre alles geblieben wie gehabt (50/50 Besitz) hätte ich eine Finanzierung doch auch erhalten! Kann man eine Schenkung rückgängig machen? 90.000 € ist doch nicht viel Geld für eine riesen Haushälfte. Liegt das an der finanzierenden Bank, soll ich noch eine andere anfragen? Wer hat mit dieser speziellen Konstellation Erfahrung?

Ich danke euch vorab für eure Meinung

Finanzierung, Hauskauf, Nießbrauch, schenkung
3 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Hauskauf