Darf die Kommunale so viel Geld abziehen?

Hallo, also ich habe ein großes Problem. Ich bin 19 Jahre und habe 3 Geschwister 16, 15 und 13. Meine Mama ist verwitwet und somit alleinerziehend. Sie bekommt Hartz 4 und es gibt keine Halbwaisenrente. Ich kann nur schätzen, aber sie bekommt ca. 1800€ monatlich und die Miete kostet ca. 800€ (wird übernommen). Ich weiß nicht, ob das alles wichtig ist, aber ich schreibe alles mal auf.

Nun zum Problem. Ich habe im Juni angefangen einen Nebenjob zu machen, 450€ Basis. Ich bekam nur einmal knapp 450€ und sonst waren es immer zwischen 200-300€. Ich denke, die haben mich hier verarscht, da ich gelesen habe, dass 100€ nicht angerechnet werden und sonst nur 80% vom Rest angerechnet wird. Meine Mum bekommt zum Ende des Monats für gewöhnlich 1000€ circa und sie bekam bis jetzt immer ein ganzes Stück weniger als das was ich hier so ausrechne. Ich meine bei 200€ wären es gerade mal 80€, aber kam mir eher wie 150-200€ rüber. Da muss ich aber auch noch anmerken, dass die Kommunale hier wirklich sehr schlecht ist.

Kann ich dagegen noch etwas machen?

Jetzt hätte ich noch ein Problem und zwar ein viel größeres. Ich bin seit Ende Juli auf keiner Schule und habe bis November einfach meinen Minijob gemacht. Im November hab ich mich ans CJD angemeldet. Das ist eine Schule, die einem hilft eine Ausbildung zu finden. Da wird auch ganz normal Unterricht gemacht. Die Schule ist wie eine Arbeit und wird dadurch von der Arbeitsagentur bezahlt. Normalerweise 293€ in meinem Fall. Im November waren es 117€, da ich erst am 15. eingestiegen bin. Im November wurden meiner Mama 350€ abgezogen, weil ich 300€ vom Nebenjob bekam, sie herausgefunden haben, dass ich von März bis April noch einen Minijob hatte (war keine Absicht es zu verheimlichen, ich verstehe das ganze nur nicht so gut). Aber im März habe ich gerade einmal 130€ und in April nur 33€ verdient gehabt. Die haben das alles angerechnet und meiner Mama 350€ abgezogen, dürfen die das? Ist das gerechtfertigt? Für diesen Monat haben sie sogar 500€ abgezogen. Da wurden wohl die 117 und die 350 vom Nebenjob angrechnet. Ich verzweifle nur noch, weil wir bis zum 15. hungern müssen. :/

Hartz IV
2 Antworten
Jobcenter/ALGII verlangt 6-7 JAHRE alte Dokumente, rechtens?

Hallo,
Ich war wieder bei meinen Eltern zu Besuch und die haben mir einen ALGII Brief gezeigt indem steht, da sie für Leistungen ab den 01.01.2020 nicht Entscheiden können, da folgende Dokumente fehlen und dann waren von jedem Familien Mitglied 4-5 Dokumente aufgelistet von 2012-2014, darunter Lohnabrechnungen und NEBENKOSTENABRECHNUNGEN.

Das man die hälfte damals schon abgeben hat ist nicht der rede wert, aber ich habe in alten Dokumenten gesehen und da wurden z.B bei mir für den damaligen Nebenjob LOHNNACHWEISE aufgefordert die man per Kontoauszug überreicht hatte (weil man dafür keine Lohnabrechnugn erhalten hat) und akzeptiert. Jetzt steht aber die wollen die Lohnabrechnung und in klammer (Kontoauszüge sind kein ausreichender Nachweis!) Vielleicht ist Kontoauszug kein ausreichender Nachweis, aber warum evrlangt man das 7 Jahre später? Dürfen die das? Meine Eltern machen sich nämlich Sorgen, da drin steht, dass wenn man bis zum 25.12.2019 nicht zusendet wird es gekürzt oder entzogen.

Ich meine was haben 7 Jahre alte Dokumente für die jetzige Situation zutun, das sie nicht entscheiden können? Wenn die damals die Kontoauszüge akzeptiert haben, dann können die doch nicht 7 JAHRE später was anderes verlangen oder doch?

Ich schreibe jetzt, weil meine Eltern IMMER alles rechtzeitig abgegeben haben, auch Sachen die 6-7 Jahre alt waren aber jetzt reicht es halt langsam. Letztes Jahr war es ähnlich da wollten die zum Beispiel weniger wie die Lohnabrechnugen von Juli-September 2012 und jetzt wollen die viel viel mehr und darunter Sachen wie von Oktober-Dezember 2012, wieso sagten die letztes Jahr nicht direkt von Januar bis Dezember statt jedes Jahr nur 2-3 Monate zu verlangen?

Dürfen die wirklich so alte Sachen verlangen? und wenn ja ist es wirklich der richtige Bescheid zu sagen wir können für den 1.1.20 NICHT ENTSCHEIDEN weil alte Sachen fehlen?

Ich wäre über Antworten so dankbar!

ALG II, Hartz 4, Hartz IV, jobcenter, Sozialamt
4 Antworten
Beziehung vorbei, wie Wohnung behalten?

Hallo Leute, ich brauche dringend Rat, um eine schwierige Situation richtig zu erledigen.

Ich und meine Freundin wohnten schon über fünf Jahre lang zusammen in unser 40 Quadratmeter Mietwohnung. Nun ist unsere Beziehung vorbei, und sie will weg. Wir stehen beide als Hauptmietern im Mietvertrag. Sie hat regelmässige Einkommen. Ich dagegen bin ein Künstler mit unregelmässige Einkommen, alle mögliche Schulden (Krankenkasse, Finanzamt usw.) und schwarze Schufa. Dazu bin ich noch Immigrant und komme nicht perfekt klar mit Deutsche Bürokratie.

Ich werde es auf jeden Fall versuchen, in die Wohnung zu bleiben, und Unterstützung von Jobcenter zu bekommen. Meine Frage ist, in welcher Reinfolge ich die Sachen am besten machen sollte?

a)     Freundin Abmelden

Die Freundin hat jederzeit die Möglichkeit, sich woanders (vorläufig) zu anmelden. Eventuell wird sie aber höchstwahrscheinlich eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung von die Hausverwaltung benötigen.

b)     Mietvertrag

Meine Angst ist, dass die Hausverwaltung / Eigentümer mich rausschmeissen will, wenn die über unsere Trennung hören. Oder die bereits hohe Miete mir unmöglich erhöhen. Ich habe keine Finanzielle mitteln, umzuziehen oder so. Eine Abstimmung von Jobcenter könnte hilfreich sein, aber wie bekomme ich den?

c)      Jobcenter

Früher während unsere Beziehung habe ich schon mal Harz 4 beantragt. Die Freundin hat aber zu viel verdient, um was da zu bekommen. Jetzt denke ich, dass ich kein Cent von Jobcenter kriegen kann, bevor ich einen neuen Mietvertrag in der Hand habe. Oder wäre irgendeine andere Bescheinigung möglich?

Auch wenn es gerade schwer ist, können wir mit meine Freundin die Sachen noch zusammen verhandeln. Wie sollten wir umgehen, so dass sie wegziehen kann, und ich Harz 4 bekommen und bleiben kann? Danke schon mal vorab für alle Tipps!

Hartz IV, Mietvertrag, Schulden
3 Antworten
Zwischen Hartz 4, Privatinsolvenz und Erbschaft "zerrieben" - Ist Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung möglich?

Der Fall in Stichworten:

Ich, alleinstehend, 64 Jahre alt, arbeitslos seit 2001, ALG 2 seit 2005, Arbeit gesundheitlich aussichtslos, Privatinsolvenz in der Wohlverhaltensphase, P-Konto mit Pfändung 

erbe blöderweise 20.000 Euro aus einem nicht verwandtschaftlichen Verhältnis. Der Einfachheit halber rechne ich 50 Prozent Steuer, verbleiben 10.000. Davon nimmt sich der Insolvenzverwalter die ihm zustehende Hälfte, die aber lange nicht ausreicht, um die Gläubiger zu befriedigen. Wenn der Insolvenzverwalter sich bedient hat, melde ich den Sachverhalt der Hartz 4 Behörde, nicht vorher. Denn ich habe schon von einem Fall gelesen, bei dem das Jobcenter seine Zahlung bis zur "Klärung" der Erbschaft unverzüglich eingestellt hat - in dem Fall wäre ich sofort im Eimer.

Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand wird mir das Jobcenter die 10.000 Euro als Einkommen anrechnen (obwohl nur noch die Hälfte davon vorhanden sein wird) und - wenn ich Glück habe - auf 12 Monate verteilen (damit ich wenigstens sozialversichert bleibe). Über den Daumen gepeilt, bleiben mir dann 12 Monate lang nach Abzug der Miete knapp 110 Euro zum "Leben".

Könnte ich dann eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung stellen? Gegen das Amt, den Sachbearbeiter, den Arbeitsminister, den Sozialrichter ? Ich stelle das Urteil mal ein:

https://ratgeber.advoneo-schuldnerberatung.de/blog/hartz-4-erbschaft-zaehlt-trotz-schulden-komplett-als-einnahme/

Hartz IV, Privatinsolvenz
4 Antworten
Kein Hartz4, kein Geld, und dann noch kündigen?

Meine derzeitige Situation ist verzwickt. Habe vor 2 Wochen nach über 1 Jahr der Arbeitslosigkeit endlich einen Job in meiner Branche gefunden, doch die Arbeitsstelle macht mich psychisch fertig. Keine Einarbeitung, Mobbing von den Kollegen, vergiftetes Betriebsklima. Noch dazu habe ich immer noch keinen Arbeitsvertrag erhalten, obwohl ich ihn am ersten Tag unterschreiben sollte. Mit der Chefin habe ich bereits mehrfach gesprochen, sie sieht es jedoch ähnlich wie mein Umfeld: Pobacken zusammenkneifen und alles nicht so dramatisch sehen, nirgendwo ist Arbeit schön, ist nicht ihre Schuld dass die Mitarbeiter mich wie Dreck behandeln und mich nicht einarbeiten...

Ich weiss nicht, wie lange ich das noch aushalten kann. Jeden Tag wird es schlimmer, Zuhause weine ich nur noch und bin vollkommen fertig. Dazu kommen körperliche Beschwerden; kann kaum noch laufen und habe wahnsinnige Rückenschmerzen, da eigentlich vorgeschriebene Hilfsmittel bei der Arbeit nicht vom Betrieb gestellt werden.

Eigentlich klarer Fall: kündigen und was neues suchen. Aber erstens kenne ich die Kündigungsfrist nicht, da ich nie den Vertrag gesehen habe, und zweitens habe ich wahnsinnige Angst, dann wieder nichts zu finden. Ich habe in den letzten Monaten 200+ Bewerbungen geschrieben, auch für Putzstellen etc, und fast keine Rückmeldungen geschweige denn eine Zusage bekommen.

Dazu kommt, dass ich kein Hartz4 bekomme. Der Antrag wurde laut Jobcenter abgelehnt, ich warte jetzt seit 2 Wochen auf den Bescheid, der angeblich am 10. abgeschickt wurde.

Mein Freund hat für Ende Oktober unsere gemeinsame Wohnung gekündigt, weil ich meine Hälfte der Miete nicht bezahlen kann und er nicht mit jemandem zusammenleben möchte, der kaum das Essen bezahlen kann. Also würde ich effektiv ab November auf der Strasse sitzen, selbst wenn ich den Job jetzt nicht kündige.

Jetzt weiss ich einfach nicht mehr, was ich tun soll. Mein Freund will so schnell wie möglich die Mietschulden zurückgezahlt bekommen, und ich will einfach nur noch einschlafen und nicht mehr aufwachen ...

Hartz IV, Kündigung
3 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Hartz IV