freiberufler GbR + Angestellt = Zwei mal EÜR?

Hallo zusammen!

Ich bin etwas verwirrt bezüglich meiner Einkommenssteuererklärung.

Kurz zum Sachverhalt: Mit einer Freundin betreibe ich zu zweit eine freiberufler GbR (Katalogberuf, daher nicht im Gewerbeamt angemeldet, sondern beim Finanzamt – zusätzlich Kleinunternehmerregelung, weil unter 21.000€ Gewinn). Allerdings sind wir beide auch Angestellt und betreiben die "GbR" nebenbei.

Wie läuft jetzt die Steuererklärung für GbR und Privat ab? Für das "Unternehmen" haben wir das ESt 1b, UST, sowie die Anlage EÜR abgegeben. So weit so gut. 

Für mich als Privatperson habe ich das Est 1a, Anlage S sowie die Anlage N übermittelt. Scheinbar will das Finanzamt jetzt aber auch eine private EÜR von mir über die Einkünfte aus der selbstständigen Tätigkeit, von meiner Freundin will das Finanzamt dies nicht…

Jetzt zu meiner Frage: Übermittelt man tatsächlich zwei mal die EÜR? einmal Privat und einmal für die GbR? Alle Einnahmen der selbstständigen Tätigkeit sind ja bereits in Anlage S angegeben. Und falls ja: Wie füllt man dann die EÜR als Privatperson aus, da sich die Gewinne ja unter den Gesellschaftern aufteilen. Gibt man jeden Gewinn mit der Hälfte an? Gibt man die Ausgaben erneut an? Teilt man den Betrag am Ende durch zwei? Denn dann müsste man ja Einnahmen und Ausgaben "frisieren", damit sie auf die Personen der Gesellschaft aufgeteilt sind, würde man aber die gesamten Einnnahmen und Ausgaben festhalten, würde das Finanzamt anhand der EÜR ja nicht ausfindig machen können, um wie viele Personen es sich bei der Gesellschaft handelt.

Kann mir da Jemand weiterhelfen?

Freiberufler, Gbr, Steuererklärung
Freiberuflich gemeinsam veranlagen?

Hallo zusammen. Ich habe eine/mehrere ziemlich komplexe Frage/n. Ich bin über meinen Mann familienversichert. Er ist Vollzeit angestellt. Seit kurzem (vorher in Elternzeit) arbeite ich freiberuflich. Um weiter familienversichert zu sein, versuche ich im Durchschnitt unter 470 Euro monatlichem Verdienst zu bleiben.

Nun wird mein Mann im August mit unseren Kindern nach Spanien ziehen und selbstständig für seinen deutschen AG weiter arbeiten. Ich selber werde zumindest vorübergehend in Deutschland bleiben müssen und würde auch hier dann weiter freiberuflich arbeiten wollen. Das würde dann ja bedeuten, dass ich mich selber krankenversichern muss. Welche Form der Versicherung würde da Sinn machen? Ich würde dann ab August wahrscheinlich auch mehr arbeiten als jetzt. Macht es dann am Ende bei der Steuererklärung Sinn, die getrennte Veranlagung zu wählen? In dem Fall könnte ich dann den Freibetrag von knapp 10000/Jahre nutzen, richtig?

Kann ich bei unserer Konstellation auch für meine Kinder Kindergeld in Deutschland beantragen?

Kennt sich vielleicht auch jemand damit aus, wie sich das Ganze dann gestalten würde, wenn ich mich entscheiden sollte, auch nach Spanien zu ziehen und weiter für den deutschen Auftraggeber im Homeoffice arbeiten möchte?

Ich bin für jeden Ratschlag, Hinweis und Tipps sehr dankbar.

Freiberufler, Kindergeldanspruch, Krankenversicherung, Steuererklärung, Steuern
Nebenverdienst durch Kunst - Steuer?

Hallo! Mein Mann möchte in Zukunft kreativ neben seinem Hauptberuf Hobbymäßig wieder tätig werden durch Malerei und ggf auch Bilder als freiberuflicher Künstler verkaufen. Dazu habe ich steuerrechtlich eine Frage.

Beispiel:

Angenommen mein Mann würde für 800€ Farben, Leinwände, Pinsel etc. kaufen und würde nun Bilder im Wert von 1000€ in einem Jahr verkaufen. Dann wäre er doch unter der 600€ Freigrenze, da sein Gewinn ja nur 200€ beträgt. Müssten oder sollten wir das dennoch in der Steuererklärung angegeben?

Im Netz fand ich dies:

"Bei Verkäufen innerhalb von 12 Monaten nach Anschaffung sind Gewinne bis 600 Euro im Jahr steuerfrei. Dies ist eine Freigrenze, kein Freibetrag. Gewinne ab 600 Euro sind in voller Höhe als "sonstige Einkünfte" gemäß § 22 Nr. 2 EStG mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern."

Der Gewinn wäre wie in meinem Beispiel bereits gesagt in dem Jahr X 200€ und somit Steuerfrei, richtig? Theoretisch stehen dann ja zuhause noch fertige Bilder, aber die werden ja nicht berücksichtigt, da nicht verkauft. Sollte er in Jahr Y nur 300€ Ausgaben haben für Farbe und Co. Allerdings für 1000€ Bilder verkaufen, dann wäre er bei einem Gewinn von 700€ und es muss dementsprechend angegeben werden.

Ist das alles soweit richtig von mir verstanden? Gerade bei der Steuer will man ja keinen Fehler machen. Vielleicht kennt sich ja jemand aus :)

Freiberufler, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
Was wenn der Tätigkeitsrahmen als Freiberufler über das angegebene Berufsbild hinausgeht?

Hallo liebe Experten-Community,

Ich habe letztes Jahr, Januar 2021, meine selbstständige Tätigkeit als freiberuflicher Texter, Lektor und Übersetzer angemeldet. Also eine "schriftstellerische Tätigkeit" laut Einordnung des Finanzamts.

Die Auftragslage war zunächst sehr gut. Trotzdem hatte ich mich zunächst für die Kleinunternehmerregelung entschieden. Als ich wieder in meine 50-Wochenstd Festanstellung gewechselt bin, habe ich aus zeitlichen Gründen und, um unter der 22.000€ Grenze zu bleiben, auf einige angebotene Jobs verzichtet. Umsatz aus der Freiberuflichen Tätigkeit belief sich also auf ca. 15 000 im ersten Jahr.

Um eine lange Geschichte nicht unnötig kompliziert zu machen: nachdem mein Arbeitgeber sein Unternehmen Ende 2021 verkauft hat, habe ich mich entschieden mich erstmal wieder komplett meiner Freiberuflichkeit zu widmen.

Die letzten beiden Monate liefen erneut sehr gut.

Ich habe für nä. Monat nun aber, wie geplant, wieder eine Festanstellung in Aussicht und denke daher nicht, dass ich dieses Jahr über 40 000€ Einkommen durch die Frb. Tät. komme.

Frage 1: Ich genieße die Vielfalt der eingehenden Aufträge momentan sehr. Ich bin zurzeit vorrangig für das Erstellen von Werbetexten, das Kreieren neuer Gesellschaftsspielkonzepte und der dazupassenden Texte/Geschichten (--> Spieleautor, Content Developer Games) und für Übersetzungen zuständig. Gleichzeitig kommen Kunden aber öfter mal mit strategischen Fragen zu Storytelling, Arbeitsprozessen zur Spieleverwirklichung, Marketing-Strategien etc. zu mir. Ich habe für einen Kunden dazu auch schon einen Workshop gegeben. Meine Frage: Fällt das für das Finanzamt noch unter mein angegebenes Tätigkeitsfeld oder muss ich zu jeder kleinen Aufgabe die davon abweicht eine neue Freiberufliche Tätigkeit anmelden...? Und was, wenn ich das nun falsch gemacht habe?

Frage 2: Texteraufträge & mögliche freie Kapazitäten sind manchmal schwer vorauszusagen. Was passiert, wenn ich entgegen meiner recht gut durchkalkulierzen Schätzung von 35 000 - 40 000€ dieses Jahr die 50 000€ Grenze überschreite? Müsste ich die gesamte Umsatzsteuer des Jahres selbst begleichen? Nächstes Jahr müsste ich sie dann berechnen, das weiß ich.

Entschuldigt den Textschwall. Steuern sind im Gegensatz zu meinem "täglich Brot" einfach nicht so mein Ding und ich habe Angst etwas falsch zu machen. Je mehr ich lese, umso unsicherer werde ich. Werde mich natürlich auch noch an einen Steuerberater wenden, wollte mir aber hier eine erste Meinung einholen.

Danke euch im Vorraus für eure Mühe und euren Rat.

Finanzamt, Freiberufler, Umsatzsteuer, freiberufliche Tätigkeit
Freiberufliche Nachhilfe zu spät angemeldet. Was muss ich beachten?

Guten Tag liebe Finanzfrage-Community,

ich habe bislang als Student Nachhilfe für zwei Agenturen gegeben (seit Oktober 2020) und bei einer der der beiden Agenturen einen Vertrag für freie Mitarbeit unterschrieben. Bei der anderen Agentur habe ich lediglich AGB's in Form eines Vertrages zugestimmt und genauso, wie über erstere Agentur, Aufträge für Nachhilfeunterricht erhalten.

Nun möchte ich meinen Nachhilfetätigkeiten kündigen und als sozialversicherungspflichtiger Arbeiter tätig sein. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich hier als Student Vorbeschäftigungen in einem Sozialversicherungs-Fragebogen angeben und eine zugehörige sogenannte DEÜV-Meldebescheinigung einreichen muss. Da ich weder weiß was das ist noch solch eine Bescheinigung meines Erachtens besitze, bin ich ins Grübeln gekommen und habe etwas recherchiert. Zu meinem Erschrecken habe ich festgestellt, dass ich mich, ohne es zu Wissen, Selbsständig gemacht habe. In dem Sinne habe ich mich seit Aufnahme meiner Tätigkeit nicht als Freiberufler oder sonst der Gleichen gemeldet. Ferner habe ich bislang keine Steuererklärung angefertigt.

Anmerkung: Ich habe in diesem Zeitfenster nie mehr als 450 Euro im Monat verdient. Maximales Monatsgehalt betrug 378 Euro. Ich habe meine Einkünfte für die Jahre 2020 und 2021 zusammengerechnet. Hierbei habe ich im Jahre 2020 lediglich 376 Euro erarbeitet und im Jahr 2021 ~2500 Euro.

Nun zu meinen Fragen:
1. Was ist eine DEÜV-Meldebescheinigung und wie komme ich an diese ran?
2. Kommen auf Basis meiner geschilderten Lage irgendwelche haftlichen Risiken auf mich zu?
3. Soll ich meine Tätigkeit als freiberuflicher Nachhilfelehrer nachträglich beim Finanzamt anmelden? Enden tut diese allerdings bereits Ende Februar 2022.
4. Muss ich irgendwelche Steuererklärungen einreichen? Wenn ja, wie mache ich das am besten?

Ich danke bereits vielmals im Voraus
Mit freundlichen Grüßen

Finanzamt, Freiberufler
Nicht als Freiberuflerin beim Finanzamt angemeldet, Konsequenzen?

Hallo,

ich betreibe als Gesellschafterin seit einigen Jahren eine GbR, von der Kleinunternehmerregel machen wir keinen Gebrauch (wg. der Höhe der jährlichen Umsätze). Im letzten Jahr (2021) habe ich aber neben den GbR Projekten zusätzlich als Freiberuflerin gearbeitet.

Auf den Rechnungen, die ich in meiner Rolle als Freiberuflerin gestellt habe, habe ich keine MwSt. eingetragen (unter Hinweis auf Umsatzsteuergesetz (UStG) in § 19). Ich habe also angenommen, dass bei diesen Rechnungen, die ich in meiner Rolle als Freiberuflerin stelle (d.h. nicht die GbR-Rechnungen), die Kleinunternehmerregelung greift, denn meine Umsätze als Freiberuflerin im Vorjahr (2020) waren Null €. In dem Jahr 2020 hatte ich also nur Einnahmen im Kontext der GbR, die wiederum über den bekannten Umsatzgrenzen liegt (daher keine Kleinunternehmerregelung im Kontext der GbR...). 

Die Summe der Rechnungen in 2021, die ich in meiner Rolle als Freiberuflerin gestellt habe, beträgt circa 23.000€. Diese zusätzliche Tätigkeit als Freiberuflerin war nicht geplant, das hat sich so im Laufe des Jahres ergeben. Leider habe ich offensichtlich vergessen, diese neue Rolle als Freiberuflerin beim FA anzumelden, was mir nun Sorgen bereitet. 

Meine Fragen an die Community: 

(1)   war es richtig, dass meine Freiberuflerinnen-Rechnungen im Jahr 2021 ohne MwSt. ausgestellt habe? Oder hätte ich meine Umsätze aus dem Vorjahr (2020) als Gesellschafterin der GbR mitberücksichtigen müssen? Denn dann hätte ich die Umsatzgrenze von 22.000 € in der Tat überschritten. Allerdings war ich in der Annahme, dass meine beiden Rollen als GbR Gesellschafterin bzw. Freiberuflerin hier getrennt behandelt werden.

(2)   Mit welchen Konsequenzen muss ich nun rechnen, da ich vergessen habe, mich beim FA als Freiberuflerin für das Jahr 2021 anzumelden? Im Internet finde ich hier und da mal die Information, dass man die zusätzlichen Einkommen als Freiberuflerin am besten einfach über die Anlagen „EÜR“ bzw. „S“ ganz normal und zusätzlich zu den Einnahmen der GbR meldet und das FA dann hier nicht weiter sanktioniert. Aber stimmt das überhaupt?

Danke!

Finanzamt, Freiberufler, Steuererklärung, Umsatzsteuer
Keine freiberufliche / selbstständige Tätigkeit angemeldet, wie verhalte ich mich korrekt?

Hallo Zusammen, danke vorab!

Ich hatte 2018-2020 als engagierter Musiker von Coverbands Einkommen, aber ich hatte mich nicht als Freiberufler oder Selbständiger beim Finanzamt angemeldet, weil ich naiverweise nicht wusste, dass ich das muss. Ich habe euch mal alle Einkünfte kurzer Hand aufgeführt, für maximale Transparenz.

Da ich Student war, hatte ich keinen Druck die Steuererklärung abzugeben. Nun will / muss ich die Jahre erklären und weiß nicht, wie ich vorgehen soll.

Da ich in versch. Threads unterschiedliches gelesen habe, hätte ich gern eure Meinung zu folgenden Fragen:

1)     Soll ich meine freiberufler / selbständige Einkünfte direkt in der EÜR und Anlage S erklären, ohne zusätzliche Hinweise an das Finanzamt?

2)     Da ich weder mit der Band (GbR) noch mit den freiberuflichen Tätigkeiten über den Freibetrag (2400€), bin ich dafür ohnehin nicht steuerbefreit?

3)     Wenn eure Devise ist „den richtigen Weg zu gehen“, wie ich schon häufiger in anderen Beiträgen gelesen habe, - was ist damit gemeint? Rechtsberatung, Geständnis beim Finanzamt?

Das Finanzamt erkennt Cover-Musiker wohl nicht immer als Freiberufler an, deswegen habe ich auch immer „Ständerständiger“ dazugeschrieben.

Ich bin sehr dankbar für jeden konstruktiven Hinweis, danke für die große Hilfe!

Keine freiberufliche / selbstständige Tätigkeit angemeldet, wie verhalte ich mich korrekt?
Finanzamt, Freiberufler, selbstständig, Steuererklärung, Steuern
Sind Teilzeitjob, 450-Basis, Kleingewerbe und Freiberuflerdasein erlaubt?

Liebe Community,

Ich habe eine Frage bezüglich der oben genannten verschiedenen Einkunftsarten und Anstellungs-Verhältnisse.

Zu mir: Ich befinde mich aktuell in Elternzeit und habe mir währenddessen einen kleinen Mamaaccount auf Instagram aufgebaut. Ich habe bereits viele Kooperationen, jedoch tausche ich immer Kleidung, Spielzeug, Schmuck etc. gegen Fotos und einen Beitrag auf meinem Kanal. Ich erhalte keine Bezahlung in Form von Geld. Vor der Elternzeit habe ich Vollzeit im Marketing gearbeitet und hatte nebenbei noch eine geringfügige Beschäftigung mit monatlich 450€, wovon ich letztere noch immer während der Elternzeit ausübe.

Mein Wiedereinstieg ins Unternehmen steht nun kurz bevor und meine Elternzeit ist fast vorbei. Mein ehemaliger Chef hatte mir zunächst das Angebot gemacht, als Freiberuflerin für ihn tätig zu werden, da er keine adäquate Stelle für mich nach der Elternzeit hat. Das fand ich sehr interessant, da ich schon immer mit dem Gedanken gespielt habe, mich als Freiberuflerin mit Marketingdienstleistungen selbstständig zu machen. Nachdem ich ihm für seinen Vorschlag zugesagt habe, ist er wieder abgesprungen. Ich bekomme nun eine Teilzeitstelle mit 20 Stunden bei der Mutterfirma und mein Arbeitsverhältnis geht dorthin über.

Nun frage ich mich:

1) Kann ich mich neben meiner neuen Teilzeitstelle trotzdem als Freiberuflerin selbstständig machen und dabei die 450€-Basis behalten?

2) In meinem 450€-Job erbringe ich ebenfalls Marketingleistungen. Für meine Chefin dort wäre es okay, wenn ich dies in das Freiberuflerdasein referriere und ihr Rechnungen ausstelle. Rechnet sich das für mich oder bleibt mir durch Steuern etc. am Ende weniger über als bei der steuerfreien 450€-Tätigkeit?

3) Muss ich, auch wenn ich keine Gewinne erzielen möchte, ein Gewerbe für meinen Instagram-Account anmelden? Kann ich die dortigen Leistungen (Erstellung und Bereitstellung von Produktbildern sowie Bewerben in Form von Bild+Text auf meinem Kanal) wohlmöglich in die Freiberuflerische Tätigkeit aufnehmen und dort irgendwann ebenso Rechnungen für meine Leistungen ausstellen und Geld verlangen oder bedarf es dafür zwingend ein Gewerbe statt des Freiberuflerdaseins?

Ich bin dezent überfordert - falls jemand Hilfestellung weiß und/oder Tipps hat, wäre ich sehr dankbar.

Danke,

missbruenette

Freiberufler, Gewerbe, Steuern, Teilzeitstelle, 450-Euro-Job
Scheinselbständigkeit und Zusammenarbeit mit anderen Freiberuflern? Existenzbedrohung?

Hallo zusammen,

Ich bin Freiberufler im Webentwicklungs Bereich und arbeite seit Jahren mit diversen Freiberuflern intensiv zusammen die oftmals als subunternehmer gemeinsam mit mir Projekte realisieren.

Für die Zusammenarbeit mit meinen Kunden stelle ich den subunternehmern auch eine Email Adresse über meinen "Firmennamen" zur Verfügung damit wir als ein Team einheitlich beim Kunden auftreten und unsere Kommunikation Zentralisieren. Der Kunde weiß aber das wir als Partner zusammenarbeiten.

Über die Jahre ist das Verhältnis mit einigen Freiberuflern so gewachsen das diese mittlerweile den größten Teil ihrer Arbeit als subunternehmer für mich abwickeln und kaum noch eigene Kunden haben.

Zudem habe ich einen guten Freund nun auch zur Seite der auch als Freiberufler das Projektmanagement für meine Projekte übernimmt um mich zu unterstützen. Er hat sonst keine anderen Einkommensquellen.

Ich möchte kurz oder langfristig keine festen Mitarbeiter an mich binden und weiterhin unabhängig und Projektbezogen arbeiten.

Nun schreckt mich die Gefahr der Freiberufler scheinselbständigkeit bei den einigen Freiberuflern in meinem Netzwerk ab. Wenn ich aufgrund dieser Regelung nicht mehr so arbeiten könnte würde es meine Existenz bedrohen aber ich möchte auf der sicheren Seite sein.

Folgende Fragen ergeben sich aus der Thematik:

Wie kann ich sicherstellen das diese Art der Zusammenarbeit nicht dazu führt das die subunternehmer als scheinselbständig eingestuft werden und mir empfindliche strafen drohen?

Wie hoch ist das Risiko das ich 4 Jahre rückwirkend Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss?

Droht dasselbe Risiko wenn die Freiberufler im Ausland leben?

Welche Alternativen habe ich zu vermeiden feste Mitarbeiter einstellen zu müssen?

Ich bin über jeden Ratschlag dankbar.

Vg

Thomas Eggert

Freiberufler, Scheinselbständigkeit
Auf Fiverr als Übersetzer tätig + Verkauf von Produkten online - was muss ich steuerlich beachten?

Ich hatte letztes Jahr im Februar ein Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung angemeldet. Mit dem Übersetzen hatte ich im April schon etwas Geld verdient und mit dem Verkauf von Produkten ging es so richtig im Mai los.

Ich habe die Umsatzgrenze von 22.000€ deutlich überschritten. Mit dem Übersetzen lag ich 2020 bei etwa 12.400$ und mit dem Verkauf von Produkten bei etwa 40.000 - 50.000€ Umsatz. In diesem Jahr liege ich mit dem Übersetzen bisher allerdings nur bei 2.100$ und mit dem Verkauf von Produkten bei lediglich 2.200€ an Umsatz. Ich hatte absolut gar keine Zeit mehr für die Geschäfte, deshalb fällt gerade alles viel niedriger aus.

Mir geht es viel mehr um die Frage, worauf ich nun steuerlich achten muss. Ich weiß, dass ich nun der Regelbesteuerung unterliege. Gilt dies aber auch tatsächlich, wenn sich mein Umsatz nur auf 2.200€ im Verkauf von Produkten beläuft und der Umsatz bei den Übersetzungen bei gerade einmal 2.100$ liegt? Ich muss hierbei auch erwähnen, dass ich das Gewerbe eigentlich nur für den Online-Verkauf angemeldet hatte und beim Bürgerbüro nichts über Übersetzungen auf Fiverr erwähnt hatte. Ich wusste nämlich so gar nicht, wie das auf Fiverr ablaufen würde.

Sollte ich das richtig verstanden haben, sollte es aber rein steuerlich keine Nachteile für mich wegen des Jahres 2020 geben. Ist das richtig? Jetzt ist es nur noch wichtig, wie ich das für 2021 handhabe?

Liebe Grüße

Finanzamt, Freiberufler, Gewerbe, Steuererklärung, Steuern, Onlineshop
Was beachten wenn man mit Musikproduktion Geld verdient, obwohl es Hobby ist?

Hey,

ich mache seit ein paar Jahren als mein Hobby Musik und habe da ehrlich gesagt auf gar nichts geachtet. Für mich war es immer nur ein Hobby. Dann habe ich vor ein paar Jahren vllt 1-2 mal im Jahr eine Auszahlung von 100-200 Euro bekommen. Insgesamt kam ich noch nie höher als vllt 1300 Euro im Jahr. Habe da auch keine Buchführung gemacht oder sonstiges. Gleichzeitig bin ich aber Ingenieur-Student.

Was muss ich tun, wenn ich nach meinem Studium eine Vollzeitstelle als Ingenieur angehen will, jedoch eben diese kleinen geringen Nebenverdienste in der Musik mache, obwohl es einfach nur ein Hobby ist? Dieses Jahr rechne ich vllt mit 2000 Euro. Ich beziehe aber auch Bafög & habe die ersten 3 Monate als Hiwi gearbeitet für 250 Euro. Mir wurde immer gesagt, dass mein Nebenverdienst zu gering sei, weshalb ich mich wohl nirgendwo anmelden müsste, weil ich eh keine Steuern zahlen muss auf so wenig Geld. Ich habe jetzt so viel recherchiert im Internet und einfach wirklich NICHTS finden können, was auf meine Situation zutrifft... Wie ist das außerdem mit der Krankenversicherung?

Achja und ist es schlimm, dass ich mein Hobby nirgendwo angemeldet habe als freiberufliche Tätigkeit? Ich habe es nie betrieben, um Gewinne einzufordern, mache aber sogesehen auch keine Verluste. Deshalb hab ich keine Ahnung ob das unter Liebhaberei fällt oder nicht. Was wäre wenn ich es jetzt anmelden möchte? Was gebe ich als Datum an beim Start der freiberuflichen Tätigkeit? Da ich im November ein Release bei einem größeren Label hatte brauche ich dringend eine Steuernummer, damit ich eine Rechnung stellen kann, um das Geld zu bekommen. Die machen mir da auch etwas Druck dahinter. Jeder Verdienst davor kam aus dem Ausland, wobei ich hier keine Rechnungen stellen musste, sondern es wurde mir einfach überwiesen.

Ich wäre euch unfassbar dankbar, wenn mir jemand eine "Anleitung" geben könnte, was ich tun soll und wie ich das tun soll. Gleichzeitig wäre ich um Begründungen sehr erfreut! Vielen Dank<3

Student, BAföG, Finanzamt, Freiberufler, Steuern
Kleingewerbe und Freiberufler: Geht das gleichzeitig?

Hallo zusammen! Ich hoffe, man kann mir hier halbwegs helfen. Das muss natürlich keine fachmännische Steuerberatung sein, aber als Laie hilft mir so ziemlich jeder Tipp. Kurz zu meiner Person:

Ich studiere (im Master), produziere nebenbei Musik, die ich über Spotify und Co. vertreibe und damit rund 15.000 € im Jahr einnehme (also eine freiberufliche Tätigkeit) und gedenke nun, eine Stelle als Handelsvertreter gemäßg § 84 HGB anzunehmen, die rund 12-15 h/Woche umfassen wird. Ich gedenke, damit rund 600 - 800 € im Monat zu "verdienen" (exklusive jeglicher Abgaben). Die freiberufliche Tätigkeit ist bereits beim Finanzamt angemeldet, wie schaut es nun mit der Tätigkeit als Handelsvertreter aus? Kann ich das als Kleingewerbe anmelden? Und falls ja, welche Erklärungen muss ich abgeben? Eine Einkommens- und Umsatzsteuererklärung? Oder muss eine Umsatzsteuererklärung nur abgegeben werden, wenn ich die 22.000 €-Grenze übergreifend überschreite? Als Freiberufler stelle ich keine Umsatzsteuer aus und als Kleinunternehmer werde ich lediglich eine Rechnung im Monat ausstellen, auch hier ohne USt, falls möglich.

Der Hintergedanke meiner Frage: Lohnt es sich überhaupt, die Tätigkeit als Handelsvertreter einzugehen oder kostet mich das am Ende mehr Zeit und Geld, als mir eigentlich lieb ist? Ich würde am Ende ungern 50 - 60 h im Monat arbeiten und dafür dann lediglich 400 - 500 € auf die Hand bekommen. Ziemlich komplex und unübersichtlich, aber vielleicht kann mir der eine oder andere einen klugen Ratschlag geben, für den ich äußerst dankbar wäre!

Liebe Grüße und schon einmal Danke für eure Zeit,
Lennart

:-)

Freiberufler, Kleingewerbe, Steuererklärung, Steuern

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