Steuer bei Neubau VK auf Altgrundstück

Hallo liebe Gemeinde! Habe mal ne Frage an die Steuerexperten hier:

Ich habe ein Einzelhaus auf einem recht großem Grundstück. Seit mehreren Jahren ausschließlich selbstbewohnt, somit würde bei VK keine Steuer auf etwaigen Gewinn anfallen. Nun werden an einem direkt angrentenden Grundstück von einer großen Baufirma 2 MFH mit je 5 Eigentumswohnungen gebaut. Wenn man die Grundstücke verbinden würde, könnte auch noch ein 3. solches Haus auf einen Teil meines Grundstücks entstehen. Folgende Konstelationen wären denkbar:

1) Ich gründe eine baugemeinschaft mit der Baugesellschaft. Den Bau mit allen Kosten etc. übernimmt komplett die Baugesellschaft und ich stelle nur das (Teil-)Grundstück. Hierfür bekomme ich einen festgeschriebenen prozentualen Anteil am VK Erlös der Eigentumswohnungen. 2) Ich ziehe das ganze komplett auf eigene Rechnung durch. Hole mir also eine Finanzierung von der Bank und beauftrage die Baufirma und verkaufe dann selber die Eigentumswohnungen.

In beiden Fällen wäre es denkbar, das das bewohnte Einzelhaus erhalten bleibt, wahrscheinlicher wäre aber ein Abriss.

Ich denke, die Frage ist klar: Wie verhält sich das steuerlich? Ohne NB könnte ich ja steuerfrei verkaufen. Ist das dann bei den Wohnungen auch so? Hab mal was gelesen, das es evt. davon abhängt, ob das Grundbuch geändert werden muss. Das wäre ja nicht zwingend erforderlich, so wie ich das sehe.

Ich habe mir §23 EStG durchgelesen, der bezieht sich ja aber überwiegend auf die 10-jahresfrist (die NICHT abgelaufen ist) und demnach sind "Gebäude und Außenanlagen" bei VK steuerpflichtig, wenn 10J nicht abgelaufen. Im umkehrschluß wären sie also steuerfrei wenn +10J (?) Dann kommt der Zusatz mit Nutzung zu eigenen Wohnzwecken. Die geplanten Eigentumswohnungen wären ja bei VK noch gar nicht genutzt. Voraussichtlich sogar noch gar nicht fertiggestellt.

Vlt. kann mich ja jemand erhellen. Danke im Voraus!

einkommensteuer, Immobilien, Steuern, Veräußerung
1 Antwort
Immobilie GmbH

Ich überlege mir einen Mehrfamilienhaus (mit einer niedrigen Eigenkapitalquote) als Kapitalanlage zu erwerben.

Da niemand weiss wie sich die Weltwirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln wird, bevorzuge ich die Immobilien mit einer GmbH zu erwerben.

Vorteile:

  • Falls die GmbH pleite geht, bin ich persönlich nicht haftbar und könne ein ganz normales Leben führen.
  • Der zusätzliche Vorteil einer GmbH ist das man weniger steuer zahlt wenn die Gewinne nicht ausschüttet werden.

Nachteile:

  • In der GmbH gilt der erzielte Verkaufspreis als Erlös und muss (abhängig vom restlichen Buchwert) unter Umständen auch voll versteuert werdenKauft man die Immobilie nicht durch einer gmbH sondern privat, muss man keine Privat kann eine Immobilie nach 10 Jahren steuerfrei mit Gewinn veräußert werden
  • Der zweite Nachteil: Die Gründung einer Gmbh ist aufwändiger, es muss eine doppelte Buchhaltung gemacht werden, es muss bilanziert werden, es gibt jährliche Mindeststeuern usw. Alles in allem ein gewisser jährlicher Aufwand, der sich rechnen muss. Die GmbH Lösung macht also nur unter 2 Grundvoraussetzungen Sinn:

Also habe ich mir das so überlegt: Ich kaufe das Mehrfamilienhaus mit einer GmbH zum beispiel für 300000€. Nach 10 Jahren ist das Mehrfamilienhaus abbezahlt. Ich verkaufe die Immobilien (nicht die GmbH sondern nur die Immobilie) die meiner GmbH gehört an mir selbst, für 300000€. Da der Verkaufspreis = Anschaffungskosten zahl die GmbH beim verkauf keine Steuer. Da aber 300000€ heute viel weniger wert sind als in 10 Jahre würde ich die Immobilie unterbewertet kaufen. Nachdem die Immobilie mir (privat) gehört, warte ich gerne zusätzliche zehn Jahre (profitiere von den Mieteinnahmen ) und veräußere die Immobile nach 10 Jahren steuerfrei.

Ist das möglich?

(Bitte keine Kommentare wie: "du muss zusätzliche kosten für Reparaturen mit berücksichtigen" oder "keine Bank finanziert eine GmbH...." oder " Du musst Lehrstand berücksichtigen...." oder "du wirst keine Immobilie finden die in zehn Jahren abgezahlt ist" Das ist hier nicht die Frage)

GmbH, Immobilien
3 Antworten
Meinungen und Erfahrungen zu folgenden Fonds DWS Top Dividende, FvS Multiple Opp, Grundbesitz Euro

Ich war diese Woche in Regensburg zu einer Informationsveranstaltung - keine Verkaufsveranstaltung einer deutschlandweiten Vermögensverwaltungs AG.

Unter anderem wurde die Eurokrise thematisiert mit Ausblicken in die Zukunft sowie wie man sich in der jetzigen Situation als Anlege positionieren könnte. Von Sparbüchern , Tagesgeldkonten wurde eher abgeraten ( wegen der Inflation ). Wenn Tagesgeld dann nur aufgrund der Liquidität ( 3-5 Monatsgehälter). Diese besitze ich und habe auch ansonsten mein Leben gut abgesichert ( Berufsunfähigkeit, Rente etc ). Das ist auch alles soweit gut und das ganze habe ich natürlich nicht alleine gemacht sondern habe mich dazu kompetent unabhängig durch Makler beraten lassen worauf er mir individuell was auf mich zugeschnitten hat.

Aber zum Thema:

Jedenfalls wurden auf diesem Infoabend einige Fonds angesprochen und erläutert. Im Immobilienbereich war dies der Grundbesitz Europa, dann ein Mischfonds Flossbach von Stoch Multiple Oppertunities sowie der DWS Top Dividende.

Meine Frage ist nun, was man von den eben genannten Produkten wirklich halten kann.

habt ihr Meinungen, Erfahrungen zu diesen Fonds und was spricht für ein Investment und was dagegen. Ich habe vor per Sparplan in Fonds zu investieren und werde mir natürlich unabhängig von hier noch kompetente Hilfe einholen bevor ich in diesem Bereich etwas machen werde. Geht ja schließlich um Geld .

Der Grundbesitz Europa wurde als sehr sichere Anlage beschrieben. Ein Fonds der seit 40 Jahren ausschließlich positive Renditen erzielt hat mit einem guten Managment. Für den konservativen Anleger gedacht.

Der FvS Fonds für einen ausgewogenen Anleger - Auch hier würde ich mich über Einschätzungen sehr freuen.

Der DWS Top Dividende soll attraktiv sein aufgrund seiner Dividendenstrategie. Er schüttet jährlich 3-4,5 Prozent an seine Anleger aus und man kann zusätzlich von Kurssteigerungen profitieren.

Gibt es bessere Alternativen zu diesen Fonds? Die Produkte wurden so beschrieben, dass sie sich in schwierigen Zeiten gut behaupten könnten. Der Referent geht davon aus, dass die Inflationsrate steigen wird und das Zinsniveau jedoch niedrig bleibt.

Weiterhin sind die der Meinung, dass es im Moment interessant wäre sich um eine eigene Immobilie zu informieren.

Ich danke im Vorraus für hoffentlich zahlreiche und informative, konstruktive Antworten

Evt könnt ihr ja die Umfrage beantworten. In welchen Fonds würdet ihr am ehesten investieren? und warum?

diverse andere Fonds 75%
Flossbach von Storch Multiple Opp 25%
gar nicht 0%
Grundbesitz Euopa 0%
DWS Top Dividende 0%
Geldanlage, Aktien, Börse, Fonds, Immobilien, Eurokrise
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