Nur ein Partner im Grundbuch, aber gemeinsamer Hausbau?

Liebe Community,

ich habe schon ein bisschen quer gelesen, aber würde gerne eure Meinung zur folgender Situation hören. Wir suchen nach einer fairen Lösung für beide von uns.

Ich habe innerhalb der Familie ein Hammergrundstück erhalten, auf dem vorderen Baufeld wohnen meine Eltern. Da meine Eltern in Zukunft keine fremden auf ihrem Grundstück haben möchten, passiert das unter der Bedingung, dass ich dort alleine im Grundbuch eingetragen werde und sie im Falle eines Verkaufs ein Vorverkaufsrecht erhalten.

Nun möchte ich mit meiner Freundin auf dem Grundstück ein Haus bauen. Wir sind nicht verheiratet, aber schon über sechs Jahre zusammen. Da ich etwas besser verdiene, ist geplant, dass ich 2/3 des Kredits und sie das verbleibende Drittel zahlt. Jetzt ist es offensichtlich, dass ihr rein rechtlich im Falle einer Trennung aufgrund meines alleinigen Grundbucheintrags nichts vom Haus zusteht.

Angenommen wir würden uns in zehn Jahren trennen, so hätte sie für diesen Zeitraum vergleichsweise günstig Haus und Garten bewohnt, würde aber von ihrer "Investition" nichts zurück erhalten. Auf der anderen Seite kann man für das Haus allerdings auch nur bedingt eine Wertsteigerung einrechnen, da sich diese in der Regel auf das Grundstück bezieht, welches ja nur mir gehört. Genau genommen müsste man sogar den Wertverlust des Hauses von ihrem Anteil nach x Jahren abziehen. Es muss aber auch für mich fair bleiben, immerhin trage ich das gesamte finanzielle Risiko falls sie auszieht und müsste sie dann zusätzlich noch auszahlen.

Habt ihr Ideen, wie man das halbwegs fair gestalten könnte?

Grundbuch, Hausbau, Immobilien
Freundin mit ins Grundbuch - Finanzierung nur auf mich. Sinnvoll?

Ich bin aktuell dabei mir eine Whg zu kaufen. KP 165.000 EUR + Modernisierung 56.000 EUR = Darlehn ca. 221.000 EUR. Die gesamten Nebenkosten zahle ich aus meinem Eigenkapital.

Die Finanzierung + der Grundbucheintrag soll über mich laufen. Meine Freundin lebt in einer anderen Stadt und würde nach der Ehe mit mir in die Whg ziehen. Sie ist aktuell in der Ausbildung und hat noch ca. 1-1,5 Jahre bis zu Ihrem Abschluss.

Der Plan ist, dass ich die Whg jetzt kaufe, im direkten Anschluss moderniere, sodass wir - wenn wir im Sommer heiraten - direkt in die Wohnung gemeinsam ziehen können.

Sie möchte nun jedoch unbedingt mit ins Grundbuch eingetragen werden mit einem Anteil von 50%. Eigenkapital hat sie nicht. Die Finanzierung könnte Sie aufgrund Ihres Gehaltes + Umständen nicht tragen, bzw. die Bank würde dies ablehnen. Sie bräuchte eine finanzielle Sicherheit, wenn Sie Ihre Umgebung wegen mit verließe und man sich im Anschluss trenne.

Mein Plan ist, dass - sobald Sie kreditwürdig ist - Sie mit ins Grundbuch und mit in die Finanzierung mit reinnehme. Das würde allerdings bis Ihrem Abschluss + neue Arbeitsstelle inkl. Probezeit ca. 2,5 Jahre dauern.

  • Welche Möglichkeiten haben wir?
  • Welche Kosten würden auf uns zukommen, wenn Sie mit 50% ins Grundbuch eingetragen wird? Klappt das ohne Probleme?
  • Haltet Ihr den Vorschlag für sinnvoll?
  • Wie würdet ihr Verfahren?

Danke!

Finanzierung, Grundbuch
Hauskauf / Grundbuch?

Hallo an Alle!

Ich habe eine Wichtige Frage bezüglich unseres Hauses.

Ich habe gemeinsam mit meinem Bekannten eine selbstbewohnte Immobilie erworben.

Da ich alleine den Kredit für mein Haus nicht erhalten hätte, und mein Lebensgefährte aufgrund früherer Dummheiten nicht Kreditwürdig ist, haben wir beide einen guten Bekannten gebeten, an 2. Stelle im Kreditvertrag für das Haus zu mit zu bürgen, um das Haus zu erhalten.

Unser guter Bekannter steht mit im Kreditvertrag und im Grundbuch zu 50%.

Das Darlehen, alle Kosten welche mit dem Haus entstanden sind und entstehen werden, übernehmen ich und mein Lebensgefährte.

Die Hausrate wird auch von Anfang an von uns getragen, sodass unser Bekannter von Beginn an keinen Euro zum Haus nachweislich bezahlt hat. Er steht halt nur auf dem Papier.

Ist es mit der o.a. Konstellation möglich, ohne den Kreditvertrag zu ändern, unseren Bekannten mit seinem Einverständnis aus dem Grundbuch zu entlassen?

Falls ja, was entstehen hier für Kosten? Und ist dies Möglich?

Ein Verkauf seines 50% Anteils kommt ja nicht in frage, da er keinen einzigen Euro zum Haus, zum Kredit etc. Bezahlt hat.

Unser Bekannter fordert auch nichts. Er "verschenkt, bzw verzichtet" demzufolge auf seinen Anteil.

Wir würden gern, das ich als alleinige Person zu 100 % im Grundbuch stehe mit der Bank und dem Finanzierungsvertrag auf beide im Nacken.

Lässt die Bank dies zu?

Unser Bekannter wird mit seinem Namen weiter für den Kreditvertrag haften, soll aber einfach aus dem Grundbucheintrag entfernt werden.

Grund ist hier ein Vorfall ( Verkehrsunfall ), bei welchem unser Bekannter hätte tödlich verletzt werden können. Dieser Unfall ist zum Glück glimpflich ausgegangen, hätte aber auch schief gehen können.

Die Familie von unserem Bekannten weiß nichts von seinem Mitanteil am Grundbuch und im Fall eines Ablebens von unserem Bekannten hätten wir warscheinlich sehr viel rennerei und ärger ( und angst um das Haus ).

Wir haben hierzu nicht allzu viel Ahnung und würden uns über hilfreichen Rat freuen.

Vielen Dank!

Grundbuch, Hauskauf
Komplette Grundschuld für Wohnungskauf auf Elternhaus eintragen?

Hallo zusammen,

der Kauf einer Eigentumswohnung zur Selbstnutzung steht an, hierfür muss ich als Sicherheit für die Bank zusätzlich eine Grundschuld auf das Haus meiner Eltern eintragen lassen (da ich kaum Eigenkapital für die Finanzierung aufbringen kann).

Nun habe ich laut Bank zwei Möglichkeiten:

  1. Eine Grundschuld in Höhe von 150.000€ auf die zu finanzierende Eigentumswohnung eintragen lassen, sowie eine Grundschuld in Höhe von 150.000€ auf das Haus meiner Eltern eintragen lassen. (Es wäre auch eine andere Verteilung möglich, z. B. 100.000€ auf Wohnung und 200.000 auf Elternhaus)
  2. Eine Grundschuld in Höhe von 300.000€ auf das Haus meiner Eltern eintragen lassen (also 100%).

Laut Bankberater ist Variante 2 besser, da ich hierdurch bessere Zinsen für den Kredit bekommen kann. Außerdem spare ich wohl auch Gebühren für den Notar, da nur eine Grundschuld eingetragen wird.

Nachteil an Variante 2 wäre jedoch, dass ich hier kein Sonderkündigungsrecht für den Kredit habe im Fall des Verkaufs der Eigentumswohnung (da die Wohnung gar nicht als Sicherheit für die Bank eingetragen ist, nur das Haus meiner Eltern).

Welche Variante würdet Ihr mir empfehlen? Habe ich die Situation richtig verstanden oder gibt es noch andere/bessere Möglichkeiten? Gibt es noch Themen oder Fallstricke, die ich nicht bedacht habe?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen! Vielen Dank.

Bank, Finanzierung, Grundbuch, Grundschuld, Hauskauf, Immobilien, Immobilienfinanzierung
Schenkung vermeiden: Richtwert für zweite Reihe mit Altlasten?

Hallo zusammen,

die Großmutter meiner Partnerin, möchte auf eigenen Vorschlag, ihr Grundstück teilen und an uns verkaufen. Am Liebsten würde sie es uns schenken. Da gibt es nur einen Haken: Meine Parterin und ich sind nicht verheiratet, und werden es auch nicht sein (zumindest nicht vorm Grundstückskauf). 

Um späterer Konflikte zu vermeiden, möchten wir natürlich auch beide im Grundbuch eingetragen werden, ergo wollen wir beide 50/50 abkaufen. Wie bereits erwähnt, sollte uns das Stück Land schlicht geschenkt werden, die Großmutter ist also an keinem sonderlichen Gewinn interessiert (und wir natürlich auch nicht an unnötigen Ausgaben). 

Nun fürchten wir bzw. ich mich aber vor einer möglichen Einschätzung des Finanzamts. Wir wollen definitiv keinen späteren Ärger haben, und den Kauf als Schenkung eingestuft bekommen. 

Daher die Frage: Wie viel Spielraum gibt es, den Wert des Grundstücks zu mindern? Grundsätzlich ist das Stück 1400qm groß, und der Bodenrichtwert (in diesem Dorf) liegt bei 240 Euro. Aufgrund des Bebauungsplans sind aber nur 20m x 10m (bzw. nach neuen Baugesetzen bzgl. Abstand zum Nachbargrundstück nur 20m x 7m) bebaubar. Außerdem ist das Grundstück unerschloßen, und ca. 23m x 5m Einfahrt werden benötigt. Auch ansonsten ist das Land natürlich nicht perfekt geeignet als Bauland: Alte Baumstümpfe, umfallgefährdete Nadelbäume, diverse Altlasten wie eine 60 Jahre alte Scheune sowie Bauschutt. 

Auch wollen wir uns natürlich ebenfalls um die Großmutter kümmern, und wollen daher Dienstleistungen wie Gartenarbeit, Einkäufe, ... (also diverse Nießrechte) notariell festlegen.

Unsere Rechnung sah wie folgt aus: 336.000 Euro Grundwert. Abzüglich ca. 50.000 Euro für die Altlasten. Abzüglich ca. 170.000 Euro für die schlechte Bebaubarkeit (auf der Gemeinde wurden uns -50% vorgeschlagen, allerdings nur mündlich). -> 116.000 Euro.

Mit wie viel Euro pro erwartete Lebensjahre (laut Sterbetafeln, wir hoffen natürlich auf mehr!) können wir für die beschriebenen Nießrechte rechnen? Und müssen wir uns bei diesen Preisen Sorgen über eine angesetzte Schenkung oder Teilschenkung machen?

Vielen Dank!

Grundbuch, Grunderwerbssteuer, Immobilien, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern
Mir macht Angst, dass eine dreifach hohe Grundschuld des Käufers eines unvermessenen Teiles meines Grundstücks in ,,mein" Grundbuch kommt? Ist das normal?

Hallo, gutrn Abend!

Beim Verkauf einer unvermessenen Teilfläche meines Grundstücks für 250.000,- erfuhr ich bei der notariellen Unterzeichnung des Vertrages, ,,zufällig" dass der Käufer, der dort ein Haus bauen will, in das Grundbuch sofort 570.000,- Grundschulden g.-güber der Sparkasse einträgt. ,,Das sei völlig normal und würde später, nach Vermessung, Katasteramt usw. in seinen Teil ,,rüber genommen"...Auf meine Fragen hin wurde ich nur ,,beruhigt" das sei normal, ich soll mich nicht aufregen, alles kein Problem....

Ist das wirklich normal? Bin ich, als Grundstücksteil- Verkäufer, der ja nur 250.000 für diesen Teilverkauf erhalten hat, wirklich zu jeder Zeit ,,sicher" oder kann es passieren, dass die Sparkasse von mir plötzlich 570.000 haben will, also mir daraufhin auch noch den verbliebenen, bebauten, Restteil des Grundstücks, in dem ich wohnen bleibe, weg nimmt, wenn irgendwas schief geht, z.B wenn der Käufer die Raten nicht zahlt, stirbt oder wer weiß was sonst noch so passieren kann?? Hey Leute ich hab echt Angst...was soll ich machen? Heute kam ein Notarschreiben, wo das so drin steht....

Und was kann ich als Verkäufer tun, was habe ich ,,in der Hand" das Rüberschieben der Schulden des Käufers später (nachdem Vermessung und Katasteramt fertig haben) in seinen Grundstücksteil auch wirklich zeitnah durchzusetzen? Kann mir jedenfalls echt gut vorstellen, dass die Sparkasse an diesem ,,Sahneschnittchen-Grundstück" in allerbester Lage sehr interessiert ist!!

2. Frage... bin ich jetzt noch Kreditwürdig, solange das Haus mit sooo viel Grundschulden belastet ist unter ,,Rang 1"? Bekäme ich jetzt noch ne Hypothek, da ich, als Verkäufer ja diese Schulden nicht zu verantworten habe?

Grundbuch, Immobilien, notar, Recht

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