Erbe - Hoher Geldbetrag da was sollen wir der Bank sagen (Kinder benötigen Hilfe)?

Hallo Community,

ICH BRAUCHE DRINGEND EURE HILFE. Leider ist meine Mutter letzten Monat an Krebs verstorben.

Nun stehen wir vor einem Problem. Vor Ihrem Tod hat sie uns im Krankenhaus gesagt wo sie noch Geld im Haus versteckt hat. Wie manche Mütter halt sind, bewahren Sie Geld im Haus auf. Falls es mal Eng wird oder etwas schlimmes passiert. Meine Mutter hat in Ihrer Wohnung 49.000€ aufbewahrt. Dieses Geld sagte Sie habe Sie nebenbei angespart für uns und das seit Ihrem 19ten Lebensjahr! Es ist kein Schwarzgeld oder sonst was illegales.

Nun haben ich, mein Bruder (beide Azubis, volljährig) und meine Schwester erfahren das man z.B Ärger mit dem Finanzamt bekommen könnte wenn man z.B zur Sparkasse geht und 15.000€ einzahlt. Alles drunter soll keine Problem bereiten oder Frage aufwerfen. Warum sage ich das? Weil wir als Ihre Kinder einfach nicht wissen ob uns die Bank Ärger macht. Wir haben natürlich auch eine Sterbeurkunde und Sorgerechtspapiere, sowie Geburtsurkunden. Nur wollen wir nicht riskieren, das uns all das hart erarbeitete Geld Probleme bereitetet.

DAHER FRAGEN WIR HIER WAS WIR DEN TUN KÖNNEN UND WIE WIR VORGEHEN SOLLTEN :/ ? Wir denke darüber nach jeweils 13.000€ einzuzahlen. Aber dann beleiben ja noch 23.000€ und was dann :/ Meine minderjährige Schwester benötigt keinen 5 stelligen Betrag. Wir geben Ihr das Geld wenn Sie älter geworden ist.

Wäre es denn nicht möglich das ich mit der Sterbeurkunde zu meiner Bank gehe und Ihnen sage das meine Mutter 49.000€ hinterlassen hat?

Meine Mutter hat in dem einen Jahr wo Sie mit Krebs kämpfte keine Zeit, Dinge wie Testament und Erbe zu planen. Die Chemotherapie, Bestrahlung und all die Arzttermine haben Ihr alle Kraft geraubt.

ICH HOFFE AUF VERSTÄNDNIS UND HILFE DANKE!

Geld, Bank, Erbe, erbrecht, Erbschaft, Finanzamt, kinder, Tod, Strafe
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Freiberufliche Tätigkeiten nicht angemeldet + falsche Steuernummer auf Rechnungen?

Liebe Community:

Folgender hypothetischer Fall: Jemand übt neben seinem Studium seit mehreren Jahren eine freiberufliche Tätigkeit als Journalist aus und ging irgendwie davon aus, dass diese, sofern die Einkünfte unter der Freibetragsgrenze liegen, nicht zwingend angemeldet werden müsste, da ja ohnehin keine Steuern anfallen.

Die in dieser Zeit erzielten Monatseinkünfte schwankten sehr stark, zwischen 0 und 400€ war alles dabei, meist waren es aber eher so 100-300€.

Die Person hat auf Abrechnungen ihre Steuer-ID angegeben, da sie dachte, diese sei mit der Steuernummer identisch. Leider hat sie versäumt, sich darüber zu informieren, dass dem nicht so ist - dann wäre ihr nämlich aufgefallen, dass sie für die Beantragung ihrer Steuernummer eben doch ihre freiberufliche Tätigkeit hätte anmelden müssen...

Eine Steuererklärung hat die Person dementsprechend auch noch nie gemacht. Sie würde es spätestens nächstes Jahr aber wohl tun, wenn sie ihr Studium beendet hat. Irgendwie ist die Person auch immer davon ausgegangen, dass dies als Student mit einem derart geringen und extrem unregelmäßigen Einkommen auch nicht notwendig war.

Das Geld aus den Rechnungen hat sie jedenfalls schon längst bekommen.

Nun meine Fragen:

1. Wenn die Tätigkeit nun noch nachträglich angemeldet würde, ist eine Strafe zu erwarten? Steuern dürften bei so kleinen Beträgen ja eigentlich nicht anfallen (im Jahr 2017 waren es z. B. um die 600€ im gesamten Jahr), aber fällt schon das Nichtanmelden unter Strafe, weil es es womöglich als vorsätzlicher Betrug ausgelegt würde?

2. Wenn die Tätigkeit nun angemeldet würde und nun endlich eine Steuernummer beantragt würde, müssten alle Rechnungen, die die Person gestellt hat, nachträglich noch dahingehend geändert werden? Theoretisch wären sie mit der Steuer-ID ungültig gewesen, oder? Allerdings hat die Person ja das Geld ohnehin schon längst bekommen, einige dieser Rechnungen sind ja Jahre her. Oder würde es in dem Fall reichen, bei zukünftigen Rechnungen die richtige Steuernummer anzugeben? Eine Mehrwertsteuer war auf den Rechnungen nicht angegeben. Außerdem stand darauf ein Verweis auf die Kleinunternehmerregelung/Umsatzsteuerbefreiung.

Ich hoffe, hier kann jemand eine Einschätzung darüber abgeben, wie sich die Person nun am besten verhalten sollte.Dass es hier keine umfassende. Beratungen gibt, ist mir klar, aber ich wäre für jede Antwort dankbar!

Finanzamt, Freiberufler, rechnung, Steuererklärung
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EÜR und für Gesonderte und Einheitliche Feststellung der Einkünfte 2018 nicht abgegeben, jedoch kein Gewinn?

Hallo!

Kurz über unsere Gewerbe: im Januar 2018 haben wir unsere Gewerbe(GbR) als Nebenberuflich angemeldet. Da wir, noch im Ausbildung waren, sind wir nicht dazu gekommen, was für unsere Gewerbe zu machen. Bis heute haben wir keine Einnahmen und Gewinn erzieht, jedoch für unsere Seite die Domain und Gewerbe-Anmelde kosten im 2018 bezahlt. Dieses Jahr, haben wir uns entschieden, die Idee was wir machen wollten, zu ändern und haben die Gewerbe umgemeldet.

Nun, bekamen wir einen Brief von der Finanzamt. In der Brief handelt sich um eine Errinerung für die Steuererklärung. Leider haben wir uns nicht viel Informiert, und die Steuererklärung abgabe Termin verpasst.

Wir müssen folgende Steuererklärung nachreichen:

• Gesonderte - und Einheitliche Festellung der Einkünfte 2018

• Einnahmenüberschussrechnung 2018

Da wir überhaupt kein Gewinn erziehlt haben, fragen wir uns, ob wir die EÜR mit Nullen für Gewinn eintragen sollten oder eine Formlose Schreiben erfassen könnten.

Wir haben erst vor Kurze, nach dem das Brief gekommen ist, bei der Elster Registriert, jedoch dauert es mit der Aktivierungsbrief und die abgabe Termin ist nah.

Die Formular "Gesonderte, - und Einheitliche Festellung der Einkünfte" nicht finden können, und bei Elster nicht vollständig registriert sind. Bekommen wir dieses Formular von der Finanzamt in Papierform?

Haben Sie irgendwelche ideen, wie wir diese Formulare ausfüllen sollen, da wir keine gewinn erziehlt haben.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Finanzamt, Steuererklärung
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Einkommenssteuer Schuld übertragen?

Hallo zusammen, ich habe eine sehr dringende Frage und benötige unbedingt eine kompetente Antwort. Daher hoffe ich, dass mir jemand helfen kann. Es ist wirklich sehr sehr wichtig!

Also...

Ich bin von 2014 - 2016 selbstständig tätig gewesen und aus dieser Zeit sind Schulden bzgl. der Einkommenssteuer beim Finanzamt entstanden.

Ich bin seit 2015 verheiratet und meine Frau wohnt mit unserem Kind im EU-Ausland. Ich nach wie vor in Deutschland, da ich hier wieder Fuß fassen möchte. Ich fliege ab und an rüber, um beide zu besuchen.

Nun habe ich ein an MICH adressiertes Schreiben an die ausländische Adresse meiner Frau erhalten. Dort sind von der ausländischen Behörde meiner Steuerschulden aufgelistet worden mit dem Hinweis, ich müsse in einer Woche bezahlen.

Für mich liegt es nun auf der Hand, dass die deutsche Behörde Amtshilfe beantragt hat.

Daraufhin habe ich direkt telefonischen Kontakt mit dem Finanzamt in Deutschland aufgenommen. Dort bestätigte man mir die Amtshilfe. Leider ist der Bearbeiter erst morgen wieder im Haus und ich konnte nur mit einem Vertreter sprechen.

Dieser sagte mir, man könne meine Frau belangen, da wir zusammen veranlagt wären? Was hat aber meine Frau mit den Schulden aus der Selbstständigkeit zu tun? Sie war dort nie beteiligt...Ich melde mich dort morgen nochmal und versuche einen persönlichen Termin mit dem richtigen Bearbeiter zu vereinbaren.

Meine Frau besitzt ein Haus im EU-Ausland. 2016 haben wir im Ausland allerdings auch Gütertrennung veranlasst.

Ich möchte nun wissen, ob die mir meiner Frau wirklich was können und wie ich mich nun verhalten sollte, um dies abzuwenden?

Ich habe zudem in Deutschland, wo ich auch nach wie vor gemeldet bin, einen Antrag auch Verbraucher Insolvenz gestellt, der auch kommende Woche ans Gericht übersendet wird. Meine Bearbeiterin sagte mir, dass die Einkommensstreuer Schulden auch in der Privaten Insolvenz enthalten sind.

Nun bitte ich euch wirklich um eure Meinung und Ratschläge zu diesem Sachverhalt und was ihr nun tun würdet. Vielen Dank )

Einkommenssteuer, Finanzamt, Schulden, Steuern
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Wer kann mir Antworten zum P- Konto geben?

Hallo zusammen , leider werde ich aus den Antworten hier nicht schlau , auch der Berater meiner Hausbank wie auch meine Anwältin drücken sich entweder schwammig oder unterschiedlich aus oder ich verstehe zu wenig von der Materie....

Bis 2018 war ich selbständig. Die Einkommenssteuer ist bezahlt, die Umsatzsteuer leider noch nicht da das Finanzamt eine Ratenzahlung ablehnte. Gestern wurde mein Konto gepfändet.

Seit Januar bin ich angestellt und verdiene rund 2200€ netto. Lt. Bescheinigung der Anwältin liegt mein Pfändungs Freibetrag bei 2184€.

Demnach werden jeden Monat nur 16€ einbehalten (so ein Aufwand und meine gebotenen Raten lagen bei 500€ aber was solls).

Mein Gehalt kommt immer am 15. Muss ich den Freibetrag bis zum Ende des Kalendermonats aufbrauchen oder gelten dann 28 Tage ab Gehaltseingang ?

Laufen Lastschriften und Daueraufträge innerhalb der Grenze normal weiter ?

Da ich auch Dienstfahrten erledige , bekomme ich etwa alle zwei Monate separat eine Erstattung der Fahrtkosten von rund 150€. Diese werden durch meinen Arbeitgeber stets separat überwiesen. Ich nehme an , dass das Geld dann direkt einbehalten wird ?

Erfahren andere Personen wie z.B. der Arbeitgeber, dass ich ein P- Konto habe ?

Wie geht das Finanzamt nun weiter vor ? Ich nehme an , dass meine Schulden mit Verrechnung der diesjährigen Steuererklärung, an der der Steuerberater gerade dran sitzt , weitaus niedriger sein werden bzw wir eine Erstattung bekommen die dann wohl direkt verrechnet wird.

Trotzdem kann sich das Finanzamt ja schwer mit 16€ pro Monat zufrieden geben... Daher habe ich Angst dass das FA noch meinen Arbeitgeber anschreibt oder mir den Gerichtsvollzieher schickt oder mit festnehmen will. Man liest ja so einiges. Ich kann kaum noch schlafen , es ist leider oder eigentlich zum Glück das erste Mal , dass ich sowas erlebe.

Ich bedanke mich im Voraus für die Mühe der Antwortgeber und wünsche noch einen schönen Tag

Finanzamt, P-Konto
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Wie ist das Steuergesetz für die Aufnahme eines Aupairs?

Zwar habe ich bereits telefonisch beim Finanzamt nachgefragt, damit ich nichts falsch mache und gebüsst werden kann, dann hat man mir geantwortet, ich soll die Frage schriftlich stellen. Es kommt jedoch keine Antwort auf meine schriftliche Frage.

Auf der Homepage für Aupairs ist eine Richtlinie 260 Euro Taschengeld und 50 Euro an einen Sprachkurs bekommt das Aupair in Deutschland. (www.aipair.com)

Ich habe gelesen, dass ich eine Reisekrankenversicherung für ein Aupair abschliessen kann, was ich mache, wenn das Aupair von irgend einem Land kommt (Notfälle sind versichert und auch Grippe, jedoch keine Vorsorgeuntersuchungen). Wenn das Aupair aus Deutschland kommt, hat die Frau wahrscheinlich schon eine Krankenversicherung, das werde ich dann fragen. Was ist mit Taschengeld nach Richtlinien von 260 Euro und 50 Euro an einen Sprachkurs? Muss man dies bei der Minijobzentrale als Lohn anmelden? Dazu müsste ich dann als Arbeitgeberin für Haushalthilfe noch meinen entsprechenden Beitrag einzahlen. Oder ist das für ein Aupair wirklich Taschengeld, das nirgends versteuert werden muss und auch nicht bei der Minijobzentrale angemeldet werden muss?

Was ist mit dem eigenen Zimmer und Verpflegung, dass ich als Gastgeberin zur Verfügung stellen werde? Muss das WG-Zimmer und die Verpflegung als fiktives Einkommen angesehen werden, welches vom Aupair zu versteuern ist?

Oder ist Kost und Logie steuerfrei? Wie verhält es sich mit dem Taschengeld für die Sprachkurs-Beteiligung, falls das Aupair keine Lust hat einen Sprachkurs zu besuchen? Muss ich diese 50 Euro gleichwohl an das Aupair überweisen?

Wer hat schon Erfahrungen mit einem Aupair gemacht? Es gibt einen Grundsatz: «Unwissen schützt vor Strafe nicht». Deshalb informiere ich mich bevor ich eine Frau als Aupair gefunden habe. Letzte Frage: kommt es auf die Dauer an, wie lange das Aupair bei mir wohnt? Einer Französin habe ich abgesagt, da sie nur 4 Wochen im Juli hätte kommen können und ich schon Interesse habe, dass jemand 2 Monate bleibt. Ich möchte jedoch das Aupair höchstens für ein Jahr. Es kommt nur ein befristeter Vertrag in Frage, nicht dass jemand bei mir sitzen bleibt und es deshalb Schwierigkeiten gibt.

 

Finanzamt, Steuern
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Finanzamt erteilt keine Steuernummer?

Hallo,

ich habe Anfang Februar ein Gewerbe eröffnet (Holz- und Bautenschutz). Am selbigen Tag füllte ich den Hauptbogen zur steuerlichen Erfassung aus und gab alles notwendige sowie den Zusatzbogen dort ab.

Nach 2 Wochen bekam ich Post vom Finanzamt das der Zusatzbogen fehle, ich nahm an sie hätten ihn verlegt und füllte diesen dann nochmals aus und gab ihn sofort ab. Nach 1 Woche bekam ich dann erneut Post, das der Mietvertrag meiner privaten Wohnung benötigt wird, ebenfalls abgegeben. Dann nach 1 Woche erneut, diesmal die bitte ich möge doch bitte mein Personalausweis, Krankenkassenkarte sowie ein Nachweis einer Betriebshaftpflicht Versicherung einreichen, auch sofort gemacht.

Dann nach 3 Tagen wieder Post, ich sollte auf Papier die Frage beantworten wie ich zu meiner Arbeit komme, wieder sofort gemacht.

Nun kommt der Oberhammer! Heute lag erneut ein Brief in meinem Briefkasten (Wahrscheinlich persönlich eingeworfen). Meine Bearbeiterin war vor meiner Haustür habe geklingelt und ich hätte nicht aufgemacht, ich solle bitte beantworten wieso ich nicht aufmachte und falls ich nicht zuhause gewesen sei wo ich gewesen sei.

Nun ganzer Februar keine Einnahmen. Ganzer März keine Einnehmen und bis dato im April auch keine Einnahmen. Mein Kapital ist ebenfalls komplett aufgebraucht.

Kann mir jemand Erklären

1. Seit wann ist das Finanzamt die StaSi?

2. Wie kann ich das Finanzamt dazu bringen meine ExistenzGRÜNDUNG (nicht Existenzvernichtung) mit einer Steuernummer starten zu lassen?

Finanzamt, steuernummer
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Umsatzsteuerbefreiung nach §4 Nr. 21 a, aa, b, bb?

Hallo,

ich habe seit dem letzten Jahr (2018) eine Betriebsprüfung. Dies finde ich auch nicht schlimm, da ich so sicher stellen kann das alles bei bester Ordnung ist.

Diesmal hat allerdings das Finanzamt in Wolfenbüttel was zu beanstanden....

Sachverhalt:

Ich bin Sicherheitsunternehmer und biete auch Dozententätigkeiten an privat Schulen an.

Ich habe mehrere Schulen als Kunden und doziere an denen. In bestimmten Fällen kommt es vor das Unterrichte an verschiedenen Schulen gleichzeitig durchgeführt werden müssen.

Aus diesem Grund greife ich auf mein Dozentenpool und schicke mit Absprache der Schulen freiberufliche Dozenten.

Die freiberuflichen Dozenten stellen mir für ihre Dienstleistungen eine Umsatzsteuerbefreite Rechnung und ich selbst stelle an die Schulen auch eine umsatzsteuerbefreite Rechnung.

Bei der vorletzten Betriebsprüfung ist das ohne Beanstandung durchgekommen.

Jetzt allerdings beruft sich das Finanzamt auf ein Urteil des BFH vom 23.08.2007 https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/276306/ das besagt, dass die Umsatzsteuerbefreiung bei nicht selbstausgeführter Tätigkeit entfällt.

Daraufhin wurde seitens des Finanzamtes der Nettowert der Rechnungen zum Bruttowert umgewandelt und ich war gezwungen die Mehrwertsteuer von 19% selber zu tragen.

Das Prüferin des Finanzamtes aus Wolfenbüttel sagte mir in einem persönlichen Gespräch, dass ich die Differenz von 19% bei den Schulen in Rechnung stellen kann, da diese sich sie Steuer von den jeweiligen Finanzämtern zurückholen kann.Also schrieb ich eine Korrekturrechnung an eine der Schulen. Ich erhielt auch nach wenigen Stunden eine Antwort… (Eine Schulleitung mit der man auch diese Art der Probleme besprechen kann.)Dort hieß es:dass der Sachverhalt an den jeweiligen Steuerberater gegangen sei und dieser meine früheren Rechnungen als korrekt verbucht hat.Die Schule ist nach §4 Nr. 21 a umsatzsteuerbefreit. und somit die alten Rechnungen korrekt gestellt und somit die Rechnungskorrektur als nichtig angesehen wird.Gleichzeitig kam der Hinweis, dass die Schule ein Betrag X, für eine Unterrichtseinheit an mich gezahlt hat von diesem Betrag habe ich mir 1,00€ genommen und habe den Rest an den freiberuflichen Dozenten weitergegeben, da dieser ja auch an den Schulen Doziert hat.Der Betrag der an den freiberuflichen Dozentengegangen ist wäre wohl umsatzsteuerbefreit. Der eine Euro der bei mir geblieben ist wäre allerding nicht mehr Umsatzsteuerbefreit.

Finanzamt, Steuerrecht, Umsatzsteuer
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Steuererklärung - Betriebliche Umschulung - Fahrtkosten?

Guten Morgen zusammen,

das Finanzamt möchte von mir eine Steuererklärung von 2016 haben, da ich zu der Zeit meine berufliche Umschulung beendet habe.

Ich befand mich vom 01.01. - 15.07. in einer beruflichen Umschulung, anschließend wurde ich ab 16.07. von meinem Betrieb in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

Da es sich um eine duale Umschulung handelte, war ich abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule. Soviel ich mich jetzt eingelesen habe, zählt das ja als Fortbildung?!

Nun bin ich gerade dabei meine Steuererklärung zu erstellen. 

Zu den Daten, ich habe während der Umschulung ALG1 bekommen und zusätzlich Fahrtkosten von der Agentur für Arbeit. Vom Betrieb habe ich eine Vergütung bekommen von 500 Euro brutto (=398 Euro netto).

Nach der Umschulung habe ich dann normales Gehalt als Arbeitnehmer bekommen.

Mir ist jetzt nur nicht ganz klar, wie ich was einzutragen habe, bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege...

Ich habe vom AG eine Lohnsteuerbescheinigung erhalten auf der das ganze Jahr als Zeitraum angegeben ist (01.01.-31.12.), also trage ich dies so in der Anlage N normal ein.

Dazu dann gleich die erste Frage, trage ich dann bei Anlage N Zeile 31 (Erste Tätigkeitsstelle...) nur den Zeitraum vom 16.07.-31.12 ein, da ich ja davor die Umschulung gemacht hatte und das ja als Fortbildung und nicht als Arbeitsverhältnis zählt?

Das ALG1, das ich während der Umschulung erhalten habe, trage ich im Hauptformular Zeile 96 ein (Einkommensersatzleistungen).

Die Fahrtkostenerstattung von der Arbeitsagentur trage ich in der Anlage N Zeile 39 (290) ein.

Wo trage ich aber beispielsweise die Fahrtkosten während der Umschulung (01.01.-15.07.) ein?

Meine Entfernung zum Betrieb waren einfache Strecke 11 km und zur Berufsschule 75 km.

Muss ich alle Fahrtkosten und sonstige Ausgaben unter Fortbildung angeben, oder muss ich meinen Betrieb als erste Tätigkeitsstelle eintragen und die Berufsschule als Auswärtstätigkeit?

Vielen Dank schon mal!

Finanzamt, Steuererklärung, Umschulung, Fahrtkosten
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Wie ist Nachmeldung beim Finanzamt möglich?

Hallo!

Ich habe eine Frage bezüglich eines Themas, um das es in diesem Forum schon häufiger ging. Leider wurde meine Frage trotzdem nicht richtig beantwortet.

Während meines Bachelorstudiums, das jetzt schon zwei Jahre her ist, hatte ich eine redaktionelle Honorartätigkeit und später noch für einige Monate zusätzlich einen Minijob. Wie viele andere hier, dachte ich, dass man eine Steuererklärung nur abgeben muss, wenn man den Steuerfreibetrag überschritten hat, was ich nie hatten und generell war mir damals nicht bewusst, dass eine Honorartätigkeit im Prinzip eine Selbstständigkeit ist, was zur Folge hat, dass man sich beim Finanzamt melden muss. Meine Frage ist nun: Wie genau kann ich mich quasi rückwirkend anmelden und hat das negative Folgen, wenn ich sowieso keine Steuern hätte zahlen müssen? Generell: Was sind die schlimmstmöglichen Folgen, wenn ich das nachmelde?

Noch eine Zusatzfrage: Zu der Zeit, als ich Honorartätigkeit und Minijob gleichzeitig hatte, war ich, soweit ich weiß, weiterhin in Steuerklasse 1 gemeldet. Ich habe allerdings beiden Arbeitgebern über die Mehrfachbeschäftigung informiert. Nun habe ich aber gelesen, dass man bei Mehrfachbeschäftigung eigentlich Steuerklasse 6 ist. Oder liegt eine Mehrfachbeschäftigung nur dann vor, wenn man mehreren abhängigen Beschäftigungen nachgeht? Das habe ich woanders so gelesen und das wäre meine einzige Erklärung dafür, warum ich nicht in Steuerklasse 6 eingestuft wurde.

Und noch eine kurze Frage: Wie genau ist das eigentlich mit der Übungsleiterpauschale, die ja zum Beispiel greift, wenn man als Nachhilfelehrerin tätig ist? Was ich nicht verstehe ist, warum es immer heißt, dass man bis zu 2.400€ dadurch quasi als Steuerfreibetrag hat, wenn der Steuerfreibetrag doch sowieso bei ca. 8.000€ (habe die genaue Zahl gerade nicht im Kopf) liegt? Also, was genau ist diese 2.400€-Grenze im Gegensatz zu der allgemeinen Steuerfreibetragsgrenze? Darf ich nun als Nachhilfelehrerin nur 2.400€ im Jahr verdienen, ohne dass irgendwas davon versteuert wird oder mehr?

Für fachkundige Antworten bin ich sehr dankbar!

Vielen Dank!

Finanzamt, Selbstständigkeit
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