Hilfe! Rückzahlung Witwerrente bei Hartz 4?

Hallo ihr Lieben mein Vater und wir haben ein riesen Problem.

Es geht darum, dass seine erste Frau 1997 gestorben ist und er seitdem Witwerrente bezieht bis heute (2021). 1999 hat er neu geheiratet mit meiner Mama und ich weiss nicht ob er das der RV mitgeteilt hat damals oder nicht aber er hätte theoretisch ab diesem Zeitpunkt kein Anspruch mehr auf die Rente (wegen Wiederheirat).

Mein Vater kann kaum Deutsch daher regeln wir alle seine behördlichen Angelegenheiten und vor kurzem rief eine Frau aus der RV an, die gefragt hat, ob er verheiratet ist. Da es nie ein Geheimnis war, sagten wir natürlich er ist seit 1999 wieder verheiratet. Seitdem wurde die WR gestoppt und als ich angerufen habe um nachzufragen, sagte die Frau am Hörer er müsse das alles nachzahlen (das wäre bestimmt eine Summe im 5 stelligen Bereich). Das ist natürlich verständlich aber er bezieht Hartz 4 und arbeitet in Teilzeit und kriegt es gerade mal so hin die Miete zu zahlen und uns über Wasser zu halten...

Zudem war er selbst geschockt, dass die Rv nicht darüber Bescheid wusste, weil wir immer alle Einnahmen und Informationen offen legen. Das Jobcenter, KV alle wissen dass er zurzeit verheiratet ist und mit meiner Mutter lebt und auch das Jobcenter hat nie was gesagt wenn wir die Rentenbescheide abgeschickt haben.

Es war also nie ein Thema und auch wir haben uns nie beschäftigt damit weil wir unwissend waren. Wir sind davon ausgegangen, dass jeder weiss dass er verheiratet ist.

Mein Vater ist auch nicht so fies oder soo schlau um Versicherungen zu veräppeln. Es war ein riesen Missverständnis und jetzt meine Frage an euch. Kann er von der Rückzahlung befreit werden weil er Hartz 4 bekommt? Oder kommt er ins Gefängnis wenn er die Schulden nicht begleichen kann?! Haften seine Kinder also wir dafür?? Bitte keine negativen Kommentare es war nie unsere Absicht das Geld von der Versicherung abzukassieren.. er hatte damals nur niemanden der ihm dabei hilft bei solchen Angelegenheiten. Heute tun wir das..

Rentenversicherung, Hartz IV
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Hartz 4 HG Antrag?

Hallo...ich habe eine etwas spezielle frage

Es handelt sich um folgende Situation

ich 31 bin arbeitslos, jetzt muss ich einen weiterbewilligungsantrag beim JB einreichen, ich habe bis heute immer keinen HG Antrag eingereicht, war auch nie ein problem anscheinend, ich wohne bei meinen eltern, im eigenen haus, jedoch wird dieses haus noch abbezahlt also der kredit, es gibt keine miteinnahmen

meine Mutter ist Hausfrau, also bezieht sie keine Leistungen, sie ist auch über meinen Vater bei der krankenkasse angemeldet

Ich habe einen bruder der 34 ist, der arbeitet jedoch er kann kein geld beisteuern er kauft sich sein essen etc alles immer selber, und einen bruder der auszubildender ist auch ü25

mein familie unterstützt mich nicht, ich bekomme kein geld von denen, ich habe eine chronische Erkrankung ich muss spezielle lebensmittel kaufen, zusätzlich habe ich im schnitt 30-40 euro an medikamenten kosten im monatalles auf meinen namen registriert

ich zahle keine miete, weil meine eltern sagen, da du eh diese chronische erkrankung hast, wäre das eine zusätzliche stress belastung für dich, und das würde sich negativ für dich auswirken, nur in diesem punkt sagen meine eltern okay da gibts hilfe

was kann ich jetzt machen, um diesen leuten klarzumachen, das ich keine Unterstützung erhalte? Also Geld, muss ich für jeden so einen HG Antrag ausfüllen? sollen alle ein schreiben auflegen und sagen, er bekommt keine hilfe oder sollen nur mein vater und meine mutter in diesem HG Antrag erwähnt werden? 

Vater

Mutter

Bruder1? 

Bruder2? 

bitte keine belehrungen, oder junge geh arbeiten, ich benötige echt hilfe

Hartz IV
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Jobcenter Darlehen?

Hallo,

ich habe eine Frage die mir etwas unangenehm erscheint.

Im letzten Jahr, hab ich aufgrund der Corona Pandemie meinen Vollzeit Job verloren (Probezeit) und hatte dann nebenbei nur noch meinen Aushilfsjob!
Da es ein hin und her war mit der jobcom und dem Arbeitsamt, bezüglich der Zuständigkeit für mich , hing ich etwa zwei Monate mehr oder weniger in der Luft und versuchte mich so über Wasser zu halten.
Im Grunde geht es darum , das ich zwei Monate meine Miete nicht zahlen konnte.
Danach lief es ganz normal weiter und und ich wollte mich immer auf eine Ratenzahlung mit der Vermieterin einigen.
Sie hat dies zwar bewilligt, aber mit einem monatlichen Betrag , den ich einfach nicht tilgen konnte !

Nun kamen noch die Nebenkosten hinzu und sie verlangt selbstverständlich das komplette Geld sofort !

(1800€ )

Ich bin vor 5 Monaten Vater geworden und wohne nun auch mit meiner Partnerin und unserem Sohn zusammen in der Wohnung ! (Vorher war ich alleine knapp 4 Jahre lang )

Die Vermieterin droht mit der fristlosen Kündigung noch diesen Monat was ich ja auch verstehen kann :( !

Wir haben beim Jobcenter nun einen Antrag auf ein Darlehen gestellt und hoffen auf Hilfe !

Ich möchte kein Mitleid oder sonstiges, sondern ich wollte wissen , ob jemand ähnliche Erfahrungen hat und wie hoch die Chance ist bei drohender Obdachlosigkeit ein Darlehen zu erhalten ?

Ich hab wirklich Angst mit unserem Baby vor der Tür zu sitzen

Es war einfach alles zu viel und es kamen noch viele private Sachen hinzu und ich kam mit den ganzen Schulden plötzlich nicht mehr hinterher !

Darlehen, Hartz IV
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ALG II - Erstwohnsitz kostenfrei, Zweitwohnsitz Kosten?

Sehr geehrter Anwalt,

ich wurde zum 01.10.2020 arbeitslos. Hatte seit 2019 einen Erst- und Zweitwohnsitz.

Am Erstwohnsitz entstehen mir keine Kosten, am Zweitwohnsitz zahle ich die Miete.

Während des Bezuges von ALG I wurde mir das ALG I und sogar Wohngeld bei der Wohngeldstelle des Zweitwohnsitzes genehmigt.

Zum 01.06.2021 falle ich in den Bezug des ALG II, die Wohnsituation mit dem Erst- und Zweitwohnsitz soll weiterhin so bestehen bleiben.

Wie kann ich es beim Jobcenter des Erstwohnsitzes durchsetzen, Dass dieses mir die Kosten für den Zweitwohnsitz bezahlt.

Es sind Vorteile von beiden Wohnsitzen zu vermerken.

1. Bessere Möglichkeiten an einem der Wohnsitze bzw. im Umkreis und dazwischen einen Arbeitsplatz zu erhalten. Da der Weg zur Arbeit viel kürzer wäre. Somit die Verspätungen bzw. Ausfallquote niedriger wäre. Geringe Fahrkosten.

2. Ich muss mich nicht zwischen den Wohnsitzen entscheiden, so kann ich weiterhin offiziell an beiden Orten wohnen.

3. Durch die doppelte Haushaltsführung kann ich aus beruflichen Gründen nach der Anstellung monatlich bis zu 1.000 Euro an Unterkunftskosten als Werbungskosten von der Steuer absetzen.

4. Soziale Kontakte zur Familie, zu Freunden und Bekannten, an beiden Wohnsitzen bleiben erhalten und können gepflegt werden, so wie soziale Bindungen an meinem Heimatort bleiben bestehen.

5. Absehbarkeit und Dauer der auswärtigen Beschäftigung wäre gewährleistet.

6. Langfristig ist der Zweitwohnsitz deutlich günstiger als dauerhaftes Übernachten im Hotel oder pendeln von 55 km einfacher Strecke. Da ich kein Pendler bin.

7. Einsparungen bei der Kfz-Versicherung. Die Höhe der Versicherungsprämie ist abhängig vom Wohnort. Niedrigere Beiträge bei der Kfz-Steuer.

8. An meinem Zweitwohnsitz werden zwei Pflegebedürftige meinerseits gepflegt und unterstützt.

9. Somit ist es gewährleistet, dass ich zur Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt jederzeit und in kürzester Entfernung zur Verfügung stehe.

10. Die Postadresse ist die Wohnanschrift meiner Eltern angegeben, diese Befindet sich zwischen dem Erst- und Zweitwohnsitz. Sonst bin ich jederzeit telefonisch und per E-Mail erreichbar.

11. Seit Beginn der Arbeitslosigkeit bin ich ohne nennenswerte Verzögerung in der Lage, auf schriftliche oder mündliche Anfragen oder auch auf Angebote seitens der ARGE zu reagieren, da diese wie beschrieben an die Postanschrift geleitet werden und an meine E-Mail Adresse. Zusätzlich ist es mir möglich persönliche Termine bei der zuständigen ARGE jederzeit pünktlich wahrzunehmen.

Soweit so gut.

Ich hoffe Sie können mir bei meinem Anliegen rechtlich weiterhelfen.

Mit Freundlichen Grüßen und Dank im Voraus.

ALG II, Hartz IV, Zweitwohnsitz
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Wird Erwerbsminderungsrente von meiner Mutter für meinen Antrag auf Hartz 4 (ALG 2) angerechnet?

Guten Tag, ich suche bereits etwas länger im Internet nach einer Lösung bzw. zu einem klaren Entschluss für mich. Ich habe Hartz 4 (ALG 2) beantragt und die Leistungen wurden abgelehnt, weil wir in der Bedarfsgemeinschaft zu viel Geld verdienen. Mein Vater bekommt normales Gehalt (ist also in Arbeit), meine Mutter bezieht Frührente (volle Erwerbsminderungsrente), meine zwei Geschwister haben eine Ausbildung und ich bin seit anfang Januar aufgrund einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung arbeitssuchend und demnach arbeitslos. Ich beziehe bereits Arbeitslosengeld 1 (ALG 1) und bekomme 213€. Ich habe nachweisliche Raten in Höhe von 370€ die Monat für Monat zahlen müsste. Auch wenn ich mich mit meinen Eltern gut verstehe sehe ich nicht ein, dass die mir jeden Monat, solange ich arbeitssuchend bin 157€ geben müssen, ob die das Geld dafür haben, oder nicht.

Deshalb meine Frage: Wird bei dem Antrag auf ALG 2 die volle Erwerbsminderungsrente meiner Mutter angerechnet, oder nur ein Teil?

Gibt es Alternativen, sodass meine Eltern nicht jeden Monat mir die 157€ geben müssen, ob sie es nun können oder nicht, oder wie sieht es aus?

Und ja, mir ist klar, das rbeit finden natürlich das Beste wäre, aber aktuell habe ich nunmal keine Arbeit und brauche ja trotzdem das Geld.

Achso, ich bin 20 Jahre alt und werde im April 21, falls die Information nützlich ist.

Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten und lasst euer Geld in den Millionen-Bereich gehen :)

Mit freundlichem Gruß, Justin!

ALG II, Arbeitslosengeld, Hartz 4, Hartz IV, jobcenter
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Könnte ich die Wohnung eventuell bekommen und habe ich Chancen bei dem Verwalter/Vermieter und bei der Sachbearbeiterin vom Amt?

Hallo zusammen,

Ich möchte nach knapp 5 Jahren in einer größeren Wohnung, in einer 2 Zimmerwohnung bei mir um die Ecke umziehen. Ich wohne aktuell in einer 1 Zimmerwohnung. Ich beziehe seit 2018 Hartz IV, da ich momentan aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten gehen kann. Meine 1 Zimmerwohnung hat mein Vater damals für mich angemietet und wurde dann später am Jobcenter sozusagen weitergereicht, als ich Hartz IV bekommen habe. Ich konnte problemlos in der Wohnung bleiben. Auf meinen Namen sind auch keine Schulden oder Ähnliches vorhanden, da die Miete immer pünktlich vom Jobcenter bezahlt wird und die Betriebskosten jährlich auch immer bezahlt werden. Bis jetzt gab es nie Probleme, Mahnungen, oder Ähnliches. Die 2 Zimmerwohnung, die ich mir angucken möchte und auch haben möchte, ist ein paar Meter weiter weg von meiner jetzigen Wohnung und soweit ich weiß, auch preislich in meinem Budget, was das Jobcenter bereitstellt. Das heißt, ich habe auch die selbe Hausgesellschaft, die mich als Mieter auch kennt und auch meine Zahlungen. Es wird zusätzlich auch nochmal eine Schufaauskunft verlangt, was bei mir kein Problem ist, da ich schuldenfrei bin, gegebenenfalls eine Vormieterbescheinigung, was ebenfalls kein Problem ist, da es ein und die selbe Hausgesellschaft ist und einen Einkommensnachweis der letzten 3 Monate. Wie sieht es da aus? Ich bekomme ja nur Hartz IV. Könnte ich das in Form meines Hartz IV-Bescheids irgendwie beilegen? Da ich ja trotzdem meine andere Wohnung auch behalten konnte, obwohl ich Hartz IV bekomme. Wie sieht es da aus? Ich werde meine Sachbearbeiterin aber morgen dazu auf jeden Fall nochmal anrufen und bei ihr nachfragen, wie es diesbezüglich aussieht und dann den Verwalter/Vermieter, der die 2 Zimmerwohnung zur Miete anbietet, um sie angucken zu können. Jetzt ist meine Frage, ob ich mir sozusagen große Hoffnungen machen kann, da ich gerne aus meiner jetzigen Wohnung ausziehen möchte, da ich mich in der Wohnung einfach nicht mehr wohlfühle psychisch.

  1. Zu wenig Platz. (Ich habe Wohn- und Schlafzimmer alles in einem. Meinen Besuch kann ich nur in der Küche empfangen und nicht mal im Wohnzimmer, da es ja auch zugleich mein ganz privater Raum ist.
  2. Keinen Balkon und ich hätte gerne einen Balkon, um mich auch mal draußen drauf entspannen, bzw. aufhalten zu können.
  3. Neuerdings neue Nachbarn über mir, die recht laut sind und auch teilweise laut streiten, sodass es für mich unerträglich wird und ich davor auch Angst habe.

Ich habe zudem auch noch eine gesetzliche Betreuerin, der ich mein Anliegen auch schon mitgeteilt habe. Von ihrer Seite aus gibt es da auch keine Bedenken, um abzulehnen. Ich muss nur sichergehen, dass das Jobcenter mitspielt und der Verwalter/Vermieter, bzw. die Hausgesellschaft sich dann auch noch weiterhin für mich entscheidet. Wie würden meine Chancen denn zum Beispiel mal angenommen stehen? Ich möchte die andere Wohnung unbedingt haben wollen und ich würde mich vor allem auch wieder besser fühlen.

Hartz IV, jobcenter, Miete, vermieter, wohnung
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Seit 4 Monaten ohne Leistung was soll ich machen?

Ich lebe seit 4 Jahren in Deutschland in Rheinland-Pfalz in Mainz

ich wohnte bei meiner Tante bin 19 Jahre alt meine ganze Familie sind in Syrien verstorben

Jetzt wohne ich in Baden-Württemberg bein meinem Freund

Ich habe mich am 01.08.20 vom jobcenter Mainz abgemeldet und bin zu meinem Freund umgezogen und habe meinem Antrag bei dem neuen jobcenter gestellt am 15.09.20 habe ich die Zustimmung von Jobcenter bekommen um mich beim Rathaus zu melden darf

Beim Rathaus haben Sie erfahren das ich eine wohnsitzauflage am 02.12.20 wurde meine wohnsitzauflage abgestrchen

Aber ich musste neue Antrag stellen am 21.12.20 wurde ich im Rathaus angemeldet bis heute 20.01.21 habe die 3 Anträgen zum jobcenter geschickt und jeden Woche rufe ich an sie sagen das sie nix bekommen und sie werden mir neue Antrag schicken und ich habe bis heute nichts bekommen das heißt ich heba kein Leistung oder Lebensunterhalt seit 01.08.20 mein freund hat mir geholfen aber das problem die Krankenversicherung verlangen von mir eine Leistung vom jobcenter das ich arbeitslo bin damit sie von der Kosten befreien aber ich habe keine Leistung solange ich im Jobcenter Center nicht aufgenommen werde heute habe ich von der Hauptzollamt dass ich über 3000 € bezahlen muss für die Krankenversicherung

Mein Freund ist auch seit 4 Jahren in Deutschland und kennt sich damit auch nicht gut aus

Werde mich freuen wenn jemand mir helfen könnte

Hartz IV
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Unternehmen für Web-Service gründen, der nur über Ethereum bezahlt wird?

Guten Tag,

ich habe vor, einen Web-Service zu betreiben, der über einmalige Zahlung der Nutzer mit der Kryptowährung "Ethereum" (nicht Bitcoin, welches schärfer reguliert ist, soweit ich weiß) finanziert wird.

Ich erwarte Einnahmen von umgerechnet 1000€ im Monat und Ausgaben von nur 20€.

Nun ist meine Frage: Brauche ich dafür eine Firma? Reicht auch ein Gewerbe? Oder ist es aufgrund der rechtlichen Einordnung von Ethereum möglich, das ganze ohne Gewerbe/Firma zu händeln?

Die Sache ist, dass das Geld auch erst einmal im Krypto-Raum verbleibt. Es wird nicht ausgezahlt. Teile werden vielleicht auf andere "Wallets" (also Krypto-Konten) transferriert, die auch mir gehören. Von diesen zahle ich dann vielleicht auch einmal unregelmäßig etwas aus (aber maximal ungefähr 100€ im Monat) an mein Bank-Konto.

Nun noch ein zweiter kleiner Sachverhalt: falls dazu ein Gewerbe / eine Firma gegründet werden muss, so könnte das problematisch werden, weil ich bei meinen Eltern wohne und diese ALG II beziehen - wir sind eine Bedarfsgemeinschaft. Gegebenenfalls müsste ich mich also bei meinen Eltern beteiligen. Wenn "Ethereum" aber nicht als "echtes Geld" angesehen würde, dann würde ich auch wenig Geld verdienen. Das wäre vorteilhaft wegen der Mitbeteiligung bei meinen Eltern, aber dann würde vermutlich das Jobcenter/Finanzamt sich beschweren, dass das Gewerbe/Unternehmen keine Gewinne abwirft.

Können Sie mir die ein paar Vorschläge in die richtige Richtung geben?

ALG II, Hartz IV, jobcenter, Steuern, Unternehmen, Kryptowährung
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Ablehnung HARZ4?

Ich bin 23 Jahre alt, lebe im Haushalt meiner Eltern. Mein Vater bekommt Altersrente und

meine Mutter Erwerbsunfähigkeitsrente, die Anfang letztes Jahres von voller, befristeter EU Rente auf Dauerrente bis zur Altersrente beschieden wurde. Ich habe im November l.J. telefonisch vom Landkreis die Aussage bekommen, dass meine Eltern aufgrund ihrer Erwerbsunfähigkeit nicht in die Bedarfsgemeinschaft gehören, ich also eine eigene Bedarfsgemeinschaft bin. Das ich erst 23 Jahre alt bin war bekannt. Auch habe ich selbstverständlich in meinen Antrag mein Geburtsdatum eingetragen, aus dem klar ersichtlich ist, dass ich erst 23 Jahre alt bin. Mit Schreiben vom 10.12.20 erhielt ich folgende Mitteilung: Aufforderung zur Mitwirkung:Anders als im Telefonat angegeben, benötige ich die aktuellen Rentenbescheide Ihrer Eltern in Kopie (Ihre Eltern gehören n i c h t zu Ihrer Bedarfsgemeinschaft) müssen jedoch mit aktuellen Einkommen erfasst werden. Da mein Personalausweis schon länger abgelaufen war, wurde ich des weiteren in diesem Schreiben aufgefordert, einen neuen zu beantragen. Da ich über keinerlei Einkommen verfüge, die Kosten dafür nicht aufbringen konnte, teilte mir das Amt am 28.12.20 mit:

Ich weise darauf hin, dass die Beantragung für Bezieher von Sozialleistungen nach dem SGB II kostenfrei ist. Lediglich die Passfotos sind von Ihnen zu zahlen. Da Sie aktuell noch keine Leistungen beziehen, legen Sie bei der Beantragung meine Aufforderung zur Mitwirkung vom 10.12.20 vor.

Eine aktuelle Meldebescheinigung bis zur Vorlage ihres Personalausweises benötige ich zum Nachweis dass sie tatsächlich unter der angegebenen Anschrift wohnen.

Beim Einwohnermeldeamt wurde mir gesagt, dass diese von der kostenfreien Beantragung nach SGB II nichts wissen. Diese haben sich mit dem Jobcenter in Verbindung gesetzt und dabei wurde geklärt, dass diese Aussage gar nicht exestiert, hallo??? Also habe ich letztendlich erstmal einen vorläufigen Ausweis für 3 Monate beantragt, 10 Euro etwas selber bezahlt.

Unter dem 13.1.21 erhielt ich nun einen Ablehnungsbescheid, in dem meine Eltern nun doch mit in die Bedarfsgemeinschaft eingesetzt wurden.

Meine 1.Frage: Kann ich aufgrund der vorherigen schriftlichen Aussage über die Nicht Einbeziehung meiner Eltern in die BG widersprechen?

Meine 2.Frage:Meine Eltern sind im Ablehnungsbescheid mit je 401 Euro Regelbedarf und ich mit 357 Euro berechnet wurden. Meine Eltern haben beide einen Schwerbehindertenausweis- ein Mehrbedarf dafür wurde nicht berechnet, genauso wenig wie besondere Ernährung Diabetes.

Meine 3.Frage:Ich war in der Zeit der Beantragung beim Arzt, dass Amt wollte ja eine Krankschreibung von mir, da ich nicht zur Vermittlung stand, hatte eine Sehnenscheidenentzündung. Nach dem Ablehnungsbescheid war ich also auch nicht krankenversichert, muss also jetzt nachträglich KV ohne Einkommen stellen, was allerdings im Ablehungsbescheid nicht eingerechnet wurde...

Wäre toll, wenn jemand ein bisschen weiter helfen kann.

LG

Hartz IV, jobcenter, Bedarfsgemeinschaft
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ALG II, Schenkungen und Rente?

Servus zusammen,

ich bin aktuell am durchdenken, inwieweit ich steuerlich sowie Inanspruchnahme von Leistungen im moralisch und rechtlichen Rahmen nutzen kann.

Folgende Ausgangssituation:

Mein Vater (60) ist aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen gezielt in die ALG 1 gegangen (nach Ausscheiden des vorherigen Arbeitsverhältnisses). Diesen Anspruch wird er demnach die kommenden 2 Jahre haben, bis es dann schließlich in das ALG 2 und weitere 3 Jahre später in die Rente geht.
Jedoch verfügt er über Kapitalvermögen (<Schenkungsfreibeträge) in Form von Immobilien und Grundstücken.
Da er mit seiner derzeitigen Wohnsituation (Mietwohnung) unzufrieden ist u.a. weil sie nicht altersgerecht ist, ist mir folgende Idee gekommen.

Ich und mein Bruder lassen uns das Kapitalvermögen in der Zeit des ALG 1-Anspruchs schenken. Wir veräußern die Substanz und kaufen (mit zusätzlichen Eigenmitteln von uns) eine Immobilie die der Ansprüche entspricht. Dann räumen wir unseren Vater vertraglich lebenslanges Wohnrecht ein und machen einen Mietvertrag mit einer kalkulatorischen und auf die Bedingungen abgestimmten Mietkostensatz. Diese Miete lassen wir, im Zeitraum der ALG 2 vom Staat bezahlen (womit wir quasi Mieteinnahmen generieren). Sobald er in Rente geht, wird er, da der Rentenanspruch so gering ist, eine Aufstockung auf Grundsicherung + Wohngeld bekommen. Dieses Wohngeld bekommen wir dann wieder als Mieteinnahme.

Mir stellt sich nun die Frage, ob das alles sozialrechtlich und steuerlich so funktioniert bzw. Optimal ist. Vergesse ich ggf. irgendwelche Anrechnungen? Können Schenkungen rückabgewickelt werden?

Ziel ist es, dass mein Vater in einer für ihn optimalen und komfortablen Wohnung alt werden kann und das wir als Kinder steuerfrei das Erbe bekommen sowie vorab sichern. Da wir für die Aufstockung des Kapitals für den Wohnungskauf FK aufnehmen müssen, wäre ein zusätzliches Ziel Mieteinnahmen durch den vom Staat bezahlten Wohngeld zu generieren.

So ihr lieben, über Brainstorming, Meinungen, Einwände und Ideen wäre ich sehr dankbar. LG

Rente, ALG II, alg1, Hartz IV, Immobilien, Immobilienfinanzierung, schenkung, Schenkungssteuer
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