Wie private Ausgaben in der Buchhaltung erfassen wenn privates Konto = geschäftliches Konto?

Hallo zusammen,

ich bin noch neu im Bereich als Kleinunternehmer. Ich habe ein Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung angemeldet.

Da die Umsätze sich sehr in Grenzen halten, nutze ich mein privates Konto auch als geschäftliches Konto. Für die Buchhaltung nutze ich lexoffice von Lexware. Dort habe ich mein Bankkonto verknüpft um die Zahlungen meines Kontos entsprechend zu Kategorisieren oder mit Belegen zu erfassen.

Bisher habe ich alle meine geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben gebucht und immer schön die Belege erfasst. Was ich aber nicht in Betracht gezogen habe sind meine privaten Ausgaben oder auch einnahmen welche nichts mit dem Gewerbe zu tun haben.

Nun wurde ich vor kurzem aufmerksam gemacht, dass auch privates gebucht werden sollte.

Muss ich die privaten Zahlungsvorgänge ebenso in der Buchhaltung erfassen wenn mein privates Konto auch mein geschäftliches Konto ist? Wenn ja, wie sind diese zu erfassen? Alles generell als Privat, oder Privatentnahme und Privateinlage buchen?
Hier habe ich Screenshots wie es bei mir ausschaut wenn ich Zahlungsvorgänge einer Kategorie zuweisen will.

Ich frage mich wie die Zahlungen dann Kategorisiert werden müssen wenn ich Rückzahlungen von meiner privaten Krankenversicherung erhalten oder auch einfach Lebensmittel eingekauft habe oder auch nur etwas online Bestellt habe sowie wenn ich z.B. privat meinen Netflix Account mit anderen teile und entsprechend anteilige Zahlungen an dem Abo monatlich erhalte.

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen damit ich das alles noch nachholen kann. Ich habe mein Gewerbe seit dem Juli 2020 angemeldet.

LG srohr

Wie private Ausgaben in der Buchhaltung erfassen wenn privates Konto = geschäftliches Konto?
Buchhaltung, Kleinunternehmer, Konto, Kleinunternehmerregelung
Versteuerung von Fiverr Einnahmen?

Hallo,

in einer anderen Frage habe ich bereits erwähnt, dass ich als Kleinunternehmer neben der eigentlichen, in der Gewerbeanmeldung angegebenen Tätigkeit, über 8 Monate noch eine weitere Tätigkeit ausgeführt habe, durch die ich einen Umsatz von etwa 450€ generiert habe. Nun habe ich das Gewerbe, wenn auch verspätet, erfolgreich erweitert. Die Tätigkeiten sind folgende:

·      Betrieb eines Online Shops

·      Dienstleistungen auf der Plattform Fiverr

Die Einnahmen aus dem Betrieb des Online Shops habe ich bereits für die Steuererklärung erfasst und in die EÜR eingetragen. Was die Einnahmen durch Fiverr betrifft, habe ich diese zwar erfasst, aber noch nicht in die EÜR eingetragen. Nun habe ich drei Fragen:

·      Kann ich die Einnahmen durch Fiverr bedenkenlos in der EÜR angeben, obwohl die Kunden aus verschiedenen Ländern kommen, Fiverr das Ausweisen der Preise selbst übernimmt und ich als Kleinunternehmer somit anders als bei meinem Shop keinen Einfluss darauf habe, ob die Umsatzsteuer ausgewiesen wird?

·      Kann ich die Einnahmen durch Fiverr bedenkenlos in der EÜR angeben, obwohl ich das Gewerbe verspätet erweitert habe?

·      Bei meinem Programm für die Steuererklärung wird in der EÜR neben den Einnahmen und dem Datum auch der Name des Kunden, die Belegnummer und der Buchungstext gefordert. Bei den Einnahmen durch den Shop ist das kein Problem, bei meinen Fiverr Aufträgen habe ich allerdings statt dem Kundennamen, der Belegnummer und dem Buchungstext, nur den Nutzernamen und die Order Nummer vorliegen. Sind diese Angaben Pflicht? Wenn ja, was könnte ich alternativ eintragen?

Ich danke jedem im Voraus, der sich den Fall anschaut und mir vielleicht sogar weiterhelfen würde mit meinen Fragen und wünsche euch allen noch einen schönen Restsonntag!

Finanzamt, Gewerbe, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern
Steuererklärung über Lohnsteuerhilfe obwohl Einnahmen aus selbständiger Nebentätigkeit (noch ohne Gewerbe)?

Ich habe ein mMn gravierendes Problem und Versuche das Mal zu erklären, ohne um den heißen Brei herum zu reden:

Ich habe im Jahr 2019 einige Monate eine Lohnersatzleistung erhalten (Krankengeld) und musste dafür eigentlich eine Steuererklärung abgeben, was ich aber nicht wusste (ich weiß, Unwissenheit schützt nicht Blabla), ich habe erst durch Zufall herausgefunden, dass ich verpflichtet war/bin. Nun ist es so, dass ich noch nie eine Steuererklärung abgegeben habe, auch nicht freiwillig, obwohl ich Geld zurück bekommen hätte, einfach aus Faulheit. Im Jahr 2020 habe ich dann einige Monate ALG I bezogen, weshalb ich auch dafür eine abgeben muss, wofür ich allerdings noch bis Mitte diesen Jahres Zeit habe. Für 2019 ist meine Abgabefrist bereits Mitte 2020 verstrichen, sodass ich die Steuererklärung nicht mehr selbst einreichen kann/darf und einen Lohnsteuerhilfeverein/Steuerberater beauftragen müsste.

Nun komme ich aber zum eigentlichen Problem an der ganzen Sache: Ich beziehe seit November 2020 aus einer selbständigen Nebentätigkeit kleine Einnahmen (± ca. 200€ monatlich), habe allerdings dafür (noch) kein Kleingewerbe angemeldet, da ich seit Januar wieder arbeitslos bin und das mir sonst alles wieder weg genommen wird. BITTE AN DIESER STELLE KEINE MORALAPOSTEL! Mein Problem ist nun, dass ich für die Steuererklärung 2019/2020 ja zwingend zu Fachleuten muss, ich mich aber als Selbständiger, was ich ja mit korrekter Anmeldung eines Kleingewerbes bin, gar nicht von einem Lohnsteuerhilfeverein beraten lassen darf. Ich weiß gerade nicht, wie ich das handhaben soll und habe total Angst, mich in Teufels Küche zu begeben. Mein Plan war nun, die Steuererklärungen, die ich ja abgeben muss, beim Lohnsteuerhilfeverein zu machen, nichts von diesem Nebeneinkommen aus selbständiger Tätigkeit (da ja noch kein Gewerbe) zu erwähnen und einfach abzuwarten, bis das ganze dafür durch ist. Dann werde ich auch voraussichtlich ab Mai/Juni wieder ein Anstellungsverhältnis haben und DANN würde ich sofort das Kleingewerbe anmelden. Ich brauche einfach Mal Ratschläge/Tipps Meinungen von Fachleuten, ob und inwieweit das alles durchdacht ist. Ich wäre sehr dankbar über Antworten!

Gewerbe, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Kleinunternehmerregelung
Hilfe - An wen muss/kann ich mich wenden? (Hoffnungslos)?

Hallo ihr lieben ich hab eine Frage:

Ich habe im August 2017 ein Gewerbe angemeldet und zwar laut dem Schreiben, das ich noch habe, im Rahmen der Kleinunternehmerregelung nach § 19 Abs. 1 UStG

Ich war damals noch jung (23), absolut unerfahren und vermutlich habe ich auch einfach zu wenig Fragen an meinen Mentor gestellt, der mit mir einige Dinge zusammen ausgefüllt hat. Irgendwann wurde mir gesagt, ich müsste die MwSt. ausweisen. Das habe ich getan. Auch bin ich mit meinem Unternehmen zwischenzeitlich umgezogen (was ich auch umgemeldet habe). Vom Finanzamt habe ich nie was gehört, auch nie etwas abgeführt etc. Ich habe zwar ein Geschäftskonto aber von dem sind auch gelegentlich private Überweisungen getätigt worden (Lieferdienste zum Essen, etc). Es kam auch vor, dass Beträge wegen mangelnder Deckung wieder zurück kamen und von Privatkonten ausgeglichen wurden. Geschäftliche Unterlagen habe ich eigentlich nur in Form von Kontoauszügen, Gewerbean- und Ummeldungen und einem Brief mit meiner Steuernummer vom Finanzamt.

Ich weiß auch jetzt nicht, wo mir der Kopf steht, bin total panisch und aufgelöst und weiß nicht was ich tun soll, kann, darf, muss. Mein damaliger Mentor hat sich von mir abgewandt. Ich weiß nur: ich hab viele Fehler gemacht und möchte das Gewerbe hinter mich bringen. Ich möchte alle Steuererklärungen der letzten Jahre machen und das Kapitel abschließen. Ich habe wenig Umsatz gemacht (nicht mal 10.000€ im Jahr) und bin durch Corona auch schon seit über einem Jahr auf staatliche Hilfe angewiesen. So kann das alles nicht weiter gehen.

Ich habe ELSTER angemeldet und fuchse mich grade durch WISO Web durch - aber es tauchen immer wieder Dinge auf, von denen ich nicht weiß was ich eintragen soll. Einen Steuerberater kann ich mir auch nicht leisten. Und ich habe auch große Angst vor dem Finanzamt ...

Ich hoffe auf Hilfe
-Kiba

Einkommensteuererklärung, Gewerbe, Gewerbesteuer, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung
Kann man Liebhaberei selber anmelden?

Moin!

Ich bin Angestellte und möchte nebenbei aus meinen (teuren) kreativen Hobbies (stricken, nähen, plotten, graphic design) etwas Geld machen, z.B. durch den Verkauf von Mützen, Taschen, Deko oder selbst-designte Postkarten (Digital oder als Druck). Mein einziges Ziel dabei ist ausschließlich, meine Hobbies teilweise zu finanzieren, um sie weiter auszuüben. Ich würde das Verkaufen nur ab und zu, je nach Zeit und Lust machen, ich erwarte keine großen Einnahmen (vielleicht 1000€/Jahr grob geschätzt?) und hätte sicherlich keine oder kaum Gewinne (wenn ich nur alle Materialkosten berechnen würde, sicherlich immer Verluste...).

Ich möchte nur alles legal machen und bei so einer kleinen Sache keine unnötige Komplikation... aber geht das überhaupt?

Ein Gewerbe anzumelden wäre an sich kein Problem. Ich war eigentlich fast dabei, es anzumelden, als ich mich weiter darüber informiert habe: Laut allen Definitionen ist mein Fall deutlich unter Liebhaberei einzustufen. Ich habe auch mehrere Beiträge von „Gründern“ gelesen, die ein Kleingewerbe angemeldet haben, nur um es später abmelden zu müssen, weil es tatsächlich Liebhaberei war oder Handwerkskammer Beiträge bezahlen mussten, die höher als der Gewinn waren. Das bringt nur Ärger, Frustration und unnötige Aufwand.

Es klingt vielleicht blöd, aber nach viel Recherche frage ich mich nun einfach: wenn man so ein kleines Geschäft vorhat, kann man nicht direkt so eine „Liebhaberei-Aktivität“ bei dem Finanzamte selbst anmelden?

Ich habe auch über die „410€ Regelung“ gelesen. Könnte man diese „bis 410€ Gewinn im Jahr“ haben unabhängig vom Umsatz/Einnahme? Z.B. Ich möchte eine Tasche für 60€ verkaufen, Materialkosten dafür sind 45€. Wenn ich eine einzige Tasche im Monat verkaufen würde: Einnahmen sind 720€, Gewinn jedoch 180€ lächerliche Euro... Fällt das unter der 410€ Regelung? Wenn ja, heißt das, dass ich es einfach ohne weiteres als Hobby machen kann? Ein kleines „Kassenbuch“ würde ich für alle Fälle führen, um alle Einnahmen und Ausgaben unter Blick zu behalten...

Ich habe stundenlang in Google recherchiert aber alle Artikel und Infos zum Thema Liebhaberei sind aus der Perspektive von (Klein)Unternehmern, die die Einstufung als Liebhaberei und deren Nachteile vermeiden wollen, was nicht mein Fall ist.

Für alle Tips oder Info zur weiteren Recherche bin ich dankbar.

Finanzamt, Gewerbe, Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Nebenverdienst, Nebentätigkeit, Kleinunternehmerregelung, Nebengewerbe
Als Freiberufler Rechnung für asiatisches Unternehmen stellen?

Ich bin Student und bin nebenberuflich als freiberuflicher 3D Künstler tätig. Habe mich vor kurzen auch beim Finanzamt als solcher angemeldet und warte momentan noch auf die Zuteilung einer Steuernummer damit ich meine Rechnung schreiben kann und alles seine Richtigkeit hat.

Nun habe ich einen Auftrag von einem Unternehmen, das in Asien (China) ansässig ist. Hierfür würde ich individuelle, digitale 3D Modelle (von zu Hause aus in Deutschland) kreieren. Der Betrag ist überschaubar und mehr werde ich dieses Jahr wahrscheinlich nicht einnehmen, da ich das auch nur nebenbei mache und mich größtenteils auf mein Studium konzentrieren möchte. Da ich von der Kleinunternehmer-Regelung gebrauch mache und der Betrag so gering ist, dass ich bei der Einkommenssteuer und Umsatzsteuer den Freibetrag nicht überschreite und diese Steuern somit nicht fällig sind, frage ich mich was ich alles beachten muss beim Stellen der Rechnung.

Für Dienstleistungen/Waren in Drittländer ist meiner Recherche nach eine Umsatzsteuer-ID notwendig und die Rechnung muss auch die Umsatzsteuer ID des Unternehmens beinhalten. Aber dadurch, dass ich ja von der Kleinunternehmerregelung gebrauch mache, fällt eine Umsatzsteuer gar nicht an, da ich weit unter dem Betrag liege. Und die Rechnung muss ja auf Englisch erfolgen, da das Unternehmen diese ja auch verstehen muss. Muss ich also die Rechnung nochmal ins Deutsche übersetzen für's Finanzamt? Oder kann diese auf Englisch einfach bestehen bleiben?

Finanzamt, Freiberufler, Kleinunternehmer, rechnung, Steuern, Umsatzsteuer
Allgemeine Fragen zur Selbstständigkeit?

Moin zusammen, ich stehe kurz davor, mich selbstständig zu machen. Deshalb folgen noch ein paar letzte Fragen, die mich interessieren.

  1. Obgleich ein Geschäftskonto als Kleinunternehmer (das werde ich sein) nicht erforderlich ist, habe ich mich dazu entschlossen, mir ein zweites Konto für geschäftliche Zwecke anzulegen. Meine Wahl fiel hierbei auf die N26, die eine attraktive Option hat. Frage hierzu: es heißt: Firmenlastschriften sind nicht möglich. Kann bzw. muss ich als Kleinunternehmer (Auch Kleinunternehmerregelung wird gewählt) überhaupt Firmenlastschriften verwenden oder bleibe ich bei den normalen SEPA-Lastschriften?
  2. Kann mir jemand nur nochmal zur Festigung meines Wissens einen Crashkurs in Steuern geben? Angenommen, ich melde ein Einzelunternehmen an und mache Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung. Dann muss ich ja schonmal keine Umsatzsteuer auf meinen Rechnungen ausweisen und an das Finanzamt abdrücken, etc. Das betrifft mich bis zum Freibetrag also nicht. Wie sieht das mit Einkommenssteuer aus? Ab welchen Beträgen fällt wie viel Einkommenssteuer an?
  3. Wie läuft das mit den Auszahlungen? Angenommen ich bin so klug und arbeite innerhalb meines Kontos mit Unterkonten, auf die ich diejenigen Anteile verschiebe, die ich an das Finanzamt oder an anderes abgeben muss. Dann habe ich ja einen Teil des Geldes, den ich praktisch als reinen Gewinn habe. Kann ich mir den dann einfach auszahlen bzw. auf mein Privatkonto überweisen oder kann dieses Geld de Facto nur für Firmenausgaben genutzt werden?

Danke für die Antworten und bleibt gesund!

PS: Bitte spart meine und eure Zeit und schreibt nichts nach dem Motto "Du hast ja echt null Ahnung von gar nichts", das bringt niemanden weiter.

Geld, Finanzamt, Finanzen, Gewerbe, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Unternehmensgründung

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