Wie sollte ich mein Gewerbe am sinnvollsten erweitern?

Erstmal ein Hallo an die Community,

ich bin einer dieser soloselbständigen Veranstaltungstechniker, die dank Corona nicht viel zu tun haben. Daher hab ich mich mit ein paar anderen ebenfalls Selbstständigen aus der Branche zusammengetan und bauen jetzt Solaranlagen und betreiben Baumpflege. Ich fungiere dabei mehr wie ein freier Techniker, sprich die anderen holen die Aufträge und ich komm halt zur Unterstützung mit dazu. Soviel zum praktischen Ablauf.

Um auch ordentliche Rechnungen schreiben zu können, war ich natürlich beim Gewerbeamt und hab das mit eintragen lassen. Nun kam die Aufforderung vom Finanzamt, dass ich doch bitte 2 Fragebögen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen möchte. Sprich ich soll aller Wahrscheinlichkeit nach noch 2 Steuernummern bekommen. Soweit der aktuelle Stand.

Nun stellt sich mir die Frage, was mache ich jetzt. Ich habe vor einem Jahr erst gegründet und das bisschen, was ich bisher geschrieben habe, fiel unter die Kleinunternehmerregelung. Die wird wahrscheinlich aber nächstes Jahr dann auch wegfallen, weil ich in der Summe drüber kommen dürfte.

Meine Befürchtung ist, dass der ganze bürokratische Aufwand, den 3 Unternehmen mit sich bringen, nacher so ins Geld geht, dass ich nur für den Steuerberater arbeiten gehe. Mir wäre ja am liebsten, wenn das alles unter eine Haube käme, damit die Buchführung einfach bleibt und ich nicht Unsummen für die Steuererklärung blechen muss. Zudem kommt noch hinzu, dass ich Sachen wie Fahrzeug und Werkzeuge für alle Tätigkeiten nutze.

Wie handhabe iche meine Situation nun am besten?

Finanzamt, Gewerbe, Steuern
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Steuerregelung und Gewerbeanmeldung bei Onlyfans?

Hallo,

ich war als Au Pair in Amerika und habe mir dort einen Onlyfans Account gemacht. Das ist eine Website wo meine Follower mir „Trinkgeld“ geben können. Ich habe damit über 5 Monate ca 700$ bekommen und bekomme ab und zu weiterhin etwas Geld. Je aktiver ich poste, desto mehr Trinkgeld.

Ich weiss, dass man als Amerikaner ein W2 Formular von der Seite zugesendet bekommt um es dann bei den Steuern mit anzugeben. Ich würde es wohl nach Deutschland gesendet bekommen.

Ich wollte eigentlich die Steuern von dieser Seite in DE bezahlen, da ich seit 2 Monaten schon wieder in Deutschland bin. Jedoch muss ich dafür ein Gewerbe anmelden. Man sollte das Gewerbe ja vor dem Beginn der „Arbeit“ anmelden, jedoch habe ich bereits im Juli meine Seite gestartet (wo ich ja aber auch noch in den USA war).

Jetzt ist meine Frage: Soll ich für 2020 wenn ich sowieso die Steuern in Amerika zahlen muss ( da ich ja noch Au Pair bis September war) die für Onlyfans dort mit angeben und zahlen? Oder soll ich ein Gewerbe anmelden ( wenn ja rückwirkend bis Juli?) um Steuern hier zu zahlen?
Gäbe es die Möglichkeit die Steuern dieses Jahr noch in den USA zu zahlen und danach ein Gewerbe hier anzumelden (wenn ja welches Anmeldedatum?) ?

Ich entschuldige für den langen Text und die lange Frage, jedoch weiß ich einfach nicht wie ich es machen soll und weiß auch keinen der mir helfen könnte.

vielen Dank im Voraus :-)

Einkommenssteuer, einkommensteuer, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, Steuern
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Gewerbe wieder anmelden möglich?

Hallo,

ich betreibe seit 2007 eine Tierheilpraxis als Kleinunternehmer im Nebenerwerb. Ich habe damals ein Gewerbe angemeldet, da ich neben den heilerischen Tätigkeiten auch Heilkräuter verkaufen wollte, wozu es jedoch nie kam. Die Praxis wurde rein als beratende Tätigkeit geführt. In meinem Steuerbescheid erschienen die Einkünfte immer als "Einkünfte aus selbstständiger, freiberuflicher Tätigkeit."

Da ich nun ein Rundschreiben von der Gemeinde bekommen habe, dass die Daten des Gewerbes auf Richtigkeit zu überprüfen sind und ggf. eine Gewerbeabmeldung vorzunehmen ist, habe ich das Gewerbe abgemeldet. Da ich von einer Einstufung als freiberufliche Tätigkeit ausgegangen bin. Und ich Sorge hatte wegen eines Bußgeldes für Nichtabmelden eines nicht genutzten Gewerbes.

Nun habe ich leider erst nach der Gewerbeabmeldung im Internet recherchiert und ein Urteil des Fininanzministerium Schleswig-Holsteins gefunden demzufolge der Tierheilpraktiker immer ein Gewerbe anmelden muss. Das Urteil trat am 28.11.11 in Kraft.

https://www.haufe.de/steuern/finanzverwaltung/tierheilpraktiker-erzielt-einkuenfte-aus-gewerbebetrieb-finmin_164_73676.html

Nun meine Fragen:

kann man die Gewerbeabmeldung wieder rückgängig machen? (Ich habe das unterschriebene Dokument am Mittwochnachmittag bei der Gemeinde in den Briefkasten geworfen. Aufgrund von Corona läuft das grade alles ohne Vororttermin. Ich vemute der Vorgang wurde bereits berarbeitet und abgeschlossen... Den Gebührenbescheid über die Abmeldung habe ich allerdings noch nicht bezahlt per Überweisung.)

Wenn nicht: kann ich das Gewerbe ab dem Tag der Abmeldung rückwirkend wieder neu anmelden? So dass das Gewerbe dann ohne Unterbrechung weiterlief? Und ich keine Schlussbilanz wegen Betriebsaufgabe erstellen muss? Der Betrieb wurde in dem Sinne ja auch nie eingetellt, ich wollte nur weiter freiberuflich arbeiten.

Darf ich weiterarbeiten bis das geklärt ist oder mache ich mich da strafbar?

Sonstige hilfreiche Ratschläge?

Vielen Dank.

Finanzamt, Gewerbe
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Gewerbe anmelden oder nicht? Und wenn ja, was dann?

Hallo,

ich bin hin- und hergerissen, ob ich ein Gewerbe für die unten stehenden Tätigkeiten anmelden sollte:

  • Digitale Auftragszeichnungen (bisher sehr selten)
  • Spreadshirt-Onlineshop mit eigenen Motiven (in den letzten 10 Jahren habe ich dort ein Guthaben von ca. 9 € angesammelt, aber noch nie ausgezahlt bekommen, da die Auszahlungsgrenze noch nicht erreicht wurde; Werbung habe ich dafür auch nie gemacht)
  • YouTube-Kanal (ich habe einen für Let's Plays, aber noch nicht mal 500 Abonnenten, also noch keine Werbeeinnahmen)
  • Evtl. möchte ich auch mal ein Kinderbuch machen und selbst illustrieren (oder ein Malbuch).

Beim Onlineshop würde ich sagen "Ja", weil eine Gewinnabsicht dahintersteckt.
Bei den anderen künstlerischen Tätigkeiten wohl nicht.

Mein Ziel ist es, diese Tätigkeiten neben meinem Hauptjob mehr auszubauen, deshalb habe ich keine hohen Anforderungen an mögliche Geldeinnahmen. Wenn es mal 50-100 € Gewinn im Monat werden würden, würde mir das schon reichen. Ich wäre damit vermutlich ein Kleinunternehmer.

1) Meine Sorge ist, dass ich mir mit einem Gewerbe zu viel aufhalse. Und wenn ich es doch nicht tue, dass ich ohne ein Gewerbe mal Ärger kriege. Oder dürfte man die Sachen so laufen zu lassen, bis überhaupt mal was dabei rauskommt?

2) Was würden für Verpflichtungen auf mich zukommen, wenn ich mit diesen Tätigkeiten tatsächlich ein Gewerbe hätte? Müsste ich dann nur eine Einnahmenüberschussrechnung machen? Ist das sowas wie eine Steuererklärung, die man an das Finanzamt übergibt?

Vielen Dank, falls du bis hier hin gelesen hast. 😊

Finanzamt, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, Künstler, Steuern, Onlineshop
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Wie lautet eine korrekte Geschäftsbezeichnung?

Guten Tag,

ich bin gerade dabei ein (Neben)Gewerbe anzumelden, da mein Termin beim Gewerbeamt nun zum dritten mal wegen Streiks verschoben wurde habe ich das entsprechende Formular nun per Mail von meinem Sachbearbeiter bekommen um es selbst auszufüllen. Dazu habe ich noch Fragen, welche ich in meiner Internetrecherche und das lesen von etlichen Seiten nicht eindeutig klären konnte:

  1. Im Angehängten Screenshot zu sehen, da ich keinen Eintrag ins Handelsregister möchte bleibt Feld 1 wohl gänzlich frei. Sehe ich das richtig, wenn ich keine Geschäftsbezeichnung nutzen würde, wäre mein Vor- und Zuname der einzige "Name" meines Gewerbes?

2. Da es natürlich irgendeinen Wiedererkennungswert geben soll bin ich auf eine Geschäftsbezeichnung angewiesen. Es heißt, dass diese nicht den Eindruck erwecken darf, dass es sich um ein richtige, im Handelsregister eingetragene Firma handelt. Nach dem was ich gelesen habe ist das aber der Fall wenn hinter der Geschäftsbezeichnung "Inhaber ...", irgendwelche Anhängsel wie & CO o.ä. stehen, oder der Name den Eindruck einer falsche größe erwecken würde.

Ich war der Meinung, dass hinter dem Namen des Gewerbes in der selben Zeile auch mein Vor- und Zuname stehen müssen, Inhaber darf ich nicht verwenden und nachdem was ich gelesen habe muss, bzw. darf die Geschäftsbezeichnung nicht meinen Vor- und Zunamen enthalten, da diese eh nur für "schmückende" Anwendung gedacht ist.

Kurz: In Feld 3 trage ich nur meinen Phantasienamen (natürlich unter Beachtung, dass es diesen oder ähnliche nicht schon gibt) und nichts weiter ein?

Als Beispiel ein von der Form her gleicher, aber abgeänderter Name den ich verwenden möchte: 2D-Drage

Ich habe irgendwo etwas von Ortsbezogen gelesen, als Beispiel werden jedoch immer nur Namen wie „Gaststätte zum Grünen Baum", „Bistro Rossini“, „Moni‘s Boutique“ und so genannt. Wäre mein Name so auch möglich?

Ich danke schonmal im Voraus!

Wie lautet eine korrekte Geschäftsbezeichnung?
Gewerbe, Gewerbeanmeldung
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Gewerbe anmelden Modeln, 450€ Job, Familienkasse?

Hey there,

ich versuche mal die Problematik und meine Frage möglichst prägnant zu schildern:
Ich habe aktuell einen 450€ Job und bin in der Familienkasse (Barmer) versichert. Jetzt kommen allerdings Einnahmen durch Modeljobs dazu, die ich natürlich versteuern muss/möchte.
Soweit ich weiß, muss ich ein Kleingewerbe anmelden und die Einnahmen über die dadurch erhaltenen Steuernummer versteuern.
Ich habe mit der Barmer gesprochen und habe dort angedeutet bekommen, dass ich mich dann bei ihnen freiwillig versichern lassen muss und dafür 200€ im Monat zahlen muss. Das scheint mir unglaublich viel und habe das Gefühl, dass ich dann mehr verdiene, wenn ich garnichts verdiene.
Folgendes sind meine Fragen (ich bin absolut verloren):
Fragen:

  • Welche Rechtsform? (Einzelunternehmen? (E.K.?))
  • Anmeldung erfolgt wegen Neuerrichtung des Betriebes oder?
  • Sollte ich das Gewerbe in der Vergangenheit anmelden oder reicht der heutige Zeitpunkt?
  • Betriebsform? Ich habe ja nirgendwo einen Sitz, sondern bewege mich 
  • Ich habe auch 0 Beschäftigte oder?
  • Die Barmer hat mir gesagt, ich müsste monatlich 200€ zahlen, sobald ich ein Gewerbe habe
  • Es kann sein, dass ich mehrere Monate garnichts verdiene und dann einen Monat 2000€
  • Wie mache ich das mit den Steuern und dem Finanzamt
  • Wie zahle ich möglichst wenig Steuern/Abgaben an die Krankenkasse?
  • Gilt das noch als künstlerische (selbstständige) Tätigkeit und was wäre der Unterschied?

Ich hoffe, die Fragen ergeben Sinn und ich freue mich über jede einzelne hilfreiche Antwort.

Liebe Grüße!

Gewerbe, Krankenversicherung, Steuern, 450-Euro-Job
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Wie viel darf man als Student, Selbständiger und Minijober verdienen?

Hallo,
ich mache mir gerade viele viele Sorgen, denn ich studiere und bin seit 3 Jahren gewerbetreibender (1-2std/woche) aber seit 4 Monaten habe ich einen 10std/Wochen Minijob erhalten.
Vor dem Minijob war ich bei der Krankenkasse als Student eingestuft und 1-2 std/ Woche als selbständig. Kosten 100€ im Monat. Weil die Selbständigkeit nicht wirklich gut läuft von 0€-10€ im Monat habe ich nach einem Minijob gesucht und habe eins vor 4 Monaten gefunden 450€.

Wie sieht es denn jetzt aus? Soll ich der Krankenversicherung das mit dem Minijob mitteilen oder nicht? Ich verdiene zwar selten aber ab und zu über 450€ oder ist das für die Krankenkasse nicht Relevant? Steuererklärung usw. ist mir egal, weil ich muss das eh machen die wissen alles, die Frage ist nur wegen der Krankenkasse. Ich möchte nämlich weiterhin als Student eingestuft werden und meine Selbständigkeit behalten, weil ich das Minijobgeld genau darin investieren will.

Muss der Minijob Arbeitgeber das mit dem Gewerbe wissen? Er weiß es nämlich nicht, weil ich es vergessen habe zu sagen.

Zusammengefasst, Studium, 8std minijob 1-2 Gewerbe, wer muss es wissen? was passiert wenn ich mal mehr als 450€ verdiene bin ich dann nicht mehr als Student (eingestuft)? Und wer muss alles über diese Beschäftigungen wissen?

Wie man lesen kann bin ich leicht überfordert, ich will weder den Minijob verlieren noch mein Gewerbe aufgeben

Vielen Vielen Dank an alle

Studium, Student, arbeitnehmer, Gewerbe, Krankenversicherung, Minijob, Steuern, Studentenjob
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Muss ich diese Tätigkeit anmelden und lohnt sich das?

Ich bin angestellt für 32 Stunden, 4 Tage die Woche und möchte nebenbei noch etwas dazu verdienen mit meiner zweiten leidenschaft, der videografie und Fotografie. Ich mache schon hin und wieder kleinere Projekte, allerdings kommen jetzt anfragen für Projekte die teilweise 600€ bringen. Ich nehme nur Projekte an, an denen ich selbst volle Gestaltungsfreiheit habe, denn ich möchte meinen eigenen Stil in die Arbeit mit reinbringen (Image Videos, Promo Videos, 1-2 Hochzeitsvideos im jahr, und hin und wieder fotoshootings). Ich weiß, dass das es von finanzamt zu Finanzamt unterschiedlich ist, wie sie entscheiden bzgl. Freiberuflichkeit und Gewerbe. Aber kann jemand eine Einschätzung vornehmen? Da ich ja keine Aufträge annehmen würde, die strikte vorgaben haben, sondern immer vollstes Mitspracherecht habe. Nun ist es ja so, dass ich mit einem Nebenerwerb in Steuerklasse 6 eingruppiert werde, egal ob es freiberuflich oder gewerblich ist. Ich würde im Monat vllt auf 300/400€ kommen. Einen 450€ Job kann man nebenberuflich ja steuerfrei machen, bei einem Nebengewerbe sieht das anders aus richtig? Wieso ich nicht zum Finanzamt gehe und mich beraten lasse? Die beraten in ihrem Sinne und ich möchte unabhängige Meinungen hören. Viele Fragen ein Thema, ich hoffe ich habe es deutlich erklärt und freue mich über jede Antwort.

Finanzamt, Freiberufler, Gewerbe, Steuerberater, Steuern, Steuerrecht, freiberufliche Tätigkeit
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Gewerbe nachträglich an- und abmelden?

Ein ganz liebes Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir Rat geben für einen riesen Schlamassel den ich mir leider eingebrockt habe.

Folgendes: ich habe einen Gewerbeschein im Frühjahr 2016 in Niedersachsen beantragt. Habe dann auch gewerblich gearbeitet und regulär meine Steuererklärung eingereicht. Im Winter 2016 bin ich nach Baden-Württemberg umgezogen und habe das Gewerbe praktisch aufgegeben. Hab studiert und bin keiner Arbeitstätigkeit nachgegangen. Weil ich immernoch gehofft habe mein Gewerbe weiter zu nutzen, habe ich es leider nicht abgemeldet. Und zudem habe ich es auch noch versäumt umzumelden :S

In der Steuererklärung 2017 und 2018 habe ich eine formlose Einkommens-Überschuss-Rechnung gemacht, auch wenn 0€ bei Einkommen und 0€ bei Ausgaben stand!

Nach einem weiteren Umzug innerhalb Baden-Württembergs habe ich dann die Abmeldung beim Gewerbeamt in Niedersachsen (Jahr 2019) beantragt und nach einer telefonischen Rücksprache wurde mir bestätigt, dass mein Gewerbe abgemeldet ist. Leider habe ich dies nicht schriftlich bekommen, was von mir ein Fehler war, mich auf die mündliche Aussage zu verlassen!

Nun hat das Finanzamt in Baden-Württemberg von mir einen Nachweis für die Abmeldung des Gewerbes verlangt, woraufhin ich mich an das Gewerbeamt in Niedersachsen gewandt und den Bescheid bekommen habe.

Jetzt kommt der Schlamassel: Statt einer "vollständigen Aufgabe" wie ich es bei der Abmeldung beantragt habe, hat der Beamte "Verlegung in einen anderen Meldebezirk" (Jahr 2016) angekreuzt.

Habt ihr eine Idee wie ich denn jetzt aus diesem Schlamassel rauskomme und das Gewerbe endlich als "vollständig aufgegeben" deklariert bekomme?

Gewerbe in Baden-Württemberg jetzt an- und abmelden? Nach zweimaligem Umzug ohne das den jeweiligen Gewerbeämtern mitzuteilen --> Bußgeld, wie hoch? Und an welches Gewerbeamt wenden? Wenn ich das mache, steht bei der Gewerbeabmeldung dann nicht das Jahr 2020 als Abmeldung drin? Kann man das mit Datum rückwirkend auf 01. Januar 2019 machen?

Das Gewerbeamt in Niedersachsen bitten die Abmeldung umzuschreiben auf vollständige Aufgabe? Und wie erkläre ich dann dem Finanzamt, dass ich für die Jahre 2017, 2018 noch eine formlose Überschussrechnung eingereicht habe?

Da hab ich mir einen Schlamassel eingebrockt! Seht ihr noch andere Möglichkeiten?

Ich bin euch dankbar für jeden Rat den ihr mir geben könnt.

Finanzamt, Gewerbe
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Darf ich eigene Bilder, ohne Anmeldung, verkaufen?

Hallo an alle,

ich bin aktuell sehr viel am "malen" (Leinwandgestaltung, Objektcollagen). Ich mach das als Hobby und aus therapeutischen Gründen. Allerdings ist irgendwann jede Wand mal voll und jeder Freund/Bekannte/Verwandte mehrfach beschenkt.

  • Nun frage ich mich, kann ich Bilder die "zuviel" sind - einfach so verkaufen?

Ich hab mich in das Thema "freie Nebentätigkeit" eingelesen (ich habe eine Festanstellung, bin aktuell aber im Krankenstand), aber ich finde mich darin nicht wieder.

  • Ich möchte mit meinen Bildern kein Gewinn machen - ich möchte lediglich aus dem "Erlös" neue Bilder erstellen können.
  • Ebenfalls erstelle ich die Bilder nicht um sie zu verkaufen oder nehme Aufträge an.
  • Ich habe auch keine feste Anzahl wieviel Bilder ich im Monat verkaufen will - wahrscheinlich gibt es Monate in denen ich nichts verkaufen möchte/will und in Anderen sind es dann vielleicht 10 Bilder auf einmal.
  • Meine Bilder haben auch keinen großen finanziellen Wert, je nach Material/größe der Leinwand würde sich die Verkaufssumme zwischen 5 und 40€ belaufen (und letzteres eher selten).

Nun hab ich soviele Beiträge im Internet gelesen, das ich am Ende nicht weiß was nun Fakt ist.

  1. Muss ich mein "Vorhaben" (Bilder verkaufen) beim Finanzamt anmelden?
  2. Ist dies bereits eine freie Nebentätigkeit?
  3. Wäre der Verkauf von meinen Bildern ein anmeldepflichtiges Gewerbe?
  4. Ist meine Rechtschutz eine gute Adresse um mir rechtlich 100% Gewissheit zu verschaffen oder wohin sollte ich mich wenden?

Ich bedanke mich Vorab ganz herzlich für eure Antworten. Mit freundlichen Grüßen

Finanzamt, Freiberufler, Gewerbe, Kleingewerbe, steuerfrei, Steuern, Verkauf, freiberufliche Tätigkeit, Nebentätigkeit
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