Grundstücksart? - Berechnung zur Aufteilung eines Grundstückspreises?

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Grundstücksart bei einer ETW ist bei Kaufpreisaufteilung Wohnungseigentum, genau so wie du das geschildert hast.

Auch die Ausführung mit den Mieteigentumsanteilen Zähler/Nenner ist korrekt.

Kann man sich übrigens hier selbst erarbeiten

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommenssteuer/2018-03-28-Berechnung-Aufteilung-Grundstueckskaufpreis.html

Hallo,

vielen Dank für die Rückmeldung. Das Template habe ich gefunden. Eine genaue Erläuterung, in welche Kategorie eine Eigentumswohnung gehört, enthält die Anleitung jedoch nicht.

Aber vielen Dank für die Bestätigung. Dann werde ich die nächste Steuererklärung dementsprechend anpassen.

Viele Grüße.

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Mir ist nicht klargeworden, worum es hier eigentlich geht. Grundsteuer oder Einkommensteuer?

Für die einkommensteuerrechtliche Aufteilung erscheinen mir 3,72% - auch ohne Kenntnis der Gegebenheiten - waghalsig niedrig. Wie hat das Finanzamt das denn begründet?

Da ein Haus mit 5 Etagen auf derselben Fläche steht wie ein Haus mit einer Etage, muss zwangsläufig der Bodenwert eher recht niedrig sein.

Was hilft?

Einspruch einlegen, Gutachter mit einer Kaufpreisaufteilung beauftragen. Vorher ausrechnen, ob sich das bei der Abschreibung überhaupt lohnt.

Deine Wohnung ist gar keine Grundstücksart ?!?!? Dir gehört ein Teil der Gemeinschaft und der gehört das Grundstück. Dein Teil ist soviel "wert" wie es in der Teilungserklärung steht.

Nimm ein einfaches Beispiel

1770qm Grundstück gehört einer 2er WEG, jeder der beiden Eigentümer hat 500/500 tel . Dann gehört dir die Hälte. Was willst du da deuteln ?!?!?
Nur weil du es nun komplozierter beschreibst steht dein Anteil in der Teilungserklärung.

Der Anteil Grund und Boden wird dann wieder anders berechnet.

Erhaltungsaufwand / Anschaffungsnaher Aufwand - einige Fragen

Ich habe 2011 eine Immobilie erworben. Diese hat zwei Etagen, wobei das EG von mir bewohnt wird und das OG vermietet ist. Beide Etagen haben jeweils eine separate Etagenheizung.

Die Etagenheizung im selbstgenutzten EG war sehr fehleranfällig und wurde im Jahr 2012 von einem Heizungsbetrieb gegen eine neue Anlage identischer Technik ausgetauscht.

Die Etagenheizung im vermieteten OG war im Jahr 2012 defekt und wurde von einem Heizungsbetrieb repariert.

Meine Fragen:

  1. Sehe ich das richtig, dass ich die kompletten Kosten (inkl. Anfahrt, Arbeitslohn, etc.) für die Reparatur der Anlage im vermieteten OG als Erhaltungsaufwand in den Werbungskosten für Vermietung und Verpachtung absetzen kann? Falls ja, kann ich dann 20 Prozent des Arbeitslohns trotzdem als Handwerkerleistung steuerlich absetzen oder ist nur eines möglich?

  2. Lässt das Einkommensteuerrecht auch in irgendeiner Form die Berücksichtigung des Austauschs der Anlage im selbstgenutzten EG zu? Ganz in Ordnung war die Anlage von Beginn an nicht, da war sie aber noch benutzbar.

Nun noch eine andere Frage zur selben Thematik:

  1. Aufgrund gesetzlicher Bestimmung ließ ich 2012 die oberste Geschossdecke dämmen. Hier handelt es sich also wohl um eine Standardverbesserung. Sehe ich das richtig, dass ich die gesamten Kosten (Material, Lohn, etc.) zu 50 Prozent (weil Immobilie zu 50 Prozent vermietet) der „Absetzung für Abnutzung“-Summe hinzurechnen kann und ab sofort jährlich 2 Prozent der geänderten Summe absetzen darf?

Über „erhellende“ Antworten würde ich mich freuen!

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