Kind direkt mit ins Grundbuch aufnehmen?

6 Antworten

Mein Rat ist, die Tochter alleine als Eigentümerin in das Grundbuch eintragen zu lassen. Das erspart ihr später den Stress, bei einer Erbschaft die Eigentumsverhältnisse im Grundbuch berichtigen zu lassen.

Für den Kredit sehe ich kein Problem.

  • die Eltern sind alleine Kreditnehmer (persönliche Kredithaftung)
  • die Alleineigentümer-Tochter stellt die Wohnung als Sicherheit (dingliche Haftung).
  • Bei der Grundschuldbestellung verlangt die Bank dann wg. der persönlichen Haftung durch die Grundschuld ("vollstreckbare Ausfertigung") voraussichtlich die Unterschrift von allen Dreien.

Es bleibt den Eltern überlassen, ob und in welcher Form sie auch eine Beschränkung auf die Wohnung zu ihren Gunsten erstellen.

Am sinnvollsten dabei ist der Eintrag eines Niessbrauchs zu Gunsten der Eltern, der bei deren Tod automatisch erlischt.

Das wird so nicht funktionieren. Ihr müsst das Haus nicht nur kaufen sondern erst mal bezahlen, bevor ihr den Braten aufteilt.

Soll es Ihre Wohnung werden wärt ihr gut beraten wenn Sie die Wohnung kauft, Sie den Kreditvertrag unterzeichnet und in ihrem Grundbuch dann die Grundschuld steht.
Statts nun aber zu "bürgen" würde ich IHR Eigenkapital erhöhen und was dazuschießen wenn das eigene EInkommen nicht reicht.

Das nennt man dann Großzuügigkeit und man entlässt sie in die Selbständigkeit. "enn ihr sie "erpressen wollt" dann lasst alles über euch laufen und Sie mietet nur. Das würde auch Steuern sparen !

In einer mobilen Zeit sollte man hinterfragen ob es sich lohnt eine Wohnung zu kaufen. Nur weil Kredite billig sind, ist das noch lange nicht sinnvoll.

Morgen heiratet sie einen albanischen Prinzen der Sie zwingt Kasse zu machen, einen anatolischen Bergbauern der ökologischen Anbau in Anatolien machten will, bekommt 4 Kindern denen die Wohnung zu klein ist oder studiert doch in einer anderen Stadt in der Sie danach bleibt.

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Diese Überlegungen habe ich auch gemacht, es ist ungewiss, wo die Tochter später wohnt. So gesehen sollen doch die Eltern das Haus kaufen und der Tochter vermieten, dann hat die Tochter ihr gespartes für sich für Ihre Zukunft. Wenn die Tochter auszieht kann anderweitig vermietet werden.

Ob dann die Behörden die Eltern zum Verkauf zwingen können um später ein Altersheim zu bezahlen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Spätere allfällige Notarkosten sollten keinen Grund sein, das Haus jetzt auf den Namen der Tochter ins Grundbuch eintragen zu lassen. Meine Gedanken stehen schon in 2 Antworten, die Sache muss gut durchdacht werden.

Ich selber glaube nicht an einen Einbruch bei den Immobilienpreisen, es gibt jedoch Leute, die bei einer Erhöhung der Hypozinsen Zwangsversteigerungen erwarten und glauben die Preise für Immobilien würden dann stark zurückgehen.

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@Schulstrasse

Schau dir an wie viel im Umkeis der Städte gebaut wird. Soviel Zuwanderung haben wir nicht. Die Neubauten werden mit sattem Aufschlag verkauft, der Aufschlag wird schwinden wenn zu viele fertig werden. Verschwindet der Aufschlag und die Neubauten werden mit normalen Margen verkauft, fallen die Preise der Altbauten. Fallen die der Altbauten stürzen die der "Schrottimmobilien." Fängt der Markt an zu stürzen verkaufen alle Investoren fluchtartig. Die Blase platz.

Neu bauen kostet 1800-2500 Euro pro qm - normalerweise in Randlagen- zur Zeit 5000-8000. Altbauwohnungen 3500-4500 Euro. Da ist viel Luft nach unten.

Preise bewegen sich in einer Welle - schon immer

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Kann man nun alle drei zu gleichen Teilen ins Grundbuch eintragen und verursacht dies extra Kosten?

Das zwar nicht. Aber, wenn die Wohnung der Tochter später einmal alleine gehören soll, müßte ja nochmals der Gang zum Notar angetreten werden und das kostet natürlich nochmals Geld.

Im übrigen weiß man nie, was die Zukunft bringt. Heute ist in der Familie noch eitel Sonnenschein. Aber was ist, wenn sich das ändert? Dann könnte jeder der Teilhaber die Teilungsversteigerung beantragen.

Oftmals wird folgendes praktiziert: Das Kind ist Alleineigentümer, die Eltern haben den Nießbrauch auf Lebenszeit. Vorteil für die Eltern: Da sie Mieteinnahmen generieren können, können sie auch die Ausgaben der Immobilie steuerlich geltend machen. Natürlich müßte man bei dem dafür zwangsnotwendig abzuschließenden Mietvertrag mit der Tochter auf so einiges achten. Dazu gibt es aber zahlreiche Tipps im Internet. Das bekommt man schon hin.

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"Das bekommt man schon hin" - oder man stellt hierzu eine neue Frage.

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Wie sieht es mit den Zinsen für den Kredit zur Abschaffung der Wohnung aus - die Eltern sind ja nicht die Eigentümer der Wohnung.

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@Snooopy155

Aber sie haben doch aufgrund des Nießbrauchs Einkünfte aus der Wohnung.

Mein Vater, der von Beruf Steuerberater war, hat das auch so organisiert und nie Probleme beim Absetzen der Zinsen gehabt.

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Welche Lösungen gibt es zu nachfolgendem Fall?

Mein Mann steht im Grundbuch zu einem Haus, dass seine Mutter ihm und seinem Bruder zu je 50 % übertragen hat. Da die Mutter nun ins Altersheim kommt, wollen wir in das Haus ziehen. Wir wollen es aber erst für 100.000 - 150.000 Euro renovieren. Dafür wollen wir einen Kredit aufnehmen zu etwa 90.000 Euro. Da ich ja auch in das Haus investieren will und für den Kredit unterschreiben werde, sollte ich eigentlich auch im Grundbuch stehen, oder? Könnte evtl. der Bruder meines Mannes seine Hälfte an mich verkaufen? Die Schenkung durch seine Mutter ist noch keine 10 Jahre her. Kapital für das Abkaufen der 50 % durch mich wäre durch einen weiteren Kredit finanzierbar. Wäre aber eine erheblich Belastung. Oder habt ihr andere Ideen, wie man das machen könnte?

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Grundbuch & Hausbau : Wie Eigenkapital absichern, Darlehen aufnehmen und Steuern minimieren?

Hallo,

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2) Darlehen für das Haus auf uns Beide. Nutzung meines restlichen Eigenkapital von 100.000€. Dabei oder vorher(?) Umänderung des Grundbuchs zu 50/50 mit dem Vermerk das beim Verkauf mir immer erst mein Eigenkapital zusteht. Somit wäre ich abgesichert, und beim etwaiger Trennung und Verkauf des Hauses stünde meiner Freundin dann der Rest vom Erlös geteilt durch 2 zu.

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