Kosten + Prozedere: An 4 Erben vererbte (noch nicht bezahlte) Immobilie einem der Erben übertragen/schenken?

Vor vielen, vielen Jahren haben unsere Eltern - wohl um Steuern zu sparen? - eine Schrottimmobilie gekauft. Obwohl unser Vater die finanziellen Mittel hatte, hat er nie einen Euro der Bankschulden (75.000€ = Kaufpreis) getilgt, sondern nur die Zinsen gezahlt.

Unsere Mutter starb 2017. Da wir das Erbe angenommen haben, sind wir 3 erwachsenen Kinder und unser Vater die Erben. Wir Kinder haben das nur getan, damit unsere Verwandten in Italien keine Unanehmlichkeiten haben und weil unser Vater uns zugesichert hat, die Belastung durch die Immobilie und die Schulden alleine zu tragen.

Problem: Bis 31.12. möchte die Bank nun den Kredit zurück. Wir wollen jetzt, wie mit unserem Vater besprochen, unsere Anteile an der Wohnung inklusive der Schulden auf unseren Vater übertragen.

1. Wie müssen wir Kinder vorgehen?

2. Der Kredit für die Wohnung betrug 75.000€, der Wert der Wohnung liegt jedoch mittlerweile nur noch bei ca. 35.000€. Nach welchem der beiden Beträge richten sich die INSGESAMT zu erwartenden Kosten? Und wie hoch werden die Kosten ungefähr sein?

3. Welche Kosten - neben Notarkosten und die Kosten für die Grundbuchänderung - kommen noch auf uns zu? (Zum Beispiel igendwelche Steuern?)

Wenn ja: für alle Erben und wie viel? Und: werden die Notar- und Grundbuchänderungskosten usw. durch uns 4 Erben geteilt, oder zahlt jeder von uns sozusagen die vollen Notarkosten- und Grundbuchänderungskosten je einmal?

4. Soll die Übertragung/Schenkung VOR Tilgung des Kredits (durch unseren Vater) oder DANACH über die Bühne gebracht werden? Was ist besser/günstiger/einfacher - und warum?

Uns ist bewusst, dass wir einen Notar konsultieren müssen. Ansonsten sind wir absolut planlos und wissen nicht einmal ansatzweise, was wir zu tun haben und was finanziell auf uns zukommt.

Verzweifelte, aber hoffnungsvolle Grüße und von ganzem Herzen Danke,

Beatrice

Bank, Erbe, Erbengemeinschaft, Erbschaft, Erbschaftssteuer, Immobilien, notarkosten, schenkung, Schenkungssteuer, Schulden, Steuern
83 Jährige Mutter hat die Wohnung auf Tochter komplett übertragen. Nach fast 20 Jahren will sie verkaufen und nichts an die Mutter abgeben. Rechte? Hilfe!?

Dies klingt wie ein Film, ist aber leider momentan der absolute Nervenkrieg.

Meine Schwester und Mutter haben sich vor knapp 20 Jahren eine Wohnung zusammen gekauft. Diese hat im Wert fast 8x zugelegt, laut Makler. Meine Schwester hat meine Mutter davon überzeugt, vor etlichen Jahren, die Wohnung im Grundbuch komplett auf Sie zu übertragen. Was sie auch gemacht hat. Nun will Sie die Wohnung verkaufen und die Mutter die mehr als 50% anteilig damals zu beigetragen hat, am fairen Erlös nicht teilhaben lassen.

Sie hat Ihr 20 TEUR angeboten, auch wenn die Wohnung nun eher 700 TEUR Wert ist. Sie hat ihr gesagt, dass sie zum Monatsende raus muss und alles aufgelöst werden muss. Sie hat wahscheinlich den Vertrag mit dem Immobilienmakler schon abgeschlossen. Ich nehme an, dass dieser keine Ahnung von dem Drama hat. In der Zwischenzeit schreit sie die Mutter zuhause an und macht Ihr das Leben zur Hölle, damit Sie wirklich rausgeht. Sie hat auch erwähnt, dass sie Strom und Warmwasser zum Monatsende abgestellt hat. Meine Mutter will im Notfall vor Gericht ziehen. Welche Rechte hat Sie?

Meine Mutter hat einige Briefe aus der Vergangenheit, in der meine Schwester erwähnt, dass die Wohnung der Mutter gehört (vor der Übertragung wohl) und wie die Anteile bei der Anzahlung damals aussahen. Hat meine Mutter nach fast 20 Jahren in der Wohnung irgendein Recht am Erlös fair beteiligt zu werden? Sie möchte mit Ihr zum Notar und dies schriftlich festhalten, doch weigert sich meine Schwester. Sie will nicht, dass meine Mutter mir irgendetwas vom Erlös gibt. Ich will davon nichts sehen, auch habe ich gesagt, dass wir das schriftlich beim Notar festhalten können.

Sie ist auch der Meinung, dass Sie Anspruch auf ca. 40 TEUR hat, die ich, ihre Schwester, zu den laufenden monatlichen Kosten der Wohnung habe beitragen sollen, auch wenn ich in der Wohnung nicht gewohnt habe noch als Eigentumer der Wohnung gelte. Auch hätte ich mich an den Möbeln die sie gekauft hat beteiligen sollen (3 TEUR für ein Sofa, 7 TEUR für einen Schrank, 2 Fernseher etc...).

Sie ist jetzt arbeitslos und kann wahrscheinlich die laufenden Kosten nicht mehr decken. Die Rente meiner Mutter reicht leider nicht aus, um in dieser Metropole eine bezahlbare Bleibe zu finden. Ich lebe leider tausende Kilometer entfernt und mein Pass braucht noch einige Monate bis er erneuert ist. Was nun? Meine Mutter will um alle Fälle kämpfen. Welche Rechte hat Sie falls dies vor Gericht geht? :(

Immobilien, Recht
Schenkung des Elternhauses?

Hallo.

Meine Eltern möchten meiner Schwester und mir deren Eigenheim schenken, damit man später die Erbschaftssteuer umgeht.

Diese Schenkung wird demnächst notariell festgehalten und würde dann in 10 Jahren durchgeführt werden um auch die Schenkungssteuer zu umgehen.

So weit so gut...

Im Vertrag haben meine Eltern ein lebenslanges Wohnrecht. Das ist ja auch okay. Jedoch steht an einem Punkt, dass die Übertragungsnehmer also meine Schwester und ich ab Zeitpunkt der Schenkung für die Nebenkosten also Strom, Heizung, steuern usw aufkommen müssten.

Meine Eltern meinen zwar, dass diese das weiterhin zahlen, jedoch gefällt mir der Punkt trotzdem nicht. Was ist, wenn die beiden mal ins Pflegeheim kommen und die Pflege nicht bezahlen können? Dann können die auch die Nebenkosten nicht zahlen und meine Schwester und ich müssen einspringen, obwohl wir dort nicht wohnen können, weil die Eltern eventuell wieder kommen und wie gesagt ein unentgeltliches Wohnrecht haben und Anspruch auf alle Räume. So mussten wir für ein leerstehendes Haus aufkommen.

Ich bin ehrlich und gebe zu, dass ich mir das in Zukunft nicht leisten kann, da ich selber plane ein Haus zu kaufen, welches dann ja auch unterhalten werden muss.

Aber das ist nur zur Erklärung.

Meine Frage ist, ob man in diesem Vertrag nicht festhalten kann, dass unsere Eltern weiterhin verpflichtet sind die Nebenkosten zu zahlen bis zu deren Tode? Mir gefällt es einfach nicht, dass meine Schwester und ich mit diesem Vertrag verpflichtet sind diese Nebenkosten zu zahlen.

Kann ja auch passieren, dass man sich mal zerstreitet. Dann haben meine Eltern dort das Wohnrecht und meine Schwester und ich müssen für alle Kosten aufkommen wenn meine Eltern das nicht mehr zahlen können oder möchten.

Mein Vater meinte, dass das wohl so im Vertrag stehen müsste. Warum wusste er auch nicht. Das hat der Notar gemacht.

Aber ist das Pflicht dass das da drin steht?

Und ne weitere Frage... Da meine Frau und ich an Planen ein Haus zu kaufen, würde uns diese Schenkung Steine in den weg legen? Denn das Elternhaus ist aktuell noch belastet. Im Vertrag steht, dass meine Schwester und ich dann die Schuldner sind.

Dann kann ich doch einen eigenen Immobilienkredit vergessen wenn ich schon Schulden habe für eine andere Immobilie...

Fragen über Fragen^^

Hoffe man versteht es einigermaßen

Gruß,

Volvofahrer

Immobilien, schenkung
Wie erstellt man eine faire Kostenaufteilung bei gemeinsam bewohnter Immobilie, die nur einem der beiden Partner gehört?

Meine Freundin und ich möchten gerne zusammenziehen. Ich besitze eine alte Immobilie, die wir gerne gemeinsam sanieren, renovieren und bewohnen möchten. Da ich der alleinige Eigentümer der Immobilie bin, wird der Kredit nur auf mich laufen. Meine Freundin wird mich aber monatlich finanziell unterstützen. Gerne würden wir die monatlichen Kosten (Nebenkosten, aber auch Abzahlung der Kreditrate etc.) splitten. Nun kam jedoch die Frage auf, was denn nun wäre, wenn es doch irgendwann zu einer Trennung kommen sollte. Dann hätte meine Freundin meine Immobilie mitfinanziert, stünde aber nach der Trennung mit leeren Händen da. Deshalb hatten wir überlegt, ob es Sinn macht, dass ich ihr im Falle einer Trennung die bezahlte Summe wieder zurückzahle. Jedoch wäre das für mich natürlich auch eine enorme Belastung, da ja bereits ein ziemlich hoher Kredit auf mich laufen würde und ich dann wohl erneut Geld aufnehmen müsste, um meine Freundin auszubezahlen. Und so etwas wie Miete zu verlangen, hat auch immer einen gewissen Beigeschmack, da ich ja möchte, dass sich meine Freundin nicht als Mieter fühlt, sondern als vollwertig mitentscheidende Bewohnerin der Immobilie. Hat jemand vielleicht ein ähnliches Dilemma erlebt und hat Tipps und Ideen, wie man das fair umsetzen könnte?
Danke euch schon mal!
Carsten

Immobilien, Trennung

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