Selbständig, Nicht beim Finanzamt angemeldet, Selbstanzeige und Strafe?

Hallo, vorweg ich weiß ich habe Mist gebaut und bereue das auch sehr da mir meine jetzige Situation echt Panik macht.

Folgende Situation:

Ich habe mein Gewerbe (Einzelunternehmen) im Januar 2020 angemeldet, bei der Gewerbeanmeldung wurde mir vom Gewerbeamt gesagt ich würde automatisch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt zugeschickt bekommen was aber bis heute nicht passiert ist (Stand Februar 2021). Ich weiß ich hätte mich auch selber drum kümmern können jedoch dachte ich mir der Fragebogen wird schon irgendwann kommen und hab es immer wieder aufgeschoben und ignoriert.

Das Problem ist dass ich seit der Gewerbeanmeldung (also seit über einem Jahr) trotz fehlender Steueranmeldung mein E-Commerce business gestartet habe und auch Umsätze erzielt habe, ca. 30,000€, davon blieb jedoch kaum gewinn übrig, da ich immer wieder in Marketing, Shop, Produkte etc. investiert habe. 

Ich habe also keine Steuern abgeführt, keine Steuervoranmeldung gemacht, keine Steuererklärung abgegeben etc. da ich ja mit meinen Einzelunternehmen noch garnicht Steuerlich registriert bin. Kurz gesagt, ich habe noch nie Steuern gezahlt oder mich drum gekümmert.

Ich möchte das Problem jetzt lösen da es mir echt Bauchschmerzen bereitet, ich habe zwar noch nix von meinem Finanzamt gehört jedoch habe ich echt schiss das die irgendwann mit einer fetten strafe kommen.

Wie verhalte ich mich jetzt richtig?

Wie sollte ich jetzt schritt für schritt vorgehen?

Sollte ich mich Selbstanzeigen?

Ich weiß grade echt nicht was ich tun soll und hab echt Panik das ich irgendwann eine fette Strafe zahlen muss.

Ich hoffe mir kann hier jemand weiter helfen.

Viele Grüße

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Kleingewerbe und Freiberufler: Geht das gleichzeitig?

Hallo zusammen! Ich hoffe, man kann mir hier halbwegs helfen. Das muss natürlich keine fachmännische Steuerberatung sein, aber als Laie hilft mir so ziemlich jeder Tipp. Kurz zu meiner Person:

Ich studiere (im Master), produziere nebenbei Musik, die ich über Spotify und Co. vertreibe und damit rund 15.000 € im Jahr einnehme (also eine freiberufliche Tätigkeit) und gedenke nun, eine Stelle als Handelsvertreter gemäßg § 84 HGB anzunehmen, die rund 12-15 h/Woche umfassen wird. Ich gedenke, damit rund 600 - 800 € im Monat zu "verdienen" (exklusive jeglicher Abgaben). Die freiberufliche Tätigkeit ist bereits beim Finanzamt angemeldet, wie schaut es nun mit der Tätigkeit als Handelsvertreter aus? Kann ich das als Kleingewerbe anmelden? Und falls ja, welche Erklärungen muss ich abgeben? Eine Einkommens- und Umsatzsteuererklärung? Oder muss eine Umsatzsteuererklärung nur abgegeben werden, wenn ich die 22.000 €-Grenze übergreifend überschreite? Als Freiberufler stelle ich keine Umsatzsteuer aus und als Kleinunternehmer werde ich lediglich eine Rechnung im Monat ausstellen, auch hier ohne USt, falls möglich.

Der Hintergedanke meiner Frage: Lohnt es sich überhaupt, die Tätigkeit als Handelsvertreter einzugehen oder kostet mich das am Ende mehr Zeit und Geld, als mir eigentlich lieb ist? Ich würde am Ende ungern 50 - 60 h im Monat arbeiten und dafür dann lediglich 400 - 500 € auf die Hand bekommen. Ziemlich komplex und unübersichtlich, aber vielleicht kann mir der eine oder andere einen klugen Ratschlag geben, für den ich äußerst dankbar wäre!

Liebe Grüße und schon einmal Danke für eure Zeit,
Lennart

:-)

Freiberufler, Kleingewerbe, Steuererklärung, Steuern
Wie muss ein Gewinn aus dem Verkauf von Aktien bei US Bank in Steuererklärung angegeben werden?

Hallo zusammen,

Bei der Steuererklärung für 2020 stehe ich vor folgendem Problem:

Ich erhalte als deutscher Arbeitnehmer einer amerikanischer Firma auch Aktien dieser Firma, die bei einer US Bank (Morgan Stanley) gehalten werden. Die Aktien werden bei Zuteilung bereits normal als Einkommen versteuert, danach habe ich die verbleibenden Aktien bisher gehalten.

Ich habe nun 2020 Aktien aus dem Depot verkauft mit einem gesmaten Kursgewinn von ~1400€ (Wert bei Verkauf - Wert bei Zuteilung). Bisher habe ich werde in den USA noch in DE irgendwelche Steuern auf diesen Gewinn gezahlt. Ich bin davon ausgegangen, dass

1) auf diesen Kapitalertrag (auch aus dem Ausland) die Abgeltungsteuer von 25% anfällt und

2) der Sparer-Pauschalbetrag von 1602€ (durch gemeinsame Veranlagung) gilt, und ich damit für 2020 keine zusätzlichen Steuern zahlen muss

Ich nutze zur Erstellung der SE die WISO Software. Wenn ich dort den Gewinn angebe als "Gewinn aus der Veräußerung oder Einlösung von Kapitalanlagen (Zeile 29 KAP)", wird jedoch der normale Einkommenssteuersatz angesetzt und auch der Sparer-Pauschbetrag wird nicht angerechnet.

Alle Quellen die ich bisher finden konnte, bestätigen jedoch, dass auch für Gewinne aus Aktienverkäufen aus dem Ausland, die reduzierte Kapitalertragssteuer und Pauschbetrag gelten.

Daher die Frage: Muss ich den beschriebenen Gewinn anders in der SE angeben, oder gibt es in der WISO Software andere Einstellungen die ich übersehen habe?

Danke im Voraus

Konstantin

Aktien, Steuererklärung, Steuern
Mining = Gewerbe = Steuern?

Hallo, zu einem wollte ich festlegen, dass wenn man Mining begeht, egal um welche Kryptowährung es sich handelt, man sich als ein Gewerbe anmelden muss.

Nun wollte ich fragen, da ich mich für sowas sehr interessiere, wie dies alles abläuft.

Ich denke ich muss ins Rathaus oder ins Landratsamt und eine kleine Gebühr bezahlen.

Nehmen wir mal an ich möchte für mein Unternehmen Gewerbestrom und die Preisgebühr liegt bei 12,99€ und pro KwH 21,01Cent natürlich Ökostrom.

Als Gewerbe weiß ich zahle ich keine Umsatzsteuer, aber wenn ich Umsatzsteuerfrei kaufen möchte, bekomme ich keine Vorsteuer denke ich.

Nehmen wir zudem an im Monat betreibe ich 10 Miningmaschinen, jeweils 10 RTX 3080 die ich alle für 9.000€ gekauft habe. Ich verdiene im Monat daran 5300 mit Stromabzügen und die Hardware kann ich in 45 Tagen absetzen.

Ich weiß dass ich Gewerbesteuer und eine Einkommensteuer zahlen muss.

Nun ich will aber die Währung mehrere Jahre lagern, aber ich weiß dass ich noch alle anderen Rechnungen offen habe und daher entscheide ich mich 70% der Währung in ein FAIT umzuwandeln. Ich Mine in einem Pool und habe eine Fee von 1 %.

Meine Frage ist, welche Steuern fallen sonst noch an, was muss ich beim umwandeln der Währung beachten und was muss ich allgemein betrachten.

Vorweg keine sorge, ich möchte nicht Mining betreiben, weil ich noch nicht das nötige wissen dazu besitze und erstmal meine Schule abschließen möchte, hierbei handelt es sich nur als Interesse, was ich vielleicht nach meinem Abschluss als Nebensächlichkeit führen möchte.

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Muss mich das Finanzamt auf die verpflichtete Abgabe einer Steuererklärung hinweisen?

Hallo Zusammen :)

meine Freundin ist seit ihrer Kindheit Halbwaisin und bezieht seit sie 18 Jahre alt ist Halbwaisenrente. Seit fünf Jahren erhält sie durch Ausbildung sowie duales Studium Einkommen und dazu zusätzlich die Halbwaisenrente.

Nun haben wir im Internet gelesen, dass man beim Bezug von Halbwaisenrente verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben! Es gab keiner Aufforderung vom Finanzamt.
Muss sie nun durch die versäumte Abgabe horrende Säumniszuschläge zahlen (25 € pro verspäteten Monat !!!)?
Man kann ja bei verpflichteten Abgaben nur zwei Jahre rückwirkend eine Erklärung abgeben, oder?
Heißt das, sie hat jetzt drei laufende Steuererklärungen (2016, 2017 und 2018) die seit Jahren jeweils mtl. 25€ Säumniszuschlag generieren?
Da würden jetzt schon Säumniszahlungen von über 3000€ entstanden sein!

Kann das sein? Hätte das Finanzamt nicht einen Brief schicken müssen, der zur Steuererklärung auffordert? Dann wäre das nie passiert.. Und hätten wir das Problem nicht zufällig gegooglet, was dann? Hätten wir irgendwann einen Brief mit Bitte um fünfstellige Strafzahlungen erhalten?!

Wäre nett wenn jemand mit steuerlichem Know-How etwas dazu sagen könnte. Ob ich mich nur verrechnet habe und alles schlimmer sehe, als es ist..

Vielen Dank schon einmal im Voraus!

Viele Grüße

Johann

PS.: Möchte anmerken, dass es eine absolute Frechheit ist, dass in der Schule weder in der Mittel- noch in der Oberstufe nicht im geringsten auf Steuern, Miete etc. eingegangen wird. So hätte das sicherlich ebenfalls verhindert werden können.

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