Belgscher Dienstwagen - Wohnen in Deutschland und arbeiten in BE?

Hallo liebes Forum,

ich arbeite seit April 2018 in Belgien und habe meinen Wohnsitz in Deutschland. An weniger als 25% meiner Arbeitstage, arbeite ich von Deutschland aus fuer meinen belgischen Arbeitgeber. Mein Einkommen wird momentan zu 100% in Belgien versteuert. Ich bin seit April in Belgien sozialverischert. Ich schaetze mein Bruttoeinkommen in Deutschland fuer 2018 auf 15t EUR.
Mein Arbeitgeber stellt mir einen Firmenwagen zur Verfuegung. Dieser ist in Belgien zugelassen. Mir ist es gestattet den Wagen unbegrenzt privat zu nutzen. Alle anfallenden Kosten (Wartung, Versicherung, Kraffahrzeugsteuer, Benzin, etc) werden von meinem belgischen Arbeitgeber ueberommen.

Fuer den Dienstwagen wird aufmeiner beglischen Lohnabrechnung ein geldwerter Vorteil von 100 Euro angegeben. Ich zahle in Beglien folglich ungefaehr 30 EUR Steuern auf den Wagen.

Welche Steuerlast werde ich fuer den Dienstwagen in Deutschland tragen? Wie wird der Wagen in Deutschland versteuert, was ist die Nettobelastung?

Ist es richtig, dass die Tage an denen ich meine Einkuenfte in Deutschland erwirtschafte auch in Deutschland versteuert werden? Wird dann der geldwerte Vorteil von circa 800EUR in Deutschland (1% Regelung oder Fahrtenbuch) mit einer Steuerlast von moeglicherweise 400EUR/Monat verrechnet?

Danke!!! Gruesse

deutschland Dienstwagen Steuern Geldwerter Vorteil Belgien
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Steuerliche Veranlagung (DBA) - Home-Office in BE / Freiberufler in DE?

Hallo,

zur Beantwortung meiner Fragen suche ich einen Experten im Bereich DBA / Auslandssteuerrecht, Homeoffice-Regelungen

Folgende Situation:

  1. Meine Partnerin lebt in Belgien. Die Wohnung liegt in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland (100 Meter) auf belgischem Boden.
  2. Ich plane nun mit meiner Freundin zusammenzuziehen. Sollte ich nach Belgien ziehen, wird mein Wohnsitz in Deutschland abgemeldet.
  3. Seit 2 Jahren bin ich in Deutschland als Freiberufler (im IT-Bereich) beim deutschen Finanzamt gemeldet und zahle in DE meine Einkommensteuer + Krankenversicherung
  4. Mein Betriebsstätte (feste Einrichtung) in Deutschland bleibt bestehen
  5. Ich werde in Belgien kein Gewerbe oder eine Betriebsstätte anmelden
  6. Der Lebensmittelpunkt (Freunde, Sozialer Kreis, Geschäftspartner, Ärzte, Schwerpunkt der wirtschaftlichen Interessen) ist weiterhin Deutschland da ich zu Belgien bis auf den Wohnsitz keinen Bezug habe.
  7. Ich habe keine Einkünfte bzw. Kunden aus Belgien bzw. von Belgischen Auftraggebern. Meine Kunden sind Unternehmen in Deutschland. Meine gesamten Bankkonten sind in DE und Angebote/Rechnungen etc. werden aus meinen Büro aus Deutschland geschrieben und abgeschickt.
  8. Das Büro dient Primär der Kundenakquise, Meetings etc.
  9. Der Knackpunkt: Da meine Frau Krank ist und auf ständige Betreuung angewiesen ist erledige ich die Projektarbeit (Programmierung) bisher aus meinem Home-Office bzw. aus dem Wohnzimmer mit meinem Laptop. Für meine Arbeiten ist der Ort völlig irrelevant bzw. ein Laptop reicht mir aus um alle Arbeiten zu erledigen.

Es stellen sich die folgenden konkreten Fragen:

  1. Aufgrund der sehr hohen Einkommensteuerbelastung in Belgien und dem mit einer Aufteilung des zu versteuernden Einkommens einhergehendem Verwaltungsaufwand möchte ich eine Besteuerung meines Einkommens in Belgien unbedingt vermeiden. Es wäre für mein Empfinden Widersinnig mein gesamtes Einkommen aus meiner freiberuflichen Tätigkeiten aus dem Homeoffice in Belgien aufgrund des Tätigkeitsortprinzips/Territorialitätsprinzip in Belgien versteuern zu müssen. Die deutsche Grenze wäre praktisch im Hintergarten und mein Büro ist 10 Minuten von der Wohnung meiner Partnerin entfernt. Müsste ich trotzt aller oben genannten Punkte bei Home-Office Arbeit in Belgien meine gesamten Einkünfte in Belgien versteuern?
  2. Im DBA (DE-BE) wird zur Besteuerung in dem einen oder anderen Vertragsstaat eine feste Einrichtung Vorausgesetzt. Begründet mein Laptop in Belgien eine feste Einrichtung oder Betriebsstätte?
  3. Liegt in meinem Fall eine beschränkte Steuerpflicht vor? Wenn ja, wirkt diese dem DBA (Tätigkeitsortprinzip) entgegen oder wird das DBA vorgezogen?
  4. Kann ich einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht beantragen und wären dann meine Einkünfte aus meiner Arbeit aus dem belgischen Homeoffice in Deutschland Steuerpflichtig?
  5. Da meine gesamten Einkünfte von deutschen Kunden stammen, wäre es möglich nach dem Quellenlandprinzip besteuert zu werden?

Danke!!

deutschland Doppelbesteuerung einkommensteuer Freiberufler Steuererklärung Steuern Steuerpflicht Belgien
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GmbH von Dänemark aus gemanaged - Steuerhinterziehung?

Ja, Moin, also ich hab da mal ne Frage: Paar Kumpels und ich, wir haben eine GmbH. Die ist in Hamburg im Handelsregister. Der Geschäftsführer von der GmbH ist Sören in Aarhus. Bei uns heißt der immer Olav der Wickinger. Aber das tut jetz hier nichts zur Sache. Bloß dass ihr wisst von wem ich rede.

Also die GmbH ist in Hamburg gegründet worden und macht in Deutschland ihre Geschäfte. Im und Export von Sachen. Was für Sachen, ist jetz mal egal. Wir haben aber in Deutschland keine Adresse und kein Lager oder so. Geht alles online und wenn wir in Deutschland was einkaufen, schafft der Lieferant das gleich zu dem, wohin wir es verkaufen. Die GmbH hat einen Steuerberater. Der hat uns gesagt, die Umsatztsteuer muss an das Finanzamt in Flensburg bezahlt werden. Machen wir auch. Der Steuerberater hat aber auch gesagt, auf den Gewinn müssen wir nicht in Deutschland Steuern bezahlen, sondern in Dänemark. Weil die GmbH in Deutschland kein Betrieb oder so hat. Es soll da so ein Doppelversteuerungsvertrag geben. Und da steht das wohl drin.

Aber jetz meine Frage: Deutschland will auf den Gewinn keine Steuern haben. Aber Dänemark weiß doch gar nicht dass es Steuern haben wollen könnte. Die wissen doch gar nichts von unserer GmbH und dass Olav der Wikinger die von Aarhus aus managed. Wie kommen die Dänen dann an die Steuern wenn die GmbH vergisst, dort Steuererklärungen abzugeben? Das ist doch bestimmt Steuerhinterziehung oder? Aber wenn da keiner was von weiß?

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Grenzgänger Berlin-Schweiz, oder wie wird alternativ besteuert?

Sehr geehrtes Forum,

Folgendes Szenario: Ich werde ab dem 01.09. einen Beruf für ein Schweizer unternehmen antreten. Der Plan ist, das ich die ersten 3 Monate eine verhältnissmässig lange Aufenthaltsdauer in der Schweiz haben (3 Wochen Schweiz, eine Berlin)

In den weiteren Monaten wird das Verhältnis eher auf 2 Wochen Schweiz zu 2 Wochen Berlin und letztendlich auf 1 Woche Schweiz, 3 Wochen Berlin laufen! Der langfristige Plan wird wohl eine Berliner Zweigstelle sein die ich leite und eine Woche Schweiz (bzw. ein paar Tage) wird zu taktischen Auslegung der Arbeitsziele etc. beibehalten! Nun ist gerade für die ersten 6 Monate nicht ganz klar wie ich mich am besten besteuern kann. Also wie ist der rechtlich beste Weg (legal und effektiv für mich)

Ich habe im Internet unglaublich viele verschiedene Informationen erhalten und bin nun leider verwirrter als vorher da mein persönlicher Fall nirgendwo beleuchtet wurde.

Mein Hauptwohnsitz bleibt Berlin, Vorort in der Schweiz werde ich wohl für die ersten 6 Monate ein wg Zimmer beziehen.

Fragen:

  1. gelte ich als Grenzgänger und kommt somit das DBA für mich in frage? Hier zu gibt es Verschiedene Aussagen im Netz!

  2. wie würde ich alternativ angesehen werden? Was sind die Möglichkeiten? Macht es Sinn dem Arbeitgeber einen deutschen Vertrag mit deutschen sozialabgaben und Besteuerung vorzuschlagen? Laut Quellen aus dem Internet ist dem ja eigentlich nichts auszusetzen außer das der AG einverstanden sein muss.

Also zusammengefasst ist meine Frage:

Ich arbeite für einen Schweizer Arbeitgeber, erst 3 Monate lang 3 Wochen, dann in den folgenden 3 Monaten Ca. 2 Wochen und dann 1 Woche in der Schweiz, Hauptwohnsitz bleibt definitiv Berlin! Was muss ich also tun? Wie ist die korrekte Lage zur Besteuerung und welche Optionen habe ich?

Vielen Dank vorab für die Antwort!

Mit besten Grüßen

PS

arbeitsrecht deutschland Doppelbesteuerung Schweiz Steuern
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Kindergeld für Gastwissenschaftler aus Indien

Eben werde ich gefragt, ob einem Gastwissenschaftler aus Indien (mit 2-Jahres-Vertrag der Uni Köln) für sein gerade hier in Deutschland geborenes Kind Kindergeld zusteht. Die Familienkasse hat den Antrag mit folgender Begründung abgeschmettert:

"Nach § 62 EStG steht einem ausländischen Staatsangehörigen nur dann Kindergeld zu, wenn er im Besitz einer Niederlassungserlaubnis oder im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt oder berechtigt hat.

Die gilt jedoch nicht, sofern die Aufenthaltserlaubnis

-nach § 16 AufenthG zum Zwecke eines Studiums, eines Sprackurses oder eines Schulbesuchs erteilt wurde.

-nach § 17 des AufenthG zum Zwecke der betrieblichen Aus- und Weiterbildung für höchstens 6 Monate erteilt wurde oder

-nach § 18 Abs.2 (i.Vb.m. Abs.3 oder Abs.4) AufenthG an Saisonbeschäftigte (§ 15a BeschäftigungsVO), Au-pair-Beschäftigte (§ 12 BeschäftigungsVO) oder entsandte bzw. innerbetrieblich versetzte Arbeitnehmer (§ 10 BeschäftigungsVO) erteilt wurde.

Ist die Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs.1 wegen eines Krieges im Heimatland oder nach §§ 23a,24,25 AufenthG erteilt worden, so kann ein Anspruch auf Kindergeld nur bestehen, wenn der Antragsteller sich mindestens 3 Jahre rechtmäßig, gestattet oder geduldet im Bundesgebiet aufhält und im Bundesgebiet berechtigt erwerbstätig ist, Geldleistungen nach dem SGB III bezieht oder Elterngeld in Anspruch nimmt."

Langer Rede kurzer Sinn: Ich halte all das was hier an Ausnahmen aufgezählt wird bei einem Gastwissenschaftler für nicht einschlägig. Soll er Widerspruch einlegen?

Ausland deutschland indien Kindergeld
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Gebühren trotz SEPA-Überweisung

Hallo zusammen.

Ich habe eine SEPA-Überweisung durchgeführt. Hier die Eckdaten dazu: Senderkonto: DKB-Konto in EUR (Deutschland) Empfängerkonto: Konto geführt in EUR bei Schweizer Kreditinstitut (Schweiz) SEPA-Daten: Überweisungsbetrag: EUR 1000,00 (abgehend), EUR 987,50 (ankommend), Währung EUR, Engeltregelung: SHARE, Zahlungsart: SWIFT-Normal

Wie man sehen kann, sind EUR 12,50 weniger auf dem Empfängerkonto eingegangen als vom Senderkonto losgegangen sind. Dies sieht nach Abzug einer Art Gebühr aus. Allerdings habe ich weder von der sendenden Bank noch von der empfangenden Bank irgendeinen Beleg, auf dem eine Gebühr vermerkt ist. Zudem weist auch das Preis-und Leistungsverzeichnis der DKB keine Gebühr für eine SEPA-Überweisung in EUR von Deutschland in die Schweiz aus. Dort sthet explizit, dass solche Überweisungen Gebührenfrei sind. Das DKB-Onlinebanking hat vor dem Absenden der Überweisung zudem angezeigt: "Ihr Auftrag erfüllt die Voraussetzungen für eine SEPA Überweisung und wird als diese ausgeführt."

Nach langen schriftlichem und telefonischem Kontakt sowohl mit Sender- als auch mit Empfängerbank habe ich nun von beiden Instituten schriftlich, dass vom Überweisungsbetrag keine Gebühren abgezogen wurden (auch nicht durch Korrespondenzbanken).

Was kann ich nun als Kunde noch tun? Wie finde ich heraus, wo die EUR 12,50 geblieben sind. Irgendeine bei der Überweisung beteiligte Partei muss sich das Geld ja "in die Tasche gesteckt haben", aber keiner will es gewesen sein... Stehe als Kunde absolut hilflos da :-(

Danke und Gruss

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