Teilzeit + Kleinunternehmer, welche Abgaben fallen an?

Grüße euch,

derzeit sieht mein Arbeitsalltag seit Juni 2022 folgendermaßen aus (bin Studiumsabbrecher, daher "neu" in der Arbeitswelt, vorher nur Minijobs gehabt):

1.) Fest angestellt in Teilzeit (96 Stunden) bei einer Tankstelle (reiner Nachtschichtjob Fr, Sa und So), bei welcher ich 1056 brutto verdiene, jedoch netto auf einen höheren Betrag komme, da in Abhängigkeit der Uhrzeit und des Tages mal 25, mal 40 und sogar mal 50% (So) steuerfreier Nachtzuschlag gezahlt werden. Der Arbeitgeber führt "alles" ab, sprich Sozialabgaben wie Rentenversicherung, Pflegeversicherung sowie Krankenkassenbeitrag und die recht gering anfallende Lohnsteuer, die ich soweit richtig in Erfahrung gebracht, lediglich als Vorschuss auf die Einkommmenssteuer angesehen werden kann

2.) Ich unterrichte Englisch und Deutsch als Fremdsprache als Selbständiger in freier Mitarbeit (freiberuflich) auf Honorbasis mit der Hilfe von 2 Lerninstituten, die Schüler vermitteln. Hier habe ich eine Steuernummer beantragt und mich für die Kleinunternehmerregelung entschlossen, da ich monatlich nur zwischen 400-700€ verdiene, eben je nach Auftragslage.

Nun zu meiner Frage: Mit was muss ich gegen Ende des Jahres rechnen von den Abgaben her mit diesem Verdienst? Muss ich die Einnahmen von der Tankstelle noch irgendwie auf dem Schirm haben? Weil da wird ja eigentlich bereits abgeführt? Mir ist klar, dass ich von der unterrichtenden Tätigkeit eine Einnahmenüberschussrechnung erstelle und dort meinen Gewinn eintrage, gehen wir einfach mal davon aus, dass ich von Juni bis Ende des Jahres 500€ monatlich verdiene, wären also 7x500=3500€ Umsatz/Einkommen/Gewinn. Umsatzsteuer fällt weg da deutlich drunter, heißt also, dass ich auf diesen Betrag dann nur Einkommensteuer zahle.

Aber war es das dann schon für mich? Vergesse ich nicht etwas? Muss ich nicht vielleicht mein Gesamteinkommen (brutto?Tanke + Unterrichten) bis Jahresende erfassen, sprich monatlich 96 Std. mal 11€ Stundenlohn und dann noch die im Beispiel genannten 500€ monatlich mit 3500€. Wird dann nicht auf diesen Gesamtbetrag die Einkommensteuer berechnet? Die würde aber dann geringer ausfallen, da der Arbeitgeber von der Tanke ja bereits durch die Lohnsteuer etwas besteuert? Und wie sieht es mit dem Freibetrag von derzeit 10347 (2022) aus. Ich hätte ja nur

  • Unterrichten (7x500) = 3500€ (bis Jahresende)
  • Tankstelle (96 Stunden monatlich x 11 Euro Stdlohn) = 7392€

-> Insgesamt 10892€. Würde das dann etwa bedeuten, dass ich eigentlich so gut wie nichts zahlen muss bei der Einkommensteuer, da nur noch 10892-10347= 545€ als Berechnungsgrundlage dienen würden?

Wie ihr seht, bin ich noch etwas verwirrt :D. Vielleicht kann jemand etwas Licht in die Sache bringen.

Liebe Grüße,

Andre

Ich war nicht komplett untätig und habe bereits einiges recherchiert.

Kleinunternehmer, Steuern
Kleinunternehmer und Hauptberuf versteuern?

Hallo,

Vorab möchte ich nur klarstellen, dass ich DeepL Translator benutzt habe, um diesen Text besser schreiben zu können.

Und auch, dass ich zu einem Steuerberater gehe.

Es ist nur so, dass ich ein ziemlicher Pessimist bin und gerne schon vorher etwas wissen möchte.

Am Anfang des Jahres habe ich in Elster das Formular ausgefüllt um Freiberuflicher-Kleinunternehmer zu werden. Ich habe das gemacht, weil ich einem Freund bei der Computerarbeit geholfen habe und nun habe ich insgesamt ca. 18000 EUR als Bezahlung bekommen. Viel mehr wird es nicht geben und über die 22.000 EUR Grenze für die Kleinunternehmer Grenze werde ich definitiv nicht gehen. Ich bin auch fest angestellt und habe ungefähr ein Einkommen von 36.000 im Jahr. Nach ein paar Tagen Recherche kann ich grob sagen, dass der Steuersatz bei etwa 35% liegen würde, mehr oder weniger. 

Meine Frage ist also, ob die Summe beider Einkommen mit 35% abgezogen wird und ich das zurückzahlen müsste?

Wäre das dann 54.000 EUR x 0,35 = zu zahlenden Steuerbetrag (?)
Auch wenn meine Lohnsteuer (4450 EUR) vom Hauptberuf von diesem Betrag abgezogen wird, ist es ja immernoch mehr als 10.000 EUR nachzuzahlen....

oder werden Sozialausgaben (Krankenversicherung, Rentenversicherung etc.)
auch noch vom Betrag abgezogen?

Leider verstehe ich auch nicht ganz ob Grenzsteuersatz für die Kalkulation benutzt werden soll oder Durchschnittssteuersatz.

Ich habe meine Steuer nur zweimal gemacht, seit ich mein Arbeitsleben begonnen habe und habe nur Taxfix benutzt, aber die haben kein support für Freiberufliches Einkommen.

bzgl. Steuerberater, so oder so ist das alles nicht mehr zu ändern, aber lohnt es sich jetzt ein Steuerberater nach Beratung zu fragen oder sollte ich erst auf nächstes Jahr warten wenn ich alle aktuellen Unterlagen für 2022 habe?

Falls es in irgendeinerweise helfen sollte; ich habe noch alle Rechnungen die ich ausgestellt habe.

Außerdem hab ich mein Nebengewinn nicht monatlich konstant bekommen. Sondern grob 4K€ > 4K€ > 5K€ > 300 € ...etc.

Danke für die Klärung aller Missverständnisse, die ich bezüglich der Steuer habe.

einkommensteuer, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern
B2B: Gilt Reverse Charge bei Kleinunternehmer im EU Ausland bei einer sonstigen Leistung?

Bei Warenhandel gilt: "Ist Ihr Geschäftspartner im EU Ausland Kleinunternehmer oder Privatperson, gilt dasselbe Prinzip: Der Leistungsort bleibt Deutschland. Sie weisen Ihre Rechnung ins EU Ausland also ganz gewöhnlich mit deutscher Umsatzsteuer aus und führen sie an das Finanzamt ab."

Bleibt es so bei einer sonstigen Leistung genau so?

Ich war beim Steuerberater vor einpaar Monaten und arbeite jetzt erst alles durch was mir aufgeschrieben wurden ist.

Dummerweise habe ich nicht daran gedacht, dass es natürlich auch Kleinunternehmer im EU Ausland (und vielleicht Drittland) geben kann.

Bei mir geht es um B2B, um ein Affiliate Programm, um es genauer zu beschreiben. Unternehmen führen eine Leistung (Werbung) für mich durch und ich erstelle Gutschriften und bezahle sie für ihre sonstige Leistungen.

Das wurde mir in Stichpunkten aufgeschrieben:

Sonstige Leistung §3 Abs. 9 UStG
Ort: § 3a Abs. 2 UStG: Deutschland
Umkehr der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger gem. §13b Abs. 1 iVm Abs. 5 UStG (bei EU Ausland)
Umkehr der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger gem. §13b Abs. 2 Nr. 1 iVm Abs. 5 UStG (bei Drittland – also Länder, die nicht Deutschland und nicht EU Ausland sind)
 In dem Fall ist die Abrechnung auf der Rechnung wie folgt:
 Vermittlung 1 Monatsabo 10,00€
 „Umkehr der Steuerschuldnerschaft gem. §13b UStG“
Oder Englisch: „Reverse Charge §13b UStG“

Muss ich nochmal auf Kleinunternehmer achten oder ist das bei einer sonstigen Leistung nicht der Fall?

Vielen Dank!

Kleinunternehmer, Umsatzsteuer
Nebengewerbe Neugründung Buchführung und Steuern?

Hallo erstmal,

vorab ich bin schon auf der Suche nach einem Steurberater habe aber jetzt schon fragen die ich eventuell nur noch mit feinschliff klären will mit diesem.

Ich habe mit einem Familien Mitglied ein Unetrnhemen (GbR) im Nebengewerbegegründet.
Naja aller Anfang ist schwer haben beide gedacht es wäre einfacher naja aufjedenfall nun zu meinen Fragen.

Wir bringen beide Ware (Spiel- und Sammelware) aus unserem Privaten Eigentum mit in das Unternehmen. Laut Gesellschaftsvertrag haben wir jeweils knapp 1000 € an Waren wert eingebracht und nun zu meiner Frage wie verbuche ich das ganze? ich habe ja keine Doppelte Buchhaltung sondern "nur" die einnahmen Überschuss Rechnung. Brauche ich einen Beleg ? kann ich das Gewinn mindernd ansetzten oder habe ich jetzt schon einen groben Fehler reingebracht und muss die erlöse daraus 100% versteuern? also verkauf = 100% gewinn da keine ausgaben statt gefunden haben ? ich hatte gedacht das wäre schlau da ich ja schlecht von der privat Person an die private Personen Vereinigung eine Rechnung ausstellen kann oder geht das ?wäre es möglich das ich die Ware als Private Entnahme nochmal raushole und mir eine Rechnung zum kauf ausstelle ? wenn ich es anders nicht gewinn mindert ansetzten kann ?
Ich habe ein Gewerbe als Kleinunternehmer also mit Umsatzbeschränkung eröffnet um mich erstmal auf das wesentliche konzentrieren zu können und später vor/umsatzsteur dazu holen zu können wenn ich mal durchgestiegen bin .

Wie genau werden die gewinne versteuert? bis zu einem gewissen Umsatz brauche ich keine Gewerbesteuer zahlen soweit mir bekannt wie versteuere ich gewinne unter dieser schwelle soweit mir bekannt mit meinem normalen Lohnsteuersatz?

Muss ich einen Waren bestand für das Finanzamt führen oder reicht es wenn ich den relativ einfach gehalten für mich selber mache und die wollen das bei mir "noch" nicht wissen?

Ich weiß viele Fragen und sowas wie mach dich erstmals richtig schlau bevor anfängst helfen mir nicht weiter, ich bin etwas zu blauäugig dran und möchte nun daran arbeiten :)

Steuerberater 67%
Kleinunternehmer 33%
Nebengewerbe 0%
Steuern 0%
Finanzamt 0%
Warenwirtschaft 0%
Einnahmen Überschussrechnung 0%
Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Finanzamt, Gewerbe, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Nebengewerbe
Raus aus dem Kleinunternehmertum – Steuerberater online?

Hallo liebe Finanzfrage-Community,

vorab: Ich bin nun schon einige Jahre nebenberuflich selbständig (als Medien- und Grafikdesigner, falls das relevant sein sollte) und schreibe auch seit Jahren selbst eine Steuererklärung. Am grundsätzlichen "Verständnis" soll es also nicht scheitern – Dennoch möchte ich einmal eure Meinung hören :)

Seit einiger Zeit versorge ich nunmehr auch mittelständische und größere Unternehmen. Diese sind nicht immer ganz happy, wenn ich auf meinen Rechnungen (da Kleinunternehmer gem. 19 UStG) keine Mehrwertsteuer ausweisen kann. Natürlich profitieren sie von günstigeren Preisen – aber man kennt das ja, die möchten eben scheinbar gerne was abschreiben können.

Ganz grundsätzlich bin ich mit der Kleinunternehmerregelung auch nach wie vor zufrieden, da ich das eben nur im Nebenberuf (abends und am Wochenende) mache, und über die gesetzlichen Grenzen nicht hinauskomme.
Nichtsdestotrotz erwäge ich, ab dem kommenden Geschäftsjahr auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten, um eben die 19 % auf meinen Kostenvoranschlägen und Rechnungen ausweisen zu dürfen. Einkäufe habe ich ja kaum, laufende Ausgaben ebenfalls recht wenige. Nur um selbst absetzen zu können, würde sich der Mehraufwand für mich in keinem Fall lohnen.

Sollte es dazu kommen, würde ich allerdings gerne einen Steuerberater hinzuziehen. Wie gesagt, ich mache das nur nebenbei, und bin da um ehrlich zu sein lieber kreativ, als mich dann am Abend oder am WE noch mit dem ganzen Papierkram (UStVA, Bilanzen etc.) zu befassen.

Bei einem Steuerbüro vor Ort habe ich schon einmal angefragt. Die nehmen pauschal 199,- € pro Monat für ihren Service bei Startups, Selbständigen und kleinen Firmen wie der meinen. Ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass das unverschämt wäre oder so, aber für mich würde sich der Betrag in keinem Fall lohnen.
Deshalb überlege ich, ob nicht vielleicht ein Online-Steuerberater eine brauchbare Alternative darstellen könnte!?

Was meint ihr? Kennt ihr gute / günstige / preiswerte Online-Steuerberater?
Falls das relevant sein sollte: Ich arbeite von Beginn an mit FastBill.

Danke vorab und viele Grüße!

Online-Banking, Kleinunternehmer, Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung
Umsatzsteuervoranmeldung Beurteilung?

Umsatzsteuervoranmeldung Abgabe?

Hallo zusammen,

ich bin neu im Forum und erhoffe mir antworten auf meine Fragen.

im vergangen Jahr war ich als Kleinunternehmer mit der Kleinunternehmerregelung gelistet. Im Zuge der Umsatz-Überschreitung, bin in in diesem Jahr in die Regelbesteuerung gefallen. Aus diesem Grund ergeben sich diverse Änderungen.

Ich bin nun verpflichtet eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben.

Derzeit bin ich noch am eruieren, ob ich diese jährlich, monatlich oder Quartalsweise abgeben muss. Folgende Regelung gibt es: Mehr als 7.500 Euro Zahllast: monatliche Umsatzsteuervoranmeldung. 1.000 - 7.500 Euro Zahllast: vierteljährliche Voranmeldung der Umsatzsteuer. Beträgt die Steuer für das vorangegangene Kalenderjahr nicht mehr als 1.000 Euro, kann das Finanzamt den Unternehmer von der Verpflichtung zur Abgabe der Voranmeldungen und Entrichtung der Vorauszahlungen befreien.

Hierzu habe ich eine Frage.

Wird bei der Beurteilung geschaut, wie viel € bei der vergangenen Umsatzsteuererklärung angegeben wurde? oder werden die Belege vom letzten Jahr betrachtet, unabhängig davon, ob die Umsatzsteuererklärung 0 € betrug?

Hat schon jemand Erfahrung gesammelt und kann mir bei meiner Einordnung weiterhelfen?.

ich hoffe der ein oder andere kann mir meine Frage konkret beantworten.

Ich freue mich auf eure Unterstützung!

mfg

JG.

einkommensteuer, Finanzamt, Kleinunternehmer, Steuern, Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Umsatzsteuererklärung
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung für Kleinunternehmer über Elster/ Twitch?

Hallo liebe Leute..

Ich nehme bei Twitch am Affiliate-Programm Teil. Da man dort durch Spenden, Bits (Twitch Währung die zu Euro umgerechnet wird und zu Einnahmen werden) und Abos Geld verdient, habe ich ein Gewerbe angemeldet.

Nun kam noch die Aufforderung den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung für Kleinunternehmer unter der Seite Elster auszufüllen.

Ich habe mir mehrere Youtube Videos angeguckt, nur sind da einige Meinungen unterschiedlich und es geht eigentlich auch nie um Twitch. Jeder der sich etwas mit Twitch auskennt, weiß dass Einnahmen sehr schwankend sein können. Und zwar von Monat zu Monat und Jahr zu Jahr. Wie soll man da wissen was man da am besten angibt.

Teil 13: Angaben zur Festsetzung der Vorauszahlungen (Einkommenssteuer, Gewerbesteuer)

Ich bin mir unsicher, ich habe unter Nichtselbstständiger Arbeit normal meinen Bruttojahreslohn aus dem Hauptjob angegeben. Beim Gewerbebetrieb einfach mal 4000€ und im Folgejahr 6000€. Es ist aber doch eher "unwahrscheinlich" dass das erreicht wird. Ich kann es nur echt kaum abschätzen. Ich mach das erst seit 1 Monat und dieser Monat lief sehr gut.

Teil 17: Angaben zur Anmeldung und Abführung der Umsatzsteuer

Sehr kniffliger Teil.

Ich habe mich für die Kleinunternehmer-Regelung entschieden.

Dennoch möchte er eine geschätzte Summe der Umsätze haben. Ich habe versucht zu verstehen was gemeint ist. Aber irgendwie doch nicht ganz gerafft. Oft gehen die Beispiele davon aus, dass ich erst was Kaufe und dann verkaufe. Ich kriege aber nach Abzügen von Twitch einfach nur das Geld. "verkaufen" tu ich ja nur Abos (?). Die Kauf ich aber nicht ein. Ich habe das gleiche eingetragen wie unter Teil 13.

Thema Zahllast / Überschuss bin ich auch gänzlich überfragt. es werden eh kaum Einnahmen aus dem Nebengewerbe reinkommen. Auf Youtube meinte jemand man verrechnet dass dann mit den 19% Umsatzsteuer und komme auf einen Überschuss von 760€.. Haha..wenn das nicht schon 80% meiner Gesamteinnahmen im Jahr sind. Ich möchte aber auch nichts zu niedrig setzen, da ich keine mega Nachzahlung will. Lieber Rückzahlung.. :)

Teil 19 Besondere Besteuerungsverfahren "One-stop-shop"

Hier stieß ich dann komplett vor einer Wand. Twitch ist in der USA. Natürlich ist es ein Online Handel. Amazon habe ich noch nicht mit einbezogen (>Stichwort Affiliate links - hier wäre Spannend, was ich in dem Fall ankreuzen müsste). Aber bleiben wir bei "nur" Twitch. Muss ich da was ankreuzen?!

Teil 20: Umsätze im Bereich des Handels mit Waren über das Internet

ich habe Nr 164 angekreuzt und unter Elektronischer Marktplatz Twitch angegeben. Keine Ahnung ob das stimmt.

Ich weiß, echt viel. Aber eventuell kann mir sogar ein Twitcher helfen.. die die ich frage haben es komischerweise vergessen was sie angegeben haben oder sogar ein Steuerberater.. etwas Teuer für so ein kleinen Nebenverdienst..

Wenn ihr mir jemand empfehlen könnt gerne auch das.

Mit freundlichen Grüßen

Kathi

Finanzamt, Kleinunternehmer, Fragebogen steuerliche Erfassung, Twitch
Als forstlicher Berater freiberuflich (als Kleinunternehmer) unentgeltlich Waldbesitzer beraten?

Hallo liebe Community,

Richard ist mein Name und ich bin studierter Forstwirt, der gerade noch ein konsekutives Studium drangehängt hat.

Ich habe eine unentgeltliche Jagdgelegenheit bei einem Bekannten von mir, welcher in Brandenburg einen mittelgroßen Privatwald besitzt und bewirtschaftet. Er hat auch keinerlei forstliche Ausbildung oder ähnliches.

Am liebsten würde ich ihm unentgeltlich (!) mit forstlichem Rat zur Seite stehen und nebenbei meinem Lebenslauf mit dieser freiberuflichen Tätigkeit etwas gutes tun um unsere heimischen Wälder zukunftssicherer zu machen. Dafür würde ich am liebsten keinerlei Rechnungen schreiben, weil ich durch die Jagdgelegenheit bereits sehr profitiere.

Lohnt es sich als Freiberufler - komplett unentgeltlich zu arbeiten - während keinerlei Umsätze erzielt werden? Da ich keine Umsätze erreiche, müsste ich mir ja um das Umsatzsteuerrecht wenig Sorgen machen, nicht wahr?

Wenn ich jedes Jahr die Umsatzsteuer-Jahreserklärung beim Finanzamt abgebe, obwohl keinerlei Umsätze gemeldet werden, mit welchen laufenden Kosten muss ich (unter der Annahme, dass ich als Lai die Jahreserklärung selber machen möchte) rechnen?

Ich will natürlich so gut es geht laufende Kosten vermeiden, wenn ich schon nichts einnehme. Hoffentlich ist die Problematik verständlich rübergebracht worden, oder stelle ich mir das ganze viel zu träumerisch vor?

Vielen Dank für jede Hilfe und viele Grüße an euch!

-Richard

Finanzamt, Kleinunternehmer, Steuern
Wechsel zur Regelbesteuerung - Überschneidung mit Abschlagsrechnung?

Hallo zusammen,

ich überlege aktuell zum 1. Januar 2022 vom Kleinunternehmerstatus zur Regelbesteuerung zu wechseln. Basierend auf der Prognose für dieses Jahr müsste ich zum 01.01.2023 ohnehin wechseln; dieses Jahr stehen jedoch einige Ausgaben an, weshalb sich die Regelbesteuerung und Zahlung dieser netto lohnen würde.

Ich habe jedoch nur ein kleines Buchhaltungsproblem, bei dem ich mir nicht sicher bin, wie das zu handhaben ist: Ich habe im Dezember letzten Jahres einen Auftrag bekommen und für diesen bereits eine Abschlagsrechnung erstellt, welche auch noch letztes Jahr bezahlt wurde. Diese natürlich ohne Umsatzsteuer. Nun steht für Ende diesen Monat aber die Schlussrechnung an, auf die natürlich Umsatzsteuer erhoben werden müsste im Falle eines Wechsels. Wie gehe ich da dann vor? Würde ich die 19% USt. auf den gesamten Betrag erheben, der Kunde (im übrigen umsatzsteuerpflichtige GmbH) würde dann also auf den bereits gezahlten Abschlag auch noch nachträglich USt. leisten? Oder aber wird die USt. nur auf den noch offenen Betrag erhoben; die Zahlung aus letztem Jahr verbleibt quasi im Kleinunternehmerstatus und damit umsatzsteuerbefreit? Muss das auf der Rechnung irgendwie kenntlich gemacht werden?

Und dann noch eine Frage hinterher: Sehe ich das richtig, dass ich mich theoretisch von den USt.-Voranmeldungen befreien lassen könnte? Die entrichtete Umsatzsteuer lag letztes Jahr durch den Kleinunternehmerstatus logischerweise bei 0€. Und falls ich mich nicht befreien lasse, wäre das Abgabeintervall durch selbiges vierteljährlich, nicht monatlich, korrekt?

Vielen Dank für konstruktive Antworten.

Nachtrag: Ich bin nun soweit, dass ich weiß, dass Leistungen, die erst nach dem Übergang ausgeführt / fertiggestellt wurden, der Umsatzsteuer unterliegen. Die Anzahlung wäre also umsatzsteuerpflichtig, auch wenn ich keine USt. auf der Rechnung erhoben habe. Jetzt auf der Schlussrechnung nachträglich die 19% USt. noch auf die Anzahlung zu erheben ist wahrscheinlich auch nicht zulässig, richtig? Dann müsste ich die USt. also zahlen, ohne sie erhoben zu haben - ein Grund, den diesjährigen Wechsel nochmal zu überdenken.

Kleinunternehmer, Steuern, Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Kleinunternehmerregelung, Umsatzsteuererklärung
Kleinunternehmerregelung , doch kompliziert?

Hallo liebe Community,

ich würde mich gerne mit einer kleinen Idee, die aus meinem Hobby heraus kommt, nebenbei als Einzelunternehmerin selbstständig machen. Hauptberuflich bin ich Arbeitnehmerin.

Da meine Umsätze nicht besonders hoch sein werden, möchte ich die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Angeblich soll diese ja so einiges vereinfach, ich muss jedoch gestehen, dass sich trotz Bücher und Internetseiten die ich durchforstet habe, nichts einfach anhört und auch Videos haben mir bis jetzt nicht geholfen. Nun bin ich soweit einfach aufzugeben, dachte mir aber ich stelle meine Fragen doch noch einmal einfach hier.

  • Wie dokumentiere ich es in der EÜR wenn ich Geld von meinem Geschäftskonto auf mein Privates überweise um es z.B zu sparen?
  • Wie dokumentiere ich wenn ich Material , dass ich zum herstellen benötige , für Private Zwecke entnehme?
  • Inwiefern müsste ich das Einkommen aus dem Gewerbe in meiner Einkommensteuererklärung erfassen?
  • Wie sieht es mit Abschreibungen aus? Kann ich das überhaupt als Kleinunternehmer?
  • Ich muss das Einkommen aus dem Gewerbe ja auch versteuern, lohnt sich das überhaupt und hat man irgendeine Grobe Einschätzung was man verdienen muss damit man wirklich ein wenig Gewinn macht trotz Einkommensteuer?

Ja ich weiß es gibt Steuerberater, da ich aber vielleicht am Ende des Jahres mit 300€ Gewinn heraus gehe, lohnt sich genau dieser eben nicht.
Ich wäre für eure Hilfe im Steuerdschungel wirklich dankbar!

Kleinunternehmer, Steuern
Frage zu Gewerbeanmeldung und co?

Servus! Ich hätte da mal eine Frage an die, die sich dort eventuell auskennen oder in einer ähnlichen Situation waren.

Ich arbeite zurzeit auf 450,-€ Basis (14h Woche) und bin schon seit längerer Zeit am überlegen, ein Kleingewerbe anzumelden. Ich hatte bereits Anfang des Jahres eins angemeldet, aber im Juli aufgrund einiger Probleme vorerst wieder abgemeldet (dort war es im Nebenerwerb angemeldet, also nicht hauptberuflich) - ich möchte das ganze jedoch jetzt wieder aufnehmen und wollte fragen, ob es trotzdem als Nebengewerbe gilt, wenn ich es neben dem 450,-€ Minijob anmelde. Leider ist für das, was ich vor habe ein Gewerbe notwendig. Dahinter steht keine Gewinnabsicht, sondern lediglich der Spaß an der Sache - zumal auch kein großer Umsatz dazu erwartet ist. Die Sache nimmt auch nicht wirklich so viel Zeit in Anspruch.

Wohne zurzeit noch zu Hause und fange hoffentlich nächstes Jahr an mit einer Ausbildung. Dieses Jahr gab es einige Komplikationen, weshalb ich jetzt leider keine habe.

Andere frage noch: Wenn ich wieder eine anmelde, muss ich dann erneut den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen? Hatte das ja wie gesagt Anfang des Jahres bereits gemacht gehabt und war Kleinunternehmer.

Ich freue mich auf eure Antworten und hoffe, dass mir hierbei jemand weiterhelfen kann. 

Finanzamt, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, Kleinunternehmer, krankenkasse, Kleinunternehmerregelung

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