befahrbarer Teil einer Straße?

Hallo,

vor unserem Haus/Grundstück ist (so wie die Stadt uns mitteilte) ein befahrbarer Teil unserer Straße (also einmal die Anliegerstraße und dann so eine Einbuchtung). Direkt vor unserer Haustüre parken ständig Auto (fünf bis sechs auf ca. 12 m Breite gerne auch mit der Schnauze schon auf unserem Grundstück) manchmal so eng an einander, sodass wir oft Schwierigkeiten haben ohne Probleme durch zu kommen (z. B. mit dem Einkauf oder wenn wir eine größere Lieferung erhalten). Auch kommen wir nicht immer mit unseren Mülltonnen durch um diese an die Straße zu stellen damit sie geleert werden. Ich habe die Nachbarn angesprochen ob es möglich wäre die "Freifläche" direkt vor unserer Tür freizuhalten (also wirklich nur den einen Platz). Wie so mache lieben Nachbar halt so sind machen sie es jetzt entweder extra und stellen ihr Auto auch gerne direkt vor unserer Haustüre ab und fahren für zwei Wochen in den Urlaub. Als wir unsere Fenster geliefert bekommen haben, haben die Nachbarn trotz Schilder einfach ihre Autos dort abgestellt, sodass wir erstmal zusehen mussten das die weg gefahren werden. Wäre wieder einer davon im Urlaub gewesen hätte ich ein großes Problem gehabt.

Meine Frage ist: darf man auf einem befahrbaren Teil der Straße parken? Wenn dort permanent Autos parken ist er ja nicht mehr befahrbar. Muss ich damit leben das ich stark beeinträchtigt werde?

Kann ich von der Stadt verlangen, dass wenigsten direkt die Fläche vor meiner Haustüre freigehalten wird?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, da mich die Situation so langsam sehr belastet.

Immobilien, Recht
Hausverkauf trotz Amtsgericht(Betreuer) möglich?

Meine geschiedenen Eltern besitzen ein Haus. Er 75%, sie 25%.

Nun möchte Vater gerne dauerhaft in ein Pflegeheim (Parkinson). Er ist leider aufgrund seiner Gesundheit nur Empfänger einer Mindestrente.

Unsere Nachbarin möchte das Haus zum Preis kaufen, den der gerichtlich gestellte Gutachter ermittelt hat. Die Eltern möchten das auch. Völlig klar, dass Vaters voller Anteil von 75% in die Pflege geht.

Frage 1.) :

Die vom Betreuungsgericht an seine Seite gestellte Betreuerin möchte das nicht. Sie beantragte bereits das Recht, die Immobilie zu veräußern beim Amtsgericht. Ihrer Ansicht nach würde das Haus in Berlin noch mehr bringen, wenn jetzt noch ein Makler dazu geschaltet wird. Müssen meine Eltern das zulassen ? Es geht ihnen nicht um den maximalen Gewinn, sondern darum, dass unsere geliebte Nachbarin kaufen kann. (Sie kauft zum Verkehrswert nach Verkehrswertgutachten; Das ist nicht, wie verschenken .

2.) Kann meine Mutter ihre 25% verkaufen, obwohl mein Vater 75% besitzt?

Kann mein Vater eine Auflassungsvormerkung beim Notar in s Grundbuch eintragen lassen, so das es der Nachbarin leichter wird die 75% zu erwerben ?

3.) Wie viel muss man sich vom Amtsgericht vorschreiben lassen ? Der Vater ist nicht entmündigt und geistig noch recht gut drauf. Er hat Hilfe, da er sonst Tabletten nicht nimmt und körperlich nicht so gut zurecht kommt. Kann das Amtsgericht meine arbeitende, vollgeschäftsfähige Mutter übergehen ?

Danke für Ihre kompetenten Antworten.

Immobilien, Recht
Weiterbildung zum Immobilienmakler IHK mit Schufaeintrag?

Guten Tag,

ich hatte am Freitag ein Bewerbungsgespräch mit einer großen Immobilienmakler Firma gehabt.

Ich möchte als Quereinsteiger in die Immobilienbranche einsteigen. Der Geschäftsführer wäre bereit mir die Ausbildung vorzustrecken und meint mit der ersten Provision könne ich ihm die zurückzahlen.

Diese intensiv Weiterbildung dauert zwei Wochen und wird an der IHK geprüft.

Meine Recherchen haben jetzt ergeben, dass eine Voraussetzungen dafür eine Zuverlässigkeitsprüfung nach Paragraph 34c ist.

Zitat aus dem Paragraphen

„Die Erlaubnis ist zu Versagen wenn:

der Antragsteller in ungeordneten Vermögensverhältnissen lebt; dies ist in der Regel der Fall, wenn über das Vermögen des Antragstellers das Insolvenzverfahren eröffnet worden oder er in das vom Vollstreckungsgericht zu führende Verzeichnis (§ 26 Abs. 2 Insolvenzordnung, § 882b Zivilprozeßordnung) eingetragen ist“

Bedauerlicherweise habe ich eine eidesstattliche Versicherung abgegeben und hatte schon Kontopfändungen. Außerdem habe ich Schufaeinträge. Ich zahle die Schulden aber nach und nach ab und möchte sie wirklich los werden.

Ein Insolvenzverfahren hat es nie geben.

Werde ich diese Weiterbildung in meinem Falle trotzdem machen dürfen? Ich wäre vorerst ja auch erstmal als Makler über die Firma eingestellt, in die Selbstständigkeit würde ich mit diesem Büro gehen wenn ich Erfahrung gesammelt und meine Schulden vollständig getilgt habe.

Immobilien, weiterbildung
Fianzierung gemeinsamer Hauskauf, Teilung und Gründung einer WEG?

Hallo. Wir wollen mit einer anderen Familie ein großes Bestands-Einfamilienhaus kaufen, welches wir in zwei Einheiten teilen möchten. Nun gibt es scheinbar mehrere Möglichkeiten, die Teilung muss allerdings vom Eigentümer (entweder dem jetzigen, was eher auszuschließen ist oder vom neuen) angestoßen werden. Heißt, wenn die Teilung nach dem Kauf erfolgt, müsste wohl erstmal als Gemeinschaft (einzelne Personen oder GbR) gekauft und dann geteilt werden. Oder gibt es eine Option, dles in einem Rutsch zu machen? Da langfristig zwei Finanzierungen erfolgen sollen, verlangen die Banken bereits einen Entwurf der Teilungserklärung vor Abschluss der Finanzierung, es sei denn man tritt zunächst als Gemeinschaft auf. Eine Idee war, dass zwei Personen aus den Familien zunächst gemeinsam finanzieren, also auch gemeinsam im Grundbuch erscheinen, und dann nach der (ideellen) Teilung diese gemeinsame Finanzierung auf die dann geteilten Einheiten aufteilen. Da es sich um die gleichen Personen handelt und die gleiche Bank finanziert, behielte diese doch weiterhin die Grundpfandrechte an der gesamten Immobilie, nur halt eben aufgeteilt. Man würde dann als WEG auftreten, also vom gemeinsamen Eigentum an der Gesamtimmobilie in ein geteiltes Eigentum als WEG übergehen.

Gibt es hierzu Erfahrungen oder ist es zwingend erforderlich zwischenzufinanzieren, z.B. als GbR ? Wie könnte man sich in diesem Fall absichern, dass man tatsächlich später zwei Darlehen für die beiden Einheiten bekommt (in unterschiedlicher Höhe, da unterschiedlicher Ausbauaufwand und unterschiedliche Größe)? Könnte man das über eine Anschlussfinanzierung mit Forward-Darlehen machen? Die Zeit bis zur Teilung ist überschaubar, evtl nur wenige Monate.

Immobilien, Kredit
Wer bekommt was?

Freundin und Ich werden uns trennen da es nicht mehr funktioniert

Haben einen Haus gekauft beide stehen im GB 50/50 und Wohnen zusammen seid März 2020 im Haus zusammen und nun will Sie alles mit den Anwalt klären,weis nicht ob das was bringt aber Sie verdient nicht genug damit Sie das Haus alleine zahlen kann ich aber schon und möchte auch im Haus bleiben was kann ich machen damit ich das auch schaffen kann Den Zwangsversteigern möchte ich nicht.Hab gelesen man kann sich einigen in dem man den expartner ausbezahlt kann man dass in Raten zahlen?oder muss man sich da unbedingt noch ein Kredit nehmen und muss das was Sie bekommt in vollen bezahlen werden wen ja wäre das nicht fair ,da Sie den Kredit fürs Haus nicht im vollem schon bezahlt hat sondern wird monatlich bezahlt.

Die ganze Möbel-Küchen und sonst was alles im Haus ist wurde mit den Kredit bezahlt bis aufs schlaufzimmer und Fernsehen gehörte vorher ihr.

Wir haben auch zwei Hunde die ich aber beide bezahlt habe nun will Sie einen von den zwei mit nehmen obwohl Sie keinen großen garten hat darf Sie das?

aber wie soll man ihr auszahlen wen wir am anfang vom Kredit sind bekommt Sie dan alles was Sie bis jetzt bezahlt hat oder wie läuft das ab da noch nicht mal 1/4 bezahlt haben es läuft auch alles über der Bank wo ich bin Sie muss überweisen da Sie bei einer anderen Bank ist.

Wer hat mehr Recht was wäre ihr Anteil da ich das ohne Problem klären möchte?

Immobilien, Recht
Grunderwerbssteuer auf eigene Grundschuld?

Moin moin,

ich habe da mal eine Frage zu Grunderwerbsteuer in unserem individuellen Fall. Ich hoffe, jemand Findiges kann mir da netterweise helfen. :)

Wir bauen gerade ein Einfamilienhaus auf dem Grundstück der Eltern meiner Verlobten. Das Grundstück gehörte komplett den Eltern, es wurde ideell geteilt in einen kleineren Teil für unseren noch nicht existierenden Neubau und einen größeren für die Eltern mit derem bestehenden Haus. Wir haben für unseren ideellen Teil nichts an die Eltern bezahlt.

Auf dem ursprünglichen Grundstück waren noch zwei Grundschulden mit einem Restbetrag von ca. 75.000 Euro, die auf dem ideellen Teil der Eltern nun verblieben sind. Wir haben auf unserem ideellen Teil eine größere Grundschuld von ca. 400.000 Euro für eine Finanzierung für den Neubau inkl. Nebenkosten.

Unser ideeller Teil wurde nicht zu gleichen Teilen auf meine Verlobte und mich überschrieben. Meine Verlobte bekam 90% unseres eigenen ideellen Teils und ich selber 10% (weil die Bank das wegen der Finanzierung verlangte). Da das ideelle Teilgrundstück mit ca. 180.000 Euro Wert veranschlagt wurde, gehören mir also nun 18.000 Euro Grund. Unsere Auffassung war, dass ich damit keine Steuern (Schenkungsteuer) zahlen muss, weil unter dem Freibetrag. Meine Verlobte sowieso nicht (weder Schenkung- noch Grunderwerbsteuer), weil ihr Teil vorweggenommenes Erbe ist und auch unter dem Freibetrag liegt.

Nun war dummerweise die zeitliche Abfolge so:

  • Wir unterschreiben heute vor einem Jahr ca. den Vertrag beim Hausbauer.
  • Im Mai unterschrieben wir die Finanzierung bei der Bank.
  • Im Juni mussten wir notariell auf das ursprüngliche, ungeteilte Grundstück schon einmal mit Erlaubnis der Eltern meiner Verlobte die Grundschuld über ca. 400.000 Euro eintragen lassen, um an einen Teil des Geldes aus der Finanzierung zur Deckung der Nebenkosten zu kommen.
  • Im Dezember haben alle vier Beteiligten (Eltern, Verlobte, ich) den Überlassungsvertrag und den Teilungsvertrag notariell unterschrieben.

Nun habe ich Post vom Finanzamt bekommen, wo sie die von uns übernommenen Grundschulden von den beteiligten Banken belegt haben wollen. Bedeutet dies, dass ich auf 10% von den 400.000 Euro nun 4,5% Grunderwerbsteuer zahlen muss, obwohl der Grunderwerb meines Erachtens doch nur bei 10% von 180.000 liegt?

Oder sagt das Finanzamt nun: Sie müssen nun auf 10% von 400.000 zahlen, weil das der Wert ist, den wir sehen?

Viele Grüße!

Grunderwerbssteuer, Grundschuld, Immobilien
Kann ich eine Immobilie verkaufen ohne das ich im Grundbuch stehe?

Folgender Sachverhalt

mein Bruder und ich haben von unserer Mutter zwei nebeneinander stehlende Reihenhäuser geerbt.

Es gibt kein Testament.

Wir haben einen Erbschein und sind jeweils zu 50% eingetragen.

Mein Bruder wohnt seit 10 Jahren in dem einen Reihenhaus. Meine Mutter im Nachbarhaus. Wir sind uns einig das er das Haus bekommt in dem er wohnt und ich das andere.
Er möchte mir das Elternhaus abkaufen. Im Grundbuch steht noch meine Mutter.

1. Müssen wir uns vor dem Verkauf im Grundbuch eintragen lassen.

1.1 Wenn ja können wir selber bestimmen wer wie viel Anteile an welchem Haus hat. z.b. jeder lässt ein Reihenhaus auf sich eintragen. Oder müssen beide zu je 50% eingetragen werden?

2.Die Häuser haben einen Marktwert von je ca. 700000 € . Somit schlägt die Erbschaftsteuer zu. Mit wie viel Erbschaftsteuer müssen wir rechnen? Er würde in seinem wohnen bleiben. Ich würde mein Haus verkaufen.

So und jetzt geht es weiter. Wir besitzen zusammen ein Wohnung die wir vermieten. Wir sind beide zu 50% im Grundbuch eingetragen. Er möchte mir im Gegenzug seine 50% der Wohnung verkaufen. Die Wohnung ist weniger Wert als das Reihenhaus. Die Differenz würde er mir bezahlen.

  1. Wer berät uns hierbei am besten wie wir da vorgehen. Wir möchten natürlich so wenig Gebühren zahlen wie möglich. Grunderwerbsteuer, Grundbuch Eintragung......
Erbe, erbrecht, Grundbuch, Immobilien
Ich bin in 2. Ehe verheiratet. Wir haben beide erwachsene Kinder mitgebracht. Wir leben in seinem Haus, welches seine Enkelkinder erben sollen. Habe ich Rechte?

Wir haben vor 2 Jahren geheiratet, aber vor unserer Ehe bereits 10 Jahre ohne Trauschein und ohne irgendwelche Verbindlichkeiten (Verträge) zusammen gelebt.

In diesen 10 Jahren hat das Haus und das Grundstück eine erhebliche Wertsteigerung erfahren.

Leider habe ich mir erst spät Gedanken über Erbe und den Platz, wo ich mal bleiben werde, falls ich länger lebe als mein Mann, gemacht. Für mich gab es keinen Zweifel, dass ich weiter mit allen Rechten im Haus bleibe.

Ich fiel aus allen Wolken, als mir mein Mann mitteilte, dass seine Tochter das Haus erben wird. Ich bekäme lebenslanges Wohnrecht. Da die Tochter aber sagt, sie würde das Haus verkaufen, hat er jetzt seine beiden neugeborenen Enkelsöhne als Erben im Testament eingesetzt. So will er einen Verkauf des Hauses verhindern. Ich soll Wohnrecht behalten.

Für mich ist das keine Option. Ich habe genug Fälle gesehen, wo man die alten Leute mit Wohnrecht solange mobbte, bis sie ihr Recht aufgaben. Außerdem kann so niemals eines meiner Kinder das Haus ausbauen und zu mir ziehen. Das wäre das, was ich mir für mich im Alter wünsche.

Ich sehe das Wohnrecht so, dass ich mein Geld und meine Kraft in ein Haus stecke, welches zwei junge Männer, sobald sie volljährig sind, sicherlich verkaufen werden.

Habe ich irgendwelche Rechte? Wie kann ich für mich sorgen?

erbrecht, Immobilien
ALG II, Schenkungen und Rente?

Servus zusammen,

ich bin aktuell am durchdenken, inwieweit ich steuerlich sowie Inanspruchnahme von Leistungen im moralisch und rechtlichen Rahmen nutzen kann.

Folgende Ausgangssituation:

Mein Vater (60) ist aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen gezielt in die ALG 1 gegangen (nach Ausscheiden des vorherigen Arbeitsverhältnisses). Diesen Anspruch wird er demnach die kommenden 2 Jahre haben, bis es dann schließlich in das ALG 2 und weitere 3 Jahre später in die Rente geht.
Jedoch verfügt er über Kapitalvermögen (<Schenkungsfreibeträge) in Form von Immobilien und Grundstücken.
Da er mit seiner derzeitigen Wohnsituation (Mietwohnung) unzufrieden ist u.a. weil sie nicht altersgerecht ist, ist mir folgende Idee gekommen.

Ich und mein Bruder lassen uns das Kapitalvermögen in der Zeit des ALG 1-Anspruchs schenken. Wir veräußern die Substanz und kaufen (mit zusätzlichen Eigenmitteln von uns) eine Immobilie die der Ansprüche entspricht. Dann räumen wir unseren Vater vertraglich lebenslanges Wohnrecht ein und machen einen Mietvertrag mit einer kalkulatorischen und auf die Bedingungen abgestimmten Mietkostensatz. Diese Miete lassen wir, im Zeitraum der ALG 2 vom Staat bezahlen (womit wir quasi Mieteinnahmen generieren). Sobald er in Rente geht, wird er, da der Rentenanspruch so gering ist, eine Aufstockung auf Grundsicherung + Wohngeld bekommen. Dieses Wohngeld bekommen wir dann wieder als Mieteinnahme.

Mir stellt sich nun die Frage, ob das alles sozialrechtlich und steuerlich so funktioniert bzw. Optimal ist. Vergesse ich ggf. irgendwelche Anrechnungen? Können Schenkungen rückabgewickelt werden?

Ziel ist es, dass mein Vater in einer für ihn optimalen und komfortablen Wohnung alt werden kann und das wir als Kinder steuerfrei das Erbe bekommen sowie vorab sichern. Da wir für die Aufstockung des Kapitals für den Wohnungskauf FK aufnehmen müssen, wäre ein zusätzliches Ziel Mieteinnahmen durch den vom Staat bezahlten Wohngeld zu generieren.

So ihr lieben, über Brainstorming, Meinungen, Einwände und Ideen wäre ich sehr dankbar. LG

Rente, ALG II, alg1, Hartz IV, Immobilien, Immobilienfinanzierung, schenkung, Schenkungssteuer
B-Plan Änderung wegen Garagenbau?

Hallo,

wir sind bereits im Bau eines Einfamilienhauses und haben für die Garage bereits eine Bodenplatte erstellen lassen. Aber die Garage wollen wir erst weiter bauen, wenn wir mit dem Hausbau fertig sind und eingezogen sind. Nun sollen wir ein Schreiben von der Baubehörde bekommen, wegen der Garage. Inhalt ist nicht bekannt, aber wir gehen davon aus das wir die Garagen-Bodenplatte bestimmt abreißen sollen. Hintergrund: wir bauen in einem B-Plan Gebiet. Der B-Plan ist von Mitte der 90er Jahre. Bevor man die Grundstücke geteilt hatte, wurden schon Baufelder eingezeichnet. Daher sind manche Baufelder etwas ungünstig zu den jetzigen Grundstücken. Wir haben bereits eine Ausnahme beantragen müssen für die Firstrichtung, da es gar nicht zum Grundstück gepasst hätte die Firstrichtung so zu bauen. Der B-Plan sagt, dass wir nur Garagen/Carports bauen dürfen, wenn Sie im Baufeld liegen und vor der hinteren Baulinie stehen. Nun ist unser Zuschnitt aber nicht dafür ausgelegt in diesem Baufeld eine Garage und ein Haus zu bauen. Daher wollten wir die Garage nach hinten versetzen. Die Nachbarin hat dem Vorhaben auch zugestimmt. Im ersten Bauantrag haben wir die Garage versucht über einen Ausnahmeantrag genehmigen zu lassen. Im Beteiligungsverfahren hat die Gemeinde zugestimmt, aber der Landkreis sah ein Negativbeispiel, wenn uns die Garage genehmigt werden würde... da die beiden Nachbarn neben uns ja noch keine Garage haben. Die haben aber auch grade erst gebaut bzw. sind grade erst mit dem Bauen fertig geworden. Die anderen schon länger bebauten Grundstücke (im selben B-Plan Gebiet) haben jedoch alle eine Garage oder ein Carport.

Also haben wir einen zweiten Antrag gestellt ohne Garage damit wir eine Genehmigung für das Haus bekommen.... vom Antrag bis zur ersten Rückmeldung waren nämlich schon 7 Monate vergangen und wir wollten endlich mal anfangen.

Jetzt wird uns wohl bald ein Schreiben erreichen, weil wir die Garage ja doch einfach bauen wollen. Welche Möglichkeiten haben wir? Denn wir sind eventuell etwas zu blauäugig gewesen, weil die SB vom Landkreis mal in einem Nebensatz verlauten lies, dass Garagen bis 100 qm in einen B-Plan Gebiet auch ohne Genehmigung errichtet werden dürfen... §61 Abs. 1c Brbg BauO. Kann mir jemand weiter helfen, welche Möglichkeiten wir haben und ob der Paragraph in unserem Fall wirklich Anwendung finden kann? Wenn Nein, welche Möglichkeiten gäbe es noch.

Hinweis: es ist ein kleines Dorf und eine kleine Gemeinde.

Viele Dank!!!

Immobilien, Recht
Hausverkauf Makler Anzeigen?

Hallo,

wir haben unsere Immobilie (Einfamilienhaus) zum Verkauf einem Makler beauftragt.

Es fanden ein paar Besichtigungen statt, wo wir nicht anwesend sein sollten. Nach ein paar Besichtigungen war ein potenzieller Käufer da. Dieser stammt aus der Kartei (seit mind. 2 Jahren) des Maklers. Sie boten ca 20.000 weniger und der Makler sagte, Sie bekommen sowieso nicht mehr, da kein anderer das Haus kaufen will.

soweit so gut. Wir stimmten dem Verkauf zu. Schnell wurde ein Notartermin (3.12.)gemacht.
Bereits vor diesem Termin (Mitte November) fragten die Käufer uns, im Beisein des Maklers, ob Sie schon vor Weihnachten ins Haus können um mit Renovierungsarbeiten anzufangen. Wir verneinten dies. Auch der Makler wies auf rechtliche Probleme hin.

Wir sind dann Mitte November umgezogen (850km entfernt) und der Makler durfte die Schlüssel behalten um nach dem rechten zu schauen.

Der Makler nutze dies, um die Käufer Ins Haus zu lassen wann immer sie wollen. Nach Aussage der Käufer wunderten diese sich, und sagten wieso auf einmal? Der Makler ... das ist ein Service von unserer Firma.

Die Verkäufer nutzen dieses Angebot und machten sich bereits „breit“ in unserem Haus. (Reinem Gewissen?)

Das wissen wir, da wir in der Umgebung noch „Maulwürfe „ haben.

Bereits nach der ersten „Meldung „ unsere Maulwürfe erteilten wir dem Makler Hausverbot. Dieser ließ trotzdem unbeirrt die Leute weiter ins Haus. So das nun schon der halbe Hausrat der Käufer im Haus ist.

Jetzt kam gestern ein Einschreiben (voll verschlossen) bei uns an. Inhalt ein Schreiben vom Makler, dass er uns zu seiner Entlastung die Schlüssel zurück sendet.!Natürlich war kein Schlüssel als Inhalt vorhanden.

Nachmittags kam dann eine Email vom Makler. Er hat davon gehört, dass der Schlüssel bei der Post verloren gegangen ist. Er will nun das Schloss aufbrechen lassen.
Ich habe ihm nur kurz geantwortet,per Mail, und ihn daran erinnert, dass er Hausverbot hat und zu nichts mehr befugt ist.

mein Mann ist nun auf dem Weg (Fahrtzeit ca. 9 Stunden) um das Schloss auszutauschen.
Was kann er machen, wenn die Käufer (Kaufpreis noch nicht geflossen, keine Übergabe, keine Erlaubnis, ) bereits im Haus sind??

Was können wir gegen den Makler unternehmen?

Wie darf eine Online Bewertung aussehen ohne das wir uns Strafbar machen?

Herzlichen Dank für jede Hilfe!

Immobilien, Makler
Immobilienrecht Miteigentümer eintragen?

Hallo,

meine Großtante ist mittlerweile über 90 und gesundheitlich doch arg angeschlagen, dass ich mir (leider) Gedanken um den anstehenden Nachlass machen muss.

Die Konstellation ist folgende: Meine Großtante ist unverheiratet und kinderlos. Sie hat mit ihrem mittlerweile verstorbenen Ehepartner vor 30 Jahren Eigentum (Wohnung) erworben und hierbei meinen Vater (= ihr Neffe), als erbberechtigt eintragen lassen. Mein Vater ist nun aber bereits 2008 verstorben. Die Wohnung ist abbezahlt.

Frage 1: Bin ich damit automatisch erbberichtigt? Ich habe nämlich nichts in der Hand, was mich unmittelbar als erbberechtigt ausweisen würde, als allein der Umstand, dass ich der Sohn meines Vaters bin. Oder muss das Testament dahingehend abgeändert werden, dass ich als Erbe statt meines Vaters eingesetzt werde?

Frage 2: In Bezug auf die Erbschafts-/Schenkungssteuer - welchen Freibetrag würde man mir einräumen? Sind es 20.000 €, weil ich als ferner Verwandter meiner Großtante gelte, oder sind es 400.000 €, weil ja eigentlich mein Vater der Erbe der Immobilie ist und mir damit als Kind ein deutlich höherer Freibetrag eingeräumt wird, selbst obwohl mein Vater bereits verstorben ist?

Frage 3: Alternativ... Wie verhält es sich damit, würde meine Großtante mich als Eigentümer im Grundbuch eintragen lassen. Würde hierfür einfach eine notarielle Grundbuchänderung zu üblichen Marktpreisen (ca. 2% des Verkehrswerts nach Gebührenordnung) erfolgen können, oder kann meine Großtante mich nur als Eigentümer eintragen lassen, wenn ich einen Eigentumsanteil von ihr "käuflich erwerbe", ich ihr also z.B. den halben Verkehrswert des Eigentums bezahle? Und würde mir dann bei Ableben ihr Eigentumsanteil dann automatisch zufallen und ich Gesamteigentümer, oder gäbe es erneut Verquickungen, wie die, die ich in Frage 1 und 2 angesprochen habe?

Vielen Dank!

Nachtrag: Möge meine Großtante noch 1000 Jahre leben... vor den rechtlichen und vor allem finanziellen/steuerlichen Konsequenzen ihres Ablebens habe ich den absoluten Horror! Denn wir können uns eigentlich nichts leisten...

Immobilien, Steuern

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