Steuerregelung und Gewerbeanmeldung bei Onlyfans?

Hallo,

ich war als Au Pair in Amerika und habe mir dort einen Onlyfans Account gemacht. Das ist eine Website wo meine Follower mir „Trinkgeld“ geben können. Ich habe damit über 5 Monate ca 700$ bekommen und bekomme ab und zu weiterhin etwas Geld. Je aktiver ich poste, desto mehr Trinkgeld.

Ich weiss, dass man als Amerikaner ein W2 Formular von der Seite zugesendet bekommt um es dann bei den Steuern mit anzugeben. Ich würde es wohl nach Deutschland gesendet bekommen.

Ich wollte eigentlich die Steuern von dieser Seite in DE bezahlen, da ich seit 2 Monaten schon wieder in Deutschland bin. Jedoch muss ich dafür ein Gewerbe anmelden. Man sollte das Gewerbe ja vor dem Beginn der „Arbeit“ anmelden, jedoch habe ich bereits im Juli meine Seite gestartet (wo ich ja aber auch noch in den USA war).

Jetzt ist meine Frage: Soll ich für 2020 wenn ich sowieso die Steuern in Amerika zahlen muss ( da ich ja noch Au Pair bis September war) die für Onlyfans dort mit angeben und zahlen? Oder soll ich ein Gewerbe anmelden ( wenn ja rückwirkend bis Juli?) um Steuern hier zu zahlen?
Gäbe es die Möglichkeit die Steuern dieses Jahr noch in den USA zu zahlen und danach ein Gewerbe hier anzumelden (wenn ja welches Anmeldedatum?) ?

Ich entschuldige für den langen Text und die lange Frage, jedoch weiß ich einfach nicht wie ich es machen soll und weiß auch keinen der mir helfen könnte.

vielen Dank im Voraus :-)

Einkommenssteuer, einkommensteuer, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, Steuern
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Einzelunternehmen - Fahrkosten, Einlagen, Miete, AfA, Quittungen, Telefon korrekt buchen? Steuererklärung?

Guten Tag,

in meiner Buchhaltung sind mit einige Sachen aufgefallen, die Google mir nicht so richtig beantwortet.

Wir wohnen auf dem Land und der leider einzige Steuerberater in der Umgebung hat uns, trotz horrenden Kosten, schon einmal falsch beraten bzw. die zu kontrollierende Buchhaltung nur halbherzig überprüft, sodass wir später viele Fehler gefunden haben. Davon abgesehen, läuft die Selbstständigkeit seit Anfang des Jahres (Corona) auf Sparflamme und wird ggf. dieses Jahr vollständig beendet..

Als Hilfestellung bei der Buchhaltung nutze ich Lexoffice.

  • Fahrtkosten

Wir müssen ab und zu zur Post um Kundensendungen abzugeben.

Diese Fahrten nehmen wir mit dem im Privatbesitz befindlichen KFZ vor und rechnen pro gefahrenen km (Hin- und Rückfahrt) 30ct als Betriebsausgabe.

Wir führen ein kleines Fahrtenbuch, welches ausschließlich die betrieblichen Fahrten aufführt.

Gelegentlich fahren wir zu Mitbewerbern oder auf Messen, um uns „inspirieren“ zu lassen bzw. neue Produkte zu finden – dürfen diese Fahrten ebenfalls geltend gemacht werden? Wenn ja, welche Nachweise müssen dem Finanzamt vorliegen (z.B. kein Ticket, da Messeeintritt kostenfrei)?

  • Privateinlagen und Einkommen

Beispiel: 2018 wurden 20.000 EUR als Privateinlage auf dem Geschäftskonto eingezahlt. 2019 wurden 25.000 EUR als Einkommen ausgezahlt bzw. waren diese am Ende des Jahres als Gewinn übrig. Muss die im Jahr zuvor getätigte Privateinlage erst getilgt werden, dass es somit nur 5.000 EUR Einkommen sind oder muss der Gewinn explizit als Tilgung angegeben werden?

  • Miete/Strom

Wir arbeiten von Zuhause aus, wobei das Gäste- und Esszimmer bereits fast vollständig als Lager und Büro umfunktioniert wurde. Im Moment rechnen wir keine Kosten als Betriebsausgabe an, weder bei der Miete, noch beim Stromverbrauch. Ist es möglich, die Kosten für Miete und Strom anteilig als Betriebsausgabe zu buchen? Wenn ja, in welchen Umfang bzw. wie wird dies berechnet?

  • Private Quittungen

Wir kaufen Klebeband immer günstig von Privat (Filamentband, im Handel zu teuer). Wir bekommen dafür eine normale Quittung, haben diese aber bislang nie als Betriebsausgabe angesetzt – ist das möglich?

Auch haben wir z.B. einen Etikettendrucker von Privat gekauft und eine Quittung erhalten – sind diese Kosten auch als Betriebsausgabe buchbar? Welche Angaben müssen diese Quittungen enthalten?

  • AfA/Anschaffungen

Wir haben günstig (Lager-)Regale für 100 EUR erworben und diese nicht abgeschrieben, sondern direkt als „Geringwertige Wirtschaftsgüter“gebucht – korrekt? Ein PC-Monitor sollte ein „nicht selbstständig nutzbares Wirtschaftsgut“ sein und dieser muss, trotz der Abschreibungsgrenze von 800 EUR Netto, über 7 Jahre (Laut AfA-Tabelle) abgeschrieben werden, korrekt? Gilt dies auch für gebrauchte Anschaffungen (ggf. auch von Privat?)

Danke im Voraus :)

AFA, Buchhaltung, einkommensteuer, Finanzamt, Selbstständigkeit, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht
3 Antworten
Wie wirken sich Privateinlagen ins Gewerbe auf die Einkommensteuer aus? Und wie in EÜR buchen?

Ich möchte ein Gewerbe mit Kleinunternehmerregelung aufmachen, beschäftige mich gerade mit Finanzfragen, EÜR etc.

Zu unten Geschriebenem habe ich nichts im Netz gefunden, wodurch ich befürchte, dass ich schon ganz „Vorne“ irgendwo einen Denkfehler habe, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das sonst niemand fragt... Ich stelle es trotzdem hier rein, bin um Hilfe wirklich dankbar!

Angenommen, ich verdiene in einem Angestelltenverhältnis 1300 Euro brutto im Monat. Jetzt eröffne ich zusätzlich mein Gewerbe, nehme dazu KEINEN Kredit etc. auf, sondern finanziere mir die Dinge, die ich für mein Gewerbe brauche, aus dem Geld aus meinem Angestelltenverhältnis.

Ich kaufe also von meinem Geld aus dem Angestelltenverhältnis 1 Verkaufsstand und 100 Äpfel, die ich später gewinnbringend weiterverkaufen will.

Das Geld dazu ist jetzt quasi eine Privateinlage (erfolgsneutral), soweit richtig? Aber wie verbuche ich das in der EÜR? Für 500 Euro eingekauft, dabei war mein Anfangssaldo im Gewerbe ja null, ich hatte ja gar kein Geld. Wie buche ich sowas richtig? Zuerst eine „fiktive“ Privateinlage in entsprechender Höhe in die EÜR verbuchen, dann die benötigten Sachen vom Privatgeld einkaufen und ebenfalls verbuchen?

Die zweite, ebenso wichtige Frage: Wie wirken sich diese Privateinlagen / Privateinkäufe für das Gewerbe steuerrechtlich aus? Müsste es so sein, wie ich denke, dass das Geld, dass ich für das Gewerbe ausgegeben habe, mein Einkommen schmälert (mal ganz abgesehen vom Gewinn, der sich aus dem Gewerbe ergibt) - ich meine das zu versteuernde Einkommen aus dem Angestelltenverhältnis? Konkret: Bei meinen 1300 Euro brutto bin ich nämlich nicht so weit von der Grenze weg, dass z.B. die Lohnsteuer entfällt. Wenn ich monatlich die Hälfte meines Geldes für das Gewerbe ausgebe, müsste ich dann die gezahlte Lohnsteuer zurückholen können?

Danke schon mal für eine „geduldige“ Antwort!

einkommensteuer, Gewerbe, Steuererklärung
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moltone

Beiträge: 1

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Hobby oder Liebelei

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Beitragvon moltone » 7. Feb 2020, 20:12

Ich betreibe seit 7 Jahren mit einem Partner zusammen eine Band als GbR. Da wir einen Plattenbertrag haben und auch regelmäßige Einnahmen erzielen aus Gagen und Tantiemen haben wir uns seiner Zeit entschlossen die Band als gemeinsamen "Betrieb" anzumeden. Leider ist nach 7 Jahren noch kein Totalgewinn zu erkennen, da die laufenden Kosten doch immens sind. Das Finanzamt hat nun zunächst die Steuerbescheide von 2017 und 2018 und im Nachgang auch den ersten von 2013 unter Vorbehalt gestellt, bis zur entgültigen Klärung einer Gewinnerzielungsabsicht.

MEINE FRAGE: Wenn es uns nicht gelingt kurzfristig in die (Total)Gewinnzone zu drehen, mit welchen Forderungen des Finanzamts müssen wir im schlimmsten Fall rechnen

UND:Wenn wir den Betrieb nun einstellen würden, würden sich mögliche Forderungen des Finanzamtes damit abwenden lassen?

Ich freue mich wenn jemand hier zu dem Thema Rat weiß.

VIELEN DANK!

einkommensteuer, Gewerbe, Künstler
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EKSt Erklärung - Arbeit in Holland & Deutschland im selben Jahr - Bin ich beschränkt steuerpflichtig? Progressionsvorbehalt?

Hallo,

soweit ich weiss, kann ich noch bis Ende 2019 eine freiwillige EKSt Erklärung für das Steuerjahr 2015 abgeben. Jetzt möchte ich herausfinden, ob das sinnvoll ist.

Situation:
Im Jahr 2015 habe ich Jan & Feb in Deutschland und von März-Dez in Holland (NL) gearbeitet. Die Stelle in NL war ein PostDoc an einer Uni - evtl. zählt das als Weiterbildung? In Deutschland hatte ich im ganzen Jahr 2015 einen Hauptwohnsitz gemeldet und eine Wohnung gemietet (einziger Hauptmieter). Von Mai-Dez habe ich meine Wohnung mit Einverständis des Vermieters untervermietet (Einnahmen aus Vermietung). In NL war ich von März-Dez ebenfalls regulär gemeldet (resident tax payer) und habe mein Einkommen aus NL in NL regulär in versteuert. In NL habe ich auch von März-Dez eine Wohnung als Hauptmieter gemietet. Ich war kein Grenzgänger (Entfernung der beiden Wohnungen > 800 km).

Soweit ich weiß, war ich in 2015 beschränkt steuerpflichtig in D weil:
1) ich keinen Wohnsitz in D hatte (meine Wohnung stand mir von Mai-Dez nicht zur Verfügung, weil sie untervermietet war)
2) mein gewöhnlicher Aufenthaltsort nicht in D lag (183 Tage Regel)
3) Ich noch Einkommen aus Zinsen von Ersparnissen bei einer deutschen Bank hatte (Abgeltungssteuer wurde automatisch abgeführt)

Ist das richtig?

Wenn ich meine EKSt Erklärung für 2015 jetzt noch bis 31. Dez 2019 abgebe, zählt das als freiwillige Erklärung (ohne Kosten) oder muss ich mit Gebühren/Strafe rechnen ?

Falls ich in 2015 beschränkt steuerpflichtig war, muss ich nur mein Einkommen in D versteuern. Richtig? D.h. Lohn Jan+Feb, Einnahmen aus Untermiete Mai-Dez und Zinsen von dt. Bank. Richtig?

Wird zur Festlegung des Steuersatzes auf mein Einkommen in D, dann das Einkommen aus NL (Lohn März-Dez) unter Progressionsvorbehalt mit angerechnet ?

Vielen Dank für eure Antworten !

Ausland, einkommensteuer, Steuererklärung, Steuerrecht
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50% Anstellung + Honorar, wie Einkommensteuer berechnen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

September 2019 beende ich meine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und habe nun verschiedene Arbeitsmöglichkeiten.

Ich möchte auf 50% in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten. Eine 50% Stelle hat ca. 1500 Brutto monatlich. Mir wurden nun von zwei verschiedenen Arbeitgebern Honorarstellen angeboten, wenn ich beide annehmen würde wäre ich monatlich bei ca. 680 Euro (Somit fällt die Übungsleiterpauschale weg).

Je nachdem wieviel Einnahmen bei den Honorarstellen für mich lohnen, kann ich die monatlichen Einnahmen verringern oder erhöhen.

Nun meine zwei Fragen:
Meine Sozialabgabe werden ja dann von der 50% Stelle ja übernommen.

Wie kann ich am besten ausrechnen, wieviel Einkommensteuer ich am Ende des Jahres für die Honorarstellen zahlen muss?
Rechne ich ALLE meine Einnahmen zusammen und schaue was Brutto dabei raus kommt oder wie muss ich das rechnen ... ?

Und die andere Frage ist, wieviel Honorartäigkeit lohnt sich für mich?

Ich habe versucht diese Fragen selber zu beantworten, jedoch finde ich nicht passendes.

Ein anderes Thema ist noch, dass ich ein Kleingewerbe als Fotografin habe. Ich werde dieses und nächstes Jahr kaum einnahmen haben (ca. 1000 Euro vielleicht) lohnt sich das Kleingewerbe oder lohnt es sich für mich steuerlich mich abzumelden?

Ich bedanke mich herzlichst für die Antworten.

einkommensteuer, Finanzamt, Honorar, Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuern
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