Freelancertätigkeit im nicht-europäischen Ausland für deutschen Arbeitgeber - wo zahle Ich Steuern?

Hallo zusammen,

Mein Partner und Ich werden ab Mitte August 2018 nach Südafrika ziehen, da er von seinem Arbeitgeber versetzt wird. Der Aufenthalt ist vorerst auf drei Jahre begrenzt.

Mein jetziger Arbeitgeber hat mir angeboten, weiterhin Projekte auf Freelancer-Basis zu tätigen, was natürlich sehr charmant für mich wäre. Das heißt, Ich werde in Kürze von einer Festanstellung in eine freiberufiche Tätigkeit wechseln. Wir geben unsere Wohnung auf und Ich hatte auch geplant mich aus D komplett abzumelden. In Südafrika habe Ich allerdings keine Arbeitserlaubnis und werde diese auch nicht bekommen. Wie kann Ich also als Freelancer von Südafrika aus für einen deutschen Kunden weiterhin arbeiten und wie muss das steuerrechtlich laufen? Ich arbeite als Projektmanagerin und würde hauptsächlich Konzepte, Kalkulationen und Präsentationen erstellen und dann nach D mailen, wo Sie dann umgesetzt werden.

Ich habe zwei verschiedene Aussagen von Steuerberatern erhalten, einig waren Sie sich zumindest bei dem Thema, dass Ich nur beschränkt steuerpflichtig bin in D.

Es muss doch möglich sein für Einkünfte aus D die Steuern in D zahlen zu können, obwohl man drei Jahre in Südafrika lebt und nur ab und zu in Deutschland zu Besuch ist.

Ich habe bereits recherchiert, dass das Finanzamt bei jedem Fall von selbstständiger Arbeit individuell die Einschätzung vornimmt ob es sich um freiberufliche Tätigkeit handelt oder ob man als Gewerbetreibender eingestuft wird. Als Gewerbetreibender muss Ich aber ein Gewerbe in D anmelden, wenn Ich mich aber aus D abmelde, kann Ich das nicht behalten, oder? Das Gewerbe dann ins Ausland umziehen ist aufgrund der fehlenden Arbeitserlaubnis keine Option.

Ich freue mich über Infos und Tipps, die mir weiterhelfen!

Ausland Freelancer Steuern
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Kredit / Darlehen Privat aus der Türkei? Zinsen und Steuerlich absetzen in Deutschland?

Hallo wie ist es wenn man in der Türkei von einer Firma ( in dem Fall von einem renommierten Goldhändler) 250.00 Euro Kredit oder auch 500.000 Euro Kredit für 0,01% Zinssatz aufnehmen möchte und nach Deutschland einführen möchte um eine Immobilie zu kaufen vorher einer Behörde melden das man dieses Geld einführen will oder langt es am Zoll sich bei den Zollbeamten zu melden. Klar ist das auch wenn man sich vorher den Behörden Bescheid gibt das man trotzdem beim Zoll sich melden muss sei es Flughafen usw. Wie ist es muss man alles auf deutsch übersetzten lassen oder langt der Private Kreditvertrag auf türkisch aus. Da ich den türkischen Banken nicht vertraue würde ich gerne das Geld in bar mitbringen. Muss das aber in der Türkei noteriell beglaubigt werden oder langt wenn der Private Kreditvertrag vorliegt. Wie ist es kann ich die Zinsen die zwar 0,01% betragen später steuerlich geltend machen und wenn ich monatliche Raten oder auch jährliche Raten dem Goldhändler zurück überweise kann ich die Überweisungsgebühren auch steuerlich geltend machen. Diese sind je nach Summe bis zu 30€ und wenn ich das in 10 Jahren oder auch 15 Jahren jeden Monat 1 mal mache sind das 12 x 15 x 30 Euro locker alleine 7200€ Überweisungsgebühren. Nun es ist immer noch billiger wie hier von einer Bank Kredit zu nehmen. Der Goldhändler ist ein ehmaliger Kamarad von meiner Vater von der Militär. Sie hatten im Kredit zusammen gedient und mein Vater hatte im sein Leben gerettet das ist jetzt schon über 40 Jahre her aber wir haben was gut bei ihm. Heute ist er ein Multimilionär. Wie auch immer wie gehe ich da vor.

Ausland Darlehen Finanzamt Kredit Steuern türkei Zollbestimmungen
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Als Übersetzerin aus dem Ausland für deutsche Agenturen arbeiten?

Hallo,

ich bin zur Zeit noch Student, habe aber schon ein Gewerbe als freiberuflicher Übersetzer gemeldet. Leider habe ich noch keine Aufträge, ich stehe auch noch mit keinen Agenturen in Kontakt. Aber das wird bald :)

Außerdem habe ich noch ein kleines kunsthandwerkliches Gewerbe.

Allerdings werde ich in zwei Monaten in ein südamerikanisches Land auswandern - auswandern, dass heißt erst mal auf unbestimmte Zeit dort hin. Es ist total ungewiss, wie lange ich dann wirklich weg bleibe. Eventuell komme ich nach einem Jahr wieder zurück.

Nun frage ich mich, ob ich meinen Wohnsitz aus Deutschland abmelden sollte. Vor allem wegen der super teuren Krankenversicherung für Selbstständige, die ich dann noch nicht einmal nutze und zusätzlich ja auch noch eine (wenn auch verhältnismäßige günstige) Auslandsreisekrankenversicherung abschließen werde.

Nun habe ich aber bedenken wegen meiner Gewerbe. Ich möchte sozusagen als "digitale Nomadin" für deutsche Übersetzungsagenturen aus dem Ausland tätig werden - und sehr gerne nach deutschen Maßstäben für Übersetzungsdienstleistungen vergütet werden. Mein kunsthandwerkliches Gewerbe möchte ich auch aufrecht erhalten - das läuft so, dass ich viel vorproduziere und die Sachen sich dann über verschiedene Kanäle nach und nach verkaufen.

Ginge das überhaupt noch, wenn ich mich abmelde?

Ich habe schon in Erfahrung gebracht, dass ich - entgegen der 'Auffassung mancher Meldeämter - mein Gewerbe definitiv nicht abmelden muss, wenn ich meinen Wohnsitz abmelde. Ich brauche bloß noch eine Geschäftsadresse. Das ist kein Problem.

Kann ich dann einfach ganz normal in Deutschland weiter meine Steuern zahlen, wenn ich

1. Übersetzungsdienstleistungen IM AUSLAND, aber für deutsche Agenturen oder Verlage erbringe?

2.Kunsthandwerk in Deutschland verkaufe?

  • oder wird das alles wahnsinnig kompliziert? Oder nehmen mich Agenturen nicht, weil es sich für die verkompliziert? Hat jemand Erfahrung?
  • Ich bin wahnsinnig dankbar für alle Tipps, Infos und Erfahrungen zu dem Thema.

Nicolas

Abmeldung Ausland Steuerrecht Übersetzer
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Überweisung aus der Türkei nach Deutschland?

Hallo,

meine Mutter würde gerne Geld aus der Türkei auf ihr deutsches Konto überweisen (50.000 EUR). Beide Konten laufen auf ihren Namen. Nun habe ich mich bereits eingelesen und wollte mir hier ein kurzes Feedback einholen, ob meine Infos richtig sind. Auch habe ich weitergehende Fragen zu einigen Punkten:

  1. Überweisungen aus dem Ausland müssen ab 12.500 EUR an die Bundesbank gemeldet werden
  2. Wenn es ein reiner Übertrag ist, bedarf es keiner Meldung an die Bundesbank
  3. Nur wenn dem Übertrag ein Rechtsgeschäft vorangeht, muss es der Bundesbank gemeldet werden
  4. Überweisungen unter 12.500 EUR müssen nicht an die Bundesbank gemeldet werden
  5. Die empfangende Bank muss nicht gesondert informiert werden
  6. Die empfangende Bank wird ab 10.000 EUR eine Meldung an die Behörden (Finanzamt?) machen, da automatisch Verdacht auf Geldwäsche besteht bei hohen Beträgen
  7. Evtl. müssen Kapitalertragssteuern nachgezahlt werden, da das Geld im Ausland Erträge brachte

So, nun hätte ich hierzu noch Fragen:

Zu 1)

Ein reiner Übertrag ist doch wenn die gleiche Person vom Konto in der Türkei auf das Konto in DE überweist – daher bedarf es m.A.n. keiner Meldung – egal wie hoch der Betrag ist.

Zu 4)

Reicht es, bei Nachfrage seitens Finanzamt, zu sagen, dass das Geld über die Jahre angespart wurde? Es ist in der Tat so, dass das Geld über 30 Jahre hinweg angespart wurde. Hierzu gibt es nach so langer Zeit natürlich keine Belege mehr. Aber meine Eltern haben ein gutlaufendes Geschäft gehabt. Die Aufbewahrungspflicht ist aber vorbei und es gibt keine Unterlagen hierzu.

Zu 5) Auf das in der Türkei angelegte Geld wurden dort auch Steuern gezahlt. Leider machen meine Eltern keine jährliche Steuererklärung (Beide Rentner mit geringem Einkommen). Daher ist es evtl. etwas schwierig, das Ganze nachzuweisen. Sicherlich stellt aber die türk. Bank einen Steuernachweis aus. Nur weiß ich nicht über wie viel Jahre die das rückwirkend machen.

Das wären erst mal meine Fragen. Würde mich freuen, wenn mir jemand die Fragen beantworten könnte. Gerne nehme ich auch sonstige Tipps entgegen, die ich oben nicht aufgeführt/bedacht habe.

Geld Ausland Bank
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Gewerbeschein in Deutschland, aber "reisend" im Ausland& abgemeldet?

Liebe Community,

ich möchte mich mit meinem Kind für ein gutes Jahr aus Deutschland abmelden und meine beruflichen Chancen vor Ort in Spanien und Portugal auszutesten. Hierfür erhalte ein Jahr Sonderurlaub ohne jegliche Bezüge bei meinem derzeitigen Arbeitgeber. Die Abmeldung ist notwendig, da mein Kind bereits schulpflichtig ist.

So habe ich vor, Yogastunden und Massagen zu geben, eventuell kommt auch eine Onlinetätigkeit (für eine deutsche Firma); dafür brauche ich ein Gewerbe. Aber es geht wirklich erstmal nur um die Sondierung des Terrain, in erster Linie werde ich von meinen Ersparnissen leben, aber in der Zeit - sofern es sich eben als machbar darstellt- keinesfalls schwarz arbeiten.

Nun meine Fragen:

  • Ich muss dann sicherlich eine richtige Steuererklärung machen, ich kenne bisher nur den Lohnsteuerjahresausgleich (nach dem mich nebenbei drei Jahre lang niemand mehr gefragt hat...)?
  • Was geschieht, sollte ich praktisch keine Einkünfte erzielen, weil es einfach nicht hinhaut? Was "droht" mir dann? Muss ich einen Mindest- Steuersatz zahlen einfach der Tatsache wegen, dass ich einen Gewerbeschein habe? Oder zahle ich bei keinen Einkünften auch keine Steuern?
  • Muss die Anmeldung des Gewerbes erfolgen, solange ich noch in Deutschland gemeldet bin oder geht das auch nach der Abmeldung noch?

Herzlichen Dank für Eure Infos!

Yve



Ausland Finanzen Gewerbe Gewerbesteuer
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Steuerveranlagung bei Wiederheirat einer nicht-EU Ausländerin im Scheidungsjahr?

Hallo,

ich habe mich im April 2017 scheiden lassen. Meine Ex-Frau und ich sind in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig.

Anfang Dezember 2017 habe ich eine nicht-EU Ausländerin/Brasilianerin geheiratet. Sie war ab Ende November 2017 in Deutschland gemeldet. Insgesamt war sie ca. 4 Monate in 2017 in Deutschland. Sie hatte weder in Deutschland noch in Brasilien in 2017 ein Einkommen erzielt (Studentin).

Lt. meiner Steuersoftware ist meine neue Frau in Deutschland für 2017 nicht steuerpflichtig, d.h. ich könnte auch keine Freibeträge für sie absetzen, ist das richtig? D.h. ich kann mit ihr nicht zusammen veranlagt werden.

Könnte ich mit meiner Ex-Frau (da es ja noch das Scheidungsjahr ist) dann noch zusammen veranlagt werden, obwohl ich wieder geheiratet habe?

Ich habe zudem ein gemeinsames Kind mit meiner Ex-Frau, welches bei ihr lebt aber wir haben ein gemeinsames Sorgerecht, falls das relevant ist.

Ich hatte das Jahr über auch noch Steuerklasse III und V mit meiner Ex-Frau und im Dezember auf Steuerklasse IV gewechselt.

Ich möchte vermeiden dass ich "alleine" versteuert werde (d.h. Ex-Frau nicht mehr weil wiederheirat und neue Frau nicht weil nicht Steuerpflichtig?). Da beide Frauen wesentlich weniger verdienen würde ich auf alle Fälle profitieren wenn ich mit einer von ihnen die Steuer gemeinsam machen könnte.

Wie mache ich die Steuererklärung am besten in diesem Fall?


Ausland hochzeit scheidung Steuererklärung Steuerklasse Steuern Veranlagung
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