Vermittlungsgebühr der Lohnbuchhaltung für meine Mandant?

Vermittlung von Aufträgen

Hallo,
Ich habe mich kürzlich als Unternehmensberater selbstständig gemacht und benötige für meine Mandanten spezialisierte Dienstleistungen in Form von Buchhaltungs- und Steuerberatung, Versicherungen etc.

Da habe ich Kunden aus dem In- und Ausland Betreuung und Beratung in verschiedenen Bereichen. Ich lernte ein Lohnbüro kennen und wir begannen zusammenzuarbeiten. Diese Firma erstellt über mich die monatlichen Gehaltsabrechnungen für meine Mandanten.

muss ich meine Dienstleistung als Vermittler in Rechnung stellen. oder schreibe ich in die Rechnung Gebühren wegen beispielsweise monatliche Lohnführung. Die gleiche Frage möchte ich für die Steuerberaterleistungen stellen. Ich kann solche Dienstleistungen an meine Kunden weiterverkaufen oder vermitteln und so Umsätze erzielen.

Ich bin verwirrt, hab viel recherchiert und keine vernünftige Antwort gefunden, ich will keinen Fehler machen, damit ich nicht grün hinter den Ohren aussehe und später Probleme ohne ende mit den Behörden bekommen.

Zum Fall konkret:

Die Lohnbüro wird die Lohnabrechnung für 10 € Beispiel erstellen, Das Lohnbüro hat an mich seiner Rechnung gestellt und die habe ich überwiesen. Darf ich dieser Leistung an meine Mandant für 15 € oder 20 € weiter verkaufen. was die Steuerberatung angeht, das selber Thema werde ich auch machen, wenn es geht? für die Finanzbuchhaltung , Steuerdienste usw..?? 

Nenne ich das einfach Rechnung für Vermittlungsleistungen oder ,Provisionsabrechnung oder oder oder??

Würde mich sehr freuen wenn ich ein Muster bekommen könnte an dem ich mich orientieren kann.

Danke und Grüße

Lohn, Steuerberater, Steuern
Wie richtig Kontieren doppelte Buchführung?

Hallo ihr lieben Leute,

mein Name ist Michael und ich möchte mich in naher Zukunft mit einer UG Selbstständig machen.
Nun habe ich bereits Fachliteratur gekauft und etwas gelesen.
Puh, schon sehr klares Fachdeutsch.

Auch habe ich diverse Videos angeschaut in dem die Doppelte Buchhaltung erklärt wird.
Das verstehe ich soweit auch.
Aktiva=Passiva
Aktiva ist das wofür das Geld verwendet wurde, Passiva wie die Finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden.
Und die GUV ergibt dann mit all dem anderen die Bilanz.
Gebucht wird alles auf T-Konten. Soweit hoffe ich das richtig verstanden zu haben.

Doch mich verwirrt einiges ein wenig.
Ich lese z.B. „wie bucht man die Stammeinlage?“.
Antwort (Werde nun mit dem SKR04 arbeiten):

„Bank 1800“ an „gezeichnetes Kapital 2900“

Wo anders heißt es dann jeder Kreditor bzw.
Debitor müsse ein eigenes Konto haben.

Also müsste ich erst „Bank“ and „Kreditorenkonto XY“
Und dann:
„Kreditorenkonto XY“ an „gezeichnetes Kapital“ buchen?
Oder reicht „Bank“ an „gezeichnetes Kapital“?

Bei der Kapitalrücklage dann auch:
„Bank 1800“ an „Kapitalrücklage durch Ausgabe von Anteilen über Nennbetrag 2900“
Oder muss man dann dort auch erst „Bank“ and „Kreditorenkonto XY“
und im Anschluss dann „Kreditorenkonto XY“ an „Bank“ buchen?

Ich danke euch schon mal für eure Hilfe
Gruß und schönes Wochenende noch
Michael855

Wäre es so in der Bilanz richtig?

Wie richtig Kontieren doppelte Buchführung?
Bilanz, Buchhaltung, Finanzamt, Steuerberater, Steuern
Raus aus dem Kleinunternehmertum – Steuerberater online?

Hallo liebe Finanzfrage-Community,

vorab: Ich bin nun schon einige Jahre nebenberuflich selbständig (als Medien- und Grafikdesigner, falls das relevant sein sollte) und schreibe auch seit Jahren selbst eine Steuererklärung. Am grundsätzlichen "Verständnis" soll es also nicht scheitern – Dennoch möchte ich einmal eure Meinung hören :)

Seit einiger Zeit versorge ich nunmehr auch mittelständische und größere Unternehmen. Diese sind nicht immer ganz happy, wenn ich auf meinen Rechnungen (da Kleinunternehmer gem. 19 UStG) keine Mehrwertsteuer ausweisen kann. Natürlich profitieren sie von günstigeren Preisen – aber man kennt das ja, die möchten eben scheinbar gerne was abschreiben können.

Ganz grundsätzlich bin ich mit der Kleinunternehmerregelung auch nach wie vor zufrieden, da ich das eben nur im Nebenberuf (abends und am Wochenende) mache, und über die gesetzlichen Grenzen nicht hinauskomme.
Nichtsdestotrotz erwäge ich, ab dem kommenden Geschäftsjahr auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten, um eben die 19 % auf meinen Kostenvoranschlägen und Rechnungen ausweisen zu dürfen. Einkäufe habe ich ja kaum, laufende Ausgaben ebenfalls recht wenige. Nur um selbst absetzen zu können, würde sich der Mehraufwand für mich in keinem Fall lohnen.

Sollte es dazu kommen, würde ich allerdings gerne einen Steuerberater hinzuziehen. Wie gesagt, ich mache das nur nebenbei, und bin da um ehrlich zu sein lieber kreativ, als mich dann am Abend oder am WE noch mit dem ganzen Papierkram (UStVA, Bilanzen etc.) zu befassen.

Bei einem Steuerbüro vor Ort habe ich schon einmal angefragt. Die nehmen pauschal 199,- € pro Monat für ihren Service bei Startups, Selbständigen und kleinen Firmen wie der meinen. Ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass das unverschämt wäre oder so, aber für mich würde sich der Betrag in keinem Fall lohnen.
Deshalb überlege ich, ob nicht vielleicht ein Online-Steuerberater eine brauchbare Alternative darstellen könnte!?

Was meint ihr? Kennt ihr gute / günstige / preiswerte Online-Steuerberater?
Falls das relevant sein sollte: Ich arbeite von Beginn an mit FastBill.

Danke vorab und viele Grüße!

Online-Banking, Kleinunternehmer, Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung
Freelancer werden?

Hallo zusammen! Ich hoffe ihr alle seid gesund und dass es euch gut geht. :)

Wie ihr bereits im Fragetitel sehen konntet, würde ich gerne freiberuflich arbeiten. Zwar erstmal nur eher nebenbei, aber ich würde es gerne ausprobieren. Alles, was ich bisher über Freelancer gelesen habe, ist, dass man es auf jeden Fall beim Finanzamt melden sollte. Wie genau funktioniert das dann eigentlich?

Ich bin 19 Jahre alt, bin staatlich geprüfte Kinderpflegerin, war jedoch noch nicht beruflich tätig und bin aktuell in der Erzieherausbildung. Jedoch werde ich diese wahrscheinlich leider abbrechen müssen, da mir die Schule ziemlichen Stress bereitet, was mich unter Druck setzt und noch schlechter in der Schule werden lässt (außer in Musik und Englisch). Deshalb würde ich dann einfach als Kinderpflegerin arbeiten gehen. Ich singe, bzw. musiziere generell für mein Leben gerne und bin hobbymäßig auch als Synchronsprecherin unterwegs. Das würde ich am liebsten zu meinem Beruf machen und ich kenne schon einige, die als Freiberufler:innen in diesem Bereich erfolgreich tätig sind (zumindest nebenbei). Mir wurde auch schon oft gesagt, dass ich das freiberuflich machen, bzw. mich für meine Stimme bezahlen lassen sollte. Ich überlege auch schon die ganze Zeit, ob ich mich für eine musikalische Berufsausbildung oder Studium irgendwo bewerben soll, was aber wegen des Preises auch blöd werden könnte. Dafür würde ich jedenfalls auch die Einnahmen verwenden. Professionell kommt ja dann doch meist besser an. ;)

Könnte ich mich jetzt ganz legal auf einer oder ein paar Seiten als Freelancer anmelden, um das mit geringen Preisen erstmal auszuprobieren? Ich weiß ja gar nicht, ob das überhaupt funktioniert. Wahrscheinlich wär das ja, wenn, dann jetzt sowieso erstmal sehr unregelmäßig mit unterschiedlichen Preisen... Sollte/Muss ich das trotzdem direkt beim Finanzamt melden? Brauche ich dafür bereits vorherige Einnahmen? Die habe ich nämlich noch nicht.😅

Kann man das dann überhaupt nebenbei machen, wenn es gar kein regelmäßiges und gleichmäßiges Einkommen gibt? Die Preise wären ja immer unterschiedlich, je nachdem, was die Kundin/der Kunde möchte oder sogar von sich selbst aus zahlen würde/möchte...

Ich würde mich sehr über Hilfe freuen. Liebe Grüße und bleibt gesund! :)

Freelancer, Steuerberater, Steuern
Eigentümer Probleme mit der Hausverwaltung - Wer kann helfen? Anwalt/Steuerberater?

Hallo Leute,

ich besitze seit einigen Jahren eine ETW in einem Wohnhaus (in Rhein-Neckar-Kreis, etwa 100 km entfernt von mir (ich bin im Rhein-Main-Kreis) und da war früher eine Hausverwaltung, die immer viel zu spät die Nebenkostenabrechnungen gemacht hat und es lief nicht gut, die Eigentümer haben sich dann entschlossen eine andere Hausverwaltung zu nehmen. Ich schulde angeblich immer noch aufgrund alter Berechnungen der alten Hausverwaltung der Eigentümergemeinschaft immer noch Geld und jetzt der neuen auch. Die Nebenkosten der ETW sind die Höhe geschossen! Nicht 10-20 %, sondern über 100 %. Ich schaffe es einfach Zeit mäßig nicht mich darum zu kümmern und die Rechnungen und Papiere zu prüfen und welche Verbindlichkeiten rechtmäßig sind. An wen sollte man sich am besten wenden?

Diese Nebenkosten habe ich noch nicht erhöht, auch ist die Miete immer noch sehr gering und ich müsste diese auch erhöhen. Ich habe aber Skrupel, meinen Mietern NK + Miete zu erhöhen. Aber derzeit zahle ich darauf! Und das kann nicht sein.

  • Andere Mietverwaltung, die sich nur um meine ETW kümmert und um die Dinge mit der Hausverwaltung.
  • Anwalt mit hmm Immobilienrecht?
  • Steuerberater, der womöglich sich mit Immobilieneinkünften auskennt?

Letzter hätte den Charme, dass ich an ihm alles auslagern kann, also auch da NK-Abrechnungen, Mieterhöhung, Steuererklärungen (die aufgrund der oben komplizierten Lage, problematisch sind und deswegen seit Langem stocken und das Finanzamt macht auch Druck)

Was würdet ihr tun. Die Restriktion ist, ich kann es selbst nicht, weil ich 50-70h die Woche arbeite.
Hat jemand einen Ratschlag für Rhein-Neckar oder Rhein-Main.

Hausverwaltung, Steuerberater
Wird der Grundfreibetrag auch bei höheren Kapitalerträgen berücksichtigt? Und wie sieht es aus mit dem Krankenkassenbeitrag aus?

Hallo,

ich trade Aktien, habe keine weiteren Einkünfte und mir ist es leider nicht klar ob der Grundfreibetrag in Höhe von 9408 EUR für 2020 abgerechnet wird.

Beispiel: 63500 EUR Kapitalerträge.

Bei normalem Einkommen heißt es immer alle Beträge über dem Grundfreibetrag müssen versteuert werden und die ersten 9408 EUR werden nicht berücksichtigt. Dementsprechend dachte ich es würde folgendermaßen berechnet:

63500 EUR - 801 EUR Sparer Pauschbetrag - 9408 EUR Grundfreibetrag- Krankenkassenbeitrag = 53291 EUR zu versteuerndes Einkommen. Und hiervon dann 26.375% (Abgeltungssteuer + Soli) müsste ich zahlen

Ich habe es ausgiebig gegooglet. Leider ist immer nur die Rede wenn man unter dem Grundfreibetrag liegt oder aber von einer Günstigerprüfung, wenn man leicht drüber liegt. Beides trifft bei mir nicht zu.

Bei meinem Steuerbescheid wurde lediglich 801 EUR Spar Freibetrag abgerechnet und auch mein Krankenkassenbeitrag wurde einfach nicht abgerechnet. Das Finanzamt hat den Beitrag aufgelistet, aber nicht abgerechnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies richtig ist. Überall lese ich man kann Krankenkassenbeiträge mit Kapitalerträgen verrechnen.

Nächstes Jahr gehe ich definitiv zum Steuerberater.

Aktien, Börse, Geld, Finanzamt, Finanzen, investieren, Investor, Steuerberater, Steuererklärung, Steuerrecht, Trading, Gewinn, Kapitalerträge, Kapitalertragssteuer, Krankenkassenbeiträge
Zählt der nachträgliche Übergabeverlust bei Betriebsaufgabe mit in den Gewinn der EÜR?

Hallo,

ich bin etwas verwirrt bezüglich der Gewinnberechnung in der EÜR. Angenommen man hat sein Nebengewerbe (Einzelunternehmer) am 15.7 zum 31.6 "rückwirkend" abgemeldet und hierfür 20€ Abmeldegebühr beim Amt bezahlt. Die 20€ Gewerbeabmeldegebühr tauchen dann nicht mehr in der eigenerstellten EÜR auf und sind nach der "Unternehmereigenschaft" angefallen. Da man bei Betriebsaufgabe eine Bilanz machen muss, sehe ich das hier als Übergangsverlust. Ansonsten gibt es keinerlei Übergangsgewinne oder Verluste, da alles virtuell war (zumindest fällt mir nichts ein). Die 20€ müssten nach meiner Auffassung dann in der Elsteronline EÜR in Zeile 102 "Hinzurechnungen und Abrechnungen bei Wechsel der Gewinnermittlungsart" einzutragen sein. In der online EÜR ist es dann aber sehr wohl so, dass die 20€ dann doch wieder die Betriebseinnahmen um genau diesen Betrag schmälern.

Darf dann doch die nachträglich angefallene Gebühr mit dem Betriebsgewinn vom Beendigungsjahr verrechnet werden, obwohl diese erst angefallen sind, als das Gewerbe schon abgemeldet war? Oder bin ich total auf dem Holzweg?

So richtig den Mehrwert sehe ich da an der Stelle nicht, ob man das nun in Zeile 102 einträgt oder normal bei den Betriebsausgaben, unterm Strich kommt ja wohl das gleiche raus. Inwieweit das FA eine Bilanz bei Betriebsaufgabe von Kleingewerbetreibenden mit Umsatz im niedrigen dreistelligen Bereich will, ist mir auch unklar.

Viele Grüße

Finanzamt, Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
Erstes Mal eine Arbeitsstelle angetreten? Wie melde ich mich zur Steuer und Sozialbeiträgen an und muss ich überhaupt Steuern zahlen?

Hallo.

Als allererstes: Ich habe noch überhaupt keine Ahnung vom Thema Steuern und Sozialbeiträgen, da ich bis jetzt noch nie welche zahlen musste und auch keine Ahnung habe, wie es insgesamt funktioniert und was ich dafür alles an Unterlagen brauche. Alles wissen, was ich daher, diesbezüglich habe, kann also falsch oder nicht ganz korrekt sein. Also entschuldigt bitte, wenn ich etwas inkorrekt wiedergegeben habe.

Ich habe letzten Monat einen Teilzeitjob in einer Bäckerei angefangen, nachdem ich nach meiner schulischen Ausbildung keine Arbeitsstelle, die nach Berufseinsteigern ohne Extraweiterbildungen in Baden-Württemberg gesucht haben, bis jetzt gefunden hatte. Das Gehalt in meinem Teilzeitjob ist sehr schwankend, da ich als Fahrerin arbeite und je nachdem, wieviel ich ausgeliefert habe und wie fehlerfrei, bekomme ich meinen Lohn.

Ich habe letzten Monat sehr kurzfristig am 7.08.2021 angefangen dort zu arbeiten und verdiente um die 662€. Laut Steuerrechner müssten rund 133€ von diesem Betrag an den Staat gehen. Diesen Monat habe ich um die 880€ verdient. Auch nächsten Monat werde ich noch Teilzeit dort arbeiten und erst im November eine Vollzeitstelle in meinem gelernten Beruf anfangen. Dadurch werde ich die Grenze von 9,744€ an Einkommen überhaupt nicht mehr erreichen können. Warum ist das jetzt wichtig? Da bis zu einem Einkommen von 9,744€ ein Grundfreibetrag wegen der Armutsgrenze gilt. Ebenfalls müsste ich ja, wenn ich mich steuerlich anmelde, wie auch immer das funktionieren soll, das Geld für das Tanken von den Steuern wieder zurückbekommen/absetzen können, da ich mein Auto als reines Geschäftsfahrzeug nutze und monatlich bis zu 400€ nur fürs Tanken aufgrund der Liefertouren ausgebe.

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand erklären könnte, wo ich mich mit welchen Formularen wegen den Steuern melden müsste und ob ich überhaupt Steuern dieses Jahr leisten muss.

Danke im Voraus :)

Beratung, Finanzamt, Hilfe, Steuerberater, Steuerklasse, Steuern, Steuerrecht, HILFE DRINGEND
Firmenfahrzeug mit 1% Regelung?

Hallo Zusammen,

ich habe eine wichtige Frage. Dies wird selbstverständlich mit meinem Steuerberater abgeklärt allerdings möchte ich mich vorab informieren.

Ich möchte über meine Firma ein Auto finanzieren Kaufpreis 55.000€. Der Listenpreis beträgt 80.000€. Da das Fahrzeug auch Privat genutzt wird, werde ich Ihn mit 1% versteuern müssen. Die Rechtsform der Gesellschaft ist eine GmbH. Wie kann ich das für mich am einfachsten gestalten?

Die Überlegung die ich hatte:

Da 1% vom Listenpreis= 800€ sind müsste ich bei einem Bruttogehalt von bsp. 4000€ - 4800€ versteuern. Allerdings möchte ich Eigenleistung in Höhe der Kreditrate also 600€ selber einbringen. Somit würde sich mein Geldwerter Vorteil auf nur 200€ verringern und ich müsste 4200€ versteuern.

Tanken und auch die KFZ Versicherung bezahle ich ebenfalls selber und nicht über die Firma. Die Frage wäre nun:

Kann ich die Tankkosten und auch Versicherungskosten gegen meinen Geldwerten Vorteil verrechnen? Das ich die Vorsteuer bei den Tankbelegen nicht zurückbekomme ist verständlich.

Wie ist das mit der Abschreibung? Kann ich den Firmenwagen trotzdem über meine Firma abschreiben, obwohl ich diese im Grunde genommen vollständig von meinem Geschäftsführergehalt abbezahle? Das Fahrzeug wird zu 10-50% für die Firma genutzt. Da meine Arbeit örtlich unabhängig ist befinde ich mich an meinem Firmensitz (90Km) ca 2x im Monat.

Würde mich bei einer Rückmeldung sehr freuen!

Dienstwagen, Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Dienstreise, Firmenwagen
Einzelunternehmer mit 200.000 Schulden. Was tun?

Hallo Leute,

ende 2019 habe ich mit der Selbständigkeit im Bereich e-commerce angefangen. Mit Kleinunternehmerregelung angefangen und nach einigen Monaten war ich durch den Umsatz als Einzelunternehmer tätig. Mein Steuerberater hat die Voranmeldung wie auch Buchführung und Jahresabschlüsse zwar ordentlich vorbereitet aber die Steuern wurden noch nicht gezahlt.

Wie oben erwähnt wurden keinerlei Steuern gezahlt, weil ich (also mein Unternehmen) beim Finanzamt nicht eingetragen ist. Es wurden keine MwSt, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Einkommensteuer gezahlt.

Ich habe ein Riesen Fehler gemacht, indem ich mein ganzes Geld (ink. Steuergelder) im Ausland für ein Projekt investiert habe. Worauf wir innerhalb 6 Monaten mit einem x2 Gewinn gerechnet haben.

Nun muss ich bis 2022 März (laut Steuerberater) alle Steuergelder zahlen.

Da ich das Geld nicht verdienen kann und durch die Pandemie keinerlei Umsätze erzielt habe gingen die Geschäfte viral abwärts. Dementsprechend habe ich mich beim Jobcenter angemeldet und beziehe derzeit Hartz 4.

Meine Frage hierzu wäre, wie sollte ich vorgehen?

Wie ergibt sich der weitere Prozess, wenn ich zum Finanzamt gehe und sage das ich das Geld nicht habe. Allein die MwSt. nicht.

Muss ich Insolvenz anmelden ?

Leider kann ich diese Fragen mein Steuerberater nicht mehr fragen weil ich gekündigt habe. Er hat bis zum letzten Tag die Buchführung Korrespondenz durchgeführt.

Gruß Jonathan

Anwalt, Finanzamt, Recht, Schulden, Steuerberater, Steuern, Steuerrecht
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu spät abgegeben, was kann passieren?

Hallo,

Ich habe im Februar 2020 mein Gewerbe (Einzelunternehmen) angemeldet und bin damals davon ausgegangen das ich den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung automatisch vom Finanzamt zugeschickt bekomme, ich dachte mir anfangs das dauert halt ein paar Wochen jedoch passierte nix und ich hatte das irgendwann dann auch vergessen/aufgeschoben/ignoriert.

Letzten Monat (April 2021) habe ich nun selber den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über das ELSTER Programm ausgefüllt da ich halt immer noch nix vom Finanzamt erhalten habe und weil mir das die letzten Wochen auch echt Bauchschmerzen bereitet hat noch nix abgegeben zu haben, weil das ja alles auch schon über 1 Jahr her ist.

Nun warte ich seit 8 Wochen auf meine Steuernummer und habe echt schiss das dass Finanzamt mit irgendwelchen Strafen auf mich zukommt weil ich ja noch keine Steuern abgeführt, keine Steuervoranmeldung gemacht, keine Steuererklärung abgegeben etc. da ich ja mit meinen Einzelunternehmen noch garnicht Steuerlich registriert bin, ich habe also noch nie Steuern gezahlt oder mich drum gekümmert.

Zu meinem Business: Ich betreibe einen Onlineshop (Dropshipping also Produkt Versand von China in die USA) der auch schon Umsätze erzielt hat, ca. 30,000€, davon blieb jedoch kaum gewinn übrig, da ich immer wieder in Marketing, Produkte etc. investiert habe. 

Was kann mir jetzt passieren? Mit was für Strafen muss ich rechnen?

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen weil mir das ganze Thema echt Bauschmerzen bereitet.

LG

Finanzamt, Gewerbeanmeldung, Steuerberater, Steuererklärung, Fragebogen steuerliche Erfassung
Steuerberater stellt sehr hohe Rechnung und antwortet nichtmehr?

Sehr geehrte User, ich habe ein Kleinunternehmen von 2017-2020 geführt.

2017-2019 war ich bei einem Steuerberater der die Buchhaltung gemacht hat, aufgrund sehr hoher Einkommenssteuer berechnung für 2018 habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Stb gemacht.

Ab dem 1.1.20 war ich dann bei dem neuen Steuerberater, dieser hat die Steuererklärung von 2018 anhand der Daten des alten Stb überprüft und meine Buchhaltung bis 09.20 erledigt.

Im November bekam ich eine Mail, dass dieser nichts mehr tun wolle, bis ich die Rechnung begleichen. Leider waren trotz meiner Forderungen (bereits seit Juni, zeitgleich mit der Soforthilfe) keine Rechnungen erstellt worden. Nun habe ich im Februar endlich die Rechnung(en) bekommen. Der Stb verlangt für 2018, 2019 und 2020 mehr Geld als ich für den Stb die gesamten Jahre gezahlt habe, der diese Arbeit tatsächlich geleistet hat.

Er behauptet, die Einkommenssteuererklärung für 2019 gemacht zu haben, faxt aber am selben Tag ein Schreiben an das Finanzamt, für eine Fristverlängerung aufgrund Versäumnis.

Ich habe bereits den Rechnungen Wiedersprochen und auch eine Kündigung geschrieben. Leider kriege ich seit Wochen wieder keine Antworten und am Telefon wird mir immer aufgelegt.

Die Frist zur Abgabe beim Finanzamt endet im Juni, allerding rückt der Stb auch meine Unterlagen nicht aus, sodass ich die Erklärung anderswo machen könnte. :( (Mein Unternehmen wurde aufgrund der Corona Maßnahmen im September aufgegeben)

Wie stehen bei so etwas meine Rechtschancen? Welche Optionen habe ich?

Danke schonmal für die Antworten.

rechnung, Steuerberater
Selbständig, Nicht beim Finanzamt angemeldet, Selbstanzeige und Strafe?

Hallo, vorweg ich weiß ich habe Mist gebaut und bereue das auch sehr da mir meine jetzige Situation echt Panik macht.

Folgende Situation:

Ich habe mein Gewerbe (Einzelunternehmen) im Januar 2020 angemeldet, bei der Gewerbeanmeldung wurde mir vom Gewerbeamt gesagt ich würde automatisch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt zugeschickt bekommen was aber bis heute nicht passiert ist (Stand Februar 2021). Ich weiß ich hätte mich auch selber drum kümmern können jedoch dachte ich mir der Fragebogen wird schon irgendwann kommen und hab es immer wieder aufgeschoben und ignoriert.

Das Problem ist dass ich seit der Gewerbeanmeldung (also seit über einem Jahr) trotz fehlender Steueranmeldung mein E-Commerce business gestartet habe und auch Umsätze erzielt habe, ca. 30,000€, davon blieb jedoch kaum gewinn übrig, da ich immer wieder in Marketing, Shop, Produkte etc. investiert habe. 

Ich habe also keine Steuern abgeführt, keine Steuervoranmeldung gemacht, keine Steuererklärung abgegeben etc. da ich ja mit meinen Einzelunternehmen noch garnicht Steuerlich registriert bin. Kurz gesagt, ich habe noch nie Steuern gezahlt oder mich drum gekümmert.

Ich möchte das Problem jetzt lösen da es mir echt Bauchschmerzen bereitet, ich habe zwar noch nix von meinem Finanzamt gehört jedoch habe ich echt schiss das die irgendwann mit einer fetten strafe kommen.

Wie verhalte ich mich jetzt richtig?

Wie sollte ich jetzt schritt für schritt vorgehen?

Sollte ich mich Selbstanzeigen?

Ich weiß grade echt nicht was ich tun soll und hab echt Panik das ich irgendwann eine fette Strafe zahlen muss.

Ich hoffe mir kann hier jemand weiter helfen.

Viele Grüße

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Mining = Gewerbe = Steuern?

Hallo, zu einem wollte ich festlegen, dass wenn man Mining begeht, egal um welche Kryptowährung es sich handelt, man sich als ein Gewerbe anmelden muss.

Nun wollte ich fragen, da ich mich für sowas sehr interessiere, wie dies alles abläuft.

Ich denke ich muss ins Rathaus oder ins Landratsamt und eine kleine Gebühr bezahlen.

Nehmen wir mal an ich möchte für mein Unternehmen Gewerbestrom und die Preisgebühr liegt bei 12,99€ und pro KwH 21,01Cent natürlich Ökostrom.

Als Gewerbe weiß ich zahle ich keine Umsatzsteuer, aber wenn ich Umsatzsteuerfrei kaufen möchte, bekomme ich keine Vorsteuer denke ich.

Nehmen wir zudem an im Monat betreibe ich 10 Miningmaschinen, jeweils 10 RTX 3080 die ich alle für 9.000€ gekauft habe. Ich verdiene im Monat daran 5300 mit Stromabzügen und die Hardware kann ich in 45 Tagen absetzen.

Ich weiß dass ich Gewerbesteuer und eine Einkommensteuer zahlen muss.

Nun ich will aber die Währung mehrere Jahre lagern, aber ich weiß dass ich noch alle anderen Rechnungen offen habe und daher entscheide ich mich 70% der Währung in ein FAIT umzuwandeln. Ich Mine in einem Pool und habe eine Fee von 1 %.

Meine Frage ist, welche Steuern fallen sonst noch an, was muss ich beim umwandeln der Währung beachten und was muss ich allgemein betrachten.

Vorweg keine sorge, ich möchte nicht Mining betreiben, weil ich noch nicht das nötige wissen dazu besitze und erstmal meine Schule abschließen möchte, hierbei handelt es sich nur als Interesse, was ich vielleicht nach meinem Abschluss als Nebensächlichkeit führen möchte.

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