Kann steuerfreier ausländischer Arbeitslohn (Neuseeland) in der Anlage N-AUS höher sein als ich tatsächlich im Ausland verdient habe?

Guten Tag,

ich habe September 2018 bis August 2019 in Neuseeland gearbeitet und dort auch Steuern bezahlt. Nun versuche ich meine Steuererklärung auszufüllen und komme an meine Grenzen. Zuvor (Januar - September 2018) habe ich in Deutschland gearbeitet.

Nun gerate ich beim Ausfüllen der Anlage N-AUS an meine Grenzen und das trotz intensiver Google-Suche und Steuerprogrammen. In Z. 35 habe ich meinen "deutschen" Lohn lt. Lohnsteuerabrechnung verzeichnet. In Z. 36 dann den "ausländischen" Lohn, den ich dort erarbeitet habe. In Z. 39 und Z. 40 habe ich die Vermutung, dass ich nichts ausfülle, weil ich es so verstanden habe, dass damit Zuschüsse wie z.B. für Kindergarten gemeint sind. Davon habe ich gar nichts bekommen, sondern nur reinen Arbeitslohn, weil ich alleine nach Neuseeland gegangen bin.

Die Z. 42-44 hab ich ebenfalls nicht ausgefüllt, weil keine Bestandteile einer konkreten Arbeitsleistung zugeordnet werden können (z.B. Reisekosten oder Überstundenvergütungen).

Nun wird in den Z. 46-52 mein steuerfrei zu stellender ausländischer Arbeitslohn errechnet. Dabei werden meine Auslandsarbeitstage (42) durch meine Arbeitstage insgesamt in diesem Jahr (127) dividiert und mit meinem Arbeitslohn verrechnet. Der Arbeitslohn beträgt meinen kompletten addierten deutschen und ausländischen Arbeitslohn, weil ich weder in Z. 39/40 noch in Z. 42-44 etwas abgezogen habe.

Damit ist mein steuerfrei zu stellender ausländischer Arbeitslohn höher als mein tatsächlicher Verdienst im Ausland. Kann das überhaupt möglich sein bzw. darf das so sein? Und wenn nein, kann mir vielleicht mein Fehler erklärt werden?

Vielen Dank schon mal und beste Grüße

Krisi

Ausland, Steuererklärung
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Irische Ltd. o. bulgarische EOOD mit Wohnsitz in DE?

Hallo zusammen!

Also ich habe schon viel zu dem Thema gefunden, leider habe ich noch nicht ganz die Antworten gefunden, nach denen ich gesucht habe.

Ich spiele mit dem Gedanken der Gründung im Ausland. Hierbei geht es mir keinesfalls um Steuervermeidung, die Gründung in Irland zum Beispiel ist einfach mit wesentlich geringeren Kosten verbunden, als eine Gründung einer UG hier in DE z.B..

Angenommen ich gründe eine irische Ltd. oder bulgarische EOOD, bleibe aber selbst hier in Deutschland, mit welcher Besteuerung muss gerechnet werden? Hierzu sei gesagt, dass ich selbst mit einer Steuerlast von 50,60,70 oder gar 80% überhaupt kein Problem habe. Für mich steht die unkomplizierte Art der Gründung, sowie die niedrige Einlage im Vordergrund.

Ich möchte digitale Waren in Form von Anzeigen im Internet handeln. Die hohen Gründungskosten in DE sowie der Weg zum Notar sind mir allerdings ein Dorn im Auge.

Womit muss ich genau rechnen, sollte ich in Irland oder Bulgarien gründen, jedoch weiterhin in Deutschland leben und auch ganz offensichtlich die Stricke der irischen Ltd. o. EOOD aus Deutschland heraus ziehen? Ich möchte mich auf keinen Fall strafbar machen.

Da ich digitale Güter handele, ist es mir für den Anfang total egal, ob ich am Ende 50,60,70 oder gar 80% Steuern zahle. Es geht mir wie erwähnt nicht um Steuervermeidung, lediglich um eine einfache Gründung, mit möglichst geringen Kosten.

Für den Anfang hatte ich auch über ein deutsches Kleingewerbe nachgedacht, dies fällt für mich auf Grund der privaten Haftung jedoch raus.

Wenn eine steuerlich-versierte Person vielleicht kurz zusammenfassen könnte, was möglich ist und was ich beachten muss, wäre ich überaus dankbar! :)

Ausland, deutschland, Steuern
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Was muss man bei einem Privatdarlehen aus dem Ausland beachten?

Hallo liebe Community,

ich wollte fragen, was man bei einem Privatdarlehen aus dem Ausland (in diesem Fall Türkei) hinsichtlich des Transfers der Summe sowie den steuerrechtlichen Aspekten zu beachten hat. In diesem Fall geht es um ein Darlehen zum Kauf einer Immobilie.

Gerade im Bezug auf die Türkei wurden bereits einige ähnliche Fragen gestellt. Bei mir stellen sich bezüglich der folgenden Punkte noch Fragezeichen.

  1. Wenn im Darlehensvertrag keine Zinsen oder keine genaue Vertragslaufzeit angegeben wird, würde das FA entweder die gesamte Darlehenssumme oder die ersparten Zinsen als eine Schenkung einordnen. In meinem Fall, möchte mir mein Onkel ein Darlehen gewähren, was bei einer Einordnung als Schenkung zu einem Freibetrag von nur 20.000 € und einer Restbesteuerung von 30 % führen würde. Wie müsste also der Vertrag im Bezug auf Zinsen und Laufzeit gestaltet sein? Bietet in diesem Fall eine notarielle Beurkundung irgendwelche Vorteile? Zu dem käme in meine Fall noch hinzu, dass ich mit der Ratenzahlung vertraglich erst nach einigen Jahren anfängen wollen würde, da ich noch studiere und selbst im Falle des Verzugs a) mein Onkel mit mir nicht allzu streng wäre und b) meine Eltern nach dem Vertrag bürgen würden.
  2. Wie sehen die ganzen weiteren Aspekte aus, die man beim Transfer einer Summe im niedrigen sechsstelligen Bereich beachten muss. Es gibt zum Beispiel die Meldepflicht nach AWG und AWV an die Bundesbank bei einer Auslandsüberweisung ab 12.500 €. Muss bzw. sollte man ebenfalls der eigenen Bank vor Durchführung der Transaktion den Geldeingang ankündigen?
  3. Innerhalb welcher Erklärungen teilt man dem Finanzamt mit, dass man ein Privatdarlehen erhalten hat bzw. gibt es eine derartige Pflicht/Ablauf überhaupt?
  4. Müsste man der eigenen Bank im Voraus eine Auskunft über die Mittelherkunft geben und wenn ja, was gehört alles dazu (Darlehensvertrag ausreichend oder darüber hinaus Bilanzen, Kontoauszüge etc. vom Darlehensgeber)?
  5. Wie sieht es steuerrechtlich im Falle eines möglichen Verzuges oder einer Vertragsänderung aus? Zivilrechtlich wäre es für uns aussreichend eine Hypothek zu bestellen, um die Forderung zu besichern. Eine Rückzahlung wollten wir dann in der Praxis flexibel halten, wenn sich wirtschaftliche Umstände ändern sollten. Notfalls würden wir vertraglich die Laufzeit, die Ratenzahlung oder andere Aspekte ändern wollen. Könnte dies im Nachhinein zu einer Einordnung als Schenkung führen? Bestünde hierzu ebenfalls eine Pflicht bzw. ein Mechanismus, mit der man dem FA die Rückzahlung des Darlehens für das jeweilige Jahr darstellt/darstellen muss?
  6. Von wem (Steuerberater,- rechtsanwalt, Finanzberater etc.) würde man in diesem Themenbereich bei weiteren Fragen Beratung bekommen?

Vielen vielen Dank im Voraus. :-)

Ausland, Steuern
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Gewerbe in Deutschland angemeldet, Arbeit aus dem Drittland für deutsches Auftragsgeber. Rechnungstellung?

Hallo,

Ich wohne seit sechs Jahren in der Dominikanischen Republik und habe aber in Berlin ein Kleingewerbe (Postadresse und Telefon Nummer) angemeldet.

Ich erbringe Dienstleistungen über das Internet, wie z.B. Anrufannahme, Telefonakquise, etc.
Diese Dienstleistungen werden in der Dominikanischen Republik vom Büro aus erbracht.

Wo ist dann der Ort der Leistungserbringung?
Deutschland beim Auftragsnehmer, oder bei mir in der DomRep?

Bisher habe ich die Umsatzsteuer vom Auftragsgeber abführen lassen (§13b UStG umkehr der Steuerschuld).Heute bin ich in einer FAQ darauf gestossen, das der Ort der Leistungserbringung Deutschland sei, und nicht die DomRep. Demzufolge währe Ich ja dann Umsatzsteuerpflichtig.

Dein Gewerbe hast du in Deutschland angemeldet, deine Arbeitsleistung erfolgt aber aber z.B. aus einem anderen EU Land oder einen sog. Drittland. Was wäre dann maßgeblich für die Honorarabrechnung?
Umsatzsteuerlich wird die Leistung des Talents an dem Ort erbracht von dem aus der Leistungsempfänger sein Unternehmen betreibt. Wenn das Talent also eine Leistung für die XYZ GmbH erbringt, dann ist der Leistungsort immer Deutschland – unabhängig davon von wo aus das Talent sein Unternehmen betreibt. Der Ort von dem aus das Talent seine Leistung erbringt spielt nur dahingehend eine Rolle, dass in der Umsatzsteuererklärung die Umsätze in unterschiedliche Kennziffern eingetragen werden müssen. Dieses kläre bitte mit deinem persönlichem Steuerberater.

FA Neukölln sagte, dass diese Leistung so nicht steuerbar sei und dass der Auftragsgeber in Deutschland die Umsatzsteuer abführen müsse.

Was ist nun richtig?

Ausland
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Als deutsche/Österreicherin einen job beim fbi oder anderen Polizeien in America?

Hallo Leute🙋🏻‍♀️

Mich interessiert in America die Polizei also FBI und so.Ich weiß man braucht dafür die GreenCard damit man da überhaupt machen kann. Ich bin jetzt 14 Jahre alt und muss mir eine Schule aussuchen wo ich mein neuntes Schuljahr mache. Da ich noch nicht so alt bin glaube ich, dass mir da noch viele Türen offen stehen. Deswegen ist es für mich eine ernstgemeinte Frage deswegen bitte ich euch das nicht als spaß zu sehen und mir ehrliche und wahre Antworten zu geben weil es liegt mir sehr am Herzen.

Also meine Fragen lauten:

Welche Berufserfahrungen braucht man? Wie lange braucht man die GreenCard um beim FBI oder so anzufangen? Also wenn ich die GreenCard habe und meine Berufserfahrung kann ich dann sofort am nächsten tag anfangen? Wenn ich die GreenCard nicht bekomme was habe ich dann für eine Möglichkeiten auf eine Staatsbürgerschaft? Braucht man einen Collageabschluss oder kann man das mit Abi/Matura auch machen?

Und als allgemein noch ein paar fragen:

Mit wie viel Jahren darf ich ich in America Auto fahren? Muss ich in America meinen Führerschein erneut machen wenn ich schon einen hab? Ist es möglich mit 18-20 alleine in America zu leben?

Da ich mich für Forensische Sachen auch sehr interessiere und auch sehr spannend finden würde als Forensikerin in America zu arbeiten. Muss ich dann in America studieren oder wie läuft das alles ab?

mfg Michi😜

Arbeit, Ausland, USA
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KFZ Versicherung außerordentlich Kündigen bei Umzug ins Ausland?

Hallo zusammen,

folgendes Problem:

Ich wohne in D und meine Freundin ist im August 19 in die Niederlande gezogen.

So, das Auto ist in D auf mich angemeldet und aufgrund ihrer besseren SF Einstufung ist das Auto über sie bei der LVM in Deutschland versichert.

Nach dem Umzug haben wir nicht mit der Versicherung gesprochen. Jetzt möchten wir aber das Auto auf meinen Namen versichern, da sie in Holland nun ein Auto angemeldet hat und dementsprechend dort auch eine Versicherung braucht. Um die SF Klasse mitzunehmen fragte sie bei der LVM nach. Dort wurde ihr dann gesagt das geht nicht weil in D ja noch das Auto auf sie läuft.

Also wollte sie den Vertrag kündigen, geht natürlich nicht weil Kündigungsfrist ein Jahr.

So, jetzt habe ich im Internet recherchiert was wir machen können um aus der Versicherung rauszukommen. Überall steht aber das bei Umzug ins Ausland das Auto abgemeldet werden muss und die Versicherung dann automatisch kündigt. Gut...aber das ist ja auf mich zugelassen und ich wohne noch in D.

Kann meine Freundin den Vertrag bei der LVM nicht kündigen weil sie keinen Wohnsitz mehr in D hat und ja auch theoretisch kein Auto zum versichern da ist (ist ja eigentlich meins).

Die LVM weiß noch nicht das sie umgezogen ist, kann sie einfach sagen "ich hab vergessen das ihnen zu melden" oder gibt's da dann Strafen? Ist das ein Grund die Versicherung außerordentlich zu kündigen?

Wir sind momentan ratlos.

Auto an und Abmelden ist auch keine Option, da der Brief bei der Bank ist und es ja auch wieder Zulassungskosten hat... außerdem gibt's wohl so ne 6 Monatsfrist.

Kann uns jemand helfen?

Mit freundlichen Grüßen

Ausland, Auto, autoversicherung, Kfz-Versicherung, Kündigung, Versicherung
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