MwSt von Kosten Grundstückskauf wirklich "absetzbar" ?

Hab letztes Jahr Weide, Wald und "Parkplätze" gekauft, bei denen ich gewerbliche Verpachtung (also inkl USt) anstrebe. Also hab ich mir die 19% der rund 7000 Euro Anschaffungskosten gleich über die Vorsteuererklärung wiedergeholt.

Hab nun aber mal lieb mein Finanzamt vorgewarnt, dass ich die Nettobeträge von Notar, Courtage (waren Versteigerungen) (und Grunderwerbsteuer) gerne als Ausgaben gegenrechnen will.

Aha das geht nicht weil Anschaffungskosten zum Preis des Grunderwerbs zählen. Also hab ich geseufzt, dass ich dann in wohl mit der Umsatzsteuererklärung die 19% zurückgeben muss. Aber laut netter Frau vom Finanzamt war das okay wenn ich später tatsächlich inkl. 19% verpachte.

Jetzt müsste ich meine eigene Steuerverwaltung umprogrammieren. Gibt es wirklich Posten deren Netto-Betrag nicht zur "gewerblichen Tätigkeit" zählen, der USt-Anteil hingegen doch ???

Sie versuchte es mir so zu erklären, dass man Grundstücke halt nicht abschreiben kann. Also wenn ich ein Haus gekauft hätte, dann hätte ich das in meiner Buchhaltung über bla 10 Jahre abschreiben dürfen und ebenso die Erstehungskosten und deswegen auch die 19% mir wieder holen.

Grundstücke kann man zwar nicht abschreiben, aber die 19% darf man eben darum trotzdem "rausrechnen".

Ist das korrekt ?

Gibt es nach dieser Denkweise vielleicht doch einen Trick, die 81% der "Gewinnerzielungsabsicht" zuzuorden und doch als "Ausgaben" gegenzurechnen ?

Ideen immer zu mir :-)

Ausreden woanders hin :-(

Steuern, Grundstückskauf
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Steuererklärung in Deutschland nach langem Auslandsaufenthalt: Welche Daten will das Finanzamt über die vergangenen Jahre?

Ich bin dt. Staatsbürger und habe fast 18 Jahre im EU Ausland gelebt und verschiedene Kapitalgesellschaften gegründet und dort Einkünfte aus Immobilien erzielt. Während einiger Jahre (während eines 5 jährigen Spanienaufenthalts) habe ich für eine Kapitalgesellschaft quasi keine Steuern gezahlt; d.h. dort könnten von den spanischen Behörden noch erhebliche Nachforderungen bzgl. der Jahre 2012/2013/2014 auf mich zukommen. Ich bin seit 2014 nicht mehr in Spanien wohnhaft. Meine Frage: Angenommen, ich ziehe nun 2018 nach Deutschland und bringe Betrag €X als mein Privatvermögen mit, und zahle darauf in Deutschland ab 2018 Abgeltungssteuer für evtl. anfallende Kapitalerträge. Ist es dann üblich, dass das Finanzamt direkt hellhörig wird und fragt "Woher kommt dieses Geld? Wo waren Sie denn wohnhaft? Welche Unternehmen haben sie betrieben, in welchen Ländern? Wo sind die Jahresabschlüsse?" Wird der deutsche Finanzbeamte dann quasi ein Rundschreiben an die beiden EU Länder (Spanien und Niederlande) schicken, in denen ich in den letzten 10+ Jahren wohnhaft war um zu schauen, ob ich dort sämtliche Steuern gezahlt habe? Oder interessiert das dt. Finanzamt nur, ob ich nun in Deutschland steuerpflichtig war oder nicht (war ich nicht) -- und der Rest der Vorgeschichte ist denen egal? Liegt die Beweislast da bei mir, nachzuweisen, dass ich in den letzten 10+ Jahren keinen Wohnsitz in Deutschland hatte und somit nicht steuerpflichtig war?

steuerhinterziehung, EU, Recht, Steuern
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Steuerliche Veranlagung (DBA) - Home-Office in BE / Freiberufler in DE?

Hallo,

zur Beantwortung meiner Fragen suche ich einen Experten im Bereich DBA / Auslandssteuerrecht, Homeoffice-Regelungen

Folgende Situation:

  1. Meine Partnerin lebt in Belgien. Die Wohnung liegt in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland (100 Meter) auf belgischem Boden.
  2. Ich plane nun mit meiner Freundin zusammenzuziehen. Sollte ich nach Belgien ziehen, wird mein Wohnsitz in Deutschland abgemeldet.
  3. Seit 2 Jahren bin ich in Deutschland als Freiberufler (im IT-Bereich) beim deutschen Finanzamt gemeldet und zahle in DE meine Einkommensteuer + Krankenversicherung
  4. Mein Betriebsstätte (feste Einrichtung) in Deutschland bleibt bestehen
  5. Ich werde in Belgien kein Gewerbe oder eine Betriebsstätte anmelden
  6. Der Lebensmittelpunkt (Freunde, Sozialer Kreis, Geschäftspartner, Ärzte, Schwerpunkt der wirtschaftlichen Interessen) ist weiterhin Deutschland da ich zu Belgien bis auf den Wohnsitz keinen Bezug habe.
  7. Ich habe keine Einkünfte bzw. Kunden aus Belgien bzw. von Belgischen Auftraggebern. Meine Kunden sind Unternehmen in Deutschland. Meine gesamten Bankkonten sind in DE und Angebote/Rechnungen etc. werden aus meinen Büro aus Deutschland geschrieben und abgeschickt.
  8. Das Büro dient Primär der Kundenakquise, Meetings etc.
  9. Der Knackpunkt: Da meine Frau Krank ist und auf ständige Betreuung angewiesen ist erledige ich die Projektarbeit (Programmierung) bisher aus meinem Home-Office bzw. aus dem Wohnzimmer mit meinem Laptop. Für meine Arbeiten ist der Ort völlig irrelevant bzw. ein Laptop reicht mir aus um alle Arbeiten zu erledigen.

Es stellen sich die folgenden konkreten Fragen:

  1. Aufgrund der sehr hohen Einkommensteuerbelastung in Belgien und dem mit einer Aufteilung des zu versteuernden Einkommens einhergehendem Verwaltungsaufwand möchte ich eine Besteuerung meines Einkommens in Belgien unbedingt vermeiden. Es wäre für mein Empfinden Widersinnig mein gesamtes Einkommen aus meiner freiberuflichen Tätigkeiten aus dem Homeoffice in Belgien aufgrund des Tätigkeitsortprinzips/Territorialitätsprinzip in Belgien versteuern zu müssen. Die deutsche Grenze wäre praktisch im Hintergarten und mein Büro ist 10 Minuten von der Wohnung meiner Partnerin entfernt. Müsste ich trotzt aller oben genannten Punkte bei Home-Office Arbeit in Belgien meine gesamten Einkünfte in Belgien versteuern?
  2. Im DBA (DE-BE) wird zur Besteuerung in dem einen oder anderen Vertragsstaat eine feste Einrichtung Vorausgesetzt. Begründet mein Laptop in Belgien eine feste Einrichtung oder Betriebsstätte?
  3. Liegt in meinem Fall eine beschränkte Steuerpflicht vor? Wenn ja, wirkt diese dem DBA (Tätigkeitsortprinzip) entgegen oder wird das DBA vorgezogen?
  4. Kann ich einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht beantragen und wären dann meine Einkünfte aus meiner Arbeit aus dem belgischen Homeoffice in Deutschland Steuerpflichtig?
  5. Da meine gesamten Einkünfte von deutschen Kunden stammen, wäre es möglich nach dem Quellenlandprinzip besteuert zu werden?

Danke!!

deutschland, Doppelbesteuerung, einkommensteuer, Freiberufler, Steuererklärung, Steuern, Steuerpflicht, Belgien
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Ich möchte Vermögen mit Immobillien aufbauen - wie gehe ich vor?

Hallo, Ich wohne in Österreich und möchte Vermögen mit Immobilien aufbauen, das heißt, ich möchte dieses Jahr 1-2 Wohnungen um ca 250.000€ kaufen , davon 50.000 eigenmittel und den Rest finanzieren. Ich möchte diese Wohnungen dann Vermieten, sodass die Mieteinnahmen den Kredit abdecken. Ich möchte mein Portfolio rasch und Jährlich erhöhen, werde auch mit der Zeit Freunde in diesen Kreis einbringen die selber auch über einen guten Eigenkapital besitzen und Mitinvestieren.

Meine Frage wäre welche Art von Firma soll ich Gründen und wie siehts mit Steuern und Kosten aus? Natürlich zahlt sich das ganze nicht aus wenn alles in die Kosten und Steuern versenkt werden.. Sollte man so eine Firma in einem anderen europäischen Staat gründen? Für steuerersparnisse.. (In österreich zahlt man ja bei gewinnausschüttung noch mal steuern als privater)

Habe an Deutschland auch gedacht, da es nur 15 min von mir aus Österreich entfernt ist. Da könnte ich zumbeispiel auch mein Autoleasen wo ich alles in die Firma reingeben kann und auch günstiger ist zum anschaffen und erhalten (Nova frei und weniger Versicherungskosten)

Wie liegen die Jährlichen kosten? Wie wird es Versteuert? Bei so etwas ist der Anfang das wichtigste.. Habe mal gelesen mit der Holding gmbh (also Haupt gmbh und für jede immobilie eine Tochterfirma) Zahlt sich sowas aus?

Wie siehts rechtlich aus wenns schief geht und man geht wegen der anderen Firma in Privat-Konkurs? Was passiert dann mit den Immobilien und der Vermietungsgmbh? Werden die gepfändet?

Danke

GmbH, Immobilien, Steuern
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Private Rechnung: Ohne Angabe einer Steuernummer trotzdem korrekt?

Hallo zusammen,

ich bin Angestellter einer Firma. Für diese habe ich auf Honorarbasis eine zusätzliche, einmalige Tätigkeit ausgeübt, für die ich eine Rechnung i. H. v. 400 Euro stellen soll (zusätzlich zum normalen Gehalt). Darüber hinaus habe ich in den letzten 2 Jahren für Bekannte 5 Tätigkeiten ausgeübt, die ich jetzt mit insgesamt 2000 Euro in Rechnung stellen möchte. Hierzu meine Fragen:

  1. Kann ich als Privatperson ohne angemeldetes Gewerbe sowohl auf die Angabe einer Steuernummer als auch einer Umsatzsteuer-Ident-Nummer beim Erstellen der Rechnungen verzichten? Also lediglich meine Wohnadresse angeben?

  2. Erstelle ich die zweite Rechnung für meine Bekannten einmal über die vollen 2000 Euro (da es sich immer um das gleiche Projekt gehandelt hat), oder gesplittet auf 5 Rechnungen zu je etwa 400 Euro (da die 5 Tätigkeiten trotz des gleichen Projekts über zwei Jahre verteilt erfolgten)?

  3. Was sind denn die grundsätzlichen Bedingungen, nach denen man als Privatperson ein Gewerbe anzumelden hat? Ich habe zwar etwas zu einer Obergrenze von 17.500 Euro gelesen, ab der man umsatzsteuerpflichtig wird ( Anm. Support: Link entfernt ) - nicht jedoch wann überhaupt eine Gewerbeanmeldung erfolgen muss. Sind die mehrmaligen Tätigkeiten aus 2. bereits ein Kriterium, oder doch problemlos, da es trotzdem auf 5 mal begrenzt und zudem ein einziges Projekt war?

Ich freue mich auf hilfreiche Antworten!

rechnung, Steuern, steuernummer
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Einmalige gewerbliche Tätigkeit als Student - Versteuerung?

Hallo!

Folgende Situation bringt mich gerade etwas zum Verzweifeln: Ich wurde von einer privaten Wohnungsvermietung gefragt, ob ich dieses Jahr einmalig ihre Betriebskostenabrechnungen machen würde. Ich würde quasi alle Materialien/ Daten bekommen, schreibe die Abrechnungen und gebe sie ab. Zeitlicher Aufwand läge bei 2/3 Wochen; Verdienst bei 300/400 Euro. Wäre, neben einer Praktikumsvergütung Anfang des Jahres, mein einziger Jahresverdienst.

Nun hatte ich schon mal recherchiert und rausgefunden, dass die Arbeit an sich gewerblich WÄRE, wenn es nachhaltig wäre. Da es aber eine einmalige Sache wäre, reiche eine Rechnung, die ich privat ohne USt schreibe und den Verdienst in der nächsten Steuererklärung in Anlage SO angebe.

So weit, so gut. Sicherheitshalber dann nochmal beim Finanzamt nachgefragt, weil einige gefundene Aussagen widersprüchlich waren. Die sagten mir jetzt, dass ich IN JEDEM FALL ein Gewerbe anmelden muss und wenn das wirklich nur eine einmalige Sache ist, könnte ich das Gewerbe danach ja gleich wieder abmelden; mit den Kosten dafür müsste ich eben leben. Privatrechnung wäre in keinem Fall ausreichend, weil die Tätigkeit gewerblich ist.

Jetzt bin ich absolut verwirrt... Würde die Arbeit wirklich gern machen, aber wenn ich für was Einmaliges noch Gewerbe anmelden soll - nein danke.

Kann mir jemand von euch weiterhelfen, wie eine solche Tätigkeit abzurechnen/zu versteuern wäre? Wirklich nur über Gewerbeanmeldung und dann als Verdienst aus Gewerbe?

Falls es andere Möglichkeiten außer Gewerbe gibt: hättet ihr rechtliche Grundlagen für mich, mit denen ich den Finanzamt im Zweifelsfall argumentieren könnte? (Dass es einmalig und mMn damit nicht gewerblich ist, scheint nicht zu reichen...)

Schon mal danke für eure Antworten!

Gewerbe, Steuererklärung, Steuern
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Hauskauf und Vermietung an Ehepartner?

Hallo, vorweg: wir haben nächste Woche einen Termin beim Steuerbüro aber uns interessiert jetzt schon die allgemeine Meinung bzw. unsere Chancen.

Wir möchte gerne ein Grundstück in der Nähe kaufen, auf dem ein kleines massives Häuschen steht. Dieses müsste saniert werden (Kosten ca. 20k), ist dann aber ganz normal bewohnbar (knapp 50qm).

Der Mann ist selbstständig und momentan als Untermieter in einem anderen Büro und die Frau arbeitet als Angestellte. Das Objekt würde alleine von der Frau gekauft werden (Käufer beim Notar), sie wäre also die Eigentümerin. Der Kredit würde nur auf den Mann laufen, da die Frau später evtl. noch selbst einen anderen Kredit aufnehmen möchte.

Der Mann würde jetzt gerne das kleine Häuschen als Gewerbeobjekt nutzen und sich dort sein Büro einrichten. Dazu würde zwischen den beiden Eheleuten ein klassischer Mietvertrag geschlossen werden mit ortsüblicher Miete inkl. aller Nebenkosten. Die Einnahmen aus der Vermietung würden bei der Frau bleiben und nicht am Monatsende wieder hin und hergeschoben werden.

Noch ein Hinweis: Bisher wurde die Steuererklärung gemeinsam gemacht, das könnte man aber wieder ändern, sofern das eine Rolle spielt.

Die konkrete Frage: Macht das Finanzamt bei sowas mit oder müsste man noch was ändern, damit es für die ok ist? Ziel ist es natürlich die Aufwendungen für das Objekt steuerlich geltend zu machen.

Vielen Dank schon mal für die Hinweise.

Geldanlage, Finanzamt, Hauskauf, Immobilien, Steuern, Steuern sparen, Wohnungskauf
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