Immobilienerwerb trotz Insolvenz des Ehepartners?

Hallo zusammen,

ich wollte diese Plattform für eine Frage benutzen um eventuell Tipps oder Erfahrungen von ebenfalls betroffenen zu sammeln, oder um eine gute Idee aufzuschnappen. Folgende Situation, meine Frau und ich haben 2014 geheiratet, kurz „vor“ der Ehe hatte meine Frau PrivatInsolvenz angemeldet. Im April können wir durch gewisse Zahlungen jetzt nach 6 Jahren vorzeitig die Insolvenz „beenden“, Sie würde allerdings weiterhin noch 3 Jahre in der Schufa stehen. Meine Situation sieht so aus, dass ich einen Schufa Score von 98 habe und gerne eine Immobilie für uns kaufen würde. Bei der Bank führte allerdings ein Kreditantrag aufgrund meiner Frau zur Ablehnung, da wir in der Zugewinngemeinschaft leben. Ich würde also wahrscheinlich, einen Ehevertrag benötigen, mich würde interessieren, ob jemand hiermit Erfahrungen hat und sagen kann ob es dann sicherlich klappen würde? Wenn es geht, würden wir gerne die Gütertrennung vermeiden und hatten über eine modifizierte Zugewinngemeinschaft nachgedacht. Wäre es nach Abschluss solch eines Ehevertrages denn möglich, eine in Zukunft liegende Immobilie so auszuklammern und herauszunehmen, dass im Endeffekt weder meine Frau oder sonst jemand keinen Anspruch auf die Immobilie hätte?

Würde mich über ein paar Tipps und Tricks zu meiner Situation sehr freuen.

Danke und Gruß

Hauskauf, Immobilienfinanzierung, Privatinsolvenz, Schulden
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Hauskauf Problem.Bin am verzweifeln?

Hallo Zusammen,

wende mich mal an euch um eventuell Antworten zu bekommen. Unsere Nerven liegen nämlich schon blank.

Habe mit meiner Frau im Februar 20 ein Haus gekauft.

Nach dem Notartermin hat sich herausgestellt das der angegebene Treuhänder den Job nicht macht. Somit war der Vertrag ungültig. Nach drei Monaten wartezeit haben die Verkäufer einen neuen Treuhänder gefunden und es wurde vom Notar nachbeurkundet.

Dort sind auch alle Zahlungsvoraussetzungen nieder geschrieben.

Eine davon ist, das der Treuhänder alle Gläubiger anschreiben muss um zu erfahren ob der Kaifpreis für die Verbindlichkeiten ausreicht. Und da ist das Problem. Der Treuhänder hat bis heute noch nichts gemacht. Er geht nicht ans telefon, reagiert nicht auf mails usw.

Dem Makler sagte er, er hat alle Gläubiger angeschrieben und wartet auf Antwort. Heute habe ich mit zwei Gläubigern telefoniert und beide bestätigten das sich der Treuhänder noch nicht gemeldet hat. Das ganze geht jetzt schon seit 3 Monaten. Die Nachbeurkundung war am 16.04.2020 und Zahlungsziel der 15.05.2020.

Wir als Käufer haben keinen Vertrag mit dem Treuhänder, nur die Verkäufer.

Kann ich trotzdem dem Treuhänder eine Frist setzen er möge doch bitte seiner Arbeit nachgehen, oder bringt das nichts da wir ja keinen Vertrag mit ihm haben.

Wir haben jetzt schon seit fast 3 Monaten doppelbelastung, und jeder Monat kostet uns fast 1500€ zusätzlich.

Wir sind verzweifelt da wir laut Notar nicht aus dem Vertrag kommen und jetzt einfach warten müssen bis der Treuhänder seiner Arbeit nachkommt.

Hoffe auf Antworten

MfG

Tschell

Hauskauf, Immobilienkauf
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Reservierung bindend für den Verkäufer bei Makler-Auftrag?

Hallo, ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen denn ich bin sehr verzweifelt.

Wir haben uns vorletzte Woche ein Haus angesehen ( Wir sind nun schon über 2 Jahre auf der Suche).

Der Makler teilte uns mit, dass bei Interesse sofort eine Reservierung erfolgen könnte. Nach der Besichtigung des Hauses meinte er, derjenige der am meisten bietet, erhält das Haus. Aber das letzte Wort hätte natürlich der Verkäufer. Wir sollten ein Kaufangebot abgeben. Aufgrund dessen, dass es von mehreren Seiten schlecht geredet wurde, gaben wir ein niedrigeres Angebot ab, als der Kaufpreis betrug. Wir haben nun von Schwiegereltern angekündigte Unterstützung bei den benötigten Kaufnebenkosten erhalten und es ist unser absolutes Traumhaus. Wir würden den angegebenen Kaufpreis zahlen und der Kredit wäre definitiv auch sicher.

Würde eine Möglichkeit bestehen, das Haus trotz der Reservierung doch noch zu erhalten? Wir waren dem Verkäufer sehr symphatisch und ich hatte überlegt ihm einen kurzen Brief zu schreiben mit der Bitte, sollte der Kauf nicht klappen, dass es schön wäre, er würde sich in dem Fall an uns wenden. Ist das eher ein sinnloses Unterfangen? Was wäre, wenn er gern das Haus an uns verkaufen würde, aber ja nun die Reservierungsvereinbarung mit dem andern Käufer unterschrieben hat? Ist der Drops nun gelutscht und die Sache aussichtslos? Zudem wissen wir nicht, welches Gebot der nun potentielle Käufer abgab. Mir bereitet dieses Haus schlaflose Nächte und tagelanges Kopfzermatern.

Sollte man das Gespräch mit dem Verkäufer suchen? Ich will auch niemanden bedrängen oder belästigen. Das kann ja auch nach hinten losgehen, denn nicht umsonst wurde der Makler eingeschalten und die sind natürlich auch sehr auf Profit aus.

Ich hoffe vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir irgendeinen Rat geben.

Den Makler rief ich bereits an und teilte ihm mit, dass wir das Haus sofort nehmen, sollte es in diesem Fall nicht klappen. Allerdings will ich auch irgendwie nichts unversucht lassen.

Hauskauf, Makler
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Wie ist die Erblage? Kann ich noch erben?

Hallo!

Ich habe vor ca. 20 Jahren die Häfte meines Elternhauses von meinen Eltern abgekauft - zum üblichen Marktwert. Meine Eltern behielten die Andere Hälfte. Das alte Haus war renovierungsbedürftig, meine Eltern hatten das Geld dazu nicht. Ich habe renoviert in Höhe des hälftegen Hauswertes, habe sie finanziell unterstützt und versorgt. Mein Vater war bis zu seinem Tod 6 Jahre ein Pflegefall - meine Mutter hat ihn gepflegt - ich habe sie finanziell unterstützt. Beide hatten nur eine sehr kleine Rente. Ich habe 5 Geschwister, die alle verheiratet sind, eigene Häuser haben und wenig Interesse hatten, meine Eltern zu unterstützen. Nach dem Tod meines Vaters wurde meine Mutter Alleinerbin ihrer Haushälfte und des übrigen landwirtschaftlichen Grrundstücks und der Schulden, die meine Eltern auch noch hatten. Die Schulden wurden durch Verkauf der Güter getilgt. DIe Haushälfte meiner Mutter erhielten meineM Gechwister als Erbengemeinschaft übertragen. Meine Mutter erhielt in ihrer Hälfte das lebenslange Wohnrecht. Meine Mutter wollte den hälftigen Haukauf von mir nach dem Tod meine Vaters rückgängig machen und mich aus dem Haus haben, damit alle Kinder das ganze Haus zu gleichen Teilen erben.. Das hab Ich nicht gemacht. Ich bin nach Mobbing durch meine Mutter, die plötzlich nichts mehr von dem Verkauf wissen wollte - trotz Ihrer Unterschrit auf dem Kaufvertag - dann ausgezogen, habe nicht den Verkauf rückgängig gemacht. Ich möchte nach dem Tod meiner Mutter die zweite Hälte es Hauses von meinen Geschwistern abkaufen und das Haus übernehmen. Die Hälfte meiner Mutter ist noch 40 000 Euro Wert. Von ihrer Hälfte habe ich nicht geerbt nur meine Gechwister sind als Erbengemeinschafft eingetragen. Erbe ich nun nichts mehr? Habe ich ein Vorkaufsrecht beim Erwerb der Hälfte meiner Mutter. Können mir die Geschwister den Kauf der Hälte meiner Mutter verweigern? War der Kauf meiner Hälfte ein vorgezogenes Erbe? Muss ich dafür noch an meine Geschwister einen Ausgleich zahlen?

erbrecht, Hauskauf
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Wie hoch sollten wir die angebotene Immobilie schätzen?

Hallo Leute,

Ich war gestern mit meiner Familie bei einer Immobilienbesichtigung. Das Haus gefällt uns sehr und wir sind mit dem Exposé Preis sehr zufrieden. Die Immobilie wird von unserer Hausbank angeboten & würden auch am liebsten sofort zuschlagen und das Haus kaufen, auch wenn das Hausauf jeden Fall renoviert werden muss und nicht gerade neu ist. Die Verkäuferin, die für die Immobilie zuständig ist, hat uns gesagt, dass wir morgen einen Link geschickt bekommen, in dem wir auf eine Seite kommen, auf der wir den Preis der Immobilie schätzen sollen, ob weniger oder mehr als wie es angeboten wird. Da ich mich kaum mit Immobilien auskenne aber das Haus unbedingt haben möchte, mache ich mir Sorgen, dass wir vielleicht zu wenig schätzen/bieten als die Konkurrenz und somit das Haus nicht bekommen oder, dass wir "unnötig" viel schätzen und zu hoch pokern. Wir können bei diesem Verfahren nicht sehen, was die Konkurrenz schätzt. Ich will ungerne verraten wie hoch der Preis für die Immobilie ist, deswegen nehmen wir mal an, das Haus wird für 300.000€ angeboten und ist aus dem Jahr 1960. Was würdet ihr mir raten, wie hoch ich morgen das Haus schätzen soll, sodass wir es "sicher" hätten, aber auch nicht zu hoch pokern. Da ich das Haus zusammen mit meiner Familie kaufe, spalten sich bei uns die Meinungen, ich bin der jenige der sagt, dass wir ruhig mehr schätzen sollten und "immerhin" das Haus sicher hätten. Meine Familie hingegen ist der Meinung, dass wir nicht zu hoch pokern sollten, da wir irgendwann schon ein besseres Angebot finden werden, falls es mit dem hier nicht klappt.. Wir suchen schon seit längerem nach einem Eigenheim & will langsam zur Ruhe kommen.

Würde mich echt über paar hilfreiche Antworten freuen & hoffe, dass ich hier mit der Frage richtig bin :)

Hauskauf, Immobilien, Immobilienkauf
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Kürzlich gekauftes Haus wieder verkaufen oder vermieten?

Hallo liebe Community,

Wir haben vor 2,5 Jahren ein Haus gekauft und schön renoviert. Es befindet sich in einer sehr gefragten Vorstadtgegend und wir haben zu einem marktüblichen Preis gekauft.

Leider gefällt es uns hier (aus verschiedenen Gründen) überhaupt nicht und wir möchten wieder zurück in die Stadt. Dort hatten wir nach zweijähriger Suche kein passendes und bezahlbares Objekt gefunden, daher der Wegzug. Obwohl ich grundsätzlich eher fürs Kaufen bin spielen wir nun sogar mit dem Gedanken, uns ein Haus zur Miete zu suchen - Hauptsache wieder in der Stadt.

Nun sind aus meiner Sicht drei Szenarien möglich:

1. Wir vermieten unser jetziges Haus und mieten ein Haus in der Stadt.

-> Mit den Mieteinnahmen könnten wir unsere monatliche Rate vollständig decken. Allerdings können Mieter anstrengend sein und in den kommenden zwei Jahren können wir aufgrund meiner Elternzeit keine übermäßigen Rücklagen bilden. Wenn ich wieder arbeiten gehe, ist es aber kein Problem. Dafür würde uns aber das Haus als Wertanlage bleiben.

2. Wir verkaufen unser Haus und mieten ein Haus in der Stadt.

-> Ich rechne bei der Verkaufssumme mit einem Plus, da die Gegend extrem gefragt ist. Unser Kaufpreis + Renovierungskosten dürfte also wieder drin sein. Die Kaufnebenkosten sind dadurch abgegolten, dass wir seit dem Kauf keine Miete mehr zahlen mussten. Bleibt die Vorfälligkeitsentschädigung bei der Bank, deren Höhe ich nicht kenne. Alles in allem würden wir wohl Minus machen.

3. Wir verkaufen unser Haus und kaufen ein Haus in der Stadt.

-> Das wäre mir das liebste Szenario, aber ich fürchte, das wir nicht so bald ein passendes Objekt finden.

Liebe Community, was meint ihr? Was ist finanziell gesehen am sinnvollsten?

Hauskauf, Miete
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Haus für Eltern kaufen. Lange tilgen oder nach dem Tod verkaufen?

Hallo an alle. Ich habe eine Frage bezüglich des Hauskaufs.

Aktuell sieht die Situation wie folgt aus:

Meine Eltern wohnen zur Zeit zur Miete und zahlen ca. 610 Euro Warmmiete in einem Wohnblock für eine 81 qm Wohnung. Sie wohnen bereits seit 20 Jahren in der Wohnung. Die Lebensbedingungen und der Renovierungszustand in dem Wohnblock sind jedoch nicht mehr die besten, sodass sie gerne in eine andere Wohnung ziehen möchten. Eine vergleichbare Wohnung in einem renovierten Zustand ist für meine Eltern unbezahlbar. Mein Vater verdient so 1800 netto und meine Mutter arbeitet nur auf 450 Euro Basis. Er muss noch die nächsten 13 Jahre arbeiten. Fraglich ob er das auch schafft. Schafft er es bis 67 zu arbeiten, wird er eine Rente in Höhe von ca. 1300 Euro bekommen. Nächstes Jahr bekommen beide ihre Lebensversicherungen ausbezahlt (5k und 17k).

Ich selbst bin 31 Jahre alt, auf Lebenszeit verbeamtet und verdiene recht gut, mit der Perspektive auf mehr. Zudem habe ich ein Aktiendepo im Wert von knapp 30k + Erspartes in Höhe von 10k.

Mein Vorschlag an meine Eltern war jetzt, Ihnen ein renovierungsbedürftiges Haus zu kaufen. Vorteil ist, mein Vater kann im Prinzip alles selbst machen. Hier würde ich ihn auch unterstützen. Mit den Auszahlungen aus den Lebensversicherungen könnte das Haus renoviert werden.

Um auf meine eigentlichen Fragen zu kommen:

Ich würde die Finanzierung des Hauses vollständig übernehmen. Als Beamter sollte ich mit meinem Ersparten einen sehr guten Zinssatz bei der Bank bekommen.

Macht es Sinn mit der Bank eine 110% Finanzierung zu vereinbaren?

Könnte ich den Kredit bezahlen und meine Eltern würden mir im Prinzip, dass was sie aktuell an Miete zahlen, einfach auf mein Konto überweisen? Meine Eltern würden mir im Prinzip den Betrag überweisen, den sie aktuell an Miete zahlen.

Was könnte ich von den Steuern absetzen?

Macht es Sinn, die Tilgung so gering wie möglich zuhalten und so die Laufzeit des Kredites ins unermessliche zu ziehen? Ich persönlich habe überhaupt kein Interesse an dem Haus und würde es nach dem Tod meiner Eltern sowieso verkaufen.

Sollten irgendwelche Umständen eintreten die aktuell nicht kalkulierbar sind, wäre es möglich das Haus früher zu verkaufen und den Kredit herauszulösen?

Ich hoffe ihr könnt mir bei weiterhelfen.

Viele Grüße

Hauskauf, Immobilien
2 Antworten
Berechnung der Grunderwerbssteuer bei Hauskauf von Erbengemeinschaft?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zur Grunderwerbssteuer aus der ich nicht schlau werde. Bis jetzt habe ich im Internet auch keinen Hinweis gefunden. Die Situation sieht wie folgt aus: Eine Erbengemeinschaft bestehend aus drei Geschwistern (A,B,C) erbt von den Großeltern ein Haus inklusive Grundstück. Das Kind (Y) von Person A und ihr Lebensgefährte (X) (nicht verheiratet) wollen das Haus für die Summe X kaufen. Wie errechnet sich in diesem Fall die Grunderwerbssteuer? Wird die Kaufsumme X durch die beiden Käufer geteilt, sodass jeder eine Summe von X/2 hat. Da X mit Y nicht verheiratet ist müsste dieser nach meinem Verständnis auf die Summe X/2 Grunderwerbssteuer zahlen. Person Y ist mit Person A in direkter Linie verwand (Eltern-Kind Beziehung) und hat somit einen Freibetrag von 400.000€. Mit den Personen B und C besteht kein direktes Verwandtschaftsverhältnis (Onkel/Tante – Neffe Beziehung), sodass pro Person nur ein Freibetrag von 20.000€ gilt. Die Summe X/2 von Person Y muss nach meinem Verständnis nun durch 3 geteilt werden, da jeder Person der Erbengemeinschaft 1/3 der Gesamtanteile zusteht. Damit würde Person Y von den Personen A, B und C offiziell einen Anteil von X/2/3 erwerben. Der Freibetrag in der direkten Verwandtschaft ist in der Regel hoch genug, sodass keine Grunderwerbssteuer auf diesen Teil gezahlt werden muss. Ist X/2/3 größer als der Freibetrag von 20000€ muss die Differenz versteuert werden. Ist das so richtig? Gibt es dazu passende Gesetzestexte? Gibt es hier irgendeine sinnvolle Lösung „Steuern zu sparen“?

MFG

Erbengemeinschaft, Grunderwerbssteuer, Hauskauf, Immobilien
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