Mieteinnahmen zum Brutto?

2 Antworten

Mieteinnahmen werden nicht zum Bruttolohn hinzuaddiert.

Einkommensteuerermittlung läuft anders (grobe Skizzierung):

Es werden keine Bruttowerte wie Bruttolohn oder Mieteinnahmen besteuert, sondern die jeweiligen Einkünfte aus unselbständiger Arbeit und Vermietung. Dabei wird der Bruttolohn um die Werbungskosten (mind. Werbungskostenpauschale von €. 1.000) vermindert. Die Mieteinnahmen werden um die Mietausgaben vermindert.

Diese Gesamteinkünfte werden um die Sonderausgaben (z. B. für Sozialabgaben, Spenden) vermindert; ergibt zu versteuerndes Einkommen. Im Steuertarif ist der Grundfreibetrag bereits berücksichtigt.

Schlussfrage: Warum willst Du nur steuerfreien Lohn und nicht mehr Lohn (bei dem auch Steuern anfallen)? Ist höheres Einkommen irgendwie nachteilig, giftig oder schädlich oder meckert die Freundin darüber?

Dem ist nichts hinzuzufügen, Du bist ein echter Profi.

Worin auch immer.

Steuerfragen, Grunderwerbsteuer, Notarkosten an Mietteinahmen gegenrechnen

Hallo,

Person A kauft ein Haus für 250.000 Euro. 190.000 Euro davon ist ein Kredit.

In dem Haus ist eine Einliegerwohnung welche vermietet wird und in diesem Kredit extra als Kredit aufgelistet ist (50.000 Euro).

Die Zinsen darf ich bei den Mieteinnahmen gegenrechnen aber wie sieht es mit den Grunderwerbsteuer und Notarkosten aus?

Wenn man das Haus mit 100% bei 250.000 Euro rechnet, dann ist die Wohnung mit 1/5 ausgewertet (50.000) demnach 20%, dürfte ich dann die oberen Kosten ggf. mit 20% anrechnen oder liege ich falsch?

Falls ja, was wäre wenn die Mieteinnahmen weniger sind als das was ich gegenrechnen kann. Darf man dann den Überschuss ggf. an dem Lohn weiterrechnen? Also z. B. hab ich 3000 Euro Mieteinnahmen aber durch die Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Zinsen habe ich 5000 Euro zum gegenrechnen, würden dann die übrigen 2000 Euro verfallen oder geht bekomme ich das auf mein restlichen Lohn angerechnet bzw. weiteren Einnahmen?

Danke

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Überlassung einer Unterkunft und Sozialabgaben

Hallo,

ich habe meinen Hauptwohnsitz in Stadt A und arbeite unter der Woche in Stadt B (100 KM Entfernung).

Ich hab mir vom Arbeitgeber ein WG-Zimmer mieten lassen (gemeinsames Benutzen der Küche und Sanitäranlagen, ergo Unterkunft und keine Wohnung).

Mein brutto Gehalt beträgt monatlich 3500€. Das Zimmer kostet 230€.

Als ich noch gependelt habe, betrug mein Netto im Monat ca. 2130€. Jetzt wird das Zimmer als Brutto draufgeschlagen, und Netto wieder abgezogen, ergibt also 2240€ - 230€ = ca. 2010€. Dabei werden sowohl Steuer wie auch Sozialabgaben auf die 230€ bei mir und beim Arbeitgeber fällig.

Meine Frage ist: Macht das der Arbeitgeber schon richtig? Oder sollte ich ihn darauf aufmerksam machen, dass es sich hiermit um eine Unterkunft und keine Wohnung handelt?

Werden bei einer Unterkunft auch Sozialabgaben fällig? Kann mir jemand bitte anhand dieser Zahlen errechnen, was ich zahlen müsste, wenn ich von der Unterkunftregelung Gebrauch machen würde?

Vielen Dank.

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