DBA 183 Tage-Regulung: Steuerpflicht In- vs. Ausland?

Hallo zusammen,

ich bin bei einem deutschen Konzern angestellt und habe im vergangenen Jahr rund 4 Monate auf Dienstreisebasis in den USA gearbeitet.

Bevorzugt würde ich meinen anteiliges Gehalt aus diesen 4 Monaten in den USA und nicht in Deutschland versteuern (geringerer Steuersatz).

Meinem Verständnis nach, wird laut dem DBA zwischen USA und Deutschland immer im Tätigkeitsstaat (USA) versteuert, es sei denn, dass

  • der Mitarbeiter sich insgesamt nicht länger als 183 Tage innerhalb eines im jeweiligen Abkommen näher beschriebenen Zeitraums im Tätigkeitsstaat aufgehalten oder die Tätigkeit dort ausgeübt hat und
  • der Arbeitgeber, der die Vergütungen zahlt, nicht im Tätigkeitsstaat ansässig ist und
  • der Arbeitslohn nicht von einer Betriebsstätte oder einer festen Einrichtung, die der Arbeitgeber im Tätigkeitsstaat hat, getragen wurde.

Es müssen alle 3 Bedingungen erfüllt sein, sodass ich doch (leider) in Deutschland Steuerpflichtig bin.

Punkt 1 ist erfüllt, da ich weniger als 183 Tage in den USA war.

Bezüglich den Punkten 2 und 3 bin ich mir unsicher: Ich bin bei einem deutschen Konzern angestellt und werde von diesem bezahlt. In den USA befinden sich Tochtergesellschaften dieses Konzerns.

Könnt ihr mir weiterhelfen inwieweit in meinem Falle die Punkte 2&3 erfüllt bzw. nicht erfüllt sind?

Auf mich wirkt der Paragraph so, als ob man bei jeder seiner Dienstreisen (egal wie lang) eigentlich im Tätigkeitsstaat (Ausland) steuerpflichtig ist. Dies wäre zwar für mich aus Steuergründen von Vorteil, ich kann dies aber nicht so wirklich glauben.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
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Wie ist es möglich, einen Verlustvortrag aus Werbungskosten zum Jobeinstieg möglichst effektiv zu nutzen? (ggf. Übertrag in nächstes Kalenderjahr)?

Hallo zusammen,

Kurzfassung:
Ich habe in meinem Masterstudium einen relativ hohen Verlustvortrag (Werbungskosten) generiert. Da ich meinen Jobeinstieg allerdings im August eines Jahres hatte, verpufft dieser Verlustvortrag relativ wirkungslos. Gibt es irgendeine Möglichkeit dies zu verhindern?

Details:
Ich habe von 10/2016 bis 05/2019 meinen Master absolviert. Insbesondere durch ein recht teures Auslandssemester, habe ich für die Jahre 2016 - 2018 in Summe einen Verlustvortrag von 20.000 EUR generiert.

Mein Jobeinstieg erfolgte 08/2019, somit habe ich nur 5 Monate Gehalt (+ Firmenwagen) bezogen. Es ergibt sich daraus ein Bruttolohn von 30.000 EUR für das gesamte Jahr in 2019. Dies wiederum führt zu Steuern in Höhe von gut 4.000 EUR.

Darüber hinaus habe ich in 2019 weitere Werbungskosten / Abzugsmöglichkeiten aus den folgenden Gründen gesammelt:

  • 5 weitere Monate Masterstudium (u.a. Pendlerpauschalen)
  • 5 Monate Job: Doppelte Haushaltsführung (Einrichtung + Miete)
  • 5 Monate Firmenwagen: Ich habe einen Firmenwagen ohne Tankkarte, somit kann ich die Spritkosten von der Steuer absetzen.

Zusätzlich zu meinem bereits generierten Verlustvortrag von 20.000 EUR, werde ich grob geschätzt weitere 10.000 EUR absetzen können (Summe 30.000 EUR).

Mein Verständnis ist nun, dass ich diese 30.000 EUR von meinen gleich hohen 30.000 EUR Bruttolohn in 2019 absetzen kann. Damit erhalte ich Steuern in Höhe von gut 4.000 EUR wieder.

Könnte ich die 30.000 EUR von meinem Bruttolohn in 2020 (voraussichtlich 80.000 EUR) absetzen, würde ich weitaus mehr Steuern erstattet bekommen.

Ist es irgendwie möglich, zumindest teilweise den Verlustvortag in das Jahr 2020 zu übertragen?

In gewisser Weise ist es "unfair", dass mein Verlustvortrag nur verpufft, da ich im August und nicht z.B. Januar eines Jahres meinen Job begonnen habe.

Vielen Dank im Voraus!

Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, werbungskosten
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Was tun wenn Gewerbeamt Fehler macht?

Hallo zusammen,

ich habe Anfang Januar ein Gewerbe für eine Nebentätigkeit im Bereich IT angemeldet und dies auch so in der Gewerbeanmeldung angegeben. Ich habe eine Kopie mit Unterschrift der Sachbearbeiterin bekommen aus der dies auch klar hervorgeht.

Vor einigen Wochen bekam ich dann ein Schreiben meiner Kreisverwaltung wo ich darauf hingewiesen wurde das ich ein Gewerbe im Bereich der Immobilienvermittlung nach §34 GewO aufgenommen hätte. Ich war total überrascht und habe der Sachbearbeiterin versichert das ich nicht im Bereich der Immobilienvermittlung Tätig bin und als Beleg meine Kopie der Gewerbeanmeldung zugeschickt.

Daraufhin kam heute ein Schreiben zurück mit dem Hinweis ich solle das mit dem Gewerbeamt klären. Im Anhang war dann eine Anmeldung (ohne meine Unterschrift) für die Tätigkeit "Immobilienvermittlung Baufinanzierung, Immobiliardarlehensvermittlung nach $ 34i GewO", in der ich außerdem das Gewerbe einer anderen Person übernommen haben soll. Meine Angaben auf dem ersten Blatt der Kopien stimmen alle, aber auf dem Zweiten sind alle Angaben falsch. Es ist auch keine Unterschrift auf der Kopie weder von mir noch vom Gewerbeamt.

Nun bin ich etwas verunsichert was für Konsequenz das haben wird. Hier müsste ein Fehler beim Gewerbeamt vorliegen. Ich werde natürlich schnellstmöglich einen Termin vereinbaren um das zu klären. Aber weiß jemand von euch was ich da nun beachten muss und ob eine Gewerbe um Meldung ausreichend ist?

Es müsste dabei irgendwie klar werden das es zu einem Fehler kam und ich nicht in der Immobilienvermittlung Tätig war, da dafür eine Genehmigung nötig gewesen wäre.

Finanzamt, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, Steuern
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