Muss ich die Beerdigung meines Vaters zahlen?

Guten Morgen!

Muss ich die Beerdigung meines Vaters zahlen, wenn ich ihn:

  1. Nicht wirklich kenne, da nie Kontakt bestanden hat.
  2. das Erbe ausschlage, weil ich nichts als Schulden erben werde (ich weiß dabei mit Sicherheit nur von Unterhaltskosten die er nie an meine Mutter geleistet hatte und die der Staat eben gezahlt hatte.) Ich möchte eben nicht wissen, wie viele Schulden es noch gibt. Es gibt auf jeden fall noch mehr. Aber ich weiß eben nicht wie viele.
  3. Sein Bruder auch nicht mehr Leben sollte. Älterer Bruder (ca. 50 Jahre alt. Mein Vater ist Mitte/ Ende 40)

Ich habe keine Geschwister, die mit meinem Vater in Verbindung stehen (soweit ich jedenfalls weiß). Meine Oma und mein Opa leben beide nicht mehr. (seine Eltern) Im Prinzip hat er keine anderen Angehörigen mehr außer mir. (Und bald ein Enkel von dem er natürlich nichts weiß, er weiß ja nicht mal wann ich Geburtstag habe)

Mein Mann und ich sind Berufstätig mit ehr niederem bis mittlerem Einkommen. Zusammen noch unter 2.500 Euro zusammen.

Noch ist mein Vater zwar am leben, aber ich mache mir darüber schon Gedanken, weil so eine Beerdigung schon ganz schön ins Geld geht, selbst wenn es nur das Mindeste ist. (mehr würde ich auch nicht tun.) Ich wüsste eben gerne, ob ich dafür sparen soll, für den Fall DAS.

Und bevor ich meinen Anwalt damit befrage, frage ich erst einmal hier. Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich damit etwas auskennt, oder Erfahrung hat.

Beerdigungskosten, notar, Recht, Schulden, Erbe ausschlagen
Mir macht Angst, dass eine dreifach hohe Grundschuld des Käufers eines unvermessenen Teiles meines Grundstücks in ,,mein" Grundbuch kommt? Ist das normal?

Hallo, gutrn Abend!

Beim Verkauf einer unvermessenen Teilfläche meines Grundstücks für 250.000,- erfuhr ich bei der notariellen Unterzeichnung des Vertrages, ,,zufällig" dass der Käufer, der dort ein Haus bauen will, in das Grundbuch sofort 570.000,- Grundschulden g.-güber der Sparkasse einträgt. ,,Das sei völlig normal und würde später, nach Vermessung, Katasteramt usw. in seinen Teil ,,rüber genommen"...Auf meine Fragen hin wurde ich nur ,,beruhigt" das sei normal, ich soll mich nicht aufregen, alles kein Problem....

Ist das wirklich normal? Bin ich, als Grundstücksteil- Verkäufer, der ja nur 250.000 für diesen Teilverkauf erhalten hat, wirklich zu jeder Zeit ,,sicher" oder kann es passieren, dass die Sparkasse von mir plötzlich 570.000 haben will, also mir daraufhin auch noch den verbliebenen, bebauten, Restteil des Grundstücks, in dem ich wohnen bleibe, weg nimmt, wenn irgendwas schief geht, z.B wenn der Käufer die Raten nicht zahlt, stirbt oder wer weiß was sonst noch so passieren kann?? Hey Leute ich hab echt Angst...was soll ich machen? Heute kam ein Notarschreiben, wo das so drin steht....

Und was kann ich als Verkäufer tun, was habe ich ,,in der Hand" das Rüberschieben der Schulden des Käufers später (nachdem Vermessung und Katasteramt fertig haben) in seinen Grundstücksteil auch wirklich zeitnah durchzusetzen? Kann mir jedenfalls echt gut vorstellen, dass die Sparkasse an diesem ,,Sahneschnittchen-Grundstück" in allerbester Lage sehr interessiert ist!!

2. Frage... bin ich jetzt noch Kreditwürdig, solange das Haus mit sooo viel Grundschulden belastet ist unter ,,Rang 1"? Bekäme ich jetzt noch ne Hypothek, da ich, als Verkäufer ja diese Schulden nicht zu verantworten habe?

Grundbuch, Immobilien, notar, Recht
Muss ich den Notar zahlen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir waren dabei ein Haus zu kaufen (Wert 359.000€). Wir haben eindeutig gesagt, dass wir das Haus kaufen möchten. Wir haben die Maklerin nicht mit der Suche einer Immobilie beauftragt, sondern sie übers Internet aufgrund eines Inserates kontaktiert. Die Immobilienmaklerin hat den Notar gewählt und alles veranlasst. Wir hatten nie persönlichen Kontakt, weder per Brief, Email oder Telefon. Wir haben nur einen Fragebogen ausgefüllt den wir von der Maklerin zugesandt bekommen haben. Ebenfalls durch die Maklerin haben einen Kaufvertragsentwurf bekommen. Aber es liegt nirgendswo eine Unterschrift vor von uns im Bezug auf den Notar vor.

Wir waren uns sicher mit der Immobilie bis wir uns beim Baurechtsamt erkundigt haben über gewissen bauliche Veränderungen, die nicht so leicht möglich wären da keine Baulast auf dem Grundstück eingetragen ist und es Aufgabe der Maklerin wäre uns darüber zu informieren. Wir haben der Maklerin gegenüber erwähnt, dass wir baulich was verändern möchten (z.B. Dachausbau mit Gaube) sie meinte dass wäre gar kein Problem und stimmte auch anderen Ideen zu die wir äußerten. 

Nach dem Gespräch mit dem Baurechtsamtes entschieden wir uns gegen den Kauf, dies war 4 Tage vor dem Notartermin. Nun sollen wir die Kosten von 1700€, also die Summe die auch bei Vertragsabschluss zustanden gekommen wäre zahlen, aber da wir nun abgesprungen sind, seh ich nicht ein die volle Summe zu zahlen. Die Kosten vom Entwurf würden wir zahlen.

Wie sieht die Rechtslage aus und unsere Chancen? Wie können wir vorgehen oder argumentieren?

Vielen Dank schon mal für Ihre Hilfe im Vorraus.

Hauskauf, Immobilienkauf, notar, notarkosten
Wer muss den Notar bezahlen, wenn der künftige Käufer eines Grundstücks nach Erhalt des Entwurfs des Notarvertrags sich vom Kauf distanziert?

Hallo zusammen,

Wir haben Anfang der Woche eine Rechnung vom Verkäufer eines Grundstücks bekommen, für welches wir uns interessiert haben. Hierbei handelte es sich um ein Neubaugebiet, bei dem Wünsche nach der Größe des Grundstücks geäußert werden konnten. Da man sich beim Kaufpreis einig war, wurde seitens des Verkäufers der Notar beauftragt, einen Vertrag aufzusetzen. Wir bekamen diesen als Entwurf. Da darin Zufahrts- und Erschließungsrechte ungeklärt waren, sowie ein bestehender Rechtsstreit zum Naubaugebiet im Raum stand, baten wir und weitere Interessenten um Nachbesserung des Vertrages. Der Verkäufer wechselte daraufhin den Notar und ließ erneut einen Vertragsentwurf aufsetzen. Dieser war jedoch nur anders formuliert und der Quadratmeterpreis hatte sich erhöht. Inhaltlich bestanden die Probleme weiterhin. Kurz nach Erhalt und Prüfung des Entwurfs, nahmen wir vom Kauf Abstand und informierten den Notar und den Verkäufer darüber. Unsere Bank hätte aufgrund der inhaltlichen Ungeklärtheiten das Grundstück nicht finanziert. Jetzt, nach ca. 2 Monaten, wurden uns die Vermessungskosten und Notarkosten in einem formlosen Schreiben in Rechnung gestellt.

Fragen

1.Stehen dem Verkäufer die Vermessungskosten zu, obwohl er es nach der Vermessung an einen anderen veräußern kann? (Das Neubaugebiet musste ja eh für einen Verkauf vermessen werden)

2. Kann er die Notarkosten für den Vertragsentwurf in Rechnung stellen, obwohl noch kein Notartermin vereinbart wurde?

notar, Recht
Schadensersatz mangels zu spät erhaltenen Grundbuchauszug? Notar hat seine Arbeit nicht gemacht?

Wir haben am 15.04.2019 ein Grundstück bei der Stadt Lohne erworben. Notarriel wurde alles über einen ansässigen Notar abgewickelt.

Natürlich haben wir auf dem Grundstück unser Haus gebaut.

Im Mai 2020 sind wir dann endlich in unser Haus gezogen.

In der folge Woche habe ich den den Antrag auf das Baukindergeld (36.000€) bei der KFW gestellt.

Den geforderten Grundbuchauszug konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht liefern.

Ich beantragte über die Seite www.dein-grundbuch.de einen Grundbuchauszug.

Die bemühten sich wirklich.

Schriftverkehr hat ich mit denen am 27.Mai/25.Juni/9.Juli.

Das Ende vom Lied war, das das Grundbuchamt sagte, das wir bisher nicht die Eigentümer wären und daher uns man keinen Grundbuchauszug geben könnte. Denn es fehlen noch Unterlagen vom Notar.

Einige male mit dem Notar telefonisch und schriftlich kommuniziert und man sagte alles wäre schon längst erledigt und man würde nochmal nachhaken.

Im September habe ich selbst schriftlich beim Amtsgericht einen Grundbuchauszug beantragt.

Das Grundbuchamt rief mich auch persönlich an und teilte mir erneut mit, das ich bisher nicht der Eigentümer sei und man meinen Antrag erstmal zur Seite legen würde und sich darum kümmern würde.

Nach vielen E-Mails und Telefonaten hatte ich noch immer nichts schriftliches.

Der Erste Antrag auf Baukindergeld war bereits abgelaufen (06.08.2020)

Man benötigt einen Grundbuchauszug in dem mal als Besitzer eingetragen ist, oder eine Vormerkung bzw. Auflassungsvormerkung eingetragen ist.

Am 17.12.2020 bekam ich endlich meinen Grundbuchauszug in dem wir als Besitzer eingetragen sind.

Jede Eintragung in diesem Grundbuch wurde erst am 07.12.2020 getätigt.

Der Grundstückskaufvertrag der inzwischen fast 18 Monate her ist, wurde am 07.12.20 im Grundbuch eingetragen.

Weder eine Vormerkung oder Auflassungsvormerkung war im Vorfeld vorgenommen worden.

Keine Eintragung wurde vor dem 07.12.2020 in diesem Grundbuch vorgenommen.

Am 18.12.2020 versuchte ich erneut den Antrag mit sämtlichen Papieren bei der KFW zu stellen.

Dieses mal hieß es wir wären schon über die 6 Monate nach Einzug.

Wir wären für die Heranbringung der Unterlagen selbst verantwortlich.

Wie sollte ich irgendeine Form des Grundbuches bis zum 01.11.20 vorlegen können? Da die ersten Eintragung im Grundbuch erst am 07.12.20 getätigt wurden.

Jetzt zu meiner Frage, da die KFW mir heute telefonisch mitteilte, das ich die 36.000€ Baukindergeld wohl nicht bekommen würde.

Kann ich nur Schadensersatzansprüche gegenüber dem Notar geltend machen, da er seinen Job nicht richtig gemacht hat.

Bin ja schon echt stolz, dass der notarielle Kaufvertrag vom 15.04.2019 am 07.12.2020 im Grundbuch eingetragen wurde.

Weder eine Vormerkung / Auflassungsvormerkung oder ähnliches wurden vorher eingetragen.

Nach aktuellem Stand gehe ich beim Baukindergeld ohne die 36.000€ aus.

Wo kann ich jetzt den Schuldigen suchen?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

notar, Recht
Erbrecht: Haus zu Lebzeiten der betagten Eltern überschreiben lassen oder vererbt bekommen? Haus soll nach Ableben verkauft werden. ?

Guten Tag zusammen,

folgendes:

Ich lebe mit meinem Mann zusammen bei seinen Eltern in deren selbstgebautes Reihen-Endhaus aus dem Jahr 2000 (WG).

Sie sind schon Rentner und möchten das Haus an uns übergeben.

Allerdings: Das Haus ist noch nicht abbezahlt, erst in 7 Jahren und es ist stark renovierungsbedürftig (Neue Heizung nötig, absackendes Grundstück usw.)

Seit mein Schwiegervater vor 10 Jahren arbeitslos wurde, musste mein Mann finanziell einspringen. Mein Mann sagte, er hätte sich damals geweigert, Bürge zu sein, falls diese Info wichtig ist.

Nun ist die Frage, was wir jetzt unternehmen sollten, damit wir das Haus nach deren Ableben ohne Kosten (Steuern, Restkredit des Hauses usw.) übernehmen zu können um es zu verkaufen, um mit dem Erlös etwas anderes zu finden. (Wir können natürlich nicht sagen, ob sie in 7 Jahren noch da sind bzgl. des Kredits..)

Welche Möglichkeiten (und Verpflichtungen) haben wir? Jetzt überschreiben lassen; erben; oder nichts machen und abwarten? Erbvertrag/Testament? Erbe ausschlagen? Geschenkt bekommen? Erbschaftssteuer? Nießbrauch? Was kostet welche Entscheidung? Was müssen wir jeweils dann tun?

Ich hoffe, man kann meine Fragen nachvollziehen und leicht beantworten. Auf jeden Fall vielen Dank schon mal im Voraus.

Erbe, erbrecht, Erbschaftssteuer, Hausverkauf, Immobilien, notar, schenkung, Testament
Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

Erbe, erbrecht, notar, Pflichtteil, Betrug oder nicht
Mein Freund und ich bauen ein Haus. Das Grundstück gehört ihm, Finanzieren tun wir das Haus aber gemeinsam, wie regelt man das am besten?

Mein Freund und ich bauen gemeinsam ein Haus. Den Grund hat er letztes Jahr von seinen Eltern als Erbe geschenkt bekommen (er steht alleine im Grundbuch). Den Kredit von der Bank finanzieren wir aber gemeinsam. Der Kredit ist allerdings nur über 200.000€ da wir viel Eigenleistung mitbringen. Mein Vorschlag wäre nun gewesen, dass er mich 50/50 ins Grundbuch eintragen lässt, da ich ja auch gesamtschuldnerisch mit dem Kredit hafte. Ich hätte gemeint dass wir einen Notarvertrag machen wo drin steht im falle einer Trennung, dass er die Hälfte vom Grundstück wieder zurückbekommt (80.000€ Grundstück also würde er 40.000€ bekommen). Da dies ja sein Erbe war. Mein Freund möchte das aber nicht, da er ein höheres Eigenkapital hat wie ich. Ich habe auf der Bank 37.000€ und mein Freund 45.000 + Grundstück. Somit wären wir bei einem Grundbucheintrag von 40:60. Ein großes Thema was mein freund anspricht ist auch noch dass ich von den 100.000€ was ich tilgen müsste nie so viel zahlen werde, da wir ja Kinder wollen. Da zahlt er ja viel mehr wie ich. Und wenn ich ihm die Hälfte von dem Grundstück bei einer Trennung geben würde hat er wieder mehr EK. Und geschweige denn von der Arbeitsleistung die sein Papa bringt. Der wird jeden Tag auf der Baustelle sein(Rentner) und dein Papa vielleicht nur am Wochenende; Das hat mein Freund mir alles vorgerechnet und ich soll zufrieden sein mit 40%. Ich soll dankbar sein. Warum werde ich bestraft wenn ich mit 24 Jahren nicht so viel EK habe wie er mit 29 Jahren. Bitte helft mir ich brauche eure Meinung?

Grundbuch, Hausbau, Kredit, notar
Kann ich meiner Oma, die in Russland lebt, meinen Anteil an der Wohnung überschreiben, in der sie jetzt lebt, ohne dass ich anwesend sein muss?

Meine Oma lebt auf der Halbinsel Krim, welche momentan ein russisches Gebiet ist, also gelten dort russische Gesetze. Nun ist es so, dass sie Alzheimer hat und dringend Pflege benötigt. Eine dort lebende Familie hat zugesagt, dass sie auf meine Oma aufpasst, wenn sie dafür die Hälfte des Preises ihrer Wohnung bekommt, nachdem meine Großmutter gestorben ist. Allerdings habe ich noch einen Anteil an der Wohnung meiner Oma (ein Drittel), da ich ursprünglich mit meinen Eltern dort gelebt habe.

Es stellen sich mir also zwei Probleme in den Weg; anscheinend kann meine Oma den Leuten nur dann die Wohnungshälfte vermachen, wenn ich einverstanden bin, wofür ich angeblich anwesend sein muss. Das zweite Problem ist, dass es für Deutsche momentan schwierig ist, in die Krim einzureisen. Laut dem Auswärtigen Amt Deutschlands gehört die Krim immer noch zur Ukraine, wird aber faktisch von RUssland kontrolliert. "Konsularischer Schutz kann deutschen Staatsangehörigen dort angesichts der aktuellen Lage derzeit nicht gewährt werden." (Zitat Auswärtiges Amt).

Nun will ich also wissen: Muss ich wirklich in die Krim einreisen, damit ich meiner Oma "erlauben" kann, die Wohnungshälfte zu vermachen? Kann ich das von Deutschland aus regeln und wie viel kann mich das kosten? Wie fange ich das Ganze überhaupt an?

Vielen Dank im Voraus.

Erbe, notar, Russland, wohnung
Notarkostenrechnung korrekt?

Sehr geehrtes Forum,

folgende Anfrage habe ich an euch: Im Rahmen eines Immobilienerwerbs habe ich eine neue Grundschuld bestellt.

In dem Formular der Bank werden standardmäßig Rückgewährsansprüche von Grundschulden im Vor- oder Gleichrang abgetreten.

Hierrauf berechnet der Notar neben den Kosten für die Grundschuldbestellung (1,0 Verfahrensgebühr – berechnet auf die neue Grundschuld) auch Kosten für eine Abtretung (0,5 Verfahrensgebühr – berechnet auf Finanzierungsgrundschuld des Verkäufers).

Hierzu meine Frage: a) Ist dies so korrekt? Es wurde schließlich keine komplette Grundschuld abgetreten sondern lediglich die Rückgewährsansprüche? b) Wenn diese Kosten berechnet werden – muss dafür nicht ggf. der Verkäufer aufkommen (gem. Kaufvertrag haftet er für die Kosten der Pfandfreimachung)? c) Welche Rechtsgrundlage greift hier?

Für alle, die es genau wissen möchten, hier noch der Passus aus der Grundschuldbestellungsurkunde im Wortlaut:

Sofern der in dieser Verhandlung bestellten Grundschuld jetzt oder künftig andere Grundschulden im Range vorgehen und gleichstehen, trete(n) ich/wir hiermit zusätzlich sicherungshalber folgende Ansprüche gegen die jeweiligen Grundschuldgläubiger an die Gläubigerin ab: a) den mit Wegfall des Grundes für die Bestellung oder Abtretung entstehenden Anspruch auf Rückübertragung, Aufhebung oder Verzicht dieser Grundschulden. b) für den Fall, dass bei der Verwertung vorgehender oder gleichstehender Grundschulden ein Betrag erzielt wird, der die durch die Grundschulden gesicherten Forderungen übersteigt, den Anspruch auf Auszahlung des Mehrerlöses. c) Sollten Rückgewährungsansprüche an vorrangigen oder gleichrangigen Grundschulden bereits an Dritte abgetreten sein, trete(n) ich/wir hiermit meine/unsere gegenwärtigen und künftigen Ansprüche auf Rückabtretung dieser Ansprüche an die Gläubigerin ab. d) Sollten durch Verzichte vor- oder gleichrangiger Grundschuldgläubiger Eigentümerrechte entstehen, tritt der Eigentümer hiermit bereits jetzt diese Rechte an die Gläubigerin ab.

Grundschuld, notar

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