Bald 18 und unerwartet massiv profitiert, wie Regel ich das am besten?

Hallo,
Ich habe vor kurzem mit dem Reselling von Onlinewaren angefangen und mit etwas Glück und Verstand sehr schnell etwas großes aufgebaut und stark profitiert. Es ist mir natürlich bewusst, dass ich ein Gewerbe anmelden und ab einer bestimmten Summe auch den Gewinn versteuern muss.
Ich habe natürlich von Anfang an so gut wie alles archiviert also gäbe es keine Probleme mit dem nachweisen.
Es wäre so gut wie unmöglich für mich ein Gewerbe anzumelden bevor ich 18 werde, meine Eltern sind aus irgend einem Grund nicht überzeugt und helfen mir gar nicht. Ich wurde sogar gebeten damit aufzuhören obwohl nichts davon über ihren Namen geht da Ich alles über meine eigene Accounts erledige.

Jetzt zu den eigentlichen Fragen:

  • Gäbe es irgendwelche Probleme wenn ich die Anmeldung bis zum meinen 18. Geburtstag verzögere?
  • Was wenn mein Antrag abgelehnt wird?
  • Breche ich irgendwelche Gesetze wenn ich nicht alles sofort melde und Aufkläre? Ich meine, ich bin ja noch minderjährig und bekomme plötzlich sehr viel Geld auf mein Konto. (Die größten Quellen sind Auszahlungen von Stripe, Paysafe und Überweisungen von Kollegen mit der Krypto TXID als zweck)
  • Und zuletzt, der Großteil von dem Geld ist in Kryptowährungen in Wallets die nicht zu einer Börse gehören. Könnte dies zu weiteren Problemen führen?

Wie komme ich da voran? Ich möchte auf keinen Fall Steuern hinterziehen oder etwas anderes illegales tun und ich habe keinen Verwandten der mir weiterhelfen könnte.
Aufhören ist nicht wirklich eine Option, mit dem "Job" bin ich glücklicher und es hilft mir sehr mit meiner Depression klarzukommen.

Grüße

Geld, Finanzamt, Finanzen, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, Steuern, Minderjährig
Einkommenssteuer als Gewerbetreibender?

Ich gründe im Moment ein Gewerbe und habe eine Nachfrage zur Einkommenssteuer und zu Privatentnahmen.

Vorinformationen:

  • Da ich sowieso von keinen großen Einnahmen ausgehe, möchte ich zumindest vorerst mein privates Girokonto auch für das Gewerbe nutzen.
  • In meinem Fall werde ich ein Einzelunternehmen haben, dass ausschließlich mir gehört und keine Mitarbeiter hat. Ich biete alleine über mein Gewerbe IT-Dienstleistungen an.

Meine Frage zur Einkommenssteuer baut sich darauf auf, dass mir aktuell noch nicht ganz klar ist, was es mit Privatentnahmen auf sich hat:

  • Nehmen wir an ich arbeite für einen Kunden und stelle ihm anschließend eine Rechnung über 1.000€. Den Betrag wird auf mein privates Girokonto überwiesen. Wenn ich das jetzt das Geld ausgebe, wäre das eine Privatentnahme. Resultiert daraus für mich mehr als dass es keine Ausgabe ist, die in der EÜR berechnet werden darf?
  • Irgendwo müsste dabei ja auch noch die Einkommenssteuer eine Rolle spielen. Da ich ja aber an keine Stelle direkt etwas persönlich "verdiene", sondern nur einmal das Gewerbe 1.000€ einnimmt und einmal das Geld indirekt vom Gewerbe in mein Privatvermögen übergeht, finde ich den Punkt nicht an dem diese Steuer fällig würde.
  • Meine Frage ist also nun: Zahle ich überhaupt Einkommenssteuer? Und wenn ja: a) Pauschal auf alle Einnahmen des Gewerbes, da das gesamte Kapital des Gewerbes auch mir gehört oder b) erst bei der Privatentnahme auf den jeweiligen Betrag der Entnahme?

Ich bin über jede Antwort dankbar!

Viele Grüße, zunkelty.

Einkommenssteuer, einkommensteuer, Gewerbe, Steuererklärung, Steuern
Sind Teilzeitjob, 450-Basis, Kleingewerbe und Freiberuflerdasein erlaubt?

Liebe Community,

Ich habe eine Frage bezüglich der oben genannten verschiedenen Einkunftsarten und Anstellungs-Verhältnisse.

Zu mir: Ich befinde mich aktuell in Elternzeit und habe mir währenddessen einen kleinen Mamaaccount auf Instagram aufgebaut. Ich habe bereits viele Kooperationen, jedoch tausche ich immer Kleidung, Spielzeug, Schmuck etc. gegen Fotos und einen Beitrag auf meinem Kanal. Ich erhalte keine Bezahlung in Form von Geld. Vor der Elternzeit habe ich Vollzeit im Marketing gearbeitet und hatte nebenbei noch eine geringfügige Beschäftigung mit monatlich 450€, wovon ich letztere noch immer während der Elternzeit ausübe.

Mein Wiedereinstieg ins Unternehmen steht nun kurz bevor und meine Elternzeit ist fast vorbei. Mein ehemaliger Chef hatte mir zunächst das Angebot gemacht, als Freiberuflerin für ihn tätig zu werden, da er keine adäquate Stelle für mich nach der Elternzeit hat. Das fand ich sehr interessant, da ich schon immer mit dem Gedanken gespielt habe, mich als Freiberuflerin mit Marketingdienstleistungen selbstständig zu machen. Nachdem ich ihm für seinen Vorschlag zugesagt habe, ist er wieder abgesprungen. Ich bekomme nun eine Teilzeitstelle mit 20 Stunden bei der Mutterfirma und mein Arbeitsverhältnis geht dorthin über.

Nun frage ich mich:

1) Kann ich mich neben meiner neuen Teilzeitstelle trotzdem als Freiberuflerin selbstständig machen und dabei die 450€-Basis behalten?

2) In meinem 450€-Job erbringe ich ebenfalls Marketingleistungen. Für meine Chefin dort wäre es okay, wenn ich dies in das Freiberuflerdasein referriere und ihr Rechnungen ausstelle. Rechnet sich das für mich oder bleibt mir durch Steuern etc. am Ende weniger über als bei der steuerfreien 450€-Tätigkeit?

3) Muss ich, auch wenn ich keine Gewinne erzielen möchte, ein Gewerbe für meinen Instagram-Account anmelden? Kann ich die dortigen Leistungen (Erstellung und Bereitstellung von Produktbildern sowie Bewerben in Form von Bild+Text auf meinem Kanal) wohlmöglich in die Freiberuflerische Tätigkeit aufnehmen und dort irgendwann ebenso Rechnungen für meine Leistungen ausstellen und Geld verlangen oder bedarf es dafür zwingend ein Gewerbe statt des Freiberuflerdaseins?

Ich bin dezent überfordert - falls jemand Hilfestellung weiß und/oder Tipps hat, wäre ich sehr dankbar.

Danke,

missbruenette

Freiberufler, Gewerbe, Steuern, Teilzeitstelle, 450-Euro-Job
Gesamteinkommen Minijob und Gewerbe - Familienversicherung?

Guten Tag,

ich habe ein sehr spezifisches Problem. Ich bin derzeit noch Schüler und versichert bin ich über das Familienversicherung. Ich betreibe eine Gewerbe als Nebenerwerb, die sich mit Crowdtesting beschäftigt, das Einkommen ist schwankend und hängt von der Anzahl der Aufträgen ab. Nun, habe ich einige Fragen bezüglich des Familienversicherungs.

1.) Nach meinem Recherche weiß ich, dass die Grenze für die Familienversicherung im Jahr 2021 auf 470€ gestiegen ist. Da ich zusätzlich zu meiner Nebengewerbe noch als Minijobber auf Lohnsteuerkarte (ich müsste am Anfang meiner Anstellung ein kleines Formular ausfüllen, dass ich eine Abrechnung über die Lohnsteuerkarte wünsche) wünsche, kann ich (wenn ich die Artikel im Internet richtig verstanden habe) 1000€ als Werbungskostenpauschale absetzen. Bedeutet das also in meinem Fall, dass ich quasi 533€ bzw. 6396€ im Jahr insgesamt monatlich verdienen kann, ohne die Familienversicherung zu verlieren?

2.) Die Branche in der ich auf Minijob-Basis angestellt bin, wurde erst vor einigen Wochen zum ersten Mal in diesem Jahr wieder geöffnet. Das bedeutet nun eventuell (schwankendes Einkommen von meiner Gewerbe und auch vom Minijob) dass ich in der Zukunft eventuell über die Grenze von 533€ komme, bis jetzt ist aber nicht der Fall wenn ich mein Gesamteinkommen durch 7 (da wir im Moment Juli haben) teile. Im nächsten Monat kann es aber sehr wohl dazu kommen, bedeutet es also für mich dass ich mich jetzt bei der Gesundheitskasse melden soll, und ab hier die ca. 190€ für die freiwillige Versicherung zahlen soll? Ich habe momentan ein bisschen Sorgen, dass ich die Beiträge ab Januar rückwirkend zahlen muss, aber da ich beim Teilen durch sieben noch nicht über die 533€ komme, wäre es bei mir nicht der Fall, oder? Nach meinem Verstand wären die Beiträge eventuell ab Juli fällig, wenn ich über die Grenze komme...? oder?

Vielen Dank für Eure Antworten.

Viele Grüße

Gewerbe, krankenkasse, Krankenversicherung, Minijob, Steuern, Familienversicherung
Nachträglich Gewerbe anmelden und Steuern zahlen?

Ich habe die letzten 2,5 Jahre mit Kryptowährungen gehandelt. Ich habe diese gekauft und mit Gebühren weiterverkauft an Kunden, welche bspw. per PayPal (und ähnliche Zahlungsdienste) gezahlt habe. Leider habe ich kein Gewerbe angemeldet. Kürzlich bekam ich einen Brief von meiner Bank, die mich zu bestimmten Einkünften befragte. Ich habe in den letzten 2,5 Jahren etwa 40.000€ ungeklärte Gutschrifte von PayPal. Diese stammen von dem oben im Link beschriebene Geschäftsmodell - d.h. dass nur etwa 15-20% der Gutschrifte meinen Gewinn darstellen und der Rest wieder ausgegeben wurde (um Kryptowährungen zu beschaffen).

Da ich keine Verkaufsverträge, die meine Bank fordert, liefern kann, gehe ich davon aus, dass der Fall nun ans Finanzamt gemeldet wird. Nun würde ich das Problem am liebsten aus der Welt schaffen, was wäre da der sinnvollste Weg?

Meine Idee war: Rückwirkend ein Gewerbe anmelden und für jedes vergangene Jahr eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung erstellen. Was könnten Sie mir noch an Ratschlägen mitgeben? Kann ich in meinem Fall unter Ausgaben auch Ausgaben für Internet, Computer etc. auflisten, obwohl mein Gewerbe erst im nachhinein angemeldet wird (hoffentlich diese Woche noch)? Vorallem: Was könnte mich rechtlich erwarten? (Verzinste) Steuernachzahlungen, Bußgelder? Ich habe im Internet auch von Hausdurchsuchungen, welche in Fällen von Steuerhinterziehung in Frage kommen, gelesen. Sind diese in meinem Fall realistisch?

Freundlichen Grüßen

Student, Finanzamt, Gewerbe, Steuererklärung, Steuern, Kryptowährung
2019 Gewerbe angemeldet, jedoch nie eine Steuererklärung abgegeben. Was tun?

Hallo,

Ich hoffe auf diesem Weg Rat für mein momentanes Problem zu finden. Ich lebe in Österreich, vielleicht kann mir trotzdem wer weiterhelfen.

Ich habe mit Ende 2019 ein Gewerbe angemeldet, mit Ausübungsort meiner damals zukünftigen Wohnung.

In dieser Zeit bin Ich auch zu der Wohnadresse gezogen, auf die mein Gewerbe angemeldet war.

Leider Gottes habe Ich nicht daran gedacht, meine Wohnadresse beim Amt umzumelden, weswegen evtl. Briefe von Finanzamt und co. nie bei mir angekommen sind, sondern eben noch bei der alten Wohnadresse.

Ich habe nie etwas vom FA bekommen/ausgefüllt (zu Steuernummer o.ä). Stressbedingt (Uni, Familie) ist das ganze dann in Vergessenheit geraten und auch mein Gewerbe habe Ich nicht ausgeübt.

Anfang 2020 (nach ca 7 Monaten) habe Ich immerhin daran gedacht, mein Gewerbe deshalb wieder elektronisch beim FA abzumelden. Seitdem habe Ich bis heute keine Steuererklärung o.ä. abgegeben. Ich habe mit meinem Gewerbe 0€ verdient. Vor einigen Tagen habe Ich einen Brief von der SVS (Sozialversicherung der Selbstständigen) erhalten, die mich um eine Nachzahlung von knapp 2.000€ an Krankenkassenbeiträgen für meine Zeit als Selbstständiger bittet.

Ich habe nun ziemlich Schiss vor Konsequenzen vom FA, eventuellen weiteren Nachzahlungen oder offenen Forderungen. Ehrlich gesagt habe Ich keine Ahnung, was Ich tun soll, da Ich überhaupt keinen Überblick über die Situation habe und sich das wie ein riesen großes, undurchsichtiges etwas anfühlt.

Was soll Ich nun weiter tun? Ich bin für jeden Rat dankbar.

LG

Finanzamt, Gewerbe, Steuererklärung, Steuern
Auf Fiverr als Übersetzer tätig + Verkauf von Produkten online - was muss ich steuerlich beachten?

Ich hatte letztes Jahr im Februar ein Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung angemeldet. Mit dem Übersetzen hatte ich im April schon etwas Geld verdient und mit dem Verkauf von Produkten ging es so richtig im Mai los.

Ich habe die Umsatzgrenze von 22.000€ deutlich überschritten. Mit dem Übersetzen lag ich 2020 bei etwa 12.400$ und mit dem Verkauf von Produkten bei etwa 40.000 - 50.000€ Umsatz. In diesem Jahr liege ich mit dem Übersetzen bisher allerdings nur bei 2.100$ und mit dem Verkauf von Produkten bei lediglich 2.200€ an Umsatz. Ich hatte absolut gar keine Zeit mehr für die Geschäfte, deshalb fällt gerade alles viel niedriger aus.

Mir geht es viel mehr um die Frage, worauf ich nun steuerlich achten muss. Ich weiß, dass ich nun der Regelbesteuerung unterliege. Gilt dies aber auch tatsächlich, wenn sich mein Umsatz nur auf 2.200€ im Verkauf von Produkten beläuft und der Umsatz bei den Übersetzungen bei gerade einmal 2.100$ liegt? Ich muss hierbei auch erwähnen, dass ich das Gewerbe eigentlich nur für den Online-Verkauf angemeldet hatte und beim Bürgerbüro nichts über Übersetzungen auf Fiverr erwähnt hatte. Ich wusste nämlich so gar nicht, wie das auf Fiverr ablaufen würde.

Sollte ich das richtig verstanden haben, sollte es aber rein steuerlich keine Nachteile für mich wegen des Jahres 2020 geben. Ist das richtig? Jetzt ist es nur noch wichtig, wie ich das für 2021 handhabe?

Liebe Grüße

Finanzamt, Freiberufler, Gewerbe, Steuererklärung, Steuern, Onlineshop
Bogen zur steuerlichen Erfassung ohne Gewerbe?

Es ist eine ziemlich lange Geschichte. Ich bin 17 Jahre und möchte mit meinem Hobby nebenbei etwas verdienen. Es ist nichts großes, also ich hatte nicht vor eine riesige Gewinnerzielung zu beabsichten. Ich hab mich direkt beim Gewerbeamt informiert und zunächst hieß es, es fällt unter Freiberufler und ich bräuchte mich nur beim Finanzamt melden und kein Gewerbe anmelden. Beim Finanzamt einen formlosen Brief abgegeben wo meine Vorstellungen drauf stehen (300€ im Monat und davon noch die Materialkosten abgezogen, die ziemlich teuer sind). Ich mache übrigens Kunsthandwerke aus Epoxidharz (zb Schlüsselanhänger). Vom Finanzamt hab ich keine Antwort bekommen gehabt aufgrund des niedrigen Einkommen.

Einen Monat später wollte ich aber vom Gewerbeamt nochmal schriftlich haben, dass ich kein Gewerbe anmelden muss. Die andere Bearbiterin meinte dann, dass ich 'eigentlich' Gewerbe bräuchte und hat mich gefragt wie hoch der Gewinn wäre. Da er aber eben ziemlich niedrig ist, solle ich warten bis ich 18 bin, da es ansonsten ein langer Prozess ist. Allerdings sollte ich mich beim Finanzamt melden. Dort wieder gemeldet und einen Bogen zur steuerlichen Erfassung bekommen. Hab mit dem Sachbearbeiter persönlich telefoniert und nochmal nachgehakt und ihm ebenfalls meine Gewinne genannt. Er meinte, ich benötige den Bogen nicht und ich solle nochmal einen formlosen Brief senden und dort mitteilen, dass ich weit unter dem Grundfreibetrag und allen möglichen Grenzen liege.

Zwei Monate später bekomme ich von einem anderen Sachbearbeiter des Finanzamtes einen Brief und wurde aufgefordert, den Bogen der steuerlichen Erfassung auszufüllen. Auch dort hab ich noch mal persönlich hintelefoniert. Nun hab ich den Bogen ausgefüllt und abgesendet.

Aber wie sieht es dann mit dem Gewerbeamt aus? Ich hab beim Gewerbeamt gesagt, ich mache circa 100€ Gewinn im Monat. Beim Finanzamt hab ich auf 1500€ Gewinn im Jahr geschätzt. Das Gewerbeamt sagte mir, bei 100€ Gewinn solle ich es noch nicht beantragen und das Ganze herrauszögern bis ich 18 bin (im Januar). Aber bezüglich den Bogen bin ich dann Kleinunternehmer und eigentlich wird das Gewerbe benötigt...

Finanzamt, Gewerbe, Steuern
Selbstständig als Bafögbeziehender Student, EÜR wie genau?

Hallo,

ich bin (vollzeit) Student und erhalte den Bafög Höchstsatz (483€).

Wenn ich nebenberuflich also für ca. 6 Stunden die Woche für Amazon Flex arbeite, komme ich jährlich auf ein Einkommen von ca. 7200€.

Da ich ja selbstständig bin mit Amazon Flex, kann ich dann die Ausgaben, sprich Versicherung, Tank und Verschleiß als Ausgaben angeben? (Das Auto wird dann größtenteils für die Arbeit genutzt, nicht privat).

Angenommen die oben genannten Ausgaben belaufen sich auf 3000€, dann ist mein Gewinn ja bei 4200€ im Jahr. Darauf muss ich ja dann auch keine Steuern zahlen und bin auch noch bei der Familienversicherung, da ich unter 25 bin und Hauptberuflich Student.

Das heißt mein eigentliches Einkommen bzw. mein Gewinn beträgt dann 4200€. Das ist dann auch gleichzeitig mein Netto Verdienst. Das ist zwar weit von den 25€/h entfernt, aber sind immer noch ca. 14,5€ / h die ich Netto verdienen würde.. was mehr als bei den meisten anderen Nebenjobs ist.

Muss ich mit Abzügen beim Bafög rechnen? Weil ich ja noch immer unter 450€ / Monat bin.

Hab ich irgendwas vergessen oder mich vertan? Ist es so "einfach"? Einnahmen (je nachdem wie viel ich gearbeitet habe) minus die Ausgaben (Versicherung, Verschleiß, Reparaturen, Tank) = Nettoverdienst

Das ich ein Gewerbeschein etc. brauche und auch einen gewerbliche(?) Kfz-Versicherung ist mir bewusst. Meine Frage wäre nur ob es so wie ich es mir vorstelle klappen würde.

BAföG, Gewerbe, Selbstständigkeit, Steuererklärung, Steuern
Künstler - Bilder malen und verkaufen?

Hallo,

es würde mich sehr freuen sollte jemand meine Fragen beantworten können.

Bis vor wenigen Jahren war ich freiberuflich als Illustrator tätig, sprich Auftragsarbeiten mit Verkauf der Nutzungsrechte. Hier war der Vorgang für mich absolut klar, eindeutig mit der Anmeldung als Freiberufler und EÜR.

Dann änderten sich zwei Punkte, ich gehe Hauptberuflich einer anderen Arbeit nach, und das künstlerische Interesse hat sich verlagert, auf traditionelle Öl- und Akrylmalerei, ohne speziellen Verwendungszweck. Es handelt sich auch um keine Serien, es sind alles Einzelstücke.

Hier ist auch die Frage - wie dürfte ich bitte genau diese Bilder als Freiberufler verkaufen? Über der Einschätzung als Liebhaberei würden die Umsätze sicher liegen, direkte Auftragsarbeiten sind es auch nicht.

Was ich herausgefunden habe:

  • Verkauf an Wiederverkäufer, Shops, Galerien etc. wäre freiberuflich
  • Eine direkte Auftragsarbeit wäre freiberuflich

Nach zähem Suchen scheint jede Art von Verkaufsraum als gewerblich zu zählen, ein Onlineshop auf jeden Fall.

Ich frage mich, ob es weitere Möglichkeiten gibt, die Bilder zu verkaufen, ohne zusätzlich ein —-Gewerbe—- anmelden zu müssen.

  • Meine Werkstatt/Atelier (keine festen Öffnungszeiten/Arbeitszeiten) hat ein Fenster, jemand schaut rein, sieht die vielen Bilder, und möchte ein Bild kaufen - wie wäre das zu handhaben?
  • Oder, ich hänge einige Bilder in einer Arztpraxis etc. auf, jemand kontaktiert mich darauf hin und möchte ein Bild erwerben, wie wäre hier die Lage?

Leider konnte ich zu diesem Thema keine eindeutigen Antworten finden, für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!

Gewerbe, Recht, Steuern, Verkauf, freiberufliche Tätigkeit

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