Muss ich die Jahreseinnahmen meiner Ausbildung mit den Jahreseinnahmen von meinem Gewerbe zusammen versteuern?

ich habe zwar noch dieses Jahr Zeit die Steuererklärung für 2017 zu schreiben und einzureichen dennoch würde ich gerne wissen ob die Einnahmen meiner Ausbildung mit den Einnahmen meines Gewerbes addiert werden und zusammen versteuert werden müssen.

ich befinde mich momentan im 3 Lehrjahr und habe seit letztem Jahr ein Gewerbe angemeldet, was mir auch von meinem Arbeitgeber genehmigt wurde.

ich habe mich über dieses Thema schon sehr viel erkundigt nur nie die passende Antwort bekommen.

Bevor ich dass Gewerbe hatte musste ich am Ende des Jahres auch keine Steuern zahlen da das ja vom Arbeitgeber immer monatlich automatisch erledigt wurde (Brutto/Netto)

Da ich ja jetzt dass Gewerbe besitze Weiß ich dass ich definitiv eine Einkommensteuer zahlen muss Ende des Jahres. Von der Umsatzsteuer bin ich befreit, da ich definitiv die Kleinunternehmer regelung in Anspruch nehmen kann da ich die 17000 Euro Grenze nicht überschreite. Sei es mit den einahmen der Ausbildung oder auch ohne, ich bleibe unter 17000 Euro.

Grobe Rechnung Bsp:

Ausbildung: 12000 Brutto

Gewerbe: 4000 Euro

Gesamt: 16000 Euro

So die letztendliche frage ist nun:

Muss ich nun mein gesamt Einkommen also Ausbildung plus Gewerbe versteuern?

oder nur die Einahmen aus meinem Gewerbe?

Ich würde ja dann meine Ausbildung sozusagen doppelt versteuern.

Dann würden ja knapp 2000 Euro auf mich zukommen.

Danke schonmal für die Antworten

Ausbildung Finanzen Gewerbe Steuererklärung Steuern
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Liberty Pro-VorsorgePlus 4U Police gegen ETF tauschen?

Hallo zusammen,

ich habe mich 2004 für das Produkt Pro-VorsorgePlus 4U von der Liberty Europe entschieden um etwas für die Rente zu tun.

Aus heutiger Sicht weiß ich das es sicherlich besseres gegeben hätte,

nun sind die Abschlusskosten aber bezahlt und ich muss/kann mich entscheiden diesen durch einen ETF zu ersetzen.

Das Aktuelle Fond Volumen kann jederzeit steuerfrei und ohne Abzüge ausgezahlt werden.

Leider tue ich mich sehr schwer bei der Berechnung und was sich mehr lohnen würde,

  • Hohe Verwaltungskosten dafür aber der Steuerliche Vorteil des Liberty Europe, oder
  • geringe Verwaltungskosten dafür aber Vorabsteuern jedes Jahr + Steuern beim Verkauf.

Mache ich einen Fehler bei der Berechnung?

Nicht das ich etwas vergessen habe bevor ich kündige und mich später ärgere, das ich mich "schon wieder" nicht mit den Produkt auseinander gesetzt hab!

Eigenlich sieht es sehr klar aus, aber die Wertentwicklung letztes Jahr sah nun auch nicht so düster aus...

Aktuelle Wertentwicklung

(Bei einer monatlichen Sparrate von 73,43€)

  • 01.12.2016 6.225.58 (48% M&G GLOBAL BASICS FUND 52% LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST)
  • 01.12.2017 7.714,54 (48% M&G GLOBAL BASICS FUND 52% LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST)

Die beiden Fonds sehen nicht so schlecht aus, meiner Meinung nach.

Beispielrechnung

(ich habe das Volumen und die Beiträge gerundet um sie besser zu rechnen)

Liberty

Volumen = 7000€

Anlagedauer = 1 Jahr

Rendite = 5% p.a.

Monatliche Rate = 100€

Ausgabeaufschlag = 4% p.a. (4€ Verwaltungsgebühr pro Monat (12x100€ - 48€))

Risikobeiträge aufs Jahr gerechnet = 12,43€

Verwaltungsgebühr = 2,7% p.a. (0,7% Fondverwaltung + 2% von jeder Beitragszahlung)

Endbetrag vor Kosten = 8610€ (12x100€ + 7000€ = 8200€ + 5% Rendite)

Kosten = 589,3€ (8610€ - 6,7% Gebühren - 12,43€ Risikobeitrag)

Endbetrag nach Kosten = 8020,7€

ETF

Volumen = 7000€

Anlagedauer = 1 Jahr

Rendite = 5% p.a.

Monatliche Rate = 100€

Verwaltungsgebühr = 0,57% p.a. (0,20% Ordergebühren + 0,37% Verwaltungsgebühr pro Jahr)

Endbetrag vor Kosten = 8610€ (12x100€ + 7000€ = 8200€ + 5% Rendite)

Kosten = 49€ (8610€ - 0,57% Gebühren)

Endbetrag nach Kosten = 8560,92€

Besteuerung zum Jahresende = 11,66€ Vorabpauschale 

Besteuerung beim Verkauf = 54,98€

Über Meinungen etc. würde ich mich wirklich freuen, mein Kopf qualmt schon :o)

Altersvorsorge Rente Aktienfonds ETF Finanzen Fonds Fragen Meinung
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Kontrollverlust - Börse - Neuanfang wagen?

Guten Tag liebe Community,

ich möchte euch hier um Rat bitten, da ich zur Zeit nicht in der Lage bin, mir selber objektiv auf die Beine zu helfen.

Um ein bisschen weiter auszuholen: Ich habe schon vergleichsweise früh, und das obwohl ich aus einem normalen Haushalt komme, mich mit Wertanlagen und Investitionen beschäftigt. Mit Kryptowährungen habe ich auch vergleichsweise früh gehandelt, was mir letztendlich aber nur das Kapital zum "verzocken" beschaffte..

Zu mir, ich heiße Christoph bin 19 Jahre alt und erleide zur Zeit einen finanziellen Kontrollverlust. Ich habe mich nie als Börsenguru bezeichnet oder je das Gefühl gehabt, ich hätte den heiligen Gral in der Hand - viel eher bin ich mit Halbwissen an die Börse gegangen und habe dort jetzt seit knapp 2 Jahren (bin fast 20), meine gesamten Rücklagen in den Sand gesetzt..

Ich habe Futures, CFD und Devisen gehandelt - abgesehen von den Kryptowährungen. Mit denen konnte ich zwar einen immensen Erfolg verbuchen, nur ist mir die Lage aktuell einfach zu unsicher geworden.

Ich habe also mit meinen 19 Jahren wild Geld verspekuliert und bin inzwischen nur noch ein seelisches Wrack. Die Unternehmungen mit Freunden und der Freundin leiden auch immer weiter darunter, auch wenn ich ihr erst kürzlich reinen Wein eingeschenkt habe.

Mein Problem ist nun: Ich sehe zu hundert Prozent ein, dass es die Konsequenz aus meinem Fehlerhaften handeln war. Aber: Ich merke dennoch, dass die Finanzwelt ein großes Potenzial mit sich bringt, dass ich wohl kaum fortlaufend ignorieren möchte. Ich werde mir dennoch erst einmal eine Auszeit nehmen; das steht fest.

Meine Frage an euch ist nun - Soll ich einen Neuanfang nächstes oder gar dieses Jahr wagen? Wie problematisch seht ihr das ganze bei meinem totalen Kontrollverlust? Was für alternativen seht ihr für mich?

Ich bin Azubi und ein Neuanfang gestaltet sich für mich echt schwer. Gerade finanziell.

Ich muss ab jetzt komplett von neu anfangen obwohl ich ein handfestes finanzielles Standbein hatte. Das frisst mich nervlich zwar auf, da mein Azubigehalt zu den Summen vorher natürlich sehr mickrig ist. Trotzdem brauche ich euren Rat, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß...

Finanzen Kontrollverlust
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Gewerbeschein in Deutschland, aber "reisend" im Ausland& abgemeldet?

Liebe Community,

ich möchte mich mit meinem Kind für ein gutes Jahr aus Deutschland abmelden und meine beruflichen Chancen vor Ort in Spanien und Portugal auszutesten. Hierfür erhalte ein Jahr Sonderurlaub ohne jegliche Bezüge bei meinem derzeitigen Arbeitgeber. Die Abmeldung ist notwendig, da mein Kind bereits schulpflichtig ist.

So habe ich vor, Yogastunden und Massagen zu geben, eventuell kommt auch eine Onlinetätigkeit (für eine deutsche Firma); dafür brauche ich ein Gewerbe. Aber es geht wirklich erstmal nur um die Sondierung des Terrain, in erster Linie werde ich von meinen Ersparnissen leben, aber in der Zeit - sofern es sich eben als machbar darstellt- keinesfalls schwarz arbeiten.

Nun meine Fragen:

  • Ich muss dann sicherlich eine richtige Steuererklärung machen, ich kenne bisher nur den Lohnsteuerjahresausgleich (nach dem mich nebenbei drei Jahre lang niemand mehr gefragt hat...)?
  • Was geschieht, sollte ich praktisch keine Einkünfte erzielen, weil es einfach nicht hinhaut? Was "droht" mir dann? Muss ich einen Mindest- Steuersatz zahlen einfach der Tatsache wegen, dass ich einen Gewerbeschein habe? Oder zahle ich bei keinen Einkünften auch keine Steuern?
  • Muss die Anmeldung des Gewerbes erfolgen, solange ich noch in Deutschland gemeldet bin oder geht das auch nach der Abmeldung noch?

Herzlichen Dank für Eure Infos!

Yve



Ausland Finanzen Gewerbe Gewerbesteuer
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Welche Konsequenzen hat diese GmbH-Insolvenz für den Gründer bzw. für den Insolvenzverwalter?

Es gelten folgende Annahmen:

Der Gründer der GmbH investiert neben den 25.000 Euro Stammkapital zusätzlich 75.000 Euro in Form eines Darlehens in die Firma.

Nach 3 Jahren ist das investierte Geld aufgebraucht und es fliessen keine Einnahmen. Das Geschäftsmodell hat nicht funktioniert die Firma ist insolvent.

Szenario 1: Der Gründer hat die 75.000 Euro mit dem bedingten Sanierungserlass im Darlehensvertrag gewährt:

"Der Gesellschafter verzichtet auf seine Darlehens-Forderung in Höhe von XXX Euro gegen die GmbH, wenn das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GmbH eröffnet oder die Eröffnung abgelehnt wird. Außerdem verzichtet er schon jetzt unwiderruflich auf sein Kündigungsrecht nach § 490 BGB."

Szenario 2: Der Gründer hat die 75.000 Euro ohne diese Klausel im Gesellschafter-Darlehens-Vertrag gewährt.

Fragen:

Welche Konsequenzen hat diese GmbH-Insolvenz jeweils aus der Sicht des Gründers und aus der Sicht des Insolvenzverwalters bei Szenario 1 bzw. bei Szenario 2?

Kann es sein dass es hier einen Interessenskonflikt zwischen dem Gesellschafter und dem Insolvenzverwalter geben könnte:

In welchen Fällen kann der Pleitier wenigstens seine Einkommensteuer mindern?

Und in welchen Fällen verdient der Insolvenzverwalter an der Insolvenz?

Um welche Beträge geht es jeweils?

Darlehen Finanzamt Finanzen GmbH Insolvenzrecht Recht Steuerrecht
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Steuerliche Behandlung Aktienkaufplan?

Hallo,

mein AG bietet einen Aktienkaufplan an. Hierbei werden jeden Monat für einen Prozentsatz vom Gehalt Aktien gekauft und der AG legt den gleichen Wert noch mal oben drauf. Diese Zuwendung vom AG wird versteuert (kommt aufs Brutto drauf).

Die Aktien werden übrigens in USD gehandelt und das alles läuft über ein Depot bei Computershare. (Der monatliche Kaufbetrag wird in Euro angegeben, umgerechnet und dann werden die Aktien in USD gekauft).

Jetzt zu meiner Frage: Wenn ich jetzt die Aktien verkaufe - wie wird der Gewinn versteuert, bzw. wie muss ich das dem Finanzamt ggü. angeben? Der Gegenwert wird auf das Konto bei meiner Hausbank (DeuBa) überwiesen, wo ich auch noch genügend von meinem Freistellungsauftrag übrig hätte, jedoch hat die DeuBa ja überhaupt keine Ahnung wie viel Gewinn ich gemacht habe usw. und kann das ja sowieso nicht für mich versteuern bzw. mit dem Freistellungsauftrag abrechnen.

Wie funktioniert das jetzt alles? Ich gehe davon aus, dass ich hierfür bei der Steuererklärung die Anlage KAP ausfüllen muss? Um auf den Gewinn keine Steuern zahlen zu müssen, muss ich ja wahrscheinlich die Zeilen 14 oder 15 (14a?) bzgl. des Sparerpauschbetrags ausfüllen. Jedoch verstehe ich die beiden Zeilen nicht so ganz. 14a/15 klingt nicht nach meinem Fall. 14 klingt nach dem Freistellungsauftrag, den ich ggf. schon bei der DeuBa in Anspruch genommen habe (was ja nicht der Fall ist). Überhaupt bin ich mir mittlerweile nicht so sicher, ob ich bei diesen Zeilen so richtig bin, da es sich hierbei ja um "Kapitalerträge, die dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben" handelt und es bei mir bislang ja noch keinen Steuerabzug gab.

Wie man sieht blicke ich hierbei überhaupt nicht mehr durch. Es wäre super, wenn mich jemand hierzu aufklären könnte.

Eine kleine zusätzliche Frage: Muss ich die Berechnung des Gewinns auch nachweisen?

Besten Dank im Voraus und viele Grüße

M.

Finanzamt Finanzen Steuererklärung Steuern
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