Festanstellung (Teilzeit) + Kleinunternehmer + Neuer Job - lieber per Honorar oder als Minijob?

Hallo!

Ich bin festangestellt (Teilzeit 24h). Dazu bin ich Kleinunternehmer (Grafik-Bereich), also selbstständig ohne Gewerbe, mit wirklich unwesentlichen Einnahmen (ca. 1.000 Euro / Jahr). 

Nun habe ich für die Wochenenden einen Nebenjob als Minijob gesucht und gefunden. Der Arbeitgeber bietet einen Vergütung auf Honorarbasis an für Selbstständige oder eben als Minijob (bis zu 450 Euro/Monat, die ich aber nicht erreichen werde, weil ich nicht so oft zur Verfügung stehe). Per Honorar bekommt man 10Euro/h, wenn man den Job als Minijob annimmt 9 Euro/h. 

Nun ist meine Frage, was ist in meinem Fall "besser"? 

Vorallem weil ich mir schon überlegt habe, evtl. noch einen weiteren Minijob anzunehmen, was zusammen dann auf jeden Fall über 450 Euro im Monat wären. Aber das ist noch nicht sicher ob ich die Zeit dazu habe. 

Abgesehen davon: Ist das Abrechnen per Rechnung dann lohnenswerter für mich? Ich muss ja keine Umsatzsteuer zahlen, weil mein Einkommen als Selbständiger im Jahr die Grenze nicht überschreitet. Auch damit wären das sicher nicht 17.500 Euro im Jahr. Nehmen wir an ich verdiene bei diesen neuem Job jetzt 300 Euro / Monat. Dann wären es zu den 1.000 Euro in meinem Unternehmen nochmal 3.600 Euro für das Jahr 2018. 

und das Aufgabengebiet ist ein ganz anderes, als das was ich mit meinem Unternehmen mache (Design/Grafik/Medien).

Vielleicht wisst ihr etwas Rat! Danke schonmal!

Kleinunternehmer, Minijob
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Welche Konsequenzen bei Nichtabgabe Steuerklärung 2015?

Hallo liebes Finanzenteam, Ich suche dringend Rat. Um meinen Sachverhalt zu schildern müsste ich wahrscheinlich nicht so weit ausholen, aber ich bin ziemlich am Ende mit meinen Nerven und verspreche mir davon mein Gewissen zumindest zum Teil etwas zu beruhigen.

Im Jahr 2015 war ich in Berlin bei einem Start Up hauptberuflich angestellt. Für 9€ brutto/Std in leitender Position... In den ersten Monaten für etwa 40Std/Monat, dann für weniger, da ich dann noch einen Job als freie Mitarbeiterin in einem Tochterunternehmen angenommen habe. Dort habe ich umgerechnet für 3000€ Rechnungen geschrieben. Keine Umsatzsteuer angemeldet. Ich bin am 01.10.2015 mit einem Burnout ausgestiegen. Sie haben mich netterweise gekündigt, sodass ich ALG I bekam. Dann war ich erstmal arbeitslos. Im Februar bekam mein Vater einen schweren Schlaganfall und ich gab in Berlin alles auf und pflegte ihn Vollzeit fast ein Jahr. Ende 2016 war dann der Zusammenbruch und ich musste die Pflege aufgeben und Anfang 2017 in eine psychosomatische Klinik. Seit Februar 2017 komme nun langsam wieder auf die Beine. Habe derzeit einen 400€ Job, stocke mit Hartz IV auf und lebe in einer Partnerschaft in Baden-Württemberg.

Ich habe gestern die Zweitwohnungssteuerklärung auch sehr verspätet abgeschickt und mich heute wegen der versäumten Steuererklärungen für 2015 und 2016 beim Finanzamt Berlin gemeldet. Zu meiner Verwunderung sagten die mir sie hätten mich garnicht auf dem Schirm und hätten meine Unternehmer steuernummer Ende 2013 gelöscht..über die ich aber 2015 noch Rechnungen geschrieben habe.. sie sagte in Berlin wolle man nichts von mir und ich habe nichts weiter dazu gesagt... weil ich vor Angst und Aufregung nicht mehr in der Lage war. Jetzt fühle ich mich schrecklich und würde das gerne einfach alles in Ordnung bringen.. Aber mit welchen Konsequenzen habe ich zu rechnen. Nochmal einen extremen Schlag verkrafte ich glaub ich nicht mehr so leicht.

Für jede Antwort bin ich euch zutiefst dankbar.

Kleinunternehmer, Steuererklärung
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Was sind meine Pflichten, wenn ich als Kleinunternehmer einen Auftrag berechnen möchte, der außerhalb des ursprünglich angemeldeten Arbeitsfelds liegt?

Hintergrund: Ich habe Anfang des Jahres den Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung ausgefüllt und ans Finanzamt geschickt. Hatte damit eine Steuernummer beantragt (keine UstId-Nr., da ich keine Rechnungen außerhalb Deutschlands schreiben muss) und meine Tätigkeit als Kleinunternehmer angemeldet. Bei den Feldern zur Tätigkeit habe ich Grafik-/Web-Designer angegeben. Dabei handelt es sich um einen Katalogberuf, daher musste ich kein Gewerbe anmelden. Ich berechne auf meinen Rechnungen auch keine Umsatzsteuer, da ich wie gesagt von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch mache.

Nun habe ich jedoch einen Auftrag in Aussicht, der in einem anderen Tätigkeitsfeld liegt (Photographie). Was bedeutet das für mich hinsichtlich Abrechnung & Verpflichtungen? Muss ich mich proaktiv beim Finanzamt melden und ihnen mitteilen, dass ich diese Tätigkeit außerhalb des ursprünglich angegebenen Spektrums übernehmen möchte? Müsste ich dafür nun doch ein Gewerbe anmelden? Oder kann ich diese Tätigkeit wie gehabt über meine bestehende Steuernummer abrechnen? Allgemeiner formuliert: Welche Auswirkungen auf meinen steuerrechtlichen Status hätte dieser Auftrag sonst?

Zusätzliche Infos: Ich arbeite hauptberuflich in einem Lohnarbeitsverhältnis, die freiberufliche Arbeit ist nur nebenberuflich und geringfügig (ich würde auch mit diesem potenziellen Auftrag weit unter der 17.500€ Grenze bleiben). Zur Zeit habe ich nebenher keine weiteren Aufträge, möchte mir diese Möglichkeit aber weiter offen halten.

Vielen Dank im Voraus!

Finanzamt, Freiberufler, Kleinunternehmer
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Steuererklärung Kleinunternehmer Ausgaben?

Hallo,

ich bin seit 2016 Kleinunternehmer (IT Dienstleistungen) und sitze gerade vor meiner ersten Steuererklärung, was mit etwas Vorwissen gar nicht so schlimm ist wie gedacht :))) Dabei sind mir aber direkt drei Dinge aufgefallen, auf die ich so keine Antwort habe:

1) Ich bin 2016 oft mit dem Fahrad zu meinen Kunden gefahren und weiß auch, dass man aktuell keine Pauschale dafür abziehen kann. Ehrlich gesagt ist mir der Aufwand zu groß, so dass ich auf diesen Teil der Ausgaben einfach verzichten möchte, gibt es Probleme? Bzw. ein schlauer Steuermann könnte ja davon ausgehen, dass ich mehr mit dem Auto gefahren bin und dies dann als Betriebsvermögen einsortiert. Also muss ich doch irgendwo angeben können, dass ich 400km mit dem Rad gefahren bin (hoffe ihr versteht die Frage)

2) Habe mir einen günstiges Notebook gekauft welches genau 449 Euro gekostet hat. Fällt dieses nun abzüglich Mwst unter die 410 Euro Grenze, so dass ich es direkt in diesem Jahr abschreiben kann oder sind Notebooks egal wie teuer immer über 3 Jahre abzusetzen. Auch frag ich mich, ob ich als Kleinunternehmer die 449 Euro abschreibe oder den um 19% reduzierten Beitrag?

3) Sonderausgaben (bin noch Student) und zahle aber schon als freiwilliges Mitglied 155 Euro und habe eine Kapitalbildene Lebenesversicherugn (abgeschlossen vor 2015), kann ich beide Positionen voll als Sonderausgaben angeben?

Vielen Dank für Eure Hilfe

Kleinunternehmer, Steuern, Sonderausgaben
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