In Aktien und Obligationen investieren?

Hallo zusammen!

Ich würde gerne einen Betrag meines Vermögens (mehrere 1'000 Franken, da ich Schweizer bin) investieren, da das Geld ja sonst nur nutzlos auf der Bank rumliegt und ich wirklich gerne in dieses Investment-Feld einsteigen möchte und nun endlich auch 18 bin (keine Sorge ich lasse mir genügend auf der Seite, zudem weiss ich so +/- wie Aktien und Obligationen funktionieren, von Optionen lasse ich zurzeit die Finger). Vorerst möchte ich deshalb in Obligationen und später auch in Aktien investieren.

Dazu möchte ich mich nun bei ein paar Brokern anmelden (DeGiro, Lynx, IB, CapTrader), die mir vertrauenswürdig erscheinen (Bzw. bin gerade dran). Die Kontoerstellung wird einem ja durch gewisse Hürden erschwert und da frage ich mich:

Ist es schlimm wenn ich bezüglich Erfahrung und Liquidität "lüge"? Also nur die erforderlichen Bedingungen anklicke (z.B. ich habe schon x Jahre Erfahrungen und habe Y Kapital), denn ich habe ja noch nie mit Wertschriften gehandelt und ich habe auch nicht die 20'000, welche meistens als Minimum angesehen werden. Kann ich überhaupt mit weniger handeln oder muss soviel dann auf das Depot überwiesen werden? Kann ich überhaupt einfach so ein Depot ohne Verpflichtungen machen nur um mich umzusehen?

Wenn wir schon dabei sind stelle ich noch weitere Fragen:

Ist das Geld auf dem Depot sicher?

Kann ich es ganz einfach auf mein Bankkonto zurückübertragen?

Wenn ich in Franken überweise, wird das Geld auf dem Depot dann in CHF oder € sein oder kann ich wählen?

Gibt es irgendwelche versteckte kosten, von denen man evtl. nichts weiss?

Stimmt es, dass man zahlen muss wenn die eigenen Aktien ins Minus gehen?

Geldanlage, Aktien, Börse, Broker, Fonds, Investment, Wertpapierdepot
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Aktientausch - Was gilt es zu beachten?

Hallo zusammen,


ich habe ein Angebot zum Aktientausch bekommen.


Folgende Auszüge dazu:

wie wir Informationen der Wertpapiermitteilungen entnehmen, bietet die Linde AG an, ihre Aktien im Verhältnis 1:1,540 in Namensaktien zu tauschen.

Etwaige bei Vollzug des Umtauschangebotes entstehende Aktienspitzen werden durch uns verwertet und der Erlös wird Ihnen gutgeschrieben.

Bei Annahme des Angebots werden wir die angebotenen Aktien zunächst im Verhältnis 1 : 1 zum Umtausch eingereichte Inhaber-Aktien - (handelbar in Frankfurt) umbuchen. Eventuell anfallende Steuern und Gebühren gehen zu Ihren Lasten.

Ich habe seiner Zeit 6 Aktien zum Kurs von 172,50€ erworben.

Nun meine Fragen dazu:

Was gilt es grundsätzlich zu beachten?

Welche Kosten/Gebühren fallen beim Tausch an?

Werden die Aktien jetzt 1:1,540 oder 1:1 getauscht?

Welcher Kurs gilt? Der Kurs zu dem Zeitpunkt an dem ich den Auftrag an die Bank erteile?

Was ist bei den neuen Aktien zu erwarten? Ein fallender/steigender Kurs?

Wie können Aktienspitzen vermieden werden?

Wäre hier nicht die Rechnung, dass ich nicht wieder 6 Aktien zum 1,54-fachen Kurs bekomme, sondern nur 3,89 (6/1,54), sprich 3 volle zum Wert von 1,54 und die übrig gebliebenen 0,89 als Aktienspitze auftreten? Diese könnten gemäß der Aussage von Linde bar vergütet werden und müssten dann versteuert werden + Abzug anfallender Gebühren, korrekt?

Welchen Kurs bekomme ich bei der Barabfindung? Den aktuellen Kurs zu dem die Bank ausführt (aktuell also mit Verlust)? Ca. 168€, statt 172,50€ beim Kauf? Darauf würden dann auch die Steuern und Gebühren anfallen? 

Mit welcher Option müsste der Tausch in Auftrag gegeben werden?

Aktien, Börse
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Dachte immer Aktienhandel als Hartz4 Empfänger geht nicht. Nun sehe ich: ist es doch möglich, auch dann, wenn man häufiger kauft und verkauft?

Vielleicht kann mir das jemand an einem Beispiel verdeutlichen. Tun wir einfach mal so als wäre ich "35 Jahre alt" Die Aussagen sind teilweise sehr widersprüchlich. Mein Problem ist einmal der Freibetrag bzw. was passiert, wenn es so gut läuft, dass dieser irgendwann überschritten wird?

Zweites Problem, ich bin mir nicht sicher, wie es aussieht, wenn man häufiger Aktien kauft und wieder verkauft? Ich habe nicht vor immer nur ultra langfristig bezüglich Aktien zu denken. Desweiteren möchte ich nicht mit Aktien handeln um mir monatlich etwas dazu zu verdienen, sondern mein Ziel ist es irgendwann, davon leben zu können. Mag sein, das sich das für euch komisch anhört, aber ich habe meine Gründe und bin auch nicht auf den Kopf gefallen (will hier nicht meine gsamte Lebenssituation ausbreiten). Desweiteren habe ich hier (http://www.hartz4.net/finanzen/aktien/) zu meiner Überraschung folgendes gelesen:

"Gibt man seinen Aktienbesitz nicht an, wird man nur in den seltensten Fällen überführt werden können, da nur bei einem Verdachtsfall bei den Banken recherchiert wird. Weiß die Agentur für Arbeit jedoch über den Aktienbesitz Bescheid und kontrolliert dessen Verlauf, so können daraus Probleme entstehen."

Da wird man ja fast dazu aufgefordert es nicht anzugeben!;) Was sagt ihr dazu? Und keine Sorge ich bin leider immer zu 100% korrekt und eher ein Angsthase was sowas angeht! Deswegen ja auch hier die Frage. Hätte ich einen schlechteren Charakter würde ich hier nicht fragen und hätte schon längst Aktien!

Aktien, Börse, Aktienhandel, Hartz 4, Aktienkauf
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