Einkommenssteuer deutlich höher als Lohnsteuer?

Hallo, ich habe im wesentlichen das gleiche Problem wie bereits hier https://www.finanzfrage.net/g/frage/einkommenssteuer-hoeher-als-lohnsteuer beschrieben,da sagen alle das könne nicht sein, aber wo der Fehler lag wurde nic ht beschrieben.

Konkret zu meinem Fall, ich mache Einkommenssteuererklärung weil ich nebenberuflich Selbstständig bin, im wesentlichen bin ich aber angestellt und die Lohnsteuer wird natürlich direkt vom Arbeitgeber abgeführt. Im vergangenem Jahr hatte ich durch meine Selbstständigkeit aber keinen Gewinn, sondern sogar einen geringen Verlust von rund 250€ und eine Aufwandsentschädigung von 120€ als Referent, also nix was eine ernstzunehmende Steuerbelastung erwarten lässt. Trotzdem sagt mir die vorabberechnung bei Elster, dass ich rund 1000€ Einkommenssteuer nachzahlen müsste. Da ich auch dachte, dass da irgendein Fehler sein muss habe ich testweise mal nur meine nichtselbstständige Tätigkeit eingegeben, also ohne Selbstständigkeit und Aufwandsentschädigung und wieder kamen rund 1000€ Nachzahlung raus. Konkret habe ich etwa 22.500€ Bruttolohn und 1.800€ Lohnsteuer gezahlt, bin sSteuerklasse 1 und unverheiratet. Gibt man beim Steuerrechner https://www.bmf-steuerrechner.de diese Angaben für die Lohnsteuer ein komme ich auf meine gezahlten rund 1.800€, gibt man das für die Einkommenssteuer ein kommen 3.000€ raus, insofern bestätigt das die Elsterberechnung. Aber das würde dann ja bedeuten, dass ich sobald ich eine Einkommenssteuererklärung mache deutlich mehr zahlen muss als ich sonst Lohnsteuer bezahle. Wo könnte ich denn da was falsch gemacht haben?

Einkommenssteuer, Einkommensteuererklärung, Lohnsteuer, Steuererklärung
3 Antworten
UG gegründet - Steuer fürs Gründungsjahr wie angeben?

Guten Tag,

ich habe mal eine bescheidene Frage. Wir haben im Dezember letzten Jahres eine UG gegründet (Kleinunternehmerreglung). Also unser Gesellschaftervertrag wurde am 03.12.2019 notariell beurkundet.

Nun hat sich der ganze Prozess mit Finanzamt, Gewerbeamt,Handelsregister etc. noch weit in dieses Jahr hineingezogen. Sprich, die Gewerbe-Anmeldung wurde erst am 28.01.20 bestätigt, im Handelsregister sind wir seit dem 16.02.20 und unsere Steuernummer haben wir erst am 05.03.20 bekommen.

Wir haben bisher noch keine Umsätze gefahren, also auch nicht 2019.

Wir sind sehr froh, dass das formelle jetzt um ist und wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können.

Wir möchten uns auch mit einem Steuerberater zusammensetzen für das Jahr 2020, da wir dies alleine nicht hinbekommen und ich dies für sehr notwendig empfinde. Grundkentnisse sind zwar vorhanden, also wir wissen was auf uns zukommt, aber ich denke Hilfe vom Profi ist hier der richtige Weg.

Meine Frage lautet nun: Wie sollen wir das Jahr 2019 nun behandeln, da wir dort zwar bereits gegründet waren, aber a) keine Umsätze oder sonstiges erzielt haben und b) das Finanzamt uns erst zum 05.03.20 eine Steuernummer zugewiesen hat.

Muss ich dies in der privaten Steuererklärung angeben unter Anlage G mit Einnahmen 0€ oder es komplett weglassen? Falls ich was angeben muss, wäre dies ausreichend oder muss ich dort noch mehr ausfüllen / Dateien anhängen?

Und muss ich für das Jahr 2019 dann eine Steuererklärung abgeben für die UG oder nicht? Falls ich dies machen muss, wäre dies alleine machbar, da noch keine Umsätze o.ä. geflossen ist oder sollten wir auch hier schon einen Steuerberater ins Boot holen?

Ich danke vielmals im Voraus, wenn uns hier jemand helfen kann. Den Gang zum Steuerberater würden wir nämlich gerne noch etwas nach hinten ziehen.

Ganz liebe Grüße

Finanzamt, Steuererklärung, Steuern, UG
2 Antworten
Geld mit Streaming verdienen, was ist zu beachten?

Guten Tag,

ich bin Hobby Streamer und habe jetzt vor kurzem auf Twitch den Affiliate freigeschaltet. Das bedeutet, ich hätte die Möglichkeit, einen Sub Button einzubinden. Leute könnten mich Subben und ich bekomme einen Teil der Einnahmen.

Da das ganze Neuland für mich ist, frage ich mich, wie ich das ganze eigentlich steuerlich regeln kann, bevor ich diese Option von Geld verdienen freischalte.
Ebenso würde ich mit der Freischaltung, gerne Donations aktivieren.

Nun ist die Frage, sollte ich hier direkt schon ein Kleingewerbe anmelden?
Oder lässt sich das vorerst vermeiden?

Und in welcher Anlage genau, könnte ich dann ohne & mit Kleingewerbe das ganze eintragen, falls es da Unterschiede gibt bei den Anlagen?
Ich mache nämlich meine Steuererklärung jedes Jahr selber und würde dies gerne weiterhin tun.

Oder sagt ihr, ich sollte doch lieber etwas Geld in die Hand nehmen und einen Steuerberater fragen? Wenn das die richtige Ansprechperson ist, bezüglich Geld mit Streaming etc..

Ich möchte wie bereits erwähnt, alles selber machen, brauche dabei nur den Rat, wo ich das ganze eigentlich eintragen sollte.

Wir sprechen hier insgesamt von einem sehr kleinen Verdienst im Jahr.
Donations wären es meiner Einschätzung im Jahr maximal ca. 50€.
Affiliate kann ebenfalls erst ab 100$ ausgezahlt werden und wird als Guthaben bis dahin angespart.
2,50€ erhalte ich ca. pro Sub. Das heißt, auch hier wird es denke ich ein Jahr dauern, bis ich da wirklich was verdiene, bzw. halt das Guthaben erreicht wird und ausgezahlt werden kann.
Das wären demnach wenn es hoch kommt ca. 150€ im Jahr.

Ich hatte im Internet folgendes gelesen.

"Arbeitnehmer können pro Jahr maximal 410 Euro Neben­einkünfte steuerfrei kassieren. 

Das betrifft auch Einkünfte aus Mieten, Renten oder unternehmerischer Tätig­keit. 

Wer beispiels­weise einen Yogawork­shop abhält und daraus im Jahr 300 Euro Gewinn hat, muss darauf keine Steuern zahlen."

Trifft das in diesem Fall auch auf mich zu?
Falls ja, muss ich meine Einkünfte dann überhaupt in die Steuererklärung eintragen?  

Steuererklärung, Steuern
1 Antwort
DBA 183 Tage-Regulung: Steuerpflicht In- vs. Ausland?

Hallo zusammen,

ich bin bei einem deutschen Konzern angestellt und habe im vergangenen Jahr rund 4 Monate auf Dienstreisebasis in den USA gearbeitet.

Bevorzugt würde ich meinen anteiliges Gehalt aus diesen 4 Monaten in den USA und nicht in Deutschland versteuern (geringerer Steuersatz).

Meinem Verständnis nach, wird laut dem DBA zwischen USA und Deutschland immer im Tätigkeitsstaat (USA) versteuert, es sei denn, dass

  • der Mitarbeiter sich insgesamt nicht länger als 183 Tage innerhalb eines im jeweiligen Abkommen näher beschriebenen Zeitraums im Tätigkeitsstaat aufgehalten oder die Tätigkeit dort ausgeübt hat und
  • der Arbeitgeber, der die Vergütungen zahlt, nicht im Tätigkeitsstaat ansässig ist und
  • der Arbeitslohn nicht von einer Betriebsstätte oder einer festen Einrichtung, die der Arbeitgeber im Tätigkeitsstaat hat, getragen wurde.

Es müssen alle 3 Bedingungen erfüllt sein, sodass ich doch (leider) in Deutschland Steuerpflichtig bin.

Punkt 1 ist erfüllt, da ich weniger als 183 Tage in den USA war.

Bezüglich den Punkten 2 und 3 bin ich mir unsicher: Ich bin bei einem deutschen Konzern angestellt und werde von diesem bezahlt. In den USA befinden sich Tochtergesellschaften dieses Konzerns.

Könnt ihr mir weiterhelfen inwieweit in meinem Falle die Punkte 2&3 erfüllt bzw. nicht erfüllt sind?

Auf mich wirkt der Paragraph so, als ob man bei jeder seiner Dienstreisen (egal wie lang) eigentlich im Tätigkeitsstaat (Ausland) steuerpflichtig ist. Dies wäre zwar für mich aus Steuergründen von Vorteil, ich kann dies aber nicht so wirklich glauben.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
1 Antwort
Bandcamp Ausgaben von der Steuer als DJ absetzen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich überlege eben ob es mir als DJ mit dazugehörigem Kleingewerbe möglich ist, meine Musik-Käufe auf digitalen Plattformen wie Bandcamp, BeatPort, iTunes oder junodownload als Sonstige Betriebsausgaben geltend zu machen.

Die Musik Käufe sind essentiell für meine Arbeit, sollten daher als Betriebsbedarf o.ä. einzuordnen sein.

Der komplizierte Teil für mich ist dieser hier:

Ich bezahle auf all diesen oben genannten Plattformen mit PayPal. Die Plattformen sitzen teilweise im Ausland, deshalb benutze ich PayPal um eben in verschiedenen Währungen bezahlen zu können. Kann ich so z.B. Einkäufe die ich auf einer Website in Pfund (junodownload), durch PayPal dann in Euro umgerechnet, bezahlt habe absetzen? Die gezahlten Preise bei Junodownload sind ohne USt, demnach würde ich sie mit 0% ansetzen.

Besonders unklar ist mir, wie das bei Bandcamp ablaufen soll. Für die Leute denen Bandcamp ein Begriff ist, wissen vielleicht wie das Prinzip funktioniert, aber hier nochmal für alle: Bandcamp bietet als Plattform internationalen KünstlerInnen und Labels eine Verkaufsfläche für deren Musik in jeweils länderspezifischen, unterschiedlichen Währungen an. Ein Einkauf besteht so tw. aus verschiedenen Währungen, die letztendlich dann über PayPal in Euro umgewandelt abgebucht werden. Alle getätigten Zahlungen gehen in meinen PayPal-Abbuchungen in verschiedenen Währungen an Bandcamp, schlussendlich werden sie dann in Euro umgewandelt und so von meinem Bankkonto abgebucht. Bandcamp leitet dann lediglich an die KünstlerInnen weiter und dient als Vermittlung. Alle Einkäufe bekommen laut Bandcamp „19% VAT“, egal in welcher Währung der Kauf getätigt wird. So habe ich das jedenfalls verstanden, vielleicht korrigiert mich hier aber ein noch kundigerer Bandcamp Nutzer.
Könnte ich demnach alle Käufe die in Euro bezahlt werden, also garnicht erst von PayPal umgerechnet werden müssen, normal absetzen? Oder ist das wieder davon abhängig ob die KünstlerInnen/Labels in Deutschland ansässig sind? Kann ich Käufe in GBP, USD, etc. dann wieder nach Umwandlung durch PayPal in Euro nur mit 0% ansetzen? Oder doch mit 19%, da das ja auf den Belegen (auch wenn ich unterschiedlicher Währung) so ausgewiesen ist?

BeatPort weist auf seinen Rechnungen ebenso „VAT“ aus (laut meinen Rechnungen auch 19%) und man bezahlt sofort in Euro. Ist es hier ähnlich? (Also 0% ansetzbar, da Sitz außerhalb von Deutschland?)

iTunes schreibt auf seinen Rechnungen „19% MWSt“ aus. Kann ich so diese Einkäufe ganz normal ansetzen?

Vielen, vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe! Bei zusätzlichen Fragen einfach schreiben!

Liebe Grüße,

DJ Steuerfuchslol

Steuererklärung, Währung, Absetzbarkeit
0 Antworten
Komplizierte Situation wegen vergessener Angaben in der Steuererklärung ohne Gewerbeanmeldung?

Hallo,

Ich bin seit 2019 Student und verdiene seit dem Jahr 2018 regelmäßig etwa 300 EUR im Monat mit der australischen Onlineplattform Appen (Crowdsourcing-Tätigkeiten: Werbeanzeigen bewerten etc). Da ich zurzeit meine Steuererklärung für 2019 mache, ist mir aufgefallen, dass ich (leider viel zu spät) die Einnahmen aus dieser Quelle (2018 ca. 1070 EUR) nicht in der Steuerklärung für 2018 angegeben habe, da ich es bisher leider versäumt habe, mich genauer über die Versteuerung dieser Einkünfte zu informieren. Darüber hinaus habe ich 2018 etwa 300 EUR aus Privatverkäufen auf Ebay und Momox erzielt und insgesamt 355 EUR an Cashback und Gutschriften von Banken erhalten.

Somit habe ich insgesamt etwa 1740 EUR an Einkünften unwissentlich nicht angegeben. Die knapp 7000 EUR, die ich durch eine Aushilfstätigkeit in dem Jahr 2018 verdient habe, habe ich regulär entsprechend der Lohnsteuerbescheinigungen angegeben und auch die jeweilige Steuererstattung vom Finanzamt erhalten. Da ich nun nach Verrechnung des 1000 EUR Pauschbetrages für Arbeitnehmer insgesamt mit mit meinen Einkünften für 2018 noch unter dem Freibetrag von 9000 EUR liege, stellt sich mir die Frage, ob eine Selbstanzeige beim Finanzamt damit ratsam ist, da mir leider ebenfalls die Pflicht zur Rechungstellung unbekannt war. Ich habe lediglich Auszüge vom PayPal- und anderen Bankkonten. Wird das ausreichen oder wird das Finanzamt dann eine Schätzung vornehmen, insbesondere weil mir bis zuletzt nicht bewusst war, dass ich für diese Tätigkeit ein Gewerbe hätte anmelden müssen, was ich bisher leider ebenfalls versäumt habe.

Darüber hinaus habe ich über den gesamten Zeitraum hinweg keine Rechnungen ausgestellt, sondern habe meine Arbeitszeiten teilweise im Onlineportal von Appen erfasst und bin mir deshalb auch bezüglich einer eventuellen Scheinselbständigkeit sehr unsicher oder ob für die nicht ausgestellten Rechnungen dann auch Bußgelder fällig werden.

Da ich nun eingesehen habe, dass das Ganze höchstwahrscheinlich unter Scheinselbständigkeit läuft, ich mich im Vorfeld viel besser informieren hätte müssen und ich deswegen auf jeden Fall diese Tätigkeit beenden will, hoffe ich, dass mir hier jemand Tipps oder Hinweise zum weiteren Vorgehen geben kann und mit welchen Konsequenzen ich rechnen muss.

Vielen Dank schonmal für eure Einschätzungen.

steuerhinterziehung, Finanzamt, Gewerbeanmeldung, rechnung, Steuererklärung, Bußgeld
2 Antworten
Wie ist es möglich, einen Verlustvortrag aus Werbungskosten zum Jobeinstieg möglichst effektiv zu nutzen? (ggf. Übertrag in nächstes Kalenderjahr)?

Hallo zusammen,

Kurzfassung:
Ich habe in meinem Masterstudium einen relativ hohen Verlustvortrag (Werbungskosten) generiert. Da ich meinen Jobeinstieg allerdings im August eines Jahres hatte, verpufft dieser Verlustvortrag relativ wirkungslos. Gibt es irgendeine Möglichkeit dies zu verhindern?

Details:
Ich habe von 10/2016 bis 05/2019 meinen Master absolviert. Insbesondere durch ein recht teures Auslandssemester, habe ich für die Jahre 2016 - 2018 in Summe einen Verlustvortrag von 20.000 EUR generiert.

Mein Jobeinstieg erfolgte 08/2019, somit habe ich nur 5 Monate Gehalt (+ Firmenwagen) bezogen. Es ergibt sich daraus ein Bruttolohn von 30.000 EUR für das gesamte Jahr in 2019. Dies wiederum führt zu Steuern in Höhe von gut 4.000 EUR.

Darüber hinaus habe ich in 2019 weitere Werbungskosten / Abzugsmöglichkeiten aus den folgenden Gründen gesammelt:

  • 5 weitere Monate Masterstudium (u.a. Pendlerpauschalen)
  • 5 Monate Job: Doppelte Haushaltsführung (Einrichtung + Miete)
  • 5 Monate Firmenwagen: Ich habe einen Firmenwagen ohne Tankkarte, somit kann ich die Spritkosten von der Steuer absetzen.

Zusätzlich zu meinem bereits generierten Verlustvortrag von 20.000 EUR, werde ich grob geschätzt weitere 10.000 EUR absetzen können (Summe 30.000 EUR).

Mein Verständnis ist nun, dass ich diese 30.000 EUR von meinen gleich hohen 30.000 EUR Bruttolohn in 2019 absetzen kann. Damit erhalte ich Steuern in Höhe von gut 4.000 EUR wieder.

Könnte ich die 30.000 EUR von meinem Bruttolohn in 2020 (voraussichtlich 80.000 EUR) absetzen, würde ich weitaus mehr Steuern erstattet bekommen.

Ist es irgendwie möglich, zumindest teilweise den Verlustvortag in das Jahr 2020 zu übertragen?

In gewisser Weise ist es "unfair", dass mein Verlustvortrag nur verpufft, da ich im August und nicht z.B. Januar eines Jahres meinen Job begonnen habe.

Vielen Dank im Voraus!

Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, werbungskosten
2 Antworten
Durch "Unachtsamkeit" umsatzsteuerpflichtig geworden?

Ich bin seit 2006 freiberuflicher Webdesigner im Nebengewerbe und in all der Zeit nie über den Freibetrag für Kleinunternehmer gekommen.

Im April 2019 habe ich einen Buchverlag gegründet (zum Selbstverlag eines Buches), dafür eine neue Steuernummer vom FA erhalten und eine USt-IdNr beantragt. In Folge habe ich für den Verlag (und NUR für den Verlag) monatlich die Umsatzsteuervoranmeldung gemacht.

2019 bin ich nun durch meine freiberufliche Webdesign-Tätigkeit erstmalig über den Freibetrag beim Kleinunternehmer gekommen und somit 2020 umsatzsteuerpflichtig (und zwar nur durch diese, der Verlag war hingegen ein finanzielles Desaster).
Nach Rückfrage hat man mir heute beim FA bestätigt, dass ich für die freiberufliche Tätigkeit KEINE eigene USt-IdNr. beantragen muss, sondern die vom (gewerblichem) Verlag verwenden soll (muss eine Webdesign-Rechnung in die Schweiz stellen).

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich deshalb auch 2019 schon für die freiberuflich Webdesign-Tätigkeit monatlich Umsatzsteuer hätte abführen müssen (zusätzlich zu denen vom Verlag) und auch alle meine Rechnungen als Webdesigner falsch gestellt habe (da jeweils ohne Ausweis MwSt mit Verweis auf Kleinunternehmerregelung).
Das würde ja dann jetzt auf Steuerhinterziehung meinerseits hinauslaufen...

Könnt Ihr mir bestätigen dass meine Befürchtung (nämlich dass ich 2019 gar kein kleinunternehmender freiberuflicher Webdesigner mehr war, sondern durch die Beantragung der USt-IdNr für den gewerblichen Verlag auch damit umsatzsteuerpflichtig geworden bin, weil ich eine Einzelperson bin) bestätigen? 
Und wie verhalte ich mich dann jetzt korrekt..?
Viele Grüße
Andi

Steuererklärung, Steuerrecht, Umsatzsteuer
1 Antwort
Steuerberater und Honorar?

Moin,

Ich habe leider, einen groben Fehler begangen und bin zu einer Steuerberaterin gewechselt, die Offensichtlich mit ihrer Tätigkeit überfordert ist.

Das nur am Rande, den ich musste ihr tatsächlich, Paypal erklären und auch das wenn ich Stricksachen verkaufe, die Wolle vom Endpreis abgerechnet werden muss...

Nun, hatten wir uns etwas zerworfen, da sie mich nicht verstanden hat. Wir haben dann alles schriftlich per Mail festgehalten. Leider, musste ich Unterlagen, mehrfach zu ihr schicken und ihr verständlich machen, daß es jeweils eine Angebot war und wenn der Kunde das angit angenommen hat, ich diesem eine Rechnung geschickt habe. Nachdem sie dann ca. 4 mal immer wieder die selben Unterlagen angefordert hat, habe ich ein letztes Mal am 03.11.2019 alle Unterlagen eingereicht mit der jeweiligen Erklärung, wann sie diese und wie oft schon erhalten hat und so weiter... Ich bat sie, mir mitzuteilen falls sie meine, das wieder etwas fehlen würde (ich habe ihre Punkte abgearbeitet) sie mich bitte kontaktieren solle. Nun, Februar 2020 pking, es fehlt noch das und das und das... Ich bin aus allen Wolken gefallen und habe sie freundlich aber energisch schriftlich darauf hingewiesen das sie alles hat.

Nun kommt. Heute post von ihr.

Ich habe 3. Standbein, davon ist eines neu. Hobby, das stricken.

Mein Mann ist angestellter und nebenbei, Kleinunternehmer.

In den meisten Emails musste ich ihr immer wieder erklären, wie Paypal funktioniert, was privat bezahlt wurde, was Einnahme ist usw. Und sie stellt uns jetzt 5 mal Telefon und schriftliche korrespondentz in Rechnung! Für meinen Mann : als angestellter

Als Kleinunternehmer

Für mich, 2 Kleinunternehmen und mein Hobby.. Ist das rechtens? Wir sollen 1000€bezahlen für alles.

Steuererklärung
1 Antwort
Falsche Steuernummer in Rechnung benutzt, was nun?

Guten Morgen,

folgende Problematik.

Ich hab 2012 eine freiberuflich selbständige Tätigkeit aufgenommen und natürlich beim Finanzamt gemeldet. Ich bekam daraufhin eine neue Steuernummer zugeteilt, die ich dann immer in den Rechnungen die ich schreibe angegeben habe.

Alle Einkommenssteuererklärungen habe ich auf dieser Nummer abgegeben.

2015 habe ich versehentlich meine alte Steuernummer bei der Steuererklärung angegeben und den Fehler sofort beim Finanzamt gemeldet. Da kam aber nix dazu.

2016 kamen 2 Erinnerungen zur Steuererklärungsabgabe. Nämlich für die alte und für die neue Nummer. Die Steuererklärung habe ich ganz normal auf die neue Nummer geschrieben und dem Finanzamt den Fehler mitgeteilt.

Der Steuerbescheid kam dann auf die alte Nummer :/ What? Obwohl ich die neue Nummer angegeben habe.

Seitdem will das Finanzamt ständig auf die alte Nummer die Steuererklärung, in Briefen ist immer die alte Steuernr. angegeben und auf mehrfaches nachfragen kam nie eine Reaktion bis heute.

Heute habe ich einen Brief erhalten worin mir mitgeteilt wird dass seit 2015 die alte Steuernummer und eine komplett andere Steueridentifikationsnr. gültig sei.

Was ist mit der Nummer die sie mir 2012 doch zugeteilt hatten wegen der freiberuflichen Tätigkeit? Ich hab seit 2012 immer auf diese Steuernr. die Rechnungen geschrieben. Die ist seit 2015 jetzt scheinbar komplett falsch?!

Ich verstehe auch nicht warum ich neue Nummer ohne Hinweise bekomme. Ich wusste das nicht mal. Ich habe nur zufällig bemerkt dass in Schreiben vom Finanzamt immer die alte Nummer stand, die eigentlich nicht stimmt.

Sollen die neuen Rechnungen jetzt mit der alten Nummer geschrieben werden? Was soll ich denn jetzt machen? Was ist mit den Rechnungen ab 2015, die Nummer ist falsch. Die Steuererklärung haben die aber immer angenommen mit der neuen Nummer.

Danke.

Finanzamt, rechnung, Steuererklärung, steuernummer
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Steuererklärung