Hilfe - An wen muss/kann ich mich wenden? (Hoffnungslos)?

Hallo ihr lieben ich hab eine Frage:

Ich habe im August 2017 ein Gewerbe angemeldet und zwar laut dem Schreiben, das ich noch habe, im Rahmen der Kleinunternehmerregelung nach § 19 Abs. 1 UStG

Ich war damals noch jung (23), absolut unerfahren und vermutlich habe ich auch einfach zu wenig Fragen an meinen Mentor gestellt, der mit mir einige Dinge zusammen ausgefüllt hat. Irgendwann wurde mir gesagt, ich müsste die MwSt. ausweisen. Das habe ich getan. Auch bin ich mit meinem Unternehmen zwischenzeitlich umgezogen (was ich auch umgemeldet habe). Vom Finanzamt habe ich nie was gehört, auch nie etwas abgeführt etc. Ich habe zwar ein Geschäftskonto aber von dem sind auch gelegentlich private Überweisungen getätigt worden (Lieferdienste zum Essen, etc). Es kam auch vor, dass Beträge wegen mangelnder Deckung wieder zurück kamen und von Privatkonten ausgeglichen wurden. Geschäftliche Unterlagen habe ich eigentlich nur in Form von Kontoauszügen, Gewerbean- und Ummeldungen und einem Brief mit meiner Steuernummer vom Finanzamt.

Ich weiß auch jetzt nicht, wo mir der Kopf steht, bin total panisch und aufgelöst und weiß nicht was ich tun soll, kann, darf, muss. Mein damaliger Mentor hat sich von mir abgewandt. Ich weiß nur: ich hab viele Fehler gemacht und möchte das Gewerbe hinter mich bringen. Ich möchte alle Steuererklärungen der letzten Jahre machen und das Kapitel abschließen. Ich habe wenig Umsatz gemacht (nicht mal 10.000€ im Jahr) und bin durch Corona auch schon seit über einem Jahr auf staatliche Hilfe angewiesen. So kann das alles nicht weiter gehen.

Ich habe ELSTER angemeldet und fuchse mich grade durch WISO Web durch - aber es tauchen immer wieder Dinge auf, von denen ich nicht weiß was ich eintragen soll. Einen Steuerberater kann ich mir auch nicht leisten. Und ich habe auch große Angst vor dem Finanzamt ...

Ich hoffe auf Hilfe
-Kiba

Einkommensteuererklärung, Gewerbe, Gewerbesteuer, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung
Stundensatzberechnung bei Kleinunternehmerregelung (DE)?

Hallo, ich bin nun angemeldet als Freiberufler und möchte von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen.

Für meine Tätigkeit ist ein Stundensatz von 70€ branchenüblich. Auftraggeber sind sowohl Geschäftskunden, welche selbst die Steuer abführen können als auch Privatleute.

  • Ich nehme an, die branchenüblichen 70€ sind der Nettostundensatz?
  • Heißt das, ich kann bei Privatkunden noch 19% drauf schlagen, um so teuer wie die Konkurrenz zu sein (also 83,30€)?
  • Wenn ich von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch mache, kann ich dann auch bei Geschäftskunden als Auftraggeber 19% auf die den Stundensatz drauf schlagen, um so teuer wie die Konkurrenz zu sein ? Oder wäre dies zum Nachteil des Auftraggebers?
  • Wie weise ich den Stundensatz aus? Als Nettopreis oder Bruttopreis? Ich dachte, ich kann einfach auf die Kleinunternehmerregelung hinweisen und darauf komplett verzichten?
  • Beziehen sich die 22.000 Euro Umsatz im ersten Jahr auf den Gesamtjahresumsatz einer Einzelperson in Deutschland (also inkl. Einkünften aus Festanstellung) oder nur auf den Umsatz, der seit Beginn oder während der Selbstständigkeit erwirtschaftet wurde? Laut https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html gilt diese Regelung für "Unternehmen" und nicht für Personen, also nur der Umsatz während der freiberuflichen Tätigkeit?

Danke!

Freiberufler, Steuern, freiberufliche Tätigkeit, Kleinunternehmerregelung
Minijob, Kündigung nicht geschrieben, was nun?

Guten Tag,

ich arbeite seit August 2020 als Teilzeit Minijober im Lebenmittelbereich und mein Vertrag läuft am 31. März aus. Zudem auch noch Schüler.

Vor einem Monat, Ende Februar, habe ich dem zweiten Chef meine Lage mittgeteilt, dass ich kaum hinterherkomme mit meinem Praktikum in der Schule (zweiter Kündigungsversuch) und am Schluss sagte ich, dass ich den Vertrag nur noch auslaufen lassen will. Er sagte mir, dass ich eine, für die rechtliche Sicherheit, Kündigung schreiben solle, obwohl mir der erste Chef im Januar gesagt hat, dass es nicht nötig sei... ich hab bis jetzt vergessen die Kündigung zu schreiben.

Gespräch im Januar: Dort wollte ich aus Zeitmangel/Druck("psychische Belastung" Bauchschmerzen, ein Grund wieso ich bei einer Therapeutin war) das erste Mal kündigen, dennoch ergab sich aus dem Gespräch, dass ich nur noch alle zwei Wochen eingesetzt werden würde und wir schauen, wie es verläuft.
Aus den zwei Mal in der Woche wurde nach kurzer Zeit wieder drei und ab morgen vier.

Vor einigen Tagen sagte mir der erste Chef flüchtig, dass ich meine SteuerID angeben sollte, aber wo steckt die Logik dahinter, wenn ich in einer Woche und wenigen Tagen nicht mehr da bin ?
Ein Tag später habe ich im Büro angerufen, um mir Gewissheit zu verschaffen. Dort fragte ich den zweiten Chef: "Wieso braucht der erste Chef die SteuerID, obwohl ich bald nicht mehr da bin" ~Zusammengefasst. Der erste Chef erklärte mir, dass es nur als Aktualisierung diente.

Nun habe ich ein paar Bedenken, denn ich habe mich auf diversen Foren über eine ähnliche Situation informiert, aber natürlich keine die meiner genau gleicht, und besitze somit nur halbe Antworten.
Ich denke, dass mein erster Chef keine Informationen darüber hat, dass ich meinen Vertrag auslaufen lassen wollte. Könnte das am Ende zu Problemen führen, weil ich keine Kündigung abgegeben habe, obwohl dieses Thema vor zwei Monaten schon mal aufkam und ich das Auslaufen ein Monat zuvor beim zweiten Chef gemeldet habe ?

Und was wären wenn, müsste ich anschließend ein zwanghafte Vertragsabschließung machen, wo ich unterschreiben muss ?

1Randinformation: Ein Kollege von mir hat es dem ersten Chef einen Monat vorher Mitgeteilt und musste nichts abgeben. Könnte ich im Notfall beide damit konfrontieren, natürlich in einem sachlichen Gespräch ?

2Randinformation: Im Vertrag weißt mich die Kündigung auf §622 BGB hin und "Bei befristeten Beschfätigungsverträgen endet das Beschäftigungsverhältnis automatisch am letzten Tag der Befristung, ohne dass es einer Kündigung bedarf."

Kündigung, Minijob, Recht, Steuern, Vertrag, Arbeitsvertrag, Minijobber, Praktikum
Einschätzung der aktuellen Steuerlage zu Kryptowährung?

Guten Tag,

wie oben im Titel zu sehen geht es um den Handel mit Kryptowährung und die steuerliche Belastungen.

Erst einmal zu mir:

Ich bin 24 Jahre, Student, arbeite seit 2 Jahren nicht mehr, um den "Luxus" zu haben mich auf das Studium komplett konzentrieren zu können - Sprich ich habe kein Einkommen.

Zu der Situation:

Ich habe mich im letzten Monat auf einer Broker-Plattform Namens Crypto.com registriert und knapp 3000€ auf verschiedenste Währungen investiert. Ich habe eine Währung, in eine andere Währung "getradet" und einen kleinen Gewinn von ca 20€ erzielt. Jedoch habe ich den trade nur getätigt um langfristig daran fest zuhalten.

Nun meine Frage(n):

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand habe ich einen jährlichen Steuerfreibetrag von bis zu 599€ - bitte korrigiert mich, wenn dies falsch ist oder diese Regelung nicht für meine Situation gilt. Kann ich die Währung wovon ich nach dem trade nun mehr besitze, ohne "bedenken" so verkaufen (komplette Coins) das ich in dem Steuerfreibetrag lande ? also auch wenn ein Teil gekauft und der andere durch trades erworben wurde ? bin ich trotzdem verpflichtet dies beim Finanzamt zu melden ?

Meine Absicht:

Durch den Gewinn danach noch die Möglichkeit "günstig" einzusteigen. Also von 3000€ Einsatz auf 3599€ zu erhöhen.

Ab wann empfiehlt es sich eine Steuererklärung zu machen ? Auch unbedingt nach einem Jahr obwohl Gewinne bei Veräußerungsgeschäften steuerfrei sind ?

Ich bedanke mich im voraus für die Antwort(en).

Steuern, Kryptowährung
Welche Steuern sind bei Abschichtung im Rahmen einer Erbauseinandersetzung zu zahlen?

Hallo zusammen,

nach vielem Suchen, Grübeln und Kopfzerbrechen wegen unserer Erbschaft habe ich gelernt, dass eventuell eine Abschichtung in unserem Fall vorteilhaft wäre.

Das Erbe umfasst eine Immobilie und Bargeld. Es gibt zwei Erben Stefan und Klaus (Söhne des Erblassers). Das gesamte Erbe ist wertmäßig unter 500.000 Euro (Gesamtwert: 2/3 Verkehrswert und 1/3 Barvermögen).

Die beiden Erben einigen sich mit einem Abschichtungsvertrag. Erbe Stefan verzichtet auf seinen Anspruch und erhält eine Abfindung.

Ist folgendes richtig?

Erbschaftssteuer muss keine gezahlt werden, da Unterhalb des Freibetrages (Grenze 500.000€).
Erbe Stefan: Abfindung - Wert des Gesamterbes/2 = Gewinn; Gewinn mit persönlichem Einkommensteuersatz zu versteuern.
Erbe Klaus: Wert des Gesamterbes/2 - Abfindung = "Gewinn"; Gewinn - Freibetrag mit Schenkungssteuersatz zu versteuern ***. Spekulationssteuer beim Immobilienverkauf fallen nicht an, da es kein Erwerb sondern ein Übergang kraft Gesetz ist und die Wohnung länger als 10 Jahre im Besitz des Erblassers war.

Zusatzfrage: Der Verkehrswert wird von mir nur geschätzt (Anhand von Immobilienverkäufen im selben Komplex vor 5 Jahren). Gibt es da Spielraum oder muss dieser Wert dem der Finanzbehörde entsprechen (diesen kenne ich jedoch nicht).

*** Freibetrag und Steuersatz Schenkung unter Geschwistern

Danke für Information und Erklärungen / viele Grüße

Erbe, Finanzamt, Steuern
Als Freiberufler Rechnung für asiatisches Unternehmen stellen?

Ich bin Student und bin nebenberuflich als freiberuflicher 3D Künstler tätig. Habe mich vor kurzen auch beim Finanzamt als solcher angemeldet und warte momentan noch auf die Zuteilung einer Steuernummer damit ich meine Rechnung schreiben kann und alles seine Richtigkeit hat.

Nun habe ich einen Auftrag von einem Unternehmen, das in Asien (China) ansässig ist. Hierfür würde ich individuelle, digitale 3D Modelle (von zu Hause aus in Deutschland) kreieren. Der Betrag ist überschaubar und mehr werde ich dieses Jahr wahrscheinlich nicht einnehmen, da ich das auch nur nebenbei mache und mich größtenteils auf mein Studium konzentrieren möchte. Da ich von der Kleinunternehmer-Regelung gebrauch mache und der Betrag so gering ist, dass ich bei der Einkommenssteuer und Umsatzsteuer den Freibetrag nicht überschreite und diese Steuern somit nicht fällig sind, frage ich mich was ich alles beachten muss beim Stellen der Rechnung.

Für Dienstleistungen/Waren in Drittländer ist meiner Recherche nach eine Umsatzsteuer-ID notwendig und die Rechnung muss auch die Umsatzsteuer ID des Unternehmens beinhalten. Aber dadurch, dass ich ja von der Kleinunternehmerregelung gebrauch mache, fällt eine Umsatzsteuer gar nicht an, da ich weit unter dem Betrag liege. Und die Rechnung muss ja auf Englisch erfolgen, da das Unternehmen diese ja auch verstehen muss. Muss ich also die Rechnung nochmal ins Deutsche übersetzen für's Finanzamt? Oder kann diese auf Englisch einfach bestehen bleiben?

Finanzamt, Freiberufler, Kleinunternehmer, rechnung, Steuern, Umsatzsteuer
Als Kleinunternehmer Geld einfach vom Geschäftskonto abheben?

Hello again,

ich habe eine kurze Frage bezüglich meiner Situation:

Ich bin 18-jähriger Gymnasiast, habe ein Kleingewerbe und mache Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung. Entsprechend muss ich bis zur neuen Umsatzgrenze (ab 2020) von 22.000 € keine Umsatzsteuer anrechnen und abführen; bis zum Freibetrag von 9.408 € meinen Gewinn nicht per Einkommenssteuer versteuern; und final auch erst ab einem Umsatz von 24.500€ Gewerbesteuer zahlen. Angestellte habe ich keine, Lohnsteuer fällt also weg.

  1. Da ich aktuell komplett am Anfang stehe, kann ich doch bis zum Freibetrag der Einkommenssteuer 9.405 € Gewinn erwirtschaften, ohne irgendeine Steuer zahlen zu müssen, richtig?
  2. Ich habe bis Juli monatlich eine Rate von ca. 1500€ abzubezahlen. Das ist eine Geschäftsausgabe in Höhe von insgesamt 9.280€. Das kann ich entsprechend als solche von der Steuer abziehen.
  3. Kann ich also ohne große Gewissensbisse einfach diese 1500€ monatlich von meinem Geschäftskonto bezahlen, ohne mir Sorgen um Rücklagen oder zu zahlende Steuern machen zu müssen? Wie sieht das mit Auszahlungen auf das Privatkonto aus? Ich muss ja auch von etwas leben ;)

Danke für eure Antworten, und ja, ich weiß, dass ihr hier weder eine steuerliche Beratung geben könnt, noch dürft. Ihr schreibt einfach nur eure Gedanken nieder und ich lese mir sie zufällig durch.

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