Aktientausch - Was gilt es zu beachten?

Hallo zusammen,


ich habe ein Angebot zum Aktientausch bekommen.


Folgende Auszüge dazu:

wie wir Informationen der Wertpapiermitteilungen entnehmen, bietet die Linde AG an, ihre Aktien im Verhältnis 1:1,540 in Namensaktien zu tauschen.

Etwaige bei Vollzug des Umtauschangebotes entstehende Aktienspitzen werden durch uns verwertet und der Erlös wird Ihnen gutgeschrieben.

Bei Annahme des Angebots werden wir die angebotenen Aktien zunächst im Verhältnis 1 : 1 zum Umtausch eingereichte Inhaber-Aktien - (handelbar in Frankfurt) umbuchen. Eventuell anfallende Steuern und Gebühren gehen zu Ihren Lasten.

Ich habe seiner Zeit 6 Aktien zum Kurs von 172,50€ erworben.

Nun meine Fragen dazu:

Was gilt es grundsätzlich zu beachten?

Welche Kosten/Gebühren fallen beim Tausch an?

Werden die Aktien jetzt 1:1,540 oder 1:1 getauscht?

Welcher Kurs gilt? Der Kurs zu dem Zeitpunkt an dem ich den Auftrag an die Bank erteile?

Was ist bei den neuen Aktien zu erwarten? Ein fallender/steigender Kurs?

Wie können Aktienspitzen vermieden werden?

Wäre hier nicht die Rechnung, dass ich nicht wieder 6 Aktien zum 1,54-fachen Kurs bekomme, sondern nur 3,89 (6/1,54), sprich 3 volle zum Wert von 1,54 und die übrig gebliebenen 0,89 als Aktienspitze auftreten? Diese könnten gemäß der Aussage von Linde bar vergütet werden und müssten dann versteuert werden + Abzug anfallender Gebühren, korrekt?

Welchen Kurs bekomme ich bei der Barabfindung? Den aktuellen Kurs zu dem die Bank ausführt (aktuell also mit Verlust)? Ca. 168€, statt 172,50€ beim Kauf? Darauf würden dann auch die Steuern und Gebühren anfallen? 

Mit welcher Option müsste der Tausch in Auftrag gegeben werden?

Aktien, Börse
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Dachte immer Aktienhandel als Hartz4 Empfänger geht nicht. Nun sehe ich: ist es doch möglich, auch dann, wenn man häufiger kauft und verkauft?

Vielleicht kann mir das jemand an einem Beispiel verdeutlichen. Tun wir einfach mal so als wäre ich "35 Jahre alt" Die Aussagen sind teilweise sehr widersprüchlich. Mein Problem ist einmal der Freibetrag bzw. was passiert, wenn es so gut läuft, dass dieser irgendwann überschritten wird?

Zweites Problem, ich bin mir nicht sicher, wie es aussieht, wenn man häufiger Aktien kauft und wieder verkauft? Ich habe nicht vor immer nur ultra langfristig bezüglich Aktien zu denken. Desweiteren möchte ich nicht mit Aktien handeln um mir monatlich etwas dazu zu verdienen, sondern mein Ziel ist es irgendwann, davon leben zu können. Mag sein, das sich das für euch komisch anhört, aber ich habe meine Gründe und bin auch nicht auf den Kopf gefallen (will hier nicht meine gsamte Lebenssituation ausbreiten). Desweiteren habe ich hier (http://www.hartz4.net/finanzen/aktien/) zu meiner Überraschung folgendes gelesen:

"Gibt man seinen Aktienbesitz nicht an, wird man nur in den seltensten Fällen überführt werden können, da nur bei einem Verdachtsfall bei den Banken recherchiert wird. Weiß die Agentur für Arbeit jedoch über den Aktienbesitz Bescheid und kontrolliert dessen Verlauf, so können daraus Probleme entstehen."

Da wird man ja fast dazu aufgefordert es nicht anzugeben!;) Was sagt ihr dazu? Und keine Sorge ich bin leider immer zu 100% korrekt und eher ein Angsthase was sowas angeht! Deswegen ja auch hier die Frage. Hätte ich einen schlechteren Charakter würde ich hier nicht fragen und hätte schon längst Aktien!

Aktien, Börse, Aktienhandel, Hartz 4, Aktienkauf
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