Fallrohr beschädigt Mehrfamilienhaus?

2 Antworten

Ich habe so meine prinzipiellen Verständnisprobleme. Ein Mehrfamilienhaus hat üblicherweise ein gemeinsames Treppenhaus. Ein Rheinhaus ist mir als Bautyp unbekannt. Reihenhäuser haben oftmal eine gemeinsame Dachfläche und auf jeder Dachseite eine Dachrinne. Aus Sparsamkeitsgründen wurden in Eurem Fall nur ein Fallrohr auf jeder Seite angebracht - damit müssen Maßnahmen am Ablaufsystem mit allen 3 Eigentümern abgesprochen werden, sollen sie an den Kosten beteiligt werden.
Wenn Sie einen Rohrbruch hinter dem Wasser im Keller vermutet, aber man nichts Auffälliges bei der Kamerauntersuchung gefunden hat, ist die Ursache womöglich woanders zu suchen und nicht im Zusammenhang mit der Dachrinne zu finden. Dann kann auch keine Kostenübernahme duch die anderen Eigentümer gefordert werden.

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Sie ist aber der Meinung dadurch das wir das Fallrohr mitbenutzen auf einer Seite müssten wir uns an den Kosten zur reperatur/bzw. kompletten Austausch beteiligen.

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@Kristina846

Die Kostenbeteiligung ist zwar gerechtfertigt, aber sie kann nicht ohne Zustimmung aller den Auftrag erteilen und die Kostenübernahme verlangen. Es sei denn, Gefahr ist in Verzug; dies trifft hier aber nicht zu.

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@Kristina846

ja, an den Kosten für die Untersuchung von Fallrohr und generell die gemeinsame Entwässerung hat sie recht.

Aber der Rohrbruch betrifft aber nicht die gemeinsame Entwässerung ? Dann nicht.

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So wie Du das schilderst, ist die Dachentwässerung eine Gemeinschaftsanlage für das gesamte Reihenhaus. Zu dieser Gemeinschaftsanlage gehört auch das Fallrohr und dessen Anschluss an die Kanalisation. Wartungsarbeiten und Mängelbeseitigung an Gemeinschaftsanlagen müssen von allen Wohnungsbesitzern des Reihenhauses gemeinsam getragen werden.

Übrigens sind möglicherweise die Überschwemmungen des Kellers nicht auf das Fallrohr zurückzuführen, sondern auf Laub o.ä. in der Dachrinne oder auf eine Unterdimensionierung der gesamten Entwässerungsanlage. Dann läuft bei sehr starkem Regen das Wasser an der tiefsten Stelle, also in der Nähe des Fallrohrs, über den Rand der Dachrinne und dann in irgendwelche Kellerfenster, in den Schacht der Keller-Außentreppe oder ins Fundament.

Geh mal während des nächsten Wolkenbruchs nach draußen und suche die Ursachen. 

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Schaden passierte letztes Jahr. Die Mauer wurde relativ schnell reguliert ( 150 €) ohne Rechtsanspruch. Bei der Hecke hat der Sachverständiger gesagt man unterhält sich in diesem Jahr und schaut ob die Hecke „kommt“. Die saftige Hecke ist in der Mitte nur noch braun und tot. Thujas sind eh sensibel. Kostenvoranschlag für neusetzen liegt bei 2.100 € netto. Es ist eine ca. 2 meter in sich verwachsene Hecke. Neuer Gutachter kam vor 3 Wochen und siehe da es kam ein negativer Brief. Axa verweist auf Urteil BGH (VCR 46/05) vom 27.1.06. Axa schreibt in 3 Jahren kommt die Hecke wieder.

Was können wir machen ? Ab zum anwalt rechtschutz besteht. Oder müssen wir es hinnehmen ? Es kann doch nicht sein das wir 3,5 Jahre der Axa entgegenkommen und mit so einem Schandfleck leben müssen.

Anbei das Urteil.

Auch unter Berücksichtigung von Art. 20a GG und § 16 Abs. 1 UmweltHG ist bei der Beschädigung eines nicht nur zu einem vorübergehenden Zweck angepflanzten Gehölzes nicht ein Minderwert des Gehölzes selbst, sondern nur eine durch seine Beschädigung bewirkte Wertminderung des Grundstücks ersatzfähig (Bestätigung von Senat, BGHZ 143, 1, 6; und BGH, Urt. v. 13. Mai 1975, VI ZR 85/74, NJW 1975, 2061).

b) Die beschädigungsbedingt geringere Restlebensdauer eines Gehölzes führt für sich genommen nicht zu einer Wertminderung des Grundstücks. Die Folgen seines vorzeitigen Absterbens stellen einen Zukunftsschaden dar, der erst nach seinem Eintritt ersatzfähig ist.

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