Stock-Fotos Mitgliedschaftsbeitrag wo in EÜR Eintragen?

Guten Tag liebe Community :)

Ich bin seit 11.2019 (also seit ca. 2 Monaten) als Einzelunternehmer selbstäntig. Ich biete digitale Werbedienstleistungen wie zum Bsp. Web-Design, Flyer-Design etc. an und ich habe die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch genommen.

Im Jahr 2019 habe ich keine Rechnung geschrieben, und somit habe ich 0 Einkommen. Aber ich hatte mehrere Ausgaben, die ich jetzt in meine erste EÜR eintragen muss. Da bräuchte ich eine kleine Hilfe von euch.

Unzwar, ich habe auf Shutterstock ein Jahres-Abo, und ich bezahle monatlich 29€ + MwSt. für 10 Bilder (Nutzungsrechte, ohne Zeiteinschränkung) pro Monat. Und ich habe einmalig 49€ + MwSt. bezahlt um einmalig 5 extra Bilder zu holen.

Außerdem habe ich von Flyeralarm (da habe ich für den Kunden Visitenkarten drucken lassen) einige Rechnungen und von Web-Hosting 2 Rechnungen, die ich in "Fremdleistungen" eingetragen habe. (Ich hoffe das war richtig)

Nun weiß ich nicht, wo ich die Ausgaben für Shutterstock eintragen soll. Einer meinte mir, dass diese Nutzungsrechte abgeschrieben werden soll. Aber ich bezahle ja nur den Mitgliedschaftsbeitrag, egal ob ich jeden Monat 10 Bilder oder gar kein Bild kaufe. Und diese Nutzungsrechte auf Bilder werden ja auch nicht "abgenutzt". Ich kenne mich mit Buchführung einigermaßen aus aber mit GWG, AfA oder sonstigen Abschreibungen komme ich nocht nicht so ganz klar. Also ich hätte gedacht, dass ich dafür erst Mal keinen Steuerberater brauche aber mal schauen..

Danke im Voraus :)

Steuererklärung
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Unterhalt absetzen trotz hohem Werkstudentengehalt?

Guten Abend liebes finanzfrage Forum,

ich bin 28 und studiere nach abgeschlossener Ausbildung nun meinen Traumstudiengang.

Mein Vater unterstützt meinen Traum sehr großzügig mit 600 Euro im Monat.

Nun hörte ich von einem guten Bekannten, dass mein Vater bis zu 800 Euro im Monat absetzen kann, um mich zu unterstützen. Mein Vater verdient über 100.000€ im Jahr, würde also genug Steuern zahlen um auch etwas absetzen zu können.

Also habe ich mal via Google schlau gemacht und bin tatsächlich auf viele Seiten gestoßen, auf denen erklärt wird, dass man für sein Kind, welches über 25 Jahre alt ist, bis zu 800 Euro absetzen kann.

Eine Besonderheit in meinem Fall ist eventuell noch, dass ich einen Werkstudentenjob habe, für den ich 16 Stunden die Woche Arbeite und monatlich ca. 2000€ Netto verdiene.

Weiß jemand ob mein Vater meinen Unterhalt trotz meines Werkstudenten Gehalts absetzen kann? So weit ich weiß geht es als Student ja nur darum, nicht mehr als ca. 20 Stunden die Woche zu arbeiten.

Was gäbe es denn sonst noch, was mein Vater für mich absetzen könnte?

Dass ich selbst einige Dinge absetzen kann, weiß ich natürlich.

Nochmal ein paar Infos zu mir:

28 Jahre alt

Student an einer staatlichen Hochschule

Studentisch Krankenversichert

Studium ca. 200km vom Wohnort der Eltern

Nettoverdienst von ca 2000€ monatlich

Würde mich wirklich sehr über eine Antwort freuen, vielen Dank :)!

Absetzbar, Steuererklärung, Unterhaltszahlung
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Verlustfeststellung bei Studium in DE und erstem Vollzeitjob und Gehalt im Ausland mit zweiter Stelle in Deutschland nach einem Jahr?

Hallo liebe community
Folgender casus:
Ich würde für mein Studium in DE, welches im März 2019 abgeschlossen wurde eine Verlustfeststellung berechnen. Nun ist es so, dass ich Ende 2019 eine Vollzeitstelle in einem anderen Land angenommen habe und auch dort hingezogen bin mit Ummeldung des Wohnsitzes und damit der Steuerpflichtigkeit. Geplant ist, dass ich Ende 2020 eine neue, in diesem Sinne erste stelle in DE mit Rückkehr Wohnsitzummeldung in DE antrete.

4 Fragen hierzu:

  1. Wird die errechnete Verlustfeststellung auf das erste Gehalt in DE angerechnet, oder hat da mein Gehalt aus dem Ausland einen Einfluss hierauf?
  2. 2019 habe ich einige Bewerbungskosten und -/fahrten gehabt, wobei noch nicht ganz klar war, ob ich in DE oder im Ausland mit dem Beruf beginnen würde. Kann ich diese Posten dann für die deutsche Stelle in 2020 geltend machen oder gelten die bei Stellenantritt im Ausland als Werbungskosten für ebendiese ausländische Stelle und sind somit nicht zu verrechnen?
  3. Welchen Wohnsitz gebe ich bei den Elster Formularen für die jeweiligen Steuerjahre an - den Wohnsitz, an dem ich zu diesem Jahr gemeldet war oder den aktuellsten - und somit im Ausland bestehenden - Wohnsitz?
  4. Nach Ende meines Erststudiums bin ich bis dato als Promotionsstudent eingeschrieben - kann ich dann denn Verlustantrag bis zum Stellenantritt im Ausland für etwaige Ausgaben in diesem Rahmen äquivalent zu den Vorjahren ansetzen? - Ist ja in diesem Sinne sogar ein Zweitstudium.
Steuererklärung, Verlustvortrag, Auslandsaufenthalt
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UG nach Jahresabschluss insolvent. Löschung / Liquidieren?

Einen schönen guten Tag liebe Community, 😊

ich stehe vor folgender Problematik:
Anfang Jahr gründete ich als alleiniger Gesellschafter eine UG.
Dieses Jahr kamen wie zu erwarten nahezu keine Umsätze zu Stande und ebenso liegt der Gewinn bei 0.
Nun steht im Jahre 2020 der Jahresabschluss für 2019 an.
Bei einem Telefonat mit meinem Steuerberater, wurde ich darauf hingewiesen, dass dieser, unabhängig von Umsatz und Gewinn, mindestens 800,- € kosten wird.

Die Problematik hierbei ist jedoch, dass das verfügbare Kapital der UG dafür leider nicht ausreicht.
Das aktuelle Kapital beträgt noch circa 800,- €.

Sprich: die Gesellschaft ist nach dem Jahresabschluss insolvent.

Die Erkenntnis kam bereits kurz nach der Gründung:
eine UG ist die falsche Rechtsform für mein Startup.

Um kommendes Jahr, diese enormen Kosten zu vermeiden, sehe ich keine andere Option als einen Rechtsformwechsel, bzw. die Auflösung der UG.

Jetzt habe ich die folgenden zwei Optionen in Aussicht:

  • Den Jahresabschluss erstellen lassen, die UG somit "pleite" gehen lassen um dann einen Antrag auf "Löschung aufgrund Vermögenslosigkeit" zu stellen. Darauf hin die Tätigkeit als Einzelkaufmann / Einzelunternehmen erneut aufnehmen und von vorne beginnen.
  • Die "Löschung ohne Liquidation" online von einem Anwalt beantragen lassen, nachdem der JA erstellt wurde & die UG ebenfalls mittellos ist.

Nun würde ich gerne wissen, ob meine hier aufgezählten Möglichkeiten einen Haken haben von dem ich nichts weiss ?

Vielleicht hat ja sogar jemand selbst Erfahrung damit und kann mir einen Ratschlag oder eine Empfehlung aussprechen, wie ich nun fortfahren kann.

Wie komme ich am kostengünstigsten & schnellsten aus dieser Affäre wieder raus?

Ich hoffe sehr, dass mir hierbei jemand weiterhelfen kann.

Ausserdem bitte ich sehr darum, Beiträge wie "hättest du dir früher überlegen sollen." sein zu lassen, da damit niemandem hier geholfen ist.

Bis dahin besinnliche & friedliche Festtage 😊

Steuererklärung, Steuern, Einzelunternehmen
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Wie kann ich im geschilderten Fall erkennen, ob die Abfindung tatsächlich berücksichtigt wurde?

Guten Tag,

folgende Frage: Wie ist im Steuerbescheid zu erkennen, ob eine erhaltene Abfindung nach der Fünftelregelung besteuert wurde bzw. ob mindestens das Finanzamt geprüft hat, ob die Anwendung der Fünftelregelung in Betracht kommt?

Sachverhalt:

Der Arbeitgeber kündigt dem Arbeitnehmer zum 31.12. betriebsbedingt. Dieser erhält monatlich regulären Arbeitslohn vom 01.01. bis 31.12. in Höhe von 5.000 €. Nach dem Urteil im Kammertermin zahlt der Arbeitgeber mit dem Dezemberentgelt eine Abfindung als Einmalzahlung von 20.000 €. Somit erhielt der Arbeitnehmer in dem Veranlagungsjahr in Summe 80.000 €, bestehend aus 60.000 € regulärem Arbeitslohn und 20.000 € Abfindung. Die elektronische Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitgebers weist unter Nr. 3 Bruttoarbeitslohn den Gesamtbetrag von 80.000 € aus. Er hat demnach die Abfindung nicht ermäßigt besteuert, sondern als Bruttoarbeitslohn regulär besteuert. Allerdings hat er auch keine Angabe in Nr. 19 der Lohnsteuerbescheinigung gemacht. Aus den Angaben der Bescheinigung wird also nicht ersichtlich, dass der gemeldete Bruttoarbeitslohn zum Teil eine Abfindung enthält.

Der Arbeitnehmer setzt in Anlage N den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend in Zeile 6 Bruttoarbeitslohn von 60.000 € an und trägt die Abfindung von 20.000 € in Zeile 18 als „Entschädigungen / Arbeitslohn für mehrere Jahre – ggf. lt. Nr. 19 der Lohnsteuerbescheinigung – vom Arbeitgeber nicht ermäßigt besteuert“ ein.

Beide Voraussetzungen für die Anwendung der Fünftelregelung zur ermäßigten Besteuerung sind gegeben (Zusammenballung und Zahlung in einem Kalenderjahr).

In den Erläuterungen zur Festsetzung des eingetroffenen Steuerbescheides findet sich: „Der Arbeitslohn wurde entsprechend den vom Arbeitgeber elektronisch übermittelten Daten angesetzt.“ Das legt den Schluss nahe, es wurde von den Angaben des Arbeitnehmers abgewichen und die Meldung des Arbeitgebers übernommen, die wiederum nicht erkennen lässt, dass der gemeldete Bruttoarbeitslohn von 80.000 € eine Abfindung von 20.000 € umfasst, die ermäßigt zu besteuern wäre.

Es wirkt somit als ist im Steuerbescheid das Thema Abfindung und damit die Fünftelregelung nach § 34 EStG für die Abfindung total ignoriert. Wie kann der Arbeitnehmer seinen Steuerbescheid dahingehend selbst prüfen? Müsste sich nicht im Bescheid „§ 34 EStG“ als Schlagwort finden?

Zugegebenermaßen wurden keine Unterlagen zur Abfindung eingereicht, sondern nur die Angaben in Anlage N gemacht (da dort kein Hinweis erteilt wurde). Gleichzeitig veranlagte das Finanzamt ohne jegliche Nachfragen zur eingereichten Steuererklärung, obwohl scheinbar die Diskrepanz in der Angabe des Bruttoarbeitslohns Arbeitgeber vs. Arbeitnehmer auffiel.

Besten Dank für eine kurze Info wie aus dem Bescheid zu erkennen ist, ob das Thema Abfindung und § 34 EStG betrachtet wurde oder nicht.

Viele Grüße!

Abfindung, Steuererklärung, Steuerrecht
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