Hauskauf Problem.Bin am verzweifeln?

Hallo Zusammen,

wende mich mal an euch um eventuell Antworten zu bekommen. Unsere Nerven liegen nämlich schon blank.

Habe mit meiner Frau im Februar 20 ein Haus gekauft.

Nach dem Notartermin hat sich herausgestellt das der angegebene Treuhänder den Job nicht macht. Somit war der Vertrag ungültig. Nach drei Monaten wartezeit haben die Verkäufer einen neuen Treuhänder gefunden und es wurde vom Notar nachbeurkundet.

Dort sind auch alle Zahlungsvoraussetzungen nieder geschrieben.

Eine davon ist, das der Treuhänder alle Gläubiger anschreiben muss um zu erfahren ob der Kaifpreis für die Verbindlichkeiten ausreicht. Und da ist das Problem. Der Treuhänder hat bis heute noch nichts gemacht. Er geht nicht ans telefon, reagiert nicht auf mails usw.

Dem Makler sagte er, er hat alle Gläubiger angeschrieben und wartet auf Antwort. Heute habe ich mit zwei Gläubigern telefoniert und beide bestätigten das sich der Treuhänder noch nicht gemeldet hat. Das ganze geht jetzt schon seit 3 Monaten. Die Nachbeurkundung war am 16.04.2020 und Zahlungsziel der 15.05.2020.

Wir als Käufer haben keinen Vertrag mit dem Treuhänder, nur die Verkäufer.

Kann ich trotzdem dem Treuhänder eine Frist setzen er möge doch bitte seiner Arbeit nachgehen, oder bringt das nichts da wir ja keinen Vertrag mit ihm haben.

Wir haben jetzt schon seit fast 3 Monaten doppelbelastung, und jeder Monat kostet uns fast 1500€ zusätzlich.

Wir sind verzweifelt da wir laut Notar nicht aus dem Vertrag kommen und jetzt einfach warten müssen bis der Treuhänder seiner Arbeit nachkommt.

Hoffe auf Antworten

MfG

Tschell

Hauskauf, Immobilienkauf
1 Antwort
Finanzexperte?

Folgende Situation: In sehr beliebter Lage, direkt am Meer könnte ich einen alten Hof erwerben. Baujahr 1883, über 5000 qm Grundstück. Durch Umbau und Erweiterung stehen ein Wohnhaus sowie 5 einzelne Apartments zur Verfügung. Eingetragen ist dieses als 1 Wohnhaus. Gesamtwohnfläche: Ca 600 qm. Eine Wertschätzung ergab aus dem Jahre 2014 einen Schätzwert von 700 000,-

Nun wurde es 2017 durch einen Dachstuhlbrand beschädigt und der Besitzer ( 72 Jahre alt ), hat nicht mehr die nötige Kraft, es wieder aufzubauen.

Habe alles durch ein mir bekanntes Bauunternehmen kalkulieren lassen für einen Wiederaufbau. Kaufpreis : ca 160 000 plus Investition von ca 90 000. Also Gesamt: 250 000, da dem Besitzer daran liegt, das ich es erhalte, und nicht abreiße. Ein Investor liegt bei 200 000,-, aber bekommt nicht den Zuschlag, da er sofort abreißt, um dort ca 10-12 Ferienwohnungen neu zu bauen.

Nun meine wesentliche Frage: Durch die hervorragende Lage und der anhaltenden Wohnungsnot könnte ich auf der Stelle nach Errichtung eines neuen Dachstuhls und Eindeckung sofort vermieten. Entweder alles, also insgesamt 5 Wohnungen, oder aber nur einen Teil und selbst darauf wohnen. Gibt es Banken, die eine Vollfinanzierung anbieten, da das Risiko in dem Fall ja sehr gering ist?! Corona auch leider auch mich getroffen, dennoch habe ich alleine für eine einzelne Unterwohnung schon Mietinteressenten, die 700,- kalt bezahlen würden.

Für jeden Tipp, Ratschlag bedanke ich mich vorab !

Finanzierung, Immobilienkauf
4 Antworten
Wie hoch sollten wir die angebotene Immobilie schätzen?

Hallo Leute,

Ich war gestern mit meiner Familie bei einer Immobilienbesichtigung. Das Haus gefällt uns sehr und wir sind mit dem Exposé Preis sehr zufrieden. Die Immobilie wird von unserer Hausbank angeboten & würden auch am liebsten sofort zuschlagen und das Haus kaufen, auch wenn das Hausauf jeden Fall renoviert werden muss und nicht gerade neu ist. Die Verkäuferin, die für die Immobilie zuständig ist, hat uns gesagt, dass wir morgen einen Link geschickt bekommen, in dem wir auf eine Seite kommen, auf der wir den Preis der Immobilie schätzen sollen, ob weniger oder mehr als wie es angeboten wird. Da ich mich kaum mit Immobilien auskenne aber das Haus unbedingt haben möchte, mache ich mir Sorgen, dass wir vielleicht zu wenig schätzen/bieten als die Konkurrenz und somit das Haus nicht bekommen oder, dass wir "unnötig" viel schätzen und zu hoch pokern. Wir können bei diesem Verfahren nicht sehen, was die Konkurrenz schätzt. Ich will ungerne verraten wie hoch der Preis für die Immobilie ist, deswegen nehmen wir mal an, das Haus wird für 300.000€ angeboten und ist aus dem Jahr 1960. Was würdet ihr mir raten, wie hoch ich morgen das Haus schätzen soll, sodass wir es "sicher" hätten, aber auch nicht zu hoch pokern. Da ich das Haus zusammen mit meiner Familie kaufe, spalten sich bei uns die Meinungen, ich bin der jenige der sagt, dass wir ruhig mehr schätzen sollten und "immerhin" das Haus sicher hätten. Meine Familie hingegen ist der Meinung, dass wir nicht zu hoch pokern sollten, da wir irgendwann schon ein besseres Angebot finden werden, falls es mit dem hier nicht klappt.. Wir suchen schon seit längerem nach einem Eigenheim & will langsam zur Ruhe kommen.

Würde mich echt über paar hilfreiche Antworten freuen & hoffe, dass ich hier mit der Frage richtig bin :)

Hauskauf, Immobilien, Immobilienkauf
3 Antworten
Ab 5.000 Euro gemeinschaftlich in Immobilien investieren?

Vielen Dank, dass Du Dir die Mühe machst meine Frage zu lesen. Bei Google bin ich mit der Suche nach einer Antwort nicht mehr weiter gekommen, weshalb ich nun hier meine Frage stelle. Kannst Du mir mit Deinem Wissen helfen?

Ich möchte in Erfahrung bringen, welche sinnvollen Wege es gibt um mit Partnern gemeinschaftlich in Immobilien zu investieren. In unserem Beispiel soll eine Wohnung inkl. Erwerbsnebenkosten für 500.000 Euro von 100 Partnern zu jeweils 5.000 Euro gekauft werden.

Folgendes habe ich bereits bei meiner Recherche gefunden:

  1. BGB-Gesellschaft. Fällt leider aus, weil mit 100 Partnern eine notarielle Beurkundung schlicht zu aufwendig und zu schwierig ist.
  2. Nachrangdarlehen über Exporo oder Bergfürst. Fällt leider auch aus, weil diese Wohnung wirklich gekauft werden soll. Das Risiko eines Komplettausfalls erachte ich als zu hoch.
  3. Gründung einer KG, in der die Anleger zu Gesellschaftern werden. Über diese KG-Gesellschaft wird die Wohnung gekauft. Die Kapitalerträge werden an die Gesellschafter ausbezahlt.

Zur dritten Möglichkeit habe ich ausführlicher recherchiert und es scheint die praktikabelste Möglichkeit zu sein. Die rechtlichen Hürden scheinen sehr hoch zu sein, oder liege ich hier falsch? Gilt dieses Konstrukt schon als Immobilienfonds nach dem Kapitalanlagegesetz? Oder ließe sich das in der Praxis als Unternehmensbeteiligung umsetzen?

Vorab vielen Dank für Deine Mühe. Ich bin auf Deine Antwort gespannt.

Geldanlage, Geld, Fonds, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilienfonds, Immobilienkauf, Unternehmensgründung
6 Antworten
Immobilienkauf/verkauf, nicht verheiratet?

Mir gehört eine Immobilie (alleine), gekauft, bezahlt, keine Grundschuld eingetragen, Tilgung an Eltern (Teil der Altersvorsorge).
Baujahr 1992, gekauft vor 10 Jahren. Meiner Freundin gefällt es hier nicht und mir geht der Platz auf dem Grundstück langsam aus.
Da ich gesellschaftender Geschäftsführer mit einem Partner bin und die Verträge ausnahmslos "Gütertrennung" nennen, ist es natürlich so, dass "meins bleibt meins".
Danach Hauskauf:
Es ist mehr Geld nötig, das kann ich mit meinen Eltern klären (für die es eine höhere Altersrente von mir bedeutet).
Wir haben ein Kind (1 Jahr), meine Freundin war vorher im Einzelhandel und sie bekommt noch Elterngeld Plus (bis Nov 2019).
Da bei mir als Selbständigen die Kinderbetreuung nicht möglich ist, wäre das ihr Part. Mit Kind ist natürlich ein Vollzeitjob nur schwierig und selbst dann stellt sich die Frage nach der finanziellen Leistungsfähigkeit bei einem Hauskauf. Heiraten wir und machen Steuerklasse 3 und 5 macht Arbeiten bei ihr noch weniger sinn.
Kurz gesagt, ich WILL die Immobilie alleine kaufen und bezahlen. Selbst WENN eine Trennung/Scheidung kommen könnte, wäre mein Dach über dem Kopf durch Gütertrennung ja sicher.
Sehe ich das Richtig?
Weiter sehe ich das als meine Aufgabe ihr zu verdeutlichen, dass arbeiten für Sie in Zukunft wenig Sinn macht. Kinderbetreuung vs. ein paar Stunden arbeiten (zu wenig Geld) und später bei Steuerklasse 5 kann sie besser beim Kind sein als für ein paar Kröten arbeiten zu gehen.
Wie verhält sich das beim Notar und dem Grundbucheintrag?
Ich WILL das alleine machen, Gütertrennung ist mir durch andere Verträge vorgeschrieben... natürlich kann sie sagen "ich spiele da so nicht mit"... dann ist eben Schluss...
Nur weil wir da zu zweit sitzen und sie sagt "ich will auch mal unterschreiben" kann das doch nicht so einfach zugelassen werden oder?

Immobilienkauf, Gütertrennung
4 Antworten
Richtig knifflige Immobilienfrage: Wie verteilen wir die Besitztümer von uns und meinen Eltern in diesem Bermudadreieck finanziell sinnvoll?

Wir haben eine richtig knifflige Immobilenfrage und hoffen, dass wir hier auf schlaue Köpfe treffen, die unseren Knoten in unseren Überlegungen lösen können:

Sachverhalt ist wie folgt:

Wir wollen in das Haus meiner Eltern ziehen (Haus 11).

Meine Eltern ziehen dafür in Haus 9.

Haus 9 ist das Elternhaus meiner Mutter und gehört mittlerweile ihrer Schwester (meiner Tante).

Bedingung für diesen Tausch ist: Wir kaufen meiner Tante das Haus ab (ca 200.000) und sanieren es für meine Eltern (ca 200.000). Dies entspricht ca. dem Wert des Hauses 11, welches größer und familientauglich ist, in das wir einziehen werden.

Wahrscheinlich am sinnvollsten wäre folgende Überlegung:

Meine Eltern überschreiben mir Haus 11. Soweit ich weiß, habe ich als Tochter einen Freibetrag von 400.000 und so kann die Grunderwerbssteuer zumindest hier gespart werden.

Zusätzlich kaufen wir das Haus 9 und richten meinen Eltern vertraglich ein lebenslanges Wohnrecht ein. So könnten wir die Renovierungskosten für eine fremd genutzte Immobilie auch steuerlich absetzen, was uns sehr entgefen konmen würde, oder nicht?

Jetzt die Krux: Mein Vater möchte jedoch gerne weiterhin Eigentum besitzen und nicht als "Mieter" aus dieser Geschichte heraustreten.

Was machen wir also am besten?

Können wir Haus 9 kaufen und meinen Eltern dann irgendwann überschreiben? Fallen dann zweimal Grunderwerbssteuern an? Beim Kauf von uns, beim Überschreiben an meine Eltern und irgendwann werden wir es dann wahrscheinlich wieder erben, dann entstehen wahrscheinlich ein drittes Mal Kosten?

Oder:

Sollten meine Eltern lieber weiterhin Haus 11 im Grundbuch behalten und wir stehen dann im Grundbuch von Haus 9, wohnen aber genau andersherum?

Oder: Geben wir meinen Eltern 400.000 € (was Steuern kostet) und sie kaufen das Haus meiner Tante ab (was wieder Steuern kostet)?

Und vielleicht nicht ganz unwichtig: Hat mein Bruder, der mit Familie ein Haus in Münster gekauft hat und nun dort lebt, Mitspracherecht/Ansprüche bei dieser Aktion auf unser Elternhaus (Haus 11)?

Ich hoffe, ihr habt gute Ideen, wie wir das finanziell gut gelöst bekommen.

Anbei ein Bild zum besseren Verständnis. ;-)

Ganz lieben Dank für Ihre und eure Beiträge und Gedanken zu unserem Thema!

Richtig knifflige Immobilienfrage: Wie verteilen wir die Besitztümer von uns und meinen Eltern in diesem Bermudadreieck finanziell sinnvoll?
Immobilienfinanzierung, Immobilienkauf
3 Antworten
Haus kaufen und Finanzierung durch Mieteinnahmen?

Hallo Forum,

bin eben zufällig auf dieses Forum gestoßen und wollte eure Meinung zu diesem Thema/ Situation haben.

Es ist so, dass ich wahrscheinlich das Thema nicht zu 100% euch vermitteln kann da ich ein Leie bin. Bitte seid nachsichtig.


Wir haben eine Immobilie entdeckt und obwohl wir im Bietverfahren überboten worden sind, hat der Eigentümer uns die Immobilie angeboten.

Haus mit ca 400qm 1100qm Grundstück.

UG und OG zum vermieten und EG von uns bewohnt.


Wir hatten zu dieser Immobilie eine Anfrage bei einer Bank gestellt und obwohl alles positiv aussah zuletzt eine Absage bekommen, da das Risiko vom Ausfall der Mieteinnahmen zu hoch wäre. Kann man für sowas eine Versicherung abschließen?


Nun haben wir bei der Sparkasse (Hausbank) angefragt. Die haben gewisse Werte anders gewichtet und kamen auf eine monatlich zu zahlende Rate von ca. 2.950€ bei einem Gesamtkredit von 730.000€ davon wären 100.000€ Sanierungskosten. Eigenkapital von ca. 80.000€. Mein Mann ist Architekt und hat die Sanierungskosten berechnet und mit den Gewerken die er kennt abgesprochen.

Ich bin noch in Elternzeit und würde in ca 2 Jahren mit meinem Gehalt ihn unterstützen können. Mein Mann verdient netto 3.100€ wir haben als große Ausgabe momentan unser Auto mit ca 250€ / Monat und die Miete mit 1.050€


Was denkt ihr, wäre seitens der Sparkasse eine Finanzierung sinnvoll? Die Dame von der Kreditabteilung die alles berechnet hat sagte, dass sie das als machbar sieht und positiv gestimmt ist. Aber sie müsse das mit dem Chef noch besprechen. Nun sitze ich auf heißen Kohlen und habe Angst, dass wir vom Eigentümer den Zuschlag für das Haus haben aber die Kreditabteilung bei der Sparkasse uns einen Strich durch die Rechnung machen kann.

Glaubt ihr mit mehr Eigenkapital würden wir besser da stehen z.B 100.000€?


Denkt ihr auch dass sich das mit der Sparkasse noch hinziehen könnte da sie vllt ein Gutachten vom Haus haben wollen.


Weiss nicht wie lange wir den Besitzer ohne Finanzierungszusicherung hinhalten können. Wir sollten von der Sparkasse aus trotzdem auf das Haus bieten auch wenn noch nichts fest ist.


Sehr nervenaufreibend alles. Ach und die Sparkasse sagte dass es positiv ist, dass man drei Einheiten vermieten kann. Volksbank bei denen wir zunächst angefragt hatten, hatte uns nur angeraten zwei Einheiten zu vermieten. Des Weiteren nannten die als Grund zum Mietausfall auch die Sanierungskosten. Obwohl mein Mann alles aufgeschlüsselt hat und detailiert aufgezeigt hat mit welchem Geld er hin kommt. Auch von anderen erfahrenen Architekten abgesegnet worden ist.


Vllt könnt ihr mir eure Einschätzung sagen. Das Haus ist unser Traumhaus und vllt habt ihr eine Idee wie wir da weiter verfahren können. Andere Banken fragen oder oder.


Danke im Voraus und wie gesagt seid bitte nachsichtig.


Liebe Grüsse und danke im Voraus.









Finanzierung, Immobilienfinanzierung, Immobilienkauf
6 Antworten
Notarkosten für Entwurf eines Kaufvertrages?

Wir haben uns in eine Immobilie mit Erbpachtgrundstück verliebt und den Verkäufern (Verkauf durch Privat) unser Kaufinteresse mitgeteilt, jedoch mit der Info das wir gerne noch mit dem Erbpachtgrundstückseigentümer sprechen wollen, ob ein Kauf des Grundstückes möglich ist. Daraufhin sind diese direkt zum Notar gelaufen und haben einen Vertragsentwurf in Auftrag gegeben (ohne die Info abzuwarten ob das Grundstück käuflich ist). Sonst hätte der Vertrag ja auch ganz anders ausgesehen.

Also haben wir dann innerhalb von einer Woche Post vom Notar bekommen mit dem entsprechenden Vertragsentwurf. Leider mussten wir dann aus privaten Gründen unser Kaufinteresse zurückziehen. Jetzt haben wir eine Rechnung vom Notar bekommen (1200  Euro). Müssen wir die Summe zahlen? Ist die Höhe der Summe gerechtfertigt?

  1. Wir waren nicht Auftraggeber
  2. Der Vertragsentwurf ist sehr fehlerhaft (fehlerhafter Name, Fehlerhaftes Übergabedatum der Immobilie, und lt. Vertrag sind wir Eheleute was wir aber nicht sind)
  3. Wir wurden nicht nach unserem Einverständnis gefragt. So kann ja jeder, zum Notar gehen und willkürlich Entwürfe erstellen lassen. Es ist ja nur der Name, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift notwendig. Das ist in der heutigen Zeit ja nicht mehr schwierig herauszubekommen (Facebook, etc.)
  4. Es hat keine Aufklärung des Notars über potentielle Kosten gegeben
  5. Es fand keine Beratung durch den Notar statt
  6. Zudem wurde der ursprüngliche Vertrag genommen (von den Immobilienbesitzern) und einfach 5 Felder ausgetauscht. Es wurde kein neuer Vertrag aufgesetzt.

Was können wir tun?

Immobilienkauf, notarkosten
7 Antworten
Wer zahlt die Grundsteuer beim Immobilienerwerb?

Hallo zusammen, ich habe eine Wohnung im Oktober 2016 gekauft. Im Kaufvertrag zu das Tema steht folgendes: Kosten und Steuern 1. Die Kosten dieses Vertrages, seiner Ausfertigung und seines Vollzuges, etwaige Gebühren für die Hinterlegung des Kaufpreises auf Notaranderkonto, die Kosten etwa erforderlicher Genehmigungen und Bescheinigungen, die Katasterfortführungsgebühr, die Gerichtskosten sowie die Grunderwerbsteuer trägt der Käufer. und Für Kosten und Steuern haften die Vertragschließenden als Gesamtschuldner. Die im Vertrag vereinbarte Kostenverteilung gilt nur im Innenverhältnis zwischen ihnen.

Daher vereinbaren die Vertragsparteien Folgendes: Ab dem Tage des Besitzübergangs treffen den Käufer im Innenverhältnis zum Verkäufer alle Rechte und Pflichten gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Hausgeldabrechnung für das Wirtschaftsjahr soll in der Weise erfolgen, dass der Tag der Besitzübergabe auch als Stichtag gilt. Nachzahlungen für die Zeit davor gehen zulasten des Verkäufers, für die Zeit danach zulasten des Käufers; entsprechendes gilt für etwaige Guthaben. Die Beteiligten haben selbst für den Ausgleich zu sorgen.

Ab Oktober habe ich sämtliche Gebühren übernommen. Der Vorbesitzer fordert auch noch von mir die Grundsteuer anteilig für 3 Monate. Ich sehe aber nicht, wo steht was über Grundsteuer. Jeder Eigentümer im Haus zahlt die Grundsteuer direkt an Finanzamt. Oder habe ich was übersehen oder nicht richtig verstanden ?????? 

Vielen Dank im Voraus. MfG

Grundsteuer, Immobilien, Immobilienkauf, Steuern, wohnung, Wohnungskauf
1 Antwort
Mehr Eigenkapital generieren. Mit Immobilie.?

Hallo, habe da jemanden der mehr Eigenkapital braucht, aber auf keinen grünen Zweig kommt; und ich komme da auch nicht mehr weiter---- Er wohnt in einem Zweifamilienhaus das ihm gehört, ist aber noch nicht abbezahlt, eine Wohnung des Hauses wird selber von ihm bewohnt, die andere ist vermietet. Grundschuld für das 2-Fam-Haus insgesamt 220.00€- noch offen ca. 190.000€( Darlehen bei der Bank). Daneben gibts noch ne Eigentumswohnung( in nem anderen Ort) die ihm auch gehört; auch vermietet; Grundschuld 40.000€ ---20.000€ noch offen bei der Bank als Darlehen. Beide vermietete Wohnungen( Haus und ETW) haben Mieteinnahmen von ca. 10.000€ pro Jahr( also 5000€ pro Wohnung). Die Mieteinnahmen fliessen natürlich in die Rückzahlung der Darlehen; er selber ist berufstätig, aber es ist ihm nicht möglich Eigenkapital aufzubauen, da er laufende Kosten hat und natürlich Haus und Wohnung abbezahlen muss..... Gibt es eine Möglichkeit mehr Eigenkapital aufzubauen? Nach Möglichkeit sollten die bestehenden Darlehen nicht aufgestockt werden---> Zinsbindungsfrist. Bin für alles offen. Danke für eure Antworten......

Bitte macht ruhig kreative Vorschläge; Mieterhöhung o.ä. finde ich persönlich nicht kreativ; das sind Standardantworten----- denkt ruhig mal um die Ecke!! Weg von den "Hausfrauenantworten".!!!!

Geldanlage, Geld, Eigenkapital, Finanzierung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilienkauf, Investition
5 Antworten
Kriegen wir so eine Finanzierung durch?

Folgender Fall: EFH in beliebter Wohnlage, 2800qm Traumgrundstück (keine umliegende Bebauung, teilbar).Grundstück ist eine begehrte Rarität! Haus hat 145qm, Bj. 1960. Muss modernisiert werden. Dämmung, Heizung (Gas, 20J. alt), Renovieren, DG Ausbau, ggf. Dach, neue Bäder und Küche. Puh, viel zu tun! Aber dafür eine gute Bausubstanz, Lehmwände, toller Grundriss... VB 90.000 EUR, nächste Woche geht der Sachverständige durch, dann können wir verhandeln. Kein Makler. Modernisierung so, dass wir einziehen können schätze ich auf 30.000, wenn Dach muss, dann leider mehr. Wie schon mal geschrieben: ich bin in der Probezeit und in Befristung. Hab am 1.9. angefangen. Netto 2.200 EUR, dazu Kindergeld. Meine Frau arbeitet ab Januar wieder. Ganz blöde Konstellation, ich weiß. Wir hätten normal auch nicht jetzt gekauft, müssen aber wegen Eigenbedarf raus und 1. findet man hier nix zur Miete und 2. wäre eine neue Mietrunde totale Geldverschwendung und für das Kind ja auch Mist, dann in 1-2 Jahren wieder umzuziehen. Wir versuchen also mit aller Kraft es hinzukriegen. WIe dem auch sei, meine Mutter hat ein abbezahltes Reihenhaus in bester Lage. Wert vor 10 Jahren geschätzt auf rund 300.000 EUR, Tendenz eher steigend. Sie würde -wie auch immer geartet- eine Sicherheit von rund 100.000 EUR als Hypothek geben.

Geht sowas durch? Berater bei der Bank will erst alle Unterlagen und sagt noch nichts, was mich nicht schlauer macht.

Eure Einschätzung?

Dank und beste Grüße

Hauskauf, Immobilienfinanzierung, Immobilienkauf
5 Antworten
Ab wann AfA (Steuersparimmobilie) - wann beginnen die Abschreibungen?

Hallo an alle, ich war bis jetzt stiller Mitleser und nun bin ich neu hier im Forum, weil ich eine spezielle Frage habe.

Ich erwarb im Mai 2015 eine Wohnung, die in einem 1910 errichteten Baudenkmal-Gebäude liegt und vom gleichen Bauträger vor dem Mieterbezug saniert werden soll. Erstbezug und Übergang von Nutzen und Lasten wird im Juni 2017 sein.

Die Abschreibung teilt sich nun auf zwei Teile auf, in den bereits bei Kauf bestehenden Bestandsteil (minus Kosten für das Grundstück), der mit 2,5% auf 40 Jahre abgeschrieben werden kann und in den durch Sanierung neu errichteten Teil, welcher mit einem erhöhten Prozentsatz auf insgesamt 12 Jahre abgeschrieben werden kann (8x9% und 4x7%).

Zu meiner Frage: Ab wann starten die beiden Abschreibungen im einzelnen?

Nach meinem Verständnis und der Meinung meines Steuerberaters müsste ich die 2,5% bereits in meiner Steuererklärung 2016 eingeben können (Kaufdatum im Mai 2015) und die ersten 9% in meiner Steuererklärung 2018 (Fertigstellung 2017 und Übergang von Nutzen und Lasten 2017). Doch mein Finanzamt lehnte die 2,5% nun ab und ist der Meinung, dass ich sie auch erst 2018 eingeben kann.

Ich wende mich nun an euch, da ich gerne mehrere Meinungen dazu hören möchte und gerne auch die rechtliche Bestimmungen kennen lernen will. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn jemand eine Aussage dazu treffen kann, ob das Finanzamt hier Entscheidungsspielraum hat, oder ob der Anfang der Abschreibung gesetzlich (wo im EStG?) geregelt ist.

Vielen Dank im Voraus :)

Finanzamt, Immobilien, Immobilienkauf, Rechte, Steuern, Abschreibung, EStg
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Immobilienkauf