Günstige Hypothekenzinsen für Aktienkauf nutzen und so fürs Alter vorsorgen?

Hallo, ich habe eine Wohnung in München und die ist abgezahlt und ca. 500000 wert. Ich habe diese geerbt und bewohne diese selber. Leider habe ich sonst kein Vermögen.

Allerdings heißt es, dass man jetzt wieder Aktien kaufen soll und als halber Franzose gefallen wir insbesondere die Aktien von GDF Suez sehr gut. Diese kosten etwas über 16 Euro und zahlen 1,50 Euro. Die Rückforderung der Quellensteuer ist für mich weniger das Problem, also hätte ich fast 7% Nettodividende. Ich würde daher die günstigen Zinsen nutzen und eine Hypothek in Höhe von 30000 Euro aufnehmen um 2000 GDF-Aktien zu kaufen. Mein Plan ist es diese Hypotheken durch die Dividende zu tilgen und am Ende als Altersvorsorge Aktien zu haben, deren Dividenden ich dann später zum Kauf anderer Dividendenwerte nutzen könnte.

Eigentlich kann ja nicht viel schief gehen, denn selbst wenn GDF die Dividende um 2/3 auf 50 Cent kürzt, wäre das ausreichend für die Hypothekenzinsen und ich kann ja auch den Teil, den ich vom Einkommen (monatlich 1000 Euro) spare zur Tilgung verwenden.

Was haltet ihr von dieser Anlagestrategie? Sollte ich es besser lassen oder sollte ich neben 1000 GDF auch 1000 Statoil oder 600 Shell kaufen, welche auch recht hohe und todsichere Dividenden bezahlen, mit denen ich die Hypothek abzahlen könnte? France Telecom zahlt auch fast 10% Dividende, allerdings ist die Gefahr einer Streichung hier zu hoch.

Geldanlage, Aktien, Börse, Dividende, hypothek, Immobilien
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Immobilienfinanzierung mit hohem Eigenkapital und geringem Einkommen

Liebe Finanzexperten,

in den letzten Jahren hatte ich finanziell großes Glück und konnte mir aus verschiedenen Quellen einen Grundstock von ca. 300000 EUR zusammensparen.

Ich würde gerne einen Teil dieses Geldes dafür nutzen, um damit eine oder mehrere Eigentumswohnungen zur Kapitalanlage zu kaufen. Die Idee ist, dass ich einen bestimmten Anteil an Eigenkapital einbringe und den Rest der Wohnung finanzieren lasse. Die Mieteinnahmen werden dann zur Kreditrückzahlung verwendet und nach 15-20 Jahren ist die Wohnung abbezahlt, ohne dass ich mehr als 10-20% meines Grundkapitals investieren musste.

Mein Problem ist: Mein aktives Einkommen ist relativ gering. Ich verdiene nur ca. 900 EUR brutto im Monat durch Nebenjobs und kleinere selbstständige Tätigkeiten, den Rest meines Lebens bestreite ich im Prinzip durch Zugriff auf den Kapitalstock. Ich habe bei einigen Banken angefragt und habe bisher keine Bank für eine Finanzierung gefunden. Es werden i.d.R. 1100-1500 EUR monatliches Bruttoeinkommen nachweisbar verlangt, um ein Angebot zu bekommen. Als Grund wird immer wieder genannt, dass die Banken das "unternehmerische Risiko" einer Immobilie als Kapitalanlage nicht mittragen will.

Hat jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir in meiner Situation Tipps geben? Es klingt natürlich etwas nach einem Luxusproblem, aber ich würde gerne mein bisheriges Kapital als möglichst starken Hebel einsetzen.

Vielen Dank an für alle hilfreichen Antworten!

Eigenkapital, Eigentumswohnung, Immobilien, Immobilienfinanzierung, Immobilienkauf, Investition, Kreditvergabe
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Haftet Makler bei zu geringer Miete?

Auch ein Mietfall aus der Praxis, genau gesagt von gestern. Ich sondiere einen Wohnungsmarkt und sehe die Anzeige eines Maklers, der eine Wohnung in einem Haus vermietet, in dem ich gerade zwei Wohnungen verkaufe.

Laut Mietspiegel ist auf 9,80 €/qm erhöhbar. Derzeit üblich sind für Wohnungen ohne Balkon bei der Neuvermietung 10 €, mit Balkon oder renoviert werden gut 10,50 € aufgerufen. Ich kenne die Zahlen, weil ich in dem Objekt schon Mieten erhöht habe.

In der Anzeige werden für eine frisch renovierte Wohnung mit Balkon und moderner Einbauküche 7,0 €/qm verlangt. Weil ich in dem Jahr die Wohnung direkt darüber verkauft habe, kann ich auch die eine Etage darunter einschätzen. Sie ist wenigstens 10,50 €/qm wert.

Ich maile den mir bekannten Eigentümer (der 300 Km weit weg wohnt und sich nicht darum kümmert) an und teile ihm das mit. Der mailt mir zurück, dass das Mail einen Tag zu spät kommt. Der Vertrag ist schon abgeschlossen. Es hätte ihn auch gewundert, wie schnell es ging aber er hätte sich auf den Makler verlassen.

Es geht um monatlich exakt 200 € Kaltmiete. Auch wenn er bis an die Grenzen erhöht, dauert es wenigsten sechs Jahre, bis er eine ortsübliche Miete bekommt. Dazu verschlechtert die niedrige Miete die Verhandlungsbasis bei einem eventuell beabsichtigten Verkauf. Ein Blick in Immoscout oder Immowelt hätte sowohl dem Eigentümer als auch dem Makler gezeigt, dass er wenigstens 3 €/qm zu niedrig liegt.

Kann der um ca. 5.000 € - vor Steuer - geschädigte Eigentümer etwas machen? Gibt es eine Haftung für Schlechtleistung bei einem Makler? Der Schaden ist sicher entstanden. Wie sollte man es angehen, dass er auch ersetzt wird? Ich gehe aufgrund der Anzeige davon aus, dass er im Alleinauftrag gehandelt hat.

Immobilien, Makler, Recht, Schadensersatz, Zivilrecht, BGB
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Wie ist der Kauf eines Zimmers in einem Pfelgeheim zu bewerten?

Immer mehr Pflegeheime werden gebaut und es können auch Privatleute Wohnungen kaufen. Meistens auf garantierte 20 Jahre mit einer Rendite von um die 5 Prozent. Der Käufer muss sich nicht um die Vermietung kümmern, nicht um Renovierung, das bezahlt der Betreiber. Also an sich eine sorgenfreie Investition, die mich auch interessiert.

Aber wie sind die Risiken? Kann der Betreiber auch in Zukunft gut wirtschaften? Man sagt, der Bedarf an Pflegeheimen wächst entsprechend der alternden Gesellschaft. Aber werden vielleicht momentan zu viele Pflegeheime gebaut? Geht der Trend nicht wieder zu mehr Zu-Hause-Pflege? Auch die Gesetzgebung unterstützt dies, z. B. dadurch, dass Arbeitnehmer sich eine finanziell unterstützte Auszeit für die Pflege von Angehörigen nehmen können. Dadurch werden Pflegeheime immer öfter nur noch in den letzten Wochen und Monaten des Lebens benötigt.

Was passiert, wenn der Betreiber Pleite geht? Vermieten kann man ein Zimmer in einem Pflegeheim nicht selber. Verkaufen? Wer kauft ein solches Zimmer in einem insolventen Pflegeheim? Ich habe gerade mal versucht, bei Immowelt.de und immoscout24.de eine gebrauchte Pflegeimmobilie zu finden, ist mir nicht gelungen.

Gibt es Fachleute, die ich fragen könnte? Die betreuende Bank halte ich für zu parteiisch. Anderen Banken traue ich auch nicht, die sagen vielleicht eh nichts dazu und wollen ja verkaufen. Hat jemand vielleicht einen Tipp?

Rendite, Immobilien, Pflegeheim, wohnung, Wohnungskauf
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Baugenehmigung für neuen Wohnraum

Hallo zusammen!

Ich habe eine Frage zum Thema Baugenehmigung und muss erstmal die vergangene Situation erläutern: Wir haben das Grundstück, auf dem unser Haus steht, im Jahr 2000 gekauft. Damals befand sich im hinteren linken Eck vom Grundstück ein Haus, das allerdings schon in marodem Zustand und außerdem ziemlich klein war. Es war mindestens in den 60er Jahren, vielleicht schon 1945 gebaut worden. Das alte Haus stand direkt an den Grundstücksgrenzen und war an zwei Gebäude angebaut, die zu den Grundstücken links von und hinter unserem Grundstück liegen (und natürlich ebenfalls an den Grenzen stehen). Wir haben das alte Haus abreißen lassen, die Gebäude auf den Nachbargrundstücken stehen allerdings bis heute. Unser jetziges Haus hält alle Abstandsvorschriften ein.

Nun würde ich gerne an die Stelle des alten Hauses ein kleines Nebengebäude errichten lassen, das ich gewerblich nutzen will. Innen bräuchte ich zwingend ein kleines Badezimmer. Ich habe unseren Architekten gefragt, und er meinte, ein simples Gartenhäuschen wäre wahrscheinlich genehmigungsfrei, sobald ich aber ein Bad einbaue, gilt der Bau als Wohnraum und würde an dieser Stelle wegen der Grenzen nicht genehmigt werden.

Gibt es eine Möglichkeit, sich auf die frühere Bebauung zu berufen? Wie gesagt stehen die beiden Gebäude auf den Nachbargrundstücken auch nach wie vor (nicht dass sie mich stören würden...). Ob es sich bei diesen um Wohnraum oder nur um "Gartenhäuschen" handelt, kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie drin war, aber zumindest das Gebäude links ist für ein Gartenhäuschen ziemlich groß (mindestens 30 m2 Grundfläche) und hat ein Erd- sowie ein Dachgeschoss...

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Herzliche Grüße

Karen

Baurecht, Immobilien, Recht
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Modelle zur Hausfinanzierung

Hallo zusammen,

wir planen ein EFH zu kaufen und haben nun von unserer Bank verschiedene Finanzierungsangebote bekommen. Die gesamte Darlehenssumme beträgt 260.000 €, die Bank gibt allerdings nur maximal 10 Jahre Zinsbindung. Leider müssen wir auch eine 100% Finanzierung machen. Nun sind wir unsicher, da überall steht, dass ein Bauspardarlehen nicht sinnvoll ist, aber die Restschuld am Ende der Laufzeit geringer ist. Hier sind die Eckdaten:

  1. Variante:

50.000 über die KfW, Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, eff. Jahreszins 2,68, Tilgung 4,05%

110.000 über Bankdarlehen, Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, eff. Jahreszins 3,14

100.000 über ein Bauspardarlehen, Laufzeit ca. 20 Jahr bis zur kompletten Tilgung, Zinsbindung 19 Jahre, eff. Jahreszins 3,05,

Restschuld am Ende der Zinsbindung 113.088,- €


  1. Variante:

50.000 über die KfW, Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, eff. Jahreszins 2,68, Tilgung 4,05%

210.000 über ein Bankdarlehen, Laufzeit ca. 24 Jahre, Zinsbindung 10 jahre, eff. Jahreszins 3,14, Tilgung 2,86%

Restschuld am Ende der Zinsbindung 167.915,- €

So hat es der Bankberater vorgerechnet und immer auf die Sicherheit nach Ende der Zinsbindung hingewiesen, da die Restschuld ja geringer ist. Uns würde nun die allgemeine Meinung dazu interessieren, leider kennen wir niemanden, der sich in der Materie auskennt....

Vielen Dank und schöne Grüße

Finanzierung, Hauskauf, Immobilien
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Der Traum vom Eigenheim, Haus finanzieren trotz laufender Immobilienfinanzierung.

Hallo an alle,

folgendes, ich hege wie wahrscheinlich viele anderen den Traum von einem eigenen Haus mit meiner Freundin. Nachdem ich weiß, dass das alles mal nicht so schnell zu handeln ist möchte ich mich im Voraus so gut wie möglich informieren.

Fakts: Ich, unbefristet beschäftitg, Netto ca. 1800 EUR, lebe zur Zeit in Miete (680 EUR warm) Fremdkapital 12.000 EUR (Rate 325), Eigenkapital: 4.500 EUR (naja nicht viel). Sie, unbefristet beschäftigt, Netto ca. 1750 EUR, finanziert eine Wohnung zu 4,89 % (ca. 60.000 EUR) monatliche Rate ca. 300 EUR. Darüber hinaus hat sie jährliche Ausgaben für Versicherungen Sparverträge etc. von 800 EUR.

Man liest ja immer mehr über 100 % Finanzierungen. Nun ist natürlich die Frage, da Sie bereits eine Immobilie (welche bei Hauskauf vermietet werden würde) finanziert, rest ca. 50.000 EUR.

Können wir trotzdem zusammen etwas finanzieren oder kann man die bestehende Finanzierung in die neue mit reinnehmen? Ich weiß einfach nicht wie ich mich jetzt wirtschaftlich am besten Stelle, aber jetzt noch jahrelang diese Hohe Miete zahlen möchte ich nicht, dass ist doch wenn man sowieso kaufen will irgendwie rausgeschmissenes Geld. In Ihre Wohnung zu ziehen kommt für mich nicht in Frage, da hab ich dann das Gefühl nur zu Besuch zu sein, das geht für mich gar nicht. Ausserdem ist die Wohnung doch etwas klein.

Das muss ja alles irgendwie sau-schnell gehen, Objekt finden und Bank fragen, klingt leicht aber vorbereiten will ich mich irgendwie auch.

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht, vielleicht ähnliche und wie habt ihr das dan gemacht?

Vielen lieben Dank für ein paar nützliche Tipps!

Finanzierung, Hauskauf, Immobilien
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