Berechnung Unterhalt Schweiz/Deutschland?

Ich habe eine Frage betreffend Unterhalt für mein 4 jährigen Sohn der in Deutschland wohnt, ich lebe in der Schweiz. Ich habe aufgrund einer sehr schlimmen Krankheit auf die ich hier nun nicht genau eingehen möchte da es nicht darum geht, keine Ausbildung gemacht und habe deswegen hier in der Schweiz erstmal nur einen Job gefunden der kaum Einnahmen bringt. Ich muss mich hier erstmal beweisen und auch mal 2-3 Jahre in dem Bereich tätig sein damit ich die Möglichkeit habe auf bessere Jobs oder etwas wo ich auch mehr verdienen kann. Ich bin übrigens 33 Jahre alt und habe bisher in meinem Leben aufgrund der Krankheit noch nie gearbeitet, dieser Job ist der erste den ich nun bereits seit ein paar Monaten habe. Ich habe diesen Job nur bekommen dank eines Kollegen. Ich verdiene 2600.- CHF. Ich fasse einmal meine Kosten zusammen: Miete 900.- CHF, Krankenkasse 230.- CHF, Grundbedarf der Schweiz für Nahrung, Kleidung, Hygieneartikel, Strom, weil hier alles viel teurer ist beträgt 1200.- CHF, Monatasabo für die Bahn 450.- CHF fü die Arbeit, Steuern 200.- CHF monatlich, diese werden bei uns nicht vom Lohn abgezogen. Das ergibt bei mir nach Abzug von den 2600.- CHF ein Betrag von -380.- CHF. Gehe ich richtig in der Annahme das wenn ich nur 2600.- CHF in der Schweiz verdiene niemals den mindestbetrag für mein Kind laut Düsseldorfertabelle von 389€ bezahlen kann? Mir ist bewusst das ich dafür sorgen muss das ich genug verdiene aber ich muss mir ja auch erstmal was aufbauen und das geht leider nicht so schnell. Ach ja mein Arbeitsweg beträgt hin und zurück 3h mit der Bahn, weswegen ich auswärtige Verpflegung brauche und die Minus 380.- CHF die ich jeden Monat habe muss ich immer von meinem Grundbetrag von 1200.- CHF irgendwie mit einbringen damit ich durch komme, und habe somit oft nur noch 800.- CHF für meinen ganzen Unterhalt pro Monat in der Schweiz zur Verfügung mit dem ich dann Essen, Kleidung etc. bezahle. Leisten tue ich mir gar nichts weil ich das Geld dazu nicht habe.

deutschland, Schweiz, unterhalt, Abzüge
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Work and Travel Visum für Deutschland 2 x abgelehnt?

Guten Tag und Frohes neues Jahr !

Eine Bekannte von mir, welche aus Taiwan kommt, würde sehr gerne ein Work-and-Travel Programm in Deutschland machen. Sie hat sich bisher 2 x beworben, jedoch leider 2 x eine Absage erhalten.

Bei der ersten Absage hieß es, dass das von ihr angegebene Sprachniveau A2 für eine Beschäftigung als Touristenführer in ihrer Heimat in Taiwan ausreicht. Desweiteren hatte sie angegeben, dass Taiwan ein beliebtes Reiseziel von deutschen Touristen ist. (Dies besagt sogar eine Statistik. Der Anteil an europäischen Touristen ist in den letzten 10 Jahren gestiegen. Deutschland liegt auf Platz 2 der Touristen in Taiwan).

In dem ersten Ablehnungsbescheid hieß es, dass das mit dem Sprachniveau A2 nicht stimmt. (Leider fand sie keine verlässliche Quelle die ihr etwas anderes gesagt hat und nahmen diese Information von einer Internetseite die Sprachkurse für Touristenführer anbietet - dort hieß es, A2 Sprachniveau reicht). Darüber hinaus wurde ihre Rückkehrbereitschaft nach Taiwan in Frage gestellt.

Daraufhin hat sich sie erneut auf das Work and Holiday Visum beworben. Dieses mal jedoch mit etwas mehr recherche angegeben, dass sie das Sprachniveau B2 bräuchte und sie alles dafür tun werden, um dieses Niveau zu erreichen. Sie hat bereits 2 Kurse in Deutschland gebucht und würde daraufhin Folgekurse buchen um dieses Niveau zu erreichen. Zum Thema Reiserückkehrbereitschaft hat sie auch mehr Gründe angegeben.

Im neuen Ablehnungsbescheid nannte man ihr dieselben Gründe wie im ersten Ablehnungsbescheid (Sprachniveau A2, obwohl sie B2 angegeben hatte). Darüber hinaus hieß es, dass es sich um einen Folgeantrag handelt und man nicht sehe, was sich zum vorherigen geändert habe bzw. weiter Gründe angegeben. Die Sache ist aber, dass sie weitere Gründe die ein Work-and-Travel in Deutschland für sie sinnvoll wäre, angegeben hat. Also definitiv mehr Gründe angegeben als beim ersten Antrag.

Für mich sieht es so aus, als hätte man auf dem Amt in Taipei keinerlei Interesse daran, sich ihrem Fall anzunehmen oder es überhaupt nicht gelesen hätte.

Ich frage mich, warum wird ein Work-and-Travel Visum für Deutschland angeboten und einem so viele Steine in den Weg gelegt.

Was kann sie weiterführend nun tun? Ich hatte bereits an ein Remonstrationsschreiben gedacht.

Der Ablehnungsbescheid ist wahrscheinlich maschinell erfasst. Es sieht für mich auch so aus, als hätte der jenige welcher diesen erfasst hat, nicht einmal die zweite Bewerbung für das Visum gelesen. Sie ist ziemlich enttäuscht, da sie die Zeit wirklich sinnvoll nutzen wollen würde und für ihre berufliche Zukunft mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt bieten würde. Dabei zeigt Deutschland nach außen hin doch immer so eine Weltoffenheit.

Ich hoffe auf eine hilfreiche Antwort.

Vielen Dank

deutschland
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Steuerliche Veranlagung (DBA) - Home-Office in BE / Freiberufler in DE?

Hallo,

zur Beantwortung meiner Fragen suche ich einen Experten im Bereich DBA / Auslandssteuerrecht, Homeoffice-Regelungen

Folgende Situation:

  1. Meine Partnerin lebt in Belgien. Die Wohnung liegt in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland (100 Meter) auf belgischem Boden.
  2. Ich plane nun mit meiner Freundin zusammenzuziehen. Sollte ich nach Belgien ziehen, wird mein Wohnsitz in Deutschland abgemeldet.
  3. Seit 2 Jahren bin ich in Deutschland als Freiberufler (im IT-Bereich) beim deutschen Finanzamt gemeldet und zahle in DE meine Einkommensteuer + Krankenversicherung
  4. Mein Betriebsstätte (feste Einrichtung) in Deutschland bleibt bestehen
  5. Ich werde in Belgien kein Gewerbe oder eine Betriebsstätte anmelden
  6. Der Lebensmittelpunkt (Freunde, Sozialer Kreis, Geschäftspartner, Ärzte, Schwerpunkt der wirtschaftlichen Interessen) ist weiterhin Deutschland da ich zu Belgien bis auf den Wohnsitz keinen Bezug habe.
  7. Ich habe keine Einkünfte bzw. Kunden aus Belgien bzw. von Belgischen Auftraggebern. Meine Kunden sind Unternehmen in Deutschland. Meine gesamten Bankkonten sind in DE und Angebote/Rechnungen etc. werden aus meinen Büro aus Deutschland geschrieben und abgeschickt.
  8. Das Büro dient Primär der Kundenakquise, Meetings etc.
  9. Der Knackpunkt: Da meine Frau Krank ist und auf ständige Betreuung angewiesen ist erledige ich die Projektarbeit (Programmierung) bisher aus meinem Home-Office bzw. aus dem Wohnzimmer mit meinem Laptop. Für meine Arbeiten ist der Ort völlig irrelevant bzw. ein Laptop reicht mir aus um alle Arbeiten zu erledigen.

Es stellen sich die folgenden konkreten Fragen:

  1. Aufgrund der sehr hohen Einkommensteuerbelastung in Belgien und dem mit einer Aufteilung des zu versteuernden Einkommens einhergehendem Verwaltungsaufwand möchte ich eine Besteuerung meines Einkommens in Belgien unbedingt vermeiden. Es wäre für mein Empfinden Widersinnig mein gesamtes Einkommen aus meiner freiberuflichen Tätigkeiten aus dem Homeoffice in Belgien aufgrund des Tätigkeitsortprinzips/Territorialitätsprinzip in Belgien versteuern zu müssen. Die deutsche Grenze wäre praktisch im Hintergarten und mein Büro ist 10 Minuten von der Wohnung meiner Partnerin entfernt. Müsste ich trotzt aller oben genannten Punkte bei Home-Office Arbeit in Belgien meine gesamten Einkünfte in Belgien versteuern?
  2. Im DBA (DE-BE) wird zur Besteuerung in dem einen oder anderen Vertragsstaat eine feste Einrichtung Vorausgesetzt. Begründet mein Laptop in Belgien eine feste Einrichtung oder Betriebsstätte?
  3. Liegt in meinem Fall eine beschränkte Steuerpflicht vor? Wenn ja, wirkt diese dem DBA (Tätigkeitsortprinzip) entgegen oder wird das DBA vorgezogen?
  4. Kann ich einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht beantragen und wären dann meine Einkünfte aus meiner Arbeit aus dem belgischen Homeoffice in Deutschland Steuerpflichtig?
  5. Da meine gesamten Einkünfte von deutschen Kunden stammen, wäre es möglich nach dem Quellenlandprinzip besteuert zu werden?

Danke!!

deutschland, Doppelbesteuerung, einkommensteuer, Freiberufler, Steuererklärung, Steuern, Steuerpflicht
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Grenzgänger Berlin-Schweiz, oder wie wird alternativ besteuert?

Sehr geehrtes Forum,

Folgendes Szenario: Ich werde ab dem 01.09. einen Beruf für ein Schweizer unternehmen antreten. Der Plan ist, das ich die ersten 3 Monate eine verhältnissmässig lange Aufenthaltsdauer in der Schweiz haben (3 Wochen Schweiz, eine Berlin)

In den weiteren Monaten wird das Verhältnis eher auf 2 Wochen Schweiz zu 2 Wochen Berlin und letztendlich auf 1 Woche Schweiz, 3 Wochen Berlin laufen! Der langfristige Plan wird wohl eine Berliner Zweigstelle sein die ich leite und eine Woche Schweiz (bzw. ein paar Tage) wird zu taktischen Auslegung der Arbeitsziele etc. beibehalten! Nun ist gerade für die ersten 6 Monate nicht ganz klar wie ich mich am besten besteuern kann. Also wie ist der rechtlich beste Weg (legal und effektiv für mich)

Ich habe im Internet unglaublich viele verschiedene Informationen erhalten und bin nun leider verwirrter als vorher da mein persönlicher Fall nirgendwo beleuchtet wurde.

Mein Hauptwohnsitz bleibt Berlin, Vorort in der Schweiz werde ich wohl für die ersten 6 Monate ein wg Zimmer beziehen.

Fragen:

  1. gelte ich als Grenzgänger und kommt somit das DBA für mich in frage? Hier zu gibt es Verschiedene Aussagen im Netz!

  2. wie würde ich alternativ angesehen werden? Was sind die Möglichkeiten? Macht es Sinn dem Arbeitgeber einen deutschen Vertrag mit deutschen sozialabgaben und Besteuerung vorzuschlagen? Laut Quellen aus dem Internet ist dem ja eigentlich nichts auszusetzen außer das der AG einverstanden sein muss.

Also zusammengefasst ist meine Frage:

Ich arbeite für einen Schweizer Arbeitgeber, erst 3 Monate lang 3 Wochen, dann in den folgenden 3 Monaten Ca. 2 Wochen und dann 1 Woche in der Schweiz, Hauptwohnsitz bleibt definitiv Berlin! Was muss ich also tun? Wie ist die korrekte Lage zur Besteuerung und welche Optionen habe ich?

Vielen Dank vorab für die Antwort!

Mit besten Grüßen

PS

arbeitsrecht, deutschland, Doppelbesteuerung, Schweiz, Steuern
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Gebühren trotz SEPA-Überweisung

Hallo zusammen.

Ich habe eine SEPA-Überweisung durchgeführt. Hier die Eckdaten dazu: Senderkonto: DKB-Konto in EUR (Deutschland) Empfängerkonto: Konto geführt in EUR bei Schweizer Kreditinstitut (Schweiz) SEPA-Daten: Überweisungsbetrag: EUR 1000,00 (abgehend), EUR 987,50 (ankommend), Währung EUR, Engeltregelung: SHARE, Zahlungsart: SWIFT-Normal

Wie man sehen kann, sind EUR 12,50 weniger auf dem Empfängerkonto eingegangen als vom Senderkonto losgegangen sind. Dies sieht nach Abzug einer Art Gebühr aus. Allerdings habe ich weder von der sendenden Bank noch von der empfangenden Bank irgendeinen Beleg, auf dem eine Gebühr vermerkt ist. Zudem weist auch das Preis-und Leistungsverzeichnis der DKB keine Gebühr für eine SEPA-Überweisung in EUR von Deutschland in die Schweiz aus. Dort sthet explizit, dass solche Überweisungen Gebührenfrei sind. Das DKB-Onlinebanking hat vor dem Absenden der Überweisung zudem angezeigt: "Ihr Auftrag erfüllt die Voraussetzungen für eine SEPA Überweisung und wird als diese ausgeführt."

Nach langen schriftlichem und telefonischem Kontakt sowohl mit Sender- als auch mit Empfängerbank habe ich nun von beiden Instituten schriftlich, dass vom Überweisungsbetrag keine Gebühren abgezogen wurden (auch nicht durch Korrespondenzbanken).

Was kann ich nun als Kunde noch tun? Wie finde ich heraus, wo die EUR 12,50 geblieben sind. Irgendeine bei der Überweisung beteiligte Partei muss sich das Geld ja "in die Tasche gesteckt haben", aber keiner will es gewesen sein... Stehe als Kunde absolut hilflos da :-(

Danke und Gruss

Überweisung, deutschland, gebühren, Konto, SEPA
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